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69 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juni 2007
Das englische Original von J.W. Heisig ist umstritten und der deutschen Übersetzung geht es genauso. Ich persönlich befürworte nach eigenen Erfahrungen mit der traditionellen und der von Heisig verwendeten Lernmethode eindeutig letztere:

- Statt Strichfolge, Lesungen, Bedeutungen und Komposita auf einmal zu lernen, wird der "Datensatz" pro Kanji bei Heisig auf die exakte Schreibweise und ein Schlüsselwort, meist die Hauptbedeutung des Kanji, beschränkt.

- In den Kopf gelangen diese Informationen nicht durch eintöniges Schreiben, Schreiben, Schreiben, sondern durch kurze, teils aberwitzige "Geschichten", aus denen sowohl exakte Schreibweise als auch Schlüsselwort hervorgehen. Stures Pauken entfällt. Mir macht das Ausmalen der Geschichten, die ich teilweise mit Karikaturen usw. ergänze, sogar richtig Spaß.

Für die Lesungen und Komposita gibt es Band 2. Es ist erstaunlich, wie leicht man sich oft die Komposita merken kann, indem man einfach die Schlüsselworte aneinander reiht. Heisig wird oft entgegengehalten, daß schließlich die Japaner in der Schule ausschließlich nach der traditionellen Methode die Kanji lernen und das mit Erfolg - aber Hand aufs Herz: Sind Sie ein japanisches Schulkind?

Um als erwachsener Ausländer, der die Höhe seiner geistigen Aufnahmebereitschaft vielleicht schon hinter sich hat, noch alle wichtigen Kanji zu erlernen, muß man meiner Meinung nach einfach stufenweise vorgehen. Also mit Schreibweise und Grundbedeutung anfangen und erst danach mit Lesungen und Komposita weitermachen. Es mag zwar unorthodox sein, aber es funktioniert!

Die zweite Auflage überzeugt durch die gleiche hohe Druckqualität und kleinere Aktualisierungen.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. März 2008
Das Buch ist kompromisslos für das Selbststudium konzipiert. Es ist ein Vorbereitungs- oder Nachbereitungs-Buch. Ich habe verschiedene andere Wege ausprobiert, insbesondere hatte mich an dem Buch ursprünglich gestört, dass es die Aussprache ausklammert. Ich spreche Japanisch soweit, dass ich Ingenieursthemen mit japanischen Kollegen und Kunden auf Japanisch diskutieren kann, aber mit dem Lesen und Schreiben tue ich mich schwer. Ich dachte, dass meine Sprachkenntnisse mir beim Kanjilernen helfen sollten. Das war ein Irrtum. Nachdem ich dem Buch nochmal eine Chance gegeben habe, schließe ich mich der Auffassung des Autors (im Vorwort zur vierten Auflage ausführlicher dargelegt) an, dass bei dieser Lernmethode die Informationen zur Aussprache eher stören. (Außerdem gibt es dafür den zweiten Band für getrenntes Lernen.) Mit dieser Methode bleiben die Zeichen mit ihren Assoziationen im "Langzeitgedächnis".

Das Buch lehrt Lernen soweit, dass es sogar Leute (ab einem Alter von etwa 14. Jahren) interessieren könnte, die nicht primär Japanisch lernen, sondern die Möglichkeiten ihres Gehirns in unterhaltsamer Weise besser kennen lernen wollen, Phantasie haben und Mikro-Geschichtchen (fast jedes Kanji ist eines) mögen. Japanisch-Vorkenntnisse sind überhaupt nicht erforderlich. Umgekehrt jedoch kann das Durcharbeiten des Buches ein sich daran anschließendes Lernen der japanischen (und trotz Unterschieden auch der chinesischen) Sprache ganz erheblich erleichtern.

Übrigens: Ich lese in Englisch geschriebene Bücher eigentlich immer im Original, aber in diesem Fall hat das Buch durch die Übersetzung dazugewonnen. Hier schrieb ja nicht nur der Entwickler der Lernmethode, sondern ein Schüler (ein Jurist, kein "vorbelasteter" Japanologe), der diese Methode auch ausprobiert hatte.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. September 2012
Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen: Das System funktioniert. Ich hätte mir das niemals träumen lassen, aber ich habe 2000 Kanji in acht Wochen gelernt.

