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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entdeckungsreise ins Gehirn
Ein Buch zum immer wieder in die Hand nehmen - für Kinder und Erwachsene.

Mit Kindern auf Entdeckungsreise in die Komplexität des Gehirns gehen, dabei sprachlich auf der Ebene der Kinder bleiben und komplizierte Sachverhalte anschaulich darstellen: das gelingt den Autoren in diesem Buch gleichermaßen.
Felix (Schulkind) und Feline...
Veröffentlicht am 11. Mai 2009 von Sonja Heidmann

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Müssen das die Kinder wissen?
Welche Kinder der bekannte Hirnforscher Gerald Hüther und die Medienpädagogin Inge Michels vor Augen hatten, als sie dieses Buch schrieben weiß ich nicht. Jedenfalls waren es nicht die gleichen, mit denen ich Kontakt habe. Dass diese bisher wenig über die Funktionsweise ihres Gehirns erfahren möchten, kann aber auch an meiner Vorgehensweise...
Veröffentlicht am 16. Juni 2009 von Fuchs Werner Dr


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38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entdeckungsreise ins Gehirn, 11. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch zum immer wieder in die Hand nehmen - für Kinder und Erwachsene.

Mit Kindern auf Entdeckungsreise in die Komplexität des Gehirns gehen, dabei sprachlich auf der Ebene der Kinder bleiben und komplizierte Sachverhalte anschaulich darstellen: das gelingt den Autoren in diesem Buch gleichermaßen.
Felix (Schulkind) und Feline (Kindergartenkind) gewinnen zusammen mit den Lesern wichtige Einsichten in die Gehirnforschung. Durch einen einfachen Vergleich zwischen unserem Gehirn und einer Blumenzwiebel werden Bereiche des kindlichen Lernens, des Fühlens und Empfindens und der Funktion des Gehirns angesprochen, unterstützt von einer ansprechenden Bebilderung.
Durch die Realitätsnähe konnten sich meine Kinder (6 und 8 Jahre alt) mit den beiden Hauptcharakteren stark identifizieren. Angst haben und gleichzeitig etwas lernen? Nein, das geht nicht, da waren meine Kinder mit Felix einer Meinung und ergänzten diese Thematik mit vielen Beispielen. Das Fazit dieser Überlegungen fasst Felix zusammen: Unsere Gehirnzwiebel "ist gut, weil sie keine Angst hat und sich stark fühlt". Das dabei jemand da sein muss, "der die Zwiebel lieb hat" ist für alle fast selbstverständlich.
Ebenso lädt das Buch zum Ausprobieren, Mitmachen und Nachdenken ein: Felix sagt: "Meine Zwiebel im Kopf denkt, wenn mich meine Mama streichelt, wird mir auch ganz warm." Ist das wirklich so? Das mussten wir sofort testen und machten eine "Streichelpause".
Scheinbare Kleinigkeiten wie die Frage, ob denn Schokolade auch wichtig für unser Gehirn sei oder die Aussage "Lernen ist eine Schatzsuche" beschäftigten uns länger.
Genau diese Fragen, Überlegungen und Diskussionen machen das Buch so ansprechend, für Kinder und Eltern gleichermaßen. Auch beim zweiten oder dritten Lesen entdeckt man stets etwas Neues, worüber man intensiv nachdenken kann.
Im Anschluss an das Bilderbuch findet sich "eine kleine Zwiebelkunde" für Erwachsene. Hier wird in verständlicher Sprache Fachwissen nahe gebracht, an das wir uns besonders als Eltern und auch als Pädagogen immer wieder erinnern sollten.
Ein wundervoller und aufmunternder Schluss, der das Buch auch für uns Eltern immer wieder lesenswert macht.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen verstehen, begreifen, erfassen: fühlen und entdecken passend erleben!, 26. Februar 2009
Von 
Detlef Rüsch "detlefruesch" (Landshut, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn (Gebundene Ausgabe)
