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am 14. Oktober 2003
Hier ist der Ergänzungsband, der genau die Erklärungen liefert, die im ersten Band fehlen und gewünscht wurden. Die wichtigsten Philosophen und ihre wesentlichen Gedankengänge finden sich hier in übersichtlichen Kapiteln. Die Auswahl ist leider beschränkt, der Umfang des Buches ja leider auch. Für den intensiven Philosophieunterricht sehr gut geeignet, aber auch für die Vorbereitung von Referaten durch SchülerInnen wirklich wunderbar zu verwenden. Leider ist das Buch nicht in jeder Schulbibliothek vorhanden.
Für das Studium der Philosophie ist das Buch allerdings nicht mehr geeignet, es bietet aber auch noch den Grundstudiums-Studis eine gute Einführung in die Philosophie einiger wichtiger Philosophen, was sicherlich eine Entscheidungshilfe für die große Zahl der angebotenen Seminare sein kann.
Die Auswahl der Philosophen richtet sich meiner Ansicht nach leider zu sehr nach den Forderungen der Lehrpläne und beachtet zu wenig unbekanntere Philosophen. Allerdings vermute ich, dass durch die Nähe zu den Lehrplänen eine solche Auswahl unvermeidlich ist.
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am 27. August 2013
Vermittelte der erste Band nach einer geschickten mehrgliederigen Einleitung einen profunden Einstieg in die Bereiche der philosophischen Anthropologie, der Ethik sowie der Rechts-, Sozial-, Staats- und Geschichtsphilosophie, so ergänzt dieser zweite zur Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie und Wissenschaftstheorie sowie – in bezug auf die Frage nach dem Ich – zu den modernen, aktuell stark diskutierten Fragen von Gehirn und Bewußtsein (mit all den Konsequenzen, die zu Reduktionismus und Naturalismus hinsichtlich des Problems des freien Willens zu klären sind). Den Abschluß bildet ein Kapitel zur Ästhetik.
Die bewährten Prinzipien des ersten Bandes werden gelungen fortgesetzt: Der Schwerpunkt liegt auf Inhalt und Textauswahl. Die Aufgabenstellung erscheinen mir größtenteils gut justiert und regen zum Weiterdenken und qualifizierten Urteilen an. Beeindruckend das Spektrum. Bspw. gelingt es dem ersten Teil, dem erkenntnistheoretischen, den Bogen von Platons Ideenlehre bis zum postmodernen Richard Rotry zu spannen. Dank guter Systematik und Zuordnung hat man aber nicht den Eindruck, es würde hier überfrachtet. Desgleichen erscheint auch der zweite Teil ("Gehirn und Bewußtsein") grundsätzlich philosophiegeschichtlich geordnet und breitet die Thematik von der Antike über Descartes, Locke, Hume, Kant bis zu den Reduktionisten und deren Kritikern aus. So entstehen ganze Weltbild-Skizzen.
In Gestaltung und Illustration wirkt dieser zweite Band etwas moderner als der erste – gerade dort, wo er bei modernen Themen ist. Wiederum sind die Texte recht lang, dabei aber gut zurechtgeschnitten. Geduldiges Lesen und ggf. etwas Text-Exegese durch den Lehrer werden bisweilen erfordert sein – trotz vieler erklärender Fußnoten. Ebenso wie in Band 1 sind den philosophischen Texte geschickte Hinführungen vorgeschaltet, die der Aussagekraft der stets zweispaltig gesetzten Werkauszüge nichts wegnehmen.
Für den Unterricht in der Sekundarstufe II sehr gut geeignet – gerade für einen Unterricht, der inhaltsreich sein möchte.
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am 8. Dezember 2011
Dies ist der zweite Band eines umfangreichen Philosophielehrbuchs für die Oberstufe. Auch dieser bietet eine breite und dennoch sorgfältig ausgewählte Sammlung von Texten. Die Progression innerhalb der einzelnen Kapitel ist sinnvoll und die Aufgaben zu den Texten sind zu großen Teilen gut zu übernehmen - auch wenn man es hier und da auch etwas einfacher oder knapper hätte formulieren können.

Sicherlich: das Pensum ist in den einzelnen Kapiteln oder auch nur zu einzelnen Themen schon sehr umfangreich. In diesem zweiten Band wird beispielsweise das im ersten Band schon umfangreiche Kapitel über Erkenntnis durch eine brauchbare Textauswahl zum Thema Wissenschaft (dabei noch einmal Kant) sinnvoll aber auch anspruchsvoll ergänzt. In einem zweistündigen Kurs muss man sich schon deutlich entscheiden, was man überhaupt machen kann.

Einziges Manko aus Sicht einer kompetenzorientierten Didaktik (siehe u.a. Niedersachsen oder Baden-Württemberg): die Aufgaben zielen in der großen Überzahl schon eher auf eine eher traditionelle inhaltliche Erschließung der Texte. Was nicht verkehrt ist. Schön wäre es aber gewesen, wenn etwas mehr Methodisches geboten würde zum Thema "Wie erschließe ich mir schwierige Texte". Oder die eine Alternative zur Diskussion von Thesen im Unterricht, andere Formen des mündlichen Austauschs (z.B. Debatte). Oder auch die systematische Hinführung zur schriftlichen Auseinandersetzung mit den Texten. Das muss die Lehrkraft in diesem Fall aus eigenen Stücken regeln. Eine sehr brauchbare Hilfestellung gibt es von Cornelsen ja aber in Form des Textschlüssel Philosophie: 30 Erschließungsmethoden mit Beispielen.

Insgesamt ein sehr brauchbares Buch, das zumindest jeder Fachschaft Philosophie und/oder Ethik zur Anschaffung empfohlen sei.
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