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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichtstunden über Palästina mit Längen
TMI - Too much Information: Man wird erschlagen ob der Fülle der Informationen, die zur Geschichte Palästinas, Israels und der Palästinenser auf einen einprasseln. Dazwischen die Geschichten mehrerer jüdischer Familien, Action pur und eine Schlusspointe, bei der man nicht weiß, ob so etwas überhaupt denkbar ist. Alles in Allem ein wilder...
Vor 1 Monat von pc2012 veröffentlicht

versus
185 von 195 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endlich geschafft... Oder: Wie man einen "Thriller" nicht schreiben sollte
Vorweg: Insgesamt ist das Buch ein guter historischer Roman oder eine Dokumention über die Geschichte Israels. Ging es um die Qualität der Recherche und der Menge was ich über Israel gelernt haben, würde das Buch von mir 5 Sterne bekommen. Aufmachung, Beschreibung und Werbung versprechen allerdings einen mitreißenden Thriller und einen solchen...
Vor 5 Monaten von Ares veröffentlicht


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185 von 195 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Endlich geschafft... Oder: Wie man einen "Thriller" nicht schreiben sollte, 2. Juli 2014
Von 
Ares - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (Gebundene Ausgabe)
Vorweg: Insgesamt ist das Buch ein guter historischer Roman oder eine Dokumention über die Geschichte Israels. Ging es um die Qualität der Recherche und der Menge was ich über Israel gelernt haben, würde das Buch von mir 5 Sterne bekommen. Aufmachung, Beschreibung und Werbung versprechen allerdings einen mitreißenden Thriller und einen solchen wollte ich auch lesen. Da verspricht das Buch meiner Meinung nach aber eindeutig zu viel...

IN KÜRZE:
===============
Der Klappentext verspricht "Einen mitreißender Thriller vor dem Hintergrund einer epischen Saga". Dieses Versprechen wird leider in keiner Weise eingelöst.

In den rund 1000 Seiten versteckt sich etwas, das entfernt an einen Thriller erinnert aber mich nicht wirklich mit gerissen hat. Dabei ist die Grundidee der Story gar nicht schlecht und hätte wirklich Potential. Leider wird dieses durch die gleichzeitige Erzählung der "epischen Saga" komplett zu Nichte gemacht.

Frank Schätzing versucht nicht nur einen spannende Geschichte zu erzählen sondern nebenbei auch noch die gesamte Geschichte des Staates Israel anhand einer Familiengeschichte zu behandeln. Beides hängt zwar grob zusammen, aber die Ausführlichkeit des historischen Teils ist bei weitem übertrieben. Das einzig gute dabei ist, dass Schätzing sich auf die letzten 90 Jahre beschränkt und nicht bei Urvater Abraham angefangen hat...

IM DETAIL:
===============
Vor fast 10 Jahren habe ich mit "Der Schwarm" mein erstes Buch von Frank Schätzing gelesen und war begeistert. In der Zwischenzeit habe ich andere Bücher von Schätzing gelesen und diese haben mir eigentlich durchweg gefallen. Breaking News konnte mich aber nicht überzeugen.

"Der Schwarm" habe ich verschlungen. Von einigen Bekannten hörte ich aber immer wieder, dass ihnen das Buch zu detailliert und langatmig sei. Ich liebe dicke Bücher und fand gerade diese Tiefe toll.

Kurz: Ich habe also nichts gegen Bücher mit ausführlicher Hintergrundgeschichte, im Gegenteil. "Breaking News" stößt aber selbst bei mir an eine Grenze oder überschreitet diese sogar.

Die Geschichte lässt sich eigentlich kurz und knapp zusammenfassen:
Top Journalist Tom hagen ruiniert durch eine zweifelhafte Aktion seinen Ruf, findet in Israel eine neue Story um sich zu rehabilitieren und gerät dabei in einen politischen Komplott.

Könnte spannend sein. Das Problem ist, dass dieser Thriller ständig von Rückblicken in die Geschichte zweier israelischer Familien unterbrochen wird. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn damit nur der Hintergrund beleuchtet würde. Aber der Rückblick beginnt Anfang des 20. Jahrhunderts und kämpft sich dann durch die gesamte israelische Geschichte bis in die Gegenwart. Das Schicksal der Familien, die verschiedenen Gefühle und die Landschaft werden dabei bis ins Detail beschrieben.

Nachdem das Scheitern des Tom Hagen beschrieben wurde beginnt der erste Rückblick auf die Familiengeschichten in Israel. Dieser Schnitt ist so hart und zusammenhangslos, dass man sich fragt ob man im falschen Buch weiter liest. Erst nachdem man sich durch die ersten Jahrzehnte der Familiengeschichte gearbeitet hat geht es weiter mit Tom Hagen.

Die Geschichte Israels ist dabei erstklassig recherchiert und die Familiengeschichten auch durchaus gut erzählt. Ich habe viele (für mich) neue Informationen über Israels Geschichte erfahren, und einiges gelernt. An dieser Stelle verdient Schätzing durchaus Anerkennung. Das Problem ist für mich, dass dies einfach nicht zu einem "Thriller" passt. Das ist so, als würde man "James Bond" gucken und dabei nebenbei Haar klein die gesamte Geschichte des englischen Königshauses behandeln, nur um zu erklären worum Bond einen Anschlag auf die Queen verhindert.

Bei diesen geschichtlichen Einwürfen stört nicht nur deren Ausführlichkeit, sondern vor allem auch, dass der "Thriller" hierdurch immer wieder unterbrochen wird. Auch wenn der Spannungsbogen nicht allzu weit gespannt wird, wird jeder Anflug von Spannung direkt von der nächsten Geschichtsstunde abgelöst: "James Bond blickt in den Pistolenlauf des Bösewichts... Und nun dazu wie Georg II seinen Morgentee genießt..."

FAZIT:
===============
200 Seiten "Thriller" mit Tom Hagen
+ 400 Seiten Geschichtsuntericht
+ 400 Seiten Füllmaterial (Landschaft, Nebenschauplätze der Fimiliengeschichte ohne Bezug zur Hauptstory, etc.)
= 1000 Seiten "Breaking News"

Würde man den Thriller so belassen wie er ist und die Geschichtsstunden auf 50 Seiten kürzen hätte man ein nettes Buch. So ist das Ganze aber leider (selbst für Liebhaber langer Erzählungen wie mich) eine echte Quälerei.

WICHTIG:
===================
Ich habe mir Mühe gegeben das Wesentlich zusammen zu fassen. Natürlich kann ich dabei nur meine eigene Meinung wiedergeben. Wenn noch Fragen offen sind beantworte ich diese soweit möglich gerne in den Kommentare.

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103 von 126 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gut recherchiertes, schwach geschriebenes Werk, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (Gebundene Ausgabe)
Das Gute vorab: Wie in all seinen Büchern ist Schätzing auch hier wieder eine große Rechercheleistung gelungen. Die Geschichte Israels, angelehnt an die Figur Scharons, ist ein Thema, an das sich wohl nur wenige Autoren trauen würde - und Schätzing ist ihr thematisch sogar gerecht geworden. Zumindest, was den Plot angeht, hat das internationale Klasse und erinnert ein wenig an Ken Follett oder Don Winslow.

Doch anders als den beiden Großmeistern gelingt es Schätzing leider nicht, den Leser durch knapp 1000 Seiten zu tragen. Man kann die komplette Kritik in einem Satz zusammenfassen: Sein Erzähltalent ist einfach zu klein für eine solch große Geschichte! Was bei DER SCHWARM am Anfang und am Ende noch funktioniert hat, bei LIMIT nur noch halbwegs, geht jetzt gar nicht mehr: Kurze, abgehackte Sätze. Kein "Verlieren" in der Geschichte. Viele einschläfernde Beschreibungen. Keine mitreissenden Dialoge.

