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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Gott, Oskar, was für eine Silvesterparty!!! Was für eine Gefühlsintensität in Sachen Liebe!
Der Roman sprüht nur so von Leben, Jugend, Kraft, Spontaneität und Ideenreichtum! So ein Buch kann nur von einem jungen Autor geschrieben worden sein und man bekommt Lust noch mal selber so belastbar und lebendig zu sein wie die Hauptfigur Oskar, der eine Party, eine Silvesterparty, organisiert, die die letzte in seinem Club sein wird, bevor dessen Mauern...
Veröffentlicht am 4. November 2011 von Ela Flury

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ...gähn
Ich hatte von dem Buch lediglich ganz gute leichte Unterhaltung erwartet, habe leider aber nicht mal diese erhalten, da ich das Buch überwiegend langweilig fand. Hier wird eine Geschichte von jemandem erzählt, der eigentlich nichts zu erzählen hat. Das Buch ist meiner Meinung nach sehr inhaltsleer (es passiert so ungefähr nichts), die Protagonisten...
Veröffentlicht am 23. Dezember 2012 von Sonja


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Gott, Oskar, was für eine Silvesterparty!!! Was für eine Gefühlsintensität in Sachen Liebe!, 4. November 2011
Von 
Ela Flury (Rastatt, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: So was von da: Roman (Taschenbuch)
Der Roman sprüht nur so von Leben, Jugend, Kraft, Spontaneität und Ideenreichtum! So ein Buch kann nur von einem jungen Autor geschrieben worden sein und man bekommt Lust noch mal selber so belastbar und lebendig zu sein wie die Hauptfigur Oskar, der eine Party, eine Silvesterparty, organisiert, die die letzte in seinem Club sein wird, bevor dessen Mauern niedergerissen werden sollen.
Im Nacken sitzt ihm Kiezkalle, dem er noch 10000 Euro schuldet und der seine Stunde gekommen sieht, an diesem letzten Abend.
Oskar ist ein Lebenskünstler, aber auch ein totaler Chaot, der oft von Minute zu Minute entscheidet, wie etwas weitergehen soll. Umgeben von jeder Menge Freunden zieht er die Nacht durch, als wäre es die letzte seines Lebens, was zum Teil vielleicht stimmt, zumindest eines Lebensabschnitts.
Auch wenn auf weiten Strecken ein schnoddriger Ton die Szene einfärbt, (stilistisch erinnert er mich häufig an Wolf Haas, quasi Telegrammstil"), gelingen Tino Hanekamp auch die gefühlvollen Passagen, in denen es um Mathilda, seine große Liebe geht.
Wenn Oskar von Mathilda spricht, bleibt die Zeit stehen, sieht man als Leser mitten in sein Herz und die Party wird zur Hintergrundkulisse. Hanekamp verliert nie die Balance zwischen diesen beiden Stimmungen.
Trotz Partygetöse gibt es ne Menge Melancholie und Lebensweisheiten, die mir gefallen haben.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen welcome to the party!, 15. April 2011
Rezension bezieht sich auf: So was von da: Roman (Taschenbuch)
Oskar Wrobel, 23, betreibt in Hamburg einen Club in einem ehemaligen Krankenhaus. Das Problem: Das Gebäude soll am Tag nach Sylvester abgerissen werden. Aus diesem Grund soll an Sylvester noch eine letzte riesige Party dort stattfinden.
Im Buch gehts um besagte Sylvesternacht, um die Vorbereitungen der Party und den kleinen und großen Katastrophen drumherum.
Klingt so vermutlich nach keiner besonderen Geschichte. Doch wer das denkt, der irrt.
Denn dieses Buch zu lesen war irrsinnig. Neben den Vorbereitungen für die Party (die alle kurz auf knapp passieren) muss Oskar sich auch noch mit Kiezkalle rumschlagen, der ihn um 10.000€ erpresst und seinem besten Freund Rocky helfen, dessen totkranken Vater aus dem Haus von Rockys Mutter zu retten, die zufällig die Innensenatorin von Hamburg ist. Außerdem hat sich noch Oskars Exfreundin angekündigt, über die er auch nach vielen Jahren nicht hinweggekommen ist.
Und man sitzt da und weiß: Das alles kann nicht gutgehen.
Gewürzt ist das Ganze mit kurzen Sätzen, die stakkatoartig abgefeuert werden; mit vielen Kraftausdrücken; mit den wirren Gedanken Oskars, die 1-zu-1 zu Papier gebracht wurden; mit dem Einfügen des Zeitplans der Party, der im Laufe der Nacht völlig unbrauchbar und unübersichtlich ist und noch einmal zeigt, wie irre die Party eigentlich ist.
Und dieses Buch zeigt auch, dass eine Nacht, die einen einzigen Menschen ins Grab bringen würde, zu stemmen ist, wenn man Leute hat, auf die man sich verlassen kann.
Kurzum: Wieder mal ein Kracher aus dem Hause Kiwi! Trashig und alles andere als gewöhnlich!
Ich zumindest kann jetzt schon sagen, dass dieses Buch eins meiner Highlights von 2011 ist und auch bis zum Ende des Jahres bleiben wird. Oder anders gesagt: Wer damit umgehen kann, dass er nach Beenden des Buchs neidisch sein wird, weil er nicht auf dieser Party war, dem sei "So was von da" wärmstens ans Herz gelegt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Ausflug in eine turbolente Silvesternacht, 5. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: So was von da: Roman (Taschenbuch)
"So was von da" las ich auf Empfehlung einer Freundin, Buch und auch Autor waren mir bis dahin gänzlich unbekannt. Tino Hanekamp ist eigentlich Journalist und auch Clubbesitzer, veröffentlicht mit "So was von da" nun aber seinen etwa 280 Seiten starken Debutroman. Dieser ist so erfolgreich, dass nun sogar ein Theater in Hamburg den Stoff aufführen wird. Für ein Erstlingswerk muss man da sagen: Chapeau. Und tatsächlich: Ich kann mich den guten Kritiken durchaus anschließen. Doch worum geht's in dem Buch?

