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4.0 von 5 Sternen Die russische Herzogin
Olly nimmt Wera, ihr ungezügeltes Patenkind bei sich auf. Für Wera ist es ein Schock, von ihren Eltern in das entfernte Würtemberg abgeschoben zu werden, lebt sich nach anfänglichen Querlen aber gut ein. Sie schließt Freundschaften in den unterscheidlichsten Kreisen, besonders mit der Tochter der Wäscherin, Margitta. Margitta wird zu ihrem...
Veröffentlicht am 18. September 2010 von Elohym78

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Luft geht raus ...
Netter geschichtlicher Bilderbogen, welcher die hohen Erwartungen, die der Vorgängerband erhoffen ließ, leider nicht erfüllen kann. Dazu kommt, dass man zum Schluss des Buches den Eindruck gewinnt, die Autorin habe so langsam die Lust an diesem Stoff verloren. Die Zeitabstände werden länger und länger, Olga und Karl sterben im Buch nicht und...
Vor 21 Monaten von A. Schmitt veröffentlicht


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die russische Herzogin, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Die russische Herzogin: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Olly nimmt Wera, ihr ungezügeltes Patenkind bei sich auf. Für Wera ist es ein Schock, von ihren Eltern in das entfernte Würtemberg abgeschoben zu werden, lebt sich nach anfänglichen Querlen aber gut ein. Sie schließt Freundschaften in den unterscheidlichsten Kreisen, besonders mit der Tochter der Wäscherin, Margitta. Margitta wird zu ihrem kleinen Schatten und begleitet sie durch die schwere Zeit der Eingewöhnung und des Erwachsenwerdens. Die anfänglichen Schwierigkeiten lösen sich bald in Wohlgefallen auf. Olly, Karl und Wera werden zu einer richtigen Familie. Wera wächst zu einer bodenständigen jungen Frau heran. Nur in der Liebe scheint sie blind zu sein. Sie durchlebt viele schöne, aber auch viele schlimme Zeiten, die sie stärken und reifen lassen. Auch Olly reift an ihrem Patenkind. An sich war sie schon immer ein starker Charakter, kümmerte sich um die Armen und Hilfebedürftigen, versuchte auf der anderen Seite allerdings auch jedem zu gefallen und immer die Contenance zu waren.

Das Cover zeigt eine königlich anmutende Frau. Ich finde es gut gewählt, da ich mir Wera so bildlich vorstellen konnte und der Roman einen persönlichen Zug erhielt.

Mit der russischen Herzogin ist Petra Durst-Benning ein wunderbarer Folgeroman zu Die Zarentochter gelungen. In ihrem gewohnt ruhigen Schreibstil bringt sie dem Leser nicht nur die handelnden Personen, sondern auch die damalige Zeit nah. Sie lässt die Bauwerke bildlich vor dem Auge des Lesers erscheinen, so wie den Lebenswandel der damaligen Zeit. Das Buch bringt einem das Zeitgeschehen nahe, ohne vor trockenen Fakten zu strotzen.

Olly, als typische Königin trifft auf Wirbelwind Wera, die ihren ganzen Hofstaat und ihr Denken durcheinanderbringt. Sympathisch und nett schildert die Autorin das Aufeinandertreffen der beiden starken Persönlichkeiten und wie beide von einander lernen. Wie Olly, hat auch Wera einen Hang zu den Armen. Dies ist der einzige kleine Kritikpunkt, den ich habe. Die Parallelen zu Ollys heimlichen Freund aus Kindertagen sind zu stark und entwickeln keine Eigenständigkeit. Außer, dass Margitta nicht stirbt. Schön fand ich, dass die Fortsetzung fast nahtlos beginnt. Die ganzen früheren Personen finden sich auch in diesem Buch wieder und leben ihre Geschichte weiter.

Mein Fazit: Ein lesenswerter Roman, der das Zeitgeschehen lebhaft wiederspiegelt!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die russische Herzogin" - ein geschriebenes Gemälde einer Epoche der württembergisch - russischen Geschichte, 14. September 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die russische Herzogin: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Bei der Fortsetzung der Zarentochter" widmet sich Petra Durst-Benning zwar in erster Linie dem Schicksal Weras, der späteren Herzogin von Württemberg, doch ist das Leben der beiden Frauen, Wera, sowie Königin Olga von Württemberg, so eng miteinander verwoben, dass sich der Leser freut, erfahren zu dürfen, wie auch für Olga, die Zarentochter, das Leben am Stuttgarter Hofe und an der Seite ihres Gatten, des Kronprinzen Karl, bzw. König Karl I. weiter gegangen ist.