Ich habe fünf Jahre lang Japanisch studiert, ein Auslandssemester inklusive. Ich kann mich mit mit Muttersprachlern mehr oder weniger problemlos verständigen, aber die Kanji haben sich mir nie erschlossen. Eine Zeitung zu lesen war, trotz jahrelangem Studium, bis vor kurzem undenkbar für mich.
Ironischerweise kaufte ich mir dieses Buch ein halbes Jahr vor meiner Abschlußklausur, in der Hoffnung, die Qualen des Kanjilernens etwas abmildern zu können. Doch ich verstand das System nicht und legte das Buch nach mehreren erfolglosen Anläufen wieder zur Seite.

Aus beruflichen Gründen kramte ich den Heisig wieder aus. Doch diesmal machte ich mir Flashcards, auf welche ich meine Geschichten schrieb. Das machte den Unterschied. Ich war so in der Lage, Geschichten, die ich mir schlecht merken konnte, nach eigenen Vorstellungen zu überarbeiten. Ich stellte schnell fest, dass es wichtiger ist, die eigene Kreativität zu bemühen, als sich sklavisch an die Vorgaben der Autoren zu halten.

Wenn man das Buch durchgearbeitet hat, spricht man noch lange kein Japanisch. Man lernt keine Grammatik, keine Komposita. Das Vokabellernen wird einem nicht abgenommen. Dennoch räumt es aber eine der größten Hürden zum Verständnis dieser Sprache aus dem Weg, da sich mir mit den bisher gelernten Kanji z.B. ein Großteil der Komposita von selbst erschließt.

Ein minimaler Wermutstropfen sind einige der übersetzten Bedeutungen, die den positiven Gesamteindruck jedoch nicht schmälern können. Ich lese jetzt Zeitungsartikel und kann eigene Texte verfassen, ohne dafür ständig ein Wörterbuch aufschlagen zu müssen. Und dafür kann ich Heisig/Rauther gar nicht genug danken.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2010
Da ich per Email in Kontakt mit dem Autor stehe, habe ich hier einfach die Rezension gepostet, die ich auch ihm zugeschickt habe.

Ich denke, dass ich zu allererst betonen muss, dass ich nicht qualifiziert bin um den Inhalt des Buches auf seine Richtigkeit zu prüfen oder diese in der Übersetzung der einzelnen Kanji in Frage zu stellen.
Ich muss aber ebenfalls herausheben, dass mir ein Großteil der bereits gelernten 835 (jetzt: etwa 10 Tage später: 910)Zeichen in verschiedenen Medien wieder begegnet sind und diese alle, ohne Ausnahme, mit der in diesem Buch gewählten Übersetzung übereinstimmten.
Beginnen möchte ich etwas persönlicher, als es in einer offiziellen Rezension zu erwahrten wäre.
Seit Jahren schon bin ich von der japanischen Kultur und der Sprache fasziniert gewesen. Mit Deutsch und Russisch zählt sie wohl zu den schönsten Sprachen der Welt und ich kann jeden verstehen, der das Bedürfnis verspürt diese zu lernen.
Aber wie?
Das ist die zentrale Frage, mit der man sich konfrontiert sieht ' denn nichts Böses ahnend hat man sich irgendein Lehrbuch bestellt in dem plötzlich steht, dass deren Schrift ja gar nicht aus lateinischen Buchstaben besteht, sondern aus tausenden, verwirrenden, beängstigenden und grotesken Hieroglyphen!
Genau diese Frage stand auch für mich im Raum. Ich hatte zwar ein Japanologiestudium im Auge, jedoch ergab meine persönliche Recherche, dass die dort angewandte Lernmethode den erschreckenden Nachteil mit sich bringt, dass man eigentlich nie richtig aufhört zu lernen.
Ein recht monoton wiederholter Satz kursierte an der Uni und in vielen Foren, die dem Japanstudium dienen: 'Ich lerne zehn neue Kanji und vergesse fünf alte!'
Diese Methode kam und kommt für mich aus einem ganz einfachen Grund nicht in Frage: Ich wollte und will Japanisch jetzt können! So schnell wie möglich ' und das aus dem einfachen Gedanken heraus, dass jeder Tag an dem ich kein neues Kanji lerne oder ein Altes vergesse, dazu führt, dass ich Japanisch einen weiteren Tag später fließend sprechen und schreiben kann.
Was also tun?
'Kanji lernen' googeln. Über diesen Weg stieß ich auf Herrn Heisigs und Herrn Rauthers Arbeit, die auf deren Website übersichtlich vorgestellt wird.
Ich erwähne die Website an dieser Stelle nicht weil ich hier Werbung machen will ' es folgen auch Verbesserungsvorschläge ' , nein ' ich schreibe das, weil es die einzige Website war, die fundierte Informationen über das Buch und die Autoren preisgab, was meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Kriterium ist, da die Wahl einer Lehrmethode nicht leichtfertig getroffen werden sollte und ein gewisses Vertrauen benötigt.
Hat man nämlich erst einmal dutzende falsche oder unvollständige Zeichen oder Übersetzungen gelernt, bricht nicht nur die Motivation wie ein Kartenhaus zusammen, sondern auch der Traum vom 'Nihongo dekimasu'.

