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53 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Pflichtlektüre für Frauenärzte, Geburtshelfer und Hebammen!,
Von Alexandra Bosch (Baden-Baden) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Broschiert)
9 Monate war ich "guter Hoffnung" und erlebte 2 Tage nach der Geburt ein "jähes Ende", als mein Sohn überraschend an einem Herzfehler starb. Als betroffene Mutter möchte ich jeder Frau und jedem Elternpaar die ein ähnliches Schicksal getroffen hat, dieses Buch empfehlen.Es ist eines der ganz wenigen Medien, die man sich auch in tiefer Trauer zu Gemüte führen kann. Sehr übersichtlich und gut strukturiert findet das betroffene Elternpaar im Inhalt die auf sie zutreffende Überschrift. Anhand der vielen Erfahrungsberichte macht uns die Autorin deutlich, daß die Frage: "Warum mußte ausgerechnet mir das passieren", hinfällig ist. Sie sind mit Ihrem Schicksal nicht allein und lesen, wie andere Eltern empfunden haben. In den ersten Kapiteln wird der Leser durch "die erste Zeit danach" und die andauernde Trauer begleitet, bis "die Wunden heilen". 5 Jahre später, als Leiterin des Maximilian Projekt "Hilfe für Eltern mit leerer Wiege" ist das Buch "Gute Hoffnung - jähes Ende" für meine Organisation ein unentbehrliches Nachschlagewerk und Wegweiser geworden. Denn die zweite Hälfte des Buches ist an alle gerichtet, die betroffenen Eltern helfen möchten. Gute Hoffnung - jahes Ende sollte Pflichtlektüre des Personals einer Wöchnerinnen- und gynäkologischen Krankenhausstation sein. Hebammen, Geburtshelfer und Frauenärzte sollten sich dieses Buch zu Herzen nehmen, damit ihnen nicht die Worte fehlen, wenn sie ein "jähes Ende" verkünden müssen. Als Psychologin gibt Hannah Lothrop Betroffenen und Helfern ein reiches Wissen konkreter Lebenshilfe. Als selbst betroffene Mutter gibt sie ihren reichen Schatz an selbst durchlebter Erfahrung weiter. Dieses Buch hat Geist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
66 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Entscheidung meines Sohnes,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Broschiert)
Mein Mann und ich mußten vor kurzem bei einer routinemäßigen Vorsorgeuntersuchung in der 18. SSW erfahren, daß unser Sohn bereits vor einigen Tagen gestorben ist. Diese Mitteilung war wie das sprichwörtliche Loch, daß sich im Boden auftut. Wir haben uns auf neue Ultraschallfotos von unserem Kind gefreut - und dann diese Mitteilung. Es war für mich persönlich auch sehr schwer zu begreifen, warum mir mein Körper keine Anzeichen gegeben hat, daß es meinem Kind nicht gut geht. Gott sei Dank hat mir eine sehr gute Freundin bereits im Krankenhaus dieses Buch gebracht. Es war für mich von Anfang an eine Hilfe zu erfahren, daß wir mit diesem Schicksalschlag nicht alleine dastehen. Ich habe auf eine Empfehlung eines sehr einfühlsamen Arztes hin meinen Sohn nach der Geburt sehen dürfen und konnte mich von meinem Sohn Florian (war gaben ihm diesen Namen - damit er für immer ein Teil von uns sein wird) verabschieden. Ich konnte auch in einem Gedicht an meinen Sohn - angeregt durch das Buch - lernen, daß dies die Entscheidung meines Sohnes war, uns schon so zeitig zu verlassen. Auch ich finde, daß dieses Buch eine Pflichtlektüre für das Klinikpersonal sein sollte um zu lernen wie, man schon frühzeitig betroffene Eltern unterstützen kann, diesen Verlust zu verkraften. Einen großen Dank an die Autorin, daß es dieses Buch gibt.
