Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor b2s Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
150
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 13. September 2012
Inhalt:
Die Kommissarin Ingrid Nyström erhält aufgrund eines Unfalls ihres Vorgesetzten, Gunnar Berg, die Möglichkeit zur Übernahme der Leitung der Kriminalpolizei in Växjö. In diese große Aufgabe muss sie sich erst einmal einfinden. An ihrem ersten Tag als Vorgesetzte, erhält sie eine neue Mitarbeiterin, Stina Forss, aus Deutschland. Diese ist aus privaten Gründen von Berlin nach Schweden gekommen und möchte sich dort eine neue Existenz aufbauen. In Schweden muss Forss allerdings erst einmal erneut die Polizeischule besuchen, damit sie die gleichen Befugnisse, die sie in Deutschland bereits hatte, erhält.
Nach nur etwa einer Woche werden Nyström und Forss zu einem Mordfall gerufen. Der Tatort liegt abgelegen, etwas entfernt von Vaxjö, sehr einsam in der Einöde. Das Opfer ist ein Insektenforscher, Balthasar Melchior Frost. Er war Engländer und ist vor über 50 Jahren nach Schweden gekommen.
Nyström und Forss stoßen schnell auf Ungereimtheiten, das Privatleben des Mordopfers betreffend. Sie ermitteln in vielerlei Richtungen und bringen erst nach einiger Zeit Licht in das Dunkel des Falles. Durch die Ermittlungen machen sie sich in höheren Kreisen der schwedischen Gesellschaft nicht gerade beliebt.
Die Aufklärung des Mordes ist dafür umso überraschender.

Beurteilung:
Hintergrund des Romans stellt der Mord an Balthasar Melchior Frost dar und die damit verbundenen Ermittlungen in seinem Leben, aber vor allem auch in seiner Vergangenheit.
Das Autorenpaar versteht es von Beginn an Spannung aufzubauen und diese für den Leser während der kompletten Handlung nicht mehr abfallen zu lassen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht das Ermittlerduo Nyström / Forss. Die beiden Frauen werden von den Autoren umfassend und detailliert dar- und vorgestellt. Bei beiden spielt neben der Haupthandlung auch das Privatleben eine große Rolle. Die Autoren bauen Informationen aus dem Privatleben fließend in die Handlung mit ein. Dadurch fällt es dem Leser sehr leicht, sich in beide Protagonistinnen hinein zu denken und zu fühlen. Beide Hauptfiguren sind zudem sehr sympathisch gezeichnet worden. Das um sie aufgebaute weitere Team der Kriminalpolizei beinhaltet verschiedenste Charaktere, mit wiederum unterschiedlichsten Fähigkeiten. Das Team wird sympathisch, zusammen passend und sehr authentisch.
Weitere Hauptfigur stellt das Mordopfer Frost dar. Vor dem Mord erfährt der Leser nichts über diese Person, nach der Tat dafür umso mehr. Es wird sein Leben detailliert recherchiert und auch die Vergangenheit wird ordentlich rekonstruiert. Gerade die Vergangenheit des Opfers stellt in der Handlung einen wichtigen Punkt dar.
Der Ablauf des Krimis ist durchaus spannend – von Beginn an. Die Autoren haben es geschafft, dass der Aufbau sehr flüssig ist. Die Handlung ist weitestgehend chronologisch aufgebaut. Zu Beginn wird dem Leser ein Vorfall aus dem Jahr 1948 in Jerusalem geschildert, dessen Bedeutung er zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erahnen kann. Anschließend beginnt die Handlung in der Gegenwart. Der Krimi ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, die jeweils aus untergeordneten Kapiteln bestehen. Der erste Abschnitt umfasst noch ca. eine Woche an Handlungszeitraum, unterteilt in Unterkapitel. Die folgenden Abschnitte umfassen jeweils nur einen Tag, wobei diese auch noch zusätzlich in Unterkapitel unterteilt sind. Innerhalb eines Tages ermitteln verschiedene Personen parallel, weshalb innerhalb kürzester Zeit verschiedenste Ergebnisse präsentiert werden können. Besonders schön ist es für den Leser, dass es viele Unterbrechungen und somit keine zu langen Kapitel gibt. Das Lesen kann bei Bedarf zügig unterbrochen, aber auch ebenso schnell wieder beginnen werden. Jedes Ende eines Unterkapitels signalisiert dem Leser entweder den Wechsel der Erzählperspektive oder einen örtlichen oder zeitlichen Sprung.
Die Autoren verwenden kurze, präzise formulierte Sätze. Diese Sätze sind stets mit viel Inhalt versehen. Verschachtelungen sucht man in diesem Krimi vergebens. Der Roman ist leicht verständlich und sehr gut lesbar.
Besonders auffällig für mich waren die Dialoge. Die Autoren ziehen durch den kompletten Krimi einen Roten Faden im Bereich der Ansprache. Jede Person wird geduzt. Dabei gibt es keinerlei Ausnahmen. Die Dialoge sind zudem von Beginn an stark vertraulich.
Die Erzählperspektive ist stets in der 3. Person gewählt, wechselt allerdings ständig die Personen, aus deren Sicht das Geschehene geschildert wird.
Für den Leser stark von Vorteil sind die Zusammenfassungen, die ab und zu in die Handlung mit eingebaut werden. Dabei lässt Kommissarin Nyström das bereits Geschehene nochmals Revue passieren und bespricht dies mit dem gesamten Team. Dadurch, dass die Handlung doch sehr rasant ist, bieten die Autoren dem Leser somit nochmals Gelegenheit, sich an das bereits Geschehene zu erinnern.
Das Ende bleibt in Bezug auf die Lösung des Mordfalls nicht offen. Allerdings steht einer Fortsetzung des Ermittlerduos nichts im Wege. Diesbezüglich lassen die Autoren den Wunsch nach weiteren Büchern auch deutlich durchblicken.

Fazit:
Der vorliegende Schwedenkrimi hat mir sehr gut gefallen. Das Autorenduo hat eine sehr schöne Art des Schreibens und vor allem haben sie durch die undurchsichtigen Zusammenhänge von Beginn an Spannung aufgebaut. Der Krimi ist für den Leser nicht schnell zu durchschauen. Es bedarf einer längeren Zeit, bis einem die Zusammenhänge erkennbar werden.
Die Art und Weise des Schreibens ist sehr angenehm.
Ich freue mich bereits jetzt über neue Fälle von Ingrid Nyström und Stina Forss, samt dem weiteren Team der Kriminalpolizei.
Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für schöne, spannende, ungezwungene Lesestunden!
0Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2012
"Später Frost" heißt der Debütroman des deutsch-schwedischen Autorenpaars Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson. Und um es gleich vorwegzunehmen, er hat mir ausgezeichnet gefallen: nicht blutig, kein Serienkiller. Stattdessen solide Ermittlertätigkeit und ein brisantes Thema: Homosexualität in Schweden in den 50ern. Aber auch ein bisschen Politik und Sozialkritik.

Die Geschichte beginnt 1948 in Jerusalem. Weitere Schauplätze sind Växjö in Südschweden sowie Stockholm und Berlin.

Die junge Kommissarin Stina Forss hat in Berlin gekündigt und fängt einen neuen Job in Växjö an. Ihre Chefin, Ingrid Nyström, ist gerade erst befördert worden, als sie zu ihrem ersten gemeinsamen Fall gerufen werden: der alte Engländer und Schmetterlingsforscher Balthasar Melchior Frost wurde grausam ermordet.

Zwischen den einzelnen Kapiteln, die in Schweden spielen, werden immer mal wieder Rückblenden aus Jerusalem eingestreut.

Es handelt sich um eine komplexe Geschichte, mit vielen überraschenden Wendungen, denn nichts ist so, wie es scheint, bis zum allerletzten Satz. Dass die erste Spur nie die richtige ist, wissen auch die beiden ungewöhnlichen Kommissarinnen. Es macht Spaß zuzusehen, wie sich die Chemie im Ermittlerduo, aber auch zu den eigenwilligen Kollegen, entwickelt.