Anhand einer Blumenzwiebel schwierige neurobiologische Phänomene zu erklären: dies gelingt hier auf professionelle und kindgemäße Weise. Gerald Hüther stellt hier vor allem die beiden Aspekte "Angenommen sein" und "herausgefordert werden" in den Mittelpunkt seines Kind-Sachbilderbuches. Ohne das Gefühl der Zugehörigkeit und des Entdecken von Neuem, sind die Lernprozesse oftmals blockiert. Und so können selbst profilierteste Bildungspolitiker wenig an den PISA-Ergebnissen ändern, wenn Kindergarten und Schule immer wieder als Bildungsergebnisstätten herhalten und weniger als Orte des Entdecken, Begreifen, Erforschen, in denen sich Kinder und Jugendliche wohlfühlen können. Gerald Hüther zeigt dies in hilfreicher Weise auf, ohne offenkundig belehrend und zu direkt die Entdeckung des Gehirns in die Geschichte von Felix und Feline einzubauen. Felix und Feline sind Schul- bzw. Kindergartenkinder und entdecken zuhause beim Wachsen einer Blumenzwiebel deren Bedürftigkeiten und deren Struktur. Dies nehmen sie als Vorbild für die Entdeckung der Funktionen und des Aufbaus des Gehirns. Ob nun Tadel, Ermutigung, Gemeinschaft, Gewitter, Bewegung, Pflege oder Liebe: diese wichtigen Aspekten werden in die lebendig erzählte Geschichte eingebaut, welche von frisch-lebendigen und farbigen Zeichnungen aufgelockert und unterstützt wird. So können die Kinder die erzählten Aspekte direkt wieder mit der Bildsprache abgleichen. Nach diesem Bilderbuchteil ist eine "Kleine Zwiebelkunde für Erwachsene" angefügt. Hier werden die unterschiedlichen Funktionen der Gehirnregionen thematisiert und mit Skizzen, Fotos und Abbildungen erläutert. So können Eltern in einem Schnelldurchgang neurobiologische Grundkenntnisse erhalten, ohne langwierige Bücher lesen zu müssen. Deutlich wird hier der verbindende Anspruch zwischen Neurobiologie und Pädagogik; denn Gerald Hüther setzt immer wieder klare Botschaften in den Text ein:
- die ersten Erfahrungen sind Körpererfahrungen
- Gefühle entstehen, wenn uns etwas unter die Haut geht
- Das Gehirn lernt immer dann, wenn etwas Neues passiert
- Kinder brauchen Geborgenheit und Herausforderung
...
So ist diese "Gehirnforschung für Kinder" ein ideales Geschenkbuch für Eltern und für deren Kidner, die im Kindergartenalter oder schon in der Schule sind - und natürlich für alle pädagogischen Fachleute, die im Strudel von Didaktik, Methodik und Bildungsdebatten all zu leicht vergessen könnten, wie bedeutsam die Beziehung für die Erziehung und das Lernen ist.
Ein Entdeckungsbuch, das Forschergeist weckt "mit Herz und Verstand"!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein motivierendes Buch, 10. Dezember 2012
Von 
Regina Lindhoff (Frankfurt am Main) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn (Gebundene Ausgabe)
Mit einer interessanten Geschichte richtet sich der Hauptteil dieser gelungenen Publikation an Kinder: leicht verständlich geschrieben und ansprechend illustriert. Das menschliche Gehirn ist wie eine Blumenzwiebel - das ist die Botschaft. Die "Kleine Zwiebelkunde für Erwachsene" erläutert im Anschluss Wissenswertes über das Gehirn. Wissenschaftlich fundiert und doch so, dass nachvollziehbar ist, wie Kinder lernen, wie sie ihre Potenziale entfalten können, warum es so bedeutsam ist, dass sich Kinder geborgen fühlen. Ein motivierendes Buch ohne erhobenen Zeigefinger.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Müssen das die Kinder wissen?, 16. Juni 2009
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn (Gebundene Ausgabe)
Welche Kinder der bekannte Hirnforscher Gerald Hüther und die Medienpädagogin Inge Michels vor Augen hatten, als sie dieses Buch schrieben weiß ich nicht. Jedenfalls waren es nicht die gleichen, mit denen ich Kontakt habe. Dass diese bisher wenig über die Funktionsweise ihres Gehirns erfahren möchten, kann aber auch an meiner Vorgehensweise liegen, ihnen mein neurowissenschaftliches Wissen zu vermitteln. Also versuchte ich es mit Felix und Feline, den beiden Kindern dieses Buches - und scheiterte erneut. Wobei, so klar war das Scheitern nun auch wieder nicht. Denn dass ein Gehirn Nahrung braucht, arbeiten muss, bei Angstzuständen eher versagt, mit allzu vielen Fernsehbilder am Abend schlecht einschläft, einen gesunden Körper, Anerkennung, Ermutigung und Bestätigung liebt und letztlich eine rätselhafte Wunderblume bleibt, lässt sich auch locker ohne die Metapher einer Zwiebel erklären. Das hat sogar den Vorteil, dass sich groß gewordene Kinder nicht von einem Bild lösen müssen, das einen falschen Aufbau des Gehirns beschreibt. Zudem kommen mir die Texte der vierzig für Kinder vorgesehenen Seiten oft reichlich angestrengt vor. Bücher für Kinder zu schreiben ist eine Kunst, die nach wie vor unterschätzt wird und die nur wenige Autoren wirklich beherrschen. Hüther und Michels gehören für mich nicht dazu.

