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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer glaubt, er glaubt nicht mehr, sollte das lesen
Eigentlich ist man ja geneigt, die katholische Kirche aufzugeben. Egal ob aktiver Katholik oder längst verbrämter Ehemaliger! Und da kommt dieses Buch daher und ruft alle Katholiken, egal ob aktiv oder längst verabschiedet, auf, nicht den Glauben zu verlieren.
Ohne Zynismus oder Populismus wird in aller Sachlichkeit und mit viel menschlichem...
Vor 19 Monaten von Vera K. veröffentlicht

versus
12 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für Katholiken nicht empfehlenswert - Strategisch falscher Ansatz
Wenn ein Unternehmensberater ein Buch über die Katholische Kirche schreibt, muss er aufpassen, keinen strategischen Fehler zu begehen, indem er nämlich die für Unternehmen so überlebenswichtige "Kundenorientierung" in einem falsch verstandenen Sinne auf die Katholische Kirche überträgt. Dieser Fehler ist jedoch - wie leider oft üblich in...
Vor 17 Monaten von K. Bernhard veröffentlicht


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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer glaubt, er glaubt nicht mehr, sollte das lesen, 6. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Schafft sich die katholische Kirche ab?: Analysen und Fakten eines Unternehmensberaters - Mit einem Vorwort von Kardinal Karl Lehmann (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich ist man ja geneigt, die katholische Kirche aufzugeben. Egal ob aktiver Katholik oder längst verbrämter Ehemaliger! Und da kommt dieses Buch daher und ruft alle Katholiken, egal ob aktiv oder längst verabschiedet, auf, nicht den Glauben zu verlieren.
Ohne Zynismus oder Populismus wird in aller Sachlichkeit und mit viel menschlichem Verständnis für die verschiedenen Gruppen der Kirche das ganze Spielfeld der aktuellen Krisen beleuchtet:Glaubenskrise, Vetrauenskrise, Autoritätskrise,Führungskrise, Strukturkrise, Vermittlungskrise. Dabei werden Fehltritte einzelner Amtsträger ebenso unmissverständlich genannt, wie wertvolle Zeichen zur Öffnung und zum Aufbruch aus dem Klerus aufgezeigt. Eine Analyse aus der Mitte des Kirchenvolks, das nicht aufgibt und der Botschaft Jesu, der Boschaft des Dienens und der Nächstenliebe folgt, die aufruft, gemeinsam Kirche zu gestalten, "dass es wieder Spaß macht und man stolz ist, dieser Kirche anzugehören, und sie auch meinen Enkeln eine wertvolle, sinnstiftende Gemeinschaft sein wird."
Und so endet das Buch auch nicht allein in der schonungslosen, ehrlichen Darlegung der Defizite, sondern wendet sich den Wegen aus der Krise zu - für Klerus und Gläubige. Beide stehen nachvollziehbar als Christen in der Pflicht, die ebenso sichtbaren Chancen zu ergreifen.