Insbesondere nerven die Protagonisten nicht mit Privatangelegenheiten. Das ist mir in den Romanen von Camilla Läckberg oft zu viel. Ähnlich wie bei Henning Mankell und Stieg Larsson kommen dagegen Politik und Sozialkritik nicht zu kurz. Für meinen Geschmack die perfekte Mischung. Und so bin ich schon gespannt, auf den nächsten Fall für Ingrid und Stina...

Fazit: Voosen und Danielsson präsentieren sich wie aus einem Guss. Mit ihrem ersten Kriminalroman ist ihnen meines Erachtens gleich ein ganz großer Wurf gelungen: 5* und meine unbedingte Leseempfehlung!
11 Kommentar| 82 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. September 2012
Es gab für mich mehrere Gründe, diesen Roman zu lesen. Zum einen stammt die eine Hälfte des Autoren-Duos aus Papenburg, was quasi bei mir vor der Haustür liegt und zum anderen bin ich sowieso ein Krimifan und das Cover war einfach zu verlockend für mich. Obwohl ich eher ein Sommermensch bin, hat mich die schneebedeckte Landschaft mit den Holzhütten magisch angezogen. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte, stand für mich fest, dass dies ein Krimi ganz nach meinem Geschmack sein könnte. Ob dies auch tatsächlich der Fall gewesen ist, dazu komme ich später.

Später Frost" ist der Auftakt zu einer neuen Krimireihe mit den beiden Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss. Das Buch beginnt mit einem Prolog, der im Jahre 1948 in Jerusalem spielt. Henrik befindet sich in einem Auto mitten in einem Konvoi. Der Fahrer und ein französischer Offizier sind in ein politisches Gespräch vertieft, als der Wagen von einer Militärkontrolle" gestoppt und plötzlich beschossen wird. Das Letzte, was Hendrik wahrnimmt, ist eine Explosion und das Blut, welches aus ihm herausläuft ...

Szenenwechsel: Schweden im Jahr 2012! Die junge Schwedin Stina Forss verlässt Berlin, um wieder ins schwedische Städtchen Växjö zurückzukehren. Eine in ihren Augen gescheiterte Beziehung und die Tatsache, dass ihr Vater an Krebs erkrankt ist, waren für Stina Grund genug, sich eine neue Arbeitsstelle bei der Polizei inVäxjö zu suchen. Ihre neue Chefin Hauptkommissarin Ingrid Nyström hat ihre Stelle gerade erst frisch von ihrem Vorgänger Gunnar Berg übernommen. Die eigentlich erst in ein paar Jahren angedachte Beförderung musste bedingt durch einen Autounfall ihres Chefs vorgezogen werden.

Eine Woche später beschäftigt die beiden Frauen ihr erster gemeinsamer Fall. Der englische Insektenforscher Balthasar Frost wird verstümmelt und verätzt in seinem Gewächshaus aufgefunden. Ein nachträglich abgeschnittener Finger gibt der Polizei einige Rätsel auf. Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich kompliziert und führt die Ermittler sogar nach Jerusalem ...

Die Idee, zwei Ermittlerinnen als Protagonisten einzusetzen, hat mir von Anfang an gut gefallen. Allerdings ist es den Autoren leider nicht gelungen, mir die Zwei überzeugend rüber zu bringen. Es kam mir eher so vor, als würden die beiden Frauen gegeneinander und nicht miteinander arbeiten. Auch die Aktionen, die Stina Forss im Alleingang durchzieht, sind mehr als fragwürdig. So etwas würde es in Deutschland nicht geben - und schon gar nicht bei der Polizei. Sie ist unbeherrscht und jähzornig. Ich habe mich schwer getan, manche ihrer Verhaltensweisen nachzuvollziehen.

Da in Später Frost" sehr viele Charaktere aus ihrer Sicht erzählen, habe ich zeitweise Probleme gehabt, mich so schnell umzustellen. Wie sagt man so schön? Viele Köche verderben den Brei. In diesem Fall ist es einfach ein bisschen zu verwirrend. Dasselbe gilt für die Abhandlungen diverser Themen, die (wie es mir scheint) krampfhaft mit in die Geschichte gepackt werden mussten, aber leider nur angerissen werden. Davon hätte sicherlich einiges in den Folgebänden untergebracht werden können.

