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5.0 von 5 Sternen Positiver Blick auf die Geschlechterdebatte
Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Die Autorin nähert sich diesem sehr konfliktträchtigen Thema der Geschlechtererziehung von Kindern, den Missverständnissen in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern und den Umsetzungsforderungen des EU-weiten Auftrages des "Gender-Mainstreaming" auf ihre ganz besonders erzählende Weise. Sie lässt die...
Veröffentlicht am 26. Januar 2006 von Christine Klein

versus
27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wolf im Schafspelz
Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich eine Abschlussarbeit zum Thema Jungenpädagogik verfasse.

Den Titel, sowie das Aussehen und den Klappentext deutete ich als sehr positiv und ich dachte ich würde ein Buch erhalten, in dem es um Jungen und Mädchen geht.

Das Buch hat mich enttäuscht. Die Autorin driftet immer wieder in eine...
Veröffentlicht am 30. Juni 2011 von C.Deutsch


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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wolf im Schafspelz, 30. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Jungen sind anders, Mädchen auch: Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung (Taschenbuch)
Ich habe mir dieses Buch gekauft, da ich eine Abschlussarbeit zum Thema Jungenpädagogik verfasse.

Den Titel, sowie das Aussehen und den Klappentext deutete ich als sehr positiv und ich dachte ich würde ein Buch erhalten, in dem es um Jungen und Mädchen geht.

Das Buch hat mich enttäuscht. Die Autorin driftet immer wieder in eine sehr feministische Richtung ab. Natürlich ist es so, dass Frauen auch heute noch schlechter verdienen als Männer. Das bezweifle ich nicht und ich finde diesen Zustand nicht tragbar. Jedoch gehören solche Themen nicht in ein Buch, in den es um Kinder geht.

Leider dreht sich das Buch hauptsächlich um die Benachteiligung der Frauen und Mädchen. Jungen werde nur am Rand erwähnt. Frau Melitta Walter spricht z.B. von Erfahrungen mit Mädchengruppen, mit denen sie Spezielle Angebote durchgeführt hat. Nach 20 Seiten folgt der Satz "Ein Angebot dieser Art lässt sich auch mit Jungen durchführen." Mich als Leser hätte es jedoch interessiert wie die Jungen mit der gleichen Situation umgegangen wären umso ein genaueres Bild zu den Verhaltensweisen der beiden Geschlechter zu bekommen. Dies wiederholt sich immer wieder. Jungen kommen in diesem Buch nur im Vorwort (welches vortrefflich ist und Lust auf mehr macht - was jedoch nicht eintrifft)und im Nachwort intensiver vor(im restlichen Buch ist der Junge/Mann eine Randerscheinung.

Die Autorin schildert immer wieder wie schlecht es Mädchen und Frauen haben. Des Weiteren idealisiert und verallgemeinert ihre Erfahrungen. Ein Beispiel hierfür findet sich in dem Abschnitt, in dem sie erzählt, dass eine Mädchengruppe und eine Jungengruppe je einen Turm bauen sollen. Die Jungen arbeiten nicht zusammen und bauen jeder einen kleinen eigenen Turm, sie sind alles Einzelgänger. Die Mädchen hingegen setzen sich nett zusammen und reden darüber wie der Turm gestaltet werden soll. Aufgaben werden verteilt und ganz Harmonisch bauen sie einen Turm. Fazit Mädchen arbeiten grundsätzlich besser zusammen als Jungen.

Dies ist nur ein Beispiel dafür, mit was für Klischees gearbeitet wird. In meiner Pädagogischen Laufbahn habe ich viele verschiedene Gruppen kennen gelernt, dabei stellte ich fest, dass je nach Gruppensituation Kinder verschieden Gut zusammen arbeiten. Es gibt Gruppen, in denen sie die Mädchen nur "an zicken" und die Jungen harmonisch arbeiten. In anderen Gruppen ist es genau anders herum.

