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5.0 von 5 Sternen Band 2 der Jahrhundertwindtrilogie - Isabelle in der Champagne
Die junge Frau auf dem Cover des Buchs „Die Champagnerkönigin“ von Petra Durst-Benning schaut auf die vor ihr in der Sonne liegenden Weinberge. Am Himmel sind bereits Wolken aufgezogen. Ihre Haltung spiegelt Stolz wieder, es könnte der Stolz auf das inzwischen erreichte sein. Diese Einbandgestaltung steht in Bezug zur Geschichte, die die Autorin...
Vor 6 Monaten von Girdin veröffentlicht

versus
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2.0 von 5 Sternen Schlecht geschrieben
Ich habe selten ein so schlecht geschriebenes Buch durchgelesen-deswegen bekommt es von mir immerhin zwei Punkte. Einen Punkt gibts für die Idee, denn die ist eigentlich gut. Und einen Punkt gebe ich , weil ich mich immerhin aufraffen konnte, es komplett durchzulesen. Aber: Die Übergänge sind so furchtbar schlecht gemacht! Zum Beispiel fehlt am wichtigsten...
Vor 4 Monaten von D.P. veröffentlicht


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Band 2 der Jahrhundertwindtrilogie - Isabelle in der Champagne, 28. September 2013
Von 
Girdin - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Champagnerkönigin: Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Die junge Frau auf dem Cover des Buchs „Die Champagnerkönigin“ von Petra Durst-Benning schaut auf die vor ihr in der Sonne liegenden Weinberge. Am Himmel sind bereits Wolken aufgezogen. Ihre Haltung spiegelt Stolz wieder, es könnte der Stolz auf das inzwischen erreichte sein. Diese Einbandgestaltung steht in Bezug zur Geschichte, die die Autorin über ihre Protagonistin Isabelle Feininger erzählt. Das Buch ist der zweite Band der Trilogie „Jahrhundertwind“. Diese schildert das Schicksal der drei zunächst in Berlin in der Zeit um die Wende zum 20. Jahrhundert wohnenden Freundinnen Josefine, Isabelle und Clara. „Die Champagnerkönigin“ kann problemlos ohne Vorkenntnisse des ersten Bands gelesen werden.

Isabelle folgt ihrer Liebe, dem Radrennfahrer Leon Feininger, in die Pfalz, wo die Eltern von Leon ein Weingut besitzen. Nach kurzem Entschluss und gegen den Willen ihrer Eltern haben die beiden sich das Ja-Wort gegeben. Doch in der Pfalz angekommen, stellt Isabelle fest, dass sie dort nicht wie in ihrer Vorstellung ein prächtiges Herrenhaus, sondern ein Bauernhof mit Weinländereien und einigen Zuchttieren erwartet. Zum Glück übernehmen die Eltern von Leon die meisten Arbeiten, doch schon bald beginnt sie ihre Entscheidung zu bedauern, mit Leon in die Pfalz gezogen zu sein. Einige Zeit nach ihrer Ankunft trifft ein verhängnisvoller Brief ein, der Leon darüber informiert, dass er das Weingut seines Onkels in der Champagne geerbt hat. Mit bebenden Herzen und neuer Hoffnung fahren die beiden nach Hautvillers, um das Erbe anzutreten. Rund um das Haus sind Reparaturen nötig und die Reben bedürfen entsprechender Pflege. Mit frohem Mut machen die beiden sich an die Arbeit und müssen schnell erkennen, dass ihr Wissen und ihr Wille nicht allein ausreichend sind, um ein Weingut zum Erblühen zu bringen. Und im Hintergrund lauert bereits eine Konkurrentin, die nur allzu gerne die Ländereien in ihren eigenen Besitz bringen möchte.

