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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Crisis? What Crisis?
Frank Goosen erzählt kleine Episoden aus dem Leben von Männern überwiegend mittleren Alters. Die Geschichten fangen mitten im Leben an und hören mitten im Leben wieder auf. Manch ein Traum erhält einen Dämpfer. Zurück bleibt ein nachdenklicher Leser.

Es handelt sich um Einzelgeschichten, die mehr oder weniger miteinander...
Vor 14 Monaten von Raumzeitreisender veröffentlicht

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Goosen kann deutlich mehr...
So viel Zeit, Prokorny lacht, Sommerfest… ja, sie alle ähneln sich und trotzdem ist jedes für sich auf seine Art großartig. Ja, es sind immer Männer zwischen Mitte 30 und Ende 50, die zwischen alter Jugendliebe und nörgelnder Ehefrau pendeln oder die den Unterschied zwischen vergangenen Träumen und gelebter Gegenwart nicht sehen...
Vor 13 Monaten von Nordlicht veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Crisis? What Crisis?, 22. Februar 2014
Von 
Raumzeitreisender (Wuellen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Gebundene Ausgabe)
Frank Goosen erzählt kleine Episoden aus dem Leben von Männern überwiegend mittleren Alters. Die Geschichten fangen mitten im Leben an und hören mitten im Leben wieder auf. Manch ein Traum erhält einen Dämpfer. Zurück bleibt ein nachdenklicher Leser.

Es handelt sich um Einzelgeschichten, die mehr oder weniger miteinander verknüpft sind. Das erinnert an Kehlmanns "Ruhm", jedoch wirken die Verknüpfungen in "Raketenmänner" weniger konstruiert. Die Geschichten sind gleichzeitig humorvoll und melancholisch. Goosen erzählt, ohne zu moralisieren.

Die Musik der 1970er Jahre spielt auch hier eine Rolle, aber keine so große wie in "So viel Zeit". Sie schafft die nötige Atmosphäre und so verwundert es nicht, dass in einer Episode ein alter Plattenladen vorkommt.

Die Protagonisten sind keine Lebenskünstler, wie sie Genazino in seinen Romanen zelebriert, sie gehen dennoch gelassen mit ihrem Schicksal um. Ladenbesitzer Wenzel bringt die Situation auf den Punkt: "Jeder braucht ein Ziel im Leben, … ,nur kriegt man die meisten Ziele nicht richtig scharf gestellt und sie halten nicht still."

Die Raketen sind gezündet, wenngleich sie nicht senkrecht nach oben fliegen oder sich auf einer präzisen Umlaufbahn bewegen. Es ist eher ein Sinkflug voller Kapriolen. Die Landung muss noch berechnet werden. Goosen bietet nette Unterhaltung in einer Atmosphäre, in der man sich wiederfinden kann.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Chapeau Frank Goosen!, 20. März 2014
Von 
Spieler7 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Kindle Edition)
Sehr gespannt war ich auf dieses neue Werk und ich wurde nicht enttäuscht. Zum Inhalt muss ich mich nicht auslassen, der kann der Produktbeschreibung entnommen werden.

Bei Goosen schätze ich es, wie mich seine Protagonisten anrühren, obwohl sie auf den ersten Blick nichts Heldenhaftes oder Bewundernswertes an sich haben; im Gegentum: Man findet mehr Verlierer als Gewinner, aber es sind beautiful losers, die -liebenswert lakonisch charakterisiert und gewürzt mit melancholischem Humor (oder umgekehrt)- allseits bekannte Alltagssituationen mehr oder weniger souverän meistern (müssen).

Auch wenn ich als gebürtiger und wohnhafter Bayer eigentlich eine andere Sozialisierung habe, fühle ich mich den Raketenmännern auf geheimnisvolle Weise verbunden, und nicht nur wegen der Musik, die immer wieder Leben rettet (mit Grateful Dead konnte ich auch nie was anfangen, dafür finde ich Stevie Nicks toll!). Vielleicht ist das Blut der gemeinsamen Generation eben doch dicker als das Wasser der Regionalität... ;-)

Selbst wenn manche Frank Goosen vorwerfen, dass dieser Episodenroman nicht mehr exklusiv im Ruhrpott spielt, finde ich das engstirnig, denn er muss ja kein Heimatdichter sein und kann das Eine tun, ohne das Andere zu lassen. Mit seiner ihm eigenen unaufdringlichen Bescheidenheit wird er sicherlich seine Wurzeln weder vergessen, noch verlassen.

