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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 16. November 2002
Rushdies Buch erzählt die wechselvolle Geschichte einer indischen Gewürzhändlerdynastie über vier Generationen, wobei nicht weniger als ein Panorama des modernen Indien entsteht - mit all seinen verrückten, großartigen und monströsen Zügen. Die überbordende Sprachgewalt und die schiere Unendlichkeit immer neuer Geschichten aus Kerala, Bombay, Delhi oder Karachi machen das Buch zu einem guten Wein, von dem man trinken kann soviel man möchte, ohne Kopfschmerzen zu bekommen - bis etwa auf S. 480! Dann ereignet sich ein für einen Autor von Rushies Format erstaunlicher Stilbruch mit einem völlig langweiligen und langgezogenen Ende, gerade so, als hätte der große Autor in seinen kostbaren Wein am Ende aus reinem Mutwillen noch reichlich Wasser nachgegossen oder als wolle er dem Sinfoniker Bruckner nacheifern, dem nach großartigen Anfängen und epischen Längen am Ende auch mitunter der Schlussakkord mißlang. Trotzdem: bis auf die letzten 100 Seiten ein Leseerlebnis für den aktuellen und künftigen Indienfreund im allgemeinen und für Bombay Interessierte im Besonderen.
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am 9. September 1999
In dem ersten Roman nach den "Satanischen Versen" geht es wüst, bunt und witzig zu. Ein Kinderguru orakelt, ein einbeiniger Türhüter gibt Boxunterricht, eine Kräuterhexe murmelt Geheimnisvolles, Le Corbusier baut Gartenhäuschen, Lenins zeigen sich im Dutzend, Atombomben werden geschmuggelt und Tempeltänzerinnen verramscht, Rauschgift wird gedealt, Darth Vader und der Blade Runner zischen durchs Bild. Das kennt man von Rushdie so auch aus dem genauso phantastischen Roman "Mitternachtskinder". Während es dort jedoch um die Lebensgeschichten der Kinder, die just um Mitternacht geboren wurden, als Indien seine Unabhängigkeit erlangte, erzählt hier der letzte Abkömmling des Da-Gama-Zogoiby-Clans, Moraes Zogoiby, aufgrund seiner dunklen Hautfarbe "der Maure" genannt, die Geschichte seiner Familie über vier Generationen hinweg. Es ist die blutig-komische Saga einer Familie von Bombay-Buddenbrooks bis zu ihrem Untergang. "Des Mauren letzter Seufzer" führt die Geschichte der "Mitternachtskinder" weiter, zum Ende der pluralistischen Kultur des Landes in Eruptionen der Gewalt. Die Geschichte würde dabei trotz Rushdies großem Erzähltalent aus allen Nähten platzen, würde sie nicht durch das Leitmotiv, das dem Buch den Titel gegeben hat, zusammengehalten. Rushdie ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, wie er auch hier wieder eindrucksvoll bewiesen hat. In seine Romane muss man sich fallenlassen, man muss sich ganz darauf einlassen, dann sind sie Labsal für die Seele. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 11. Januar 2000
"Des Mauren letzter Seufzer" ist wohl nach "Satanische Verse" Rushdies zweitbestes Buch. Er schafft es auch in diesem Buch den Leser in die geheimnisvolle Welt Indiens hineinzuziehen und ihn durch seinen lyrischen Schreibweise zu verzaubern. Es ist so mitfuehlend geschrieben, dass man Moors Beschreibungen folgend die Gewuerze beinahe riechen und die Schlaege spueren kann, die dieser auf seinem recht merkwuerdigen Weg einzustecken hat. Rushdie verzahnt auf faszinierende Weise die Geschichte einer Familie ueber drei Generationen, die durch allzu menschliche Schwaechen des Hochmuts und der Gier nach Macht gepraegt ist. Dabei wird die Geschichte durch Moor, den Spross einer maechtigen, urspruenglich mit Gewuerzen handelnden Familie mit seiner verkrueppelten Hand fesselnd erzaehlt. Auf faszinierende Weise werden die verschiedenen Ebenen verwoben, die Situation des Schreibenden mit den spannenden Geschichten und skurrilen Anekdoten des zwei vorherigen Generationen. Damit gibt Rushdie nebenbei ein eindrucksvolles Portrait der Zeit Indiens seit der Unabhaengigkeitsbewegung. Ein sehr spannndes und schoenes Buch! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. August 1999
„Des Mauren letzter Seufzer" ist ein Salman Rushdie Buch. Und das im eigentlichen Sinne. Es ist genauso aufgebaut, wie ein Salman Rushdie Buch, es ist genauso geschrieben, wie ein Salman Rushdie Buch und, es liest sich - wie ein Salman Rushdie Buch. Man muß es mögen, oder, man wird es schlicht und ergreifend hassen. Ein typisches Salman Rushdie Buch eben. Rushdie Bücher zu lesen ist nicht jedermanns Geschmack. Meiner auch nicht, wie ich feststellen mußte. Es ist träge. Zu Anfang. Und dieser Anfang ist, wie bei jedem Rushdie Buch lang. Unheimlich lang. Mehrere hundert Seiten Einleitung. Eine Familiengeschichte, in Indien, wo auch sonst. Bis zum letzten Urgroßvater und noch weiter. Es geht um Gewürze. Genauer gesagt, um die Existenz und das Leben einer Gewürzhändlerdynastie. Alles gipfelt in den letzten zweihundert Seiten. In diesen gipfelt das Buch in einem ekstatischen, skurrilen Höhepunkt, um dann furchtbar schnell zu verebben. Und dann mag man Salman Rushdie auf einmal. Der Stil wird genial, man verschlingt dieses Buch und hat das Gefühl, es noch einmal lesen zu müssen, weil man vielleicht doch irgend etwas verpaßt haben könnte. Plötzlich meint man die Gewürze riechen und schmecken zu können und, man will das auch, genauso, wie man die Einleitung am liebsten zerstören wollte. Salman Rushdie ist ein Phänomen - Gutes Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 24. August 1999
Eine literarische Synthese von Orient und Okzident, so farbig und dicht geschrieben, daß man das Buch nie mehr vergißt! Mal tragisch, mal albern, voll witziger Wortspiele, die auch in der geglückten Übersetzung nichts verlieren, der scharfe Blick auf das Menschliche immer warm und verständnisvoll - Plädoyer eines im Exil lebenden Schriftstellers für das Verwurzeltsein in Land, Kultur, Sippe - und eine Lektion in Kolonialgeschichte!