Als ich das Buch dann einige Tage später zum ersten Mal aufschlug ' erlitt meine Enthusiasmus leider einen kleinen Dämpfer ' jedoch nur für ganz kurze Zeit.
Herr Rauther, der den Anfang des Vorwortes formuliert hat, erklärt dort nämlich, dass in dem ersten Band die Schriftzeichen noch nicht ins Japanische übersetzt werden ' also erstmal nicht 'Nihongo Dekimasu'?
Doch! Denn im Folgenden konfrontieren die Autoren ihre Lernmethode mit der der 'orthonormalstudierenden', wenn mit der Begriff gestattet ist.
Daraus wird deutlich, dass auch dieses Buch einem nicht ermöglicht alle Joyo-Kanji an einem Tag wie ein Borg zu assimilieren und oh Wunder am nächsten Tag die Lesungen ' nein! Ein Wunder halten die Seiten nicht für einen Bereit ' aber: die Möglichkeit 835 verwirrende Strichhaufen in acht Wochen zu lernen!
Das ist meine persönliche Erfahrung. Im Vergleich: in den überwiegenden Studiengängen, die ich gefunden habe, sind in einem Jahr etwa 400 zu lernen. (Anzahl ohne Gewähr)
Ich habe mir die Methoden mit folgernder Hochrechnung verglichen:
Wenn ich mit der Heisig-Methode also 418 Kanji im Monat lerne dann benötige ich etwas 4 ' Monate zum erlernen der Zeichen und an dieser Stelle aus Mangel an persönlicher Erfahrung nur grob geschätzte zwei bis drei Monate zum erlernen der Lesungen.
Wenn ich nun 400 pro Jahr lerne, brauche ich, sollte ich mein Tempo nicht steigern, beinahe fünf Jahre!
Dieser Vergleich ist natürlich nicht verbindlich, basiert aber auf den Informationen, die ich in Beratungsgesprächen an Unis erhalten habe.
Was als nächstes die Lernmethode erklärt, ist J. W. Heisigs Bericht über seine persönliche Erfahrung, die einem die Art des Lernens besser näher bringt, als es jede Tabelle mit Radikalen könnte.
Er ließ mich mit seinen Worten tatsächlich an dieser Methode teil haben, was sozusagen das Fundament für mein Vertrauen in diese Methode goss.
Ich persönlich bin von der Methode begeistert! Denn sie ist gerade für jene ein rettender Anker, die angesichts der schier unüberwindbaren Anzahl Kanjis nasse Füße gekriegt haben.
Stellen sie sich einfach jemanden vor, der unbedingt Japanisch studieren wollte, die Kanji aber schlicht und ergreifend mit der herkömmlichen Methode nicht gepackt hat ' wäre er (oder sie) sich dieser alternative Bewusst gewesen, dann könnte er jetzt vielleicht seinem Traumjob nachgehen, als in der zweiten Wahl zu versauern.
Auf meinen persönlichen Eindruck folgt eine spezifizierte Liste der einzelnen Kritikpunkte, die vertiefen und ergänzen sollen:
1.0: mein erster Punkt ist leider negativ und richtet sich eher an den Verlag als an die Autoren: Das Format des Buches ist nicht besonders gut zum Lernen geeignet. Nach etwa einem Viertel des Buches beginnt man ja mit den Karteikarten und zumindest mir raubte das wie eine Bärenfalle zusammenschnappende Buch dann und wann den letzten Nerv.
Hier wäre es gut das Buch so zu gestalten, dass man es, ohne es verzweifelt zu umklammern, vor sich auf dem Tisch liegen haben kann, sodass Lesen und Schreiben zugleich möglich sind.
1.1: Sehr gut finde ich die Einteilung in Lektionen. Im Buch wird der Vergleich mit einem erklommenen Berg angeschlagen: dem möchte ich hier folgen.
Ohne die Lektionen, wie ich es in dem ein oder anderen Lernvorschlag gesehen habe, steht man vor einem der 8tausender im Himalaya und muss in einem Rutsch hoch und runter, da es keine Basislager gibt ' überlebt keiner. Die Lektionen sind gut eingeteilt in kurze Märsche und den ein oder anderen wirklich kraftzehrenden Akt. Diese Ausgewogenheit gefiel mir von Anfang an.