Für Oskar Wrobel, seines Zeichens Hamburger Clubbesitzer und zu Beginn der Geschichte arg verkatert, hätte der Start in die Silvesterfeierlichkeiten deutlich besser ausfallen können: Eine bekannte Kiezgröße verschafft sich Zutritt zu seiner Wohnung und "bittet" Oskar auf unablehnbar-gewalttätige Art um einen Kredit. Oskar hat keine Wahl, als sich zu fügen - seine einzige Hoffnung: Die Einnahmen der Silvesterparty seines Clubs am letzten Abend vor der Geschäftsaufgabe.

Diese Inhaltsangabe ist allerdings in gewisser Weise täuschend. Tatsächlich rückt dieser Handlungsstrang während der locker-leichten Erzählung immer wieder in den Hintergrund und baumelt allenfalls als Damoklesschwert über Oskars unbekümmertes Haupt. Im Mittelpunkt steht vor allem die Vorbereitung zur letzten großen Party im abbruchreifen Club, die Oskar zusammen mit seinen Mitstreitern und Freunden auf sich nimmt. Das Set der Charaktere ist ein wenig stereotypisch geraten, aber in dieser Funktion wohl bewusst humoristisch überzeichnet. Eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst (so scheint es), ein wortkager russischer Türsteher mit Zähltick, ein snobistisch angehauchter chilenischer Geschäftspartner, ein angehender Rockstar und eine ganze Reihe anderer schräger Figuren. Das ergibt eine Gruppe, die alleine durch ihre Interaktionen miteinander interessante und vor allem auch humorvolle Situationen schafft.
Stellenweise ließt sich "So was von da" deshalb wie eine Art Roadmovie (beispielsweise, wenn Oskar Eis besorgen soll), dabei wird allerdings auch stets eine emotionale Komponente betont. Das Werk schwankt damit auf wunderbar leichte Weise immer zwischen einem Schuß süßlicher Melancholie und unbekümmerter "Morgen die Sintflut"-Mentalität.
Besonders gefallen haben mir dabei die authentischen Schilderungen des Autors (dessen eigene Erfahrung als Clubbesitzer sicherlich an mehreren Stellen in die Erzählung einfloss) und der kreative, subtile Humor, bei dem zumindest ich manches Mal wirklich vor mich hin lachen musste. Ebenso beeindruckend auch der Spagat des Autors, ernste, ergreifende Momente zu schildern ohne diese für den Leser aber all zu bedrückend zu machen. Sehr gut!

