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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historischer Abenteuerroman mit einer "Prise Dan Brown"
Aufbau
Verzeichnis der fiktiven und historischen Romanfiguren
Prolog, Hauptteil: 25 Kapitel auf zwei "Bücher" verteilt, Epilog
Autorennachwort, Skizzen der Protagonisten, Burgenführer mit Wandertipps des Autors, Chronik der Deutschen Bauernkriege

Zum Inhalt
Die Handlung des Romans spielt sich während der Jahre 1524 bis 1526...
Vor 19 Monaten von ¤nigma veröffentlicht

versus
26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt...
Über diese Rezension, die ich nun hier verfasse, musste ich erstmal eine Nacht schlafen.

Ich bin niemand der den Inhalt nun wiederholt, ich denke der Klappentext trifft eine gute Aussage und den Rest sollte man selber lesen.

Zu Anfang muss ich gleich erwähnen, das ich noch nie so lange für ein Buch gebraucht habe, egal wie dick es doch...
Vor 18 Monaten von Kimy veröffentlicht


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44 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Historischer Abenteuerroman mit einer "Prise Dan Brown", 10. Oktober 2013
Von 
¤nigma - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Burg der Könige: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Aufbau
Verzeichnis der fiktiven und historischen Romanfiguren
Prolog, Hauptteil: 25 Kapitel auf zwei "Bücher" verteilt, Epilog
Autorennachwort, Skizzen der Protagonisten, Burgenführer mit Wandertipps des Autors, Chronik der Deutschen Bauernkriege

Zum Inhalt
Die Handlung des Romans spielt sich während der Jahre 1524 bis 1526 ab, kursiv gedruckte Träume und Erinnerungen der Protagonistin lassen im Rückblick das ausgehende 13.Jahrhundert (Zeit der Staufer) lebendig werden.
Die Protagonistin Agnes wächst als Tochter des alternden Ritters Philipp von Erfenstein auf der heruntergekommenen Burg Trifels, einst Zentrum des Deutschen Reiches, auf. Vom Glanz der Stauferzeiten ist nichts geblieben, die Erfensteins sind verarmt und können ihre Schulden beim Herzog nicht bezahlen. Deshalb sucht Agnes' Vater einen wohlhabenden Ehemann aus dem höheren Adel für sie. Ihre Liebe zu ihrem Jugendfreund Mathis, dem Sohn des Schmieds der Burg, erregt den Unwillen des Vaters und hat keine Zukunft, zumal Mathis sich nicht mit seinem Platz im Leben abfinden will, sich für neumodische Feuerwaffen interessiert und mit den einfachen Leuten sympathisiert, die sich anschicken, gegen ihre klerikalen und adeligen Ausbeuter aufzubegehren.
Auch Agnes, die dem alten Pater Tristan als Heilerin zur Hand geht, erlebt das Elend der einfachen Dorfbevölkerung hautnah mit und kann sich in die verzweifelte Lage der Bauern einfühlen. Im Verlauf des Romans erleben Agnes und Mathis teil gemeinsam, teils getrennt eine Menge Abenteuer, die sie kreuz und quer durch das von den erbitterten Kämpfen zwischen aufständischen Bauern und äußerst gewaltbereiten Landsknechten zerrissene Land führen.
Parallel zur Handlung um Agnes und Mathis beschäftigt sich ein weiterer Erzählstrang mit einer seltsamen Verschwörung. Sowohl der Habsburger Kaiser Karl V als auch der französische König Franz suchen - aus unterschiedlichen Motiven - etwas, das auf dem Trifels verborgen sein soll. Ihre jeweiligen Agenten gehen dabei ebenso hinterlistig wie auch gewalttätig vor und zögern nicht, Menschenleben zu opfern, wenn es um ihre Ziele geht. Nicht nur durch diese Agenten gerät Agnes in Gefahr, auch ihr eigener, ihr aufgezwungener ungeliebter Ehemann, Graf Friedrich von Löwenstein-Scharfeneck, der sie geheiratet hat, weil er auf der Burg Trifels einen sagenhaften Normannenschatz vermutet, von dem er besessen ist, wird ihr gefährlich...