Wera, das ungeliebte, unverstandene Kind.
Von den Eltern abgelehnt, wird sie zwar nicht in ein Heim gegeben, dafür aber an den ihr so fremden Hof nach Stuttgart, zu ihrer Patentante Olly verbracht.

Auf ergreifende Weise schildert die Autorin die persönliche Entwicklung des unverstandenen, wilden, ja teilweise ungehobelten Kindes Wera, das doch schon recht bald die später so fruchtbar zum Tragen gekommene soziale Einstellung erkennen lässt, zur jungen Dame und letztlich zur reifen Frau, die nach vielen Schicksalsschlägen, (sie hat sowohl den Tod ihres Sohnes, als auch den von Königin Olga und ihrer Freundin aus Kindheitstagen zu beklagen) nie aufgab, sich die Wohltätigkeit zum Lebensinhalt machte und schließlich im Jahre 1909 ihr Lebensziel durch die Eröffnung des ersten Wera Heimes, eines Heimes für unverheiratete, werdende Mütter, verwirklichen konnte.

Auf die ihr eigene, unverkennbare Art, ist es Petra Durst-Benning auch bei diesem Roman wieder geglückt, den Leser in eine Welt zu entführen, die obwohl längst vergangen, vor dem inneren Auge ersteht, als bewege man sich wie selbstverständlich in ihr.
Die Protagonisten, deren Charaktere so differenziert herausgearbeitet sind, wirken lebendig, ja, es ist, als sehe man sie vor sich und "kenne" sie persönlich.

Wie ganz nebenbei versteht es die Autorin zudem auch in diesem Roman erneut, durch ihre ausgezeichnete Recherche, dem Leser reichlich geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergrund zu vermitteln.

Alles in allem ein Buch für wunderbare Lesestunden!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als nur fünf Sterne ...., 8. Januar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die russische Herzogin: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Einen guten historischen Roman zu schreiben, in dem die geschichtlichen Hintergründe explizit recherchiert worden und stimmig sind, ist schwer. Einen guten historischen Roman, der von der ersten bis zur letzten Zeile nicht nur interessant, sondern auch spannend ist und die Leser völlig in den Bann zieht, ist eine Kunst. Ein Meisterwerk ist es jedoch, wenn ein Roman das Leben und das Leiden von historischen Persönlichkeiten nachzeichnet und dabei fast völlig auf fiktive Personen (und wenn, dann nur in unbedeutenden Nebenrollen) verzichtet. Ein solches Meisterwerk ist Petra Durst-Benning mit Die russische Herzogin" gelungen. In ihrer einzigartigen Art schildert die Autorin das Leben von Königin Olga von Württemberg (als Fortsetzung ihres Erfolgsromans Die Zarentochter), im Mittelpunkt steht jedoch die junge, wilde Wera, die spätere Herzogin von Württemberg. Auf über 500 Seiten tauchen die Leser in die Historie Württembergs ein, ohne dass der Roman auch nur an einer einzigen Stelle wie ein Geschichtsbuch wirkt. Im Gegenteil - beim Lesen vergaß ich, dass es sich hier nicht um eine fiktive Geschichte, sondern um das wahre Leben zweier bedeutenden Frauen des 19. Jahrhunderts handelt.
Gefühlvoll und zu Herzen gehend, ohne dabei schwülstig zu sein, wird die Liebesgeschichte von Wera zu Herzog Eugen geschildert, ebenso die unglückliche Ehe von Königin Olga.
Beeindruckend sind nicht nur die hervorragenden Charakterschilderungen der Figuren (dies ist ja eine Spezialität der Autorin), sondern auch die detaillierten Beschreibungen von Städten und Landschaften - es ist, als wäre man als Leser selbst dabei und atmet die selbe Luft wie Wera bei ihren Wanderungen.
Dieses Buch nur als hervorragenden historischen Roman zu bezeichnen, wird dem Roman nicht gerecht. Für mich handelt es sich dabei um eine ausgezeichnete und besonders lesenswerte Romanbiografie, die ein Stück württembergische Geschichte auf eindrucksvolle Art und Weise vermittelt, wie es sich viele Schüler wünschen würden, es so in der Schule vermittelt zu bekommen. Für mich war dieser Roman eines der Highlands des vergangenen Jahres und er hätte weit mehr als nur" fünf Sterne verdient.
Meine Empfehlung: Auf jeden Fall kaufen und lesen! Und zwar nicht nur einmal sondern immer wieder.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Olga und Wera, 19. September 2010
Von 
arwen008 "arwen008" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die russische Herzogin: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Die russische Herzogin ist für mich eigentlich ein trauriges Buch, so viele Träume, so viele Wünsche, so viele Sehnsüchte, so viel Liebe und demgegenüber diese Enttäuschungen, die Kälte, die Lieblosigkeiten, die Lügen usw. Nein, wenn man das so liest, als Prinzessin oder Königin möchte man nicht leben.

