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4.0 von 5 Sternen Toller Auftakt
Anita scheint ein ganz normales Mädchen zu sein. Sie hat gute Freunde, spielt die Hauptrolle in Romeo und Julia und ist zum ersten Mal frisch verliebt: In Evan, der den Romeo spielt.

An ihrem 16. Geburtstag unternimmt sie mit Evan einen Bootsausflug. Anita schwebt im 7. Himmel, als Evan ihr etwas beichten wollte. Doch dann nimmt das Unheil seinen Lauf und...
Veröffentlicht am 1. Juni 2010 von Brina

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Shakespeare-Elfen"
*
Ich lese gerne mal moderne Elfengeschichten, d.h. Erzählungen, welche in der heutigen Zeit spielen und die von Elfen bzw. Feen ( im Stil des alten keltischen Volksglaubens ) handeln ... wobei der Hauptcharakter meistens ein moderner Mensch ist, der zufällig auf jenes mystische Volk trifft.
Deshalb habe ich mir auch dieses Buch besorgt. Und nun...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2008 von Seraphina


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Auftakt, 1. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elfennacht 1: Die siebte Tochter (Gebundene Ausgabe)
Anita scheint ein ganz normales Mädchen zu sein. Sie hat gute Freunde, spielt die Hauptrolle in Romeo und Julia und ist zum ersten Mal frisch verliebt: In Evan, der den Romeo spielt.

An ihrem 16. Geburtstag unternimmt sie mit Evan einen Bootsausflug. Anita schwebt im 7. Himmel, als Evan ihr etwas beichten wollte. Doch dann nimmt das Unheil seinen Lauf und Anita und Evan werden ins Krankenhaus gebracht.

Als Anita anonym ein leeres Buch geschenkt bekommt, glaubt sie zunächst, dass dies eine Art Tagebuch werden soll, doch wenig später erkennt sie, dass dort die Geschichte der Prinzessin Tania aus dem Elfenreich niedergeschrieben ist. Kurz darauf wird Anita nach Faerie ' dem Elfenreich ' entführt und muss erkennen, dass sie Prinzessin Tania ist.

Zusammen mit ihren anderen Schwestern und ihrem Vater, dem König, versucht Tania sich an ihr Leben als Prinzessin zu erinnern. Doch ist Anita bereit, ihre sterbliche Welt aufzugeben?