Wieder einmal hat Petra Durst-Benning mit „Der Champagnerkönigin“ ein Buch geschrieben, das mich in seinen Bann ziehen konnte.
Doch neben liebenswerten und nicht gar so freundlichen Figuren und faszinierenden Landschaften vermittelt sie auf unterhaltsame Weise, im genau richtigen Maß sehr gut recherchiertes Wissen rund um die Champagnerherstellung vom Rebschnitt über die Traubenlese bis zur Assamblage und dem späteren Verkauf. Illustrationen der damaligen Zeit, die aus dem Bestand der Autorin stammen, untermalen passend zum Thema das Geschehen. In bildhaften Worten lässt Petra Durst-Benning die Landschaft der Champagner vor dem Auge des Lesers entstehen. Isabelle, die reiche, verwöhnte Fabrikantentochter aus Berlin wird in diesem Buch zur Sympathieträgerin. Das Buch ist zu keiner Zeit langweilig, denn man hofft ständig mit Isabelle, dass es ihr gelingt, das Weingut zur Blüte zu bringen. Immer wieder wird sie von neuen nicht gerade positiven Nachrichten überrascht und das Bangen um ihre existenzielle Grundlage geht weiter.

Leon scheint für Isabelle die Liebe ihres Lebens zu sein. Da er den Radsport nicht aufgeben mag, treten Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden auf. Doch kaum scheint im Leben von Isabelle wieder die Sonne, trifft sie ein ungleich großer Schicksalsschlag. Zum Glück hat sie ihre beiden Freundinnen aus Berlin Josefine und Clara. Auch vor Ort hat sie sich, die anfangs skeptisch als Städterin beäugt wurde, als rechtschaffene Person Anerkennung verdient und mit einigen Leuten wie z.B. ihrem Verwalter und ihren Nachbarn angefreundet. Aber nicht alle Bekannten stehen auf ihrer Seite und so lernt sie, misstrauisch zu sein. Einen Ausgleich zur täglichen Pflicht findet sie in Fahrten in die nahe gelegene Stadt Reims, in die der Leser sie begleiten darf. Und über allem steht der letztlich große Traum von Isabelle einen entsprechend besonderen Champagner zur Jahrhundertwende herzustellen. Die Geschichte hat mir von Beginn an sehr gut gefallen und ich empfehle daher dieses Buch gerne weiter. Wer möchte kann auf der Webseite der Autorin durst-benning. de in das wunderschön gestaltete Reisetagebuch der Recherche zum Buch reinlesen.
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5.0 von 5 Sternen Ganz großes Historienkino nicht nur über die Geschichte des Champagners, 18. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Champagnerkönigin: Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Zunächst scheint für die Protagonistin Isabelle und ihrem Mann Leon Feininger die Welt heil und in Ordnung zu sein, nachdem sie ein Weingut seines verstorbenen Onkels erben.

Aber nach einem Schicksalsschlag steht Isabelle plötzlich alleine da. Hilfe erhält sie nur durch ihre beiden Freundinnen Clara und Josefine, die einem in den Vorgängerband Solang die Welt noch schläft vorgestellt werden. Es ist aber nicht zwingend notwendig, den Vorgängerband gelesen zu haben. Solang die Welt noch schläft ist aber der Auftakt zu der Jahrhundertwindtriologie, welche mit dem Band Jahrhundertwind seinen Abschluss finden wird. Einzig und allein das für mein Gefühl etwas abrupte Ende der Champagnerkönigin hat mich etwas gestört. Dennoch bin ich auf den Roman Jahrhundertwind gespannt, welcher Anfang 2015 erscheinen wird.

Einige der Kapitel werden durch sorgfältig ausgesuchte historische Stiche passend zur Thematik begleitet. Wie auch in ihren anderen Romanen besticht Petra Durst-Benning nicht durch ihre historisch fundierte Schreibweise, sondern auch dadurch, dass man mit den Protagonisten mitleidet und mitlebt. Nicht nur erfährt man viel über die Geschichte des Champagners, sondern man kann sich auch in die Figuren ihres Romans hineinversetzten.

