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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aberwitzige Geschichte -- Grandioses Hörbuch!
Die liebeskranke Rosa versucht wirklich alles um ihren Ex-Freund Jan wiederzubekommen. Sie lässt sich sogar auf eine Rückführung per Hypnose ein um zu erfahren was nun tatsächlich die wahre Liebe ist. Bei diesem Experiment hat sie aber nicht damit gerechnet dass sie in einem früheren Leben William Shakespeare war und nun in dessen Körper sich...
Veröffentlicht am 2. Mai 2010 von Stefan Baumgartner

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz ok, aber doch irgendwie immer ähnlich
Nachdem ich Mieses Karma mit Begeisterung gelesen hatte und später dann noch Jesus liebt mich, was mir ebenfalls gefallen hat, war natürlich der Kauf des nächsten Buches dieses Autors fast schon ein Selbstläufer.

Das Buch ist von der Idee her witzig und es liest sich gut, allerdings, und hier liegt mein eigentliches Problem, stört mich,...
Vor 13 Monaten von GräfinvonSchwanenstein veröffentlicht


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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aberwitzige Geschichte -- Grandioses Hörbuch!, 2. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Audio CD)
Die liebeskranke Rosa versucht wirklich alles um ihren Ex-Freund Jan wiederzubekommen. Sie lässt sich sogar auf eine Rückführung per Hypnose ein um zu erfahren was nun tatsächlich die wahre Liebe ist. Bei diesem Experiment hat sie aber nicht damit gerechnet dass sie in einem früheren Leben William Shakespeare war und nun in dessen Körper sich auf die Suche nach ebenjener Erkenntnis begeben muss. Womit sie auch nicht gerechnet hat ist, dass Shakespeare seinen Körper nicht ohne Weiteres hergibt und immer noch als Stimme in Rosas Kopf herum spukt...

David Safier und ich hatten anscheinend einen schlechten Start. "Jesus liebt mich" hatte für meinen Geschmack zu viele flache, unzusammenhängende Witze und eine äußerst überstürzt in die Albernheit abdriftende Handlung, worauf hin ich fürs Erste von Safiers anderen Büchern nichts wissen wollte. Gottseidank änderte ich meine Meinung, denn "Plötzlich Shakespeare" überzeugt mich auf der ganzen Linie. Das Buch strotzt vor aberwitziger Situationskomik und äußerst pointierten, humorvollen Dialogen. Gerade die Gespräche zwischen Rosa und Shakespeare schaukeln sich von einem kleinen Disput zu einem gagreichen Geplänkel auf und gehören zu den Höhepunkten des Romans.

Und dennoch bleibt die Handlung nicht auf der Strecke. Sowohl Rosa als auch Shakespeare haben eine Aufgabe, die es zu erfüllen gilt. Beide versuchen mit der neuen Situation so umzugehen, dass beide an ihr Ziel gelangen. Was zu gegeben nicht immer einfach ist und -- wie auch sonst -- wieder zu weiteren, nicht minder humorvollen Verstrickungen führt.

Neben all dem Witz schafft Safier es aber auch, seinen Hauptdarstellern eine Botschaft mitzugeben und mit einer ganz feinen Klinge auch zum Nachdenken anzuregen. Und genau das hab ich gar nicht erwartet. Tatsächlich ist es nämlich so, dass diese wirklich schöne Botschaft nicht mit dem Holzhammer noch schnell eingeprügelt wird, sondern begleitend zur Handlung immerfort anwesend ist und schlussendlich auch haften bleibt.

Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir "Plötzlich Shakespeare" zwar sicher auch so gut gefallen hätte, ich aber nie so begeistert davon gewesen wäre, wenn nicht Anneke Kim Sarnau und Christoph Maria Herbst das Hörbuch gesprochen hätten. Gerade letzterer stellt sein Stimmentalent eindrucksvoll zur Schau und gibt die Sätze äußerst natürlich und perfekt betont wieder. Hut ab vor dieser Leistung, eine bessere Besetzung könnte ich mir für diesen Roman nicht vorstellen.