Mit 'Die siebte Tochter' ist Frewin Jones ein toller Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe gelungen.
Bislang konnte ich nicht allzuviel mit Elfengeschichten anfangen, doch dieses Buch hat mich in seinen Bann gezogen und ich konnte es nicht weglegen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Shakespeare-Elfen", 22. Dezember 2008
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Elfennacht 1: Die siebte Tochter (Gebundene Ausgabe)
*
Ich lese gerne mal moderne Elfengeschichten, d.h. Erzählungen, welche in der heutigen Zeit spielen und die von Elfen bzw. Feen ( im Stil des alten keltischen Volksglaubens ) handeln ... wobei der Hauptcharakter meistens ein moderner Mensch ist, der zufällig auf jenes mystische Volk trifft.
Deshalb habe ich mir auch dieses Buch besorgt. Und nun ... was soll ich davon halten?
Es ist ganz anders, als ich mir vorgestellt hatte. Leider nicht besser, eher das Gegenteil.
Und der Grund für meine mangelnde Begeisterung?
Die Elfen sehen aus und verhalten sich anders als ich es aus den Volkssagen gewohnt bin. Vor allem der berühmte König Oberon ... mit seinem Vollbart! Auch die anderen Elfen unterscheiden sich eigentlich gar nicht von den Menschen.
Die Heimat der Elfen erinnert zudem zu sehr an den Hofstaat der Renaissance. Da fehlt mir die Naturverbundenheit, die ich mit diesem Volk assoziiere. Möglicherweise bin ich auch zu sehr von Shakespeares "Sommernachtstraum" geprägt worden, aber in dem Stück wird ganz deutlich aufgezeigt, dass Elfenkönig Oberon und Feenkönigin Titania mächtige Naturgeister sind, deren Wohnort der WALD ( bzw. freie Natur ) ist. Kein prunkvolles elisabethanisches Schloss bitteschön! Schliesslich ist das kein typisches Königspaar aus einem Märchen! ><
Die Elfen in diesem Buch weisen bloß ein paar wesentliche Eigenschaften auf, die es auch in den keltischen Sagen gibt.
Eine davon wäre die Unsterblichkeit, was schon zum Standard gehört. Die andere wäre die Fähigkeit zum Zaubern ( allerdings nur bei wenigen Volksvertretern ). Und die letzte Eigenschaft wäre die Verwundbarkeit durch Metall bzw. Eisen. Vor allem diese letztgenannte Tatsache tritt immer in modernen Elfen- und Feengeschichten auf, da - laut dem Volksglauben - Eisen das Einzige ist, was den übernatürlichen Wesen Schaden zufügen kann. Dazu muss ich noch eine Bemerkung einfügen. Die Elfen in der High Fantasy à la Tolkien können ohne Probleme Schwerter führen, weil sie nicht von den keltischen Sagen geprägt wurden. In jenen Legenden sind die Elfen nämlich auch alles andere als edle Geschöpfe. Sie sind eher vergnügungssüchtig und besitzen andere moralische Wertvorstellungen als die Menschen.
Doch hier in diesem Buch erscheinen die Elfen wie Menschen des elisabethanischen Zeitalters ( ca. 1550-1600 ). Irgendwie ... unelfisch, finde ich. Gefällt mir gar nicht.
Außerdem ist das Elfenreich tatsächlich so kitschig und unkompliziert wie ein Märchenland. Wenn Disney noch Zeichentrickfilme machen würde, wäre die Story perfekt für eine Verfilmung. Mit all den Fabeltierchen! Zuckerguss pur! Und viel zu harmlos für meinen Geschmack!
Der Bösewicht ist auch so eine Witzfigur, der man sich eigentlich leicht hätte entledigen können ... wenn jemand mal früher gehandelt hätte.
Die gemeine Intrige ist nämlich so was von durchschaubar. Ich habe gleich zu Anfang die Richtigen in Verdacht gehabt, inklusive ihrer Motive ... was nicht besonders schwer ist, wenn man mal genauer liest, wie sich die einzelnen Figuren so verhalten oder was sie sagen.

Das Buch enthält zudem einige seltsame Reaktionen ( bzw. Nicht-Reaktionen ) der Menschen in der Umgebung, welche doch ziemlich unglaubwürdig sind.
Als Beispiel könnte ich die Szenen im Museum nennen. Anita erscheint zwei mal (!) aus dem Nichts im Schloss-Museum auf ( und zwar aus der Parallelwelt wieder in die Menschenwelt ) ... direkt vor den Augen einer Schulgruppe bzw. Touristengruppe und den Museumsführern und wird sogar von letzeren angesprochen ( "Wer sind Sie? Sie dürfen nicht hinter die Absperrung!" ). Daraufhin löst sie sich - vor ALLER Augen - wieder in Luft auf. Und? Gab's einen Aufruhr? Haben die Zeitungen etwa Schlagzeilen à la "Geist im Museum gesehen" geliefert? Konnte Anita IRGENDEINEN Nachhall mitbekommen, als sie kurz darauf ein drittes Mal nachts im Museum gelandet ist? Nein, beim letzteren Mal kam von den Wächtern ( diesmal Nachtwächter ) wieder so 'ne dämliche Phrase, als hätten die die Geschehnisse vom Tag gar nicht mitbekommen ( "Hey, wer sind Sie? Was machen Sie ... blablabla!" ) Oh Mann! *kopfschüttel*