Dieses Buch ist sehr subjektiv verfasst. Frau Walter schreibt viel über ihre Einstellung zur Situation der Frau auf wissenschaftliche und Pädagogische Studien verzichtet sie geflissentlich. So bejubelt sie z.B. ein Bild aus einem englischen Fußballstadion, in dem eine Frau mit einem Säugling auf dem Arm in der Fankurve steht(der Säugling hat Bauohrenschützer gegen den Lärm auf). Sie lobt dieses Bild als Zeichen der Gleichberechtigung und den Mut dieser Frau. Was ist jedoch mutig daran einem Säugling einer solchen Reizüberflutung aus zu setzen.(Rauch, Lärm, Menschenmassen, Unruhe etc.) Sie tut so als seien Frauen in Stadien nicht zugelassen und sagt, dass das Stadion ein Raum für Männer sei. In welcher Zeit lebt diese Frau bitte? Wenn ich heute in ein Stadion schaue, dann sind dort sehr viele Frauen anzutreffen. Sie kritisiert, wie viel Geld für den Sport ausgegeben wird redet aber nicht über die einnahmen. Zudem ist es vollkommen egal wie viel Geld für diese Sportart ausgegeben wird, da sie ja nicht von unseren Steuern sondern von den Fans finanziert wird. Also kann ich ihre Aufregung zu dem Thema nicht nachvollziehen, da solche Dinge für sie irrelevant sind.

Ich bin kein Fußballfan. Aber was haben solche Aussagen in einem Buch über Kindererziehung zu suchen?

Sie sagt das Jungen in Einrichtungen den Bauteppich dominieren und die armen schüchternen Mädchen in die Puppenecke verdrängt werden. Ich habe auch beobachten können das Mädchen oft mit Puppen spielen und Jungen mit Bauklötzen. Jedoch auch den umgekehrten Fall. Selbst wenn es so wäre ist es immer noch so, dass ich die Kinder nicht dazu zwingen kann etwas zu spielen, nur damit sie in meinen Augen gleichberechtigt sind. In den Einrichtungen in denen ich zugegen war, hatten alle Kinder die Möglichkeit das zu spielen wozu sie Lust hatten und uups... die Mädchen spielten viel lieber soziale Spiele (Vater Mutter Kind -> Puppenecke) und die Jungen lieber Konstruktionsspiele (Gebäudebauen -> Bauteppich). Es wird in vielen Pädagogischen Büchern belegt, dass dies ein ganz normaler Prozess ist.

Außeracht wird gelassen, dass jeder Mensch eigene Interessen hat. Ich würde auch keine Beschwerde darüber schreiben, dass zu wenig Männer in Schuhgeschäften anzutreffen sind und sie angeblich verdrängt werden, nur weil das Interesse nicht da ist (das Männer und Kinder Abteilung zusammen gelegt sind mal außer Acht gelassen). Oder das die armen Jungen nicht in die Puppenecke dürfen, weil die Mädchen die se besetzen.

Es wird verallgemeinert wo man auch hin liest. Die Autorin schreibt über Männer- bzw. Frauenräume. Ein Parkt ist angeblich ein Männerraum hier spielen Jungen Fußball und Männer mit den großen Schachfiguren, alte Männer schauen den Jungen zu. Die Frauen sieht man höchstens beim Kinderwaagen schieben und mit ihren Kindern auf dem Spielplatz. Sie behauptet auch hier Frauen würden aus dem Park verdrängt. Also in unserem Park sind Mädchen, Frauen, alte Frauen, Jungen, Männer und alte Männer gleich vertreten und ich habe es nie anders kennengelernt. Auch nachts wird die Welt angeblich von Männern übernommen und die Frauen werden in ihre vier Wände verdrängt. Alte Frauen schauen nach draußen, weil sie sich nicht hinaus trauen. Also von meiner Oma weiß ich, dass sie einfach keine Lust hat raus zu gehen und wenn ich mir Bars und Clubs anschaue sind dort Männer und Frauen gleich vertreten.

Ich verdamme die Aussagen der Autorin nicht sondern ich ärger mich darüber, dass sie das Buch als etwas darstellt was es nicht ist, als ein Buch über Mädchen UND Jungen. Allen die das Thema Geschlechterpädagogik interessiert empfehle ich das Buch "Brauchen Jungen eine andere Erziehung als Mädchen?". Hier geht es um Jungen und Mädchen, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Es ist sachlich und intensiv, darüber hinaus bietet es viele Anregungen für den Pädagogischen Alltag.

