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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thea wacht auf
Tochter Thea hat Mamachen gepflegt, bis diese mit über 90 stirbt und Thea fast siebzig ist. Thea entdeckt, dass ihr Mamachen nicht nur schillernd und charmant war, sondern einige Geheimnisse vor ihr hatte, die Theas scheinbar geordnetes, langweiliges Leben ins Chaos und Thea in Verwirrung zu stürzen drohen.
Herrad Schenk gelingt es, ihre Figuren zu...
Veröffentlicht am 21. März 2012 von ChristineKS

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur eine Zwischenlösung
Als Theas Mutter (Mamachen) im hohen Alter stirbt, beginnt Thea über ihr Leben nachzudenken.

Ich finde dieses Buch langweilig, da die Geschichte für mich persönlich mit zu wenig Spannung aufgebaut ist. Ich habe die ganze Zeit gewartet, dass eine neue, bedeutende Handlung im Buch eintritt. Dies ist leder erst im hinteren Teil des Buches der...
Vor 23 Monaten von Anonymus00 veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thea wacht auf, 21. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Mamas Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
Tochter Thea hat Mamachen gepflegt, bis diese mit über 90 stirbt und Thea fast siebzig ist. Thea entdeckt, dass ihr Mamachen nicht nur schillernd und charmant war, sondern einige Geheimnisse vor ihr hatte, die Theas scheinbar geordnetes, langweiliges Leben ins Chaos und Thea in Verwirrung zu stürzen drohen.
Herrad Schenk gelingt es, ihre Figuren zu authentischem Leben zu erwecken. Ich habe Theas Entwicklung, ihre Gedanken und Gefühle mit großer Spannung (ich musste das Buch "in einem Rutsch" lesen)verfolgt. Wie Thea sich und ihr eigenes Leben und die anderen Menschen in ihrer Umgebung, v.a. auch die skurrilen Eigenheiten und Schrullen ihrer Lesekreis-Freundinnen, beobachtet und kommentiert, das ist sehr komisch, auch vertraut und trotz einer satirischen Bissigkeit nie so überheblich, dass LeserInnen sich nicht auch in manchem wiedererkennen könnten.
Thea pflegt ihre Mutter in intensiver Begegnung, gemischt mit Zweifeln und zwiespältigen Gefühlen, alten Aggressionen, Schuld, Sehnsüchten und Versöhnung. Die Autorin schildert dies lebensnah, berührend und doch mit viel Humor und Leichtigkeit. Mamachen ist eine anziehende Figur mit einem wild gelebten Leben. So eine Mutter hätte man selber natürlich nicht so gerne, aber über sie zu lesen ist höchst vergnüglich. Herrad Schenk beschreibt die Einschränkungen, Leiden aber auch die Weisheit des hohen Alters mit kritischem Respekt und satirischer Distanz und trotzdem mit großer Einfühlung.
Lebensnähe, Humor und Empathie, eine bildhafte, lebendige Sprache zeichnen den (leider viel zu kurzen:)) Roman aus.
Es gibt sogar ein Happy End, kein süßliches, kitschiges, sondern ein hoffnungsvolles mit einem Hauch Ambivalenz garniert. Auch das gefällt mir sehr gut.
Ein lesenswertes, erheiterndes Buch mit Tiefgang und ein perfektes, ästhetisch ansprechendes (sehr schöne Aufmachung) Geschenk!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mütter und Töchter, 2. Mai 2013
Von 
JoKo - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
Schon das erste Buch dieser Schriftstellerin " In der Badewanne" hat mir gut gefallen.Eine Rückschau auf ihr Leben und ihre Liebhaber, nachdem die Protagonistin durch eine falsche Bewegung, bewegungsunfähig in der Badewanne ausharren muss, bis sie gefunden wird.

