Kundenrezensionen


17 Rezensionen
5 Sterne:
 (11)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ja, das ist Israel - irgendwie schon. Also, ein bißchen....
Zunächst einmal: Das Buch ist gut. Es liest sich flüssig, ist lustig und eine gewisse Nähe zum Protagonisten entsteht. Das ist gut und für ein Buch über Israel, die sich doch meistens dadurch auszeichnen, dass die Autoren entweder moralisch urteilen, nicht moralisch urteilen wollen oder beides gleichzeitig nicht tun wollen, schon einmal eine nicht...
Veröffentlicht am 29. Januar 2011 von julaxx

versus
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam aber...
Soviel vorweg: Ich war noch nie in Israel!
Mein Interesse für das Land wurde durch einen Mitbewohner und guten Freund geweckt, der über ein Jahr als Volontär in einem Altenheim für deutsche Juden in Haifa lebte und arbeitete. Durch ihn erfuhr ich viel über Land und Leute und wurde neugierig. Auf das Buch von Markus Flohr stieß ich durch...
Veröffentlicht am 16. Februar 2011 von Sebastian Kubasch


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ja, das ist Israel - irgendwie schon. Also, ein bißchen...., 29. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel (Broschiert)
Zunächst einmal: Das Buch ist gut. Es liest sich flüssig, ist lustig und eine gewisse Nähe zum Protagonisten entsteht. Das ist gut und für ein Buch über Israel, die sich doch meistens dadurch auszeichnen, dass die Autoren entweder moralisch urteilen, nicht moralisch urteilen wollen oder beides gleichzeitig nicht tun wollen, schon einmal eine nicht zu unterschätzende Leistung. Im übrigen hebt sich das Buch durch seine intensive, angenehm subjektive und zugleich doch treffende Beschreibung des Lebens eines Deutschen in Israel wohltuend von Büchern wie "Ein Jahr in Tel Aviv" ab, deren Protagonisten unrealistisch sind oder sich an sich selbst tödlich gelangweilt zu haben scheinen.

Markus Flohr macht vieles besser. Auch wenn er nicht auf die für derartige Literatur offenkundige obligatorische Liebesbeziehung zu einer einheimischen Person verzichtet, auch wenn manche Erlebnisse unsagbar konstruiert und manche der episodenhaften Schilderungen bemüht wirken, so schafft er es doch, zu zeigen, was das Problem vieler Israel-Darstellungen in Deutschland ist: Dass jeder Deutsche (oder jedenfalls jeder denkende Deutsche) mit einem Rucksack voller eigener Bilder, Erwartungen und Gedanken in dieses Land fährt, die das Land und die Leute nicht erfüllen können oder die den Realitäten nicht gerecht werden.

Dies zu zeigen und dabei nicht ins moralinhafte, ins biestige oder ins lächerliche zu driften ist eine der Leistungen dieses Buches.

Aber, vor allem, hat es eines getan: Es hat wirklich gut unterhalten. Und ich, der ich lange in Israel gelebt habe und daher durchaus in der Lage scheine, manche Realität von mancher Fiktion zu unterscheiden, habe mich und die Leute, die ich dort unten kenne, durchaus wiedergefunden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst empfehlenswert, 16. Juli 2013
Von 
Nera (Niederösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel (Broschiert)
Leben in Israel stelle ich mir chaotisch, lustig, seltsam und auch gefährlich vor. Markus Flohr hat diese Vorstellung bestätigt. Als Student aus Deutschland für über ein Jahr nach Israel gezogen, erzählt er auf amüsante Weise seine Erlebnisse. Gleich bei Ankunft in politische Diskussionen verwickelt, immer wieder auf seine Nase angesprochen, die in ihm eigentlich einen Juden vermuten lässt, die Wohngemeinschaft mit zwei ziemlich orthodoxen Mitbewohnern, deren unglaublich viele Regeln man in einem Menschenleben kaum lernen kann – eine Anekdote folgt der nächsten und man kommt aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus.

Selbstironisch berichtet Markus Flohr was passiert, wenn man in einer koscheren Küche die Teller, die nur für Fleisch mit den Tellern, die nur für Milchprodukte bestimmt sind, verwechselt, wenn man sich in eine Israelin verliebt, deren Familie mit der deutschen Wahl so gar nicht einverstanden ist und man daher tief in die Trickkiste greifen muss, um ein Familienessen unbeschadet zu überstehen und das letztendlich schief geht oder man sich mit einem riesengroßen Holzkreuz im Schlepptau in die falsche Gegend von Jerusalem verirrt. Da wird’s dann weniger lustig. Also zum Lesen schon, erleben möchte man selbst sowas nicht.