Persönliche Beurteilung
"Die Burg der Könige" ist ein äußerst komplexer, sehr unterhaltsamer Roman, der die Protagonisten und den Leser kaum zur Ruhe kommen lässt. Anschaulich und ohne grausige Details auszusparen, beschreibt der Autor das Elend der Landbevölkerung des frühen 16.Jahrhunderts und die Gräuel der sogenannten Bauernkriege. Neben vielen fiktiven Figuren, wie z.B. dem exemplarisch für einen Anführer eines "Haufens" (Gruppe aufständischer Bauern) stehenden Schäfer-Jockel treten historische Persönlichkeiten (Götz von Berlichingen, Florian Geyer) auf.
Auch die Rückblicke auf die Stauferzeit und den Mythos um Kaiser Barbarossa, deren Zusammenhang mit den Geschehnissen im 16. Jahrhundert erst nach und nach verständlich wird, sind sehr interessant. Im Nachwort erläutert der Autor, wie sich historische Fakten und Fiktion im Roman verteilen.
Der Schreibstil ist sehr farbenprächtig und flüssig zu lesen, sodass es trotz des beachtlichen Umfangs von mehr als 900 Seiten nicht zu gefühlten Längen kommt. Die Charakterisierung der Figuren ist größtenteils glaubhaft, lediglich die beiden Protagonisten sind ein wenig zu "gut" geraten und in ihrer Leidensfähigkeit unübertroffen. Was Agnes erlebt, hätte eine normale Frau wohl ins Grab gebracht.
Der umfangreiche Anhang mit seinem Nachwort, den Porträts der Hauptfiguren und den Ausflugstipps für Burgen und Klöster ist sehr bereichernd, auch die Landkarte Süddeutschland im vorderen und hinteren Einband ist für den Leser zur Orientierung sehr hilfreich.

Fazit
Ein informativer historischer Roman, der vor dem Hintergrund der Bauernkriege Elemente eines Abenteuerromans mit einer Prise "Verschwörung" à la Dan Brown würzt!
4,5 Sterne
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt..., 10. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Burg der Könige: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Über diese Rezension, die ich nun hier verfasse, musste ich erstmal eine Nacht schlafen.

Ich bin niemand der den Inhalt nun wiederholt, ich denke der Klappentext trifft eine gute Aussage und den Rest sollte man selber lesen.

Zu Anfang muss ich gleich erwähnen, das ich noch nie so lange für ein Buch gebraucht habe, egal wie dick es doch war. Ich habe grundsätzlich nicht in die Geschichte gefunden und ein
paar meiner Kritikpunkte haben es mir dabei sowieso nicht einfach gemacht. An sich fand ich die Geschichte eine super Idee und auch der Schreibstil war schön.
Nun kommt aber dieses verdammte aber...

Die Personen waren ziemlich *beschränkt*, sprich eindimensional und in hoch brisanten Situationen kamen bei mir keinerlei Emotionen an. Es war für mich irgendwie immer ein ruhiges Hinnehmen der Situationen, obwohl jede normale Person da am Rad gedreht hätte. Ich habe das ganze Buch über immer gehofft das die Personen eine Entwickelung durchmachen, das sie reifer werden, weniger naiv und es nicht immer darauf anlegen zu sterben. Aber das hat sich bis zum Ende nicht geändert, sie sind immer weiter in die nächste Katastrophe gerannt, obwohl sie es vorher hätten wissen müssen.
Zudem schien der Autor unbedingt die 939(!) Seiten füllen zu wollen, sodass sich einige Geschehnisse wiederholten und es unnötiges hin und her gab.
Den Vogel hat aber dann der Einbau von "Visionen" abgeschossen und dabei ist mir dann zuviel Fantasie in den historischen Roman gerutscht. Das hätte man auch anders lösen können.

Aber ich finde nun fang ich dann doch mit dem Guten an. Das Beste kommt bekanntlich immer zum Schluss, wenn auch ein bisschen kürzer.
Wie es in einem guten historischen Roman sein sollte, wurde auch hier gut recherchiert und man konnte auch einiges interessantes lernen. An manchen Stellen kam dann auch schonmal ein Spannungsbogen, sodass es mich aus diesem zähen Zustand riss, den die Geschichte sonst verbreitete. Die Idee war wirklich sehr gut und ich konnte mir am Anfang noch ausmalen wie ich es gerne gehabt hätte, nur die Umsetzung... Naja...

