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Kundenrezensionen

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am 21. März 2009
Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan von Kurzgeschichten, weil a) entweder zu kurz oder b) zu zeredet im Interpretationsgebrauch z.B. Schule.
Aber diese haben mich umgehauen. Ich habe sie schon in vielfältigen Lesungen vor verschiedem Publikum vorgetragen und die Hörer waren begeistert.
Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Mein Liebling ist gleich zu Anfang zu finden. Zwei alte Damen haben das Einerlei des Heimes satt und planen für einen Tag ihren Ausbruch daraus, um ihr Träume zu leben. Die Geschichte mit den roten sündhaft teuren Pumps, könnt jeder Frau passieren, nur diese hier ist besonders liebevoll.
"Fisch" ist so amüsant geschildert,dass der Leser nicht umhin kann zu lachen oder Vergleiche zu ziehen.
"Warten auf Gandalf" ist völlig ungewöhnlich, sehr wohl nachvollziehbar, wenn man sich mit Rollenspielen befasst hat und dennoch erschreckend realistisch.
Alle Geschichten sind klassisch mit dem sogenannten turning point. Das Ende ist oft fantastisch.
Jede Geschichte ist ein kleiner Microkosmos mit einer eigenen Seele.
Gefühlvoll geschrieben und genau hingeguckt hat die Autorin, als sie ihren Charakteren Leben einhauchte.
Soviel guter Spaß und Zeitvertreib, der zum Nachdenken anregt, kommt viel zu selten vor.
Gibt es noch mehr davon?
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am 1. Oktober 2007
das ich fünf Sterne für Kurzgeschichten gebe.
Meiner Meinung nach ist es viel schwerer Kurzgeschichten zu schreiben, als einen Roman, dennoch ist es Harris sehr wohl gelungen.
Jede der Kurzgeschichten beginnt mit einem kleinen Verweis auf die Entstehungsgeschichte.
Die Geschichten decken ein grosses Spektrum ab. Soziale Schichten, Schönheitswahn, Altern, Magie.
Jede ist in sich geschlossen und die ein oder andere stimmt schon sehr nachdenklich den Schönheitswahn der Kinder betreffend.
Die berührendste Geschichte ist die der inszenierten Beerdigung einen Magermodels, deren Schwester das Ganze aus der Perpektive der Journalistin völlig emotionslos dokumentiert.
Das Buch soll zum Nachdenken aufrütteln, und wer es liest, wird sich an die Geschichten beim Lesen der Galas und Buntes dieser Welt erinnern.
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am 13. Februar 2006
Im Vorwort dieses Kurzgeschichtenbandes verlegt sich die Autorin aufs Tiefstapeln. Es falle ihr deutlich schwerer, eine Kurzgeschichte zu schreiben als das Kapitel eines Romans (diese Meinung teilt sie unter anderem mit García Márquez, der Kurzgeschichten für die Königsdisziplin der Literatur hält). Ihre Kurzgeschichten seien eher experimenteller Natur, ähnlich dem Wein ihres Großvaters. Bei so viel Koketterie fragt sich, warum die Autorin ihre Kurzgeschichten veröffentlicht, wenn sie selbst nicht ganz von deren Qualität überzeugt zu sein scheint.
Was für ein Glücksfall, dass diese Geschichten ihren Weg zwischen zwei Buchdeckel gefunden haben! Dass sich Joanne Harris bemüßigt fühlt, als kleine Einleitung eines jeden Textes ein paar persönliche Zeilen voranzuschicken – etwa zur Entstehungsgeschichte oder zum Hintergrund – lässt sich wohl nur mit oben erwähntem mäßigem Selbstbewusstsein erklären. Das natürlich vollkommen ungerechtfertigt ist. Diese Geschichten sprechen für sich und brauchen keine Rechtfertigung, warum und wieso sie entstanden sind.
