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am 7. August 2011
Zum Inhalt:
"Forbetter your English" ist ein Sachbuch, dass den Lesern auf humorvolle Art und Weise die englische Sprache nahebringt. Mit lustigen Beispielen werden häufige Fehler aufgezeigt und Vorschläge gemacht, wie man sie am Besten vermeidet. Eric T. Hansen schafft es, dass der Leser nicht nur einmal über sich selbst schmunzeln muss. Jeder findet sich in irgendeinem Beispiel wieder, denn die Fehler sind wirklich typisch deutsch! Der auf Hawaii aufgewachsene Autor bringt dies sehr authentisch dem Leser nahe, da er selbst Muttersprachler ist und sich schon das ein oder andere Mal selbst über die deutschen Eigenarten gewundert hat. Die Deutschen werden in dem Buch stellenweise liebevoll auf die Schippe genommen, in dem Hansen anhand von Beispielen zeigt, wie schwer die deutsche Sprache für Ausländer ist.

Meine Meinung:
"Forbetter your English" ist kein Buch, welches ich am Stück lesen konnte. Immer wieder habe ich kleine Abschnitte bzw. Häppchen gelesen und mich stellenweise köstlich amüsiert. Hätte ich es am Stück gelesen wäre es vermutlich relativ schnell anstrengend geworden, da es eben ein Sachbuch ist und so auch in die Kategorie "kurz mal reinlesen" fällt.

Allein die Einleitung fand ich so gelungen, dass ich sie gleich meinem Freund vorlesen musste und er sich ebenfalls köstlich amüsiert hat. Eric T. Hansen nimmt schon hier die deutsche Sprache auf die Schippe und macht sich über die angeblich schwerste Sprache der Welt lustig.

Die einzelnen Abschnitte sind so kurz, dass man immer ein paar lesen kann und trotzdem nicht länger als 10 Minuten an dem Buch sitzt. Vorallem am Anfang fand ich die Beispiele die Hansen bringt sehr gelungen. Er schreibt zum Beispiel:

Zitat aus "Forbetter your English":
"Wie erkennt man einen Deutschen im Ausland? Ganz einfach. Sagen wir, Sie begegnen irgendwo auf der Welt , zum Beispiel in Hawaii, einer bunt zusammengewürfelten Gruppe von Touristen. [....] Falls sie wissen wollen, ob Deutsche darunter sind, sprechen Sie die Touristen einfach auf Englisch an und achten Sie darauf, wie sie reagieren: [...] Die Deutschen werden ebenfalls auf Englisch antworten - allerdings mit zwei Unterschieden: Sie sprechen es meist ausgezeichnet und der zweite Satz heißt immer "Excuse me please, I speak very bad English." Bingo: Ein Deutscher."
Zitat Ende!

Hier musste ich sofort schmunzeln, da mich das ein bisschen an mich selbst erinnert hat. Ich hab mich zwar noch nie für mein Englisch entschuldigt, aber den Drang dazu hatte ich schon öfters. Immer wenn zu uns in den Buchladen ein Kunde kommt und plötzlich anfängt Englisch zu reden, möchte ich mich vorneweg schon für mein Englisch entschuldigen ;)

Eric T. Hansen bringt noch weitere solcher Beispiele, die mich immer wieder zum Lachen gebracht und an mich selbst erinnert haben. Außerdem erzählt er von Dingen, die man auf KEINEN FALL sagen sollte und stellt Wörter vor, die sich in Amerika und England in ihrer Bedeutung unterscheiden. Stellenweise wirklich sehr interessant, auch wenn ich mir sicherlich nicht alles merken kann. Vor einem England-/Amerikaaufenthalt sind diese Tipps & No-Go's sicher sehr nützlich.

Auch sich selbst nimmt Hansen auf die Schippe. Er beschreibt nämlich auch, was er teilweise für Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hat/hatte. Für ihn unbegreiflich ist zum Beispiel folgende Tatsache:

Eine Familie sitzt am Tisch und isst. Der Vater fragt den Gast (in diesem Fall Hansen) ob er noch etwas vom Essen will. Hansen sagt höflich "Danke", da er schon noch gerne etwas hätte. Allerdings weiß er dabei nicht, dass hier in Deutschland "Danke" bedeutet "Nein, danke, ich möchte nichts mehr." Der Vater nimmt sich selbst den Rest, da der Gast ja abgelehnt hat. Hansen bleibt irritiert zurück, bis jemand so nett ist und ihn aufklärt.

Solche Beispiele machen einem erstmal bewusst, wie schwierig eigentlich die deutsche Sprache und die deutschen Begebenheiten für jemanden sein müssen, der nicht hier aufgewachsen ist.