Petra Durst--Benning ist nicht nur eine meine Lieblingsautorinnen, sondern sie beweist mit Die Champagnerkönigin einmal mehr, dass sie zu den ganz großen historischen Autorinnen in Deutschland zählt.
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5.0 von 5 Sternen Prinzesschen mausert sich zur Champagnerkönigin, 16. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Champagnerkönigin: Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Wie hab ich mich auf die Fortsetzung der Jahrhundertwindtriologie gefreut. Diesmal steht Isabelle Feininger, verwöhntes Fabrikantentöchterchen aus Berlin im Mittelpunkt der Handlung, Nach ihrer überstürzten Liebesheirat ist sie ihrem Mann auf dessen elterliches Weingut in die Pfalz gefolgt. Wobei das von ihm beschrieben Weingut wohl eher einem abgeschiedenen Bauernhof. Und was noch schlimmer ist die Schwiegermutter führt ein hartes Zepter und traut der Schwiegertochter so gar nichts zu. Doch eines Tage kommt das Glück in Form einer Erbschaft. Leons Onkel Jaques vererbt ihm ein Weingut in der Champagne.
Voller Tatendrang stürzt sich Isabelle in die neue Herausforderung, sie will es sich und allen anderen beweisen. Ihren Eltern die seit ihrer Hochzeit mit ihr gebrochen haben und auch Leons Familie will sie trotzen. Viele Steine liegen jedoch auf dem Weg des Erfolgs und auch die Konkurrenz schläft nicht und macht Leon und Isabelle den Erfolg streitig.
Ich war sofort wieder gefesselt von der Geschichte durch den angenehmen Schreibstil findet man sich sofort in die Handlung hinein. Auch für Leser die den Vorgängerband noch nicht kennen kann ich das Buch empfehlen. Was auch sehr positive auffällt ist die tolle Recherche die mir Einblicke in die Wein - bzw. Champagnerherstellung gewährt. Mir hat das Buch von Petra Durst-Benning wieder sehr gut gefallen ideal zu abtauchen in vergangene Zeiten besonders vor der diesmal so malerischen Kulisse Südfrankreichs.
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5.0 von 5 Sternen Wann kommt Teil 2???, 23. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut da ich ein großer Fan von Durst-Benning Romanen bin.
Dieser Roman war super! Innerhalb von zwei Tagen habe ich verschlungen und erwarte schon sehnsüchtig Teil 2.
Die Geschichte ist sehr spannend, die Charaktere liebevoll ausgearbeitet und das geschichtliche Hintergrundwissen sehr interessant verpackt.
Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen!
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5.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Ausflug in die Champagne, 22. Dezember 2013
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Champagnerkönigin: Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Nach ihrer Hochzeit folgt Isabelle Leon in die Pfalz auf das Weingut seiner Eltern. Doch Isabelles verklärt romantische Vorstellungen von dem Leben in der Pfalz müssen schnell der Realität weichen: Gemeinsam mit Leon bezieht sie ein Zimmer im einfachen Bauernhaus seiner Eltern und wird fortan von seiner Mutter drangsaliert. So kann das nicht weitergehen! Isabelle drängt auf ein eigenes Heim. Dann jedoch wird Leon von einer Erbschaft überrascht: Sein Onkel hinterlässt ihm sein Weingut in der Champagne! Leon und Isabelle brechen in eine ungewisse, verheißungsvolle Zukunft auf: Können Sie sich als champenois behaupten?

Der Einstieg in die Geschichte ist mit einer kleinen Überraschung verbunden, den aufmerksame Leser des Vorgängerbandes vielleicht schon vermutet haben: Isabelle, die sich ihre Zukunft mit Leon in den schillerndsten Farben ausgemalt hat, findet sich in einem einfachen Bauernhaus in der Pfalz wieder. Die ganze Situation hält Isabelle nur schwer aus, und ich konnte ihre Unzufriedenheit gut nachvollziehen. Nach nur wenigen Seiten wurde ich jedoch erneut überrascht: Leon und Isabelle ziehen in die Champagne! Damit beginnt ein großes neues Abenteuer für Isabelle.