In der Fortsetzung von "Der Zarentochter" sehen wir Olga und Kronprinz Karl 17 Jahre später. Leider steht es mit ihrer Ehe nicht zum Besten. Karl hat an Olga kein Interesse und geht ihr aus dem Weg. Olga hat sich immer Kinder gewünscht und keine bekommen, was natürlich auch darauf zurückzuführen ist, dass Karl homosexuell ist. Also hat sich in den 17 Jahren ein Berg von Enttäuschungen, Lügen und dergleichen angesammelt, man wartet nur auf die Explosion. In dieser Situation fragt der Zar, Olgas Bruder, ob sie nicht Wera, seine Tochter und Olgas Patenkind aufnehmen möchte. In Russland gibt es nur Probleme mit Wera, die beinahe in der Psychiatrie landet. In Stuttgart angekommen hat Olga erstmal viele Schwierigkeiten, um Wera einigermaßen zu zähmen. Es stellt sich später herraus, dass Wera ein schreckliches Erlebnis hatte (einen Attentatsversuch auf ihren Vater), dass dazu geführt hat, dass Wera sich auffällig benimmt. Ihre Eltern hören ihr nicht richtig zu und haben wenig Interesse an ihr. Gut, dass Olga diesen Teufelskreis durchbricht. Für die Entwicklung von Wera ist es sehr gut, dass ihr die Freiheit gelassen wird, lange Spaziergänge in Begleitschutz zu unternehmen.

Eines Tages nun, Wera ist mittlerweile 17 Jahre und Olga 49 Jahre alt, da beschließt Olga, ihrer Ehe ein Ende zu bereiten. Eigentlich hätte sie schon früher etwas tun müssen, dann wäre ihr viel Leid erspart geblieben. Nach außen hin bleibt alles beim alten, doch ansonsten gibt es einige Neuregelungen, die Olga nun erlauben, das zu tun, was sie möchte. Wera verliebt sich leider auch in den falschen Mann und ja, das bereitet richtig Herzschmerz, vor allem , als der erstgebohrene Sohn Weras todkrank wird....