Zu kritiseren gibt es an "So was von da" nicht all zu viel. Man könnte sicherlich anmerken, dass die Handlung über manche Strecken in's Belanglose abgleitet, einige Szenen doch etwas klischeebeladen sind und das Ende des Buches tatsächlich etwas anti-klimatisch daher kommt. Aber alles in Allem hat Tino Hanekamp in seinem Debut bemerkenswert viel richtig gemacht.

Fazit:

"So was von da" ist ein kurzweiliges, sehr unterhaltsames Buch. Auf charmante Weise bettet der Autor sentimentale Momente in eine wunderbar erfrischende, humorvolle Atmosphäre ein. Durch die knackige Länge eignet sich das Buch prima als Lektüre für zwischendurch. Aus diesem Grunde kann ich das Buch vorbehaltslos jedem empfehlen, der bereit ist, sich auf diese Reise durch die Nacht mitnehmen zu lassen. Einzig "konservativere" Leser könnten sich von der leicht nihilistischen Attitüde der Figuren, den Drogen und der "ausschweifenden" Party gestört fühlen. Das habe ich allerdings keineswegs als provokativ oder gar anstößig empfunden, und so kann ich gute 4/5 Punkten geben. Die Höchstpunktzahl gibt es von mir nur deshalb nicht, weil mir ein bißchen das besondere, "erinnerungswürdige" Element am Buch gefehlt hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für diese Party ist es nie zu spät! (Hörbuch), 28. Juni 2011
Von 
Anette1809 "katzemitbuch" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: So was von da (Audio CD)
In Tino Hanekamps autobiographisch angehauchtem Roman wacht Oskar Frobel am Morgen des 31. Dezembers völlig verkatert neben einer schönen, aber ihm völlig unbekannten, Dame auf. Verschuldet bis über beide Ohren, steigt an diesem Abend die letzte Party in seinem Club, bevor dieser von den städtischen Abrissbaggern dem Erdboden gleich gemacht wird. Doch Zeit zum Grübeln und für Sentimentalitäten bleibt Oskar in den letzten Stunden des alten Jahres und seines Clubs nicht: verschrobene, verzweifelte, schrullige und liebenswerte Charaktere geben sich an diesem Abend die Klinke in die Hand. Ex-Zuhälter Kiezkalle stürmt Oskars Wohnung und fordert auf Grund eines früheren Gefallens von ihm 10.000€, sein bester Freund und gefeierter Rockstar Andreas "Rocky" Rockmann bricht gemeinsam mit ihm in das Haus seiner Mutter - der verhassten Hamburger Innensenatorin - ein, um seinen totkranken Vater - den "toten Elvis" - zu befreien. Der melancholische russische Türsteher Leo zählt alles, was ihm vor die Nase kommt (in der Vertonung mit Florian von Manteuffel ein genialer Runninggag!), Oskars beste Freundin Nina sucht nach neuen Lebensinhalten, ein polnischer Stripper und Arzt leistet erste Hilfe bei diversen Dancefloor-Unfällen, ein Fahrstuhl bleibt stecken, eine wertvolle Gitarre wird zerstört, ein Herz erleidet einen Infarkt... und dann ist da noch Mathilda, Mathilda, M-A-T-H-I-L-D-A... Oskars große Liebe, die vor Jahren seit Leben verlassen hat, aber immer noch das Herzstück all seiner Gedanken ist.

Die Personen und die Lokationen wechseln wie ein Blitzlichtgewitter, die Sätze sind kurz, schnell und sprudeln heraus, wie Oskar der Schnabel gewachsen ist. Bei dem Hörbuch ist man nicht nur Gast(-hörer), man ist im wahrsten Sinne "so was von da" auf der irrsten Party des Jahres!
Doch Oskars Geschichte ist nicht nur eine Liebeserklärung an den Hamburger Kiez, sondern an wahre Freundschaft, die Liebe und das Leben an sich und ganz sicher wird nicht nur auf Oskars Grabstein eines Tages stehen, dass er es wenigstens versucht hat! Mit gerade mal 23 Jahren hat Oskar schon so viel erlebt und erzählt seine Geschichte dank Unterstützung seiner Scheißhauslektüre "Marc Aurel" mit einer viel größeren Weisheit als mancher Greis, dass einem beim Zuhören leichte Wehmut packt und man anfängt von seiner eigenen Party zu träumen... Aber wenn einem eine Sache klar geworden ist nachdem man Oskar Frobels Geschichte gehört hat, dann ist es, dass es für eine Party nie zu spät ist, auch dann nicht, wenn der Tod schon vor der Tür steht.
Florian von Manteuffels Stärke liegt sicher nicht in der unterschiedlichen Intonation verschiedener Charaktere. Um ehrlich zu sein, kann ich ihn mir nach dieser Lesung nicht als Sprecher für einen dialoglastigen Roman vorstellen, allerdings ist ihm die Rolle von Oskar Frobel wie auf den Leib geschrieben und ich bin mir sicher: keiner hätte ihn besser verkörpern können als Florian von Manteuffel! Seine Sprache ist schnoddrig und er schießt Oskars ungefilterte Gedankenströme stakkatoartig heraus, Tino Hanekamps Textvorlage ist ehrlich und authentisch, seine Figuren überspitzt gezeichnet und ein Spiel mit Klischees. Der Hörer wird von einem immer stärker werdenden Sog erfasst, so dass er sich der wilden Partynacht nicht entziehen kann, bis das letzte alkoholische Getränk über den Tresen gegangen ist und die letzten Besucher den Club verlassen haben. Neben traurigen und melancholischen Einlagen sorgen viele bizarre und überdrehte Momente für Lacher. Hier ist nichts gestellt, hier ist nichts vorhersehbar, das ist das wahre Leben und das sollte man nicht einfach an sich vorbeiziehen lassen! Und wer nach dem Hören nicht von der verrücktesten Party des Jahres berauscht ist, weiß danach zumindest, wie man eine solche stemmt ;)
Hinter dem nüchternen und klaren Cover versteckt sich ein umso schillernderer und überraschenderer Inhalt. Ein Hörbuch, dass ich bestimmt ein zweites oder drittes Mal hören werde, allein um die vielen Weisheiten Oskars erneut zu verinnerlichen, denn in dieser kurzen, aber heftigen Geschichte steckt so viel drin, dass man nach einmaligem Hören noch gar nicht jede Nuance und Klangfarbe dieser einzigartigen Partynacht in sich aufgenommen hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch wie Rausch, 27. April 2011
Rezension bezieht sich auf: So was von da: Roman (Taschenbuch)
Mit beinahe akribischer Feinarbeit und Sinn für subtile Witze jeinseits der Gürtellinie vermag es Tino Hanekamp in diesem Roman nicht nur zu Überzeugen, sondern vielmehr zu überwältigen. Man kommt nicht um den Gedanken herum, dass die Geschehnisse des Buches im persönlichen Erfahrungschatz wurzelten - macht diese aber dadurch herrlich glaubhaft. Dabei gleicht die letzte große Party im scheidenden Etablissement des Protagonisten Oskar Wrobel einem eigenen, ausschweifenden Aufbäumen des Partymenschen in uns allen. Dabei liest sich speziell die zweite Buchhälfte derart schwungvoll, rasant und berauschend, dass man immer das Gefühl hat selbst Teil der wahnhaften Bespaßungsgesellschaft um Oskar zu sein. Alles ist dekadente Ausschweifung und niveaulose, ja schon beinahe asoziale Unterhaltung. Hanekamp vermag es dabei äußerst tüchtig dem Leser den Spiegel vorzuhalten, erkennt man sich an einigen Stellen doch bittersüßerweise im Verhalten der Personen wieder. Sei es die herzensgute Nina, der gesellschaftsmüde Rocky oder der in Selbstmitleid badende Oskar. Ein alles in allem herrliches Stück zeitgenößischer, junger Literatur. Wirklich empfehlens- und lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartig !!!, 14. August 2011
Rezension bezieht sich auf: So was von da: Roman (Taschenbuch)
Es geschieht selten, daß ich ein Buch zu lesen beginne und bei der ersten Unterbrechung merke, irgendwo bei einer dreistelligen Seitenzahl angekommen zu sein...