So hat David Safier aus einer relativ schrägen Ausgangssituation wirklich einen spaßigen und herzerwärmenden Roman. Ich hab mich mit seiner Schreibe nun versöhnt und freu mich schon auf den nächsten Streich.
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72 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist die wahre Liebe?, 18. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Gebundene Ausgabe)
Rosa, die sich selbst als das Frauenklischee schlechthin bezeichnet, hat Liebeskummer und badet in Selbstmitleid. Ihre große Liebe, Jan, heiratet seine große Liebe, Olivia.
Rosa versucht sich von ihrem besten Freund Holgi zu trösten, was nicht recht gelingen will.
Bei einem Zirkusbesuch sieht sie einen Magier, der eine Rückführung macht, nach der der Proband glückselig zu sein scheint. Da Rosa diesen Zustand auch endlich wieder erreichen möchte, geht sie nach der Vorstellung zu dem Magier und bittet um eine Rückführung. Sie bekommt diese, allerdings unter der Auflage, dass sie erst zurückkommen kann, wenn sie weiß, was die wahre Liebe ist.
Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf...

Rosa erwacht in dem Körper von William Shakespeare und erlebt mit diesem reichlich Abenteuer und ist, genau wie anscheinend er, auf der Suche nach dem wahren Glück.

Fazit: Das Buch ist wieder mal ein echter Safier. Ich kenne alle seine Bücher und man möchte meinen, dass eine Steigerung eigentlich nicht mehr möglich ist. Ich habe das Buch in der Bahn gelesen und musste einige Male an mich halten um nicht laut loszulachen.
Es ist sehr gut, flüssig und mehr als unterhaltsam geschrieben. Man mag es nicht mehr aus der Hand legen und nach jedem Kapitel fragt man sich, was jetzt wohl noch passieren könnte.
Die heutige Sprache Rosas im Mittelalter und auch Shakespeares Sprache in unserer heutigen Zeit sind genial zu lesen und man kommt aus dem grinsen nicht mehr raus.
Ich warte jetzt schon wieder sehnsüchtig auf das nächste Buch dieses brillanten Schreibers.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz ok, aber doch irgendwie immer ähnlich, 24. Oktober 2013
Von 
GräfinvonSchwanenstein (Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Taschenbuch)
Nachdem ich Mieses Karma mit Begeisterung gelesen hatte und später dann noch Jesus liebt mich, was mir ebenfalls gefallen hat, war natürlich der Kauf des nächsten Buches dieses Autors fast schon ein Selbstläufer.

Das Buch ist von der Idee her witzig und es liest sich gut, allerdings, und hier liegt mein eigentliches Problem, stört mich, dass die Storys alle nach der gleichen Schematik aufgebaut sind. Es ist ähnlich wie bei Bohlen Songs, das Strickmuster ist gleich, man erkennt ganz schnell die Handschrift und das ist dann das, was einem auch irgendwann langweilt. Für mich kommt dann noch dazu, dass die Geschichte teilweise zu langatmig ist, daher insgesamt von mir nur drei Sterne.