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85 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Verlorene Eltern,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Broschiert)
Als unser erstes Kind vor 14 Monaten starb, brach für uns eine Welt zusammen. Die Schwangerschaft verlief sorglos und wir freuten uns sehr über unseren kleinen Sohn. In der 25.Schwangerschaftswoche fuhren wir "vorsichtshalber" zur Untersuchung,weil es plötzlich stiller in meinem Bauch wurde. Wir wollten uns beruhigen,dass alles in Ordnung war. Stattdessen erfuhren wir,dass unser Baby gestorben war.Es war furchtbar,diese Worte zu hören.Unsere Träume,unser Glück waren von einer Sekunde zur nächsten zerstört. Eltern,die ihr Kind verloren haben,sind verloren. Sie verstehen überhaupt nichts mehr. Oft hängt es vom Zufall ab,wie sie betreut werden und wie ihr Kind zur Welt kommen kann. Das ist nicht richtig. Wir sind auf eine verständnisvolle,menschliche Begleitung angewiesen. Es geht nicht darum,den Tod,die Geburt möglichst schnell "hinter uns zu bringen",als handle es sich um eine Panne im Klinikalltag. Ein kleiner Mensch,der gelebt hat und der gestorben ist,soll zur Welt kommen. Er verdient Respekt und Behutsamkeit wie alle anderen Kinder auch.. Es geht um unwiederbringliche Momente,um die einzigen, die wir Eltern "hier draussen" mit unserem Baby haben. Diese Momente werden einen entscheidenden Einfluss auf unser späteres Leben haben . Unser Sohn Patrick wurde in einer Atmosphäre der Stille und des Friedens geboren. Die Zeit,ihn kennenzulernen,zu bestaunen,zu fühlen,zu halten,war viel zu kurz. Wir mussten uns trennen.Unendlich ist unser Bedauern.Doch es waren sehr kostbare Momente,die wir niemals vergessen werden. Patrick wurde liebevoll behandelt.Er war so schön,so lieb,wir sind stolz auf ihn. Eine liebe Freundin schenkte uns nach Patricks Geburt das Buch "Gute Hoffnung-jähes Ende". Hannah Lothrop hat mir in ihrer persönlichen Art sehr geholfen. Es ist so schwer,von Aussenstehenden verstanden zu werden,von Freunden,von Verwandten. Wir sind auch Eltern. Wir möchten auch von unseren Kindern reden. Sie verdienen dieselbe Wertschätzung, wie andere Menschen auch. Hannah Lothrop versteht trauernde Eltern,denn sie musste dieselbe schmerzvolle Erfahrung,wie wir machen,als sie ihre Tochter Cara verlor. Sie schreibt mit sehr viel Sorgfalt.Sie hat grosse Sympathie für Menschen,die es wagen,ihre Gefühle zu leben.Aus ihren Worten sprechen Kraft und Uberzeugung.Ich fühlte mich dadurch gehalten.Immer wieder habe ich das Buch zur Hand genommen.Im Laufe der Reise durch die Trauerlandschaften habe ich manche Sätze,die Hannah Lothrop wirklich durchlebt hat,immer anders,immer neu verstanden.Die Ergfahrungsberichte von anderen Eltern,die H.Lothrop in ihrem Buch verarbeitet hat,gaben mir das Gefühl,nicht allein und nicht verrückt zu sein.Für die Aussenwelt ist es doch so einfach,die Trauer zu übergehen,unsere Kinder zu ignorieren,ihr Leben und Sterben zu bagatellisieren. Das Buch "Gute Hoffnung-jähes Ende" hat mich immer wieder in dem Gedanken gestärkt, eine richtige Mutter zu sein,ein Recht auf Glück und Trauer zu haben. Hannah Lothrop ermutigt Eltern,daran zu glauben,dass in der Trauer der Trost liegt; wir sollen unsern instinktiven Gefühlen,unserer inneren Stimme vertrauen. Wir können dabei viel über unser Kind und uns selbst erfahren. Im Buch finden Eltern eine Fülle von Anregungen,um gut zu sich selbst zu sein: zum Körper,zum Geist,zur Seele. Die Literaturliste im Anhang ist sehr ausführlich. Ich habe viele der Bücher regelrecht verschlungen. Wir fanden auch Anregungen und Informationen durch H.Lothrops Internet-adressen. Ich kann betroffenen Familien dieses Buch nur wärmstens empfehlen.Es ist das ausführlichste, sorgfältigste,sensibelste Buch,das ich zum Verlust in der frühen Lebenszeit gelesen habe. Hannah Lothrop nimmt wirklich zu allen denkbaren,wichtigen Problemen Stellung. Freunde haben uns gesagt,dass auch ihnen das Buch geholfen hat,uns besser zu verstehen. Es ist also auch ein überaus wichtiges und wertvolles Buch,für Menschen,die trauernde Familien begleiten:Arzte,Hebammen,Seelsorger, Psychologen,Beamte bei Verwaltungen, Verwandte,Freunde... Liebe Hannah Lothrop sie hatten den Mut und die Kraft,dieses Buch zu schreiben. Eltern müssen nach dem Tod ihres Kindes weiterleben und das ist unsagbar schwer. Sie haben uns dabei nicht allein gelassen. Und deshalb danke ich ihnen von ganzem Herzen. Chantal Kieffer-Hennico,Patricks Mama.