Ich könnte mir Frank Schätzing zukünftig gut in der Rechercheabteilung eines großen TV-Senders vorstellen: Ein packender Autor wird er wohl nicht mehr werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichtstunden über Palästina mit Längen, 15. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (Kindle Edition)
TMI - Too much Information: Man wird erschlagen ob der Fülle der Informationen, die zur Geschichte Palästinas, Israels und der Palästinenser auf einen einprasseln. Dazwischen die Geschichten mehrerer jüdischer Familien, Action pur und eine Schlusspointe, bei der man nicht weiß, ob so etwas überhaupt denkbar ist. Alles in Allem ein wilder Wechsel von Fiction und Reality, mit extrem ehrgeizigen Schwenks zwischen sechs Jahrzehnten Es geht so bewegt hin und her, dass auch der Stil auffällig wechselt. Das führt zu der Überlegung: hat der Schätzing das alles wirklich selbst geschrieben, oder hat er einzelne Kapitel schreiben lassen? Weniger wäre mehr gewesen. Man ist erleichtert, wenn man dann irgendwann endlich durch ist. Aber gelernt hat man zweifellos eine Menge. Das ist ja auch was.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastische Einsichten, 28. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (Gebundene Ausgabe)
Der Autor führt den Leser in ein Erleben, das sehr real anmutet. Nichts für schwache Nerven oder Sensibelchen. Ich kann nur aus meinem Erfahrenen und Gelesenen über den Nahostkonflikt heraus sagen: das trifft! Viel Aktion verbunden mit total realistischem Hintergrund. Gut recherchiert und passend formuliert führt uns der Autor in ein tieferes Verständnis für den ganzen Palästina-Konflikt. Ich lese das Buch nur häppchenweise, weil es so viel emotionale und reale Passagen enthält, die sich erst mal setzen müssen. Man bekommt beim Lesen einen Eindruck vom Leben der Menschen, die aus so verschiedenen Hintergründen kommen. Und überall blitzt "die Wahrheit" ein Wenig durch. Dieser Roman begeistert mich!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, aufreibend, glänzend geschrieben, 26. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (Kindle Edition)
Ich bin ein echter Fan von Frank Schätzing. Auch mit Breaking News ist ihm wieder ein herausragender Roman gelungen, der dem Leser einen differenzierten Einblick in die Geschichte Israels bietet, ihn darüber hinaus in die Krisengebiete im nahen Osten führt und auch hier Einblicke bietet, die man aus den Nachrichten nicht kennt. Schätzing ist der Spagat gelungen, sowohl eine Familienkronik, einen Thriller und einen historischen Roman zu schreiben, der spannend, unterhaltend und durchaus lehrreich ist. Jede Seite ein pures Lesevergnügen. Ein echter Schätzing halt.
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122 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist kein waschechter Thriller - Trotzdem lesen., 14. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (Gebundene Ausgabe)
Schätzing hat sich mit diesem Werk weit aus seiner bisherigen Komfortzone herausgewagt: Er verlegt den Roman thematisch in ein Gebiet, wo über "Gut" und "Böse" abseits der allgemein akzeptierten Axiome ("Völkermord ist immer böse.") vortrefflich gestritten wird und der Autor es automatisch nicht allen Recht machen kann. Er nimmt Abstand von seinem gewohnten Schreibstil, passt sich stattdessen an die begleitete Person an und erlaubt sich alles, was er sich erlauben kann (Versalschrift, Satzbrüche, ...), ohne das Werk ins Lächerliche zu ziehen. Er erlaubt sich auch, in die eigentliche Jetzt-Handlung Spannungspausen einzufügen, um durch Rückblenden die Historie der beteiligten Personen zu verstehen. Und er erlaubt sich, mühevoll aufgebaute Personen in einem Nebensatz sterben zu lassen - was nicht bar der Wirkung auf den Leser bleibt.

Nein, "Breaking News" ist kein reiner Thriller. Aber das, was es ist, gefällt mir ungemein. Es ist keine leichte Lektüre, und auch nichts, was man auf halbe Stunden verteilt in der S-Bahn lesen kann. Das Buch fesselt nicht auf die Art, wie man es von einem Thriller gewohnt ist. Und für einen Thriller enthält es ungewohnten Anspruch - was der geneigte Leser besser vorher wissen sollte, denn mit den falschen Erwartungen gibt es viel Enttäuschung.

Schätzing verbannt im Vorwort zu dem über 950 Seiten starken Werk einige Figuren ausdrücklich ins Reich der Fantasie. Das, was abseits der künstlerischen Freiheit im Buch steckt, will nicht als Wahrheit vermittelt werden. Allenfalls einen Fingerzeig geben: Es ist nicht immer alles schwarz und weiss, auch nicht in Israel.

"Thriller, Politdrama, Familiensaga" steht hinten drauf.
Und genau das ist drin.
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107 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langatmig bei anstrengendem Sprachstil, 8. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (Gebundene Ausgabe)
Über die Handlung in Frank Schätzings neustem Roman "Breaking News" ist über die Amazon-Inhaltsangabe wie auch durch meine Vorrezensenten mehr als genug geschrieben. Das Thema ist brandaktuell und es sei Schätzing auch beste Absicht unterstellt, in seinem Generationen übergreifenden Epos, wie man es in dieser Ausführlichkeit eher von Ken Follet gewöhnt ist, mit viel Spannung und historischem Hintergrund zu unterhalten.

Doch leider gelingt ihm dies in meinen Augen nur sehr fragmentarisch. Dabei kann ich noch nicht einmal behaupten, dass ich abgebrochen hätte, denn im Grunde ist die Geschichte des zynischen Kriegsreporter und dessen Verquickung mit den aktuellen wie auch historischen Gegebenheiten Palästinas und Israels durchaus spannend und interessant.
Wenn da nicht Schätzings Hang wäre, alles und jeden in seinem Roman bis auf den letzten Tropfen zu beschreiben, hier noch einen Erklärungsstrang einzuführen und da noch dieses Detail zu ergänzen. Das stört in meinen Augen den Lesefluss ungemein und ich habe mich im verlauf immer häufiger dabei ertappt, wie ich ganze Passagen nur noch überflogen oder ganz und gar ausgelassen habe, um mich auf das Fortkommen der Handlung zu konzentrieren. Dies ist schade, denn hier wäre eindeutig weniger viel viel mehr gewesen.
Das zweite große Manko von "Breaking News" ist der Sprachstil Schätzings. Stakkatoartige Sätze, gerne ohne Verb, teilweise nur wenige Worte lassen zwar Assoziationen zu dem Titel aufkommen, erinnert dies doch sehr an Sensationsreporter, die atemlos ein aktuelles Ereignis kommentieren. Mich hat es irgendwann einfach nur noch genervt.

Und dieser Schreib-/Sprachstil Schätzings gepaart mit seinem Hang zur übertriebenen Ausführlichkeit, erfüllt bei weitem nicht die Vorschußlorbeeren, mit denen "Breaking News" angekündigt wurde. Nun muss man auch fair sein - es gibt eindeutig schlechtere Werke und was man Schätzing nicht vorwerfen kann, ist gut und akribisch recherchiert zu haben, denn das Bild, das er historisch aufzeigt, ist ein gutes Spiegelbild der aktuellen Realität im nahen Osten. Trotzdem - als Unterhaltungsroman finde ich "Breaking News" nicht gut und komme daher über 2 Sterne in der Bewertung nicht hinaus. Schade!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schätzing ist gut .., 25. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (Gebundene Ausgabe)
Er kann schreiben. Er hat super recherchiert. Aber diesmal ist die Geschichte etwas dünn. Darüber kann auch das aufgeblasene Drumherum nicht hinwegtäuschen. Für meinen Geschmack kommen auch viel zu viele Personen in dem Buch vor. Man verliert leicht den Überblick.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen In Teilen inhomogen und unfertig, 31. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte des Staates Israel, eine Familiensaga und einen fiktiven Politthriller rund um den früheren israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon versucht Frank Schätzing in Breaking News auf annähernd tausend Seiten in einer Erzählung miteinander zu verknüpfen. Leider gelingt dies nur in Teilen.
Ausgehend von dem Schicksal jüdischer Siedler und israelischer Staatsbürger im 20. und 21. Jahrhundert zeichnet Schätzing in dem ihm so eigenen populärwissenschaftlichen Stil die Historie Israels nach. Dies gestaltet sich in weiten Teilen interessant und ansprechend, doch kann sich der Leser teilweise nicht des Eindrucks erwehren, er halte ein Sachbuch und keinen Roman in seinen Händen. Daran ändert auch der unorthodoxe und gewöhnungsbedürftige Schreibstil nichts, der sich beispielsweise durch in Klammern eingefügte Sätze oder durch ausschließlich in Großbuchstaben gehaltene Wörter auszeichnet.
Was Frank Schätzing nicht schafft, ist es, diesen Handlungsstrang mit dem anderen Teil der Handlung - einem in der Gegenwart spielenden und auf die Vergangenheit Bezug nehmenden Thriller - zu verknüpfen. Dieser handelt von Tom Hagen, einem vorerst gescheiterten Kriegsreporter, der in Israel durch Zufall einer Verschwörung ungeahnten Ausmaßes auf die Spur kommt und fortan vom israelischen Inlandsgeheimdienst Shin Bet und jüdischen Extremisten gleichermaßen gejagt wird. Richtige Spannung kommt dabei allerdings nur selten auf.
Frank Schätzing präsentiert mit „Breaking News“ somit ein Werk, dass schon allein aufgrund seines inhaltlichen Umfanges einen bleibenden Eindruck hinterlässt, gleichzeitig aber in Teilen auch inhomogen und unfertig wirkt. Es hätte dem Buch entschieden besser zu Gesicht gestanden, wenn Schätzing sich vorab abschließend entschieden hätte, ob er ein Sachbuch, eine Familiensaga oder einen Thriller zu schreiben gedenkt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig!, 22. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking News (Kindle Edition)
nach dem eher langatmigen Buch "Limi"t hat Frank Schätzing wieder ein wirklich spannendes und gut recherchiertes Buch geschrieben. Er erzählt eine aufregende Geschichte, gespickt mit Unmengen von Fakten aus dem Nahen Osten.
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Breaking News
Breaking News von Frank Schätzing (Gebundene Ausgabe - 6. März 2014)
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