Die Atmosphäre, die Petra Durst-Benning durch ihre Beschreibungen der Champagne schafft, hat mich schnell gefangen genommen. Gut hat mir Isabelles Wandlung zur durchsetzungsstarken Frau gefallen, die für die Zukunft „ihres“ Weingutes kämpfen will. Doch dessen Zukunft steht auf dem Spiel: Henriette Trubert, Leiterin eines großen benachbarten Weingutes, setzt alles daran, Isabelle und Leon ihren Besitz abzukaufen. Vor allem Leon ist dem Angebot nicht abgeneigt, denn so könnte er sich noch intensiver seiner Radfahrerkarriere widmen. Gemeinsam mit Isabelle hoffte ich, dass die Geschichte des Feininger-Champagners trotz allem eine erfolgreiche wird. Doch Isabelle muss einige Rückschläge hinnehmen, von denen der schwerste Isabelle völlig aus der Bahn wirft und ich ihr Leid nachempfinden konnte.

Wie gut, dass sie Freundinnen wie Clara und Josefine hat, die sie unterstützen! Die beiden spielen in diesem Buch zwar eher eine Nebenrolle, dennoch habe ich mich über ein Wiedersehen mit den beiden sehr gefreut. Mit Isabelles Nachbarn in Hautvillers treten jedoch auch neue, interessante Charaktere auf. Neben hilfsbereiten und liebenswerten Personen wie den Verwalter Claude Bertrand und ihre Nachbarin Micheline lernt man auch Charaktere kennen, die zunächst schwer einzuschätzen sind. Welche Ziele verfolgen der Kellermeister Gustave Grosse oder Daniel Lambert, der als Kind auf ihrem Weingut lebte?

Immer wieder lässt die Autorin mit Beschreibungen des Traubenanbaus und der Champagnerherstellung Fachwissen einfließen. Hierbei steht nicht die vollständige Beschreibung aller Abläufe im Vordergrund, die diesen Roman sicherlich in die Länge gezogen hätte. Stattdessen werden einzelne interessante Schritte und Ereignisse mit der Handlung verknüpft, sodass ich als Leserin einen guten Eindruck vom Leben auf dem Weingut erhalten habe.

Durch immer neue Wendungen in der Geschichte ist es Petra Durst-Benning gelungen, mein Interesse am Buch zu erhalten. Auch wenn einige Aspekte der Geschichte vorhersehbar waren, hat es mir Spaß gemacht, Isabelles charakterliche Wandlung zu verfolgen und um den Erfolg des Feininger-Champagners zu bangen. Das Buch endet schließlich relativ abrupt. Doch zum Glück wird der dritte Teil der Jahrhundertwind-Trilogie Anfang 2015 erscheinen und berichten, wie es mit Isabelle, Josefine und vor allem Clara weitergeht.

„Die Champagnerkönigin“ bietet eine interessante Geschichte rund um den Aufbau eines Weinguts in der Champagne, das durch historische Fakten untermauert wird. In Isabelle konnte ich mich gut hineinversetzen, und auch die weiteren Charaktere der Geschichte sind interessant gestaltet. Wen „Solang die Welt noch schläft“ begeistern konnte, sollte unbedingt weiterlesen, um zu erfahren, was Isabelle und auch Clara und Josefine erleben. Doch auch ohne Vorkenntnisse wird das Buch historisch interessierte Leserinnen begeistern können.
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2.0 von 5 Sternen Schlecht geschrieben, 23. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Champagnerkönigin: Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Ich habe selten ein so schlecht geschriebenes Buch durchgelesen-deswegen bekommt es von mir immerhin zwei Punkte. Einen Punkt gibts für die Idee, denn die ist eigentlich gut. Und einen Punkt gebe ich , weil ich mich immerhin aufraffen konnte, es komplett durchzulesen. Aber: Die Übergänge sind so furchtbar schlecht gemacht! Zum Beispiel fehlt am wichtigsten Wendepunkt der Geschichte einfach ein entscheidender Einblick in die Gedanken der Protagonistin! Es ist schwer zu erklären, aber es gibt ständig Stellen an denen man mehr Tiefgang erwartet. Es werden einfach Dinge vorausgesetzt und vieles wird nicht mehr erwähnt, so nach dem Motto: der Leser weiß ja wie' weitergeht... Das ist unbefriedigend und irreführend.