Gestört an dem Buch haben mich teilweise die Beispiele. Hansen erklärt Fehler die, die Deutschen machen oder eben Dinge die für Ausländer hier in Deutschland schwierig sind und bringt dazu immer ein Beispiel. Im Prinzip finde ich das ja gut, da die Sache so nochmal verdeutlicht wird, aber leider kommt fast in jedem Beispiel Sex vor. Vorallem am Ende ging mir das total auf die Nerven. Stellenweise dachte "Kann er das nicht mal anders erklären, muss er nur Beispiele mit Sex finden". Das mag vielleicht prüde und verklemmt klingen, aber ich finde einfach, dass man auch durchaus andere Beispiele finden kann und nicht immer nur das Thema Sex im Kopf haben muss.

Fazit:
Ein humorvolles Sachbuch, in dem ich mich oft wiedergefunden habe und das mich stellenweise wirklich zum Lachen gebracht hat.
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Mai 2011
- An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich- und zwar im Namen der gesamten angelsächsichen Welt- für das th entschuldigen. Ich weiß auch nicht welcher zahnlückige, lispelnde, dauerbesoffene Vorfahr uns das eingebrockt hat. -

Eric T. Hansen wurde in Washington geboren und zog im Alter von sechs Jahren nach Kailua (Hawai'i). Er begann dort in der Schule Deutsch zu lernen und besuchte Anfang der 80er Jahre erstmals die Bunderepublik. Nach einer kurzen Rückkehr in die Heimat begann er 1983 in Deutschland zu studieren. Während in Amerika sein Schwerpunkt die Lingustik bildete, interessierte ihn in Düsseldorf und München die Literatur des Mittelalters.
Da man als Student aber nicht nur von Luft, Liebe und Literatur leben kann und native speakers als Fremdsprachenlehrer sehr gefragt waren, versuchte er hin und wieder deutschen Schülern seine Muttersprache näher zu bringen. Und auch in seinem Freundes- und Bekanntenkreis fühlten sich häufig die Menschen genötigt unbedingt auf Englisch mit ihm zu sprechen. Dabei fielen ihm immer wieder bestimmte Fehler auf, die fast schon als typisch deutsche Fehler angesehen werden können.

In seinem Buch, das den Untertitel "Englisch für Deutsche" trägt, berichtet er über diese Fehler, geht ihrem Ursprung nach und gibt Tipps zur Vermeidung.
Es geht dabei um die bekannten false friends, aber auch um Wörter, die deutschen Wörtern sehr ähneln, aber eine völlig andere Beudetung haben. Zudem werden auch Begriffe genannt, die in der deutschen Sprache verschiedene Bedeutungen haben, im englischen Sprachgebrauch jedoch noch differenziert werden. Zum Beispiel steht heaven wirklich nur für das Jenseits beziehungsweise für den jenseitigen Lebensbereich. Als sky bezeichnet man hingegen, den sichtbaren Bereich. Die Deutschen sagen einfach nur Himmel und meinen entweder kontextbezogen das eine oder das andere.
Zudem werden Wörter oder Wortgruppen genannt, die wir zwar alle in der Schule gelernt haben, welche jedoch nie von einem Briten oder Amerikaner genutzt werden.

Für den einen oder anderen Leser mag sich dies jetzt etwas dröge anhören, doch das ist es auf gar keinen Fall. Sicherlich hat das Buch ansatzweise etwas von einem Lehrbuch, aber auf der anderen Seite stehen der geniale Humor des Autors und die eingestreuten Anekdoten. So berichtet Hansen von dem etwas verplanten Freund Jochen, der in seinem Urlaub unglaubliche Dinge erlebt und immer wieder ratlos ist, wenn ihn der Kellner nicht versteht. Dabei wollte er nur "the menu- with a glass of wine" bestellen. Und auch Hansen, oder sein alter ego, hat hin und wieder Probleme seine Freundin zu verstehen, wenn sie mit ihm Englisch spricht Die Klärung des Missverständnisses ist manchmal langwierig und verläuft nicht ohne Schmerzen.