Gut gefallen hat mir, dass es mir bis zum Schluss nicht möglich war, den Täter auszumachen. Hier haben die Autoren den Leser manches Mal in die Irre geführt. Als ich den Krimi beendet hatte, wurde mir die Doppeldeutigkeit des Buchtitels erst so richtig bewusst und ich finde, es hätte keine passenderen Titel geben können.

Abschließend kann ich sagen, dass mir der Krimi zwar schon gefallen hat, er aber aus der Masse nicht heraus sticht. Es waren meines Erachtens auch einige Längen vorhanden, die den Lesefluss etwas gestört haben. Zu wenig genutztes Potenzial ist ein weiterer Grund, warum ich nur" drei Sterne vergeben kann. Meine Empfehlung fällt deswegen auch etwas verhaltener aus. Trotzdem würden die beiden Autoren von mir jederzeit noch eine Chance bekommen, weil ich denke, dass die Zwei sich weiterentwickeln werden - ebenso wie ihre Protagonisten.
22 Kommentare| 52 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2015
Vorweg: Ich bin "Krimivielleser" und in der jüngsten Zeit mit wirklich interessanten Neuerscheinungen nicht wirklich verwöhnt worden; "Später Frost" ist da angenehm anders. Eine spannende und glaubhafte Handlung, die sich aus der schwedischen Gegenwart bis ins Palästina der späten 40iger-Jahre erstreckt, abwechslungsreiche Wendungen aufweist und uns interessante "handelnde Personen" kennen lernen lässt. Ich habe dieses Buch sehr genossen und empfehle es uneingeschränkt!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2016
Die Deutsch-Schwedin Stina Forss verlässt Berlin, um inVäxjö, einer schwedischen Kleinstadt, in den Polizeidienst einzutreten. Grund dafür ist ihr Vater, der in der Nähe in einem Pflegeheim untergebracht ist. Doch schon bald vermutet man, dass dies nur die halbe Wahrheit ist, da Stina ihren ersten Besuch beim Vater sehr lange hinauszögert und das Verhältnis zu ihrem Vater offensichtlich belastet ist.
Forss, die in Berlin schon bei der Kripo und der Mordkommission tätig war, muss in Schweden zunächst ein Anerkennungsjahr ableisten und mit kaum zwanzigjährigen Polizeianwärtern zweimal wöchentlich die Schulbank drücken. Doch bevor bei ihr zu große Langeweile aufkommten kann, wird das Team unter der neuen Chefin Ingrid Nyström zu einem für diesen Landstrich ungewöhnlich grausamen Fall gerufen. Balthasar Frost, ein älterer, höflicher und gütiger Herr, der sich mit Schmetterlingen, Pflanzen und Kalligraphie beschäftigte, wird in seinem Gewächshaus tot aufgefunden. Ihm wurde der kleine Finger abgeschnitten und seine Augen mit Säure verätzt. Für Nyström selbst, die gerade erst ihren Posten angetreten hat, da der vorige Chef durch einen schweren Verkehrsunfall wohl frühpensioniert wird, wird der Fall zu einer ersten harten Probe.
In diesem Krimi werden alle Ermittler auch in ihrem privaten Umfeld gezeigt, was in meinen Augen das Buch umso interessanter und auch menschlicher macht.
So hat Ingrid Nyström mit ihrer neuen Rolle als Chefin zu kämpfen, mit ihrer Unsicherheit und ihren Zweifeln, ob sie dieser Rolle auch gerecht werden kann. Auch erhält man immer wieder Einblicke in ihr Familienleben, mit ihrem Mann, der Pastor ist und ihrer Tochter, die ganz eigene Wege geht. Aber auch Anette Hultin, die eher nationalistisch gesinnt ist, und Hugo Delgado, Computerspezialist und Immigrantenkind, geben ein spannungsgeladenes Paar ab. Lars Knutsson dagegen liebt vor allem gutes Essen und Gemütlichkeit, ihm steht Göran Lindholm als Küken gegenüber. Und mittendrin Stina Forss, als eigensinnige Ermittlerin, die sich in dem neuen Team einfinden und unterordnen soll, was ihr deutlich schwer fällt. Facettenreicher Schwedenkrimi, der sehr viel Spannung verspricht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Es ist ohne Zweifel spannend. Die Thematik ist schon ein wenig bedrückend, weil so viele Schicksale miteinander verflochten zu sein scheinen. Am Ende klärt sich das Ganze zum Einen als ganz großes Mißverständnis heraus, aus dem heraus Menschen getötet wurden. Ich gestehe: so manches Mal habe ich den Faden verloren - es war kein Buch, bei dem ich das Weiterlesen kaum erwarten konnte.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2016
In einem Rutsch gelesen habe ich das gut geschriebene Buch. Die Handlung ist überraschend, manchmal ein wenig konstruiert, trotzdem spannend. Gerade zum Ende hin wird Vieles verkehrt - aus Gut wird Böse und aus langweiliger Stetigkeit wird ein unvorhersehbarer Wutausbruch.
Da nicht immer leicht zu lesen durch die unterschiedlichen Handlungsstränge der einzelnen Protagonisten 'nur' vier Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Mai 2014
Die Kommissarin Ingrid Nyström, die gerade die Leitung der Kriminalpolizei in Växjö übernommen hat, bekommt an ihrem ersten Tag als Vorgesetzte eine neue Mitarbeiterin, Stina Forss, aus Deutschland.
Stina kehrt aus Berlin, wo sie bei der Polizei gearbeitet hat, in ihre Heimat Schweden zurück.
Schon an ihrem ersten Tag wird das ungleiche Duo zu einem Mord gerufen.
Ermordet wurde der Schmetterlingssammler Balthasar Frost, unscheinbarer Brite der vor über 50 Jahren nach Schweden kam. Er wurde verätzt, verstümmelt und anschließend hingerichtet. Als die beiden die ersten Spuren verfolgen, ahnen sie noch nicht, dass der Fall sie bis in die höchsten politischen Kreise führe würde.
Forss und Nyström stoßen schnell auf Ungereimtheiten, und ermitteln in vielerlei Richtungen. Und mit vielen Wendungen klären sie den Mordfall mit einem sehr überraschenden Ende.