Nicht gelungen finde ich auch die Liebe von Isabelle zu ihrem Ehemann! Er benimmt sich von Anfang an daneben, nimmt sie nicht ernst und denkt nur an sich. Warum sie ihn so sehr liebt, dass sie ihre Familie verlässt, wird einfach nicht klar. Sie haben Spaß im Bett, aber das war es dann auch. Man wartet förmlich drauf, dass sie diesen unnützen Typen wieder los wird.

Fazit: ich habe etwas über die Champagner-Herstellung gelernt und weiß nun, die wirklich guten Autoren noch mehr zu schätzen nachdem ich gesehen habe wie man es nicht machen sollte...
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4.0 von 5 Sternen Alles im Leben hat seine Zeit, 9. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Champagnerkönigin: Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Hals über Kopf und gegen den Willen ihrer Eltern, hat die reiche Fabrikantentochter Isabelle den attraktiven Radrennfahrer Leon Feininger geheiratet. Die Realität holt sie allerdings schneller als gedacht ein, denn Leons Elternhaus in der Pfalz ist nicht das Weingut, das Isabelle sich bei Leons schwärmerischen Beschreibungen vorgestellt hat, sondern ein Bauernhof. Auf engstem Raum leben die beiden dort mit Leons Eltern zusammen. Da Isabelle nicht auf dieses einfache Leben vorbereitet wurde, fällt ihr die Eingewöhnung schwer. Als Leon unerwartet ein Weingut in der Champagne erbt, scheint sich das Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Voller Tatendrang machen sich die jungen Eheleute auf den Weg, um ihr Erbe anzutreten. Isabelle erliegt sofort dem Zauber der Weinberge und träumt von eigenen Champagnerkreationen. Doch auch hier ist nicht alles Gold was glänzt, denn das Gut wirkt vernachlässigt und einiges scheint im Argen zu liegen. Isabelle krempelt die Ärmel hoch und setzt alles daran ihren Traum vom eigenen Champagner zu verwirklichen. Doch da schlägt das Schicksal grausam zu....

"Die Champagnerkönigin" ist der zweite Band der Jahrhundertwind-Trilogie von Petra Durst-Benning. Im ersten Band hat man die drei Freundinnen Josefine, Isabelle und Clara kennengelernt, wobei dort Josefines Schicksal im Mittelpunkt stand. In diesem Teil der Trilogie steht Isabelle im Zentrum der Handlung. Da die Erzählungen in sich abgeschlossen sind, kann man den zweiten Band durchaus lesen, wenn man den ersten nicht kennt. Da es einige Rückblicke auf die vergangenen Ereignisse gibt, kann man der aktuellen Handlung auch ohne Vorkenntnisse mühelos folgen. Clara und Josefine spielen in diesem Mittelteil der Trilogie auch eine Rolle, allerdings sind die beiden eher Randfiguren.

