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5.0 von 5 Sternen Die Neugierde ist geweckt....
"Nicht noch ein Versuch, eine Weltsprache zu entwickeln!" waren die ersten Gedanken des Rezensenten beim Blick auf das Buch. Jedoch musste dieses Urteil schnell revidiert werden.
Auf den 203 Seiten bringt David Hon zusammen mit Jean-Paul Nerrière (dem Erfinder" dieser Sprache) die Grundidee und das System von Globish dem Leser nahe. Thomas Sedlmeier hatte es...
Veröffentlicht am 26. Juli 2012 von Dr. Ralph Baessler

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes Konzept, aber noch unreif
Keine Frage, Englisch ist die Fremdsprache Nummer 1. Doch die wenigsten Menschen lernen Englisch, weil sie so großes Interesse an der Kultur der englischsprachigen Länder hätten oder weil Englisch besonders einfach zu lernen wäre. Durch wirtschaftliche Faktoren ist Englisch zu Weltsprachen geworden und bestimmt den Großteil der...
Veröffentlicht am 31. Juli 2011 von LucyOne


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes Konzept, aber noch unreif, 31. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Globish: Die neue Weltsprache? (Taschenbuch)
Keine Frage, Englisch ist die Fremdsprache Nummer 1. Doch die wenigsten Menschen lernen Englisch, weil sie so großes Interesse an der Kultur der englischsprachigen Länder hätten oder weil Englisch besonders einfach zu lernen wäre. Durch wirtschaftliche Faktoren ist Englisch zu Weltsprachen geworden und bestimmt den Großteil der geschäftlichen und privaten Kommunikation über Landesgrenzen hinaus. Das bedeutet aber auch, dass die meiste Kommunikation auf Englisch zwischen Nicht-Muttersprachlern stattfindet. Trotzdem setzen Sprachschulen häufig immer noch Native Speaker als Englischlehrer ein, die dann ein Ideal des Englischen vermitteln, das die meisten Lerner gar nicht benötigen.

An diesem Punkt setzt Globish an. Globish ist eine bestimmte Teilmenge des Englischen, bestehend aus den 1500 wichtigsten Wörtern und den wichtigsten Grammatikregeln. Sätze sollen kurz gehalten und bildhafte Sprache wie zum Beispiel Redewendungen ganz vermieden werden. Damit will es ein Werkzeug für die internationale Kommunikation sein. Die Idee der Autoren ist, dass mit diesem geschlossenen System alle Globish-Sprecher auf einen Stand kommen, auf dem sie komplexe Ideen in einfachen Worten und Strukturen ausdrücken können.
Um zu zeigen, dass Globish dafür geeignet ist, wurde das Buch im Original auf Globish verfasst. Der Stil wirkt dadurch oft etwas umständlich und einfach, aber Globish soll keine Kultursprache sein, sondern eben ein einfach anzuwendendes Werkzeug.

Mit ihrer Idee stehen die Autoren auch nicht alleine dar; es gibt verschiedene Ansätze, Englisch auf eine einfach zu erlernende Basis zu reduzieren, mit der dennoch sinnvolle Kommunikation möglich ist.
Als Lehrerin kann ich sagen, dass dies sicherlich den Bedürfnissen vieler Englischlerner entgegenkommt, die die Sprache schnell anwenden wollen. Trotzdem müssen sich viele noch mit Details der englischen Sprache herumschlagen, die sie nie wirklich brauchen werden.

In diesem Sinne ist Globish ein vielversprechendes Konzept. Das vorliegende Buch eignet sich aber nicht zum Erlernen von Globish, sondern stellt die Idee für diese neue Weltsprache vor. Bis Globish jedoch wirklich zu Weltsprache wird und sich auch an Sprachschulen etabliert, dürfte es noch einige Zeit dauern. Das Konzept muss noch deutlich ausgebaut werden. So sind zum Beispiel die 1500 Wörter des Globish-Wortschatzes abgedruckt. Durch Zusammensetzung, Affixe und phrasal verbs soll man daraus 5000 Wörter bilden können. Die müssen aber auch alle einzelnen gelernt werden, weil eben nicht alle Kombinationen möglich sind und sich gerade bei den phrasal verbs völlig neue Bedeutungen ergeben können. In der Wortliste ist auch die betonte Silbe der Wörter gekennzeichnet. Zudem wird erwähnt, dass sich bei Wörtern die Bedeutung ändern kann, wenn sich die Betonung verschiebt. Diese Wörter sind aber nicht extra gekennzeichnet, obwohl man diese auch als zwei getrennte Vokabeln lernen müsste.
Aufgefallen ist mir auch, dass das verb "promise" fehlt, obwohl es einen wichtigen Sprechakt ausdrückt. Aber ein Wort wie "rocket", dass die meisten Lerner überhaupt nicht brauchen dürften, ist in der Liste enthalten.
Die Grammatikregeln sind auch nur sehr kurz und knapp erklärt. Außerdem wird unterschlagen, dass Fragen mit "who" kein Hilfsverb benötigen, wenn nach dem Subjekt gefragt wird.