Im Endeffekt lernt man mit diesem Buch nicht nur Fettnäpfchen zu meiden und seine Angst vor dem Sprechen zu überwinden. Nein, man lernt auch einiges über das Denken der Amerikaner und kann ihr Verhalten besser interpretieren.
Daher lautet mein Fazit:
Unbedingt vor der nächsten Reise in das englischsprachige Ausland lesen!
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am 7. Juli 2011
Wenn wir Deutschen Englisch sprechen, machen wir ganz besondere Fehler. Fehler, die meinen britischen Englischlehrer auf dem Gymnasium schon rasend machen konnten, weil er sie einfach nicht aus unseren Köpfen bekam. Hätte es damals schon dieses Buch von Eric T. Hansen gegeben, er hätte wahrscheinlich seinen englischen Stolz heruntergeschluckt und uns diese amüsante Lernhilfe des Amerikaners Hansen in die Hände gedrückt.
Hansen räumt auf mit den klassischen Fehlgriffen, die wir Deutschen uns erlauben, und das auf sehr humorige Art und Weise. Und in diesem Fall weiß der Autor, wovon er spricht, denn er selber unterrichtete in Deutschland die englische Sprache und war Zeuge vieler solcher Sprachirrtümer. Sei es nun der Unterschied zwischen "sky" und "heaven", den wir Deutschen nicht kennen - für uns gibt es nur "Himmel" und der Kontext klärt auf, ob wir Dies- oder Jenseitiges meinen - oder aber so lustige Sätze, in denen jemand zum Tier wird (I will become a pony for my Birthday!) - Hansen kennt sie alle und schmiert sie uns genüsslich aufs Brot, erklärt uns jedoch auch auf verständliche Weise, wie wir es besser machen kann. Das Schöne daran ist, dass er bereits zu Beginn eins klar macht: wir Deutschen sind besser, als wir glauben. Andauernd entschuldigen wir uns für unser Englisch, dabei finden die meisten Amerikaner es schon faszinierend, dass man überhaupt eine Fremdsprache spricht. Und diese kleinen Fehlerchen sind putzig und sorgen mitunter auch für sehr viel Verwirrung, aber die Verständigung klappt letztlich doch. Somit macht er uns Mut, einfach draufloszusprechen, denn selbst ein perfektes Englisch nutzt nichts, wenn wir es nicht anwenden.
Ich selber bin nun schon eine ganze Weile aus der Schule raus und wende meine englischen Sprachkenntnisse nicht mehr so aktiv an wie früher, weswegen ich bei so manchem Sprachirrtum in diesem Buch wiedererkennend schmunzeln konnte und gleich das Gesicht meines Lehrers vor Augen hatte, der sich so herrlich darüber aufregen konnte, dass wir es einfach nicht kapieren wollen. Für jemanden, der häufig Englisch spricht und eine gewisse Sprachroutine hat, dürfte hier wahrscheinlich nicht alles eine Offenbarung sein, aber amüsant ist es allemal.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Mai 2011
In diesem Buch von Eric T. Hansen wird Missverständnissen und Fehlern, die den meisten Deutsch-Muttersprachlern passieren, wenn sie sich auf Englisch unterhalten, gründlich zu Leibe gerückt. Ich muss gestehen, dass auch mir solche Fehler immer wieder passieren und mich so nette, kleine Wörtchen wie "like", "as" oder "than" schon so manches Mal an den Rand der Verzweiflung gebracht haben. Da ist es gut, nicht nur trockene Vokabel- und Grammatikbücher zum Lernen zu besitzen, sondern ein Englisch-Wörterbuch, mit dem es wirklich Spaß macht, sich mit den Feinheiten und Spitzfindigkeiten der englischen Sprache auseinanderzusetzen.

Mit "Forbetter your English" habe ich einen echten Glücksgriff getätigt. Und da wären wir auch schon beim Thema: Wie der Autor uns in seinem neuesten Buch erklärt, gibt es im Englischen nämlich gleich zwei Wörter für unser einziges "Glück" im Deutschen: 1. "I'm very lucky to find this book" ("Ich bin so glücklich, dieses Buch zufällig bei meinem Buchhändler entdeckt zu haben"), und 2. "It makes me happy to improve my English while reading that great book" ("Es erfüllt mich mit Zufriedenheit und Glück, mit Hilfe dieses Buches meine Englischkenntnisse zu vertiefen").

Aber in "Forbetter your English" geht es nicht nur um das Glück und den tieferen Sinn des Lebens. Nein, es geht auch um ganz simple und banale Dinge aus dem Alltag: Wenn man mit Bargeld bezahlen möchte, sagt man besser "I would like to pay cash" anstatt "I would like to pay in bar" und "Wir sehen uns" wird nicht eins zu eins mit "We'll see us" übersetzt usw. Ach ja, und wenn man mit dem Auto zu einer Verabredung fährt, sagt man einfach nur "I'll drive", denn das Wort "drive" sagt bereits aus, dass man mit dem Auto kommt; der Zusatz "by car" ist nicht erforderlich. Dasselbe gilt für "I'll walk" (Ich gehe zu Fuß), der Zusatz "by foot" erübrigt sich. Tja, und "funny" ist nicht in jedem Fall immer nur witzig, "actual" ist alles andere als aktuell und "eventual" heißt never ever "eventuell"... Ja, ja, diese gemeinen Fallen, auch "false friends" oder "Falsche Freunde" genannt, haben es wirklich in sich!