Nun ja. Jetzt habe ich soviel Negatives geäußert. Gibt es auch positive Aspekte für mich in diesem Buch? Ja, die gibt es.
Es ist eine gute Idee, das Elfenreich in eine Art Paralleldimension zu versetzen. Oberon lebt mit seiner Familie praktisch im englischen Königspalast ... nur eben in einer Zwischenwelt. So ähnlich wie im Roman "Die Nebel von Avalon", wo sich das reale Glastonbury und das mystische Avalon den selben Raum teilen.
Auch die Tatsache, dass Elfenkinder mit Flügeln auf die Welt kommen, welche dann später wie Milchzähne ausfallen, klingt ziemlich originell.

Und jetzt muss ich auch was zum Titel sagen. Der lautet ja "Elfennacht". Ich weiß nicht wie die dt. Verlage die Namen aussuchen und warum sie die Originaltitel nicht einfach übersetzen. Hier lautet der englische Titel nämlich "The Faerie Path", was auf deutsch soviel wie "Der Feenpfad" heißt. Man hätte auch als Titel "Feenpfade" oder "Der Pfad der Feen" nehmen können, aber nein! Man nimmt stattdessen "Elfennacht" her. Wobei ich mich immer wieder über diese Unsitte ärgere, dass die Deutschen für das englische Wort "fairy" anstelle der echten Übersetzung "Fee" immer wieder den Begriff "Elfe" hernehmen. Außerdem ... der Autor denkt sich doch sicherlich was dabei, wenn er einen Titel für sein Werk erwählt, oder? >_<

Die Titelillustration ist allerdings sehr hübsch und sogar passend zum Inhalt ( was bei Fantasyromanen eine Seltenheit ist ). Komisch ist nur, daß die Illustration des zweiten Bandes praktisch ein Zoom der Illu vom ersten Band ist ... und die des dritten Bandes wurde nochmal rangezoomt. Beim vierten Band müsste man dann nur die Augen sehen und beim fünften dann die Pupille, oder wie? ^^

Zusammengefasst ist "Elfennacht" für mich ein durchschnittlich guter moderner Elfenroman, der mich nicht wirklich dazu animiert die Fortsetzungen zu lesen.
EDIT: Ich habe nun doch ein gutes Buch gefunden, welches obige Elemente ( Oberon, Feenwelt & Co ) enthält und dennoch unkitschig und v.a. erwachsener rüberkommt. Bisher ist "Wondrous Strange" allerdings nur auf englisch erhältlich.

FAZIT:
Blutjungen Mädchen ( ca. 10-13 Jahre ), die auf Elfen- bzw. Feengeschichten mit einem guten Schuss an Romantik stehen, könnte dieses Buch durchaus gefallen. Älteren Leserinnen empfehle ich stattdessen Wondrous Strange von Lesley Livingston.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett und verwirrend, 6. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Elfennacht 1: Die siebte Tochter (Gebundene Ausgabe)
Elfennacht ist die Geschichte der Londonerin Anita Palmer, die am Tag vor ihrem 16. Geburtstag in die Elfenwelt entführt wird. Hier erfährt sie, dass sie die 7. Tochter des ruhmreichen Königs Oberon und der Königin Titania ist. In dieser Welt heißt sie Tania und ist vor 500 Jahren in der Nacht vor ihrer Hochzeit spurlos aus der Elfenwelt verschwunden, die daraufhin in Dunkelheit versank.
Anita hat keinerlei Erinnerungen an ihr altes Leben, doch kommt ihr immer mehr bekannt vor von den Dingen, die ihre Schwestern ihr zeigen. Daneben kommt ein neues Problem auf Anita zu: Wem kann sie überhaupt trauen in dieser Welt? Ihrem Fast-Ehemann Gabriel Drake, der sie aus London zurück in die Elfenwelt geholt hat; seinem Diener Edric, mit dem sie in unserer Welt befreundet war und eigentlich sein Liebesgeständnis erwartet hatte - oder welcher ihrer Schwestern? Erst in einem dramatischen Finale klärt sich alles auf und Anita/Tania findet ihre große Liebe und wandelt mit ihm zwischen den Welten.