Die Bandbreite der Geschichten ist erstaunlich: Mal sind es melancholisch-menschenfreundliche Geschichten über das Altern in Würde und dann wieder zynische Betrachtungen über die Menschheit knapp an der Grenze der Erträglichkeit. Ausgediente Vampire und verselbstständigte Romanfiguren geben sich hier genauso selbstverständlich ein Stelldichein wie schönheitsbesessene Teenies, vernunftsheiratsfrustrierte Finanzjongleure und adrenalingeschwängerte Macho-Autofahrer. Entgegen der einleitenden Worte der Autorin lesen sich die Geschichten so, als ob sie sehr leicht von der Hand gegangen wären – und darin liegt unter anderem wohl auch die Kunst einer Kurzgeschichte. Sie greifen einschneidende Ereignisse auf, ohne viel Worte zu benötigen. Joanne Harris ist das wunderbar gelungen. Ihre Figuren haben Konturen, sind manchmal sympathisch, manchmal abscheulich und dabei immer schlüssig. So harmlos der Titel und die Umschlaggestaltung auch wirken mögen: Eine heile Welt wird die Leserin hier vergebens suchen.
Viele ihrer Geschichten sind bissig, ernüchternd und durchaus plausibel (von einigen eher fantastisch angehauchten Texten mal abgesehen, die man entweder auf einer anderen Ebene verstehen oder als Unsinn abtun kann). Besonders viel Häme bekommen der Schönheitswahn und der Kult der Oberflächlichkeiten unserer Gesellschaft ab. Joanne Harris hat keine Scheu, den Finger in offene Wunden zu legen, auf die Gefahr hin, als polemisch abgestempelt zu werden. Besonders gut gelungen finde ich die Kurzgeschichte "Hallo, Goodbye" über die mediengerechte Inszenierung eines Begräbnisses, das promigerecht "Dernière" genannt wird. Sehr stimmig auch "Frühstück bei Tesco" über die Aussichtslosigkeit, das Leben anderer anhand der eigenen Maßstäbe messen zu wollen.
Ganz politisch korrekt geht es nicht immer zu, und das muss es ja auch nicht, zumal die Autorin zumeist in die Rolle der Icherzählerin oder des Icherzählers schlüpft. Und wenn der nun mal körperlich behindert ist, darf er von sich selbst sehr wohl als "Krüppel" sprechen und andere mit Hohn und Spott überschütten. Die erstaunliche sprachliche Leichtigkeit inklusiver einiger wohl sehr schwer zu übertragender Wortspiele haben Charlotte Breuer und Norbert Möllemann ganz hervorragend in die deutsche Sprache transportiert.
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am 17. Februar 2014
Im Vorwort gesteht Joanne Harris das sie sehr ungeübt ist im schreiben von Kurzgeschichten. Es sei das erste mal das sie veröffentlicht werden und sie seien eher von experimenteller Natur.
Für mich hört sich das ein wenig nach einer Entschuldigung an, sollten einem die Geschichten tatsächlich nicht gefallen. Diese Sorge ist meiner Meinung nach völlig unbegründet, denn ich finde das Buch einfach genial.
Samt und Bittermandel, das sind 22 abwechslungsreiche Kurzgeschichten. Manche handeln von Magie, andere sind Science Fiction oder Fantasy. Manche spielen in der Gegenwart und sollen wachrütteln und zum nachdenken anregen. Sie sind meistens in der Ich-form geschrieben und bespickt mit rabenschwarzem Galgenhumor und bitterer Ehrlichkeit.
Am besten gefiel mir die Geschichte von Faith und Hope. Zwei alte Frauen die aus dem Altersheim flüchten um in London "verbotene" Sachen einzukaufen. Die eine wünscht sich Nabokov's "Lolita", die andere möchte sich ein Paar sündige, rote Schuhe kaufen. Was Ihnen wunderbares passiert am Ende ihrer Spritztour ließ mir fast die Tränen in die Augen treiben.
Dann gibt es noch die Geschichte "Die hässliche Schwester". Da erzählt eine der Stiefschwester von Aschenputtel wie es wirklich war mit der "armen" Cinderella.
In "Die kleine Meerjungfrau" erzählt ein Rollstuhlfahrer die schreckliche Geschichte von "Flipper". Einem Mädchen ohne Arme und Beine, die im Wasser schnell wie ein Fisch schwimmen konnte und sich in den falschen Mann verliebte.
"Hallo, Goodbye" handelt von einer ziemlich modernen aber geschmacklosen Prominenten Beerdigung. Irgendwie witzig, was da alles so passiert, aber das Ende ist sehr schockierend.