Das Buch ist in einem sehr lockeren Stil geschrieben. Zu jedem Begriff findet sich eine kleine Geschichte oder ein nettes Anekdötchen, in denen der Autor über seine Erlebnisse mit Deutsch-Muttersprachlern berichtet, wenn diese plötzlich den Schalter von "deutsch" auf "englisch" umlegen. Eric T. Hansen ist ein "native speaker" und kann in dieser Hinsicht aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen, denn der gebürtige Amerikaner kam vor über zwanzig Jahren nach Deutschland und lebt seitdem hier. Und immer wieder muss er verwundert feststellen, wie schwer sich die meisten Deutschen mit dem korrekten Gebrauch der englischen Sprache tun, die auf den ersten Blick doch so einfach wirkt (im Englischen gibt es nur einen Artikel anstatt drei wie im Deutschen). Dabei erfährt man auch allerhand Wissenswertes über die Sitten und Gebräuche aus der anderen Kultur (USA, Großbritannien).

Ich musste beim Lesen oftmals herzlich lachen; nicht zuletzt dank solcher Beispiele wie "We were three" (Wir sind drei, dürfen aber schon Alkohol trinken) anstatt "There were three of us" - und den Lerneffekt gibt's beim Lesen (und Lachen) gleich gratis dazu! Danke, lieber Herr Hansen, für dieses wundervolle Buch über die Feinheiten der englischen Sprache! Das eine oder andere Fettnäpfchen, das diese bezaubernde Sprache für uns bereit hält, werde ich wohl in Zukunft - dank dieses Büchleins - gekonnt umschiffen...
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am 27. Juni 2011
Schon als ich den Titel las, wusste ich: Genau mein Buch!

Wurde ich doch in der Schule nur von fiesen und bösen Englischlehrern gequält, die mir die Sprache schnell zuwider machten und ich mich lieber der französischen Sprache zuwendete. Lustig auch, dass das anscheinend jedem Deutschen in der Schule genauso passiert ist, wie der Autor Eric T. Hansen schon im Vorwort erklärt.

Dieser ist nämlich als gebürtiger Amerikaner auf Hawaii aufgewachsen und zog mit Mitte 20 nach Deutschland, wo er lange Jahre als Englischlehrer arbeitete. Heute ist Eric T. Hansen Buchautor ("Planet Germany", "Nörgeln! Des Deutschen größte Lust!" etc.) und Journalist für viele namhafte Zeitungen.

Englisch und ich, ja, das ist eine lange Geschichte. Ich kann viel verstehen, ich spreche die Sprache auch so gut, dass es für Emails und Gespräche mit der australischen Freundin reicht (die übrigens weder britisch, noch amerikanisches Englisch spricht, dafür aber einen tollen australischen Dialekt...) und ich kann auch englische Texte lesen und einigermaßen verstehen. Aber ein Buch im englischen Original lesen? Dafür ist mir meine Lesezeit zu schade. Würde ich doch bestimmt zur Schnecke mutieren und nur die Hälfte verstehen. Probiert habe ich es aber schon lange nicht mehr.

Aber ums Lesen geht es in dem Buch "Forbetter your English" auch gar nicht. Viel mehr darum, dass man als Deutscher viele Fehler im Englischen macht, die immer gleich sind. Eben weil wir so eine komplizierte Sprache wie die Deutsche sprechen, übersetzen wir gerne mal eins zu eins - und das kann im Englischen gerne mal in die Hose gehen. Egal ob wir uns nun in Amerika oder in England aufhalten. Selbst hier ist Vorsicht geboten, denn oftmals bedeuted ein Wort in England etwas anderes als in Amerika. Da herrscht schon große Fettnäppfchengefahr!

Eric T. Hansen klärt uns Deutsche aber auf. Nicht etwa mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit humorvoll erzählten Anekdoten. Mit Geschichten, die ihm selbst passiert sind und Sachen, die er selbst gesagt und gehört hat. Da werden nicht nur die "schrecklichen" Fehler der Deutschen aufgezählt, sondern auch seine eigenen. Wenn er zum Beispiel etwas auf deutsch Gesagtes hört und dies im Kopf falsch übersetzt: Hast du Lust auf Eis? ist einer dieser Sätze, die bei ihm Assosiationen wach rufen, die nicht zum Kleinkind mit Mutter passen.
Andersherum aber auch Fehler, die wir Deutschen gerne machen: I was at... zum Beispiel, sagt niemand. I went to ist da anscheinend gebräuchlicher.

Doch nicht nur sprachliche Stolperfallen werden aufgezeigt, auch das unterschiedliche Verhalten im Alltag wird in kleinen Kapiteln anschaubar gemacht. Ein weiteres Beispiel wäre da, das Verhalten im Supermarkt. Eric T. Hansens Freundin beschwert sich nämlich bei ihm, dass sie immer seltsam angeschaut wird, wenn sie in einem amerikanischen Supermarkt einkaufen geht. Als er sie dann bei einem kleinen Einkauf begleitet, wird schnell klar, warum: Sie hat keinen Einkaufswagen mitgenommen, wie es dort üblich ist. Wieder etwas gelernt!

