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Kundenrezensionen

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am 6. September 2012
Eigentlich ist man ja geneigt, die katholische Kirche aufzugeben. Egal ob aktiver Katholik oder längst verbrämter Ehemaliger! Und da kommt dieses Buch daher und ruft alle Katholiken, egal ob aktiv oder längst verabschiedet, auf, nicht den Glauben zu verlieren.
Ohne Zynismus oder Populismus wird in aller Sachlichkeit und mit viel menschlichem Verständnis für die verschiedenen Gruppen der Kirche das ganze Spielfeld der aktuellen Krisen beleuchtet:Glaubenskrise, Vetrauenskrise, Autoritätskrise,Führungskrise, Strukturkrise, Vermittlungskrise. Dabei werden Fehltritte einzelner Amtsträger ebenso unmissverständlich genannt, wie wertvolle Zeichen zur Öffnung und zum Aufbruch aus dem Klerus aufgezeigt. Eine Analyse aus der Mitte des Kirchenvolks, das nicht aufgibt und der Botschaft Jesu, der Boschaft des Dienens und der Nächstenliebe folgt, die aufruft, gemeinsam Kirche zu gestalten, "dass es wieder Spaß macht und man stolz ist, dieser Kirche anzugehören, und sie auch meinen Enkeln eine wertvolle, sinnstiftende Gemeinschaft sein wird."
Und so endet das Buch auch nicht allein in der schonungslosen, ehrlichen Darlegung der Defizite, sondern wendet sich den Wegen aus der Krise zu - für Klerus und Gläubige. Beide stehen nachvollziehbar als Christen in der Pflicht, die ebenso sichtbaren Chancen zu ergreifen.

Mögen doch möglichst viele Würdenträger, die in Selbstherrlichkeit oder Schockstarre verharren, mit "hörendem Herzen" diesen offenen und leicht zugänglichen Argumentationen Gehör schenken und sich möglichst viele Gläubige und Suchende ermutigt fühlen, als pilgerndes Volk Gottes im Glauben weiterzuziehen.
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am 11. September 2012
Wer eine belastbare Faktenbasis zur Krise der katholischen Kirche sucht, wird hier fündig. Ohne Polemik oder Zynismus, dafür aber mit viel Herzblut nähert sich Thomas von Mitschke den Problemen der Kirche sowie möglichen Lösungsansätzen. Die Analyse gründet sowohl in breiter Empirie wie auch in der Erfahrung des Autors als praktizierender Katholik. Thomas von Mitschkes Analyse geht auf den Grund. Man sollte sich nicht durch den Untertitel abschrecken lassen, hier geht es nicht um die seelenlose Übertragung betriebswirtschaftlicher Konzepte aus der Unternehmensberatung auf die Kirche. Vielmehr geht es um Reformkonzepte, die den Kern der Kirche (die Gemeinschaft der Gläubigen) in den Vordergrund stellen.
Ich würde mir wünschen, dass das Buch zur Pflichtlektüre des Klerus avanciert - jeder der seine Kirche noch nicht aufgegeben hat, sollte es lesen.
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am 12. August 2014
Ich habe das Buch gekauft, weil ich bereits einen Vortrag vom Autor darüber gehört habe. Es entspricht voll meinen Erwartungen.
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am 4. Juli 2013
Thomas von Mitschke-Collande gelingt mit diesem Werk eine schonungslose Analyse der katholischen Kirche, die sich jeglicher Polemik enthält. Ein ehemaliger Manager einer der grössten Unternehmensberatungsfirmen der Welt und Mann der der CSU nahesteht, kritisiert Fehlentwicklungen schärfer, als dies "Linke" tun würden. Das Buch liest sich flüssig wie ein spannender Krimi, schockiert aber durch die Offenheit eines Menschen, der seinen Glauben liebt und praktiziert. Es ist ein gefährliches Buch, denn die darin erklärten "Rezepte" wären leicht anzuwenden, wenn der Wille zur Veränderung da ist. Doch daran werden sie scheitern. Allzu festgefahren sind die Strukturen. Wer gibt gerne freiwillig seine "Pfründe" auf, wenn man sich in Rom und in vielen Diözesen der Welt mit diesem Umstand schon seit Jahrzehnten arrangiert hat. Thomas von Mitschke-Collandes Buch ist nicht das Werk eines Kirchenkritikers, sondern das eines hoffnungsvollen Christen, der nach wie vor Chancen sieht, neue Ufer zu finden, ohne die Heimat zu verlassen.
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am 25. September 2013
Thomas von Mitschke-Collande gelingt es in seinem Buch Zahlen und Tabellen einerseits und sein Bekenntnis als aktiver katholischer Christ andererseits, Denkanstösse und Entwicklungsmöglichkeiten für die katholische Kirche aufzuzeigen.
Man muss keine Angst haben, dass das Thema zu trocken und zahlenlastig angegangen wird.

Hier erhält der Leser eine weitere Sichtweise zum Thema Kirche und lebendige Gemeinde. Die Patentlösung gibt es nicht aber das Lesen macht Mut, neue Wege und Ideen mit zu gestalten . Darüber hinaus ist es auch für Christen, die der Kirche fern stehen oder die sich von Ihr distanzieren interessant zu lesen.