Die Sprache der Elfen ist sehr altertümlich und blumig und etliche Male wird Shakespeare zitiert; dadurch ist der Text nicht immer ganz einfach zu lesen. Nur Anita (oder Tania, wie sie später heißt) spricht die Sprache, die uns geläufig ist.
Das Buch ist mit viel Humor geschrieben. Obwohl die alte Sprache für uns merkwürdig klingt, wird durch Tania alles aufgelockert, da sie unsere normale Sprache benutzt, mit der wiederrum die Elfen ihre Probleme haben.

Am Anfang ist alles mysteriös und merkwürdig, doch je mehr ich mich in die Geschichte hineingelesen hatte, desto mehr zog sie mich in ihren Bann.

Anfangs fiel es mit etwas schwer, mich in die Geschichte einzufinden und das Geschehen ensprechend zuzuordnen. Im Laufe der Geschichte wurde es noch verwirrender und man wusste nicht wer eigentlich gut oder böse war. Die Heldin war sympathisch und man konnte sehr mit ihr mitfühlen und sich in ihre Lage versetzen.
Die zarte Liebesgeschichte zwischen Tania und Edric, die zwischendurch fast zum scheitern verurteilt war, hat dazubeigetragen dass es spannender und emotionaler war.
Das Ende ist leider offen, was mir nicht so gut gefällt, aber so auf einen Folgeband schließen lässt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Träumen, 7. März 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elfennacht 1: Die siebte Tochter (Gebundene Ausgabe)
Ich möchte hier gar nicht weiter auf den Inhalt eingehen, aber ich möchte ein großes Lob an Frewin Jones aussprechen, die es mit diesem Buch geschafft hat, mich für das Fantasy-Genre regelrecht zu begeistern.
Die Geschichte hat einen gut nachvollziehbaren roten Faden, es gibt jede Menge Spannung und unerwartete Wendungen (gut, die ein oder andere konnte man vorausahnen).
Die Beschreibung des Elfenreiches ist sehr lebendig, so dass ich mir den Palast und das Drumherum richtig bildhaft vorstellen konnte. Auch die Beschreibung der Charaktere ist ihr sehr gut gelungen und was ich auch sehr positiv finde, obwohl sich das Buch um Elfen dreht, ist die Geschichte auf keinen Fall kitschig. Die Verhaltensweisen der einzelnen Personen sind logisch nachvollziehbar, es gibt keinen Charakter von dem ich denke "oh, was tut er/sie jetzt da Dummes!".
Als Jugendbuch ist es auf jeden Fall sehr zu empfehlen, für Erwachsene könnte es aber vielleicht ein bisschen zu kindlich sein, auch wenn es sprachlich auf relativ hohem Niveau daher kommt.
Ich persönlich war so gefesselt, dass ich jetzt schon den zweiten Band fast fertig gelesen habe und der dritte liegt auch schon auf dem Tisch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eher ein Buch für Kinder..., 30. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Elfennacht 1: Die siebte Tochter (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch geht es um ein Mädchen, dass in die Feenwelt geholt wird, weil es dort Prinzessin war. 500 Jahre zuvor ist sie durch einen Zauber verschwunden und kann sich jetzt nicht mehr an ihr Elfenleben und alles was dazu gehört erinnern.

Ich finde die Geschichte eigentlich ganz nett und schön erzählt, dennoch stört mich, dass in dem Buch nicht ein einziges Mal Spannung aufgekommen ist. Ich konnte das Buch immer ohne große Probleme beiseite legen.

Natürlich geht es hier auch um eine Liebesgeschichte, diese läuft jedoch einfach nur nebenher. Von dieser Tatsache war ich sehr enttäuscht, da der Klappentext einen anderen Anschein macht.