Alles in allem ist "Forbetter your English. Die Deutschen und ihr Englisch" eine amüsante, aber auch hilfreiche Reise in die Welt der Briten, Amerikaner und anderen englischsprachigen Ländern. Das Buch hält uns Deutschen aber auch den Spiegel vor und zeigt uns, wie schwer die deutsche Sprache eigentlich ist. Ein toller Führer durch die Tücken der Sprache.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Oktober 2011
Eric Hansen ist Amerikaner, lebt aber seit den Achtziger Jahren in Deutschland. Als Student (Sprachwissenschaft, Literatur des Deutschen Mittelalters) besserte er seine Finanzen durch Englischunterricht für Deutsche auf. Dabei machte er zwei interessante Entdeckungen:
1.Deutsche neigen dazu, sich immerzu für ihr schlechtes Englisch zu entschuldigen, obwohl sie im Allgemeinen recht gut Englisch sprechen.
2. Sie machen "typisch deutsche" Fehler, die andere Ausländer in dieser Form nicht machen.

Solche Fehler resultieren aus muttersprachlichen Interferenzen und führen bisweilen zu einer Bauchlandung in diversen Fettnäpfchen. In seinem Buch "Forbetter your English" verfolgt der Autor das Ziel, die Deutschen über diese typischen Fehler aufzuklären und sprachlich korrekte Alternativen aufzuzeigen. Dies geschieht jedoch nicht in dem trockenen Stil, den man von einem Sachbuch erwartet, sondern eingebettet in lustige - zu Demonstrationszwecken überspitzt dargestellte - Anekdoten aus Hansens Umgang mit Deutschen, wobei er sich auch selbst auf die Schippe nimmt und berichtet, wie er als deutschsprechender Amerikaner ebenfalls mit missverständlichen Äußerungen Befremden erregte.

Beispiele für solche Missverständnisse sind die Erlebnisse seines Freundes Jochen, der an der Kinokasse die Kreditkarten der Kassiererin zu erwerben wünschte, indem er "cards" statt "tickets" bestellte. Mit Karten hat Jochen wohl generell ein Problem, denn er wollte auch im Restaurant die "card" sehen, bevor er ein "menu" bestellt. Ihm war nicht bewusst, dass er den Kellner nach dessen Kreditkarte fragte und dann noch die Speisekarte verzehren wollte...
Auch das Liebesleben des Autors war nicht vor heimtückischen Fallstricken gefeit. Als er seiner Freundin sagte: "Actually, I love you"( "Ich liebe dich tatsächlich"), verstand diese, er liebe sie aktuell, also nur im Moment. Verabredungen waren auch nicht immer leicht zu bewerkstelligen, wenn das Wort "eventually" ins Spiel kam: der Amerikaner will sich "schließlich/endlich" verabreden, die Deutsche meint, er wolle sich nur "eventuell" mit ihr treffen.
Neben derartigen Feinheiten der englischen Sprache, die auch fortgeschrittenen Sprechern noch unbekannt sein könnten, lernt der Leser auch allerhand über die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschen und Amerikanern, so z.B. über die korrekten Anredeformen im Englischen/Amerikanischen, das statt "du" und "Sie" nur ein "you" kennt.
Schließlich enthält das Buch noch eine Liste von (teilweise recht unflätigen) Wörtern, die Deutsche gern einsetzen, weil sie sich damit sehr authentisch vorkommen, während Amerikaner, wenn sie nicht gerade schwarze Hip Hopper sind, diese Wörter meiden.

Fazit: "Forbetter your English" ist ein ebenso lehrreiches wie unterhaltsames Buch, das man vor allem Leuten, die demnächst eine Reise ins englischsprachige Ausland planen, wärmstens empfehlen kann. Obwohl mir persönlich diese Fehlerquellen bereits bekannt waren, habe ich mich köstlich amüsiert.
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am 6. Juli 2011
Das Buch 'Forbetter your English' von Eric T. Hansen ist ein sehr interessant geschriebener Sprachexkurs , der den Leser typische Fehler aufzeigt und die mit Fallbeispielen näher erläutert werden.
Dazu gibt es noch gratis ein paar lustige und sehr kuriose Geschichten aus dem Leben, bzw aus dem deutschen Umfeld des Autors und dessen mehr oder minder peinlichen 'Sprachfehlern'. Dazu kommt , dass das Buch genau die richtige Größe und auch Seitenanzahl hat, ohne langweilig zu werden. Auch die ausgesuchte Schrift finde ich für das Auge sehr angenehm. Aber auch die kurzen Kapitel über jeweils ein 'Wort' oder 'Begriff' finde ich passend gewählt, und so kann man sich gezielt immer nur ein Thema herauspicken. Entweder weil man einige Wörter und ihre Bedeutungen bereits kennt, oder weil man nur einige Dinge nachschlagen möchte.
Sehr interessant fand ich auch die kleine Einleitung des Autors, indem er dem Leser sozusagen erklärt, warum er genau auf die Idee gekommen ist , dieses Werk zu schreiben.
Als Sprachlehrer bietet es sich jedoch an ein Buch über die eigenen Erfahrungen zu schreiben, wie ich finde. Dem Autor sind nämlich immer ganz spezielle Fehler bei seinen deutschen Schülern aufgefallen, die er nun auszumerzen versucht.^^ Nun ja, ich konnte sogar bei mir selber einige Dinge feststellen, die ich nun vermeiden kann, dank der Erklärung.
Was ich noch übrigens aus diesem Ratschlagsbuch gelernt habe ist, dass sich die Deutschen immer für ihr schlechtes Englisch entschuldigen.....und sich somit als Deutsche outen^^ Deswegen liebe Leser lasst es bleiben, und redet lieber drauf los ohne euch pausenlos Gedanken zu machen, wie das Englisch herüberkommt.

