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63 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension zu Alice Schwarzer "Lebenslauf"
Rezension 'Lebenslauf' von Alice Schwarzer

Alice Schwarzer hat ihre Erinnerungen niedergeschrieben. Es sind Erinnerungen an ein teilweise von der Nachkriegszeit und ihren wirtschaftlichen Schwierigkeiten geprägtes Deutschland. Es sind aber auch Erinnerungen an das Leben als junge Frau in eben dieser Zeit und Gesellschaft.

Gewidmet hat sie ihr...
Veröffentlicht am 21. September 2011 von S. Seifert

versus
12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Biografie...
erfordert beim Leser im die Entgegenbringung von Vertrauen. Vertrauen darauf, dass der Biograf wahrhaftig ist. Kann man Frau Schwarzer ein solches Vertrauen entgegenbringen? Ich meine nein! Bereits im Jahre 1971, zum Start ihrer Karriere, hat sie gelogen. Sie hatte angegeben, abgetrieben zu haben und dies medienwirksam "vermarktet." Wie heute bekannt, war sie nie...
Vor 10 Monaten von U. Neugebauer veröffentlicht


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63 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rezension zu Alice Schwarzer "Lebenslauf", 21. September 2011
Von 
S. Seifert (Herford) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lebenslauf (Gebundene Ausgabe)
Rezension 'Lebenslauf' von Alice Schwarzer

Alice Schwarzer hat ihre Erinnerungen niedergeschrieben. Es sind Erinnerungen an ein teilweise von der Nachkriegszeit und ihren wirtschaftlichen Schwierigkeiten geprägtes Deutschland. Es sind aber auch Erinnerungen an das Leben als junge Frau in eben dieser Zeit und Gesellschaft.

Gewidmet hat sie ihr fesselndes, mitreißendes Werk ihrem Großvater, bei dem sie aufgewachsen ist und dessen antiautoritäre, offene Erziehung und Lebensführung sie, wie man spüren kann, sehr geprägt hat.

Nach unzähligen Publikationen zeigt Alice Schwarzer in 'Lebenslauf' erstmalig auch ihre persönliche Seite. Gerade diese ist es, die das Buch so lesenswert und authentisch macht: die junge Alice, die nicht so recht weiss, wo es beruflich hingehen soll und wie der Weg nach irgendwo sich gestalten soll.

Wunderbar bebildert mit zahlreichen Fotos aus ihren verschiedenen Lebensabschnitten und den zugehörigen Weggefährten/Innen nimmt sie uns mit auf eine Reise durch ihr Leben. Sie zeichnet darin in einer gelungenen Mischung aus Einblicken in Privates und den politischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Zeit Stück für Stück das Bild, was man so bisher nicht von ihr haben konnte oder wollte.

Als Frau Ende zwanzig fesseln mich beim Lesen besonders die Erzählungen ihrer intensiven Freundschaften und ihre Auseinandersetzung mit ihren beruflichen Wünschen und Träumen. Was will ich aus meinem Leben machen, was will ich erreichen? Ihr Weg zur erfolgreichen Journalistin beginnt mit Absagen auf ihre Bewerbungen für Volontariate und Chancen, die sie sich allein durch ihr Sprachgefühl und Talent fürs Schreiben hart erarbeitet. So sucht sie nach Orientierung, beruflich wie privat und wir dürfen sie dabei begleiten. 'Da bin ich 21 und verliere mich offensichtlich in diesem Bermudadreieck zwischen verlorener bester Freundin, verlassenem ersten Mann und fehlender beruflicher Perspektive.'
'Lebenslauf' benennt, was so in keinem Lebenslauf stehen würde.

Wenn Alice Schwarzer weiss, was sie will, kämpft sie beindruckend für ihr Ziel, und das nicht erst in ihrem Engagement für die Frauen. Alice will in Paris bleiben und sie ist bereit, als Multijobberin zu starten, um dies tun zu können. 'Es gibt wenig, was ich in diesem Sommer nicht mache für drei bis fünf France die Stunde: Kinder verwahren, putzen gehen...'
Bereits in dieser Zeit als junge Frau in Paris macht sie sich jedoch nicht abhängig von einem Mann, sondern bezahlt ihre Rechnungen stets selbst.

Besonders berührt hat mich beim Lesen ein kleiner und dennoch so aussagekräftiger Satz: 'Er ist es einfach!' Schreibt sie über ihre Begegnung mit ihrem langjährigen Lebensgefährten Bruno. Durch ihr hartes Bestreben, sich beruflich als Journalistin zu etablieren, lebt sie mehrfach mit der räumlichen Trennung von Bruno. Nicht nur in Hinblick auf feministische Themen liegt Alice Schwarzer mit dieser Lebensführung ihrer Zeit weit voraus. So ist es heutzutage fast unumgänglich geworden, auch in einer festen Partnerschaft aufgrund beruflicher Verwirklichung zeitweise räumlich getrennt zu leben. Alice will sich einmischen in die Welt, sie weiss jetzt, mit Mitte zwanzig, was sie erreichen möchte und so beginnt mit ihrer journalistischen Tätigkeit auch bald ihr großes Interesse für Frauenthemen.

Die Reise durch die Entwicklung der französischen und später deutschen Frauenbewegung beginnt und Alice Schwarzer ist mittendrin. Selbst wenn sie in 'Lebenslauf' über derlei Themen schreibt, lässt sie ihre Leser stets auch hinter die Kulissen schauen. Das macht das Buch so authentisch und spannend. Ergänzt wird es zum Schluss von journalistischen Arbeitsproben aus verschiedenen Stationen ihres Werdegangs.

'Lebenslauf' ist der spannende Werdegang einer Frau, die sich ausprobiert, mutig ist und damit Mut macht.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Biografie..., 5. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Lebenslauf (Kindle Edition)
erfordert beim Leser im die Entgegenbringung von Vertrauen. Vertrauen darauf, dass der Biograf wahrhaftig ist. Kann man Frau Schwarzer ein solches Vertrauen entgegenbringen? Ich meine nein! Bereits im Jahre 1971, zum Start ihrer Karriere, hat sie gelogen. Sie hatte angegeben, abgetrieben zu haben und dies medienwirksam "vermarktet." Wie heute bekannt, war sie nie schwanger, hat also demnach nie angetrieben. Weiterhin vollführt sie ständig "Eiertänze, " wenn es um ihre sexuelle Ausrichtung geht. Ich wohne in Köln und habe sie mehrmals gesehen... jedes mal mit einem anderen "kerligen" Mädchen, welches ihre Tochter hätte sein können... selig Arm in Arm... ich stelle nur fest und behaupte nichts... ;-) Was ist also mit ihrem Lover Bruno??? Wenn Sie in Köln sind, schauen Sie sich den "Bayenturm" an. Hier residiert Frau Schwarzer recht komfortabel und kassiert seit 2008 satte Subventionen. Über das Schweizer Konto und der 30 Jahre langen Steuerhinterziehung möchte ich an dieser Stelle gar nicht mehr reden...;-)
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Überraschung für eine Nicht-Feministin!, 11. Dezember 2011
Von 
gigunelsa - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Lebenslauf (Gebundene Ausgabe)
Vorweg gesagt: Ich bin zwar keine Feministin oder Frauenrechtlerin, und bin sehr skeptisch und zugegebenermaßen mit Vorurteilen an das Buch heran gegangen.
Und ich wurde angenehm überrascht: Erstens durch den sehr straffen, eloquenten Stil (da merkt frau halt den Journalismus). Zweitens durch die gesunden und (zumeist) für mich nachvollziehbaren Ansichten und Filosofien der Alice Schwarzer, und drittens durch die hochsensible, ehrliche und mutige Frau, die hinter der in den Medien doch oft sehr hart rüberkommenden Feministin steckt, und die einem in diesem Buch näher kommt.
Es ist ja auch gleichzeitig ein großes Stück Zeitgeschichte, ich bin fast gleich alt, und in vielen Erlebnissen habe ich auch immer wieder ein Stück von mir selbst entdeckt, was das Ganze natürlich noch interessanter macht. Aber auch jungen Frauen sei die Biografie wärmstens empfohlen, und sei es nur, um mal zu sehen, wie das früher so war, bevor einige der heute Selbstverständlichkeiten erkämpft wurden.
Ich habe das Buch regelrecht "verschlungen", die Lektüre nur unterbrochen durch die Betrachtung der aufschlussreichen Fotos.
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23 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mehr als ein Lebenslauf, 20. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Lebenslauf (Gebundene Ausgabe)
Alice Schwarzer - kaum ein Name ist so eng mit Gleichberechtigung, Emanzipation und dem Bild der modernen Frau verbunden wie ihrer. Doch wer ist Alice Schwarzer, nur eine Journalistin, Buchautorin, Gründerin der 'EMMA' oder doch die Frau die am meisten für die Gleichberechtigung und Emanzipation in Deutschland getan hat?

Nicht nur ihr Leben sondern auch schon ihr Start in dieses war etwas anders als es die deutsche Bilderbuchfamilie propagierte. Als uneheliche Tochter, einer viel zu jungen und vom Leben und dem Säugling überforderten Mutter,1942 im Kriegsdeutschland geboren, wurde sie größtenteils von ihren Großeltern in Wuppertal aufgezogen. An und für sich nichts ungewöhnliches, doch in der Familie Schwarzer übernahm der Großvater die Mutterrolle. Die Großmutter, eine sehr mutige Frau, die offen ihre Antiphatie gegen das Naziregime an den Tag legte, lebte ihr eines vor- für die eigenen Meinung einzustehen und auch offen und ehrlich dazu zu stehen. Doch wie wurde aus dem kleinen Mädchen, der jungen Frau, die eine Schreinerlehre machen wollte, dies ihr aber von Amtswegen untersagt wurde ( es gab keine Damentoilette im Ausbildungsbetrieb) die bekannteste Journalistin Deutschlands?
Ihre Biografie ist die Geschichte einer sehr interessanten Persönlichkeit, einer Frau die auch was wenige wissen, jahrelang heterosexuelle Beziehungen führte, zur Zeit mit einer Partnerin in einer Beziehung ist, aber auch ein Einblick in die Zeitgeschichte, zwar aus einer etwas anderen Sichtweise aber durchaus interessant zum nachlesen.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eigentlich ist jeder Stern einer zu viel, 9. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lebenslauf (Taschenbuch)
Wir haben uns das Buch auf Grund der aktuellen Ereignisse einmal geliehen und uns mit etwas Widerwillen bei der Selbsbeweihräucherung im Buch, durchgekämpft.
Das Buch strotzt nur so vor Gedanken, die im Grunde genommen reif für einen Seelenklempnerbesuch sind.
Freud sah Aggressivität immer als Kompensationshandlungen für eigene Defizite.
Vielleicht sollte sich einmal jemand finden, die sie lieb hat.
Dann legt sich vielleicht auch etwas die Hysterie, hinter jedem Baum und jeder Hecke einen "bösen Mann" zu vermuten.

Wie man nun erkennt, ist bei Frau Schwarzer Lüge und Doppelmoral scheinbar ein maßgebender Charakterbestandteil.
Das war (denke ich) wohl auch schon immer so, nur wurde ihr von den Meinungsmächtigen immer wieder der rote Teppich für politisch Korrekte ausgerollt.

Als gescheiterte Doppelmoralistin war sie sich nicht einmal zu schade, für die in Sachen "Frauenrechte" (besonders auf der ersten Seite des Blattes ;o) seit Jahren an vorderster Front kämpfenden Blöd-Zeitung, zu schreiben.
Und damit hatte sie sich dann vollends entblößt!
Naja, wenn keiner von einer Selbstdarstellerin der besonderen Art mehr etwas hören, oder lesen, respektive sehen will, greift man eben dem eigenen Charakter nach zu jedem Mittel.

Solche Bücher von ihr, sollten bestenfalls als Lektüre mit praktischer Nachverwendung der einzelnen Seiten, auf der (öffentlichen) Toilette ausliegen.
Doch wie immer, bringt auch bei dieser Doppelmoralistin die Zeit die Wahrheit ans Licht.
Mal sehen wie sie in der "Neuauflage" herumjammern wird und diese scheinbar kriminelle Energie die diese Steuerhinterziehung und scheinbare Vorteilserschleichung (Ihre "Privatbibliothek") über Jahrzehnte betrifft, rechtfertigen wird :o(