Petra Durst Benning hat einen bezaubernden Schreibstil, der uns wunderbar am Leben der Hauptpersonen teilnehmen lässt. Dabei hält sie sich im Wesentlichen an die historischen Fakten. Das hat mich doch nun mal interessiert und ich habe selbst mal nachgeschlagen. Wir nehmen Anteil an dem Leben von zwei Frauen, die Großes und viel geleistet haben, aber auch viel erdulden und leiden mussten. Die Autorin zeigt hier auch, wie wenig oft die Ehen in den Königshäusern auf Liebe gegründet waren und vielleicht noch sind ? Da geht es nur, um gute Verbindungen und Geld, die Gefühle der einzelnen Personen sind wenig von Interesse. Das ist echt traurig, wenn man sich das mal vorstellt ! Gleichzeitig zeigt es natürlich auch, wie stark Olga und Wera durch diese Prüfungen gegangen sind, das hält nicht jeder durch . So ist also die Lektüre des Buches noch ermutigend, Schwierigkeiten durchzustehen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich wurde sehr gut unterhalten. Das Cover finde ich zum Thema äußerst passend, ein Buch das ich jedem an der Geschichte des Königtums in Würtemberg Interessierten empfehlen würde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Luft geht raus ..., 23. November 2012
Von 
Netter geschichtlicher Bilderbogen, welcher die hohen Erwartungen, die der Vorgängerband erhoffen ließ, leider nicht erfüllen kann. Dazu kommt, dass man zum Schluss des Buches den Eindruck gewinnt, die Autorin habe so langsam die Lust an diesem Stoff verloren. Die Zeitabstände werden länger und länger, Olga und Karl sterben im Buch nicht und Weras letzte Szene spielt 1909. So aufgebläht der Anfang über Weras Kinder- und Jugendzeit erscheint, so mager wird ihr Alter dargestellt (Ihr Tod gar nicht). Gewiss handelt es sich um einen Roman und nicht um eine Biografie, trotzdem wäre etwas mehr Realismus (auch romantische russische Herzoginnen werden alt und krank und sterben irgendwann) statt Zuckerguss lesenswerter gewesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwei starke Frauen, 6. Oktober 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die russische Herzogin: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Nachdem es im ersten Band "Die Zarentochter" um Kindheit und Jugend der russischen Zarentochter Olga ging, handelt der zweite Teil "Die russische Herzogin" von ihrem restlichen Leben. Darüber hinaus lernen wir Wera kennen, Tochter von Ollys Bruder Konstantin und das Patenkind der späteren Königin. Intensiv wird die Beziehung zwischen Tante und Nichte geschildert, mit allen Höhen, aber auch allen Tiefen, und davon gibt es reichlich. In Russland hält man Wera für verrückt weil sie sich an keine Regeln hält und ständig Unsinn macht. Als Olga sie aufnimmt, bekommt sie es mit einem unsicheren, verstörten Kind zu tun, das kein gutes Bild von sich selbst hat. Doch im Laufe der Zeit finden die beiden immer näher zusammen und werden von Tante und Nichte zu Mutter und Tochter. Diesen Prozess kann der Leser beinahe hautnah mitverfolgen, denn wie schon im ersten Teil gelingt es der Autorin schnell, den Leser für die Geschichte zu begeistern und ihn hineinzuversetzen in die vergangene Zeit.

Olly, die man in "Die Zarentochter" bereits kennenlernen und liebgewinnen konnte, spielt besonders im ersten Teil des Buches eine große Rolle. Ich fand es sehr schön, noch mehr über sie zu erfahren und zu sehen wie es in ihrem Leben weiterging. Leider nicht so gut wie ich es ihr gewünscht hätte, aber dieses Schicksal war anscheinend nun mal für sie vorgesehen. Schade fand ich, dass zum Schluss nur noch wenig über sie geschrieben wurde, man erfährt beispielsweise nichts über ihren oder Karls Tod etc., denn am Ende nimmt Wera den größten Teil der Handlung ein. Von ihr war ich sehr beeindruckt, auch wenn ich sie am Anfang ziemlich anstrengend fand. Aber sie tat mir auch leid, heute hätte man ihr sicherlich helfen können, damals wurde sie einfach für verrückt erklärt. Wie sie ihr schweres Schicksal meistert hat mich sehr beeindruckt, aber auch bewegt. Umso schöner fand ich es, dass sie sich in fortgeschrittenem Alter doch noch ihren Lebenstraum erfüllen konnte.

Mit "Die russische Herzogin" ist Petra Durst- Benning wieder ein großartiger historischer Roman gelungen, der mich sehr begeistert hat. Und das, obwohl ich sonst mit historischen Geschichten sehr wenig anfangen kann. Ich bin gespannt, mit wem sich der dritte Teil dieser Reihe befassen wird und freue mich schon sehr darauf, ihn zu lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfach nur schön!, 31. Oktober 2011
Von 
Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die russische Herzogin: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Schon den Vorgängerroman "Die Zarentochter" habe ich mit Freude gelesen. Auch in dem Folgeroman führt Petra Durst-Benning den Leser wieder an den württembergischen Königshof. Im Mittelpunkt steht dieses Mal Wera, Ollys rebellische Nichte. Aus dem hässlichen Tollpatsch wird eine bewundernswerte Herzogin. Petra Durst-Benning hat dieser wunderbaren Frau einen tollen Roman gewidmet! Dieses Buch ist eine würdige Fortsetzung von der Zarentochter. Sehr gut recherchiert lässt die Autorin die historischen Personen lebendig werden. Man gleitet so durch das Buch. Es ist nicht besonders aufregend, sondern einfach nur schön, auch wenn nicht so schöne Dinge passieren. Ich konnte mich abermals verzaubern lassen von der gewohnt poetischen Schreibweise der Autorin. Einen besonderen Platz hatten die Gedichte von Wera, sie wurden exzellent eingefügt in die Geschichte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 27. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die russische Herzogin: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Bei diesem gut recherchierten, historischen Roman handelt es sich um die Fortsetzung des Buches " Die Zarentochter ". Doch auch ohne den Vorgänger gelesen zu haben, kommt man gut in das Geschehen hinein.