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am 19. August 2014
Wie alle Bücher von Rushdie finden wir mehrere ineinander verschlungene Geschichten. Es ist eines dieser Bücher, in die man nicht ganz leicht hineinfindet, es hat einen langsamen und manchmal etwas mühsamen Anlauf, gewinnt aber zunehmend am Tempo und lässt den Leser am Ende nicht mehr los.
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am 8. Mai 2015
ich habe noch nie ein ebook erhalten dass so gespickt mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern war wie dieses Werk. Eine Unverschaemtheit gegenueber Autor und Leser. Und dafuer hab ich auch noch bezahlt. Schadenersatz waere angebracht.
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am 6. September 1999
Rushdies Roman über die Gewürzhändler-Dynastie liest sich einmalig interessant und schillernd, so dass auch Leser daran gefallen finden dürften, die die eigentliche Thematik - das Leben in Indien in Vergangenheit und Gegenwart - nur wenig interessiert. Denn die Geschichte ist zwar nicht unspannend, folgt aber nicht immer einem zwingenden Faden, der die Episoden aufeinander folgen lässt.
Vielmehr wimmelt es in dem Buch vor lauter kleinen Geschichten, eigenartigen Begebenheiten und schillernden Nebenfiguren. All das zu behalten ist unmöglich, viel zu viele Elemente setzen sich zum Gesamtwerk zusammen. Es ist beeindruckend, mit welchem Erfindungsreichtum Rushdie immer aufs Neue atemberaubende Anekdoten erfindet, die dem Leser kaum noch zu übertreffen zu sein scheinen. Doch schon auf den nächsten Seiten wird man eines Besseren, Bunteren, Aufregenderen belehrt.
Deshalb wird man auch kaum mitten im Buch aufhören können, denn stets bleibt die Neugier, welche abstrusen Situationen wohl als nächstes entstehen. Rushdie beweist in diesem Roman seinen Einfallsreichtum und seine Fähigkeit, alle Elemente liebevoll in einer herrlich humorvollen Sprache zu erzählen. Dieses Buch ist so vielfältig und vielfarbig wie kein zweites, das ich gelesen habe. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 17. August 2015
Ich muss voranstellen, dass ich das e-book gelesen habe. Das ist eine Frechheit. Es ist übersäht mit Rechtschreibfehlern, ausgelassenen Leerzeichen usw. Das ist unter jedem Niveau. Hat da keiner zur Kontrolle gelesen?

Zum Inhalt:
Die Geschichte ist aus meiner Sicht höchst banal. Alles steht unter dem Gesichtspunkt, dass die Hauptperson in doppelter Geschwindigkeit altert. Das ist doch an den Haaren herbeigezogen. Auch der Rest der Handlung war für mich überwiegend sehr langweilig und zäh zu lesen. Alleine dadurch, dass mit vielen Fremdwörtern und verschwurbelten Sätzen hantiert wird, wird das noch lange kein Meisterwerk.
Endlose Bildbeschreibungen lassen kaum erkennen, was damit ausgedrückt werden soll.
Insgesamt rate ich ab. Ob ich noch einmal Salman Rushdie lese ist eher fraglich.
Möglicherweise mangelt es mir auch an literarischer Bildung. Aber dann ist meine Meinung für Alltagsliteraten ggf. hilfreich.
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am 29. Juni 2014
Vermutlich habe ich das Buch nicht einmal verstanden. Allein der Stil, diese blumige Erzählung, ist mir fremd. Das ist doch kein Roman im üblichen Sinne!
Ich habe so unglaublich viel gelesen, aber das hier - nein, das habe ich nicht mal zur Hälfte geschafft. Ist wahrscheinlich, wie so vieles, Geschmacksache. Daher kann ich nur empfehlen, mal eine Leseprobe anzusehen, bevor man sich zum Kauf entschließt.
Von mir jedenfalls auch eher null als einen Stern.
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