Man kann sich nicht in die Hauptfigur Anita/Tania hineinfühlen und hat daher nicht die Möglichkeit einen Bezug zu ihr aufzubauen.

Die Redensweise von Anita/Tania ist zu übertrieben umgangsprachlich. So redet kein Mensch... Mir ist klar, dass dies den Unterschied zur schönen Sprachwahl der Elfen verdeutlichen soll, ich finde es dennoch schlichtweg übertrieben und teilweise plump und unverschämt. Sie erwiedert auf Fragen der Elfen zum Sinn ihrer Worte einfach "Ach, ist ja egal" o. ä. Das liest sich nicht gut und lässt das ganze lächerlich wirken.

Insgesamt finde ich das Buch schön für Kinder und Jugendliche im Alter um die 10 Jahre. Ich bin dafür jedoch schon etwas zu alt...
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gott, war das öde, 18. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Elfennacht 1: Die siebte Tochter (Gebundene Ausgabe)
Gut, gut. Ich habe mir das Buch also nur aus Langeweile gekauft. Ich hatte keine besodners hohen Erwartungen daran, aber selbst das, was ich erwartet habe, hat dieses Ding noch spielerisch unterboten.

Die Story "moderner Mensch kommt in andere Dimension und muss dort Abenteuer bestehen" kennt man ja. Ist nichts besonderes, aber auch nichts schlechtes. Dass sie eine Prinzessin ist, kann ich noch tolerieren. Aber wieso, zur Hölle, müssen sich diese modernen Menschen dann immer so saudumm anstellen? Wenn ich "Goldstaub in den Augen" hätte, würde ich vllt. vermuten, Ergebnis von Inzest zu sein, da kommen gelbliche bis goldene Augen vor. Wenn ich völlig anders aussähe als meine Eltern, würde ich vllt. vermuten, adoptiert worden zu sein. Aber nicht so Anita. Die sieht das gar nicht richtig bzw es geht ihr am Allerwertesten vorbei. Auch, dass ich kein Metall mehr berühren kann und zwei völlig symmetrisch auf den Schulterblättern liegende "Insektenstiche" hätte, wäre das erste, worum ich mich kümmern würde, nicht "Oh, wie peinlich und wie nervig! Ich werde noch Handschuhe tragen müssen!" beziehungsweise "Hoffentlich denkt der Junge, den ich da so toll finde, nicht, dass ich Flöhe habe!"

Womit ich beim nächsten Punkt wäre. Wieso ist sie ach so sehr in Evan verliebt? Doch nicht etwa nur, weil er den Romeo an ihrer Seite im Theaterstück spielt und weil er gut aussieht? Und das ist ihr "einzig Wahrer"? Das nenne ich mit einem einzigen simplen Wort flach. Niemals wird beschrieben, was die beiden so faszinierend aneinander finden, wie das selbst in den Bis(s)-Büchern (auch sehr flach) noch irgendwie der Fall ist. Aber hier? Leider keinerlei Anzeichen für irgendetwas, außer, dass Evan "der tollste Junge" ist, den Anita "je gesehen hat". Und... inwiefern? Und sie schlittert mit ihm im Motorboot über die Themse? Welche Sechzehnjährigen machen/dürfen das?

Und schließlich kommt Anita ins Elfenreich und ist der Mittelpunkt von allem. Sie ist der Grund, dass es wieder hell und schön ist, sie ist von allen vermisst worden. Hello Mary Sue, sage ich da nur. Ihr Vater entspricht dem Klischee des weisen alten Königs und erinnert in keiner Weise an den Oberon aus dem Sommernachtstraum. Und wer, bitteschön, kam auf die Idee, einem Elfenkönig einen Bart angedeihen zu lassen (Zugegeben, Tanis und Cirdan kommen einem in den Sinn, aber das sind Ausnahmen und keine Könige).