Fazit: Ich wurde von den Angaben zum Buch fehlgeleitet, das Buch ist subjektiv und beschreibt die interpretative Sicht einer Frau auf die Kinderwelt in der ihre eigenen Feministischen Vorstellungen mit den natürlichen Verhaltensweisen der Kinder Kollidieren. Jungen und Mädchen, Männer und Frauen sind im physischen und psychischen Bereich verschieden entwickelt und das ist wissenschaftlich belegt. Kinder werden NICHT als Neutrum geboren und nicht erst durch die Erziehung ein Geschlecht. Sie werden als Jungen und Mädchen geboren. Es geht nicht darum sie gleich zu erziehen und ihnen so die Möglichkeit zur Identifikation zu rauben, sondern beide Seiten in ihren Bedürfnissen, Wünschen und Interessen zu fördern. Ihnen so die Möglichkeit zu geben sich zu entfalten und als Mann oder Frau zu finden, so dass beide die gleichen Chancen für die Zukunft haben.

(Die von mir genannten Auszüge sind nur Beispieler einer Vielzahl von, in meinen Augen, schlechten aussagen. So geht es das ganze Buch über.)
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positiver Blick auf die Geschlechterdebatte, 26. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Jungen sind anders, Mädchen auch: Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung (Taschenbuch)
Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Die Autorin nähert sich diesem sehr konfliktträchtigen Thema der Geschlechtererziehung von Kindern, den Missverständnissen in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern und den Umsetzungsforderungen des EU-weiten Auftrages des "Gender-Mainstreaming" auf ihre ganz besonders erzählende Weise. Sie lässt die Leser teilhaben an ihren beruflichen Erfahrungen, sie regt an, sich der eigenen Kindheit zu erinnern und auch den derzeitigen beruflichen und privaten Alltag genauer auf die geschlechtsspezifischen Aspekte hin zu betrachten. Männer und Frauen werden abwechselnd angesprochen, die Autorin trennt nicht, sie vermittelt ziwschen den Geschlechtern. Melitta Walter beschreibt anschaulich die "Irrungen und Wirrungen" der Geschlechterkommunikation, schildet die "Dramen und Komödien", die unser Aufwachsen und Erleben -weiblich oder männlich sozialisiert - begleiten. Theorie und Praxis gehen dabei Hand in Hand. M.Walter plädiert für eine Erziehungskultur, die die Interessen und die Lebensrealitäten von Mädchen und Jungen gleichermaßen berücksichtigt. Ein Standardwerk, das in keiner Bibliothek in (sozial-)pädagogischen Ausbildungsstätten fehlen sollte. Sehr lesenswert aber auch für aufgeschlossene Eltern.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jungen sind anders, Mädchen auch Melitta Walter, 20. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Jungen sind anders, Mädchen auch: Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung (Taschenbuch)
Als Dozentin der Fachakademie für Sozialpädagogik der LHM finde ich einerseits den gut lesbaren und lebhaften Schreibstil ausgezeichnet und andererseits begeistert mich die Praxisnähe mit den vielen Beispielen sehr. Ich arbeite mit dem Buch gerne und habe es bereits an KollegInnen und Studierende weiterempfohlen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewusst miteinander leben, 22. Januar 2006
Von 
Detlef Rüsch "detlefruesch" (Landshut, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Jungen sind anders, Mädchen auch: Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung (Taschenbuch)