Ich liebe einfach die Geschichten, die der Autor in all seinen Werken langsam aber sorgfältig entwickelt und denke dabei dabei stets an eine Liedzeile von Altmeister F.J. Degenhardt:

"Da ist nichts großartig, das soll es auch nicht sein
weil wo was groß ist, ist es drumherum meist klein."

Zum Schluss eine handwerkliche Anmerkung zu den Raketenmännern: Ein Personenverzeichnis fände ich hilfreich, da ich mir mit den gekonnt verknüpften Verflechtungen der Akteure bisweilen schwer tat, auch weil ich das Buch leider nicht in einem Rutsch durchlesen konnte.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Goosen kann deutlich mehr..., 17. März 2014
Von 
Nordlicht (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Gebundene Ausgabe)
So viel Zeit, Prokorny lacht, Sommerfest… ja, sie alle ähneln sich und trotzdem ist jedes für sich auf seine Art großartig. Ja, es sind immer Männer zwischen Mitte 30 und Ende 50, die zwischen alter Jugendliebe und nörgelnder Ehefrau pendeln oder die den Unterschied zwischen vergangenen Träumen und gelebter Gegenwart nicht sehen können. Egal. Die Personen sind erfrischend, aus dem Leben gegriffen, ehrliche Typen und keine Hipster, keine Ökofighter und erst recht nicht gendergemainstreante Scheingestalten.

„Raketenmänner“ basiert erneut auf diesen Typen. Nur leider… fehlt dieses Mal der Reiz. Folgt man den einzelnen Personen nicht genau verwischen ihre Geschichten teilweise vor dem inneren Auge. Wer war noch gleich wer? Wessen Ehefrau hat was mit dem Hausartz? Wer war noch Chef, wer der ängstliche Angestellte? Die Zeitsprünge sind nicht immer gleich erkennbar und lassen den Leser zumindest kurz irritiert zurück. Nicht jede Handlung findet einen halbwegs befriedigenden Abschluss..

Ritters Geschichte hätte interessant werden können, wenn man mehr über das zurückgelassene Leben erfahren hätte. Nur so erhält ein extremer Schnitt mit der Vergangenheit Relevanz. Wenzels Plattenladenkauf bleibt blass und zum Ende ahnt man wohl, dass letztlich die Beziehung seines Vaters zu seinem Großvater ein viel gewichtigeres Thema als sein Jugendtraum ist, aber auch dies bleibt mehr oder weniger ungreifbar. Krupkes Geschichte ist vermutlich jene, die den Fans von Goosens Fußballanekdoten am nächsten geht, aber auch hier ist der Autor üblicherweise in der Lage, mehr aus den Gegebenheiten heraus zu holen.

Bei aller Zuneigung zu dem Autor und diesem Genre, stellt „Raketenmänner“ sein m. E. aktuell schwächstes Buch dar. Und knapp 220 Seiten Geschichte für 19€ sind nach meinem Geschmack auch etwas arg wenig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam (Hörbuch), 22. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Audio CD)
Eine Ansammlung kleiner Geschichten, die lose miteinander verbunden sind, sich aber nicht zu etwas größerem vereinen.
Das Hörbuch erfordert jedoch eine gewisse Aufmerksamkeit, da sehr viele veschiedene Handlungen und Personen auftauchen. Abgesehen davon fiel es mir sehr leicht, mit den Protaginisten mitzufiebern (obwohl ich mich mit keinem identifizieren kann).
Ich denke ich verrate nicht zuviel, wenn ich vorwegnehme, dass es kein wirkliches "Ende" gibt. Das läd einerseits zum Nachdenken ein, enttäuscht allerdings in dem Moment, wo das Buch plötzlich zuende ist. Aus dem Dilemma wäre Frank Goosen wohl nicht rausgekommen. Alternativ hätte das Werk gerne noch etwas länger sein können.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht das beste Buch von Goosen, 4. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Audio CD)
Ich schätze Goosens Erzählstil sehr und genieße es, seine (Hör)bücher auf dem Weg zur/ von der Arbeit zu hören. Nur finde ich dieses Buch teilweise verwirrend. Wer war jetzt wer? Hängen der jetzt noch mal mit dem zusammen...? Und auch wenn es Goosen wieder gelungen ist sympathische Charaktere zu erschaffen, mit denen man fühlt und leidet, so bin ich persönlich doch mehr der Typ, der ein Ende braucht bei einer Geschichte (muss kein happy end sein, auch ein sad end schätze ich durchaus). Es wird zu viel der Phantasie überlassen. Ich hätte mir weniger "Einzelgeschichten" gewünscht und dafür die einzelnen Episoden "zu Ende" erzählt. Meiner persönlichen Meinung nach Goosens schwächstes Buch.
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2.0 von 5 Sternen Leider nicht die Top Klasse, die Goosen sonst verspricht, 25. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Gebundene Ausgabe)
Ich bin schon ein echter Goosen-Fan.
Darum fällt diese Rezension auch nicht so gut aus....
Denn im Vergleich haben mich z.B. "So viel Zeit" oder "Liegen lernen" absolut abgeholt, mitgenommen...und ich war in der Geschichte, konnte mit den Protagonisten mitfühlen.

Bei Raketenmänner hat mit Frank Goosen zu viele Persönlichkeiten und zu viele Handlungsstränge eingebaut. Ich muss gestehen ich war mehr am überlegen "wer war nochmal xy" als im Geschehen.
Auch war mir dann der "gemeinsame Strang" zu dünn (in anderen Büchern wird hier wunderbar die Vergangenheit und die aktuelle Handlung zusammengeführt und aufgeklärt).

Somit nur zwei Sterne für Raketenmänner.
Lasst Euch aber nicht generell von Frank Goosen abschrecken, er kann viel und das merkt Ihr in vielen anderen Werken (s.o. oder "Pokorny lacht") absolut !!!
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2.0 von 5 Sternen Geht so..., 1. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Kindle Edition)
Bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht von dem Buch. Auf mich wirken die Stories der unterschiedlichen Protagonisten irgendwie unvollständig und abgehackt, sodass ich den einzelnen Geschichten nur teilweise folgen kann. Auch die Sprünge zwischen den einzelnen Stories kriege ich nur bedingt hin, sodass ich mir immer etwas verloren vorkam. Die Idee des Buches ist gut, die Umsetzung aus meiner Sicht aber nicht wirklich gelungen - das kann Frank Goosen meiner Meinung nach besser.
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2.0 von 5 Sternen Enttäuschung auf Etappen..., 11. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Kindle Edition)
Schade, das Buch hat mir leider gar nicht gefallen. Die Geschichten sind nett und abwechslungsreich und in der Kürze wie in anderen Werken Goosens gut geschrieben, aber keine hat einen Anfang, keine hat ein Ende. Das kann Kunst sein, mir passt es leider nicht...
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So ist halt das Leben, 22. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Gebundene Ausgabe)
Wahrscheinlich sind diese sechzehn Geschichten viel raffinierter miteinander verwoben, als man es beim ersten Lesen vermuten würde. Vielleicht aber auch nicht.

Der Buchtitel verdankt sich zum einen dem herrlichen Song "Rocket Man" von Elton John aus dem Jahre 1972, der nur oberflächlich betrachtet eine Antwort auf David Bowie's legendären Hit "Space Oddity" war, sondern eigentlich die Geschichte eines recht durchschnittlichen Menschen, der davon träumt, dass seine Leute daheim endlich begreifen, dass er nicht der Mann ist, der zu sein er scheint. 'Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur viel zu selten dazu', brachten Udo Lindenberg und Jan Delay es 2008 auf den Punkt. Von solchen Männern handelt dieses Buch.

Zum anderen ist RAKETENMÄNNER - in der Phantasie des Autoren - das geniale, aber vollkommen unbekannt gebliebene Album eines gewissen Stephan Moses aus dem Jahre 1974, also aus jener Zeit, als, abgesehen von Schlagersängern und sogenannten Liedermachern, eigentlich nur Udo L. in Deutsch zu singen sich traute.

Die Geschichten handeln von heterosexuellen Männern auf der Suche nach einem anderen Leben als dem, das sie haben, von Männern, die Kamerke, Frohnberg, Wenzel, Kobusch, Riedel, Sabolewski, Lemming, Ritter, Wolff oder Krupke heißen. Sie sind gefangen in der Nostalgie der Erinnerung an ihre Jugend und in der nicht sehr kuscheligen Realität ihres aktuellen Berufs- und Privatlebens. Die Ergebnisse ihrer Ausbruchversuche werfen sie immer wieder auf die Zumutungen des Alltags zurück. Der ganz normale Wahnsinn. So ist halt das Leben. Und irgendwann ist es vorbei.

RAKETENMÄNNER ist ein witziges und ein trauriges Buch, ein Buch zum Lachen und zum Weinen. So wie man Frank Goosen seit vielen Jahren kennt. Und wie immer spielt Musik auch hier eine große Rolle. In diesem Falle zum Beispiel von Edwyn Collins, Leonard Cohen, Marvin Gaye, Richard Ashcroft, Grateful Dead, Fleetwood Mac (respektive Stevie Nicks), Deep Purple oder Paul Simon. Lassen Sie sich überraschen.

Noch ein Wort zur äußeren Gestaltung: Der Einband ist sehr rot mit ein wenig weiß und blau, das Buch selbst ist blau. Ich finde, dass rot und blau hervorragend zueinander passen. Aber das nur nebenbei.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fliegen lernen, 16. Februar 2014
Von 
Felix Richter - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Gebundene Ausgabe)
Was für eine Versammlung hat Frank Goosen da zusammengebracht! Kamerke will aus Rache seine Frau betrügen, kriegt es aber nicht richtig auf die Reihe. Kobusch lässt seinen Doktor an die Prostata, obwohl er weiß, dass der was mit seiner Frau hat. Frohnberg kann nicht mit Leuten und muss trotzdem den Chef machen, träumt vom Haus am Meer und verkriecht sich ersatzweise erst mal ins heimische Baumhaus. Der junge Wenzel haut das Geld seines Großvaters für einen todgeweihten Vinylladen auf den Kopf. Ritter, dessen Job am seidenen Faden hängt, ist von dem Mädchen fasziniert, das ihm ein gefälschtes U-Bahnticket verkauft und ihn damit in Teufels Küche gebracht hat. Der schwerkranke Rockpianist Wolff findet musikalisch und menschlich zu seinen Anfängen zurück, bevor er sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Und, und, und.

Alles Verlierer, möchte man meinen, und doch selbstbestimmter und risikofreudiger als manch ein anderer, der konformistisch und erfolgreich den Radelhamster macht. Raketenmänner, die ihre eigene Umlaufbahn suchen, ohne einen sicheren Landeplatz zu kennen. Sechzehn Geschichten über Träume und Träumer, Freundschaft und Amour fou, Ausstiege und Einstiege, den Sinn des Lebens und die Verweigerung als letzte Rettung vor dröger Zukunft, über das Altern in mehr oder weniger Würde und den Zufall als schöpferisches Element. Alles ist lose miteinander verknüpft; Hauptfiguren der einen übernehmen Nebenrollen in anderen Geschichten. Nichts wird zu Ende erzählt, und der Leser ist gefordert, sich das Seinige zusammenzureimen, dazuzudenken, oder halt einfach offen zu lassen. Da schreibt jemand, der nicht nur was zu sagen hat, sondern auch weiß wie: Indem man genau beobachtet, mitfühlt und dem Volk aufs Maul schaut.
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Raketenmänner
Raketenmänner von Frank Goosen (Gebundene Ausgabe - 13. Februar 2014)
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