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Kundenrezensionen

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am 19. Februar 2014
Ich mochte die Reihe um die Kommissarin Kallio sehr, weil sie eine Frau mit dieser gewissen Erdung war.
In ihren Krimis wurde auch oft alttägliches, soziales, romantisch-erotisches eingemischt, dass ich sehr anziehend
fand. Sie war einfach ein glaubhafter, sympathischer Charakter mit einem weiblichen Selbstverständnis, dass man in anderen Krimis selten findet. Auch ihre Entwicklung und dass sie später auch als Mutter und Ehefrau weiter ermittelt, empfand ich als Stärke dieser Romane.

In "Die Leibwächterin" finde ich viele Charaktereigenschaften und Probleme aus den Callio-Büchern wider. Mir gefällt ihr
Körperbewußtsein und ihre Bodenhaftung- das sie also einerseits in Turnschuhen Preißelbeeren und Pilze im Wald sammelt, aber genauso nonchalant in Minirock und Stilettos wechseln kann. Auch die Hintergrundgeschichte um ihren sie aufziehenden Onkel Jari und Frida nimmt einen für sie ein.

Aber andererseits wirkt die Geschichte leider etwas konstruiert, so wie die mehrmaligen Twists um die Vertrauenswürdigkeit des neuen Manns, den sie als Verdächtigen kennenlernt. Einen großen Schwachpunkt bildet für mich auch das Ende des Falls, wo sie beim eigentlichen Showdown gar nicht dabei ist. Dadurch wird es für mich etwas zu abstrakt, um wirklich mitzufiebern. Was mich auch etwas gestört hat, war, dass es teilweise diese Larger-than-Life-Stellen gibt, die für mich nicht richtig reinpassen (etwa die in Reizwäsche und Lassotricks bei dem russischen Gangster).

Außerdem fand ich einige Aussagen etwas befremdlich- Hilja, die Leibwächterin, kann sich zu einem Mann schminken und verkleiden, was ihr merhmals gute Dienste leistet. Aber dann prahlt sie damit, dass sie teilweise eher ein Mann wäre, so würde sie beim Rasen auf der Autobahn manchmal praktisch merken "wie ihr ein Schwanz wächst". Ich mag dieses Körperbewußtsein in den Letholainen-Krimis, aber das fand ich schlichtweg doof.

In allem, die neue Heldin ist jemand, dem ich gerne gefolgt bin, bis auf einige grobe Schnitzer. Diese haben mich einige Male aus der Handlung und meiner grundsätzlichen Sympathie katapultiert, aber grundsätzlich ist es ein starker, einnehmernder Charakter. DIe Schwäche des Buchs ist der Fall, der für mich nicht richtig berührt hat.
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am 16. Januar 2011
Eigentlich ist die Finnin Leena Lehtolainen für ihre Krimis mit der Kommissarin Maria Kallio bekannt. Doch zwischendurch schreibt sie auch andere Romane. In ihrem neuen Thriller "Die Leibwächterin" spinnt sie die Story einer toughen jungen Frau, die sich in einem ungewöhnlichen Job bewähren muss. Als Leibwächterin steht ihre sympathische Heldin Hilja dabei immer in engsten Kontakt mit ihren Kundinnen - manchmal enger, als ihr lieb ist. Leena Lehtolainen gibt Einblicke in die Ausbildung und den Berufsethos von Bodyguards, aber auch in das schwierige Verhältnis zwischen Finnland und Russland und die oft nicht ganz legalen Immobiliengeschäfte, mit denen sich neureiche Russen die lukrativsten Fleckchen im kleinen Nachbarland sichern. Zugleich erzählt 'Die Leibwächterin' die Geschichte zweier Menschen, die sich aus beruflichen Gründen nicht trauen können. Ein romantischer Thriller aus dem Land der Handys und der Rentiere, aber auch der Luchse.
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am 28. März 2011
Hilja Ilveskero, eine junge Finnin, verdient sich ihre Brötchen als Leibwächterin und muss gerade feststellen, dass selbst die unsympathischste Auftraggeberin nicht jedes Gehalt wert ist.
Nach einer kurzen, aber heftigen Auseinandersetzung mit ihrer derzeitigen Chefin Anita Nuutinen, einer etwas undurchschaubaren Immobilienmaklerin, kündigt sie fristlos und macht sich wutentbrannt Auf und davon.
Kurz danach überschlagen sich die Ereignisse, als Hilja brutal zusammengeschlagen wird und man etwa zeitgleich die Leiche ihrer ehemaligen Vorgesetzten findet.
Problem: Hilja wacht mit Erinnerungslücken auf und steht plötzlich selbst im Fadenkreuz polizeilicher Ermittlungen und bald zeigt sich, dass die junge Frau ganz auf sich selbst gestellt ist, um ihre Unschuld zu beweisen...

Mit "Die Leibwächterin" präsentiert uns Leena Lehtolainen einen eher ungewöhnlichen Thriller, in dessen Mittelpunkt die toughe Personenschützerin Hilja Ilveskero steht und dabei mit ihrer mehr als starken und übermächtigen Präsenz eindeutig der Geschichte den Stempel aufdrückt und das Geschehen absolut dominiert und bestimmt.

Mit Hilja erleben wir hier eine Hauptprotagonistin, die von Haus aus als unerschrockene und zähe Einzelgängerin auftritt und sich dabei doch burschikos und zunächst mal wenig feminin zeigt, dabei auch immer so von einem Hauch Melancholie und Traurigkeit umgeben ist. Von Frohsinn und Heiterkeit ist da zunächst mal wenig zu spüren. Agiert sie hier doch als robuste und knallharte Person, die sich nicht allzu gerne den Mitmenschen in ihrer Umgebung mitteilt, sondern eher als Solistin unterwegs ist.
Da hat die Autorin mit Hilja einen sehr facettenreichen und komplexen Charakter geschaffen, deren bewegte und ereignisreiche Vergangenheit bis in die heute Zeit reicht und sie eindrücklich geprägt hat und ihr Tun und Handeln noch immer davon bestimmt ist.
Mit einigen Rückblenden in eben diese Vergangenheit lernen wir Leser die junge Finnin wirklich eingehend kennen und werden Zeugen, wie ihre Kindheit durch die so ungewöhnliche Beziehung zu ihrem Onkel und einem Luchs ihr Leben bis zum heutigen Tage beeinflusst hat.

Ansonsten werden wir hier sehr intensiv und nachhaltig mit den Gedankengängen und Überlegungen der jungen Frau konfrontiert, die uns Leser einen großen Einblick in das Gefühls-und Seelenleben Hiljas gewährt und sie sich sicherlich nicht als die Kommunikativste aller Hauptprotagonistinnen vorstellt.
Sowieso zeigt sich die Story mit eher wenigen Dialogen ausgestattet, die auch zu Beginn wahrscheinlich den ein oder anderen Leser etwas irritieren, da selbst beim Kennenlernen der Gegenüber mal geduzt wird, was zunächst mal befremdlich erscheint, man sich aber im Laufe der Geschichte durchaus daran gewöhnt.

Im Gesamteindruck zeigt sich die Handlung hier zwar methodisch und ansprechend aufgebaut, sich das Ganze hin und wieder aber in Nichtigkeiten verliert, die eigentlich ohne Belang für die wirklich wichtigen Ereignisse im Geschehen sind und so die ein oder andere Länge beinhaltet.
Da überkommt einem beim Lesen so das Gefühl, dass man doch so ein bisschen an der Oberfläche rumdümpelt, ohne auf den Punkt zu kommen und da doch mehr Aktion und Vorankommen schön gewesen wäre. Da tritt man bei der ein oder anderen Passage ein bisschen auf der Stelle.
Was der Autorin so wunderbar bei ihrer Romanheldin gelungen ist, nämlich Tiefgang und Signifikanz, ist da leider bei der Erzählung selbst ein Tick zu kurz gekommen.

Im Übrigen hat die Autorin den Roman in der Ich-Form aufs Papier gebracht und überzeugt hier eher mit einem nüchternen und klaren Schreibstil, bei dem die vielen verschiedenen finnischen Namen bisweilen für kleine Verwirrung sorgen (bei mir jedenfalls), aber auch da ist man nach kleiner skandinavischen "Einführungsrunde" recht firm.
Geografisch werden wir hier von der Autorin an die Hand genommen und machen einen wunderbar landschaftlichen Ausflug in das Land der tausend Seen und auch politisch und wirtschaftlich gewährt sie uns einen tieferen Einblick, was die Beziehungen Finnlands mit der großen Nation Russland auf sich hat, denn zwielichtige Immobiliengeschäfte und Energiepolitik zeigen sich hier als ganz brisante Themen.

