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Kundenrezensionen

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am 17. August 2007
Jesper Juul, 1948 in Dänemark geboren, ist nach langer Ausbildung und Praxis als Familientherapeut seit Jahren einer der meist beachtetsten und gelesenen Autoren von Erziehungsbüchern. Ziel seiner eigenständig entwickelten Therapie- und Beratungsform ist es, mit Kurzzeitinterventionen mit der ganzen Familien handlungsorientiert und praxisnah Eltern bei der Suche nach neuen Wegen in der Erziehung zu unterstützen. Seine Bücher dienen dem selben Zweck. Ohne großen Theorieüberhang stellen sie immer einen Zusammenhang her zwischen den Erziehungsmethoden, mit denen die heutigen Eltern als Kinder konfrontiert waren, und dem was heute nötig erscheint. So betont er immer wieder, wie viele Eltern heutzutage quasi überbildet sind mit Pädagogik und so wiederum das Rad zurückdrehen sehr zum Unwohl der Kinder und der ganzen Familiensituation.
Sein ganzer Ansatz dreht sich um wenige, aber dafür schwerwiegende Punkte, die , beachtet man sie nicht, dramatische Folgen zeitigen.

So geht er zunächst aus von der absoluten Gleichwürdigkeit aller Familienmitglieder. Er fordert Eltern dazu auf, sich unbedingt Rechenschaft abzulegen darüber, was ihre eigenen Werte sind, bevor sie kritiklos diejenigen auf ihre Kinder übertragen, mit denen sie selbst aufgewachsen sind. Wie auch viele andere Autoren weist Juul darauf hin, daß Grenzen beachtet werden müssen. Aber: "Kinder, die angeblich ihre 'Grenzen austesten', suchen gewissermaßen nach der wahren Persönlichkeit ihrer Eltern. Sie wollen wissen, wer ihre Eltern eigentlich sind und wofür sie stehen."

Eltern sollen Verantwortung übernehmen und sie auch ihren Kindern übertragen statt bloßen Gehorsam zu fordern. Sie sollen akzeptieren und umsetzen, daß es in einer Familie ein Machtgefälle gibt und die entsprechende Führung übernehmen. Ohne diesen neuen autoritativen" Erziehungsstil geht entweder alles drunter und drüber, die Kinder haben keine Orientierung und können machen, was sie wollen,( was sie nun wirklich nicht wollen), oder es gibt einen schnellen Rückfall in die alte Solange du deine Füße unter meinen Tisch streckst" - Erziehung.

Das Buch steckt voll von interessanten Ansätzen, die man in seiner eigenen Familie erproben kann und bei deren Umsetzung man merkt, daß es sofort funktioniert. Juuls Konzept ist lebendig so wie das Leben selbst. Es weiß um die Widersprüche des Lebens und auch um die Weisheit, daß sich alles immer wieder verändert. Wer sich den Chancen und den vielfältigen Möglichkeiten von Veränderung in einer Familie stellt, wer sie als Bereicherung ansehen kann und sich dafür auch die nötige Zeit ( ein sehr wichtiger Faktor bei Juul) nimmt, der wird erleben, daß trotz, oder gerade wegen, der vielfältigen Konflikte, die ein Leben in der Familien mit sich bringt, sie eine wahrer Steinbruch von erfüllenden und lebenssinnstiftenden Erfahrungen sein kann.

Man kann eigentlich jedes lieferbare Buch Juuls zur Hand nehmen, und wird immer wieder in die gleiche Lebens- und Erziehungsphilosophie hineingezogen.
In diesem neuen Buch geht es schwerpunktmäßig um den Zusammenhang zwischen der Beziehung der Eltern untereinander und ihrer direkten Auswirkung auf die Kinder und das Leben in der Familie.

Wer also einen einfachen Erziehungsratgeber sucht und sich selbst dabei außen vor lassen will, wird in diesem Buch sich nicht wiederfinden. Wer aber den Reichtum kennenlernen und noch erweitern will, den ein Leben in einer Familie bereithält, wenn man nur bereit ist, bestimmte Dinge zu achten und an sich selbst zu arbeiten, dem wird das Buch zur Schatzkiste.
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am 21. September 2008
Das kompetente Kind war für mich bereits ein Buch, welches mir meine Augen öffneten und meine Perspektive erweiterte. Nun geht es mit der Familie weiter.
Warum nicht etwas an seinem eigenen Verhalten und dem Familienleben ändern?