Was ich sehr schön und vor allem hilfreich fand, sind seine Fallbeispiele, die sich auf sein Umfeld beziehen. Hierbei erzählt er von Erlebnissen , sprich sprachlichen Ereignissen, die er bei seinen Freunden festgestellt hat und sie uns natürlich fürsorglich mitteilt, um sie selber zu vermeiden. Hierbei kann es schon vorkommen, dass man den kleinen , aber feinen Unterschied zwischen invite (einladen) und my treat (auf meine Rechnung) kennenlernt.
Aber auch die Unterschiede zwischen:

ready- finished
listen - hear
see ' look- watch
difficult- heavy

u.v.m. werden aufgezeigt, bzw. näher erläutert.
Wann wird welches Wort verwendet und warum sind manche Begriffe nicht falsch, aber dennoch unpassend englisch!

Auch die typische Autorenschreibweise wird unter die Lupe genommen, dabei kommt er auf eine ganz besondere Erkenntnis: Deutsche Schriftsteller analysieren viel mehr, Englisch sprachliche Autoren neigen dazu einfach zu erzählen.

Eine ganz witzige Episoden im Buch finde ich das Kapitel über die Frage nach der Toilette.
Bitte niemals nach der toilett fragen, sondern immer nach dem Ort, sprich bathroom oder restroom.
Denn einige werden sie wahrscheinlich sonst genauso verwirrt und dumm anschauen, wie seine Freundin, die in dieses Fettnäpfchen getreten ist.

Während er mit den Fehlern seiner Freunde auf eine sehr witzige Art (die manchmal etwas zu ironisch /sarkastisch herüberkommt) hausiert, finde ich abseits des wirklich sehr guten praktischen Stils , seine Art manchmal etwas unpassend und vielleicht auch etwas zu direkt.
Man könnte auch sagen, er kommt so sensibel herüber wie eine Bratpfanne wenn sie einem über den Schädel geschlagen wird^^ Doch da dies eigentlich nicht wirklich etwas mit dem sehr guten Inhalt und der wirklich guten Idee zu tun hat, werde ich dem Buch 4 von 5 möglichen Sternen geben. Den einen MinusPunkt kann ich mir nicht verkneifen, da ich mich manchmal als 'Deutscher' für zu 'belustigend' fand und er mir als Erzählmensch nicht gerade als Freund und Helfer , sondern als Besserwisser herüberkam.

Ansonsten ein gelungenes Sprachhilfebuch, dass die Botschaft vermittelt: (ich zitiere)
'Ein Deutscher der Englisch beherrschen will, braucht sich erst mal nur eins zu merken:
'Keep ist simple'
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TOP 500 REZENSENTam 9. August 2011
Inhalt:
Dieses Buch enthält kleine Geschichten darüber, wie wir Deutschen in unserem Bemühen uns auf Englisch zu verständigen, oft lustige Sachen von uns geben. Wir erfahren, was der Autor in seiner Zeit so erlebt hat. Doch nicht nur, daß er uns von den Geschichten erzählt. Nein, er sagt uns auch, warum gerade das so lustig war und wie es eigentlich richtig gewesen wäre. So lernt man auf lustige Weise ein paar Mißverständnisse zu umgehen.

Meine Meinung:
Es ist kein Buch, was man in einem Rutsch lesen kann, denn dann würde man wahrscheinlich nicht allzuviel behalten und das wäre doch sehr schade.

Vielmehr lädt es uns dazu ein, immer mal wieder ein Geschichte aus diesem Buch zu lesen, zu verinnerlichen und hoffentlich auch zu behalten.

Sicherlich könnte man dieses Buch auch lesen, wenn man kein Englisch kann, denn das Buch ist auf deutsch geschrieben und nur die Sätze, auf die es ankommt auf englisch mit passender Übersetzung. Jedoch würde es jemandem, der kein Englisch spricht - also wirklich nichts kann - nichts bringen, denn er würde diese Sätze sowieso nicht nutzen.

Dieses Buch ist für die Menschen gedacht, die die Sprache kennen, aber wohl nicht fließend sprechen, selten nutzen. Um ihnen zu helfen, die größten Mißverständnisse zu umgehen.

So hab ich zum Beispiel herzhaft gelacht, als der Autor darüber schrieb, seine Freundin mit in die Heimat genommen zu haben. Statt danke sagt man im englischen ja "you're welcome". Dies trieb die Freundin in absolute Rage, weil sie sich doch arg veräppelt vorkam, daß man sie dutzend Mal am Tag willkommen hieß :)

Fazit: Wer auf lustige Art ein bißchen etwas zu seinem englischen Wortschatz dazulernen möchte, der ist hier genau richtig.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Dezember 2011
"Deutsche Sprache ' schwere Sprache'. Das sagt man doch so schön. Und genau diese schwere Sprache hat der Amerikaner Eric T. Hansen schon in der Schule auf Hawaii gelernt. Nun, das muss ihn wohl so beeindruckt haben, dass er dann Jahre später, in den 80ern, zum studieren nach Deutschland kam. Hier ankommen, brachte er noch zusätzlich den Deutschen englisch bei und stieß dabei immer wieder auf 'deutsche Fehler' - wie er so schön sagt. Und genau diese Fehler hat Hansen in sein neustes Buch 'Forbetter your english' ganz amüsant zusammengefasst.

Schon mal im Voraus: wer wirklich Englisch lernen möchte, ist mit diesem Buch eher schlecht beraten. Es dient eher zur Unterhaltung unsereins und macht die Differenzen der interkulturellen Handlungen sichtbar. Aber auf einer sehr lustigen Art und Weise. Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt und jedes Kapitel beinhaltet jeweils eine Anekdote aus dem Leben des E.T. Hansen, die seine Thesen bzw. seine Ausführung zum Thema 'Was ich alles bei Englisch falsch machen kann, wenn man deutscher ist' unterstützt. Ob diese Anekdoten allerdings einen wahren Ursprung haben, wage ich zu bezweifeln.

In diesem Buch räumt Hansen mit den Missverständnissen und Irrtümer der deutschen auf, die versuchen englisch zu reden. Allzeit beliebt: die Eins-zu-eins-Übersetzungen. Was habe ich gelacht, wenn der Jochen, Hansens deutscher Freund, seine Speisekarte lieber essen wollte, als darin zu blättern (I'll eat the menu'), seine Freundin Charlotte sich wundert, warum ihre Schwiegereltern sie andauernd begrüßen (you're welcome) oder warum wir Deutsche jedes unserer einzelnen Haare beim Namen kennen (hair = hairs). Leider, so muss ich sagen, habe ich dabei nichts Neues gelernt. Aber das hatte ich auch nicht vor.

Interessant war aber zu erfahren, woran man einen deutschen im Ausland erkennt. Und ich meine nicht die reservierten Liegestühle am Strand oder die schönen Latschen mit Socken. Das erste was wir deutschen machen, wenn wir englisch sprechen, ist, sich für unser schlechtes englisch zu entschuldigen. Egal wie gut, wie perfekt wir englisch sprechen, wir entschuldigen uns erst einmal eine Runde. Und an dieser Stelle fühlte ich mich ertappt. Auch wenn ich meine Englischkenntnisse als ganz gut einschätzen würde, es studiere und auf englisch Bücher lese, habe ich dennoch immer das Gefühl, wenn ich mit einem Muttersprachler rede, ich sei nicht gut genug. Was eigentlich völliger Blödsinn ist. Aber wir Deutschen halt!

Zudem analysiert er ganz nebenbei die deutsche und englische Sprache und deren Unterschiede. Für mich war es ganz interessant zu erfahren, weil einem selber, so als Deutscher, vieles nicht bewusst auffällt. So erklärt er, dass Deutsche zu langen, komplizierten, analysierten Sätzen neigen, wo hingegen im englischen die Sprache eine eher erzählende funktion hat. Auch hier wieder fühlte ich mich ertappt. Im Rahmen des Studium muss ich oft Texte übersetzen und bin bemüht (so typisch deutsch!) immer wieder schöne, schwierige Schachtelsätze zu bilden. Das lieben wir ja. Nur, dass es im englischen nicht funktioniert (das merke ich dann auch immer wieder - keine Sorge). Bei uns gilt irgendwie die Regel: je länger die Sätze, desto gehobener die Sprache. So typisch deutsch!