1.2: Die Merksätze: Zwischendurch hatte ich fast das Gefühl, das Buch diene der Erweiterung des Allgemeinwissens. Mal geht es um einen irischen Revolutionär, mal um einen französischen Dichter und dann wieder um ein abergläubisches Ritual zur Dämonenabwehr aus dem Mittelalter.
Ich bemerke an dieser Stell gar nicht unbedingt den Witz in vielen der Sätze, oder die gelungene Vermittlung des Zeichens, sondern eher wie in diesen Sätzen die Persönlichkeit der Autoren und gleichsam der Gedanke der Lernmethode reflektiert wird:
Nur als weltoffener Mensch kann man sich dem Japanischen stellen, und eben diese Weltoffenheit schlägt sich in den Merksätzen nieder, die einem als wirklich Japan ' und Sprachinteressierten das Gefühl vermitteln, sich der Arbeit eines Menschen zu bedienen, den man sich zumindest, einem ähnlich vorstellen kann.
1.3: Im Rahmen 130 wird das Kanji für Wasser vorgestellt. Darunter auch die Primitivschreibweise, die aus drei Tropfen besteht. Im Folgenden weicht die Schreibweise dieses Primitives leider immer von der dort vorgestellten Form ab.
Oben links unter der Rahmennummer sieht es so aus ( ) und dann bei der Ausschrift und Strichfolge so ( ). Ich habe mir zusammengereimt und nachgeschlagen, dass letzteres die Schreibvariante ist, dies sollte aber bei einer neuen Auflage kurz beschrieben werden.
1.4: Im Laufe des Buches werden die Merksätze immer kürzer , bis man sie sich ganz selbst ausdenken muss. Zuerst dachte ich, was soll das denn jetzt? Muss ich jetzt etwa richtig arbeiten um die Zeichen zu lernen?
Mehr oder weniger.
An diesem Punkt haben es Menschen mit viel Fantasy, wie ich, sicherlich leichter, als jene ohne Fantasy ' aber für die gibt es immer wieder vereinzelte Hilfen.
Hier möchte ich den Vorschlag einbringen ihre Website um ein Board zu erweitern in denen die User ihrer Methode, ihre Merksatzvorschläge Posten können ' man müsste sie ja nicht nutzen, aber wenn nun jemand bei einem bestimmten Kanji nichts einfällt wäre es doch fantastisch, wenn er sich dort Hilfe hohlen könnte?
1.5: In Verbindung mit dem 2 Band, habe ich festgestellt, dass bereits im Ersten darauf hingewiesen werden sollte, wie die Karteikarten ganz am Ende aussehen sollen. Es ist nämlich so, dass beide Karteikartensysteme nicht unbedingt kompatibel sind.
Wenn man jetzt, wie ich, die Kanji aus Band 1 sehr groß geschrieben hat, dann wird es mit den Lesungen aus Band 2 etwas eng.
1.6: Es sollte am Anfang eindringlicher auf das Lernprogramm für den PC hingewiesen werden, denn selbst wenn man es nicht hinbekommt, mit der Maus zu zeichnen so ruft das Programm doch sehr willkürlich die Zeichen auf, sodass man unter keinen Umständen irgendeine Reihenfolge lernen kann ' noch weniger als bei den Karteikarten.
1.7: Innerhalb des Programms gibt es aber leider mindestens einen Fehler: Lt. Programm ist Rahmen 728 'zufrieden' obwohl es lt. Buch und dem abgebildeten Kanji 'Kompromiss' sein sollte.
1.8: Ich komme auch kurz zu den Kana von Heisig und Gresbrand. Diese von den Kanji zu trennen macht ja keinen Sinn, da es ein Schriftsystem ist.
Bei den Kana geben die Merksätze nicht ganz so viel her, wie bei den Kanji. Was vermutlich aber auch von der Einfachheit der Kana herrührt. Nichts desto trotz lässt einen das 'Springen' im Buch glauben, es wären nur ein ganz paar Zeichen, bis man plötzlich schon fertig ist.
Die erwartete Zeit von, mit Pausen, etwa einem Tag kann man je nach Motivation noch unterbieten. Ich hab vier Stunden gebraucht ' und das Lernen der Kana war mit dem Buch geradezu lächerlich einfach.