Tino Hanekamp nimmt uns mit auf eine atemlose Reise durch die letzte Nacht des von Oskar betriebenen, illegalen Clubs auf der Reeperbahn in Hamburg. Ein schneller, humorvoller, charmanter Einblick in das Seelen- und Gefühlsleben des Helden und der ihn begleitenden Menschen; mag sein auch eine Charakterstudie eines Teiles
der heute Mittzwanzigjährigen...

Auf jeden Fall sehr unterhaltsam und in authentischer Sprache geschrieben...

Werde auf jeden Fall bei meinem nächsten Besuch in Hamburg mal im "Golem", dem neuen Club des Autors vorbeischauen. Bin neugierig geworden...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat mich umgehauen..., 25. April 2011
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: So was von da (Audio CD)
Eigentlich hatte ich mir gar nicht soooo viel von diesem Hörbuch versprochen. Aufgrund des Klappentextes habe ich zwar eine kurzweilige Geschichte erwartet, aber dass mich Tino Hanekamps autobiographisch angehauchtes Werk so mitreißen würde, hat mich dann doch überrascht. "So was von da" bietet einem alles, was eine Geschichte braucht, um zu fesseln, zu begeistern, einfach umzuhauen.

Einen großen Beitrag dazu leistet natürlich der Sprecher Florian von Manteuffel, dessen raue, klare Stimme mich von Anfang an in ihren Bann gezogen hat. Er erweckt den etwas abgewrackten Clubbesitzer Oskar Wrobel zu Leben, man wird fast automatisch mitgerissen von den Erzählungen und Schilderungen des 23jährigen, der erzählt, als wäre er mindestens doppelt so alt. Am Anfang benötigte ich etwas Zeit, mich an seine Art des Erzählens zu gewöhnen, aber ziemlich schnell hatte ich das Gefühl, direkt neben ihm zu stehen und live dabei zu sein.
Erinnerungen an die eigene "wilde Jugend" wurden wach und man wird zurück versetzt in die Zeit, in der man selbst noch seinen Platz im Leben suchte. Wer schon mal im Uebel & Gefährlich, dem Club des Autors war, wird außerdem örtliche Parallelen feststellen können, von St. Pauli mal ganz abgesehen.

Einen Tag und eine Nacht lang begleitet man Oskar, und doch fühlt es sich so an wie ein ganzes Leben. Die aktuellen Ereignisse wechseln sich ab mit Rückblicken in die Vergangenheit und so kann man sich nach und nach ein Bild von dem nach außen hin so harten Kerl machen.
Mal flucht er wie ein Bierkutscher, mal philosophiert er wie die von ihm so gern zitierten Herren Aristoteles und Marc Aurel. Er träumt wie ein unschuldiges Kind und strampelt sich durchs Leben wie ein Ertrinkender, der weiß, dass es eigentlich hoffnungslos ist, dies aber auf keinen Fall einsehen will. Tapfer kämpft er sich durch die Schwierigkeiten und Probleme des Tages und äußert ganz nebenbei massenhaft schöne und bemerkenswerte Sätze, die mich teilweise mitten ins Herz trafen und die es sich immer und immer wieder zu hören lohnt.

"So was von da" nimmt Dich mit auf eine Party, die nie enden sollte: das Leben.
Das ist echtes Kopfkino und am Ende man man einfach glücklich, dabei gewesen zu sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Lieblingsbuch!!!, 8. März 2012
Rezension bezieht sich auf: So was von da: Roman (Taschenbuch)
Ich bin immer auf der Suche nach außergewöhnlichen, spannenden, lustigen, wilden, nicht voraussehbaren..........etc.etc....Geschichten/Büchern. "Sowas von da" ist ein absoluter VOLLTREFFER. Bis spät in die Nacht musste ich lesen, weil ich unbedingt wissen musste wie diese Party mit Oskar, Pablo, Rocky, Nina, der blöden Kiezkralle und natürlich Mathilda ausgeht....!!! Ich habe gefiebert, gelacht und den Atem angehalten - Tino Hanekamp ist ein großartiger Geschichten Erzähler. Tolle Sprache, tolle Schreibe - alles TOLL!! Eines meiner Lieblingsbücher - für immer - und ich will noch mehr von diesem "Crazy Shit"!!!!!!!!!!!
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5.0 von 5 Sternen Toller Drive, wunderbar lakonisch, 20. September 2012
Von 
T. Hospelt (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: So was von da: Roman (Taschenbuch)
Es ist nicht einfach, einen Roman von 300 Seiten zu schreiben, der nur über einen so kurzen Zeitraum von einem Tag und einer sehr langen Partynacht spielt, ohne dass das Beschriebene banal wird oder die Charaktere oberflächlich bleiben. Mit „So was von da“ ist es Tino Hanekamp sehr gut gelungen, nicht nur interessante Charaktere zum Leben zu erwecken, auch die Story trägt vom ersten bis zum letzten Satz.

Denn man ist beim Lesen selbst wortwörtlich so was von da, es zieht einen regelrecht in die Geschichte und so auf die „Untergangsparty“. Das liegt an dem nicht nachlassenden Drive der Story, der wunderbar lakonischen Sprache und den knackigen Dialogen. Es ist ein Buch wie ein Rausch, den man bis zum letzten Kick mitnehmen will, und deshalb hab ich es ziemlich schnell zu Ende gelesen.

Für mich bietet das Buch noch einen ganz speziellen Kick. Ich wohne selbst schon seit 17 Jahren auf St. Pauli, kenne ein paar der Protagonisten und einer davon ist sogar ein guter Freund. Ich erkenne also manches wieder. Aber selbst wenn ich in einem oberbayrischen Kaff leben würde und St. Pauli nur aus den zahlreichen Dokumentationen aus dem Fernsehen kennen würde, hätte mich das Buch in seinen Bann geschlagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durch Zufall entdecktes Buch, 6. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: So was von da: Roman (Kindle Edition)
Ist ganz gut geschrieben es geht nicht gut aus, aber auch nicht schlecht. Kann man also lesen. Schreibt ein Leser Mitte Vierzig, der den ganzen Rave-Kram nicht kennt, aber den Kiez und so.
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So was von da: Roman
So was von da: Roman von Tino Hanekamp (Taschenbuch - 8. November 2012)
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