Last but not least finde ich diese Geschichte komplett Geschmackssache. Vielleicht waren meine Anforderungen an den Roman einfach zu hoch, aber ich denke meine Worte hier sollten nicht davon abhalten das Buch zu lesen, wenn der Klappentext gefällt.

3 Sterne
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Burg der Könige, 14. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Burg der Könige: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Nach der Henkerstochter-Reihe" ist Oliver Pötzsch hier wieder ein großartiger Roman gelungen.
Es ist die Zeit der Bauernkriege, Martin Luther - die Anfänge der Reformation.
Agnes, einzige Tochter des verarmten Burgvogts des Trifels und Mathis, Sohn des Burgschmiedes kennen sich seit frühester Kindheit. Dabei ist Agnes keineswegs das vornehme Burgfräulein. Sie geht lieber mit ihren Falken auf Jagd und liest in der Bibliothek der Burg. Vor allem die alten Sagengeschichten um den Trifels, die legendäre Burg der Staufer, haben es ihr angetan. Angeblich lies Heinrich VI nach der Eroberung Siziliens den Normannenschatz" auf den Trifels bringen.
Als dann noch ihr Falke mit einen mysteriösen Siegelring aus Zeiten Barbarossas zurückgekehrt, sie von seltsamen Träumen geplagt wird und ihr Vater unerwartet stirbt, gerät ihr Leben aus den Fugen.
Sie muss den Trifels verlassen und eine Ehe eingehen, die sie nicht will.
Mathis unterdessen wird als Aufrührer und Mörder gesucht. Deshalb schließt er sich den Aufständigen an und zieht in den Krieg. Dabei verlieren sich die beiden nie aus den Augen.

Auch der französische König Franz I und Karl V, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, sind auf der Spur eines Geheimnissen, welches sich um den Trifels rankt. Diese verschiedenen Erzählstränge verwebt Oliver Pötzsch geschickt zu einen großen Finale.

Der Roman ist in 25 Kapitel aufgeteilt, wobei jeden Ort und Datum vorangestellt sind.
Er erstreckt sich auf die Jahre 1524 bis 1526. und endet mit einem Epilog.
Eine Umgebungskarte, ein Personenregister, ein ausführliches Nachwort, eine Chronologie der Bauernaufstände sowie ein Burgenführer runden das Buch perfekt ab.

Wer also einen historischen Roman sucht, der hervorragend recherchiert ist, in dem man so ganz nebenbei einen bedeutenden Teil der deutschen Geschichte vermittelt bekommt, wo Abenteuer, Mystik und auch die Liebe nicht zu kurz kommen, hält mit Die Burg der Könige" genau das richtige Buch in den Händen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Burg der Könige, 29. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Burg der Könige: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Klappentext:
1524. Die deutschen Lande werden von den Bauernkriegen zerrissen. Dem Adel droht der Verlust der Macht, dem Volk Hunger und Tod. Die Herrschaft Kaiser Karls V. ist in Gefahr. Da stoßen Agnes, die Herrin der mächtigen Burg Trifels, und Mathis, der Sohn des Burgschmieds, auf ein Geheimnis, das über die Zukunft der Krone entscheiden wird.

Meine Meinung:
Auch wenn die Geschichte etwas schleppend begann und ich Mühe hatte mich mit den beiden Hauptfiguren anzufreunden, verflogen diese Probleme bereits nach wenigen Kapiteln. Agnes und Matthis habe ich sogar zunehmend lieb gewonnen. Der leicht schwierige Einstieg war auch keineswegs dem Schreibstil des Autors geschuldet, dieser war ausgesprochen schön und sorgte dafür, dass ich mir die Handlungsorte vor meinem inneren Auge vorstellen konnte. Zum Ende hin warten dann unglaublich viele Auflösungen und Geheimnisse auf den Leser, was manch einem vielleicht zu viel des Guten sein kann, mir aber sehr gelegen kam. Das Cover und die Karte wurden liebevoll gestaltet, dieses Buch ziert jedes Buchregal eines begeisterten Lesers der Historische Romane mag. Im Grunde kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Kulisse, wenig Spannung und Inhalt, 31. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Burg der Könige: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Auf dem Trifels, der legendären Burg der Staufer, kennen sich Agnes, die Tochter des Burgvogts, und Mathis, der Sohn des Burgschmieds, seit ihrer Kindheit und sehen keinen Grund, als Erwachsene getrennte Wege zu gehen, auch wenn die gesellschaftlichen Konventionen im 16. Jahrhundert das vorschreiben. Agnes kommt zufällig in den Besitz eines Rings, woraufhin sie Träume und Visionen bekommt, deren Ursache sie auf den Grund gehen möchte. Mathis schließt sich den Aufständischen an, da er von Gerechtigkeit träumt, und wird plötzlich als Aufrührer gesucht. Gemeinsam fliehen sie vom Trifels und machen sich auf die Suche nach der Geschichte des Rings, die gleichzeitig auch Agnes' eigene Geschichte ist…