Abschließend kann ich sagen, dass diese Methode eine revolutionäre Erleichterung für jeden Japanisch lernenden ist und das es mir ein Rätsel ist und vielleicht immer bleiben wird, wie man sich dem verwehren kann.
Ich sollte vielleicht noch schreiben, dass diese ganze Kritik auf meinen eigenen Erfahrungen beruht und das ich am eigenen Leib den Erfolg der Methode zu spüren bekommen habe.
Das einzige, was vielleicht das Ziel sowohl der 'Heisigianer' und der Prominentes 'Akademikas' sein sollte, ist diese Methode mit dem Uni-Lehr-Alltag zu verbinden.
Ich zumindest freue mich darauf während meines Studiums Zeit in diese Aufgabe zu investieren.

Die Kanji lernen und behalten 1: Bedeutung und Schreibweise der japanischen Schriftzeichen
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49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Mai 2005
Die Kanji haben den Ruf, für durchschnittlich begabte westliche Erwachsene nicht erlernbar zu sein. Der eigentliche Grund für das Scheitern liegt in den meisten Fällen in der falschen Lernmethode. Wer versucht, die ca. 2000 Kanji mit der traditionellen Schulmethode der 1000 Wiederholungen ins Gedächtnis zu hämmern, wird scheitern. Was bei den englischen Vokabeln mit viel Aufwand, aber auch mit viel Frust gerade so funktioniert, versagt bei den Kanji.
Bei der Schulmethode beanspruchen wir überwiegend unsere linke Gehirnhälfte, die rechte dreht sozusagen Däumchen.
Der Author des Buches verfolgt einen anderen Ansatz. In dem er die bildliche Vorstellung und die Phantasie ins Spiel bringt, wird auch die rechte Gehirnhälfte aktiviert. Die Zusammenarbeit von linker und rechter Gehirnhälfte ist die Voraussetzung dafür, sich etwas Neues, mit vergleichsweise wenig Aufwand zu merken.
Nun wurde auch in der Vergangenheit bereits versucht, diesen Ansatz auf die Kanji anzuwenden, allerdings mit wenig Erfolg. Meiner Meinung nach liegt der Grund darin, dass vor allem komplexe Kanji sehr wenig Ähnlichkeit mit etwas haben, das man sich bildlich vorstellen kann. Hier kommt die herausragende Arbeit des Authors ins Spiel.
Komplexe Kanji setzen sich aus einfacheren Elementen zusammen. Diese einfachen Elemente haben noch soviel Ähnlichkeit mit etwas, das man sich bildlich vorstellen kann, sodass ein Bild zugeordnet werden kann. Komplexen Kanji wird somit eine Kombination von Bildern zugeordnet. Der Author hat die ca. 2000 Kanji in ihre Bestandteile zerlegt, den jeweiligen Bestandteilen Bilder zugeordnet und anschließend die Bestandteile bzw. Bilder, entsprechend ihrem Vorkommen in den komplexen Kanji kombiniert. Vor allem wenn man lediglich die klassische Schulmethode kennt, mag es anfangs etwas ungewohnt sein, sich die verschiedenen Bilder vor Augen zu führen. Dies funktioniert aber mit etwas Übung immer besser.
Zusammenfassend kann man sagen: So macht Kanji lernen richtig Spaß. 5 Sterne sind eigentlich nicht genug, zumal dieses Buch eine Tür öffnet, die den meisten Leuten, mich eingeschlossen, bisher verschlossen war.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juli 2008
Die einzigartige Methode Heisigs kann man nur empfehlen.
Zu Beginn meines Kanji-Studiums versuchte ich es zunächst per Langenscheidts "Kanji und Kana 1" nach traditioneller Methode. Die ungeheure Datenmenge, die dem Kopf zunächst keine Verknüpfung bietet erschien unüberwindbar. Ich wagte mich also an eine neue Methode und siehe da...
Es funktioniert! Nach eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es möglich ist, bei 2 Std. Lernaufwand pro Tag die kompletten 2042 Kanji in etwa 15 Wochen zu lernen. Das lernen ist jedoch sehr anstrengend, da man sich die gesamte Zeit extrem konzentrieren muss - anders, als bei herkömmlichem Lernen. Überhaupt ist die Methode nur für Menschen mit einigermaßen großer Fantasie geeignet, da gut 3/4 der Kanji aus völlig eigen erfundenen Geschichten gelernt werden müssen. Dies ist jedoch kein Nachteil. Die Methode bereitet einen vielmehr Schritt für Schritt auf das selbstständige Arbeiten hin. Nachdem alle Primitive gelernt worden sind, hat man eine enorme Basis für weitere neue Kanji - unbezahlbar wie ich finde!
Was oft nicht erwähnt wird, ist die Lernsoftware, die eigenes für das Buch gemacht wurde und kostenlos runtergeladen werden kann. Damit entfällt das zwanghafte Anfertigen von Karteikarten (obwohl dies nebenbei nützlich sein kann).