Ich habe all die, manchmal verrückten, Geschichten genossen und hoffe das Joanne Harris bald wieder solch ein "Experiment" startet.
Ich finde sie kann über ALLES schreiben.
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am 5. September 2012
Zufällig landete das Buch bei mir, ich hätte es nie gekauft, weil ich kein Fan von Kurzgeschichten bin, sondern dicke Romane viel lieber lese.
Aber die hier versammelten Geschichten sind alle so verschieden und haben mich jedesmal überrascht, so dass ich ganz begeistert war und mir jetzt doch alles von Joanne Harris zulegen werde. Manche Geschichten sind etwas absurd oder enden in einem spacig-magischen Bereich oder spielen in der nahen leider nur allzunahen Zukunft - aber alle zusammen zeigen die unglaubliche Vielfalt und das erzählerische Talent der Autorin. Mein Liebling war nach der ersten in der die alten Damen sich aufmachen rote Lackpumps zu probieren, die Geschichte von der hässlichen Schwester und schlimm, weil eigentlich nicht so weit hergeholt, war die, in der es darum geht, endlich die Karte zum Platinumstrand zu bekommen, an dem nur wirkliche Schönheit zugelassen ist, oder doch die von dem Mann, der die Zahlen so liebte und vom Eifelturm springt...ach...
Absolut lesenswert, fünf Sterne - obwohl es Kurzgeschichten sind!
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am 21. August 2009
Ich bin bzgl dieses Buches sehr zwiegespalten, es gibt ein paar Kurzgeschichten in diesem Buch, die mich wirklich verzaubert haben, andere wiederrum fand ich einfach nur eigenartig. Es ist kaum zu glauben, dass alle Geschichten von der selben Person stammen, da sich auch der Stil sehr stark unterscheidet.
Fazit: Zu empfehlen, wenn man den Zauber der wunderbaren Geschichten bewahren kann, während man die etwas sonderbaren liest und sich auf die nächste wunderbare freut.
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am 9. Oktober 2015
Wie in allen Antholgien mischen sich hier erstklassige und "untergebrachte" Geschichte,. Einige sind sehr lesenswert, andere eben nicht. War zu erwarten.
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am 24. November 2009
Kurzgeschichten schrecken mich eher ab, als dass sie mich anziehen, da sie häufig zu kurz sind, um tatsächlich Emotionen zu erwecken, außerdem schnell den Eindruck hervorrufen, als ob die Handlung schlecht ausgearbeitet ist. In dieser Sammlung allerdings finden sich einige sehr ansprechende, bei denen man nach dem Lesen tatsächlich das Gefühl hat, man hätte ein ganzes Buch gelesen, dazu ein noch garnicht schlechtes.
Was in der einen oder anderen Kurzgeschichte allerdings ein Makel ist, ist das sie, da sie kurz sind, den Anschein haben, sie seien seicht. Der Eindruck hat sich für mich allerdings bei wiederholtem Lesen minimiert, deswegen würde ich es als Unterhaltungslektüre weiterempfehlen. Wenn man sich auf Kurzgeschichten einlassen kann.
Nach wiederholtem Lesen muss ich allerdings hinzufügen, dass das poetisch Schönste an diesem Werk der Titel ist.
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am 17. Oktober 2010
Eigentlich bin ich ein Freund von Kurzgeschichten. Jedoch nicht, wenn sie von so mieser Qualität sind.

Vielfältig sind die Themen von Harris' Geschichten durchaus, öde, blöd oder einfach nur schlecht geschrieben sind sie dafür alle. Zu oft scheint Joanne Harris zu großen Wert darauf zu legen, ein besonders 'schönes' oder besonders 'schockierendes' Ende herbeizuschreiben, was ja nicht völlig verkehrt wäre, schriebe sie nicht so unglaublich vorhersehbar und schlecht.

Auch die kleinen Einführungstexte nerven mit der Zeit, da diese meistens nicht wirklich informativ und somit überflüssig sind.

Schade, es gibt doch so viele gute Kurzgeschichten auf dieser Welt - in diesem Buch ist keine davon.
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am 31. Juli 2009
Viele nette und humorvoll geschriebene Kurzgeschichten. Manche auch etwas gruselig und doch sehr charmant geschrieben. Für einen entspannenden Abend.
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