PS: Da das Schreiben solcher Bewertungen dem Interessierten dazu dienen soll, noch ein paar unabhängige Zusatzinformationen zum Produkt zu erhalten, der Autor hierfür Zeit und Mühe investiert, wäre Ihr Feedback – über den Button hilfreich oder nicht – Motivation für den Verfasser, auch in Zukunft seine Erfahrung mit anderen teilen zu wollen. Danke vorab!!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Resteverwertung nur für Hardcore-Fans!, 18. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Gebundene Ausgabe)
Ich muss schon sagen, dieses Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Sowohl bei "Mieses Karma" als bei "Jesus liebt mich" fühlte ich mich recht gut unterhalten. Bei dem Erfolg dieser beiden Bücher muss man Verständnis mit dem Autor (bzw. dem Verlag) haben, wenn er danach einen Roman auf den Markt bringt, der nach exakt demselben Schema aufgebaut ist. Auch "Plötzlich Shakespear" lebt von einer verrückten Grundidee, ist mit Gags gespickt und hat durchaus einen gewissen Tiefgang (zumindest wenn man danach sucht). Aber alles wirkt irgendwie abgedroschen und von sich selber abgeschrieben (Seelenwanderung gabs schon mal). Die Gags sind oftmals so zum Gähnen, dass man sich des öfteren fragen muss, warum man das Buch zu Ende liest. Ich habe das Buch vor allem deshalb zu Ende durchgestanden, weil ich es nicht glauben wollte, dass es nicht doch noch besser werden würde. Ok, man kann das Buch schon lesen. Aber ich hatte einfach höhere Erwartungen. Absolut betrachtet genau zwei Sterne wert und nur für hartgesottene David-Safier-Fans zum empfehlen.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nette Idee, aber eigentlich langatmig und teilweise sogar plump - David Safier enttäuscht mich!, 17. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Gebundene Ausgabe)
Es ist so schade. Genau das habe ich nach diesem Buch gedacht, denn ich war so begeistert von David Safier. Das erste Buch Mieses Karma habe ich wirklich geliebt. Das folgende Buch Jesus liebt mich fand ich zwar schon deutlich schlechter, aber immer noch unterhaltsam und stellenweise auch lustig. Als nun ein 3. Buch erscheinen sollte, musste ich mich natürlich schnell ans lesen machen - und wurde bitter enttäuscht.

Zum Inhalt: Rosa ist total deprimiert, da ihr Ex Jan demnächst eine andere heiraten will. Bei einem Zirkus lässt sie sich aus Neugier in Hypnose versetzen, die sie in ein früheres Leben bringen soll. Rosa wacht im Jahr 1594 auf, im Körper von William Shakespeare. Dieser versteht es sich immer und überall in Schwierigkeiten zu bringen und er ist wirklich gar nicht begeistert, dass plötzlich eine Frau seinen Körper kontrolliert. Doch Rosa darf erst wieder zurück, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist und das stellt sich als schwieriger heraus, als es geplant war.

Zugegeben, der Teil mit der Liebe klingt schon arg kitschig, aber manchmal mag ich auch kitsch, also griff ich trotzdem zu. Im Nachhinein, hatte das Buch auch weniger mit Kitsch zu tun. Es geht einfach darum, dass absolut jeder Charakter irgendein Problem mit der Liebe hat.
Mein erstes Problem war, dass ich überlesen habe, dass Rosa in die Vergangenheit reist. Ich hätte es viel lustiger gefunden, wenn stattdessen Shakespeare in die Gegenwart gekommen wäre, das war zumindest mein erster Gedanke. Im Nachhinein wars in der Vergangenheit auch ganz nett, die beiden sind in viele amüsante Situationen geraten.
Das Hauptproblem war einfach nur, es war viel zu langatmig. Am Anfang wars noch ganz nett, auch wenn mir da schon aufgefallen ist, dass der Humor sehr gezwungen rüberkommt. Safier schreibt diesmal fast plump um überhaupt irgendwo einen Witz einzubauen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen und war in den Vorgänger Büchern auf jeden Fall noch ganz anders. Die Situationen, in die Shakespeare und Rosa geraten, sind irgendwann auch nicht mehr so lustig, da sie sich alle immer irgendwie gleichen. Der Einfallsreichtum, den ich bei "Mieses Karma" noch geliebt habe, ist hier irgendwie schon mehr eingegrenzt worden.

Ich kann dem Buch gerade noch 2 Sterne geben, da es immerhin tiefgründig ist und ganz zum Schluss auch eine gewisse Message an den Leser weitergibt, wie jedes vorherige Buch von Safier. Da das Lesevergnügen jedoch wirklich stark eingeschränkt ist und ich mich durch viele langamtige Passagen quälen musste, kann ich wirklich auch nicht mehr geben.