Wie sagt man so schön bei solchen Fällen?
"Sie haben die Uhren, aber wir haben die Zeit!"
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich ZAHLE STEUERN und greife keine Subventionen ab !, 4. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Lebenslauf (Taschenbuch)
Ich "pisse im Stehen, rauche nicht nur auf dem Balkon, und bin kein Körnerfresser !",
beZAHLE aber STEUERN und kassiere KEINE Subventionen von der Bundesregierung.
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30 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lebenslauf Alice Schwarzer, 1. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Lebenslauf (Gebundene Ausgabe)
Liebe Frau Schwarzer,
ich habe Ihr neues Buch von meinem Mann geschenkt bekommen.(sic!) Um es gleich vorweg zu sagen; nein, ich kann in den Kanon der Lobhudeleien nicht einstimmen - aber - natürlich möchte damit keinesfalls Ihre unbestrittene Lebensleistung für die gesellschaftspolitische Situation der Frau schmälern. Ob dieses Buch journalistisch gelungen ist,kann ich mangels Fachkenntnissen auch nicht beurteilen. Auch finde ich Ihr Leben in vielerlei Hinsicht spannend genug und allemal erzählenswert. In den frühen 80zigern waren Sie für mich (Jhrg. 60) eine der wichtigen Autorinnen.
Und dennoch: Ich habe Ihr aktuelles Buch zum Teil mit großer Mühe durchgelesen, ohne despektierlich sein zu wollen, aber sind u.a. Einzelheiten zu Defloration und entsprechender Manneskraft in einem "Lebenslauf" nicht wirklich entbehrlich -wenn nicht auch eine Frage des Stils? Ich hatte nicht nur an dieser Stelle Ihres Buches das Phänomen des Fremdschämens. Auch steht es einer "Feministin" nicht gut, wenn Sie in einer Publikation von 2012 noch den Begriff "Negerkuss" verwendet - selbt wenn dieser historisch richtig und damit damals gebräuchlich war. Ist das selbst im Lektorat niemandem aufgefallen, dass dies in Zeiten von Diversity ein no go ist? Auch die öffendliche Abrechnung mit einigen alten Weggefährtinnen wirkt auf mich einen Hauch zu eitel und irgendwie an dieser Stelle unpassend persönlich. Auch habe ich mich gefragt, wo denn die 80ziger und 90ziger Jahre geblieben sind? Haben die das öffendliche Bild der Alice Schwarzer welches Sie mit dem Buch in ein anderes Licht rücken wollten, nicht entscheidend mitgeprägt? Vielleicht nicht nur mit Bildern einer zweifelsfrei strahlend schönen jungen Alice sondern einer nunmehr alternden Alice Schwarzer? In diesem Sinne möchte ich aus Ihrem Buch das Resümee zitieren, welche Sie abfällig über die Einschätzung der Carola Stern über das EMMA-Projekt ziehen: (s.362) "Es hat, finde ich, fast etwas Tragisches." Einer solchen Rechtfertigung hätte es m.E. nicht bedurft, ich hätte Ihnen auch so geglaubt, dass Sie eine ganz normale Frau sind.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur eine Autobiographie ..., 24. April 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lebenslauf (Kindle Edition)
... sondern auch die lesenswerte Beschreibung der Epoche des Nachkriegsdeutschlands.

Man muss kein Fan der Alice Schwarzer sein, um dieses sehr unterhaltsam geschriebene Buch zu mögen, und es gerne zu lesen. Sie versteht es, den Leser in ihre Welt zu entführen, und an den Dingen teilzuhaben, die in ihrem Leben wichtig waren. Das hat mir sehr gut gefallen.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre, 17. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Lebenslauf (Gebundene Ausgabe)
Alice Schwarzer fand ich immer schon beeindruckend, auch wenn ich nicht alle ihre Ansichten teile. Wenn man in den 1970er Jahren geboren ist, hat man doch zunächst erst mal den Eindruck, dass inzwischen die Gleichberechtigung überall angekommen ist. -Je älter ich allerdings werde, desto mehr stelle ich fest, dass auch heutzutage immer noch massive Benachteiligung von Frauen stattfindet, insbesondere im Job. Nicht zuletzt deshalb hat mich die Biographie interessiert.

Ich habe den "Lebenslauf" mit großem Interesse gelesen und bin in mehrfacher Hinsicht begeistert: Zum Einen von der Offenheit, mit der Frau Schwarzer von ihrem Leben erzählt, von Zweifeln, Hoffnungen und ihrem beeindruckenden Kampfgeist. Es ist nichts zu spüren von der verbitterten Emanze, als die sie leider zu oft beschrieben wurde (auch wenn ich das nie nachvollziehen konnte, ich habe ja genügend Fernsehauftritte gesehen).

Zum Anderen ist dieses Buch eine Geschichtsstunde der besonderen Art, die mir sehr viel Spaß bereitet hat und in der ich sehr viel über die deutsche Nachkriegsgeschichte - insbesondere natürlich der Frauenbewegung - gelernt habe. Die Abschaffung des § 218 ist etwas, an das man sich sicherlich erinnert, aber es gibt noch so viele andere Themen, von denen ich keine Ahnung hatte.
Oder wussten Sie, dass eine Frau Anfang der 1970er Jahre nur mit Erlaubnis ihres Mannes berufstätig sein durfte und er ihren Job ohne ihr Einverständnis kündigen konnte?
Eben... und solche Dinge hat man meiner Generation jedenfalls nicht in der Schule vermittelt, es wurde vielmehr die gesamte Nachkriegsgeschichte ausgeklammert, worüber ich mich bis heute ärgere.

Meiner Meinung nach sollte jede (deutsche) Frau - und möglicherweise auch jeder Mann - dieses Buch lesen. Pflichtlektüre!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen interessant, 4. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lebenslauf (Taschenbuch)
Da ich froh bin, dass es Alice Schwarzer gibt, habe ich ihr Buch gekauft, um sie so auch ein bisschen zu unterstützen, weil ich der Meinung bin, dass sie heutzutage wieder sehr wichtig ist. Außerdem ist es interessant zu lesen und etwas über sie zu erfahren.
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Lebenslauf
Lebenslauf von Alice Schwarzer (Taschenbuch - 8. November 2012)
EUR 12,99
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