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
> Ein Muss für alle Betroffenen! <,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Broschiert)
Ich weiß nicht wie oft ich dieses Buch jetzt schon weiterempfohlen habe, aber man kann es nicht oft genug tun.Für mich ist es sowas wie die "Bibel" für Betroffene. Allerdings ist es auch ein guter Ratgeber für alle, die "Indirekt-Betroffen" sind. Dieses Buch hat einfach alles - es ist sehr informativ (viele Fakten), sehr persönlich (durch die vielen Textstellen von Betroffenen über ihre Situation und die Gefühle), sehr übersichtlich und und hat viele Anregungen, die man gerne annimmt. Es macht nachdenklich und gleichtzeitig wieder Mut. Ein sehr hilfreiches Buch, das man auch guten Gewissens verschenken kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
ein buch zum teilen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Broschiert)
ich bin dankbar,das ich dieses buch gekauft habe,auch wenn der grund ein sehr schmerzlicher ist.wir haben unseren sohn in der 16.ssw durch eine fehlgeburt verloren-er hatte keine chance zum leben.aber er wird immer in unseren herzen und gedanken sein.ich habe mir dieses buch schon vorher gekauft gehabt,da der tod unseres lieblings vorhersehbar war-er war sehr krank.und in der klinik habe ich angefangen mich mit dem thema auseinander zu setzen.als unser sohn ganz still geboren worden ist,und ich wieder zu hause war,habe ich es fertig gelesen.es tat gut,zu erfahren,das ich damit nicht alleine da stehe.nach der beisetzung unseres lieblings gab ich dann das buch meiner mutter mit,da sie noch heute unter dem verlust eines kindes vor 21 jahren still leidet-sie hat das buch an einem tag durchgelesen und ist genau wie ich sehr angetan von dem werk.ich kann es nur empfehlen-für betroffene,angehörige betroffener und am besten allen mitmenschen,denn trauer scheint ein thema zu sein,was fast allen sehr große probleme im umgang damit bereitet.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Hilfe!!!,
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Broschiert)
Bin als Kinderkrankenschwester immer wieder zu tiefst,zwar nicht persönlich, aber doch, be/getroffen. Buch gibt gut strukturiert Überblick zuerst für die Eltern, im 2. Kapitel für Med. Personal über Trauerphasen, Möglichkeiten der Trauer, Möglichkeiten der Hilfestellung durch med.,... Personal, Angehörige, Freunde, Seelsorge,...Wirklich sehr umfassend, es wird auf niemanden vergessen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
dieses Buch hilft dort zu sprechen, wo Worte fehlen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Broschiert)
Schon 2 Mal habe ich dieses Buch verschenkt, um betroffenen Eltern einerseits zu zeigen, dass ich sie ein klein wenig verstehe und dass ich zu ihnen halten möchte, andererseits auch die wohltuenden Gedanken von Hannah Lothrop zugänglich zu machen. Beide Male hat das Geschenk den Eltern in ihrer schrecklichen Situation geholfen - mehr kann man von einem Buch nicht erwarten!Was mir persönlich an dem Buch - neben den Hinweisen zur Begleitung von Trauernden - besonders gut gefällt, das ist die weitherzige Art, in der es geschrieben ist. Nicht nur der Verlust eines schon geborenen Kindes wird betrachtet, nicht nur der Verlust eines Kindes durch plötzlichen Tod im Mutterleib oder während der Geburt, sondern auch die verzweifelte Situation von Eltern, die eine (von unserer Gesellschaft erwartete) Spätabtreibung eines kranken Kindes durchführen lassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Dieses Buch sollte in keinem Bücherschrank fehlen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Broschiert)
Wir haben im Januar unseren Sohn in der 17. SSW verloren. Es war ein herber und schmerzhafter Verlust, weil wir und unser ganzes Umfeld sich so auf dieses Kind gefreut haben. Ich habe danach mit vielen selbst Betroffenen gesprochen und ein Buch gesucht, das uns helfen kann. Hannah Lothrop hat ein Buch geschrieben, dass nicht nur Betroffene lesen sollten. Es hat mir sehr geholfen und viele neue Aspekte aufgezeigt. Ich kann es nur jedem empfehlen, der - wie auch immer - von einem solchen Verlust betroffen ist. Freunde, Bekannte, Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten etc. für alle bietet dieses Buch hilfe.