Meine Empfehlung: Leiht euch das Buch erstmal aus. Viele werden sicher auch mit diesem Roman was anfangen können. Es ist allerdings noch viel eigener geschrieben als die Vorgänger und so hätte ich es bereut, wenn es jetzt für immer in meinem Bücherregal versauern würde. Nochmal lesen, würde ich es nicht.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Au Mann, ich war ja so etwas von einem Frauenklischee!" ..., 10. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Gebundene Ausgabe)
... So heißt es gleich auf der ersten Seite und nach 314 weiteren Seiten bleibt mir nur zu sagen: Ja, Rosa, das bist du!

Die Protagonistin Rosa ist unzufrieden mit ihrem Leben, besonders nachdem sie erfahren hat, dass ihr Ex, den sie immer noch zu lieben glaubt, heiraten will - und sie zerfließt daher in Selbstmitleid. Nach einer Hypnose findet sich Rosa nun nicht nur im London des Jahres 1596, sondern auch noch gemeinsam mit der Seele Shakespeares in dessen Körper wieder. Selbstverständlich lernen sich die beiden im Verlaufe der Geschichte immer besser kennen, auch wenn sie dabei das eine oder andere Mal etwas aneinander geraten. Nun muss Rosa nicht nur versuchen, die Probleme, in die sich Shakespeare hinein manövriert hat, als er noch Herr seines eigenen Körpers war, zu lösen, so gut es eben geht, sondern sie muss auch die Wahre Liebe finden, denn dies ist ihr einziger Weg zurück in ihr altes Leben ...

Zwar liest sich das Buch flüssig und locker weg und einige seltene Male brachte mich die Situationskomik zum Schmunzeln, insgesamt bediente der Roman für meinen Geschmack aber eindeutig zu viele Klischees. Auf mich wirkte die Handlung oft unbedingt zum Komischen hin konstruiert und das hat mein Lesevergnügen doch stark beeinträchtigt. Schade eigentlich, denn die Idee an sich fand ich durchaus interessant und auch der Klappentext hat meine Neugier geschürt. Doch leider blieb die Umsetzung für meinen Geschmack um Einiges hinter den Erwartungen zurück - sowohl in Hinblick auf den Inhalt als auch auf den Unterhaltungswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht auszuhalten!, 3. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Taschenbuch)
Das Buch war ein Spontankauf im Urlaub, als der Lesestoff ausging. Die Idee fand ich interessant, im Nachhinein hätten mich das Cover und der Aufkleber "Spiegel-Bestseller" aber schon skeptisch machen müssen. Leider habe ich nicht erst ein paar Seiten gelesen, bevor ich das Buch gekauft habe.

Zurück in der Hängematte musst ich es dann nach wenigen Minuten weglegen: Ich passe einfach nicht zur Zielgruppe. Obwohl Mann, lese ich gerne auch mal "Frauenliteratur", aber derart dümmliche Frauenklischees sind mir selten untergekommen. Nach einem Blick auf den Verkaufspreis in Gebrauchtbuch-Portalen ist es dann ungelesen in der Papiertonne gelandet. Schade ums Geld.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr durchsichtiger Humor, noch durchsichtigere Handlung, 20. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Taschenbuch)
Spätestens beim dritten Buch von Safier dürfte klar sein, dass der Gute immer nach dem gleichen Rezept arbeitet: Man nehme einen historischen Hintergrund (aus Religion oder Literatur) und mische ihn unter die eigenen Charactere in der Neuzeit.

Was bei Mieses Karma noch unglaublich komisch war, und bei Jesus Liebt Mich noch ganz in Ordnung, wirkt in diesem Buch leider eher aufgesetzt und erzwungen.