Alles in allem ein geniales Buch. Schade nur, dass es die Methode nicht für chin. Kurz- oder Langzeichen gibt. Wer diese lernen möchte, muss den Umweg über die Kanji nehmen.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2005
Als früherer Vertreter der Methode "Kanji kann man nur lernen indem man sie immer wieder schreibt und schreibt und schreibt und..." und nunmehr Bekehrter zum Heisig-System muss ich sagen: ein wirklich gutes Lern-Buch, um in akzeptabler Zeit die Kanji lernen - und zu behalten.
Anfangs ausgesprochen skeptisch habe ich schnell gemerkt, daß das Buch genau das tut, was ich vorher in Ansätzen selber versucht habe, nämlich Merksätze und Eselsbrücken zu einzelnen Zeichen zu kreieren, damit das Zeichen irgendwie in Erinnerung bleibt - übrigens nichts anderes als das, was auch "Gedächtniskünstler" machen; dies erklärt auch psychologisch und wissenschaftlich den großen Erfolg der Methode. Meine kläglichen Versuche scheiterten jedoch an mangelnder Struktur - und an der fehlenden Eingebung, es NUR auf diese Weise zu versuchen, statt Blätterweise Sonnen und Bäume zu malen.
Die eigentlich Leistung des Buches ist in meinen Augen, ein System hinter den Kanji aufzuzeigen und diesem konsequent zu folgen; so werden zunächst "einfache" Zeichen erläutert und gemerkt, aus denen sich dann die komplizierteren fast von selbst zusammensetzen. Der Vorteil: man merkt nicht nur hin und wieder das man Teile eines Zeichens bereits "irgendwo anders" gesehen hat - diese Erfahrung habe ich früher beim Lernen immer wieder gemacht - sondern hat die Möglichkeit den Zeichensatz strukturiert in einer sinnvollen Reihenfolge zu erlernen.
Wichtig ist das Vorwort in Ruhe zu lesen und auch zu beherzigen - dann kann man mit "Die Kanji lernen und behalten" wirklich gute Erfolge erzielen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2010
1991 bin ich zum ersten Mal nach Japan gekommen u. d.h. auch seit dieser Zeit habe ich versucht die Kanjis zu lernen. Der klassiche Ansatz ueber schreiben, schreiben u. memorieren hat genau zu der von Heisig beobachteten Kanjimauer gefuehrt (rd. 300 - 400 Kanjis). Leider ist dies unter der notwendigen Schallmauer, um etwas interessantes lesen zu koennen.

Der klassische Ansatz funktioniert bei meinen Kindern, die Doppel sind (d.h. deutsch u. japanisch), da dort die Zeit u. das Gehirn mitspielen. Fuer Auslaender ohne photographisches Gedaechtnis gibt es eigentlich nur den Weg ueber Geschichten in strukturierter Form. Auch wenn es im ersten Moment wirr erscheint, ist die Heisig Methode eigentlich sehr gut an das menschliche Gehirn angepasst. Wir haben einen unendlichen Speichervorrat fuer Geschichten (u. den auch im Langzeitgedaechtnis, weil damit Emotionen verknuepft sind). Der zweite Vorteil von Heisigs Methode ist, dass man die Dimension der Kanjis signifikant verkuerzt u. sich die inhaerente Systematik der Schriftzeichen zunutze macht. Dies ist Heisigs grosse Fleissleistung neben der genialen Idee eine andere Ebene des Gehirns fuer das Lernen von Strichfolgen zu nutzen.

