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5.0 von 5 Sternen der neue papst
er redet nicht nur er handelt und zwar sofort.
er verkörpert bei allem tun eine Vaterfigur zu
der man aufblicken kann
Vor 14 Monaten von friedhelm veröffentlicht

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Als Buch über Papst Franziskus nicht überzeugend
Dieses Papst-Buch ist eine etwas seltsame Mischung: Fast das gesamte erste Buchdrittel befasst sich mit dem Erbe von Papst Benedikt XVI. und der Situation der Weltkirche, bis der Autor zur Papst-Wahl kommt. Es folgt ein relativ knapper Abriss der Biografie von Papst Franziskus bzw. von Jorge Mario Bergo­glio.
Zurückhaltend zeigt sich der Autor übrigens...
Vor 19 Monaten von Jürgen veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der neue papst, 18. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Franziskus, der neue Papst (Kindle Edition)
er redet nicht nur er handelt und zwar sofort.
er verkörpert bei allem tun eine Vaterfigur zu
der man aufblicken kann
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Als Buch über Papst Franziskus nicht überzeugend, 8. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Franziskus, der neue Papst (Gebundene Ausgabe)
Dieses Papst-Buch ist eine etwas seltsame Mischung: Fast das gesamte erste Buchdrittel befasst sich mit dem Erbe von Papst Benedikt XVI. und der Situation der Weltkirche, bis der Autor zur Papst-Wahl kommt. Es folgt ein relativ knapper Abriss der Biografie von Papst Franziskus bzw. von Jorge Mario Bergo­glio.
Zurückhaltend zeigt sich der Autor übrigens hinsichtlich der besonders heiklen Stelle, indem er schreibt: "Als »dunk­len Fleck« be­zeich­ne­ten Me­di­en seine Ver­gan­gen­heit während der Mi­li­tär­dik­ta­tur in Ar­gen­ti­ni­en, tat­säch­lich ist seine Rolle nicht ganz ge­klärt."
Nach dem biografischen Part geht es relativ allgemein weiter, u. a. werden der Namensgeber Franz von As­si­si vorgestellt und die Titel des Papstes beleuchtet.

Das Kapitel "Herausforderungen für Franziskus" befasst sich mit allen populären "heißen Eisen" der katholischen Kirche wie Aids, Homosexualität, Rolle der Frau, Zölibat, Neuevangelisierung, Missbrauchsfälle und Piusbrüderschaft. Der Autor reißt diese Themen an und bemüht sich um eine Prognose, wie sich Papst Franziskus verhalten könnte. Doch das bleibt logischerweise sehr vage. Auffällig ist, dass sich der Autor manche Themen mehrmals im Buch wiederholt bzw. an anderen Stellen mit ähnlichen Worten noch einmal aufgreift.
Dazu ein Beispiel zum Thema Zö­li­bat-De­bat­te: "Die bis­he­ri­ge Linie von Jorge Mario Bergo­glio lässt ver­mu­ten, dass Fran­zis­kus nichts an der kirch­li­chen Po­si­ti­on än­dern wird. In­wie­weit er zu­min­dest Dis­kus­si­on zu­lässt, über die­ses Thema oder über an­de­re, wie die Frau­en­or­di­na­ti­on, also die Weihe von Frau­en zu Pries­te­rin­nen, wird sich wei­sen."
An anderer Stelle heißt es: "Wan­del wird von Kri­ti­kern schon lange ein­ge­for­dert, nicht nur in Bezug auf die Zö­li­bats-Fra­ge, son­dern auch in Bezug auf an­de­re, wie auf die Frage nach der Weihe von Frau­en zu Pries­te­rin­nen. Dass Fran­zis­kus in die­ser Hin­sicht bahn­bre­chen­de Neue­run­gen ein­füh­ren wird, ist un­wahr­schein­lich."

++ Mein Fazit: Das Buch ist eher als journalistischer Schnellschuss einzustufen, in dessen Mittelpunkt der neue Papst nur maximal "zur Hälfte" steht. Vielleicht wurden größere Teile des Buches vorbereitet und nach der Papstwahl dann ergänzt. Anders kann ich mir es nicht erklären, dass das Buch rund 14 Tage nach dem Amtsantritt erscheinen konnte - denn gedruckt und ausgeliefert musste es ja auch noch werden.
Wer also eine ausführliche Papst-Biografie sowie ein detailliertes, auch emotionales Bild von Franziskus aus erster Hand erwartet, wird enttäuscht.
Wer einen kurzen, eher oberflächlichen Abriss des aktuellen Übergangszustands (vom alten auf den neuen Papst) sowie von populären Kernthemen der katholischen Kirche lesen möchte, fühlt sich eventuell gut bedient. Allerdings bleiben die Aussagen, wie Papst Franziskus die Themen und Probleme angehen wird, meist sehr vage. Ich hätte zumindest eine tiefergehende Prognose erwartet, abgeleitet aus der Franziskus-Biografie und aus den bestehenden kirchlichen Machteverhältnissen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Breitgetrenes Gesabbel-nicht der geringste Informationswert, 9. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Franziskus, der neue Papst (Gebundene Ausgabe)
Von dem Buch "Fraziskus, der neue Papst" von Simon Biallowons kann ich nur entschieden abraten. Es handelt sich um breitgetretenes Gesabbel ohne irgendeinen inhaltlichen Wert.
Das erste Kapitel des Buches über Benedik XVI und sein Erbe glänzt durch einige Setzfehler und streift irrlichternd die Rede Ratzingers vor der UN-Vollversammlung, um dann wieder auf ein "Misstrauen gegen die Moderne a priori, die Ratzinger gerne als Kulturpessimismus ausgelegt wird" zurückzukommen. Daneben findet sich viel Lobbhudelei, so werde Ratzinger noch in Jahrhunderten "gelesen und rezipiert werden". Es ist schon eine eigenartige Anmaßung, über solche Zeitspannen zu prophezeien, welcher Theologe noch geschätzt werden wird-oder lesen wir heute Enzykliken der Borgia-Päpste?
Die stärksten, wenn auch am wenigsten kurzweiligen dreißig Seiten, folgen direkt darauf als eine Analyse der Lage der Weltkirche, die jedoch an der Oberfläche verharrt und, wie schon angedeutet, nicht selten langweilt.
Ein extrem mageres Kapitel widmet sich Franz von Assisi und dem Papstnamen. Interessant und über die üblichen Phrasen hinaus gehend ist nur ein kleiner, deplatziert wirkender Exkurs über Franz von Xaver.
Die nächsten zwei Abschnitte, deren eigentliches Thema man vor lauter oberflächlichem Gerede über Missbrauchsvorwürfe und Dezentralisierung der Kirche man, auf der letzten Seite angekommen, schon vergessen hat, wiederholen wiederrum nur Binsenweisheiten (Die Aufklärung der Missbrauchsfälle wird für Franziskus wichtig sein?-Sagen sie bloß, Her Biallowons!).
Danach sind noch einige Zitate abgedruckt, wie phrasenstrotzende Gratulationen der Bundeskanzlerin, aber auch durchaus interessante Meinungen wie die von Odilo Kardinal Scherer.

FAZIT: Dieses Buch ist weder das Geld, das es kostet, noch das Papier, auf dem es gedruck wurde wert. Wer ein
substanzielles Dossier über Franziskus I sucht, wird sich wohl doch noch etwas gedulden müssen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für alle die mehr über Franziskus und über die Hinterlassenschaften von Benedikt XIV wissen wollen., 25. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Franziskus, der neue Papst (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch für alle die mehr über Franziskus und über die Hinterlassenschaften von Benedikt XIV wissen wollen. Der Autor beleuchet sehr viele Winkel der Aufgaben die auf Franziskus zu kommen und ehrt gleichfalls die Arbeit seines Vorgängers. Etwas kurz kommt die Biographische Komponente von Franziskus. Doch zum einsteigen in diesen bedeutenden neuen Zeitabschnit der katholischen Kirche genau das richtige Buch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Demut und Bescheidenheit als neues Lebensideal,,,, 4. April 2013
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Franziskus, der neue Papst (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch, das gewiss nicht nur für Katholiken eine Bereicherung darstellt, hat der Journalist und Vatikan-Experte Simon Biallowons verfasst, der übrigens in München Philosophie und Religionswissenschaften studiert hat.

"Franziskus- Der neue Papst" ist keine bloße Biographie, wie man annehmen könnte, sondern weitaus mehr. Biallowons stellt nämlich auch wichtige Informationen zur theologischen Position des neuen Papstes sowie dessen bisherige thematischen Schwerpunkte vor und reflektiert zunächst das Erbe Benedikts XVI, den er als christuszentriert skizziert und dessen Lieblingsthema die Liebe war.

Der Vatikan-Experte schreibt von der Zurückhaltung Benedikts XVI. und von dessen Desinteresse an der Macht. Benedikt war ein Intellektueller und hatte eine Abneigung gegen patriarchale und kuriale Kraftmeierei. Er gilt bei Kennern als Realpolitiker, dem es um Frieden, für das Zusammenleben von Kulturen, Völkern und Religionen ging. Leider führt es zu weit, all die Facetten der Religionspolitik Benedikts hier zu erörtern oder sich gar über die Situation der Weltkirche an dieser Stelle auszubreiten. Darüber wird man bestens im Buch aufgeklärt.

