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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbstentfremdung überwinden
Fast ein Leben lang habe ich unter Selbstwertproblemen und Suchtverhalten gelitten, war ich gehemmt im Kontakt, fühlte ich mich mir selbst und der Welt fremd, hatte ich das unbestimmte Gefühl, mit mir stimmt etwas nicht. Auch jahrelange Therapie hat an diesem Grundgefühl „ich bin nicht ok“ nichts geändert, bis ich auf dieses wunderbare Buch...
Vor 10 Monaten von olli2308 veröffentlicht

versus
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen eine einzige Werbebroschüre
Ein Buch, dass niemand wirklich braucht. Es ist eine einzige Werbeschrift für NARM. Dieses Wort kommt wie ein Mantra fast auf jeder Seite vor (gefühlte tausende male im Buch) und suggeriert das nie Dagewesene. Es wird beschrieben als in allem besser, weiter, tiefer etc. als alles was bisher an Therapien gemacht wurde. Dabei kann ich nicht erkennen was das...
Vor 13 Monaten von Lanza veröffentlicht


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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbstentfremdung überwinden, 20. Oktober 2013
Von 
olli2308 (Halfing) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM (Gebundene Ausgabe)
Fast ein Leben lang habe ich unter Selbstwertproblemen und Suchtverhalten gelitten, war ich gehemmt im Kontakt, fühlte ich mich mir selbst und der Welt fremd, hatte ich das unbestimmte Gefühl, mit mir stimmt etwas nicht. Auch jahrelange Therapie hat an diesem Grundgefühl „ich bin nicht ok“ nichts geändert, bis ich auf dieses wunderbare Buch gestoßen bin. Ich kann das Buch allen empfehlen, die frustriert von ihren mangelnden Therapieerfolgen sind (und vielleicht sogar schon therapieresistent), denn die haben wahrscheinlich ein Entwicklungstrauma erlitten, ohne davon bewusst etwas mitbekommen zu haben. Denn diese Traumata kommen sehr subtil daher, setzten sich dafür aber umso hartnäckiger fest, weil sie sich in einer Anpassungsleistung oder Überlebensstruktur ausdrücken, die einem in der Kindheit hilft, emotional und seelisch zu überleben.

Jetzt endlich habe ich eine Erklärung für mein Fremdheitsgefühl gefunden und auch eine wunderbare Methode, dieses Gefühl aufzulösen, woran ich fast nicht mehr geglaubt hätte. Ich habe nämlich eine Autonomie-Überlebensstruktur entwickelt, weil ich Unabhängigkeit und Autonomie in der Kindheit nicht voll entwickeln konnte. Ich bin in einem autoritären, rigiden Elternhaus aufgewachsen, wo die Eltern immer wussten, was das Beste für mich ist. Habe ich mich mal widersetzt, wurde ich beschimpft, bestraft und mit Liebesentzug „belohnt“. So habe ich schnell gelernt, eine gutmütige Fassade zu entwickeln und zu allem „Ja“ zu sagen, während dahinter ein heimliches Ich entstanden ist, in dem versteckter Groll und ein uneingestandenes „Nein“ brodelten. Diese Fassade, Rolle oder Maske habe ich so perfektioniert, dass sie mir zur zweiten Natur geworden ist. Jetzt hatte ich zwar Ruhe und bekam keine Kritik mehr, fühlte mich aber in Beziehungen zu anderen Menschen seltsam unlebendig und wie entfremdet von mir selbst. Jetzt konzentriere ich mich darauf, in meinen Beziehungen ehrlich und geradeheraus zu sein und meine Bedürfnisse direkt auszudrücken, statt indirekt und manipulativ von hinten durch die Brust zu kommen.

Neben der Autonomie-Überlebensstruktur haben die amerikanischen Psychologen Laurence Heller und Aline Lapierre noch vier weitere Überlebensstrukturen ausgemacht, die sich aus den biologischen Kernbedürfnissen ergeben. Je nachdem welches Kernbedürfnis in der Kindheit nicht befriedigt wurde, entwickelt das Kind eine Kontakt-, eine Einstimmungs-, eine Vertrauens- oder eine Liebe und Sexualität-Überlebensstruktur. Meistens kommt es zu einer Vermischung verschiedener Überlebensstrukturen, weil verschiedene Kernbedürfnisse in der Kindheit nicht erfüllt wurden.

Das von Laurence Heller und Aline Lapierre entwickelte neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM) ist eine körperlich orientierte psychotherapeutische Methode, die einerseits die Barrieren ermitteln will, die zu der Beziehungsstörung führen und die andererseits gesunde Ausdrucksformen von Lebendigkeit unterstützen will. Sie greift dabei hauptsächlich auf den Trauma-Therapeuten Peter Levine und seine ganzheitliche Methode »Somatic Experiencing« zurück, die er in seinem Buch »Sprache ohne Worte« beschreibt.

Das neuroaffektive Beziehungsmodell will die auf Scham basierenden Identifizierungen und auch die auf Stolz basierenden Gegenidentifizierungen als Illusion enttarnen und die fünf Kernbedürfnisse, die gleichzeitig Kernressourcen sind, wieder freilegen. Dazu bedarf es der Schulung des somatischen Wahrnehmens, der Hinwendung zu den gespürten Körperwahrnehmungen (Felt Sense) und dem Körpererleben, dem sogenannten Buttom-Up-Therapieansatz, der einen Informationsfluss vom Stammhirn (instinktive Reaktionen) über das limbische System (Affekte, Emotionen) bis zum Neokortex (Glaubenssätze, Identifizierungen, Wertungen) freisetzt. Das reguliert das Nervensystem neu und beeinflusst damit auch unsere Emotionen und Gedanken.

Parallel zu dieser Buttom-Up Ausrichtung wird auch ein Top-Down-Prozess in Gang gesetzt, der umgekehrt verläuft und den Fokus auf die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität richtet. Zur Identität gehören die auf Scham basierenden Identifizierungen und die auf Stolz basierenden Gegenidentifizierungen. Sind diese bewusst gemacht und akzeptiert, können sie sich auflösen. Dies wiederum beeinflusst das limbische System und das Stammhirn, sodass ein Heilungskreislauf in Gang gesetzt wird.
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eines der wertvollsten Bücher, die ich gelesen habe, 19. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch hat mehr als 5 Sterne verdient. Ich habe dieses Buch bereits auf Englisch gelesen, als er herauskam, weil ich es nicht abwarten konnte, mehr über dieses Thema zu lesen. Dieses Buch beschreibt die Strukturen und Zusammenhänge von Entwicklungstrauma und seinen Heilungsmöglichkeiten auf eine WUNDERBAR VERSTÄNDLICHE WEISE mit einer Sprache, die Laien leicht zugänglich ist. Dies ist ein Buch, das geschrieben wurde für wirklich JEDEN. Seine klare Struktur, die Grafiken und Tabellen tragen bei zu einem VERSTÄNDNIS AUF GANZ TIEFER EBENE. Die Autoren präsentieren ihren UMFANGREICHEN WISSENS- und ERFAHRUNGSSCHATZ und verbinden all dies zu einer neuen Methode, die meiner Meinung nach der neuen Zeit mehr als angemessen ist, weil alte Grenzen und Schubladen, die dem Menschen INSGESAMT nicht gerecht geworden sind, aufgehoben werden und der Mensch in all seinen Facetten vollkommen WERTSCHÄTZEND und LIEBEVOLL darin unterstützt wird, heil zu werden. Ich liebe dieses Buch, und ich finde, dass man auch spüren kann, aus wie viel Liebe heraus diese Arbeit und Methode zur Heilung von Entwicklungstrauma entstanden ist. Kaufen, lesen und selbst ein bisschen mehr heil werden im eigenen Inneren.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bindungsstörungen und Entwicklungstraumatisierungen überwinden, 24. Mai 2013
Von 
Manfred Sandau (Hespe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM (Gebundene Ausgabe)
Die Trauma-Expertin Luise Reddemann schreibt in ihrem Empfehlungstext für das Buch den Satz: „Das Buch ist ein Muss für alle, die mit bindungsgestörten Menschen arbeiten“.
Es findet in der Trauma Szene derzeit eine Diskussion über die Komplexe Traumafolgestörung und andere Diagnosen statt. Dies Buch macht für mich deutlich, dass diese Diskussion dringend notwendig ist und dass es mit dem Stichwort Entwicklungstrauma, sogar eine eigene diagnostische Kategorie geben sollte.
Die Bindungsforscher, Bowlby, Target, Brisch, Hellbrügge, Grossmann, legen in ihren Arbeiten nahe, dass ein Trauma nicht erst im Kindesalter, oder bei einer jungen Erwachsenen entsteht.
Es gibt ein ganz eigenes Trauma, das für denjenigen der darunter leidet unbeschreiblich und unverständlich ist. Weil das Unterlassen, oder das Tun und Nicht-tun, das zu diesem Trauma führte, nicht mehr als Ursache benannt werden kann, aber wirksam ist. Es fand in einem vorsprachlichen, vorbegrifflichen Rntwicklungsstadium statt. Es entfaltet seine Wirkung im Leben eines Menschen, aber es gibt dazu kein passendes Narrativ, nicht einmal ein passendes Bild.
Bei diesen Autoren habe ich Beschreibungen dazu gefunden:
Rene Spitz: „Nein und Ja“, und“ Vom Säugling zum Kleinkind“. Anna Freud: „Wege und Irrwege in der Kinderentwicklung“. Ashley Montagu: „Körperkontakt“. Donald W. Winnikott: „Aggression“. Lieselotte Ahnert: „Frühe Bindung“, sowie von Karl Heinz Brisch und Theodor Hellbrügge: „Kinder ohne Bindung“. Das ist eine Auswahl, auch der Heidelberger Psychotherapeut Janus und Michael Balint, sind an dieser Stelle zu nennen.
Ich bin weniger an der Diagnose, und mehr an der Therapie interessiert.
Daher ist als Pate für das von den beiden Autoren vorgestellte NARM- Therapiemodell, der Name des Therapeuten Peter Levine zu nennen. Ohne seine Entwicklung des SE, Somatic Experiencing, welches er in seinen eigenen Büchern aus dem Kösel- Verlag vorstellt, wäre diese großartige Weiterentwicklung vielleicht nicht denkbar. Ich denke zuerst an das Buch „Sprache ohne Worte“, von Peter Levine in dem seine therapeutische Arbeit, auch für den Laien verständlich dargestellt wird.
In dieser Therapie wird der inneren Aufmerksamkeit die vielfach auch Achtsamkeit genannt wird, eine somatische Achtsamkeit an die Seite gestellt. Ich finde besonders wichtig, dass das Trauma bei dieser Arbeit nicht in allen Einzelheiten exploriert wird, dass es vielmehr ein Vertrauen darauf gibt, dass sowohl der Körper als auch der Geist, über eine unglaubliche Selbstheilungskraft verfügen.
Die wichtigste Nachricht ist, niemand muss ein Leben lang unter dem Trauma, das vor seiner eigentlichen Menschwerdung bereits seinen Anfang nahm, immer weiter leiden. Auch wer später durch ein singuläres Ereignis traumatisiert wurde, kann von dieser Arbeit nur profitieren.
Ich schließe mich daher der Empfehlung dieses Buches vollständig an.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vor allem seine Praxisnähe ist hervorzuheben!, 11. Juni 2013
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM (Gebundene Ausgabe)
Der eine mehr, der andere weniger - Traumaerlebnisse haben viele Menschen und schleppen diese ein Leben lang mit sich rum.