Mögen doch möglichst viele Würdenträger, die in Selbstherrlichkeit oder Schockstarre verharren, mit "hörendem Herzen" diesen offenen und leicht zugänglichen Argumentationen Gehör schenken und sich möglichst viele Gläubige und Suchende ermutigt fühlen, als pilgerndes Volk Gottes im Glauben weiterzuziehen.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sachliche Analyse mit Herzblut, 11. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Schafft sich die katholische Kirche ab?: Analysen und Fakten eines Unternehmensberaters - Mit einem Vorwort von Kardinal Karl Lehmann (Gebundene Ausgabe)
Wer eine belastbare Faktenbasis zur Krise der katholischen Kirche sucht, wird hier fündig. Ohne Polemik oder Zynismus, dafür aber mit viel Herzblut nähert sich Thomas von Mitschke den Problemen der Kirche sowie möglichen Lösungsansätzen. Die Analyse gründet sowohl in breiter Empirie wie auch in der Erfahrung des Autors als praktizierender Katholik. Thomas von Mitschkes Analyse geht auf den Grund. Man sollte sich nicht durch den Untertitel abschrecken lassen, hier geht es nicht um die seelenlose Übertragung betriebswirtschaftlicher Konzepte aus der Unternehmensberatung auf die Kirche. Vielmehr geht es um Reformkonzepte, die den Kern der Kirche (die Gemeinschaft der Gläubigen) in den Vordergrund stellen.
Ich würde mir wünschen, dass das Buch zur Pflichtlektüre des Klerus avanciert - jeder der seine Kirche noch nicht aufgegeben hat, sollte es lesen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine schockierende Analyse, 4. Juli 2013
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Thomas von Mitschke-Collande gelingt mit diesem Werk eine schonungslose Analyse der katholischen Kirche, die sich jeglicher Polemik enthält. Ein ehemaliger Manager einer der grössten Unternehmensberatungsfirmen der Welt und Mann der der CSU nahesteht, kritisiert Fehlentwicklungen schärfer, als dies "Linke" tun würden. Das Buch liest sich flüssig wie ein spannender Krimi, schockiert aber durch die Offenheit eines Menschen, der seinen Glauben liebt und praktiziert. Es ist ein gefährliches Buch, denn die darin erklärten "Rezepte" wären leicht anzuwenden, wenn der Wille zur Veränderung da ist. Doch daran werden sie scheitern. Allzu festgefahren sind die Strukturen. Wer gibt gerne freiwillig seine "Pfründe" auf, wenn man sich in Rom und in vielen Diözesen der Welt mit diesem Umstand schon seit Jahrzehnten arrangiert hat. Thomas von Mitschke-Collandes Buch ist nicht das Werk eines Kirchenkritikers, sondern das eines hoffnungsvollen Christen, der nach wie vor Chancen sieht, neue Ufer zu finden, ohne die Heimat zu verlassen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das einem aus dem Herzen spricht, 1. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
fantastisch geschrieben: objektiv - unvoreingenommen - realistisch - engagiert - verständlich und schnörkellos. Nun wollen wir hoffen, dass es auch von den richtigen Personen aufmerksam gelesen und verstanden wird - und irgendwann Wirkung zeigt!
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verschliesst nicht länger die Kirchentüren, 9. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Schafft sich die katholische Kirche ab?: Analysen und Fakten eines Unternehmensberaters - Mit einem Vorwort von Kardinal Karl Lehmann (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch schafft überzeugend eine schwierige Balance: faktenbasierte Analyse der Situation der katholischen Kirche und gleichzeitig Dokumentation einer grossen emotionalen, spirituellen und religiösen Bindung des Autors an eben diese Kirche. Dadurch wirken die Appelle an die Kirchenführung, nicht weg zu sehen und die notwendigen Veränderungen zu ignorieren, sondern sich den Herausforderungen zu stellen, so glaubwürdig und überzeugend. Wem daran gelegen ist, dass die katholische Kirche ihre Bedeutung für die Menschen in Deutschland nicht weiter verliert, findet in diesem Buch die Argumente, um seine Kirchenvertreter zu handeln zu bitten und auch Ansatzpunkte, wie jeder selber dazu beitragen kann, die Kirche zu Reformen zu bewegen
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schafft sich die katholische Kirche ab, 15. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schafft sich die katholische Kirche ab?: Analysen und Fakten eines Unternehmensberaters - Mit einem Vorwort von Kardinal Karl Lehmann (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist das spannendste, dass ich über die katholische Kirche gelesen habe, und zwar hinsichtlich der klaren Analyse des Zustands der katholischen Kirche ohne jede Polemik und der Darstellung der großartigen Potentiale die gehoben werden können. Es ist der Aufruf eines mit vollem Herzen engagierten, kenntnisreichen Katholiken, dem die Zukunft der Kirche nicht gleichgültig ist, sondern sie aus dem gesellschaftlichen Niedergang befreien möchte. Ich würde mir wünschen, dass das Führungspersonal der Kirche dieses Buch nicht ignoriert, sondern zupackend die Themen aufgreift.

So, wie der Autor, denken wahrscheinlich Millionen anderer nicht mehr aktiver Katholiken, die gerne wieder mit Stolz auf ihre Kirche blicken und mit wachsender Begeisterung den Glauben praktizieren würden und um die Funken der Begeisterung auch auf Kinder und Enkel übertragen zu können. Hoffentlich wacht die Kirche auf, so dass statt der Verwaltung des Niedergangs verbunden mit unzähligen Kirchenschließungen, die Frohe Botschaft in verständlicher Sprache eine Neu-Evangelisierung entstehen lässt, so wie im Buch die Möglichkeiten gezeigt werden."
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Provanter und nüchterner Titel - sehr lesenswert, 25. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schafft sich die katholische Kirche ab?: Analysen und Fakten eines Unternehmensberaters - Mit einem Vorwort von Kardinal Karl Lehmann (Gebundene Ausgabe)
Thomas von Mitschke-Collande gelingt es in seinem Buch Zahlen und Tabellen einerseits und sein Bekenntnis als aktiver katholischer Christ andererseits, Denkanstösse und Entwicklungsmöglichkeiten für die katholische Kirche aufzuzeigen.
Man muss keine Angst haben, dass das Thema zu trocken und zahlenlastig angegangen wird.

Hier erhält der Leser eine weitere Sichtweise zum Thema Kirche und lebendige Gemeinde. Die Patentlösung gibt es nicht aber das Lesen macht Mut, neue Wege und Ideen mit zu gestalten . Darüber hinaus ist es auch für Christen, die der Kirche fern stehen oder die sich von Ihr distanzieren interessant zu lesen.