Anitas/Tanias Schwestern entsprechen alle einem Klischee. Der wilde, unermüdliche musische Spaßvogel? Ist da. Der schlicht gekleidete Bücherwurm, der den ganzen Tag in der Bibliothek sitzt? Ist da. Das kumpelhafte Tier-Mädchen, das selbst ein wenig an ein Tier erinnert? Ist da. Die Heilerin, die nur an Kräuter denkt? Ist da. Die distanzierte Wortkarge mit schwarzen Haaren? Ist da. Die geheimnisvolle, mächtige Außenseiterin, die seit Jahren niemand gesehen hat? Ist da. Und natürlich Tania, die Nichtssagende, ein Ebenbild ihrer "toten" Mutter.
Dann hätten wir da Lord Drake, einen der dümmsten "Bösewichter", die ich seit langem gesehen habe. Gerade, dass er nicht auf einem schwarzen Thron saß, verrückt lachte und Welpen trat. Dass der böse ist, war sowas von vorhersehbar. Inklusive Motiven. Können die Leute heutzutage nichnt ETWAS origineller sein? Genau wie Rathina. Schwarzes Haar und rotes Kleid, das sagt doch schon alles. Die schreien ja beide geradezu "Buhu, ich bin BÖSE!!!"

Und diese Sprache ist eine einzige Katastrophe. Es wird gezeigt statt zu erzählen, der Text ist unemotional, hat keine Atmosphäre und die altertümliche Sprache der Elfen wirkt gekünstelt und aufgesetzt und scheint nur dazu gut zu sein, einen Kontrast zu Anitas moderner Sprache zu bilden. Es ist einfach FURCHTBAR originell, dass sie ständig Begriffe wie "total" oder "cool" verwendet! Die Charaktere - allen voran Anita/Tania - handeln dumm und unlogisch. Die Schwestern benehmen sich wie Teenies, obwohl sie alle über 500 Jahre alt sind, haben nichts zu tun als sich zu amüsieren und denken ständig an hübsche Jungs. Erst jubeln sie alle, wie sehr sie Tania vermisst haben, und dann ist das erste, was sie tun, neue Kleider zu kaufen? ...genau. Dass Anita erst beid er Hälfte merkt "Ups, das IST ja gar kein Traum, ich bin WIRKLICH Tania!" macht sie für mich auch nicht sympathischer oder glaubwürdiger.
Das, äh, Drama am Ende ist sehr rasch aufgezogen und wieder beendet, und es erstaunt mich doch, dass die zuvor so angetrottelte, charakterlose Tania plötzlich auf die geniale Idee kommt, wie sie ihren Edric retten kann. Zwischen den beiden ist ja übrigens nichts, aber auch gar nichts los.

Und dann natürlich die Prophezeihung. "Nur eine kann in beide Welten, jüngste Tochter derer sieben, zusammen mit dem einzig Wahren, Hand in Hand in tiefem Lieben." Ich frage mich nur: Wieso? Wieso kann das nur eine, und wieso ausgerechnet Tania? Und wieso nur mit dem "einzig Wahren"? Mehr noch. Angeblich hat irgendein Prophet oder Philosoph oder sonst irgendwer behauptet, ihre Kräfte diesbezüglich würden an ihrem 16. Geburtstag erwachen. Und aus welchem Grund? Es gibt einfach keinen. Als wären wir im Märchen.

Überhaupt wird das ganze Elfenreich sehr märchenhaft aufgezogen. Dass es mal elisabethanisch statt immer nur mittelalterlich ist, ist schön, aber diese Elfen sind kein Stückchen naturverbunden, wie sie es ja eigentlich sein sollten. Es wird nicht einmal erwähnt, dass/ob sie spitze Ohren haben oder sonst irgendetwas Typisches.