Ich mag historische Romane und dieser hier sah so vielversprechend aus mit der schönen Gestaltung und geschrieben von einem namhaften Autor historischer Bücher. Leider hat mich das Buch ziemlich enttäuscht. Es ist zwar gut recherchiert, die Beschreibungen sind alle sehr schön, und man merkt, dass es mit viel Leidenschaft geschrieben wurde, aber das war es auch schon. Die Geschichte zieht sich ohne jede Spannung über fast 1000 Seiten. Die Handlung an sich ist zwar sehr weit hergeholt und mit Agnes' "Visionen" wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, aber das ist nicht das Hauptproblem. Irgendwie ist alles sehr vorhersehbar und die meisten kommenden Ereignisse werden durch Gedanken der Figuren oder durch Dialoge ganz offen angekündigt, so dass überhaupt keine Spannung aufkommt. Normalerweise lese ich solche Schmöker in einem Rutsch in zwei Tagen und Nächten durch, aber dieses Buch habe ich immer wieder nach 20-30 Seiten zur Seite gelegt, weil es mich nicht genug gefesselt hat. Ich habe es zu Ende gelesen, weil es im Großen und Ganzen ganz nett war, aber überzeugt hat es mich nicht.

Das war das erste Buch des Autors, das ich gelesen habe, und es wird ganz sicher auch das letzte sein, da ich den Stil schlecht und unangemessen für einen historischen Roman fand. Von der viel zu modernen Wortwahl in den Dialogen abgesehen, hat mir vor allem der inflationäre Gebrauch des grauenhaften neudeutschen Ausdrucks "einmal mehr" die Freude am Lesen verdorben. Ob mittelalterliche Grafen im 16. Jahrhundert wohl tatsächlich zu ihren Frauen gesagt haben: "Halt den Mund! Sonst lasse ich dich einmal mehr in deine Kammer einsperren!"? Ich hoffe doch, dass es nicht einmal moderne Grafen gibt, deren Sprachniveau so tief gesunken ist…
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht überzeugend, 27. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Burg der Könige: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Agnes, die Tochter des Trifelser Burgvogts, lebt in ihrer eigenen Welt: Beinlinge, Falken und das freie Leben bestimmen ihren Alltag. Eines Tages bringt ihr Falke einen Ring mit nach Hause und plötzlich quälen Agnes schlimme Alpträume. Immer wenn sie mehr über ihre Alpträume erfahren möchte, stößt sie auf Mauern.
Mathis ist der junge Burgschmied und Agnes' bester Freund. Er liebt es Schießpulver und Kanon zu fabrizieren.
Melchior von Tanningen ist Barde und macht sich mit den beiden vorher genannten auf den Weg zu einer gefahrvollen Reise um das Geheimnis um den Ring zu lüften.
Hintergrund der Geschichte ist der deutsche Bauernkrieg.

Das Buch hat mich nicht wirklich überzeugt. Es kam wenig Lesefreude auf. Ich habe das Buch in vielen kleinen Schritten gelesen und konnte es jederzeit aus der Hand legen. Die Geschichte an sich und die Recherche fand ich aber schon überzeugend, nur leider fehlte mir insgesamt der Spannungsbogen. Vielleicht hätte man einige Handlungsstränge weg lassen können.
Einmal hatte ich den Eindruck, dass der Autor Herr der Ringe- Fan zu sein scheint. Dort wird Agnes als Ringträgerin betitelt und ihre Begleiter sind ihre Gefährten. Besonders am Ende häufen sich dann die Zufälle, sodass ich die Geschichte auch wenig glaubwürdig finde. Insgesamt bringt die Geschichte meiner Meinung nach wenige bis keine Überraschungen.