Oft habe ich gedacht, dass das Buch Pflichtlektüre für die Geistlichkeit und die Angestellten in der kath. Kirche sein sollte.
Vielleicht bewegt und belebt das Buch und Papst Franziskus wieder die Katholiken in Deutschland.
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Handbuch" für den Weg aus der Krise!, 27. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schafft sich die katholische Kirche ab?: Analysen und Fakten eines Unternehmensberaters - Mit einem Vorwort von Kardinal Karl Lehmann (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist der Hammer: unheimlich präzise recherchiert, genauestens analysiert, mit Daten und Fakten umfangreich unterlegt, mit praktikablen Lösungsansätzen versehen, höchst respektvoll formuliert und - nicht zuletzt - in loyaler Haltung zur katholischen Kirche.
Es ist so spannend geschrieben, dass man versucht ist, sich die genauen Daten und Fakten erst im zweiten Anlauf zu verinnerlichen.
Bestechend klar die Empfehlungen des Autors an die Verantwortlichen, z.B.
- bedient Euch nicht dem Argument der Macht, sondern der Macht der Argumente …
- stellt die Pyramide der Hierarchie auf den Kopf …
Und ebenso deutlich die Ermutigung der Laien:
- verliert die Scheu vor der kirchlichen Obrigkeit ...
- nehmt das Schicksal der Kirche zunehmend selbst in die Hand ...

SEHEN - URTEILEN - HANDELN - diese Kriterien erfüllt Thomas von Mitschke-Collande in seinem Buch eindrucksvoll.
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8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt, 6. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Schafft sich die katholische Kirche ab?: Analysen und Fakten eines Unternehmensberaters - Mit einem Vorwort von Kardinal Karl Lehmann (Gebundene Ausgabe)
Zugegeben - die Ankündigung, ein Unternehmensberater schwinge sich auf die Probleme der katholischen Kirche zu lösen machte nicht nur Appetit.

Gut, dass ich dennoch dem Buch eine Chance gegeben habe. Ja, es enthielt die erwarteten Analysen, Fakten und Schaubilder. Doch im Mittelpunkt stand nicht der Versuch, die Kirche mit landläufigen Managementmethoden zur einer Institution wie viele andere zu machen. Etwas anderes stand im Mittelpunkt: Das klare Bekenntnis eines engagierten, gut eingeweihten Katholiken zu einer Kirche, die eine Zukunft in der Mitte der Gesellschaft hat und Verbindung zur Lebenswirklichkeit der Gläubigen hat und deren Mitglieder sich dem Gewissen und nicht dem Gehorsam verpflichtet fühlen. Das Buch deckt schonungslos die Lebenslügen, die Sprachlosigkeit, die Hilflosigkeit und den Entscheidungsnotstand der Institution auf. Besonders gut: der Mut zu Meinungen und das Angebot eines positiven Zukunftsentwurfes. Zugegeben: da bekommt manch einer - zumeist Würdenträger der Amtskirche - sein Fett weg. Für die Betroffenen besonders schmerzhaft, denn die Nadelstiche sind sauber gesetzt und argumentativ gut vorbereitet.

Beim Lesen wächst die Lust auf das Katholischsein, auch weil es von einem praktizierenden Insider und nicht von einem nostalgisch verklärten Outsider á la Matussek geschrieben ist. Letzterem mag es leicht fallen, den Weihrauch und das "erkennbare Profil" zu feiern, weil sein Leben längst außerhalb der um eine Sprache zu den Menschen ringenenden Kirche stattfindet.

Lesen! Wirken lassen! Aktiv werden!
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12 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für Katholiken nicht empfehlenswert - Strategisch falscher Ansatz, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Schafft sich die katholische Kirche ab?: Analysen und Fakten eines Unternehmensberaters - Mit einem Vorwort von Kardinal Karl Lehmann (Gebundene Ausgabe)
Wenn ein Unternehmensberater ein Buch über die Katholische Kirche schreibt, muss er aufpassen, keinen strategischen Fehler zu begehen, indem er nämlich die für Unternehmen so überlebenswichtige "Kundenorientierung" in einem falsch verstandenen Sinne auf die Katholische Kirche überträgt. Dieser Fehler ist jedoch - wie leider oft üblich in kritischen Büchern dieser Art - hier passiert; es ist in etwa so, als würde ein Mathematik-Professor, nachdem er festgestellt hat, dass sich viele seiner Schüler verrechnen, nun die Mathematik ändern wollen, damit sich nicht mehr so viele Schüler ("Kunden") verrechnen. Nach dem Motto: Ich passe einfach die Mathematik so lange an, bis sie mit den falschen Rechenergebnissen meiner schlechten Schüler perfekt harmoniert. Diese Art der "Kundenorientierung" würde die Mathematik ad absurdum führen, sie ihrer Schönheit und Wahrhaftigkeit berauben. Auf die Kirche übertragen lautet dieser Logik-Fehler: "Weil die Menschen heute nicht mehr machen, was die Kirche lehrt, solle die Kirche nun lehren, was die Menschen machen."