In diesem Buch geht es auch um eine Rückschau. Thea, mittlerweile siebzig, hat ihre Mutter , zusammen mit einer polnischen Pflegerin , bis zu ihrem Tod gepflegt.Immer hat sie ihre Bedürfnisse zurückgestellt und das nicht nur während der Zeit der Pflege. Ihre Mutter verließ ihren Vater wegen einer Affäre und so lebte Thea mit ihrer sehr exzentrischen und egomanen Mutter eine recht freudlose Jugend.Ihre Mutter arbeitete als Schauspielerin, hatte aber erst ab 80 Erfolg in einer Vorabendserie und so war das Leben recht armselig, die Mutter, wie sie selbst im Alter feststellt, eine schlechte Mutter. Dauernde Affären und dies häufig mit jüngeren Liebhabern, machten Thea das Leben auch nicht leichter, zumal sie selbst eine graue Maus mit recht konservativen Ansichten ist.Oder ist sie dies gerade deshalb, weil sie eine so unkonventionelle Mutter hat? Vielleichte baute sie sich durch dieses sichere Gefüge eine Art Sicherheit auf.Fest steht jedenfalls, dass sie ein ereignisloses Leben lebte mit einem Mann, bei dem bei der Hochzeit schon feststand, dass die Ehe kein Abenteuer würde, Kinder blieben ihnen auch versagt und nach seinem Tod nun die Pflege von "Mamchen", die weiß Gott nicht einfach war. Nach "Mamchens" Tod fällt Thea erst einmal in eine dicke Depression, aus der ihr erst das Lüften eines alten Familiengeheimnis heraus hilft.

Ich habe mich im Gegensatz zu einigen anderen Rezensenten nicht eine Minute gelangweilt beim Lesen dieses Buches und es in einem Rutsch durchgelesen.Der Schreibstil der Autorin gefällt mir, ist nicht flach, sondern gehaltvoll und auch die Geschichte finde ich durchaus anspruchsvoll.Es kommt immer darauf an, aus welchem Blickwinkel man sie sieht.Ich fand, dass Herrad Schenk ihre Figuren sehr liebevoll und überzeugend zeichnet und es dem Leser dadurch sehr leicht fällt, mit ihnen mitzufühlen. Das Thema Pflege eines Angehörigen und die daraus resultierenden Schwierigkeiten, werden genauso anschaulich geschildert,wie das Loch, in dass die Pflegenden häufig fallen, wenn dieser Mensch dann verstirbt. Wenn das dann in so einem hohen Alter passiert, wie bei Thea, versteht man schon, dass man sich dann um sein Leben betrogen fühlt. Und so ist für mich die Quintessenz dieses Buches, "Genieße jeden Tag , der dir geschenkt wird, du weißt nicht, wie viele noch folgen werden." In diesem Sinne "Viel Spaß beim Lesen."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur eine Zwischenlösung, 1. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Mamas Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
Als Theas Mutter (Mamachen) im hohen Alter stirbt, beginnt Thea über ihr Leben nachzudenken.

Ich finde dieses Buch langweilig, da die Geschichte für mich persönlich mit zu wenig Spannung aufgebaut ist. Ich habe die ganze Zeit gewartet, dass eine neue, bedeutende Handlung im Buch eintritt. Dies ist leder erst im hinteren Teil des Buches der Fall.
Das Buch ist schnell zu lesen, aber ich konnte mich nur überwinden weiterzulesen, da ich keinen Lesestoff mehr hatte. Die Handlung des Buches floss einfach an mir vorbei.

Auch meiner Mutter gefiel dieses Buch nicht. Sie las allerdings nur einige Kapitel.

Gut gelungen ist das Wechselspiel von Theas Gefühlen über Mamachen und sie selbst. Sprachlich überzeugt das Buch auch.