Fragen wie Taschengeld als Entlohnung ? oder gemeinsames Essen? werden hier aufgegriffen und von verschiedenen Seiten betrachtet.
Hierbei zeigt uns der Autor nicht auf, was gut oder schlecht ist, sondern regt uns zum Nachdenken an, die Punkte die dafür oder dagegen sprechen könnten werden kurz erläutert, aber uns wird klar, daß es nicht schwarz oder weiß gibt sondern Facetten dazwischen und jede Familie seinen eigenen Weg gehen muss, da jede Familie einzigartig ist.
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am 18. Oktober 2010
Auf Grund der positiven Rezensionen und weil ich auch schon das kompetente Kinde von Jesper Juul gelesen habe, was mir zwar sehr zusagte, jedoch etwas anstrengend zu lesen war, bestellte ich mir dieses Buch.

Ich las "die kompetente Familie" in 2 Tagen durch und hatte sehr viele Aha-Erlebnisse, wurde im Umgang mit meiner Tochter bestätigt und erhielt viele Anregungen im Umgang miteinander (in der Familie, also auch mit dem Partner).

Was ich besonders positiv finde ist, dass nicht nur auf das Kind sondern auch auf die Beziehung zum Partner stark eingegangen wird - es geht ja schließlich um die ganze Famlie.

Jesper Juul erhebt nicht den Zeigefinger, sonder weist Wege, die man einschlagen kann.
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am 11. September 2009
Schade, dass die bücher von Jesper Juul noch nicht so populär sind wie etwa die von Michael Winterhoff oder dem unsäglichen Bueb - sei hätten es nämlich verdient. Juul schreibt keine "Kochrezepte" für die Erziehung oder Wenn-dann-Ratschläge für Eltern, die wollen, dass ihre Kinder funktionieren, sondern zeigt uns, wie wir mit unseren Kindern so zusammenleben können, dass es für die ganze Familie bereichernd ist. Dass Familie ein Gefüge ist, in dem alles zusammenwirkt, und dass man als Eltern am besten tut, wenn man erst mal das eigene Verhalten hinterfragt, ist eine Erkenntnis, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Fernab von Vorstellungen wie Disziplin oder Gehorsam zeigt uns Jesper Juul, wie wir unsere liebenvollen Gefühle in liebevolles Verhalten umsetzen können, und wie wohltuend es ist, mit destruktiven Erziehungsmassnahmen zu brechen und lieber immer wieder neu zu entscheiden, was wir wie wann und warum mit unseren Kindern tun - ganz da als Mensch und nicht als "Erzieher". Das derzeit beste Elternbuch am Markt!
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Dieses "Neue Wege in der Familie"- Buch ist ein Volltreffer für alle Paare und "Alleinerziehende", welche mit Kind bzw. Kindern in einer Gemeinschaft leben.
Man fühlt sich von den Darstellungen, Vorschlägen und Hinweisen ernst genommen - und wird es auch!
Der dänische "Erfolgsautor" und Familientherapeut Jesper Juul bringt hier sein ganzes Fach- und Erfahrungswissen zur Geltung.
Die Übersetzung ins Deutsche ist phänomenal gelungen und berücksichtigt die anderen deutschen Verhältnisse. Insbesondere die tatsächliche Zuwendung an die Leserinnen und Leser schwingt durch alle Zeilen mit.
Das Buch selbst serviert vom Aufbau her in wohligen Portionen, so dass man die einzelnen Abschnitte auch unabhängig voneinander lesen kann und sich die Lektüre durchaus für Pausen oder als Bettlektüre eignet.
Zwar fehlen die oftmals erfrischenden Cartoons, dennoch ist das Buch aufgelockert durch Zitate, Zusammenfassungen und kleinere Auflistungen. Ohne zu verwirren, ist das Schriftbild abwechslungsreich und die Schriftgröße für das Lesen nach einem ermüdenden Erziehungstag gut geeignet. Jesper Juul geht zwar nicht so sehr auf religiöse Bestandteile des Familienlebens ein, verdeutlicht jedoch in einer überzeugenden Weise, wie notwendig Rituale und auch spirituelle Bestandteile im Zusammenleben einer Familie sind. Die an unterschiedlichen Stellen hergestellten Bezüge zum "familylab" - die Familienwerkstatt - lassen das Buch als Werbeträger für dieses in Deutschland neuere Bildungs- und Erfahrungsangebot für Eltern erscheinen. Dieses Angebot scheint zukunftsträchtig zu sein und die Eltern konkret dort abzuholen, wo ihre Bedürfnisse liegen - nämlich in der alltagsbezogenen, heutige Lebensformen und -umstände berücksichtigenden konkreten Hilfe und Begleitung.
Die wertschätzenden, manchmal auch humor- und immer respektvollen Beispiele der Erziehung im Familienalltag und die konkreten Unterstützungshilfen machen diesen "Ratgeber" zu einem "Ratnehmer"; denn Mütter und Väter gleichermaßen werden in diesem Werk respektvoll angenommen und werden die Hilfen gerne annehmen. Zudem werden Fachleute aus Erziehung und Bildung so manchen Part der Ausführungen Jesper Juuls annehmen, um die "Bildungs- und Erziehungspartnerschaft" wieder zu einer gemeinsamen Aufgabe zu machen - mit Respekt, Fach- und Menschlichkeit!
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am 25. Juli 2009
Dieses Buch ist ein Muss für jeden frisch gebackene Familie. Ich finde es schade, dass es mir erst dann in die Hände gefallen ist, als meine Ehe am zerbröckeln war, aber, ich glaube, dass durch das Wissen aus diesem Buch, noch nicht alles verloren ist. Dieses Buch hat meine Seele gestreichelt und mir wieder Hoffnung gegeben. Als Mutter und vor allem als Frau (Ehefrau) fühle ICH MICH nun wieder verstanden und habe gelernt, dass meine Gefühle mir gegenüber was mein eigenes ICH angeht einfach normal war und dass vieles in der Herkunftsfamilie verankert ist. Wunderbar.
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Dieses Buch wurde mir von einer Therapeutin empfohlen, deshalb kaufte ich es mir, obwohl ich für mich inzwischen eigentlich beschlossen hatte, dass mein Maß an Erziehungstheorien voll ist, insbesondere, weil ich häufig einfach auch das Gefühl hatte, dass diese ganzen Theorien uns und unseren Kindern gar nicht gerecht wurden.

"Die kompetente Familie" besticht dadurch, dass sie eben keine Patentlösungen vorgibt, sondern die Familie und das Verhalten der Kinder so beleuchtet, dass einem bestimmte Zusammenhänge klar werden. Das Wissen darum, welche Dynamik hinter welchem Verhalten der Kinder und auch der Eltern steckt und was diese bewirkt, ist nicht nur interessant zu lesen, es hilft einem auch, die Verhaltensmuster zu durchbrechen und zu lernen, mit bestimmten Situationen anders umzugehen.
Ich hatte das Gefühl, durch einige Aussagen auch ein Stück weit entlastet zu werden, man sollte als Eltern zwar derjenige sein, der den Ton angibt, aber man ist nicht für alles verantwortlich und man darf den Kindern einige Erfahrungen und Entscheidungen auch überlassen, ohne sich gleich "schlecht" fühlen zu müssen.
Bei anderen Erziehungsratgebern hatte ich, um es einmal überspitzt zu formulieren, oft das Gefühl, dass man als Eltern wahlweise immer und überall die Zügel in der Hand behalten sollte, um die Kinder möglichst viel zu entlasten, was meinem Verständnis von einer Erziehung zu selbstständig handelnden und selbstständig denkenden Persönlichkeiten zuwider läuft oder man sollte als Eltern gar wie ein Feldwebel der Familie vorstehen und die Kommandos geben.
Der in meinen Augen sehr positive Inhalt dieses Buches wurde dann auch noch in gut strukturierte und gut lesbare kurze Kapitel gepackt, deren Kerninhalte jeweils noch einmal einprägsam hervorgehoben werden.
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am 10. November 2013
Ich hatte schon Bücher von Jesper Juul gelesen und irgendwann kennt man seine Ansichten einfach. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, mal ein Buch von ihm in die Hand zu nehmen, und warum nicht dieses. Sein Grundanliegen ist es, die Würde des Kindes in den Vordergrund zu stellen. Dem stimme ich voll zu, das sollte man sich in der Erziehung immer wieder bewusst machen - und da hilft es, anhand von einem Ratgeber (ich würde schon sagen, es ist einer, wenn auch nicht mit den typischen Tipps) hin und wieder mal sein eigenes Verhalten zu überdenken. Manche der Beispiele in dem Buch gehen mir persönlich zu weit bzw. hätte ich Schwierigkeiten, die beschriebenen Verhaltensweisen zuzulassen - da braucht man schon viel Mut und Vertrauen in die Kinder und in die Welt dazu.
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am 29. November 2009
Dieses Buch ist eine hilfreiche und wirksame Unterstützung für Eltern, die ihre Kinder auf das Leben in der heutigen, modernen Zeit vorbereiten wollen und zu Menschen, die sich in der heutigen Gesellschaft sicher bewegen können, erziehen möchten.
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am 19. Februar 2011
Auf Grund meiner Begeisterung für das Buch "Dein kompetentes Kind" vom selben Autor bestellte ich mir dieses. Meines Erachtens wird hierin nicht viel Neues erläutert, eine erkennbare Erweiterung (wie der Buchtitel schon erahnen lässt) ist, dass die Beziehung zum Partner ebenfalls in den Fokus gerückt wird.
Gelungen halte ich nach wie vor die vielen Kommunikations-BEISPIELE, die immer wieder verdeutlichen, dass der "Ton die Musik" macht.
Vielleicht ist Zielgruppe des Buches eher eine Familie mit Schulkindern oder aber Eltern- (bzw. Familien-)teile, von denen einer merkt, dass er im Beziehungs- und Aufgabengeflecht Familie zu kurz kommt.
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