Alles in allem haben wir hier einen durchaus unterhaltsamen Krimi, der so ziemlich ohne Blutvergießen und Brutalität auskommt, dafür mit einer Prise Romantik und Herzschmerz versehen ist und für Krimi-Fans der eher leisen Töne durchaus adäquaten Lesestoff darstellt.
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am 19. Januar 2015
Ich wollte einmal einer Autorin und einer weiblichen Hauptperson in einem "Thriller" eine Chance geben. Ich finde das Ganze recht gut umgesetzt. Gute Charaktere, unorthodoxer Fall, jede Menge (für die Story unnütze) Nebenhandlungen, kaum Blutvergießen und aus der Ich-Perspektive erzählt. All das mag ich an einem guten Buch.
Das Buch ist für weibliche Stadtmenschen geschrieben, dass merke ich leider doch deutlich, aber das kann man aus Marketinggründen verschmerzen.
Was mir nicht gefällt:
- Von dem Job des Personenschützers, hat weder die Hauptperson noch die Autorin eine Ahnung
- Es dauert keine 3 Sekunden da wandelt sich die toughe, professionelle Emanze zur naiv dummen Sekretärin
- Alles sehr klischeehaft, vom versoffenen, wildernden Waldschrat, über böse, herumhurende Russen, bis zur alleinerziehenden Grünenabgeordneten, da ist das beschauliche Pilzesammeln wirklich mein Highlight
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am 5. Januar 2013
Ist das ein Thriller? Vielleicht wird es nach Seite 120 noch einer, bis dahin habe ich durchgehalten, mir diverse Anekdoten über die Vergangenheit der Hauptfigur durchgelesen, ihren Tagesablauf verfolgt (Duschen, Saune, Pilze kochen... schnarch), nur die Handlung kommt so gar nicht aus dem Quark - wo bleibt der Thrill?
Noch dazu kann ich mit der Hauptperson so gar nix anfangen, das ist mir alles zu konstruiert, die Geheimniskrämerei um ihre Kindheit, ihren Namen usw... Der Polizist ist auch eine Lachnummer und total unrealistisch und irgendwann hab ich mich dann gefragt, ob ich mir das noch 300 Seiten lang antun will - und die Frage mit NEIN beantwortet.

Ich bleibe lieber bei Maria Kallio.
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am 8. August 2014
Nun ja, ein nettes Buch um sich die Zeit zu Vertreiben. so auf der Reise. Aus der Figur hätte man bestimmt mehr machen können. Schade das es anders war. Etwas mehr Spannung hätte der "Figur" und dem Buch sehr gut getan.
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am 8. März 2011
Leena Lehtolainen beschreibt in ihrem Buch "Die Leibwächterin" die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichte der jungen Hilja Ilveskero, die eine russische Geschäftsfrau beschützt. Als diese sich einen Luchspelz kaufen will, kündigt Hilja, da sie mit ihrem Onkel Jari einst ein Luchsjunges, Frida, aufgezogen hat. Noch am gleichen Abend wird ihre Arbeitgeberin ermordet und der Verdacht fällt auf Hilja. Lehtolainen beschreibt detailliert die finnische Natur einschließlich vieler Pilz- und Beerensorten, mit denen sich Autorin und Protagonistin gut auskennen. Gleichzeitig ist dies ein spannender Krimi mit einem Schuss Liebesgeschichte, denn Hilja verliebt sich in David Stahl, einen Doppelagenten, den sie zunächst nicht zu durchschauen vermag, zu dem sie sich aber magisch hingezogen fühlt. In diesem Buch zeigt Lehtolainen andere Facetten ihrer Erzählkunst als in den Mario Kallio Krimis, es war für mich aber eine wunderbare Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte, Finnlandbeschreibungen und Unterhaltung. Gerne mehr davon!
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am 26. Februar 2015
Liest sich gut, viele Namen sind verwirrend, die Geschichte ist bis zum Schluss spannend, ein durchaus empfehlenswertes Buch, macht Lust auf Finnland
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am 6. März 2011
Etwas überrascht war ich schon, dass in diesem Buch nicht Mario Kallio die Hauptrolle spielt, sondern Lehtolainen mit der jungen Leibwächterin Hilja schon auf den ersten Seiten eine überaus sympathische neue Protagonistin kreiert.
Das Buch macht, wie alle Lehtolainen-Krimis, Lust auf Finnland und fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Must-Read für alle, die in ihrem Bücherregal Autoren wie Andreas Franz, Henning Mankell, Sandra Lüpkes u.ä. haben!
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am 7. August 2012
Als Fan von Maria Kallio-Krimis habe ich mir "Die Leibwächtertin" zugelegt und auch gleich begonnen zu lesen. Es tut mir sehr leid, aber ich finde weder die neue Heldin noch die Geschichte so richtig gut. Bei Hilja, der Leibwächterin, drängte sich mir beim Lesen zunehmend der Eindruck auf, dass Leena Lehtolainen versucht hat, eine vergleichbare Figur wie Lisbeth Salander zu schaffen, aus welchen Gründen auch immer. Leider gelingt das auch nicht wirklich; das Original ist (wie meistens) einfach besser. Die Story hat mich zugegebebernaßen bis kurz vor Schluss richtig gefesselt, und als Hiljas Aufgraggeberin entführt wird und sie hinterher eilt, um sie zu retten, habe ich es echt bedauert, dass ich erst am nächsten Tag weiterlesen konnte. Leider folgte dann jedoch sofort die Ernüchterung. Ich will niemandem die Spannung rauben, aber diese Rettungsaktion sowie die Geschehnisse vor der vorläufig letzten Nacht mit ihrem Geliebten David und dessen anschließende Aktion auf hoher See lasse ich mir allenfalls in einem James-Bond-Film gefallen. Ich bin noch am überlegen, ob ich mir die nächste Folge der Hilja-Krimis zulegen soll. Nach "Die Leibwächterin" habe ich aber eher nicht das Bedürfnis.
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