Die Covergestaltung gefällt mir gut und auch die Innengestaltung ist aufwendig und schön.

Fazit: Die Recherche und der historische Hintergrund geben dem Buch das gewisse Etwas. Allerdings würde ich es wirklich nur Fans von historischen Romanen empfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ahje, 11. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Burg der Könige: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
achtung spoiler!
schön, dass sich der autor gleich im nachwort für fehler entschuldigt. noch schöner wäre es gewesen, .. sie wissen schon. (agnes bekommt am ende den ring barbarossas nicht mehr vom finger. bitte, wieviel hat sie denn während der bauernkriege zugenommen. die lanze findet sie in einer säulenspalte - klar, da haben hunderte von jahren keine verfolger gesucht. am anfang sind es noch fieberträume in denen sie ihre visionen hat. am ende reicht das lehnen an einen kalten stein.. mann mann)
wären nicht die vergewaltigungen an agnes, könnte man das buch auch in der kinderbuch-abteilung finden. (siehe götz von berlichingen od.mutter courage).
ich frage mich, ob leute die hier 5 sterne dafür vergeben das buch gelesen haben oder schon mal einen anderen historischen roman.
stabile 3 sterne und das wars.
die henkerstocherromane habe ich alle schon je 2-3 mal gelesen und bin immernoch fasziniert. die hier 17j, in vielem leider minderbemittelte, agnes ist einfach nicht sehr sypmatisch. ihr freund mathis auch nicht. wenn er sich vom schmiedsohn zum geschützmeister macht, ist das weniger "nett", als wenn sich ein studierter medicus aus liebe zum einfachen bader macht. der minnesänger hat mich an den "könig der bettler" erinnert, leider ohne lustig zu sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwächstes Buch von Oliver Pötzsch, 11. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Burg der Könige: Roman (Kindle Edition)
Leider konnte mich dieses Buch so gar nicht fesseln, da ich mich ständig über die einfach gestrickten Charaktere ärgern musste und darüber, dass die Geschichte entweder aberwitzig oder vorhersehbar wurde. Da die Handlung manchmal so ins unwahrscheinliche abdriftete, konnte ich das Ganze irgendwann nicht mehr ernst nehmen und habe mich durchgequält. So schön das Cover und die Gestaltung auch ist, tröstet das nicht über den fehlenden Inhalt hinweg.
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4.0 von 5 Sternen solide, 13. März 2015
Von 
theich "theich" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Burg der Könige: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe diesmal ein Hörbuch gewonnen und gebe zu, ich bin kein rechter Hörbuchfan. Ich habe meistens Probleme mit der Art, wie die Sprecher das Buch vorlesen und dabei bereits interpretieren. Auch bei diesem Hörbuch war ich zeitweise etwas unwillig, da Johannes Steck in manchen Szenen mit seiner Betonung und seiner Auslegung des Gesprächsrythmus einen Ton vorgibt, den ich beim Lesen sicherlich nicht so gehabt hätte. In den Erzählteilen hat er allerdings eine schöne , tiefe Timbre-Stimme und ich habe mich dann doch einigermaßen daran gewöhnt. Da die 900 Seiten hier auf 8 CDs gekürzt wurden denke ich, dass einiges weggelassen wurde. Das Buch war durchaus spannend aber manchmal gingen mir die Erlebenisse und Erkenntnisse irgendwie zu schnell.
Über den Inhalt wurde ja schon einiges in den vorhergehenden Rezenzionen geschrieben. Das Thema der Bauernkriege fand ich ein sehr interessantes, weil noch kaum von mir zur Kenntnis genommen und vom Autor durchaus eloquent und historisch scheinbar korrekt widergegeben. Er bemüht sich, allen Parteien und Standpunkten der verschiedenen Gesellschaftsschichten durch typische Protagonisten eine Stimme zu geben. Den Bauern und einfachen Handwerkern, den Pfaffen und Mönchen, den Kaisern und Königen, dem verarmten Adel und den Raubrittern. Gerade diese Mischung hat mir sehr gut gefallen, da dadurch ein facettenreiches Porträt der Zeit entstanden ist.
Die zwei Hauptdarsteller sind symphatisch aber für meinen Geschmack fast ein bisserl eindimensional. Agnes ist für ihre Zeit etwas zu untypisch mit ihrem eigenen Falken, ihrer Freude an der Jagd und dem Reiten. Und leider muss sie in den zwei Jahren alles mitmachen, was man sich nur vorstellen kann als geübter Historienschinken-Leser. Vom Tod des Vaters, einer Fast-Vergewaltigung, einer fürchterlichen aufgezwungenen Ehe und so weiter und so fort (will hier nicht alles ausplaudern). Und Mathis ist mit seinem Interesse für Feuerrohre und seiner Naivität für sein Alter (damals war man ja im Teenageralter eigentlich schon erwachsen) war der strahlende Held.

