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Jens. Ein Mann will nach unten: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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Fvonk, ein "ganz normaler Norweger", ist deprimiert. Seine Freundin ist ihm eben durchgebrannt, das Verhältnis zu seiner Tochter ist mehr als schwierig, und seine Arbeit hat er auch verloren, ausserdem wird er von Schwangeren verfolgt.

Dann ändert sich plötzlich sein Leben von einem Tag auf den anderen: ganz unverhofft zieht kein Geringerer als Jens Stoltenberg, der norwegische Premierminister, bei ihm ein. Er wird sein Untermieter, denn er hat keine Lust mehr auf das Regieren, er braucht mehr Zeit für sich, will abschalten und chillen. Er hat das Burnout Syndrom, und ist damit in einer ähnlichen Situation wie sein Vermieter Fvonk. Wie zwei ebenbürtige Menschen schütten sie sich gegeneinander ihr Herz aus, reden über alle möglichen Themen, fahren zusammen auf Butterfahrten nach Schweden, unternehmen Skitouren und entwickeln eine herrliche Männerfreundschaft. Sie brauchen einander, geben sich gegenseitig ihren Depressionen und Neurosen hin, entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Der wichtigste Unterschied ist für sie das Alleinsein. Jens ist nie alleine, Fvonk dahingegen ist immer alleine! Wie können sie der Situation entkommen, jeder auf seine Weise? Nachdem die Regierung die Abwesenheit des Premierministers noch verständnisvoll hingenommen hatte, wird ihr es langsam zu bunt und Jens Stoltenberg muss wieder regieren...

Ein verrückter Titel, eine lustig anfangende Geschichte, sehr skurril und etwas verschroben, doch man sollte sich nicht vom Autor täuschen lassen, denn er führt uns Leser in eine Welt der Einsamkeit, des Grübelns, des Sich-Selbst-Suchens und der Aufarbeitung von schweren Neurosen! Die beiden Männer sind herzig, man fühlt ganz warm mit ihnen mit, möchte sie in den Arm nehmen und ihnen sagen: alles wird gut!

Ein interessanter Roman, gut und locker erzählt, ein Hoch auf Männerfreundschaften, aber beim Ende gibt es einen Punkt Abzug! Warum? Das muss jeder selbst entdecken. Auf jeden Fall empfehlenswert!
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am 6. Mai 2014
Fvonk hat einen neuen Untermieter. Seine Einliegerwohnung hat neuerdings einen fremden Bewohner. Aber nicht irgendeinen. Es ist der norwegische Staatschef. Jens Stoltenberg möchte mal allein sein. Ohne die ganzen Menschen, die ihn ständig beobachten und ihn auf dem Kieker haben, ihm ständig seine Fehler vorhalten. Deshalb ließ er sich von norwegischen Staat die Wohnung anmieten.
Und nun sitzt Jens in Fvonks Küche. Denn so ganz allein möchte der Politiker dann doch nicht sein. Er sucht einen Freund, und Fvonk könnte sein Freund sein. Ihm jedenfalls vertraut er all seine Geheimnisse an. Ihn lässt er sogar ins Klo gucken, um zu sehen, wie... also... na ja.

Erlend Loe lässt seine Leser in eine Politikerseele blicken. Denn so weit hergeholt ist die Geschichte sicherlich nicht. Zumindest der Punkt, in dem es darum geht, unter welchem Druck Politiker heute permanent stehen. Jens hat davon die Schnaue voll. Er will nach unten, mal mit einem "normalen" Menschen zusammen sein, in Oslo normale Dinge erleben.
Loes Geschichte beginnt ein wenig zäh, wenn Jens aber erstmal bei Fvonk in der Wohnung sitzt und erzählt, dann ist das ganz reizvoll. Die Dialoge zwischen Fvonk und Jens sind oft klug, sie gehen ans Herz oder sind schlicht lustig.
Es ist nicht der ganz große Roman, eher mal was für zwischendurch.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2013
Burn-Out eines Ministerpräsidenten, der Versuch sich Rückzugräume zu schaffen und eine Männerfreundschaft, die dabei entsteht. Daraus hätte man viel machen können. Hat Erlend Loe aber nicht. Er scheitert mit dem versuch, dies ernste und aktuelle Thema mit skurillem Humor und Witz anzugehen. Das Buch bleibt von hinten bis vorn oberflächlich, hat keine Entwicklung, keine wirkliche - wie auch immer geartete - Beschäftigung mit den Eingangs genannten Themen. Ja, stellenweise ist es witzig geschrieben. Aber das ist auch alles. Nach den ersten 20 Seiten hat man das Gefühl, das Buch dreht sich im Kreis. Ich hab mich zwingen müssen, es bis hinten zu lesen. Wahrscheinlich auch nur, weil ich versuche, einen Überblick über die skand. Literatur zu bekommen.
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