Ich hab mich bestens unterhalten, habe auch mitgelitten, vor allem in dem Teil, in dem Markus Flohr von den Ausflügen in den akut bombardierten Gazastreifen berichtet, um die Oma seiner Freundin in Sicherheit zu bringen. Ab Ertönen der Warnsirene nur ganz wenige Minuten Zeit haben, um einen Bunker zu erreichen und die Raketen schon um die Ohren zischen hören, lässt einem beim Lesen zeitweise den Atem stocken. Eine bessere und vielschichtigere Darstellung des israelischen Alltags kann man sich kaum wünschen.

Das Buch ist sehr kurzweilig, interessant und wirklich amüsant. Daher schnell ausgelesen und es bleibt große Lust, mehr von Markus Flohr zu lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fortsetzung folgt (hoffentlich)!, 9. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel (Broschiert)
Keine Frage, dieses Buch macht einfach riesig Spass, es ist kurzweilig und vor allem: es war längst überfällig! Warum überfällig? Nun, weil es dem Autor in unterhaltsamer Weise gelingt, dem Leser einen Einblick in das tägliche Leben der Menschen im Staat Israel zu geben! Dass er dabei ganz am Rande die Schönheiten das Landes und die Landmarks von Jerusalem oder Tel Aviv beschreibt, erfreut das Herz eines jeden, der die Altstadt mit Damaskustor selbst gesehen und sich im Busbahnhof regelmässig verlaufen hat!

Auch wenn der Autor bei seinen Schilderungen hier und da ein wenig dick auftragen mag, sieht man ihm das gerne nach. Er stellt nämlich gleich zu Beginn des Buches ein entscheidendes Faktum klar: Israel ist ein ganz normales Land mit ganz normalen Menschen! Und Israel ist ist eben auch zugleich genau das krasse Gegenteil davon! Normalität? Fehlanzeige und Lichtjahre entfernt! Schizophrenie? Im Leben eines Israelis allgegenwärtig!

Warum das so ist erfährt der Leser quasi en passant; dann nämlich wenn in Mea Schearim die "Irren von Zion" (H.M. Broder) ihr ultradoxes Dasein in einer künstliche geschaffenen Parallelwelt fristen ("Absurdistan" ist die vom Autor dafür sehr treffend gewählte Vokabel). Und wenn zugleich junge Israelis am Schabbes lieber Party machen und sich einen Joint bauen, anstatt vor der Westmauer andächtig zu beten, dann ergibt das einen sehr schönen Spannungsbogen - Alltag im Gelobten Land eben! Gerade das macht dieses Buch für mich lesenswert.

Ich würde mir wünschen, dass Markus Flohr eine Fortsetzung, einen Teil 2, schreibt! Genug Stoff dafür hat er mit absoluter Sicherheit! Fazit: tolle Leistung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen starkes debüt, 18. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel (Broschiert)
markus flohr wirft in seinem romandebüt fesselnde, originelle und oft sehr lustige spotlights in die blackbox israel, die in deutschland zwischen all den anderen schuhkartons ja doch einen besonderen platz im regal hat. flohr und auch sein erzähler, der pastorensohn "markus", sind sich dieser rolle bewusst, ohne sie misszuverstehen. So entsteht trotz angemessenem historischem und politischem bewusstsein in erster linie raum zum erzählen: von liebe, rock'n 'roll, drogen, sex, skorpionen und nackten orthodoxen. von anisschnaps und fussball. von jung sein und leben. ein bis zur letzten seite spritziger coming-of-age-roman aus einem land, das sein ringen um normalität längst aufgegeben zu haben scheint. großartig die schilderung des oktoberfests bei ramallah, des unfreiwilligen "kreuzzugs" durch die orthodoxen stadtteile jerusalems, dem Füllen der Fußstapfen von Lothar Matthäus(sic!)
flohr blendet dabei themen wie gazakrieg, mauer, siedlungen, etc nicht aus, aber ihn interessieren situationen, menschen, geschichten mehr als das anbieten von fertigen positionen. das bild, das er dabei von israel zeichnet ist zuweilen traurig, absurd, warm, oft zum umfallen komisch, herzlich, fremd, sympathisch, unbegreiflich. aber vor allem ist es frisch und jenseits aller klischees. absoluter tipp!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum schmunzeln, zum nachdenken...., 30. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch hat mich auf meiner Reise durch Israel begleitet und mir dabei viel Freude bereitet. Es gibt einem Einblick in die Denkweise Israels, zweigt auf liebevolle, sehr humorvolle Weise die Kommunikationsprobleme zwischen Israeli und Deutschen, bzw Mitteleuropäern auf.
Ich hab mich sehr amüsiert und würde das Buch jedem empfehlen, der in irgendeiner Weise, als Deutscher oder Israeli Bezug zu Israel aufnehmen will.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterhaltsam aber..., 16. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel (Broschiert)
Soviel vorweg: Ich war noch nie in Israel!
Mein Interesse für das Land wurde durch einen Mitbewohner und guten Freund geweckt, der über ein Jahr als Volontär in einem Altenheim für deutsche Juden in Haifa lebte und arbeitete. Durch ihn erfuhr ich viel über Land und Leute und wurde neugierig. Auf das Buch von Markus Flohr stieß ich durch seine Spiegelkolummne und war sehr gespannt.