Gott sei Dank hat Jesus Christus seiner Kirche keine basisdemokratische Verfassung gegeben: Der "CEO" ist Jesus Christus, und sein Stellvertreter auf Erden ist der Nachfolger des Hl. Petrus, Papst Benedikt XVI. Der Heilige Vater verkündet dabei nicht seine eigene persönliche Meinung bzw. die Meinung der Gläubigen, sondern die WAHRHEIT, die allein Jesus Christus selbst ist. Von daher kann auch die Meinung der (bspw. nur westeuropäischen) Gläubigen - auch wenn noch so mühevoll empirisch erhoben und ausgewertet - nicht wahrheitsrelevant sein. Unser Papst ist der Fels, der die Menschen und die Kirche auf dem direkten Weg zu Gott führt; seine überragende "Managementqualität" basiert auf seiner Intelligenz, seiner Weisheit, seiner Bescheidenheit und seiner innigen Liebe und Verbindung zu Jesus Christus. Jeder, der seine Schriften aufmerksam liest und seine Stimme hört, weiß das. Und genau diese "Felsen" sind der Grund, warum sich die Katholische Kirche in 2000 Jahren eben gerade nicht "abgeschafft" hat. (Bei der Beherzigung der 'Tipps' dieses Buches hätte ich dagegen größte Bedenken.)

Papst Benedikt XVI. weist - ganz im Gegensatz zur "modernen" Mainstream-Theologie - den wahrhaftigen und schönsten Weg zu Gott: Dieser Weg orientiert sich nicht an Meinungen, Mehrheiten und empirischen Studien, sondern an Jesus Christus. Er lautet: Gott lieben aus ganzem Herzen, ihm nahekommen durch das tägliche Gebet und die Feier der Hl. Eucharistie. Und natürlich müssen wir unseren Glauben ganz genau kennen; es ist ein "Herzenswunsch" des Papstes, den Katechismus zu studieren. Und dann - und nur dann - erscheinen die Positionen der Katholischen Kirche zu wirklich allen Bereichen des menschlichen Lebens "plötzlich" in einem wahrhaftigen und wunderschönen Licht; der Blick auf Jesus Christus, seine Mutter, den Hl. Josef und alle Heiligen der Kirche bestätigt die Wahrhaftigkeit und Schönheit der kirchlichen Positionen nur überdeutlich. Die sog. Reformer sind diesbezüglich leider blind geworden. Schade.

Fazit und eigene Analyse: Die Katholische Kirche hat v.a. deswegen Schwierigkeiten, weil die so wichtige Einheit mit unserem Papst fehlt; viele Bischöfe, Priester, Diakone, Religionslehrer haben (leider) zu wenig Mut und/oder Glaubensstärke, die Lehre der Kirche authentisch, klar, unverfälscht und liebevoll zu verkünden. Viele fürchten sich vor dem "politisch korrekten" "Zeitgeist" und haben nicht mehr den Mut, etwa die Leuchtkraft des Zölibates, die Realpräsenz Christi in der Hl. Eucharistie, die Heiligkeit und Unauflöslichkeit der Ehe oder die Schönheit der reinen katholischen Sexualethik zu verteidigen (wie etwa: Warten bis zur Ehe, absolute Treue, natürliche Empfängnisregelung vs. Verhütung und Abtreibung); viele scheuen sich leider, Sünden klar als solche zu benennen und auf deren Gefahren hinzuweisen (wie etwa beim Sex außerhalb der Ehe - darunter fällt bspw. auch die praktizierte Homosexualität).

Jeder gute und erfahrene Bergführer warnt vor Gletscherspalten. Und Geistliche, d.h. Seel-Sorger müssen sich um die Seelen sorgen und mit klaren aber liebevollen Worten vor den "Gletscherspalten der Seele" (=Sünden) warnen! Wenn sie das nicht mehr tun, sind sie wie Bergführer, die ihre Schützlinge in die Spalten stürzen lassen...

(Zum guten Ende noch eine beeindruckende Zahl: Beim Weltjugendtag 1995 in Manila zelebrierte der [verstorbene] Papst die Abschlussmesse in Anwesenheit von 4 Millionen Gläubigen; damit war diese Messe die größte Versammlung in der Geschichte der Menschheit. Papst Benedikt führt diese wunderschöne Tradition mit ebenso großem Erfolg weiter ... die Jugendlichen spüren, wie innig der verstobene und auch der jetzige Papst mit Jesus Christus verbunden sind.)
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