Sicher würden einem noch weitere Kritikpunkte auffallen, wenn man sich genauer mit diesem Konzept beschäftigt. Insgesamt klingt das alles sehr optimistisch, es ist meiner Meinung aber noch sehr unreif. Im Grunde entspricht Globish einem B1-Niveau in Englisch und das kann auch ohne ein solches Konzept erreicht werden. Vielleicht kann der Globish-Ansatz jedoch helfen, Lehrer, Lerner und Sprachschulen von zu hohen Ansprüchen zu befreien und ihren Blick auf das Gelingen der Kommunikation zu fokussieren. Ich werde es jedenfalls beim Unterrichten im Hinterkopf behalten.
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5.0 von 5 Sternen Die Neugierde ist geweckt...., 26. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Globish: Die neue Weltsprache? (Taschenbuch)
"Nicht noch ein Versuch, eine Weltsprache zu entwickeln!" waren die ersten Gedanken des Rezensenten beim Blick auf das Buch. Jedoch musste dieses Urteil schnell revidiert werden.
Auf den 203 Seiten bringt David Hon zusammen mit Jean-Paul Nerrière (dem Erfinder" dieser Sprache) die Grundidee und das System von Globish dem Leser nahe. Thomas Sedlmeier hatte es sicher nicht immer leicht, die speziellen Feinheiten im Vergleich zu einer Englisch-Deutsch-Übersetzung herauszuarbeiten.
Zunächst wird im ersten Teil auf die Probleme der derzeitigen weltweiten Kommunikation eingegangen. So sind das Erlernen der englischen Sprache und der Vergleich mit Esperanto nur einige Punkte die dabei angesprochen werden.
Teil 2 beinhaltet die Elemente von Globish. In 13 Kapiteln wird u. a. auf die Unterschiede zum Englischen eingegangen sowie der 1500 Wörter umfassend Grundwortschatz, der leicht auf 5000 erweitert werden kann, vorgestellt. Moderne Kommunikationsmöglichkeiten, wie z. B. simsen werden ebenfalls hinsichtlich der Eignung von Globish besprochen.
Im abschließenden 3. Teil wird anhand der Originalantrittsrede von Barak Obama neben der Übertragung in Globish und deren deutscher Übersetzung die Nutzbarkeit von Globish verdeutlicht. Beispiele internationaler Resonanz zur Idee dieser neuen Weltsprache schließen das Buch ab.
Letztendlich gelingt es den Autoren, dem interessierten Leser die Idee der neuen Weltsprache zu erläutern und auch verständlich sowie akzeptabel zu machen, obgleich einigen euphorischen Ausführungen, insbesondere zum Simsen, nicht unbedingt gefolgt werden kann.
Die Neugierde ist geweckt, die weitere Globishisierung" der Kommunikation zu verfolgen.
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5.0 von 5 Sternen Alle würden erleichtert aufatmen, 11. Januar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Globish: Die neue Weltsprache? (Taschenbuch)
Globish ist ein vereinfachtes, aber korrektes Englisch ( also eine "natürliche Sprache", nicht wie Esperanto). Es dient zur Verständigung zwischen englischsprechenden Teilnehmern einer internationalen Veranstaltung. Es wäre wirklich gut, wenn man globish als Verhandlungssprache weltweit einführen würde. Als Konferenzdolmetscher würde ich das sehr begrüssen. Wie oft haben wir uns mit den unmöglichen Akzenten der Indier,Japaner und...sogar manch eines Deutschen ( so schlimm wie Oettinger war es Gott sei Dank nie!)herumgeschlagen. Wenn alle globish sprechen würden, würde der Welthandel und sogar der Frieden auf der Welt nur profitieren. Und wir Dolmetscher hätten trotzdem Arbeit, weil nicht alle Englisch können.
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1.0 von 5 Sternen furchtbares buch!!!!, 11. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Globish: Die neue Weltsprache? (Taschenbuch)
das konzept "globish" find ich echt interessant. leider ist dieses buch richtig furchtbar geschrieben. überschriften und inhalt eines kapitels stimmen oft nicht überein. zudem kam es mir beim lesen vor, als hätte ich eine dauerwerbesendung in buchform, die mir unbedingt ein super produkt aufs auge drücken will. ich hab doch schon das buch gekauft und damit signalisiert, dass ich mich für das thema interessiere, deswegen muss ich nicht ständig und immer wieder lesen, wie super globish ist. also aus meiner sicht war dieses buch ein klarer fehlgriff.
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Globish: Die neue Weltsprache?
Globish: Die neue Weltsprache? von David Hon (Taschenbuch - 9. Juni 2011)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,00
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