Mir fielen noch tausend Sachen ein, aber ich beende hier die Rezension, ehe sich mir wieder die Fingernägel aufrollen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen elfennacht teil 1, 21. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Elfennacht 1: Die siebte Tochter (Gebundene Ausgabe)
ich finde die geschichte spannend und sehr romantisch.
ich finde gut das die geschichte teilweise in der heutigen zeit an einem realen ort spielt.
ich finde es ist einfach geschrieben, so das man alles leicht nachvollziehen kann.
leider hatte ich das buch so schnell durch (2tage) weil die seiten so dick sind und die schrift so groß ist. natürlich auch weil es so spannend ist.;o)
und ich muss sagen da ich wusste das es mehrere teile sind fand ich das ende nicht so schlimm, da ich es von anderen büchern wie "die elfen" und dessen weiteren teilen kenne und gewohnt bin.
ich kann aber trotzdem jedem raten wenn euch die geschichte gefallen hat die weiteren teile auch zu lesen, denn die gesammte geschichte ist echt wunderschön:o)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toll!!, 26. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Elfennacht 1: Die siebte Tochter (Gebundene Ausgabe)
Ich kann das Buch nur empfehlen! Es ist sehr schön geschrieben. Ich hab es schon mehrmals gelesen sowie die anderen Teile.

Es geht um ein Mädchen namens Anita Palmer die an ihrem Geburtstag, nach einer
verünglückten Bootsfahrt mit ihrem Freund im Krankenhaus aufwacht.
Dort erfährt sie dann das sie eigentlich eine Elfe und die siebte Tochter eines Elfenkönigs ist. Außerdem erfährt sie, dass ihr "Freund" auch ein Elf ist und das sie verlobt ist mit dem Herren dieses Elfen. Nun muss sie sich entscheiden zwischen den beiden Kanidaten und herausfinden was es heißt eine Elfenprinzessin zu sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne und spannende Geschichte für Elfen- und Fantasy Fans, 24. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Die siebte Tochter (Taschenbuch)
Auf den ersten Teil von Elfennacht "Die siebte Tochter" bin ich durch Zufall aufmerksam geworden, als ich beim Stöbern der vergünstigten Romane auf die goldene Schrift von "Elfennacht" aufmerksam wurde. Da ich generell gerne Feen- und Fantasygeschichten mag und das Buch auch noch reduziert war hab ich es einfach gekauft und nicht bereut.

Die Geschichte um Anita/Tania und das Elfenreich hat mir so gut gefallen, dass ich mir kurz darauf den zweiten und dritten Band gekauft und innerhalb von kurzer Zeit gelesen habe. Demnächst werde ich mir den vierten und letzten Teil von Elfennacht bestellen und bin schon gespannt, wie die Geschichte weitergeht...
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3.0 von 5 Sternen Story gut, aber eher kurz, 3. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Elfennacht 1: Die siebte Tochter (Gebundene Ausgabe)
Das Buch hat mir im Großen und Ganzen recht gut gefallen, aber es war schon sehr kurz. Bei 230 Wörtern pro Seite kann nicht wirklich Spannung hochkommen.

Anita Palmer ist frisch verliebt. Nach einem Bootsunfall wachsen ihr plötzlich im Krankenhaus Flügel. Am nächsten Tag sind diese fort und sie hoffnungslos verwirrt. Da fällt ihr ein seltsames Buch in die Hand, das eine Geschichte über eine Elfenprinzessin namens Tania erzählt. Anita gelangt durch Zufall in die parallele Elfenwelt und muss dort prompt die Welt retten.

Der Aufbau der Geschichte ist sehr gut. Vor allem aber die Charaktere sind toll gelungen. Ich wusste bis zum Schluss nicht, wer jetzt lügt und wer nicht. Für das gibt es schon einmal Pluspunkte.

Elfennacht ist insgesamt gut beschrieben und fesselt einen. Ich konnte es manchmal nicht aus der Hand legen.
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Elfennacht 1: Die siebte Tochter
Elfennacht 1: Die siebte Tochter von Frewin Jones (Gebundene Ausgabe - 1. Januar 2008)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,99
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