Die Zarentochter Olga hat Kronprinz Karl von Württemberg geheiratet. Die Ehe ist jedoch nicht glücklich und bleibt kinderlos. Olga nimmt auf Wunsch des Zaren ihre scheinbar schwierige und undisziplinierte Nichte Wera unter ihre Fittiche. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich im Laufe der Zeit eine intensive Freundschaft. Und obwohl die beiden wahrlich nicht nur Glück im Leben erfahren, können sie sich gegenseitig viel Kraft geben.

Die Autorin beschreibt hier wunderbar das Portrait zweier starker Frauen, die trotz manchen Unbillen konsequent ihren Weg gehen. Man kann gut nachvollziehen, wie schwierig es häufig in einer Epoche zugegangen ist, in der die Liebe in einer Ehe zweitrangig war und die Pflicht im Vordergrund stand.

Ich kann dieses Buch allen Liebhabern von historischen Romanen nur ans Herz legen .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die russische Herzogin, 11. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die russische Herzogin: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Schon der erste Satz des Romans: Wie so oft, wenn sie böse gewesen war, hatte sich Wera in eines ihrer Lieblingsverstecke verkrochen, eine kleine Kammer, die zwischen dem Blauen Salon und dem Musikzimmer lag. - hat mich als Leserin in die Geschichte hineingezogen. Ich wurde neugierig und wollte wissen, warum versteckt sich ein Kind. Ausgerechnet Wera, die russische Herzogin. Anschaulich beschreibt die Autorin das Leben von Wera. Die Autorin nahm mich mit auf die Reise in ein anderes Jahrhundert, in ein Leben am Hofe. Oft kam ich mir beim Lesen vor, als wäre ich mitten im Geschehen dabei, als stiller, unbemerkter Beobachter. So lebendig lässt Petra Durst-Benning die Figuren erscheinen. Ich habe mit Wera gelitten, die von den Eltern verstoßen wurde. Und freute mich, als Olga, die Königin von Württemberg, die mir aus dem Roman: Die Zarentochter schon ans Herz gewachsen war, Wera aufnahm und ihr eine Zukunft bot. Das Schicksal bringt Wera zu Olga. Wera, ein Mädchen, stürmisch, herzerfrischend und nicht zu verbiegen, trifft auf Olga, die ihre Frau im Leben steht. An der Seite des Königs, der sich nicht nach der Zärtlichkeit seiner Frau sehnt, sondern anderweitig umsieht. Verhalten und vorsichtig macht die Autorin am Anfang Anspielungen auf des Königs Neigung, später wird es deutlich. Olga, die Jahrzehntelang die Augen davor verschließt, regiert an seiner Seite das Land. Unermüdlich hilft sie Armen und Gebrechlichen, um ihren eigen inneren Schmerz zu verdrängen. Schöne Stunden erlebt Olga, als sie ihre Jungendliebe wiedertrifft. Wera verliebt sich schon in der Kindheit in einen Mann, den sie später heiratet. Und auch sie verschließt die Augen vor der Wirklichkeit. Sollte ihr Mann vielleicht doch andere Frauen begehren. Olga und Wera, jede auf ihre Art und doch irgendwie miteinander verbunden, stehen die Jahre ihres Schicksals durch. Die Spannung bleibt die gesamten 508 Seiten im Buch erhalten. Man fiebert, hofft und ist erstaunt über das damalige Leben am Hofe. Ein besonders lesenswerter Roman, mit historischem Hintergrund.
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5.0 von 5 Sternen Ehejahre einer Zarentochter, 31. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die russische Herzogin: Historischer Roman (Gebundene Ausgabe)
Olga, Tochter des ehemaligen russischen Zaren Nikolaus und Kronprinzessin von Württemberg lebt in ihrer nicht sehr glücklichen Ehe mit Kronprinz Karl, die leider kinderlos geblieben ist. Olly hatte sich immer Kinder gewünscht, deshalb nimmt sie freudig an, als ihr Bruder, Zar Sascha, sie darum bittet ihr Patenkind Wera zu sich nach Stuttgart zu holen und sich um ihre Erziehung zu kümmern. Was Olly nicht weiß: Wera wird in Russland als sehr schwierig eingestuft, mit ungestümen Temperament und wilden Wutausbrüchen. Nach ihrer Ankunft wirbelt Wera Olgas und Karls Leben gehörig durcheinander. All das hält die Kronprinzessin und spätere Königin von Württemberg nicht davon ab, ihrer Nichte eine Engelsgeduld und ganz viel Liebe entgegenzubringen und sie so durch die schwierige Kinderzeit fern ab ihrer russischen Heimat und ihrer Eltern zu leiten. Auch als junge Frau ist Wera Wirbelwind und Sonnenschein, doch dann verliebt sich Ollys Ziehtochter unsterblich in einen württembergischen Herzog und unbelehrbaren Weiberhelden...