Mein persoenliches Ziel ist nunmehr in 1.5 Monaten 1950 Kanjis zu erzaehlen. D.h. jeden Tag rund 40 Kanjis u. dies scheint nach den ersten 300 Kanjis durchaus moeglich. Eine gute Hilfe ist auch die frei verfuebare Software unter Kanj-lernen.de. Wichtig ist aber, dass man sich die Karten schreibt. D.h. NUR EINMAL u. dann die Geschichten erzaehlt. Ich glaube, es gibt fuer normale Lerner keinen anderen Weg und es macht zudem viel Spass.

Die Methode ist wirklich revolutionaer u. wie radikale Ideen einmal sind, hat sie viele Feinde, weil sie das gewohnte Denken herausfordert (man muss sich selber u. seinen Ansatz in Frage stellen). Letztendlich zaehlt aber der Erfolg u. die Moeglichkeit tief in die Japanische Sprache einzusteigen u. damit auch in das japanische Denken. Eine Sprache ist kein Kunstprodukt, sondern hilft dem Austauch der Gedanken.

Hilfreich waeren Einfuehrungskurse in die Idee, damit man nicht den falschen Start erwischt.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2005
Als Diplom Ingenieur mit Einsatzgebiet Ostasien kann ich sagen: Eine durchdachtere, effizientere Methode zum Erlernen der japanischen, und damit ja letztlich auch chinesischen, Schriftzeichen ist mir noch nicht begegnet. Sie versetzt mich in die Lage, hunderte der Kanji erkennen und sogar schreiben lernen zu können (wobei letzteres für mich jedoch nicht so wichtig ist). Das Schriftsystem hat für mich auf diese Weise viel von seiner Undurchdringlichkeit verloren. Der Arbeitsaufwand ist immer noch alles andere als zu vernachlässigen, wird aber auf das wohl realisierbare Minimum verkürzt. Gerade für Leute wie mich, die sich wegen anderer Verpflichtungen nicht ausschließlich dem Sprachstudium widmen können, halte ich das für eine entscheidende Handreichung. Mir als Anfänger kommt der oft gescholtene didaktische Ansatz der Trennung von Schreibweise und Aussprache sowie der eine Kernbegriff pro Zeichen entgegen, weil das schnelle Erkennen und die Orientierung im Alltag und auf Reisen für mich von vorrangiger Bedeutung sind.
Ausstattungsqualität und Format des Buches sind gelungen. Ich hatte auch einmal einen Blick auf die englischsprachige Version geworfen, aber zu den Nachteilen des Lernens in einer Fremdsprache (auch wenn ich beruflich täglich Englisch sprechen muß) steht das meiner Meinung nach Richtige im Vorwort. Ich werde dieses Buch meinen deutschsprachigen Kollegen auf dieser Seite der Erdhalbkugel weiterempfehlen. Natürlich auch den Interessierten, die sich (noch) in Europa befinden.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2005
Ich lerne seit einem halben Jahr Japanisch, und ziemlich früh kamen in mir Zweifel auf, wie ich jemals die 2000 sinojapanischen Zeichen behalten sollte. Wer das Erlernen der japanischen Sprache nicht als Fulltime-Job betreibt und sich nur zum Vergnügen (wie ich) nebenbei damit beschäftigt, wird ziemlich schnell an seine Grenzen stossen, falls man den "traditionellen Weg (immer und immer wieder schreiben)einschlägt. Die Heisig'sche Methode erlaubt es, in kurzer Zeit wirklich wahnsinnig grosse Fortschritte zu machen. Bei mir steigt mit jedem Tag die Motivation, wenn ich voller Stolz auf mittlerweise fast tausend Kanji blicke, die ich jetzt schon beherrsche.
Aber Achtung: In dem Buch werden nur die Zeichen sowie die Schlüsselbedeutung erklärt, keine Darstellung in Hiragana oder Aussprache. Das Buch könnte also von jedem benutzt werden, auch wenn er noch nie ein Wort Japanisch gelesen oder gehört hat.
Sehr wichtig: Vorwort und Anleitung aufmerksam lesen und befolgen, und man wird sehr viel Freude mit diesem Buch haben.
5 Sterne!
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