Von Seite 44 bis 64 folgt der Teil für Erwachsene, von dem ich befürchte, dass ihn viele Eltern Kinderköpfen ebenfalls einpflanzen wollen. Ich halte das deshalb für keine gute Idee, weil Entzauberungen früh genug über die Bühne gehen und Kulissen zum Verschwinden bringen, die wir später schmerzlich vermissen. Kinder sollen vor allem erleben und Erfahrungswissen sammeln. Akademische Welterklärungen können warten, bis ihr Auftritt der persönlichen Entwicklungsstufe entspricht. Nicht schon in der Kindheit zu wissen, was ein Frontallappen, ein Klein- oder ein Stammhirn ist, hat jedenfalls noch niemandem geschadet. Selber Erfahrungen sammeln zu dürfen jedoch schon.

Mein Fazit: Die beiden Autoren geben sich zwar redlich Mühe, akademisches Wissen so aufzubereiten, dass es auch Kindern vermittelt werden kann. Ich bin allerdings der Meinung, dass Kinder auf dieses Wissen verzichtet können. Und bleiben ihnen die Lektionen dieses Buches erspart, müssen sie später auch nicht von der Vorstellung Abschied nehmen, unser Gehirn habe etwas mit einer Blumenzwiebel zu tun.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leicht verständliche Einführung in die Gehirnforschung., 9. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn (Gebundene Ausgabe)
Mein Sohn (3, geboren 2009) lässt sich das Buch gerne vorlesen. Schön bebildert. Der hintere Teil ist für Erwachsene, die es etwas genauer wissen möchten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 6. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn (Gebundene Ausgabe)
Eine reizende Geschichte zweier Kinder, die am Beispiel einer Blumenzwiebel, ihr eigenes Wesen wiedererkennen. Hirnforschung nicht nur für Kinder. Prädikat, wertvoll!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gehirnforschung für Kinder, 22. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr süßes Buch. Wunderbarer Einstieg in die Gehirnthematik. Nette realistische Geschichte und schöner Vergleich für Kinder dargestellt. Auch der Erwachsene Teil am Ende des Buchs ist sehr einfach und verständlich geschrieben. Die Kompliziertheit des Gehirns auf einfachem Weg dargestellt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Forschung, die hilft, das Leben bewusst selbst zu gestalten, 27. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn (Gebundene Ausgabe)
Ich bin begeistert, wie in diesem Buch Lebenswnotwendiges mit der
Metapher der Blumenzwiebel bewusst gemacht wird, so dass es jedes Kind
verstehen kann und auch Erwachsene, die offen und neugierig auf neue
Sichtweisen sind.

Jeder lebt in seiner Welt mit seinen Erfahrungen und Überzeugungen, die
aus den Erfahrungen entstanden sind. Es geht darum, den Kindern
Erfahrungen zu ermöglichen, aus denen sie Überzeugungen ableiten, die
ihnen hilfreich im Leben sein können.

Ich freue mich, dass sich hier wieder einmal ein Wissenschaftler im
wahrsten Sinne des Wortes in den Dienst der Menschheit gestellt hat.
Dabei denke ich auch an das Buch "Denken, Lernen, Vergessen" von
Frederic Vester, das schon 1978 erschienen ist. Darin fand ich das
folgende Beispiel: "Monika sitzt ruhig am Tisch, sie malt mit
Wasserfarben, die Mutter sitzt ihr gegenüber, sie näht. Monika möchte
den Farbpinsel auswaschen, kommt ungeschickt an das Glas, das Glas fällt
um, die Farbbrühe läuft über das Tischtuch auf den Boden, der Teppich
ist verschmutzt. Monika erschrickt, die Mutter erschrickt. Die Mutter
fährt auf, schreit, gibt Monika eine Ohrfeige, schreit weiter:
„Himmeldonnerwetter, jetzt langt's mir aber mit deiner ewigen
Ungeschicklichkeit“ - das Kind erstarrt und fällt weinend in sich
zusammen. Das Malen – vielleicht ein wichtiges Ausdrucksmittel des
Kindes – ist von nun an mit Angst verbunden, ist ihm verleidet."