Im vorliegenden Werk wird gut verständlich das Beziehungsmodell NARM vorgestellt und erläutert. Die beiden Autoren legen mit ihrem Werk den ausgebildeten und erfahrenen Fachleuten ein neues Werkzeug in die Hände, mithilfe dessen sie dem Traumatisierten aus seiner alten Welt herausholen und in eine neue Erlebniswelt führen können. Dadurch wir den Traumatisierten eine völlig neue Lebensqualität gegeben.

Der Aufbau des buches ist denkbar einfach und deshalb so überzeugend: Zunächst geben die Autoren eine 40 seitige Einführung in das NARM Modell. Dann folgt:

Teil 1 Die fünf adaptiven Überlebensstrukturen
Teil 2 Die Kontakt - Überlebensstruktur

Dieses Buch darf wohl als Leitfaden zum Thema gelten. Vor allem seine Praxisnähe ist hervorzuheben!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen eine einzige Werbebroschüre, 13. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, dass niemand wirklich braucht. Es ist eine einzige Werbeschrift für NARM. Dieses Wort kommt wie ein Mantra fast auf jeder Seite vor (gefühlte tausende male im Buch) und suggeriert das nie Dagewesene. Es wird beschrieben als in allem besser, weiter, tiefer etc. als alles was bisher an Therapien gemacht wurde. Dabei kann ich nicht erkennen was das Besondere sein soll, denn alles was beschrieben wird, machen die Traumatherapie nach Levine, SE, Hakomi, Gestalt, Focusing und andere Humanistische Therapien auch. Die Beschreibung der Charakter(Patienten)Typen sind eine wilde Mischung aus den Charaktertypen von Lowen und Persönlichkeitsstörungen. Also auch nichts Neues sondern ein z.T. unverständlicher Mix aus schon Beschriebenem. Die neurologischen Beschreibungen sind unbesehen von anderen übernommen und aus medizinischer Sicht falsch (z.B. ist der Parasympatikus keine Bremse, sondern er ist eine Leitungsbahn die Aktivierungen von Gehirn in andere Bereiche leitet als der Sympathikus; der Sympathikus wiederum wird beschreiben wie wenn er sich auf die Skelettmuskulatur auswirken würde, was grundlegend falsch ist). Die Theorien von Porges werden einfach übernommen und als allgemein gültig dargestellt weil sie praktisch sind, obwohl Porges der einzige ist der diese Theorien vertritt und sie medizinisch in keinster Weise belegt sind.
Es gibt einige Beschreibungen (z.B. die Kontakt-Überlebensstruktur) die für Laien ganz anschaulich sind (deshalb noch einen zusätzlichen Punkt), für Menschen die jedoch schon eine Ahnung haben unbefriedigend weil zu oberflächlich und mangelhaft.
Alles in allem geht es den Autoren anscheinend hauptsächlich darum das System NARM zu propagieren und publik zu machen und sich damit einen Namen zu machen.
Unverständlich ist mir warum Manfred Sandau (siehe Rezension) in seiner Rezension fünf Sterne vergibt und eigentlich nur andere (sehr gute) Bücher zitiert und allgemeines zum Thema beschreibt. Das weist darauf hin, dass es zu dem Buch nichts vernünftiges zu sagen gibt.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Theoretischer Teil schlecht - Praxisteil ok, 16. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM (Gebundene Ausgabe)