Das Buch ließt sich wunderbar leicht und schnell...will sagen: es ist von Anfang bis Ende sehr unterhaltsam. Die Beschreibung der meisten Protagonisten deckt sich sehr mit denen meines Israelerfahrenen Freundes, was für mich das Buch an den meisten Stellen glaubhaft macht. Gerade die Differenz der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, zwischen liberalen jungen Israelis, orthodoxen Juden, Christen etc. wird dabei sehr glaubhaft beschrieben. Über die Liebesgeschichte kann man sicherlich streiten, für mich jedoch war sie der spannende rote Faden der sich durch das Buch zieht und mich dauerhaft bei der Stange hielt.

Leider leidet das Buch an seinen zum Teil arg konstruierten Geschichtchen. So ist beispielsweise der "weinende Rabbi" sicher eine interessante kleine Story, das Verhalten des Hauptprotagonisten am Ende der Episode jedoch wirkt für mich einfach aufgesetzt. Diese kleinen Ausrutscher mehren sich zum Ende des Buches hin und gipfeln für mich im Auftauchen des Deutschen Ralf von Rostenbach. Diese Figur so zu überzeichnen ist meiner Meinung nach unnötig und ärgerlich.

Für mich ein Buch, dass ich gerne gelesen habe, das jedoch leider gerade zum Ende hin etwas überambitioniert wirkt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!, 26. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel (Broschiert)
Für zukünftige Israel Besucher sowie für Romanliebhaber die gerne mal was anderes lesen, genau das richtige. Super witziges Buch, ehrlich und aufschlussreich geschrieben. Es nimmt einem das ungute Gefühl vor der Reise nach Israel und gibt einem die Neugier all die Orte selbst sehen, die Menschen und die Kultur kennen zu lernen zu wollen. "Does and Don'ts" die von dem Studenten selbst in Erfahrung gebracht wurden, bekommt man "durch die Blume" vermittelt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer schon einmal in Israel war...., 2. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...wird bei diesem Buch feststellen, daß Markus Flohr es sehr wohl versteht die politischen aber auch alltäglichen Probleme dieses Krisenherdes sehr fundiert, manchmal aber auch äußerst amüsant darstellt. Die "Drogengeschichte" hat mir nicht so gut gefallen, gehört aber ohne Zweifel wohl zu dieser Zeit. (Leider). Empfehlenswert zu lesen, für all jene, die sich evtl. auch in Israel an DER Uni einschreiben wollen, oder auch nur "aussteigen" wollen. Wie im Buch herrvorragend beschrieben gibt es immer drei Gründe für einen Deutschen, der nach Israel reisst.... :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo samstag immer sonntag ist., 13. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel (Broschiert)
Buch entsprach im Zustand und der sehr schnellen Lieferung ganz meinen Erwartungen.
Lektüre ist für jung und alt geeignet bzw. spiegelt die aktuelle Situation in Israel sehr gut wieder.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel, 25. Februar 2013
Von 
B. Süpke "apegt" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel (Broschiert)
Solch ein Buch sollte man gelesen haben. Schön wäre es, wenn es noch es noch weitere Autoren gäbe, die über ihre Erfahrungen aus Israel berichteten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel
Wo samstags immer Sonntag ist: Ein deutscher Student in Israel von Markus Flohr (Broschiert - 15. Januar 2011)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,88
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen