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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Nachfolger eines "Skandal"romans
Skandinavien gilt ja als besonders liberal, aber selbst hier löste Maria Svelands Debüt „Bitterfotze“ einen Skandal aus. Ein furchtbarer Buchtitel, der sitzt, weil er die beiden bösesten Beleidigungen verbindet, mit denen man eine Frau abstrafen kann. Niemand will eine verbitterte F*** sein. In ihrem zweiten Roman Häschen in der Grube (im...
Veröffentlicht am 8. Januar 2013 von deep read

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Das Gefühl, im Weg zu sein."
Wer nun schlussfolgern mag, dass es sich bei „Häschen in der Grube“ um eine „einfache“ Missbrauchsgeschichte handeln mag, die weiterhin die zwischenmenschlichen Konstellationen auf harte Proben stellt, der irrt.
Denn wo viele Bücher eigentlich enden, fängt die vorliegende Lektüre erst an.
Bedauerlicherweise konnte ich...
Veröffentlicht am 14. Februar 2013 von Ciaoanerin


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Nachfolger eines "Skandal"romans, 8. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Häschen in der Grube: Roman (Taschenbuch)
Skandinavien gilt ja als besonders liberal, aber selbst hier löste Maria Svelands Debüt „Bitterfotze“ einen Skandal aus. Ein furchtbarer Buchtitel, der sitzt, weil er die beiden bösesten Beleidigungen verbindet, mit denen man eine Frau abstrafen kann. Niemand will eine verbitterte F*** sein. In ihrem zweiten Roman Häschen in der Grube (im schwedischen Original „Att springa“ = „Laufen“) begegnet Maria Sveland dem Mythos der selbstbestimmten modernen Frau weniger buchstäblich und autobiographisch, dafür aber umso verstörender. Denn es geht um sexuellen Missbrauch, psychische Gewalt und Unterdrückung von Frauen. Damit manifestiert sie ihren Ruf als eine der unbequemsten und aufregensten Stimmen in der feministischen Literatur.

Die besten Freundinnen Emma und Julia wachsen in den Achtzigern in einem Vorort auf. Doch die Leben der beiden zwölfjährigen Mädchen könnten nicht unterschiedlicher sein. Emma wohnt mit ihrer alleinerziehenden Mutter Annika in einem freundschaftlichen, wenn auch manchmal chaotischen Verhältnis zusammen, Julia dagegen wächst in einer scheinbar wohlbehüteten, gutbürgerlichen Familie auf. Doch der Schein trügt. Während sich Mutter Gisela dem Putzwahn und Schminkorgien hingibt, missbraucht der Vater Julia bei nächtlichen Besuchen im Kinderzimmer. Als das schreckliche Geheimnis herauskommt, könnte man meinen, der Alptraum findet ein Ende. Tut er aber nicht. Emma und Julia, Annika und Gisela sehen sich einem Ansturm von Anfeindungen, Verleumdungen und Ignorantentum gegenüber, der immer tiefgreifender ihr Leben verändert.

Als Leser, egal ob männlich oder weiblich, fühlt man die Ungerechtigkeit, Machtlosigkeit und die Niederlagen aber auch die kleinen Triumphe und Siege der Hauptfiguren hautnah mit. Ich hatte manchmal einen richtigen Klumpen Wut im Bauch. Das schöne ist, dass Svelands tragische Heldinnen nicht nur stark oder schwach, ängstlich oder mutig, gut oder schlecht sind – sie sind authentisch und vielschichtig. So fiebert man auch bis zum Schluss mit, ob die Geschichte nun ein gutes oder schlechtes Ende findet. Auf jeden Fall macht die Lektüre einen nachdenklich und ja, ein bisschen bitterfotzig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verheerende Verletzung der Kinderseele - erschreckend gut erzählt, 20. Februar 2013
Von 
maria (Wien/Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Häschen in der Grube: Roman (Taschenbuch)
Ich las das Buch vor einigen Wochen und musste es erstmal verdauen, bevor ich es rezensieren konnte. Da ich in meinem Leben viel mit Mädchen und Frauen zu tun hatte/habe, die von Missbrauch betroffen sind, war ich einfach neugierig, wie man so eine Erfahrung überhaupt in einem Buch zu beschreiben/erzählen vermag. Für mich war es immer etwas Unaussprechliches, denn sobald man es ausspricht, ist es ja gar nicht mehr so schlimm, oder so ähnlich.
Achtung "Spoiler", sofern bei so einem Buch das überhaupt so sagen kann, zumal "spoil" verderben heißt......
Das Buch beginnt mit einem großen Tamtam - ein Exhibitionist, der sich am Waldweg, dem täglichen Weg der beiden Mädchen, einen runterholt und die Mädels bedroht. Doch das ist nur der harmlose Einstieg in die Geschichte. Was wirklich passiert: Emma kommt aus einem eher lockerem Haushalt mit alleinerziehender, junggebliebener Mutter, Julia kommt aus behüteten (sollte man meinen!) Verhältnissen mit ordentlichem Haushalt, mit perfekt geschminkter Mutter, erfolgreichem Vater und kleinem Bruder. Die Autorin beschreibt zuerst die innige Freundschaft der Mädchen, die sich alles anvertrauen. Irgendwann ändert sich Julia. Sie wird schwer krank und kommt länger nicht zur Schule. Ihre Mutter schirmt sie ab, in der vermeintlichen Absicht ihr zu helfen. Julia erzählt nichts mehr ihrer Freundin. Diese, selbst erst 12 Jahre alt, glaubt es hat mir ihr zu tun und erkennt die Warnzeichen nicht, dass Julia immer mehr von der Aussenwelt abdriftet. Erschwerend kommt hinzu, dass sich während Julias Krankheit und physischer Abwesenheit ihre Freundin Emma zum ersten Mal verliebt hat und mit ihren Schmetterlingen im Bauch auf einer ganz anderen Welle schwebt. So merkt sie es kaum, dass Julia neben ihr untergeht und mit dem Ertrinken kämpft. Also so bildlich drückt die Autorin das jetzt nicht aus, sie hat viel, viel bessere Worte dafür. Als Leser/in wird man richtig hineingezogen. Julia verliert mehr und mehr sich selbst und weiß nur noch, dass sie nicht mit ihrem Vater alleine sein möchte, der sie allabändlich zwingt mit ihm in die neu gebaute Sauna zu gehen. Doch sie hat keine Zuflucht mehr, denn sie hat auch Emma - an einen Jungen -verloren.
Dann kommt es zum - offensichtlichen - Eklat: Julia wird von einem älteren Schüler vergewaltigt und so fliegt der väterliche Missbrauch endlich auf, weil die untersuchende Ärztin alte Narben feststellt.
Da atmet der/die Leser/in endlich auf, denn jetzt ist die Chance gegeben, dass alles wieder gut wird. Nichts dergleichen.
Und zuvor muss man sich noch mit der versuchten polizeilichen Anzeige herumschlagen, wo der Polizist unwillig ist, die Vergewaltigung überhaupt aufzunehmen. Die Geschichte spielt in den 80iger, da war es auch in Teilen Österreichs so, dass man - als Frau - eine Vergewaltigung nicht anzeigen konnte, vielleicht wäre das anderes gewesen, wenn ein Mann dabei gewesen wäre. Und hoffentlich ist es jetzt, 2013, anders.
Jedenfalls kommt alles ans Licht, die Mutter von Julia verhält sich total richtig, indem sie ihre Sachen packt und das große, schöne, perfekte Haus verlässt. Zusammen mit Julia schlüpft sie vorerst bei Emmas Mutter unter. Dann macht sie eine - meiner Meinung nach -Dummheit, sie brennt des nächtens die Sauna ab, den Ort des Vergehens. Dadurch kommt sie ins Gefängnis, und somit fordert der Vater seine Tochter zurück. Der Vater hat Macht, er ist beim Männerklub (Name vergessen), kennt alle einflussreichen Männer. Natürlich glaubt niemand, oder will niemand glauben, dass er seine Tochter missbraucht hatte. Also wird der Ruf von Emmas Mutter zerstört und sie verliert beide ihrer Jobs. Julia muss nicht mehr zurück zu ihrem Vater - Gottseidank sollte man meinen - und kommt in eine betreute Wohngemeinschaft und damit vom Regen in die Traufe. Sie hat ihren Körper schon längst abgespalten und dort geht der Missbrauch weiter - wenigstens nicht durch einen der Betreuer sondern durch einen Drogendealer, der die anderen beiden dort wohnenden Mädchen mit Pillen versorgt. Die Autorin zeigt, wie ein bereits gebrochenes Kind in die Pllenszene abrutscht um wenigstens irgendwann ein Glücksgefühl zu spüren und wie sie weiterhin vergewaltigt wird. Die BetreuerInnen merken sehr wohl, dass etwas nicht stimmt, doch die Kleine hat nicht mehr den Mut irgendetwas preiszugeben und hält eine Fassade aufrecht. Nur als sie einmal von Emma besucht wird, da gibt es einen Hilfeschrei, doch Emma fährt wieder weg. Das letzte Kapitel habe ich dann nicht mehr so recht verstanden, vielleicht war es die Absicht der Autorin, dass man es frei interpretieren könnte.
Andererseits weist der Prolog vor den letzten Seiten daraufhin, dass Julia tot sei, was hieße, dass Emma, ihre Freundin, ihrer beider Zufluchtsstätte im Wald - einen großen, alten Baum, alleine umsägt u. Julia bloss in ihrer Vorstellung dabei ist.
Alle Menschen, die jemals mit von Missbrauch betroffenen Mädchen und Frauen zu tun haben, sollten dieses Buch lesen. Vielleicht bekommen sie dadurch einen Einblick in die verheerende Verletzung der Seele, die ein Missbrauch bewirkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Männerwelt. - Ein aufwühlendes Buch!, 2. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Häschen in der Grube: Roman (Taschenbuch)
Ebenso spannend wie aufwühlend.
Es geht um einen Kindesmissbrauch in einer nach außen hin heilen Familie. Als dieser offenbar wird, könnte man meinen, jetzt ist das Wichtigste vorbei und auch bis dahin schon liest sich das Buch sehr spannend. Aber dann kommt alles ganz anders, als man es erwartet, der Bösewicht" wird eben nicht zur Rechenschaft gezogen, sondern spielt seinerseits alle Machtmittel aus, allen Menschen, die seiner Exfrau und Tochter in dieser Situation helfen, zu vernichten. Insbesondere trifft es die beste Freundin seiner Tochter und ihre alleinerziehende Mutter.

Alles was nach dem Missbrauch passiert, ist so erschreckend realistisch! Ja natürlich ist es stellenweise ein wenig überzeichnet, wenn auch andere Männer als der betreffende Familienvater als so schlecht dargestellt werden. Aber er bewegt sich in den ,Zirkeln der Macht` einer Stadt, die nun mal überwiegend männlich sind (da gibt es keine Quote!) und die Reaktionen/Handlungen sind immer glaubhaft. Gerade das macht das Buch so aufwühlend.

Klar hätte ich auch gerne ein eindeutigeres Ende gehabt. Aber andererseits ist es deutlich genug. Man kann sich sehr sicher sein, dass es nicht in heiler Welt und Gerechtigkeit endet ...
Ein sehr lesenswertes Buch.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Das Gefühl, im Weg zu sein.", 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Häschen in der Grube: Roman (Taschenbuch)
Wer nun schlussfolgern mag, dass es sich bei „Häschen in der Grube“ um eine „einfache“ Missbrauchsgeschichte handeln mag, die weiterhin die zwischenmenschlichen Konstellationen auf harte Proben stellt, der irrt.
Denn wo viele Bücher eigentlich enden, fängt die vorliegende Lektüre erst an.
Bedauerlicherweise konnte ich persönlich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Maria Sveland bei Beginn ihres Schreibprozesses selbst nicht so genau wusste, wohin die Reise ihre Heldinnen führen sollte. Dies mag ebenfalls nicht sonderlich dramatisch sein ~ ein wenig befremdlich fühlte es sich für mich nichtsdestotrotz an, dass das letzte Buchdrittel an für sich rein gar nichts mehr mit den vorherigen Entwickelungen zu tun hat.

Während es der Autorin anfangs noch wichtig war, dem Leser ein exaktes Bild von den beiden Familien einzuimpfen, spielt von einem Augenblick auf den anderen scheinbar nichts mehr, was sich dortig ereignete, mehr eine Rolle.
Generell „stört“ mich durch die Bank der Aspekt, dass eigentliche jede männliche Figur inmitten des Romans sich als potentieller oder gar tatsächlicher Vergewaltiger entpuppt.
Meines Erachtens nach schoss die Verfasserin über ihr gut gemeintes gesellschaftliches Kritik-Ziel rigoros hinaus. Mich persönlich nervte die übertriebene „alle Männer sind erniedrigende Schweine“ Aussage alsbald ~ ein Umstand, der im weiteren Fortgang der Geschichte keinesfalls abgemildert werden sollte.

Es mag einen reizvollen Thriller-Aspekt innetragen, wie sehr die Männerdomäne ihre Macht vollständig ausspielt, Fäden in der Hand hält und sämtliche „untergebene“ wie Marionetten behandelt.
Dadurch jedoch, dass bis zuletzt unklar bleibt, wer beispielsweise um das Haus von Annika herumschleicht, was aus Gisela werden wird, wie es weiterhin dem kleinen Erik ergeht und was genau das letzte Kapitel dem Leser zu sagen versucht... berührte mich „Häschen in der Grube“ insgesamt betrachtet weniger, als es durch winzige Änderungen der Fall hätte sein können.
Ich will gar nicht allzu sehr darauf herumreiten, dass sich diverse Formulierungen wie Füllmomente immerfort wiederholen (ewige Trinkerei von Annika, Schlaflosigkeit von Julia respektive der Moment, in dem „endlich Schlaf gefunden wurde“), sondern ärgere mich vielmehr über die vehemente schwarz/weiß Zeichnung inmitten der Lektüre.

Obschon man als Leser durchaus kaum um Empfindungen wie Anteilnahme von Wut, Hilflosigkeit, Trauer, Schmerz und fortschreitender Zerfall einer einstigen trügerischen Idylle inmitten einer Mädchenfreundschaft umhin kommt, geht mir unbestreitbar der sich quasi immerzu wiederholende Entwicklungsstrang durchaus gegen den Strich.
Sprich: es scheint völlig egal, an welche maskuline Figur Julia herantritt, immerfort kippt die Begegnung gen personifizierte Opferfigur.
Positiv hervorzuheben durchaus die Art und Weise, mit der sich die Autorin an das generell schwierigen Thema annähert, welche Formulierungen sie benutzt und wie gekonnt-vorsichtig-klug sie umschreibt, was in dem jungen Mädchen vor sich geht.
Dessen ungeachtet erscheint mir der Buchaufdruck

„Mit diesem Roman bekräftigt Maria Sveland ihre Position als Kämpferin für Frauenthemen“
als nicht absolut begeistert gemeint; kann man meines Empfindens nach nicht von der Hand weisen, dass beinahe sämtliche weibliche Charaktere in der Geschichte zumindest unterdrückt werden.

Natürlich geht es vehement nahe, wie machtlos Missbrauchsopfer dem Täter gegenüber stehen, wie unmöglich es scheint, die Tat an sich überhaupt nachzuweisen. Der Aspekt „Aussage gegen Aussage“ wird in „Häschen in der Grube“ de facto auf die eskalierende Spitze getrieben... eine Richtung, die durchaus nachdenklich stimmt wie auch verstört.
Über das letzte Kapitel indes ist mein abschließendes Urteil noch nicht gefunden ~ gleichwohl bin ich mir selbst uneinig, ob ich mich überhaupt noch intensiver mit der Lektüre befassen möchte.

Summa summarum

bin ich von „Häschen in der Grube“ offen gesagt gelinde enttäuscht worden. Nachdem die ersten Kapitel sehr fesselnd wie auch unterhaltsam begonnen, trug die Autorin in meinen Augen frühzeitig zu dick auf, was die Verteufelung einer förmlichen Männer-Gesellschaft anbelangt.
Ich will nicht abstreiten, dass es sicherlich Menschen geben wird, die in ihrem Leben mehrfach Opfer eines (sexuellen) Übergriffs werden ~ dennoch stehe ich der vermeintlichen Aussage des Buches skeptisch gegenüber.
Im ungünstigsten Falle interpretiert man zu guter Letzt das Gelesene dahingehend, dass es für Missbrauchsopfer das beste sein wird, sich direkt auf ewig in die Grube zu stürzen oder zumindest auf ewig zu schweigen ~ tragischerweise treibt der Roman die worst case Theorie, dass alle nahestehenden Personen durch die Offenbarung in großflächige Mitleidenschaft gezogen werden, auf die (zum Teil unglaubwürdige) Spitze.

Womöglich sollte man sich bei diesem Buch stetig vor Augen halten, dass die Geschichte in den 80er Jahren spielt, wodurch sich im Laufe der Zeit einiges geändert hat bzw. haben sollte ~ wirklich Mut machen kann und wird der Roman indes zweifellos niemanden.
Definitives „Finger weg“ für all jene somit, die selbst noch ihr dunkles Geheimnis mit sich herumtragen, während es für alle anderen bei einer dreierbesternten Neutralitätsempfehlung bleiben wird.
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4.0 von 5 Sternen Hat sie, oder hat sie nicht?, 17. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Häschen in der Grube: Roman (Taschenbuch)
Mein Gott, ich hasse Bücher mit offenem Ende. Ja ich weiß, man sollte entweder seinen Intellekt anstrengen oder seine Fantasie spielen lassen. Trotzdem mag ich es einfach nicht. Es lässt mich unbefriedigt zurück :-(. Schade, denn das Buch ist großartig! Toll skizzierte, starke Frauen in einer von Männern dominierten Welt (ist leider immer noch so), Mädchen auf dem steinigen Weg zum "zur Frau" werden. Unverständnis, Ignoranz, Ungerechtigkeit, Missbrauch - ein ausgesprochen brisantes Thema. Ein Buch, das alle "Stückerln spielt". Fast perfekt ... aber leider nur fast!
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4.0 von 5 Sternen Superguter und schneller Service. Buch war sehr spannend und interessant, aber auch recht deprimierend., 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Häschen in der Grube: Roman (Taschenbuch)
Superguter und schneller Service. Das Buch war sehr spannend und interessant, aber auch ganz schön deprimierend.Lesen sollte es eigentlich jeder, besonders Väter.
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5.0 von 5 Sternen Verstörend ehrlich.., 21. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Häschen in der Grube: Roman (Kindle Edition)
Keine leichte Kost, aber mehr als empfehlenswert. Ich konnte das Buch kaum weglegen, weil ich so sehr mitgelebtund mitgelitten habe.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend, 28. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Häschen in der Grube: Roman (Taschenbuch)
Selten hat ein Roman mich so ergriffen wie dieses Buch. Man kann sofort mit den Protagonisten mitfühlen: Die Angst, die Wut, die Hilflosigkeit, die Trauer, den Hass. Aber auch die guten Gefühle wie Geborgenheit, Freundschaft und Liebe. Jedesmal bekam ich Herzklopfen wenn ich den Roman abends las, so sehr hat er mich beschäftigt.

Der Roman rüttelt auf dass das Unfassbare gerne verdrängt wird und unter den Teppich gekehrt wird. Das Wissen dass so etwas jetzt in dieser Minute irgendwo auf der Welt passiert macht traurig.

Über den Inhalt will ich jetzt gar nicht viel schreiben, einfach lesen!
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Häschen in der Grube, 22. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Häschen in der Grube: Roman (Taschenbuch)
Für diese Buch kann ich keine Bewertung abgeben, da ich es an einen Freund verschenkt habe, den diese Thematik interessirt.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Haeschen in der Grube, 28. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Häschen in der Grube: Roman (Kindle Edition)
Häschen in der Grube: RomanWenn es eine Erfahrungsbeschreibung ist, dann ist es schwer, sie mit den eigenen Erfahrungen zu vergleichen.
Empfehlung: Wer sich am Titel stoesst, wird es nicht haben wollen, ansonsten: Versuch macht klug!
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Häschen in der Grube: Roman
Häschen in der Grube: Roman von Maria Sveland (Taschenbuch - 7. Januar 2013)
EUR 9,99
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