Fazit: Ich habe das Hörbuch schnell durchgehabt, weil es es spannend war. Vielleicht hätte mir das Buch noch besser gefallen aber Oliver Pötzsch ist mit diesem Roman eine durchaus solide Arbeit gelungen. Werde diesen Autor weiter im Auge behalten.
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5.0 von 5 Sternen Barbarossa und der Schatz der Normannen, 30. Oktober 2014
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Burg der Könige: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Wasgau im Jahr 1524: Die junge Agnes wächst als einzige Tochter des Burgvogts auf dem Trifels auf. Seit Kindertagen ist sie mit Mathis, dem Sohn des Burgschmieds befreundet. Während die Bauern sich immer mehr gegen die Herrschaft des Adels auflehnen, kommen Agnes und Mathis einem Geheimnis um den Trifels auf die Spur, welches die Zukunft der Krone entscheiden könnte.

Der Trifels hat mittlerweile seinen Glanz verloren, die Bauern werden mit immer mehr Steuern belegt, harte Winter und verregnete Sommer der vergangenen Jahre haben dazu geführt, dass das Volk hungert. Immer mehr widersetzt das Volk sich dem Adel, erste Aufstände sind die Folge.

Der alternde Ritter Philipp von Erfenstein ist der Burgvogt des Trifels, ein stolzer, dickköpfiger Ritter, der seine Tochter Agnes abgöttisch liebt, von Finanzgeschäften jedoch nichts versteht. Entsprechend verwahrlost ist der Zustand der Burg. Agnes stört dies nicht weiter, kann sie doch recht frei leben, mit ihrem Falken auf die Jagd gehen und sogar Beinlinge tragen. Die drückenden Geldsorgen verleiten ihren Vater dazu, sie respektabel verheiraten zu wollen. Sehr zum Widerwillen seiner Tochter, denn liebt die eigensinnige junge Frau doch den sturen, rebellischen Mathis. Durch Zufall stoßen beide auf die Spur eines Geheimnisses rund um den Trifels und ein äußerst abenteuerliches wie gefährliches Leben beginnt für Mathis und Agnes, währen die Bauernaufstände im ganzen Land toben.

Oliver Pötzsch erzählt seine fiktive Geschichte vor dem historischen Hintergrund des Deutschen Bauernkrieges (1524 – 1526) und so tauchen zwangsläufig auch einige historische Persönlichkeiten wie Kaiser Karl V., König Franz I. oder Ritter Götz von Berlichingen auf, welche der Autor geschickt in seinen opulenten Roman mit einbindet.

Die Geschichte entwickelt sich äußerst rasant und fesselnd, wird von Oliver Pötzsch jederzeit sehr bildhaft und farbenprächtig mit einem hervorragenden historischen Hintergrundwissen erzählt. Zudem hat der Autor mit seinen Protagonisten Agnes und Mathis zwei sehr sympathische wie facettenreiche und eigenwillige Charaktere geschaffen, mit denen man als Leser jederzeit mitfiebern kann.

Fazit: Opulenter, farbenprächtiger und hochspannend erzählter Roman über die Geschichte und Geheimnisse der legendären Burg der Staufer.
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Die Burg der Könige: Historischer Roman
Die Burg der Könige: Historischer Roman von Oliver Pötzsch (Gebundene Ausgabe - 27. September 2013)
EUR 19,99
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