Oft habe ich gedacht, dass das Buch Pflichtlektüre für die Geistlichkeit und die Angestellten in der kath. Kirche sein sollte.
Vielleicht bewegt und belebt das Buch und Papst Franziskus wieder die Katholiken in Deutschland.
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am 9. September 2012
Dieses Buch schafft überzeugend eine schwierige Balance: faktenbasierte Analyse der Situation der katholischen Kirche und gleichzeitig Dokumentation einer grossen emotionalen, spirituellen und religiösen Bindung des Autors an eben diese Kirche. Dadurch wirken die Appelle an die Kirchenführung, nicht weg zu sehen und die notwendigen Veränderungen zu ignorieren, sondern sich den Herausforderungen zu stellen, so glaubwürdig und überzeugend. Wem daran gelegen ist, dass die katholische Kirche ihre Bedeutung für die Menschen in Deutschland nicht weiter verliert, findet in diesem Buch die Argumente, um seine Kirchenvertreter zu handeln zu bitten und auch Ansatzpunkte, wie jeder selber dazu beitragen kann, die Kirche zu Reformen zu bewegen
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am 1. März 2013
fantastisch geschrieben: objektiv - unvoreingenommen - realistisch - engagiert - verständlich und schnörkellos. Nun wollen wir hoffen, dass es auch von den richtigen Personen aufmerksam gelesen und verstanden wird - und irgendwann Wirkung zeigt!
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am 15. Oktober 2012
Das Buch ist das spannendste, dass ich über die katholische Kirche gelesen habe, und zwar hinsichtlich der klaren Analyse des Zustands der katholischen Kirche ohne jede Polemik und der Darstellung der großartigen Potentiale die gehoben werden können. Es ist der Aufruf eines mit vollem Herzen engagierten, kenntnisreichen Katholiken, dem die Zukunft der Kirche nicht gleichgültig ist, sondern sie aus dem gesellschaftlichen Niedergang befreien möchte. Ich würde mir wünschen, dass das Führungspersonal der Kirche dieses Buch nicht ignoriert, sondern zupackend die Themen aufgreift.

So, wie der Autor, denken wahrscheinlich Millionen anderer nicht mehr aktiver Katholiken, die gerne wieder mit Stolz auf ihre Kirche blicken und mit wachsender Begeisterung den Glauben praktizieren würden und um die Funken der Begeisterung auch auf Kinder und Enkel übertragen zu können. Hoffentlich wacht die Kirche auf, so dass statt der Verwaltung des Niedergangs verbunden mit unzähligen Kirchenschließungen, die Frohe Botschaft in verständlicher Sprache eine Neu-Evangelisierung entstehen lässt, so wie im Buch die Möglichkeiten gezeigt werden."
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am 27. September 2012
Dieses Buch ist der Hammer: unheimlich präzise recherchiert, genauestens analysiert, mit Daten und Fakten umfangreich unterlegt, mit praktikablen Lösungsansätzen versehen, höchst respektvoll formuliert und - nicht zuletzt - in loyaler Haltung zur katholischen Kirche.
Es ist so spannend geschrieben, dass man versucht ist, sich die genauen Daten und Fakten erst im zweiten Anlauf zu verinnerlichen.
Bestechend klar die Empfehlungen des Autors an die Verantwortlichen, z.B.
- bedient Euch nicht dem Argument der Macht, sondern der Macht der Argumente …
- stellt die Pyramide der Hierarchie auf den Kopf …
Und ebenso deutlich die Ermutigung der Laien:
- verliert die Scheu vor der kirchlichen Obrigkeit ...
- nehmt das Schicksal der Kirche zunehmend selbst in die Hand ...

SEHEN - URTEILEN - HANDELN - diese Kriterien erfüllt Thomas von Mitschke-Collande in seinem Buch eindrucksvoll.
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am 6. September 2012
Zugegeben - die Ankündigung, ein Unternehmensberater schwinge sich auf die Probleme der katholischen Kirche zu lösen machte nicht nur Appetit.

Gut, dass ich dennoch dem Buch eine Chance gegeben habe. Ja, es enthielt die erwarteten Analysen, Fakten und Schaubilder. Doch im Mittelpunkt stand nicht der Versuch, die Kirche mit landläufigen Managementmethoden zur einer Institution wie viele andere zu machen. Etwas anderes stand im Mittelpunkt: Das klare Bekenntnis eines engagierten, gut eingeweihten Katholiken zu einer Kirche, die eine Zukunft in der Mitte der Gesellschaft hat und Verbindung zur Lebenswirklichkeit der Gläubigen hat und deren Mitglieder sich dem Gewissen und nicht dem Gehorsam verpflichtet fühlen. Das Buch deckt schonungslos die Lebenslügen, die Sprachlosigkeit, die Hilflosigkeit und den Entscheidungsnotstand der Institution auf. Besonders gut: der Mut zu Meinungen und das Angebot eines positiven Zukunftsentwurfes. Zugegeben: da bekommt manch einer - zumeist Würdenträger der Amtskirche - sein Fett weg. Für die Betroffenen besonders schmerzhaft, denn die Nadelstiche sind sauber gesetzt und argumentativ gut vorbereitet.

Beim Lesen wächst die Lust auf das Katholischsein, auch weil es von einem praktizierenden Insider und nicht von einem nostalgisch verklärten Outsider á la Matussek geschrieben ist. Letzterem mag es leicht fallen, den Weihrauch und das "erkennbare Profil" zu feiern, weil sein Leben längst außerhalb der um eine Sprache zu den Menschen ringenenden Kirche stattfindet.

Lesen! Wirken lassen! Aktiv werden!
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