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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Trauernder Vater,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Broschiert)
Vielleicht gefällt mir als trauernder Vater am Besten, dass das Buch keine Ansammlung von Tips ist! Vor mehr als einem Jahr starb unser Sohn Patrick, meine Frau hat in einer weiteren Rezension näheres zu diesem Schicksalsschlag geschrieben. Aus meiner Sicht ist es in vielen Hinsichten für die Frau schwieriger, mit dem Verlust eines liebgewonnenen Menschenkindes zu leben - das Wort "verarbeiten" will ich bewusst nicht gebrauchen, da der Trauerprozess nie abgeschlossen ist und verschiedene facettenreiche Phasen durchläuft. Hannah Lothrop beschreibt diese Achterbahnfahrt sachkundig, einfühlsam und deshalb ermutigend: für Väter in einer ähnlichen Situation sei auf das kurze Kapitel "Die vergessene Trauer der Väter" hingewiesen. Für mich ist das Buch sehr wichtig, auch "Nichtbetroffene" sollten es lesen, um so den trauernden Eltern besser begegnen zu können. Danke Hannah Lothrop!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Einseitig,
Rezension bezieht sich auf: Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern (Broschiert)
Ich habe nun fast alle positiven Rezensionen gelesen und kann einem Teil der dargelegten Qualitäten des Buches durchaus bestätigen. Mich hat die Lektüre dennoch sehr belastet.Die Rezension zu einem solchen Buch kann fast nur sehr persönlich sein, so waren auch wir Betroffene. Das Buch habe ich sofort gekauft, als wir in der Schwangerschaft eine "infauste" Prognose bekamen. Unser Kind würde nach der Geburt sterben, das wussten wir. So war ich sicher eine der seltenen Leserinnen, die die "Ratgeber-artigen" Tips in dem Buch tatsächlich bereits zur Vorbereitung hätte nutzen können. Wir hatten entschieden, dass unser Baby so lange bei uns bleiben dürfte, bis seine Zeit abgelaufen wäre. Das Buch nun hat mich in der damaligen Situation sehr traurig und streckenweise sogar wütend gemacht, weil es durch die Auswahl der Beispiele als möglichen Weg im Angesicht einer solchen Prognose ausschliesslich den Abbruch der Schwangerschaft beschreibt. Und das auch bei Diagnosen, die nicht lebensbegrenzend sind, wie zum Beispiel einer Trisomie 21. Wir haben, wie das Schicksal es will, auch noch einen kleinen (im Übrigen entzückenden und mit allen Chancen zum Glücklichwerden ausgestatteten) Sohn mit Trisomie 21. Nun las ich in dem Buch, dass mich in meiner Situation unterstützen sollte, als Beispiel die Geschichte einer Familie, die ihr Kind mit Trisomie 21 abtreiben lässt. Ich möchte nicht sagen, dass diese Kinder nicht auch betrauert werden und ihre Familien ein schweres Schicksal trifft. Es ist aber etwas ganz anderes, als ein unausweichlicher Tod. Und mir, die ich keine Wahl hatte, hat das schwer zu schaffen gemacht. Ich habe es geradezu als taktlos empfunden, was hätte ich darum gegeben, wenn meine kleine Tochter statt einer Anencephalie das Down-Syndrom gehabt hätte und ich könnte sie jetzt auf dem Arm haben. Die Entscheidung, mit ihr den Weg bis zum Ende zu gehen, war für uns die Beste, die es hätte geben können. Wir haben unsere Tochter begrüßen und verabschieden können, sie hat alle Liebe bekommen, die sie kriegen konnte und ein vielfaches davon ausgeteilt. Wir haben uns kennenlernen dürfen. Der Weg bis zu ihrer Geburt war aber oft schwer und voller Zweifel. Dieses Buch war uns dabei leider keine Hilfe. Dass mich die beschriebenen Beispiele teilweise verletzt haben, hätte ich noch hinnehmen können, wenn unser Weg als Möglichkeit auf der anderen Seite des Spektrums wenigstens der Vollständigkeit halber auch seinen Platz darin gehabt hätte. Darauf habe ich bis zur letzten Seite vergeblich gehofft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Gute Hoffnung - jähes Ende: Fehlgeburt, Totgeburt und Verluste in der frühen Lebenszeit. Begleitung und neue Hoffnung für Eltern von Hannah Lothrop (Broschiert - 2005)
EUR 21,99
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