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Kundenrezensionen

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am 22. November 2003
Die sehr berührenden Lebensgeschichten von Frauen laden ein zum Verstehen, nicht zum Verurteilen. Diese Menschen reduzieren sich nicht mehr auf ihre kriminellen Handlungen, die sie ins Hochsicherheitsgefängnis von York „zusammengeführt" haben. Ihre Erzählungen lassen die begangenen Verbrechen vielmehr als logische Konsequenz einer traumatischen Kindheit begreifen, in der Gewalt, sexuelle Übergriffe und Grenzüberschreitungen an der Tagesordnung standen. Auch der Leser kann nachvollziehen, dass das Schreiben den Frauen eine Tür in ein anderes Leben öffnet und sie sich - zumindest ein Stück weit - aus ihren ganz persönlichen Gefängnissen befreien konnten.
Ohne Wally Lamb (Herausgeber und Veranstalter der Gefängnis-Schreibkurse) würde dieses hervorragende Buch vermutlich weniger gut verkauft werden (was schade wäre!). Seine Fans belohnt er dafür in der Einleitung mit einer kurzen Biografie, die uns seinen persönlichen Zugang zum Schreiben und Lehren eröffnet. Allein das kann das Werk lesenswert machen!
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am 22. Oktober 2003
Wally Lamp hat einen mitreißenden Schreibstiel, in dessen Genuss man allerdings nur während des ersten Kapitels kommt. Die nächsten Seiten wurden von den im Gefängnis inhaftierten Frauen geschrieben. In mehreren Geschichten taucht man in das Leben der jeweiligen Frau ab. Sie schildern ihre Lebensgeschichten, so dass man verstehen kann, wie sie dorthin gelangt sind. Alle wurden in ihrer Kindheit gewalttätig behandelt und sind deshalb nicht überrascht, dass sich diese Gewalt in ihren Ehen fortsetzt. Sie kennen gar nichts anderes. Bei den Taten welche die Frauen ins Gefängnis geführt haben, geben sie diese Gewalt an ihren Peiniger zurück ...
Die Frauen schreiben sehr ehrlich und verarbeiten ihre Tat mit dem geschriebenen.
Ich habe das Buch gleich an meine Mutter verliehen. Die wird es auch mögen.
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am 26. August 2009
Eine handvoll inhaftierter Frauen ( viele wegen Mordes )schreiben sich ihr Schicksal von der Seele. Sie berichten vom Gefängnisalltag und ihrer von Mißbrauch und Gewalt bestimmten Kindheit.
Als ich das Buch gelesen habe,kam ich teilweise in Gewissenskonflikte. Denn beim lesen wurden einem die Frauen sympathisch, und ich empfand unendliches Mitleid mit den gebrochenen Kindern,die sie alle sind.
Keine leichte Kost so zum dahin schmökern.
Aber meines Erachtens sehr empfehlenswert!
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am 12. Februar 2010
...das man bei der Geburt erhält, aber man kann entscheiden, was man daraus macht.

So wohl das Fazit dieses schönen Buches, das Geschichten enthält, die einem vor Augen führen, welch glücklicher Zufall es ist, eben NICHT in eine gewalttätige Familie hineingeboren zu sein, noch dazu vielleicht als schwarze Frau in einem rassistischen Umfeld. Die Erzählungen lassen einen darüber nachdenken, wie leicht es ist, vermeintlich moralisch zu urteilen über Menschen, über deren Leben man nichts weiß. Um so mehr verdient es Respekt, wie sich die Frauen in diesem Buch dann doch am Ende des Tages ihren Weg gesucht haben - nicht leicht, wenn man Wege garnicht kennt und erst finden muss.

Empfehlenswerte Lektüre, die unter die Haut geht.
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am 29. November 2009
Diese Geschichten gehen zum Teil unter die Haut - die inneren Kämpfe der Schreiberinnen, deren Schicksale und der Gefängisalltag. Ein lesenwertes Buch mit Tiefgang - obwohl es für meinen Geschmack ein bisschen "Werbung" für Gott und die Religion ist. Aber auch verständlich, denn eine Religion ist wahrscheinlich das Einzige, was den Schreiberinnen in solchen Situationen Halt und Sicherheit gibt.
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am 13. Juni 2009
von der seele geschrieben,
wann macht man sich schon gedanken über die hintergründe eines verbrechens?
es ist erschütternd was mißbrauch in der kindheit,verwirrung und falsche orientiertheit in der pubertät,vernachlässigung u.a. in einer frauenseele anrichten können.
wo dürfen wie da noch be-und verurteilen ?
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am 21. Januar 2010
Geschichten die aus dem Leben, vor sowie im Gefängnis, von verschieden, stammenden Menschen herleiten, ergreifend aber auch mit viel Dummheit verbunden.
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am 12. August 2009
super schönes buch.
kann mich nur an die vorherige rezensionen anschließen.

vielen dank, wally lamb!
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am 11. September 2009
Kleingeschichten von inhaftierten Frauen die aus verschiedenen Motiven im Knast gelanden sind. Einige von den Frauen sind völlig dumm, haben irgendwie nichts anderes verdient, mußten aus den Aktionen die sie dort hinein begeben haben erst einmal lernen aber auch sehr ergreifende Schicksale sind dadrunter wo man auch die Amerikanische Justiz nicht begreift, wo sicherlich aber auch stark die Rolle der Familie sehr in Frage gestellt wird.
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