Deshalb mein Fazit: Als Zwischenlösung ist das Buch gerade noch zu akzeptieren. Wenn Sie aber etwas mit fesselnder Handlung lesen und eine gute Unterhaltung haben wollen, lassen sie die Finger von diesem Buch!
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4.0 von 5 Sternen Lektüre für ein verregnetes Wochenende, 9. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Mamas Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
.... Mehr-aber auch nicht weniger- ist dieses Buch. Man liest es so herunter und ist einige Stunden gut unterhalten. Sprachlich einfach, daher für Bett- oder Strandlektüre perfekt. Die Story ist nett, aber mir hat es etwas zu lang gedauert, bis das vermeintlich düstere Familiengeheimnis gelüftet wurde. Schwanke zw 3 und 4 Sterne- irgendwo dazwischen. Nettes Geschenk für ältere Tanten mit geringerer Leseerfahrung. Umschlag hat mich angesprochen.
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4.0 von 5 Sternen Wenn Mütter nicht loslassen..., 24. November 2012
Von 
eule 52 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
...können Töchter nicht erwachsen werden. Und damit hat Thea so ihre Probleme. Wie im wahren Leben, denn es sind ja gerade die Mutter-Tochter-Beziehungen, die so problembefrachtet sind, diese Hass-Liebe, die wir Frauen so gut kennen, wenn wir ganz ehrlich vor uns selber sind. Und diese Konstellation zwischen Thea und 'Mamachen' (oh Gott...) ist per se ziemlich schwierig - Mamachen, der männermordende Vamp (nein, nein, sie mordet nicht wirklich!) und Thea, die biedere, sich hässlich und minderwertig fühlende Tochter. Tragisch, daß so vieles ungesagt bleibt zwischen Mutter und Tochter. Deshalb geht es im weitesten Sinne auch um Schuld und Vergebung. Aber das führt schon zu weit.
Kurz und gut: es ist ein Roman - Ähnlichkeiten mit Lebenden sind rein zufällig und nicht beabsichtigt - von Herrad Schenk in gewohnter Weise sagenhaft geschrieben, ein Schulbeispiel dafür, wie kreatives Schreiben zur Perfektion geführt werden kann. Einfach genial Kapitel 24 'Im Bistro' - Theas Gemütszustand so treffend und naturalistisch eingefangen, daß mir beim Lesen schwindlig wurde, der Schweiß ausbrach, der Kopf dröhnte. Das ist schriftstellerische Meisterschaft par excellence! Ein unter diesen Gesichtspunkten absolut lesenswertes Buch.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen trifft den Lauf der Zeit, 31. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
"Mama ist tot."

Thea pflegte ihre charakterstarke Mutter, bis diese mit über 90 Jahren stirbt. Selbst beinahe siebzig, setzt sie sich in der letzten Phase und gerade über den Tod ihrer Mutter hinaus, stark mit ihren Gefühlen auseinander.

Immer wiederkehrende Wut, Verzweiflung und Enttäuschung über die eigenen schlechten Gedanken, suchen Thea heim.
Theas Wut auf ihre Mutter wird noch mehr gesteigert, als sie von einem vorhandenen Testament erfährt, welches die betagte Schauspielerin vor ihrem Tod verfasst haben soll.
Eine Geschichte aus den Tiefen des Lebens. Amüsant fand ich, dass es sich scheinbar in jeder Altersklasse um die gleichen Themen dreht, wie zum Beispiel:
Das eigene Leben.

Was soll ich tun?
Was hätte ich besser machen können?
Warum werde ich so behandelt?
...

Das Buch wirkte auf mich von der Aufmachung etwas "billig". Ich hatte das Gefühl eines der "Sudoku-Hefte" aus dem Supermarkt in der Hand zu halten.
Der Inhalt des Buches allerdings, war ansprechend und trifft meiner Meinung nach den Lauf der Zeit, genauso könnte es sich immer und immer wieder zutragen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mamas Vermächtnis, 22. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
Alles schon mal dagewesen, , eine Tochter, die sehr blind durch die Gegend läuft und sich von der Mutter voll vereinnehmen lässt
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mamas Vermächtnis, 13. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
Die Inhaltsangabe klang lustig und kurzweilig. Doch ich fand die Beschreibungen zu ausführlich und das eigentlich Doppelleben der Mutter wurde dann ziemlich zum Schluss, in Kürze gelüftet.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswert!, 23. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mamas Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist geradlinig, echt und spannend geschrieben! Für Frauen ab 50 eine ideale Lektüre, bei der man richtig mitfühlt. Sehr empfehlenswert!
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Erwachsenenliteratur, 24. April 2012
Von 
Jimmy (Niedersachsen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mamas Vermächtnis: Roman (Taschenbuch)
Erster Satz:
Mama ist tod.