Der Autor schenkt dem Leser einen guten Überblick, auch über die Kirche in Südamerika, die vor gewaltigen Herausforderungen steht, denn sie muss ihre Rolle in Politik, und Gesellschaft klären, weil es einige Ungereimtheiten aus vergangenen Jahrzehnten dort aufzuarbeiten gibt.

Ein Kapitel des Buches ist dem Lebensweg des neuen Papstes gewidmet, der mich aufgrund seiner sichtbaren Empathie als Mensch überzeugt. Geboren wurde Jorge Mario Bergolio, der 266. Papst, 1936 in Buenos Aires. Der Jesuit studierte zunächst in Chile und später dann in seiner Geburtsstadt Geisteswissenschaften, Philosophie und Theologie. 1969 wurde es zum Priester geweiht. Von zahlreichen namhaften Widerstandskämpfern und Regimegegnern der argentinischen Diktatur wird ihm ein tadelloser Ruf bescheinigt und mittlerweile hat es sich zumindest bei den Katholiken weltweit herumgesprochen, dass der neue Papst ein großes Gespür für soziale Not und Empfinden für Gerechtigkeit hat, (vgl.: S.83).

Franziskus hat immer ganz schlicht gelebt, ist authentisch, fordert Demut und Bescheidenheit und lebt diese selbst auch jeden Tag. Auch darüber erfährt man im Buch Näheres. Aufgeklärt wird man über den Papstnamen und seinen Namenspatron Franziskus von Assisi, der nicht nur ein Symbol der Bescheidenheit, der Evangelisierung und der radikalen Christusnachfolge verkörpert, sondern auch der Versöhnung mit der Natur und mit den Menschen.

Sehr lesenswert ist das Kapitel, das sich mit den Herausforderungen für Papst Franziskus befasst. Hier geht um die katholische Demografie und ihre Bedeutung, um das Projekt der Neuevangelisierung, um die Themen Aids, Homosexualität, Zölibat und die Rolle der Frau, die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche u.a. mehr.

Der Vatikankenner Simon Biallowons lotet hier jeweils die bisherigen Positionen des neuen Papstes aus und stellt Prognosen, ob in der Zukunft in den einzelnen Problemfeldern Veränderungen aufgrund der Richtungsweisungen des neuen Papstes abzusehen sind.

Zum Schluss hat man Gelegenheit Einschätzungen namhafter Persönlichkeiten zur Wahl von Papst Franziskus zu lesen. Diese klingen alle sehr zuversichtlich. Wenn der jetzige Papst den Idealen des Hl. Franziskus folgt und diesbezüglich glaubhafte Überzeugungsarbeit leistet, wird noch während seiner Amtszeit die Gier auf Erden keine fröhlichen Urstände mehr feiern können. Prunk und Luxus werden dem Gestern angehören, Demut und Bescheidenheit werden dann dank Franziskus zum neuen Lebensideal, nicht nur für Katholiken.

Empfehlenswert.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Interessant und schön zu lesen!, 15. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Franziskus, der neue Papst (Gebundene Ausgabe)
Ich habe von dem Buch "Franziskus, der neue Papst" von einem Freund erfahren. Er war ganz angetan, also habe ich es mir auch gekauft. Zum Glück. Natürlich ist das keine Biografie im eigentlichen Sinne, dafür ist der biografische Teil nicht lang genug. Aber ich hätte das auch gar nicht gewollt, so ist es mir lieber.

Man bekommt ein Gefühl dafür, was dieser Mann vom "anderen Ende der Welt" alles machen muss. Welche Herausforderungen vor ihm und damit der Kirche stehen. Ich bin kein Super-Katholik und kenne mich deshalb mit der Situation nicht so gut aus. Deshalb habe ich die Kapitel über die Situation der Kirche und die Herausforderungen mit Gewinn gelesen. Gut gefallen hat mir, dass der Autor das Ganze nicht so trocken, sondern sehr anschaulich schreibt. Das ist mal was anderes und hat mir gefallen.

Die Person Franziskus finde ich ebenfalls anschaulich dargestellt. Inzwischen gibt es natürlich mehr Fakten, aber für eine Annäherung an den Papst kann ich das Buch absolut empfehlen. Für mich ebenso interessant, wenn auch nur ein winziges Detail: Was die Papsttitel so bedeuten. Das fand ich spannend, weil der Autor noch historische Verknüpfungen bringt.