Mein Urteil:

Ein sehr amüsantes Buch über die kulturellen und sprachlichen Unterschiede zwischen Deutschland und Amerika. Hansen erklärt seine Muttersprache an vielen Beispielen aus seinem Leben. Wer wirklich englisch lernen möchte, sollte jedoch besser nach einem richtigen Grammatikbuch greifen. Hier werden nur kleine Feinheiten erläutert.
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Eric T. Hansen hat etlichen Deutschen die englische Sprache beigebracht und dabei ist ihm aufgefallen, dass alle Deutschen "immer wieder die gleichen Fehler [machen] - nicht die Fehler, die Franzosen oder Italiener machen, sondern "deutsche Fehler". (Seite 7). Daraufhin wollte er ein Buch über die typischen Stolperfallen, in die speziell die Deutsche immer wieder tappen, schreiben.

I think I spider (Ich glaub ich spinne), was für eine tolle Buchidee! Da ich selbst ein Jahr in Amerika gelebt und dort meine Liebe zur englischen Sprache gefunden habe, konnte ich schon immer über die grandiosen Eins-zu-Eins Übersetzungen lachen. Als ich die Kurzbeschreibung gelesen habe, wusste ich sofort: Das Buch muss ich lesen! Als ich es aufgeschlagen habe war ich überrascht, dass es nicht nur eine Aneinanderreihung grauenhafter Übersetzungen war, sondern diese durch umfangreiche Textpassagen eingebunden wurden. Da galt es gleich Go for the bacon! (Ran an den Speck!) und ich habe sofort angefangen zu lesen.

"Es handelt sich hier um einen typischen "getarnten Versprecher". So nenne ich diese gemeinen kleinen Begriffe, die für alle Beteiligten richtig klingen, für Sprecher und Zuhörer jedoch was ganz anderes bedeuten." (Seite 108)

Das Buch ist eine gelungene Mischung aus humorvoller Unterhaltung und lehrreicher Lektüre. So hat Eric T. Hansen viele Anekdoten aus seinen eigenen Erfahrungen geschildert, die er zum Teil mit Freunden gesammelt hat. Oftmals gab es Streit aufgrund von sprachlichen Missverständnissen und Hansen lässt den Leser teilhaben an zahlreichen Fettnäpfchen, in die Deutsche manchmal mit Anlauf rein springen, wenn es um Übersetzungen oder Wortwahl geht. Diese persönlichen Erfahrungen haben mich begeistert, da das Leben diese Geschichten schrieb und sie einfach sehr unterhaltsam und witzig sind. Ein Beispiel gefällig? Eric T. Hansen sitzt mit seinem Freund Jochen im Restaurant und schlägt ihm vor, doch einfach das Menü zu ordern. Anschließend amüsiert Hansen sich königlich über den verwirrten Blick des Kellners, der sich fragt, warum der Mann die Speisekarte essen möchte.

"An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich - und zwar im Namen der gesamten angelsächsichen Welt - für das th entschuldigen. Ich weiß auch nicht, welcher zahnlückige, lispelnde, dauerbesoffene Vorfahr uns das eingebrockt hat." (Seite 172) [...] "Wenn Sie in England oder Amerika als Deutscher unerkannt bleiben wollen, gibt es nur eine Möglichkeit: Wörter mit th vermeiden. Wieso auch nicht? In Deutschland sind Sie auch gut ohne Thanksgiving ausgekommen, thinking halte ich sowieso für überwertet, und falls Sie sich mal bedanken wollen, sagen Sie statt thank you einfach I am overwhelmed by deep emotions of gratitude." (Seite 172)

Das Buch bietet nicht nur witzige Fettnäpfchen und Missverständnisse, sondern klärt diese und andere Fehlerquellen auch sachlich auf. So geht der Autor auf false friends ein, Wörter, die zwar ähnlich klingen, aber ganz unterschiedliche Bedeutungen haben (z.B. dt: bekommen - engl. become), erklärt den Unterschied zwischen ähnlichen Wörtern, die Deutsche oft verkehrt verwenden (z.B. sensual, sensitive und sensible), stellt fest, dass Deutsche manchmal an Übersetzungen scheitern, da es die zu übersetzenden Wörter im Englischen gar nicht gibt (z.B. fressen - im englischen essen Tiere ebenfalls und fressen nicht) oder weist auf Wörter hin, die wir Deutschen zwar durch Schule und Film & Fernsehen aufschnappen, die aber im Englischen so gut wie nie genutzt werden. Trotz der lehrreichen Informationen ist das Buch Dank des lockeren Schreibstils und der humorvollen Beispiele sehr unterhaltsam.

Fazit: I'm ready (ich bin fertig) und kann das Buch jedem empfehlen, der sich für die englische Sprache interessiert, dem aber ein reines Lehrbuch zu trocken ist. Lest dieses Buch und forbetter your English.
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