Bereits die erste Seite trieft vor ausgetretenen Klischees (die Selbstbeschreibung der Protagonistin), die dann zur Person, wie sie sich entwickelt, nicht einmal mehr passen. Das wirkte eher wie eine erste Fassung des Autors, von der er partout nicht ablassen wollte, selbst es sich als unbrauchbar erwies im Laufe der Arbeit.

Die Witze kommen mit heulendem Motor angeflogen, stürzen dann aber kurz vor der Landung ab. Manchmal wirkt das Ganze gar wie Slapstick.

Die Handlung ist von vornerein sehr durchschaubar. Okay, nun liest man so ein Buch auch nicht wirklich der Spannung wegen, aber wenn die unterhaltsamen Momente zwischendurch mir kein Schmunzeln abringen, sondern ein entnervtes Seufzen, wird das Leseerlebnis schnell zum Wettschleifen bis zur letzten Seite.

Die Moral von der Geschichte kommt dann dahergeritten wie die Pferde aus den Teenieromanen, genauso schwulstig, vorhersehbar und unglaublich uneinfallsreich.

Warum 2 Sterne statt nur einer? Es lässt sich trotzdem recht fix durchlesen, und selbst wenn es nicht wirklich gut ist, so gnaz schlecht ist es nicht.

Im Vergleich zu den ersten beiden Büchern auf jeden Fall ein weiter Schritt nach unten. Werde mir gut überlegen müssen, ob ich neugierig genug bin, mir das vierte Buch auch noch zu geben...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen super Idee, mäßige Umsetzung, 15. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Taschenbuch)
Nachdem ich "Jesus liebt mich" als sehr originell empfunden hatte, schraubte ich meine Erwartungen für dieses Buch sehr hoch und wurde bitter enttäuscht. Auch wenn der Autor vorausschickt, dass das Buch historisch absolut "unrecherchiert" ist, finde ich es wirklich niederschmetternd, wie wenig er aus dieser wirklich interessanten Thematik herausgeholt hat.
Natürlich ist eine Botschaft enthalten, aber grundsätzlich ist es nichts Neues, herauszufinden, dass man erst sich selbst lieben muss, bevor man wen andern lieben kann.
Ich finde die Geschichte an manchen Stellen dermaßen platt, dass ich versucht war, mit dem Lesen aufzuhören. Bei aller Liebe zu lustigen Situationen, aber muss es tatsächlich sein, dass Tybalt (jeder, der Romeo und Julia einmal gesehen oder gelesen hat, weiß, welche Rolle er dort spielt) nach dem (quasi von ihm verschuldeten) Freitod von Shakespeare`s Frau seine Lust auf Schweine fokussiert? Ich glaube nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leichte Unterhaltung, 19. Juli 2011
Von 
Spacetime Traveler ("Castle of Glass" behind the Milky Way) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Taschenbuch)
Bereits die ersten Kapitel stecken voller Humor und sind ein besonderes Lesevergnügen. David Safier schreibt unterhaltsam, witzig, abgedreht und einfühlsam. Er bevorzugt Frauen als Protagonisten. "Frauen reden über Gefühle, also kann ich einfacher über Frauen scheiben", sagt Safier in einem Interview dazu.

Grundschullehrerin Rosa ist auf der Suche nach der wahren Liebe. Die Geschichte spielt, dank Seelenwanderung, in zwei verschiedenen Zeitebenen. Es gibt Parallelen zwischen den Personen des 16. Jahrhunderts und der Neuzeit. Die Geschichte steckt voller Intrigen.

Mit dem Thema Seelenwanderung hat Safier eine literarische Lücke gefunden, die er auf wunderbare Weise ausgefüllt hat. Insbesondere Vielleser sind dankbar dafür, wenn Autoren kreativ sind und neuen Stoff liefern. "Plötzlich Shakespeare" passt zu den bisherigen Werken von Safier. Seine Bücher sind humorvoll und lassen sich leicht lesen.
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Plötzlich Shakespeare
Plötzlich Shakespeare von David Safier (Gebundene Ausgabe - 12. März 2010)
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