Wie erzieht und begleitet man Jungen bzw. Mädchen, ohne sie direkt in Geschlechtsrollen- Klischees hineinzubringen? Diese Frage beantwortet die Erzieherin und Sexualpädagogin Melitta Walter sehr vielseitig. In sieben Kapiteln beschreibt sie, wie man ganz bewusst den jungen Menschen helfen kann, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen, ohne sie aufgrund ihres Geschlechts zu benachteiligen. Mal geht es um das Geld, dann um Sport und ein anderes Mal wird deutlich, wie schon die beanspruchten Räume unterschiedlich sind zwischen Mädchen und Jungen.
Melitta Walter geht sehr sensibel mit feinen Nuancen um, welche die Geschlechtsrolle vor dem Menschsein stellt. Wer die Entwicklung der letzten Jahre verfolgt, kann zwar schon vielversprechende Wandlungen wahrnehmen, dennoch gibt es immer noch viel Potenzial auszuschöpfen, die Erziehung geschlechtergerecht zu gestalten.
Wie lange hat es gebraucht, ehe man aufmerksam wird, wenn im Fernsehen z.B. nur die Bürger, die Zuschauer oder die Wähler angesprochen werden... Inzwischen ist man sehr sensibel geworden und bezieht den weiblichen Teil der Bevölkerung größtenteils ein.
Melitta Walter deckt unterschwellige Andersbehandlungen auf und zeigt durch gezielte Fragestellungen, Untersuchungsergebnisse und praktische Hinweise für den Familien- und Berufsalltag auf, wie man Töchter und Söhne geschlechtergerecht erziehen kann. Interessante Internettipps ergänzen die Literaturhinweise und geben die Chance, eine sensible Erziehungskultur zu gestalten – weit über dieses Buch hinaus.
Leider fehlen in diesem Buch auflockernde Zeichnungen oder Karikaturen, welche noch einmal auf einer anderen Bewusstseinsebene die textlichen Angaben unterstützt hätten.
Alles in allem ein ansprechendes Buch, das sowohl den Jungen als auch den Mädchen gerecht wird und Männer wie Frauen gleichermaßen anzusprechen vermag.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlen, kaufen, verschenken!, 17. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Jungen sind anders, Mädchen auch: Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung (Taschenbuch)
Melitta Walter hat ein unterhaltsames Buch geschrieben, dass aus den verschiedensten Blickwinkeln das Verhältnis der Geschlechter beleuchtet. Es besticht durch die freundliche Haltung, mit der viele Stationen auf dem Weg vom Jungen zum Mann, vom Mädchen zur Frau beschrieben werden, ohne auf deutliche Worte zu verzichten. Sie hat für jeden Leser, jede Leserin vielfältige Anregungen zur Reflektion und Beobachtung zu bieten, ohne wohlfeile Patentrezepte vorzuschlagen. Das Buch kann als Fachliteratur allen PädagogInnen empfohlen werden und eignet sich zugleich als vergnügliche Lektüre für die Straßenbahn.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Na endlich, 25. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Jungen sind anders, Mädchen auch: Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung (Taschenbuch)
Warum gibt es nicht mehr von solchen Texten? Die Schwierigkeit mit der Genderproblematik ist, dass es nur den allerwenigsten gelingt, in aller gebotenen Knappheit verständlich und klar für eine geschlechtergerechte Erziehung zu plädieren. Es ist sicherlich von einigem Nutzen, sich wissenschaftliche Texte von Judith Butler oder Christina von Braun anzueignen, aber es ist auch mühselig, aufreibend und intellektuelle Schwerstarbeit, insbesondere, wenn man an der "Erziehungsfront" steht und für derlei Lektüre kaum Zeit hat.
Melitta Walter wählt einen anderen, geradezu verblüffenden und simplen Weg. Indem sie kindliche Begebenheiten konstruiert, die wir so oder so ähnlich alle erlebt haben und uns behutsam aber sehr klar verdeutlicht, was ungerecht ist, wer profitiert und warum, schafft sie es, tatsächlich soetwas wie ein bejahendes Gefühl zu erzeugen - zumeist scheitert jeglicher Genderdiskurs gerade daran, eine Kopfsache zu bleiben.