In der "Gehirnforschung für Kinder" heißt es auf S. 49 "Unsere
Erfahrungen formen unser Gehirn." Wie wahr das ist, habe ich in einem
Kurs erlebt "Mit Leichtigkeit das Leben aufräumen". Dort konnte ich
erfahren, wie Überzeugungen, die durch unangenehme Erfahrungen in der
Kindheit entstanden sind, das Leben bis ins Rentenalter bestimmen können.

In der "Gehirnforschung für Kinder" wird einleuchtend beschrieben, was
das Geschrei des Lehrers mit den Kindern und ihrem Gehirn macht: "Das
war ein richtiges Donnerwetter. So eines wie gestern in der Schule. Der
Lehrer war sauer. Der hat nur herumgeschrien, weil wir nicht leise
waren. Und danach mussten wir ein Diktat schreiben. Da habe ich viele
Fehler gemacht."(S.14 f)

Gut, wenn Kinder zu dieser Erkenntnis geführt werden, dass das
Geschimpfe des Lehrers Auswirkungen auf die eigenen Leistungen haben
kann. Dann müssen sie nicht an sich selbst zweifeln und Überzeugungen
entwickeln, die sie in ihrer Lernfreude und ihrem Glauben an sich selbst
behindern.

Dafür kennt sicher jeder reichlich Beispiele. Ein Beispiel zum Thema
Geschimpfe des Lehrers: Eine Mutter sucht mit ihrem Sohn (4.Schuljahr)
die Beratung bei einer Kinesiologin, weil der Junge nicht lesen könne.
Es wird erkundet, dass dieser Junge Stress mit Buchstaben und mit der
Blickrichtung nach unten hatte. Entstanden im Alter von 6 Jahren. Was
war da geschehen? Der Erstklässler wurde mit einer Lehrerin
konfrontiert, die mit einem Schüler der Klasse sehr viel herumgeschimpft
hat. Beim Blick nach unten auf die neuen Buchstaben hörte er also das
Geschimpfe, das ihm Angst machte. -- Buchstaben waren also gekoppelt mit
dem Geschimpfe der Lehrerin. -- Das konnte mit Stirnhalten, die
Situation noch einmal vorstellen, dann Schöndenken, d.h. die Lehrerin
mit Gaben ausstatten, die ihr zu dem gegebenen Zeitpunkt nicht zur
Verfügung standen, entkoppelt. Ergebnis: Blickrichtung frei. Lesen
einwandfrei mit vollem Verständnis. Strahlen bei Mutter und Kind.

Jeder verhält sich so, wie er es gerade kann. Es kann aber sehr
hilfreich sein, sich der Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf das
Umfeld bewusst zu werden. Dabei leisten die Autoren mit ihrem Buch gute
Dienste. Das Zwiebelmodell macht mit seiner äußeren Schicht klar, wovon
gute Denkleistung, gute Entwicklung des Gehirns abhängt, vom Betriebsklima.

Also aus meiner Sicht sehr zu empfehlen für Kinder und Erwachsene.
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78 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hirnmythologie für Kinder, 8. März 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn (Gebundene Ausgabe)
Um es gleich vorneweg zu sagen: Ich würde das Buch niemals einem Kind zu lesen geben - auch wenn es mit viel Liebe und Sorgfalt hinsichtlich der verständlichen Formulierungen sowie der sehr ansprechenden Zeichnungen gestaltet ist - sogar gerade deswegen nicht. Der Grund ist ganz einfach: Es verführt bereits Kinder dazu, die naiven Schlussfolgerungen sowie die sehr fragwürdigen Thesen einiger weniger, aber sehr öffentlichlkeitswirksamer Hirnforscher - der Heidelberger Psychiater T. Fuchs nennt sie "Hirnmythologen"- kritiklos zu übernehmen. Und für das zweifellos Richtige, dass in diesem Buch zu finden ist: z.B. dass der Mensch sich nur als soziales Wesen entwickelt, dass Kinder Liebe brauchen, dass Lernen nicht über Angst und Druck, sondern spontane Motivation und aktives, selbstentdeckendes Lernen am nachhaltigsten gelingt - dafür bräuchte es keine Begründung mittels Hirnforschung. Das weiß jeder gute Pädagoge und Erzieher und erlebt es in seiner täglichen Praxis - wenn nicht, wird ihn auch die Hirnforschung nicht davon überzeugen können. Überhaupt: Warum versuchen uns diese Hirnforscher mit Büchern zu belehren, obwohl sie selber die These vertreten, unser Denken und Handeln sei ohnehin nur marginal kognitiv steuerbar - oder in ihrer Sprache: unser Präfrontalcortex unterliege der Macht des Limbischen Systems? Zumindest was die Wirksamkeit ihrer eigenen Reden und Schriften anbelangt, scheinen sie sich selbst nicht wirklich konsequent zu glauben.
Von vielen möglichen Beispielen des Buches sei nur eines kurz angeführt. Gleich auf Seite 6 ist zu lesen: "Und wenn wir denken, denkt eine Zwiebel". Genau das stimmt eben nicht. Ein Gehirn kann nicht denken, nur ein Organismus. Ein Gehirn entwickelt sich auch nicht wie eine Zwiebel, aus der allein heraus die gesamte Pflanze entsteht. Beim Gehirn aber ist es anders herum: Aus der befruchteten Eizelle entwickelt sich über Zelldifferenzierung eine Nervensystem, aus diesem ein zentrales und innerhalb dessen überhaupt erst ein Gehirn als hochspezialisiertes Organ. Es kann überhaupt nur beitragen zu dem, was wir Denken nennen, sofern es vom Körper versorgt wird. Es steuert also nicht nur den Körper, sondern unterliegt auch selbst -gerade in der Art und Weise seiner Leistungen- dessen Einflüssen. Das Gehirn ist also gerade nicht die ganze Zwiebel, sondern lediglich ein Organ eingebunden in einen Gesamtorganismus und seine Umwelt. Wollte man dieses Bild überhaupt verwenden, dann wäre die Zwiebel unser Leib und das Gehirn lediglich eine ihrer innersten Schalen. Denken ist von Beginn an nicht die isolierte Funktion lediglich eines Teilorgans sondern eine sich entwickelnde Leistung dieses Gesamtorganismus. Wir denken nicht nur mit unserem Gehirn, sondern auch mit unserem Herzen und unseren Muskeln. Nicht umsonst sprechen wir davon, etwas zu begreifen. Dies wäre bei anderen Neurologen wie K. Goldstein, V. v. Weizsäcker oder A. Damasio detailliert und wissenschaftlich begründet nachzulesen.
Und nebenbei bemerkt: Die unter jenen Hirnforschern so beliebte verfälschende Simplifizierung: "Nicht wir, sondern unser Gehirn denkt und entscheidet." setzt ganz naiv und unkritisch einen cartesischen Dualismus, nämlich den Unterschied von "Ich" und "Gehirn" voraus, auf dessen Grundlage allein eine solche entscheidbare Alternative überhaupt nur formulierbar wäre. Diese Grundlage neuzeitlich-abendländischen Denkens, die jene vorgeben so radikal in Frage zu stellen, setzen sie tatsächlich für ihre eigene Argumentation voraus. Da wäre man fast versucht an den berühmten Physiologen Du Bois-Reymond zu erinnern, der im 19. Jahrhundert auf die These eines Kollegen, das Gehirn produziere das Bewusstsein, wie die Niere den Urin, geantwortet haben soll: "Wenn man Sie so hört Herr Kollege, könnte man fast meinen, Sie hätten recht." Und das wäre nicht nur ein böser Scherz. Alle diese Thesen funktionieren nur so lange, so lange sie nicht auf diejenigen selbst bezogen werden, die sie entdeckt zu haben glauben. Dann nämlich fallen alle diese per definitionem eigenen Hirngespinste in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Innerhalb einer dialektischen Leib-Seele-Konzeption würde sich eine solche Alternative nach der entscheidenden Ursache unseres Bewusstseins gar nicht als sinnvoll entscheidbare Alternative stellen: weder unter erkenntnistheoretischem noch unter wissenschaftlichem Aspekt.
Das alles verdeutlicht die gefährlich verfälschenden Simplifizierungen, die in diesem Buch Kindern raffiniert untergeschoben werden. Es zählt zu den Absurditäten in der Argumentation jener Hirnmythologen, dass zunächst dem Menschen alle möglichen Leistungen abgesprochen werden, um sie anschließend einem seiner Organe als Teilfunktionen wieder zuzusprechen. Charakteristisch hierfür sind Sätze - wie sie auch in dem Buch ständig auftauchen: "Meine Zwiebel im Kopf denkt." (S.11) Oder: "Jetzt hat mein Gehirn einen Purzelbaum geschlagen, so hat es sich beim Lachen gefreut." (S.10) Das ist alles andere als wissenschaftlich begründet - es ist pure Hirnmythologie. Und sie kommt in genau dem besserwisserisch belehrenden Unterton daher, den die Autoren ihrerseits einer erheblichen Anzahl an Eltern, Erzieher und Lehrern unterstellen.
Abschließend sei dem erwachsenen Leser stattdessen eine alternative Lektüre empfohlen. Wer sich gründlich in die durchaus bedenkenswerte These des Buchs von Hüther/ Michels einlesen möchte - dass das Gehirn nur als soziales Organ arbeitet - dem sei das neueste Buch jenes Heidelberger Psychiaters T. Fuchs empfohlen. In ihm werden die sowohl wissenschaftlich als auch erkenntnistheoretisch entscheidenden Argumente inhaltlich präzise entwickelt. Der Titel lautet: "Das Gehirn - ein Beziehungsorgan". Dieses Buch sollte wirklich jeder gelesen haben, der sich für das angesprochene Thema ernsthaft interessiert. Dann wird er auch Kindern bessere Anregungen bieten können, wie man sich die Leistungen dieses erstaunlichen Organs in einem nicht weniger erstaunlichen Organismus am ehesten vorstellen kann.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Felix und Feline entdecken das Gehirn, 15. März 2009
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn (Gebundene Ausgabe)
Dies ist ein außergewöhnliches Buch, denn es behandelt das wohl komplexeste Organ des menschlichen Körpers. Das sich die Autoren Gerald Hüther & Inge Michels dazu eine Zweibel ausgesucht haben, um die Funktion des Gehirns zu verdeutlichen zeugt von Ideenreichtum und einer außergewöhnlichen Liebe zum Thema. Das Buch GEHIRNFORSCHUNG FÜR KINDER ist ein Sachbuch und Kinderbuch zugleich, es bleibt abzuwarten in welcher Kategorie es einen Preis gewinnen wird.