Mit Die russische Herzogin" hat Durst-Benning die Fortsetzung ihres wunderschönen Historischen Romans Die Zarentochter" geschrieben. Und dieser hat meine hoch liegenden Erwartungen voll erfüllt! Erneut konnte ich ins Höfische Leben um 1836 eintauchen und erfuhr neben gut recherchierten historischen Fakten viel über die Gefühlswelt von Königin Olga und ihrer Tochter Wera. Auch konnte die Autorin mir durch ihren überaus bildlichen Erzählstil Stuttgart und seine Umgebung näher bringen. Auf ihren Wanderungen mit Lutz von Basten lernt Wera nicht nur ihre Hyperaktivität in den Griff zu kriegen, sondern entdeckt auch ihre Liebe zu Büchern und ihre Begabung zur Poesie. Nur Olga, die niemals aufgibt, hat das Mädchen es zu verdanken, dass sie nicht in einer Irrenanstalt gelandet ist. Heutzutage bezeichnet man ihr Leiden als ADHS.

Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort wieder in den Bann geschlagen. Ihre bildliche Art zu erzählen hat mich an die Seiten gefesselt und diese waren äußerst flüssig zu lesen! Petra Durst-Benning hält die Geschichte über die 500 Seiten des Buches lebendig und auch wenn kein wirklicher Spannungsbogen existiert, wird man doch nie müde, dass Buch wieder zur Hand zu nehmen um mehr über Olly und Wera zu erfahren.

Olga ist eine Wohltäterin, wie sie ihresgleichen sucht! Viele Kinderheime und Heilanstalten hat die Kronprinzessin und spätere Königin von Württemberg, oftmals mit ihrem Privatvermögen, ins Leben gerufen. Sie hatte sehr viel Liebe zu geben, die von ihrem Mann Karl nicht erwidert mehr wurde und die sie voll und ganz ihrer Nichte Wera schenken konnte. Wera hatte als Kind ihre Emotionen und auch ihre Gliedmaßen nicht unter Kontrolle. Sie war ein verängstigtes Mädchen, dem immer eingeredet wurde, sie sei ein böses Kind. Doch durch Ollys und Karls Liebe konnte sie zur Blume heranwachsen. Der König Karl selber ist launen- und sprunghaft, hat sich oftmals nicht unter Kontrolle. Mir war er fast immer, bis auf wenige Momente, unsympathisch.

Die Umschlaggestaltung des Hardcovers ist sehr stilvoll und im klassischen Stil. Eine hübsche junge Dame vor einem grünen Hintergrund blickt hoheitsvoll auf den Leser hinab. Aufgefallen wäre mir die schlichte Aufmachung wohl nicht.

Mir hat der Ausflug ins 19. Jahrhundert wiedermal sehr viel Spaß gemacht, denn ich habe eine sehr schöne Geschichte, voll Liebe, Leid und Hoffnung gelesen, die ich sehr gerne allen Liebhaber/innen dieses Genres weiterempfehlen kann!
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Die russische Herzogin: Historischer Roman
Die russische Herzogin: Historischer Roman von Petra Durst-Benning (Gebundene Ausgabe - 8. September 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 3,10
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