Dies ist mal ein Schwedenkrimi der anderen Art, aufgrund des Ermittlerduos. Das zwar komplett schwedische Wurzeln hat, doch Stina Forss hat auch viele Deutsche Züge, die die Handlung nicht nur voranbringen, sondern auch beim Lesen sehr viel Spass machen.
Dem Autorenpaar Voosen & Danielsson gelingt es von Beginn an Spannung aufzubauen und diese während der kompletten Handlung nicht mehr abfallen zu lassen.
Dies gelingt ihnen zum einen wegen des Duos Nyström/Forss und zum anderen wegen des Plots, der bis zur letzten Zeile spannend und voller Wendungen ist.
Kurzweilige, weil leicht zu lesende Krimikost, auch für nicht Skandinavenfans.
Ich freue mich bereits jetzt über neue Fälle von Ingrid Nyström und Stina Forss.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2016
Lese die Bücher gerne und jeden Tag auf meinem Kindel. Sehr gut geschrieben und wie bei den meisten Büchern, geht man hier auch sehr ins Detail und man meint man wäre Darsteller im Buch. Was bei der nachfolgenden Verfilmung leider nicht machbar ist. Habe mir es jetzt zur Gewohnheit gemacht, dass ich erst den Film schaue und dann das Buch lese. Dann ist man nicht so enttäuscht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2014
Die deutsche Ermittlerin Stina Forss kommt aus Berlin nach Schweden und trifft dort auf die Kommissarin Ingrid Nyström. Der Krimi ist ruhig, nichts Blutrünstiges, sondern viel Ermittlungsarbeit, die letztendlich zur Auflösung des Falls führt. Dieser Krimi ist ganz nach meinem Geschmack, ich kann ihn nur weiterempfehlen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden