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Kundenrezensionen

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am 5. August 2012
Michael Spitzbart spricht wohl vor allem denjenigen aus der Seele, die ohnehin schon Vorbehalte haben gegen die 'klassischen' Behandlungsmethoden von Depression und Burn-out, nämlich Psychotherapie und Psychopharmaka.
Sein eindrücklichstes Argument ist seine Erfahrung mit Patienten, die er erfolgreich mit frei verkäuflichen Nahrungsergänzungsmitteln behandelt. Als Psychiatrie-Patient sehe ich seine Euphorie aber mit gemischten Gefühlen.
Michael Spitzbart behandelt ausschließlich Privatpatienten, d.h. die Behandlung kann nicht mit den Gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden, somit kommt zu ihm eine ganz besondere Klientel und er kennt nicht die ganze Bandbreite. So könnte ich mir vorstellen, dass sich seine Patienten zu einem frühen Zeitpunkt Hilfe holen und nicht - wie finanziell weniger gut gestellte Personen - jahrelang abwarten.
Und so lange es sich um eher leichtere Störungen handelt, glaube ich ihm und auch, dass seine Methode wirklich funktioniert.
Handelt es sich aber um mittelschwere oder schwere Depressionen oder ist die Erkrankung bereits chronifiziert, dürfte seine Erfolgsstatistik weit weniger optimistisch ausfallen.

Auch ich habe nicht gleich mit 'chemischen Keulen' begonnen, sondern mit Johanniskraut, das leider keine Wirkung hatte. Meine Psychiaterin hat auch Patienten, die es mit den von Michael Spitzbart empfohlenen Nahrungsergänzungsmitteln (Tryptophan, Tyrosin, Magensiumcitrat) versucht haben - mit mäßigem Erfolg. Tryptophan hatte gute Auswirkungen auf die Schlafqualität, konnte die Depression aber nicht nachhaltig 'heilen'.

Unangenehm ist mir auch aufgefallen, dass er - sowohl im Buch als auch auf seiner Internetseite - für eine bestimmte Firma wirbt und deren Produkte anpreist. Im Buch schreibt er dazu, er wolle Fehlkäufen vorbeugen - nunja, ob man das glauben kann? Ich bin skeptisch.
Das spezielle Produkt, das er empfiehlt, kostet sagenhafte 87,- Euro pro Monatspackung. Da sich viele Depressive aber eher im unteren Drittel der Einkommenshöhe bewegen, werden sich viele dieses Mittel nicht leisten können. (Ich sage nicht, dass es Mist ist - die Zusammensetzung erscheint mir als Laie schon sinnig und die enthaltenen Dosen sind hoch.)

Außerdem finde ich falsch, dass er klassische Antidepressiva verteufelt und schreibt, Aussagen über die hohe Wirksamkeit von Antidepressiva und die niedrigen Nebenwirkungen seien lediglich eine Mär, die von der Pharmalobby und den von ihr profitierenden Ärzten verbreitet wird.
Das kann ich so nicht bestätigen - auch wenn es stimmt, dass das 'richtige' Medikament nicht immer beim ersten Versuch gefunden wird, hatte ich bislang kaum unter Nebenwirkungen zu leiden.
Und ich finde es bedenklich, Nahrungsergänzungsmittel bzw. frei verkäufliche Arzneimittel als unbedenklich und nebenwirkungsfrei vorzustellen.

'Herzstück meiner Methode ist neben einem Stresstest der eben erwähnte Bluttest. Bei dem nehme ich dem Patienten Blut ab. Kritiker sagen, der Nachweis über diese Hormone könne nur zentral geführt werden, also durch Untersuchung der Hormone direkt im Gehirn. Ganz falsch ist der Einwand nicht. Doch: Wenn ich diese Stimmungshormone und vor allem deren Vorläufer und »Zutaten« in den peripheren Blutbahnen nicht nachweisen kann, sind sie auch nicht im Gehirn vorhanden. Das ist der logische Umkehrschluss!'
Ich würde diesen Bluttest gerne auch einmal machen, allerdings muss auch er privat bezahlt werden und die Kosten übersteigen mein Budget bei weitem. Ich frage mich aber was es aussagt, wenn die 'Stimmungshormone und deren Vorläufer' in geringer Menge nachweisbar sind. Denn meiner Meinung nach kann man daraus keine Rückschlüsse darüber ziehen, wie hoch die Konzentration im Gehirn ist. Falls mir das jemand genauer erläutern kann, freue ich mich sehr über Emails - deprilibri@gmail.com!

Die neurologischen Prozesse, die sich im Körper abspielen, erklärt er aber verständlich und er vergisst auch nicht, auf krankheitserhaltende und schädliche Strukturen in der Lebensgestaltung einzugehen.

Ich bin zwiegespalten - seine Thesen haben was, ich bin aber nicht restlos überzeugt. Leider ist es schwierig, seine Ratschläge ohne die finanzielle Unterstützung einer Krankenkasse umzusetzen, da sie mit hohen Kosten verbunden sind.
Schädlich scheinen sie aber auch nicht zu sein, obwohl ich schon jedem raten würde, vorher einen Arzt zu konsultieren und eventuelle Risiken abzuwägen. Zweifelsohne ist es aber ein interessantes Buch, das zumindest mich zum Überlegen gebracht hat.
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am 10. Februar 2015
Ran an die Aminosäuren! Man ist eben doch was man isst.
Fatal dass man gerade in Stresssituationen zur bewährten "Nervennahrung" in Form von Zucker und Fett zurück geht.
Gestört hat die Eigenwerbung für die kostspielige Ermittlung des "Burnout-Status" in der eigenen Praxis.
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am 6. August 2012
Vor 2 Jahren lernte ich Dr. Spitzbart kennen. Ein befreundeter Zahnarzt hatte mir empfohlen, vor dem Beginn einer Psychotherapie und vor allem vor der Einnahme von Psychopharmaka zuerst seine Praxis aufzusuchen. Das hat sich mehr als gelohnt. In meinem Blut fehlten - wohl durch längere Stressperioden - diverse gehirnaktive Aminosäuren, aus denen der Körper im Normalfall die Glücks- und Antriebshormone selbst produziert. Hier wurden gleich mehrere Blockaden im Gehirnstoffwechsel aufgedeckt. Ganz gezielt wurden diese Defizite über Nahrungsergänzungen ausgeglichen. Schon nach wenigen Tagen konnte ich wieder durchschlafen, die Stimmung und der Antrieb waren plötzlich wieder da. Zuvor brauchte ich den ganzen Vormittag, um so langsam in die Gänge zu kommen. Insgesamt dauerte es ca. 2 Monate, bis ich wieder "ganz der Alte" war. Vor der Behandlung war ich aber so am Ende, dass ich auch Psychopharmaka geschluckt hätte. Jetzt bin ich froh und dankbar, dass es auch ohne Medikamente geklappt hat. Ich kann das Buch (und die Behandlung) nur empfehlen!
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am 17. Dezember 2012
Burnout ist eines DER Themen in den letzten Monaten. Die herkömmlichen Therapieerfolge bei Burnout sind oft mäßig bis gering, da viele Therapien erst dann beginnen, wenn eine Depression weit fortgeschritten ist. Dr. Spitzbart zeigt in diesem Buch, dass es einen neuen Weg gibt, stressbedingte Depressionen rechtzeitig zu behandeln. Klar distanziert er sich von inflationär verschriebenen Medikamenten und oftmals sinnlosen, langwierigen Standarttherapien. Anschaulich beschreibt er, wie man mit einem Bluttest in Verbindung mit einem speziellen Stress-EKG, den Status quo seiner eigenen Stressbelastung feststellen kann. Der erfahrene "Gesundheitsmediziner" legt den Fokus auf Hormone, Aminosäuren und bringt den Körper wieder ins Gleichgewicht. Aber nicht nur Bluttests werden beschrieben, sondern zahlreiche, sofort umsetzbare Tipps, Empfehlungen und Ratschläge liefert Dr. Spitzbart und bietet so eine wirklich sinnvolle Hilfe zur Burnout-Prävention. Ergänzt wird dieser Ratgeber noch um das Thema Boreout, denn auch eine permanente Unterforderung kann auf Dauer körperlich krank machen. Empfehlenswert - nicht erst bei den ersten Anzeichen von Stress!
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am 4. Dezember 2014
Ich war etwas skeptisch da ich schon einige Literatur zu diesem Thema gelesen hatte, aber ich wurde eines besseren belehrt.
Alles in dem Buch ist sehr klar und informativ und es wäre als hätte jemand, ohne mich persönlich zu kennen, einen Kurzdiagnostik geschrieben. Ich kann das Produkt und die beworbenen Tipps und Produkte von Sanaponte nur weiter empfehlen.
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am 11. November 2013
Dieses Buch ist sehr informativ und auch für den medizinischen Laien verständlich geschrieben. Ich kann es mit gutem Gewissen allen Interessierten Lesern empfehlen.
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am 5. Januar 2015
Das Buch per se kann ja nichts dafür, wenn einem der Inhalt nicht gefällt... so könnte man immer und bei jedem Buch sagen... aber jetzt zum Inhalt:
!!! Wer's hat gibt es nicht mehr her...!!!
Der Autor kommt absolut glaubwürdig rüber. Egal was die Fachwelt sagt, für mich ein senstationeller Krisenbewältiger (Buchinhalt und Autor) auch wenn man/frau jetzt nicht gleich zum nächsten Endokrinologen rennt... schon das Lesen gibt wieder Kraft und motiviert zum Weiterleben. Und für alle Griesgrämer unter den Rezensionsleser: Wenn eh schon alles egal ist, dann kommt es bestimmt nicht mehr auf diese kleine Investition an... aber die Chance jedenfalls (war) ist da (konnte ich mir einfach nicht verkneifen).
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am 1. Oktober 2012
Hm, also für den Preis find ich das Buch etwas schwach, hatte mehr erwartet.
Welche Nahrungsmittel man letztendlich nun zu sich nehmen muss, damit das Gehirn bekommt was es braucht um glücklich zu sein, wird nicht klar, ausser man kauft sein eigen beworbenes Produkt.
Das Buch ist das Geld nicht wert.
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am 1. Dezember 2015
Der Mann weiß wo der Hase läuft. Er spricht genau die Sachen an, die unsere Pharmaindustrie mit Ihren Medikamenten nicht hören möchte.
Alternative und orthomolekulare Heilmethoden bin ich schon lange ein Freund davon.
Einfach Top
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am 2. August 2012
Burnout ist in aller Munde und viele Therapieformen funktionieren spärlich. Ich kenne die Methoden von Dr. Michael Spitzbart und bin begeistert von seiner Therapieform. Klar und deutlich kann unser Blut darstellen wo es Defizite und wo ein Übermaß vorhanden ist. Er legt den Fokus auf die Hormone, Aminosäuren und bringt den Körper wieder ins Gleichgewicht, ohne Medikamente und häufig sinnlosen, langwierigen Standarttherapien. Das Buch gibt aber auch viele präventive Tipps und behandelt auch das Thema Boreout...denn auch Unterforderung kann krank machen. Ein kompliziertes Thema wurde in diesem Buch sehr verständlich behandelt. Super.
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