Das insbesondere der Autor Gerald Hüther, Professor, Entwicklungsbiologe und renommierter Deutscher Hirnforscher sich dieses Thema angenommen hat, erfreut mich und zeigt auf, dass sogar ein solches Thema Kindern beizubringen ist, wenn sich der Autor mit dem Lernen und Erleben von Kindern intensiv auseinandersetzt hat.

Die Illustrationen von Marlies Rieper-Bastian sollen hier auch nicht vergessen werden, denn ohne sie wäre das Buch nur halb so schön.

Die Autoren Gerald Hüther & Inge Michels zeigen zudem in ihrem Buch eine ganz interaktive Lernmethode zum Thema auf, denn zuerst sollen es die Eltern selbst lesen, dann dem Kind vorlesen oder zusammen lesen und am Ende des Buches gibt es ein Kapitel für die Eltern mit tiefer gehendem Fachwissen (aber immer noch für Laien verständlich). Nachdem Kinder den Stoff spielerisch gelernt haben, können die Kinder sehen wie sich auch die Eltern mit ihrem Buch und dem Thema beschäftigen - der Kreis ist damit geschlossen.

Das Buch besticht durch seine geniale Einfachheit mit der das Thema visualisiert wird und die beiden Protagonisten Felix und Feline sind voll bei der Sache um von der Zwiebel auf das Gehirn in verschiedenen Experimenten und Lernstufen schließen zu können.

Wissen kann nur ohne Zwang und Druck vermittelt werden, Kinder müssen sehen das freiwilliges Lernen besser ist und mehr Spaß macht - dieses Buch zeigt wie es geht.

Der Forschergeist wird hier geweckt und die Entdeckerfreude ist garantiert!

Sehr empfehlenswert!
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Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn
Gehirnforschung für Kinder - Felix und Feline entdecken das Gehirn von Inge Michels (Gebundene Ausgabe - März 2009)
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