Inhalt:
Die fast siebzigjährige Thea muss sich um den Tod von Mamachen kümmern. Jahrelang pflegte sie diese nach ihrem Schlaganfall, ohne eine Nettigkeit zu verlangen oder gar entgegen gebracht zu bekommen. Da war Mama auf einfach tod. Während Thea sich um die Hinterlassenschaften der Mama kümmert, wird ihr klar, dass sie gar nichts mit ihrem weiteren alten Leben anzufangen weiß. Ihre Wünsche und Träume lösten sich nach dem Tod ihres Mannes und der nötigen Sorge für Mamachen in Luft auf. Wer war sie schon ohne Mamachen? Die hingegen war alles gewesen. Eine starke Frau. Die Schauspelerin der Oma aus der Schmidts-Fernsehfamilie. Eine angesehene Frau in hohem Alter. Und eine Kratzbürste. Beim Durchstöbern der Habseligkeiten in Mamachens alter Wohnungs findet Thea neben vielen Wertschätzen auch einige Details und Geheimnisse über das Doppelleben ihrer Mama.

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt mit einer simplen Feststellung, die sicher jeden Menschen aus seinem normalen Alltagstrott werfen würde. Denn Mama ist tod. Auch Thea erschüttert das Ereignis des längst verhorsehbaren Todes ihrer Mutter. Sie wirkt abgekämpft und frustriert, weil sie durch die letzten Jahre einer so undankbaren Frau ihre Kräfte und ihre eigene Zeit verschenkt hat. Während der dahinplätschernden Geschichte wurde ich das Gefühl nicht los, dass um die bereits ältere Hauptprotagonistin ein festes Netz aus Mitleid gesponnen werden sollte. Nur leider schwappte diese Empfindung nicht zu mir hinüber. Vielleicht bin ich generell nicht empfänglich für solche Schwingungen, doch ich glaube es liegt daran, dass mein Beileid gezielt der Protaginistin gelten sollte.
Wenn Geschichten aus der Sicht einer einzigen Figur geschrieben werden (ob nun mittels ich-Erzähler oder personalem Stil ist irrelevant), liegt es nahe, dass sie sich direkt über irgendwelche Ungerechtigkeiten beschweren. So bekommt der Leser die Situation hautnah mit und soll im Idealfall mitleiden. Meiner Meinung nach klappt das viel besser, wenn es sich dabei um einen Nebencharakter dreht. Denn ein Nebencharakter kommt in einer Geschichte nie so zu Wort, alsdass der Leser merken würde, dass die Figur sich bereits in Selbstmitleid suhlt. Und genau diesen Punkt kann ich nicht ab - bei Menschen generell nicht! Ich finde Selbstmitleid stinkt. Daher mag ich keine Protagonisten wie Thea, die am laufenden Band berichten müssen, was sie alles für fremde Hände getan haben, ohne etwas zurück zu bekommen. Ich gebe zu, das ist ein sehr persönlicher Kritikpunkt an diesem Buch, aber ebenso tragend ist er für mich. Ein weiteres großes Negativum ist die fehlende Spannung. Vom Anfang bis zum Ende erstickt die Geschichte in ihrer eigenen Belanglosigkeit. Das frustrierte mich zunehmends immer mehr, hatte ich mir doch etwas anderes erhofft. Da nehme ich schon einmal ein Buch über alte Frauen in die Hand und gebe der Story eine Chance und prompt werde ich (wahrscheinlich zu recht) enttäuscht.
Außer Thea selbst blieben alle anderen Personen nur nebulöse Schemen. Weder spielten sie eine gewichtige Rolle noch waren sie auch nur annähernd für den Leser greifbar. Sobald man auf die nächste Seite umgeblättert hat, sind sie bereits vergessen, weil sie einfach keiner Notwendigkeit im Gefüge der Handlung bedürfen. Das Buch und seine Geschichte bleibt unnahbar.

Mein Fazit:
Dem gab es nichts abzugewinnen, leider nur ~ 2 Sterne ~. Das ist nichts für junge Leute. Eher ältere Menschen, die sich in den Handlungen und dem "Witz" wider erkennen können und wollen.
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Mamas Vermächtnis: Roman
Mamas Vermächtnis: Roman von Herrad Schenk (Taschenbuch - 16. Februar 2012)
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