Es gelingt der Autorin hervorragend, den damaligen Zeitgeist einzufangen und zu vermitteln. Man ist sich beim Lesen stets bewusst, zu welchem Zeitpunkt die Handlung angesiedelt ist. Die weiblichen Protagonisten schweben in einem Aufbruchzustand, in dem sich neue Möglichkeiten und Freiheiten ergeben. Doch leider stehen diesem neuen Denken nicht alle Männer offen gegenüber. Die Protagonisten wirken glaubhaft und lebendig. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern. Die Handlungsorte beschreibt die Autorin genauso authentisch wie die Akteure. Man kann die besondere Atmosphäre auf dem Weingut wahrnehmen, die prallen Trauben förmlich in der Hand spüren und hat die Gerüche der Champagner-Herstellung regelrecht in der Nase. Dass die Autorin die Hintergründe rund um die Weinlese und die Traubenverarbeitung sehr gut recherchiert hat, merkt man den eingestreuten Informationen an. Dadurch kann man sich die jeweiligen Prozesse vorstellen. Außerdem bekommt man einen Eindruck von den Widrigkeiten, mit denen die Winzer zu kämpfen hatten. Ganz nebenbei kann man also noch einiges lernen. Dieses Wissen ist so gut in der Handlung verpackt, dass man es interessiert aufnimmt.

In Isabelles Geschichte geht es natürlich nicht nur um den Champagner und seine Herstellung. Denn das Schicksal hält einige Schläge für die reiche Fabrikantentochter bereit. Dadurch lässt sich die Handlung schnell und flüssig lesen, denn man ist stets am weiteren Verlauf des Geschehens interessiert. Obwohl Isabelles Geschichte durchgehend interessant ist, und durch die lebendigen Beschreibungen der Autorin ein stimmiges Bild ergibt, kann man leider nicht abstreiten, dass die Handlung ziemlich vorhersehbar ist. Denn leider werden dabei einige Klischees bedient, deren Ausgang man bereits früh erahnen kann.

Obwohl ich nun wirklich kein Freund von allzu romantischen Geschichten und klischeehaften Begebenheiten bin, habe ich das Buch dennoch in vollen Zügen genossen. Da nicht nur Isabelles Schicksal, sondern auch die damalige Aufbrauchstimmung und die Champagner-Herstellung, einigen Raum einnimmt, habe ich mich beim Lesen sehr gut unterhalten. Ich konnte mühelos in die damalige Zeit eintauchen und dabei alles um mich herum vergessen. Deshalb vergebe ich begeisterte vier Bewertungssterne und freue mich bereits jetzt auf den letzten Teil der Trilogie, in dem dann Clara im Mittelpunkt stehen wird.
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4.0 von 5 Sternen Die Champagnerkönigin, 1. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Champagnerkönigin: Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Isabelle Herrenhus, eine Berliner Fabrikantentochter, hat den gut aussehenden Leon Feininger geheiratet. Die beiden haben sich im Berliner Radsportverein kennengelernt.
Ihr Vater, ein erfolgreicher Unternehmer, und ihre Mutter, eine ehemalige Primaballerina des Berliner Staatsballetts, hatten andere Pläne mit ihr.
Schließlich wurde sie auf die Höhere Mädchenschule geschickt.
Isabelle und Leon ziehen in die Pfalz zu Leons Eltern, die dort ein Weingut besitzen.
Dort angekommen ist Isabelle ziemlich enttäuscht. Sie haben ein kleines Zimmer direkt neben den Eltern, ihre schönen Kleider hängt sie in einen viel zu kleinen Schrank. Isabelle schält Berge von Kartoffeln und ansonsten ist ihr Leben dort ziemlich öde.
Ein Leben von der Prinzessin zum Aschenputtel.
Eines Tages kommt ein Brief von einem Notar aus Pirmasens an.
Leon hat von seinem Onkel Jacques Feininger ein Weingut in Hautvillers in der Champagne geerbt.
Isabelle ist ganz verzaubert von der wunderschönen Landschaft.
Eine erfolgreiche Winzerin hat es jedoch auf das Weingut abgesehen.
Als Leon bei einem Unfall stirbt, ist Isabelle zunächst ziemlich verzweifelt und weiß nicht, wie es weitergehen soll.
Hilfe bekommt sie von zwei Männern.
Durch ihre Arbeit in den Weinbergen geht es ihr wieder besser und sie hat sich zum Ziel gesetzt, für den Jahrhundertwechsel, den besten Champagner zu kreieren.

Meinung:

„Die Champagnerkönigin“ ist der zweite Teil der Jahrhundertwind-Trilogie um Isabelle, Josefine und Clara.

Die Hörbuchsprecherin Ulrike Grote hat eine sehr angenehme Stimme.
Obwohl ich sonst lieber lese, war es ganz schön, auch mal einem Hörbuch zu lauschen. Ulrike Grote hat das Buch wirklich sehr schön gelesen.

Die Geschichte beginnt bereits ganz interessant.
Der Roman spielt in der Zeit der Jahrhundertwende 1899/1900.
Ich habe der Sprecherin aufmerksam zugehört und konnte der Handlung gut folgen.
Die Protagonisten sind wunderbar dargestellt.
Isabelle war mir schon gleich sympathisch.
In der Pfalz fühlt sie sich noch wie Aschenputtel.
Als Leon ein Weingut in Hautvillers in der Champagne erbt, ist sie ganz aufgeregt und begeistert.
Und als Leon bei einem Unfall stirbt, ist Isabelle am Boden zerstört und weiß zunächst nicht mehr weiter.
Doch sie bekommt Unterstützung von ihren beiden Freundinnen Clara und Josefine und auch von den Dorfbewohnern und ihren Mitarbeitern schafft sie es, wieder auf die Beine zu kommen.

Fazit:

Eine wundervolle und interessante Geschichte über eine außergewöhnliche Frau, die ihren Lebensmut wieder findet und ein Ziel vor Augen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine junge Frau ergreift die Initiative, 19. Oktober 2013
Von 
matheelfe - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
„...Du bist zum Heiraten erzogen, nicht zum Kartoffelschälen...“

Wir schreiben das Jahr 1898. Isabelle schält in der Küche ihrer Schwiegermutter Kartoffeln. Dabei geht ihr das obige Zitat durch den Kopf, dass einst ihre Mutter zu ihr gesagt hat. Isabelle war die Tochter eines Fabrikanten. Ihre Eltern hatten Isabelles Leben gut geplant. Doch alle Heiratskandidaten lehnte sie ab. Eines Tages tauchte der Radrennfahrer Leon Feininger auf. An ihn verlor Isabelle ihr Herz. Gegen den Willen ihrer Eltern heiratete sie ihn und folgte ihm in sein Heimatdorf. Dort fand sie ein einfaches Bauernhaus vor. Ihre Eltern brachen die Verbindung ab. Leon war häufig mit dem Rad unterwegs und Isabelle langweilte sich. Ein Brief sollte ihr Leben gründlich ändern. Ein Onkel hatte Leon sein Weingut in der Champagner vererbt. Das junge Paar machte sich auf den Weg.
Die Autorin hat ein abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Die Protagonisten sind gut charakterisiert.
Obwohl Isabelle eine Tochter aus gutem Haus ist und dementsprechend verwöhnt, sehnt sie sich nach einem Sinn in ihrem Leben. Leon ist mit Leib und Seele Radrennfahrer. Dem Ziel, große Rennen zu gewinnen, ordnet er alles unter.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Isabelle. Das Weingut in der Champagner stellt sie vor völlig neue Aufgaben. Es gibt weder Köchin noch Dienstboten. Sie haben zwar Haus und Land geerbt, aber kein Geld.
Überzeugend erzählt die Autorin, wie Isabelle in ihre neue Aufgabe hineinwächst, wie sie für das Gut kämpft. Sie geht auf die einheimische Bevölkerung zu und gewinnt ihre Anerkennung. Das Leben geht keinen geraden Weg mit ihr. Doch sie findet auch aus tiefstem Dunkel zurück.
Hinzu kommt, dass ihr Weingut begehrt ist. Eine Interessentin legt ihr immer wieder Steine in den Weg, um sie zum Verkauf zu bewegen.
Sehr gut gefallen haben mir die vielen Details, die die Autorin über die Herstellung des Champagners und seine Vermarktung in der Geschichte verpackt hat. Dabei wirken sie keinesfalls aufgesetzt, sondern am entsprechenden Platz richtig und notwendig. Die umfangreiche Recherche zu diesem Thema gibt dem Roman seine Authentizität.
Der Roman ist spannend geschrieben. Es hat mir Freude gemacht, Isabelles Leben zu verfolgen, mit ihr zu bangen und zu hoffen. Er ließ sich flott lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Mit Isabelle hat die Autorin eine Protagonistin geschaffen, die nicht vor den Schwierigkeiten des Lebens kapituliert, sondern zupackt. Freundschaft und Hass, Zuneigung und Eifersucht, Hilfsbereitschaft und Habgier sind weitere Punkte, die im Roman eine Rolle spielen.
Durch die Bilder, die zur Illustration in den Text eingefügt wurden, gewinnt das Buch zusätzlich an Wert. Dass die Kapitel in sich ab und an durch mehrzeiligen Abstand unterbrochen waren, fand ich sehr lesefreundlich. Die Anmerkung der Autorin am Schluss des Buches geben einen zusätzlichen Einblick in die historischen Gegebenheiten.
Das Cover mit der jungen Frau, die in die Weite der Landschaft blickt, ist passend gewählt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
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5.0 von 5 Sternen Warten auf Teil 3, 15. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Champagnerkönigin: Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2) (Gebundene Ausgabe)
So lange habe ich den zweiten Teil der Jahrhundertwind-Trilogie herbeigesehnt und mir dann ganz viel Zeit beim Lesen gelassen, aber letztendlich ist jedes Buch mal ausgelesen...

Während in Teil 1 Josefine im Vordergrund stand, ging es hier um Isabelle, die Tochter eines wohlhabenden Fabrikanten, die mit einem Radprofi Hals über Kopf und gegen den Willen der Eltern durchgebrannt ist. Sie landet in der Pfalz und dort ist alles anders als in Berlin. Als sie glaubt, vor langer Weile fast umzukommen, erbt ihr Mann Leon ein Weingut von seinem Onkel.
Doch leider ist nicht alles Gold was glänzt und so muss Isabelle viele Schicksalsschläge hinnehmen. Als es ihr besonders schlecht geht, kann sie auf die Hilfe ihrer Freundinnen zählen. Clara und Isabelle stehen ihr bei und helfen ihr wieder auf die Beine.

Neben der Geschichte von Isabelle hält das Buch auch viel Wissenswertes über die Champagnerherstellung bereit. So wie man es von den Romanen von Petra Durst-Benning gewöhnt ist, wurden gut recherchierte Fakten mit eingebaut, ohne dass es einem beim Lesen aufdringlich erscheint. Die Tatsachen mit den Rosen und den Rebläusen blieb mir dabei in Erinnerung...
Besonders gut ist es auch gelungen, dass die weitere Entwicklung der Freundinnen dezent mit einfließt.

Fazit: Teil 2 ist es wert, gelesen zu werden. Am Besten mit einer Flasche prickelndem Champagner. Getreu dem Motto, was lange währt... freue ich mich auf Teil 3, der leider erst Anfang 2015 erscheint :(
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Die Champagnerkönigin: Roman (Die Jahrhundertwind-Trilogie, Band 2)
Die Champagnerkönigin: Roman (Die Jahrhundertwind-Trilog
ie,
von Petra Durst-Benning (Gebundene Ausgabe - 13. September 2013)
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