Der Begriff Entwicklungstrauma wird zunehmend verwendet, um komplexe und frühe Traumatisierungen von einzelnen "Schocktraumata" zu unterscheiden. Auch in der psychotherapeutischen Praxis wird immer deutlicher, das eine andere Herangehensweise in der Behandlung notwendig ist. Das Buch greift diese Unterscheidung auf und verspricht eine Weiterentwicklung traumatherapeutischer Techniken und Modelle. Die theoretische erste Hälfte des Buches, in der das Modell (NARM) und die Anknüpfung an andere Theorien dargestellt werden, ist meinem Empfinden nach aber wirklich schlecht. Da werden wilde und völlig unbegründete Behauptungen aufgestellt, alle möglichen Theorien und Modelle angezapft (Somatic Experiencing, Tiefenpsychologie, Kognitive Theorien, Esoterik, Hirnforschung, Gestalttherapie, körperorientierte Traumatherapie) und das Ganze am Ende integrativ genannt. An diesem Punkt habe ich mich über dieses Buch wirklich geärgert, das kenne ich von anderswo deutlich besser (z.B. "Das verfolgte Selbst" von van der Hart, Nijenhuis, Steele). Im Praktischen geht es hauptsächlich darum, das Prinzip der Achtsamkeit auch auf körperliche Empfindungen und Vorgänge zu richten, um über diesen Weg an tiefsitzende Organisationsprinzipien, die zum Teil sprachlich nicht erreicht werden können, bewußt zu machen und zu verändern. Das machen auch schon andere (und theoretisch besser fundiert) - etwa Ogden, Minton & Pain in "Trauma und Körper". Der Vorteil dieses Buches ist es, dass sehr nah an der Praxis beschrieben wird, etwa anhand von Sitzungsprotokollen. Wer sich wie ich für körperorientierte Therapie als Erweiterung interessiert, bekommt einen Eindruck vom tatsächlichen praktischen Vorgehen. Dafür zwei Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Entwicklungstrauma heilen, 2. Juni 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist ein Muß für Alle, die mit anderen Menschen arbeiten. Um zu verstehen und Unterstützung geben zu können, bei diesen so schwierigen Hintergründen von fehlenden Ressourcen in unseren frühen Lebensjahren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig, 3. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der neueste Traumatherapieansatz wunderbar einleuchtend beschrieben. Ich bin derartig begeistert. Anschaulich wird alles aufgeschlüsselt dargestellt. Ganz, ganz große klasse. Bin happy.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praktische Hilfe, 22. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM (Gebundene Ausgabe)
Das Buch von Larry Heller und Aline Lapierre ist sehr hilfreich und nützlich für Therapeuten, die mit Klienten mit speziell frühen Traumata arbeiten.
Man spürt die persönliche Beteiligung der Autoren und das tiefe Engagement für ihre Arbeit.
Es ist praxisnah, wenig kopflastig und gut zu lesen, vermittelt dennoch fundierte Kenntnisse.
Ich habe es mit Freude gelesen, was ich durchaus nicht für alle psychologische Fachliteratur sagen kann.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen sehr bereichernder Ansatz, 26. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Entwicklungstrauma heilen: Alte Überlebensstrategien lösen - Selbstregulierung und Beziehungsfähigkeit stärken - Das Neuroaffektive Beziehungsmodell zur Traumaheilung NARM (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr sehr gutes Buch, das als Erweiterung für alle Therapeuten, die Tiefenpsychologisch oder analytisch arbeiten viele wertvolle neue Aspekte bietet. Zwei Sterne Abzug gibt es zum einen für die undifferenzierte (Ab)-Wertung psychodynamischer Verfahren, sowie für den mehr als mieserablen Quellen Nachweis.
Dadurch kommt dieser wirklich hilfreiche "neue" Ansatz leider sehr unwissenschaftlich beim Leser an.
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