Allen ans Herz gelegt, die über den Geschlechterrand, der ihnen lebenslänglich aufgezwängt wird, blicken wollen, um zu sehen, was ihre Kinder alles sein könnten, wenn wir sie ließen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch wie das wirkliche Leben, 13. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Jungen sind anders, Mädchen auch: Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung (Taschenbuch)
Melitta Walter schafft es mit ihrem Buch, nicht nur den Blick für die geschlechtergerechte Padägogik im Umgang mit Kindern zu schärfen, sondern setzt in vielen Punkten beim Leser/Leserin im privaten Feld an.Sie führt uns auf sehr sensible und geschickte Weise in unsere eigene Kindheit zurück und hilft uns unserer Frau/Mann sein zu hinterfragen, und Zusammenhänge verständlich aufzudecken.
Zudem spricht sie viele spannende Bereiche, wie z.B. das Thema Sport und den Umgang mit Geld an, den ich unter dem Geschlechteraspekt noch nicht betrachtet habe.
Alles in Allem... ein Buch wie das wirkliche Leben...Sehr empfehlenswert!!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie schwer es doch ist, alles richtig zu machen, 15. April 2005
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Jungen sind anders, Mädchen auch: Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung (Taschenbuch)
Das Mädchen und Jungen anders sind, ist klar, aber warum dies so ist, ist nicht nur Genetik, vielfach ist es auch Erziehung! Melitta Walter zeigt in ihrem Buch „Jungen sind anders, Mädchen auch" sehr gekonnt auf, wie sehr Eltern und Gesellschaft versuchen unangepaßtes Verhalten zu verhindern und damit einiges an Kreativität im Keim zu ersticken.
Wenn man selbst Kinder hat, fragt man sich oft; „mache ich alles richtig, erziehe ich korrekt und gebe ich die richtigen Werte vor". Vielfach ist man dabei aber unsicher oder greift auf alte, elterliche Werte zurück. Dies kann fatale Folgen haben, um gerecht zu erziehen. Die Autorin Melitta Walter zeigt in ihrem Buch „Jungen sind anders, Mädchen auch" auf, wie eine gerechte Erziehung aussehen könnte und wo die gröbsten Fallstricke liegen.
Die Kapitel sind allesamt sehr interessant geschrieben und zeigen sehr schnell auf, daß wir Eltern immer noch Fehler machen, teilweise absichtlich, teilweise unabsichtlich. Das Kapitel „Was wäre, wenn wir tauschen könnten" zeigt sehr schnell, was Mann oder Frau wirklich weiß vom Tagesablauf den anderen Geschlechts und was wichtig ist. Welche Vorbilder bewegen uns bei der Erziehung und warum der Ball, das Werkzeug und die Bauecke immer in der Hand von Männern ist. Auch warum Frauen immer ausweichen müssen, wenn ein Mann im Anmarsch ist, war für mich mehr als interessant zu erfahren.
Selbst bei der Arbeit zeigt sich schnell, wie sehr wir noch getrennt sind und beim Geld wird es dann wohl sehr offensichtlich, oder nicht?! „Mann" hat es eben...
Ich schätze dieses Buch sehr hoch ein und erhoffe mir sehr, meine Kinder besser zu erziehen oder vielmehr anders. Ich bin nicht frei von Fehlern doch auch ich habe die Chance mich zu bessern und ausgetrampelte Pfade zu verlassen. Ich glaube es wird mir Dank dieses guten Buchs gelingen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geschlechtsspezifische Fragestellungen bei Managementberatungen, 28. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Jungen sind anders, Mädchen auch: Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung (Taschenbuch)
Im Rahmen meiner Tätigkeit als Unternehmensberaterin stoße ich immer wieder auf geschlechtsspezifische Verhaltensmuster. Ein häufiges Thema ist die unterschiedliche Bewertung und der daraus resultierende Umgang mit Geld. In Melitta Walters Kapitel "Vom Umgang mit Geld - "Mann" hat es..., zeigt sie die Zusammenhänge auf eine sehr gute Art und Weise auf.
Die zitierten Beispiele lassen sich, leider immer noch, stets durch meine Praxis belegen. Die Autorin legt, für mich sehr erfrischend, besonderen Wert darauf die Geschlechter nicht gegeneinander auszuspielen. Sie macht deutlich, dass der subjektiv empfundene Nachteil der einen Geschlechter-seite nicht automatisch zum Vorteil der anderen geraten muß. In allen Kapiteln zieht sich, wie ein roter Faden durch, "dass sich traditionelle Geschlechterrollen nur mit unserer eigenen lebenslangen Entwicklung verändern".
Ich empfehle dieses Buch sehr gerne meinem Klientel, da es kurzweilig und ohne moralisch erhobenen Zeigefinger, vielfältige Anstöße gibt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gender-Erziehung, 6. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Jungen sind anders, Mädchen auch: Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung (Taschenbuch)
Der Begriff "geschlechtergerechte Erziehung" im Untertitel täuscht. Eine jungen- und mädchenspezifische Erziehung ist gar nicht gemeint. Die Aufgabe der Erziehung sieht die Autorin in einer Angleichung der Geschlechter. In der Instrumentalisierung der Erziehung für die politischen Ziele des Feminismus unterscheidet sich die Gender-Pädagogik der Autorin gar nicht von der früheren Pädagogik der neuen Linken in den 70er Jahren. Eine solche Instrumentalisierung der Erziehung für die Gesellschaftsveränderung ist schlicht und einfach Kindesmißbrauch. Erschreckend totalitär ist das Bestreben der Autorin, alle Kinderbücher mit traditionellen Geschlechterrollen aus den Regalen der Buchgeschäfte zu verbannen.
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