Insgesamt meine ich: Ein interessantes Buch, das vor allem schön zu lesen ist. Klare Sprache und immer wieder Szenen, die einen mitnehmen in die Geschichte. Lesen und Lernen, das kann ich empfehlen.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein neue Papst - ein neues Buch, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Franziskus, der neue Papst (Gebundene Ausgabe)
Wow, was für ein Papst - nein, ich müsste wohl eher sagen, was für ein Bischof, denn als solcher hat er sich bei seinem ersten Auftritt vorgestellt.
Ich war sehr gespannt auf den neuen Papst und dann sehr überrascht, dass so schnell das erste Buch über ihn da war. Meine anfängliche Skepsis ist aber verflogen. Das Buch gibt einen guten Überblick über die Herausforderungen, vor denen der neue Papst steht. Es ist kein voyeuristischer Abriss über seine Zeit während der Argentinischen Militärdiktatur, denn darum geht es nicht. Wer ist dieser neue Papst? Was könnte er mit der Kirche "vorhaben"? Natürlich sind es es Überlegungen, sind es Vermutungen, denn noch weiß keiner, was die nächsten Jahre bringen werden.

Mein Fazit: Ein wirklich gutes Buch, um einen Eindruck vom neuen Papst und vor allem auch von seinen Herausforderungen zu bekommen.
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5.0 von 5 Sternen Franziskus, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Franziskus, der neue Papst (Gebundene Ausgabe)
Kann leider nichts zu dem Inhalt des Buches sagen, weil es ein Geschenk war und ich es sofort weiter gegeben habe.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen unzureichend..., 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Franziskus, der neue Papst (Gebundene Ausgabe)
Natürlich ist das vorliegende Buch ein erster Versuch, sich dem Phänomen Francesco-Franziskus anzunähern; dies geschieht leider in allzu vorhersehbar kolportagehafter Weise, etwas wirklich faktisch Neues ausser der bisher durch die diversen Medien verbreiteten Meldungen über den neuen Papst bringt es nicht. Bei all dem lässt sich der Autor so gut wie keine Gelegenheit entgehen, dem Leser seine "Analysen" aufzudrängen, wobei der streckenweise schulmeisterliche Ton das Seine dazu beiträgt. Bei allem Verständnis für notwendige Rückblenden hat die immer wieder ins Spiel gebrachte Bezugnahme auf Benedikt XVI. etwas nahezu Exzessives - man hat den Eindruck, der Autor mag es nicht verwinden, dass die "Wir-sind-Papst-Ära" endgültig vorüber ist. Ein weiterer Schwachpunkt ist die fehlende Bibliographie; so ist beispielsweise aus dem Verlauf des Textes zu erkennen, dass sich Biallowons stellenweise ganz offenkundig auf die 2010 erschienenene und auf Gespräche mit dem damaligen Kardinal von Buenos Aires basierende Bergoglio-Biographie bezieht, diese jedoch nicht explizit erwähnt. Alles in allem erscheint in diesem Buch Franziskus-Bergoglio im Grunde lediglich als ein idealer "Aufhänger" für des Autors eigene Überlegungen; überdies besteht die Gefahr, dass der "Titelheld" im Rahmen dieses biographischen Versuches (denn als mehr sollte man diese Schrift nicht gelten lassen) tatsächlich zu einer Nebenfigur verkommt.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles Buch, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Franziskus, der neue Papst (Gebundene Ausgabe)
Ich muss zugeben, dass ich erst ein wenig skeptisch war, dass in der Schnelle der Zeit ein Buch über den neuen Papst erschienen ist. Nach meiner Lektüre bin ich aber positiv überrascht!

Das Buch gibt einen sehr guten und fundierten Überblick über das Erbe von Benedikt XVI. (was für eine Einordnung des neuen Pontifikats durchaus wichtig ist) und beschäftigt sich dann mit der Person Franziskus. In diesem Zusammenhang erläutert der Autor auch in einfachen und nachvollziehbaren Worten die Herausforderungen vor denen der neue Papst steht. Also durchaus auch für Leute geeignet, die kein Theologie-Studium haben (so wie ich). Interessant finde ich die Pressestimmen am Schluss des Buches. Ich bin gespannt, wie das Presseecho am Ende des Pontifikats von Franziskus ausfällt. Mit diesem Buch kann man dann noch einmal die Stimmung kurz nach der Papstwahl nachlesen und vergleichen.

Fazit: Ein kleines, charmantes Buch, welches einen guten Überblick über Papst Franziskus, seine Herausforderungen und das Erbe Benedikts XI. gibt.
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Franziskus, der neue Papst
Franziskus, der neue Papst von Simon Biallowons (Gebundene Ausgabe - 27. März 2013)
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