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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein rätselhafter Mord
Kommissar Dupin, der erst vor wenigen Jahren aus Paris in die Bretagne versetzt wurde, wird an einem Morgen in das kleine Städtchen Pont Aven gerufen. Dort wurde der 91-jährige Hotelbesitzer des traditionsreichen 'Hotel Central' ermordet im Restaurant aufgefunden. Auf den ersten Blick scheint er von allen geschätzt worden zu sein, sein Tod wird rasch zur...
Veröffentlicht am 24. Juli 2012 von Nabura

versus
83 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kleiner feiner Schmöker aus der Heimat des Asterix
Pierre-Louis Pennec, greiser Besitzer eines Traditionshotels und Lokalprominenz im südbretonischen Dörfchen Pont Aven, wird ermordet aufgefunden. Der Ex-Pariser Kommissar und Kaffee-Junkie Georges Dupin wird auf den Fall angesetzt - und wird, soviel darf verraten werden, dabei viele braune, aber wenig blaue Bohnen benötigen.

Ist das nun ein...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2012 von FG


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83 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kleiner feiner Schmöker aus der Heimat des Asterix, 15. Oktober 2012
Von 
FG "fg" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin (Broschiert)
Pierre-Louis Pennec, greiser Besitzer eines Traditionshotels und Lokalprominenz im südbretonischen Dörfchen Pont Aven, wird ermordet aufgefunden. Der Ex-Pariser Kommissar und Kaffee-Junkie Georges Dupin wird auf den Fall angesetzt - und wird, soviel darf verraten werden, dabei viele braune, aber wenig blaue Bohnen benötigen.

Ist das nun ein echter Reißer, ein Krimi der Extraklasse? Comme ci, comme ça.

Was gut gelungen ist: Das Flair. Manch ein bretonischer Rezensent hat sich hier schon brüskiert gefühlt ob der ungenauen, teilweise klischeehaften Verwurstung seiner keltischen Heimaterde. Nichtsdestotrotz schafft es der Autor, wie nebenbei liebevoll Land und Leute zu schildern, was der Atmosphäre des Krimis gut tut. Warum eigentlich nicht mal in die Bretagne fahren? Scheint `ne nette Gegend zu sein.

Was auch gut gelungen ist: Als nur Ab-und-An-Krimileser schätze ich den klaren und wenig überladenen Plot. "Bretonische Verhältnisse" bleibt bei der Sache und hält bei der Stange. Nicht unbedingt kunstvoll konstruiert, keine sprachliche Titanenleistung, dennoch gefällig. Auch Monsieur le Commissaire Dupin ist ein hinreichend glaubwürdiger Charakter (was man nicht vom ganzen Personal sagen kann).

Was nicht so toll war: Der gute Jean-Luc wird den Wettbewerb "Originellster Krimi 2012" nicht gewinnen, dazu reichen die Ideen nicht. Auch nicht für den Trostpreis "Das überzeugendste Mordmotiv". Doch jetzt mal nicht endlos kritteln, für einen kleinen feinen Schmöker für die Saunapause, die Busfahrt oder den Strandkorb hat es voll und ganz gereicht.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein rätselhafter Mord, 24. Juli 2012
Von 
Nabura - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin (Broschiert)
Kommissar Dupin, der erst vor wenigen Jahren aus Paris in die Bretagne versetzt wurde, wird an einem Morgen in das kleine Städtchen Pont Aven gerufen. Dort wurde der 91-jährige Hotelbesitzer des traditionsreichen 'Hotel Central' ermordet im Restaurant aufgefunden. Auf den ersten Blick scheint er von allen geschätzt worden zu sein, sein Tod wird rasch zur medienwirksamen Tragödie. Um das Image Pont Avens als erholsamer Ferienort zu wahren, soll Dupin den Fall schnellstmöglich aufklären'

Das Buch besteht aus wenigen, recht langen Kapiteln, welche jeweils einen Tag im Leben des Kommissars beschreiben. Der Leser begleitet Dupin bei jedem seiner Schritte der Ermittlung, seinen Untersuchungen und Verhören. Das Tempo ist dabei recht ruhig, systematisch Befragt Dupin Personen, die etwas zum Fall wissen könnten, was den Großteil des Buches ausmacht. Die Spurensuche, wie man sie aus anderen Kriminalromanen kennt, ist in diesem Buch eher sekundär. Gut gefallen haben mir die Schilderung der Bretagne und der Mentalität der Anwohner, die in Dupin nach drei Jahren immer noch 'den Neuen' sehen und mit wohlgemeinten Ratschlägen unterstützen wollen, allen voran verkörpert von seiner Sekretärin Nolwenn.

Kommissar Dupin ist ein liebenswerter Charakter, den dem Leser mit seinen Ecken und Kanten schnell ans Herz wächst. Sein ständiges Verlangen nach café regt ebenso zum Schmunzeln an wie sein Unvermögen, mit Vorgesetzten zu kommunizieren. In Verhören hingegen brilliert er: Geschickt treibt er sein Gegenüber im Gespräch mit den richtigen Fragen und den entscheidenden Antworten. Etwas schade fand ich, dass er seinen Mitarbeitern im Fall nur die einfachsten Aufgaben überträgt, die kaum etwas ans Licht bringen. Dafür konnte der Leser aus Dupins Perspektive jeden wichtigen Fortschritt unmittelbar erleben.

Insgesamt ist 'Bretonische Verhältnisse' ein geschickt geschriebener Lokalkrimi, der es bis zum Ende schwer macht, den Täter zu erraten. Ein sympathischer Ermittler und die liebevolle Beschreibung von Land und Leuten machen aus der Lektüre ein kurzweiliges Vergnügen. Stellenweise hätte ich mir jedoch mehr Interaktionen Dupins mit seinen Kollegen sowie mehr Ereignisse außerhalb der Verhöre gewünscht. Ich vergebe daher 4 Sterne für diesen gut geschrieben Kriminalroman.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Paris vs. Bretagne, 12. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin (Broschiert)
Pariser Kommissar ist in die Bretagne zwangsversetzt weil er seinen 'Affekt' nicht beherrschen kann. Nun lebt er seit drei Jahren dort und wird noch einige Generationen dort bleiben müssen um als nicht 'neu' eingestuft zu werden.
Der Kommissar wirkt grobschlächtig und ist koffeinabhängig etwas kauzig und einfach liebenswert.
Es gibt einen Fall zu lösen ein angesehener Hotelier wird erstochen in seinem Restaurant aufgefunden. Es gibt Familiengeheimnisse und die Bretagne zu entdecken.
Und irgendwann kommt der Punkt in dem Buch in dem man nicht mehr weiterlesen will, weil ja dann das Buch zu Ende ist ' für mich immer ein gutes Zeichen.
Mit Hilfe des Kommissars wird der Leser in die Bretagne eingeführt, es gibt wunderbare Landschaftsbeschreibungen und liebenswerte Darstellungen, die die Bretonen dem Leser näher bringen. Wer noch nicht in der Bretagne war, wird es entdecken wollen. Die Leser, die dort schon sein durften werden sich danach sehnen bald wieder hinzufahren.
Das Buch hat alles was ich an einem Regio-Krimi schätze. Die Atmosphäre der Region, das Verständnis für die Einwohner und einen spannenden Fall in der Region eingebettet. Ich freue mich auf Neuigkeiten von Kommissar Dupin und kenne einige Leute, denen ich das Buch empfehlen werde.
Das Cover ist stimmig mit dem Buch und der Einband bzw. das Buch an sich liegt schön in der Hand.
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99 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 'die Seele der Bretagne und ihrer Menschen (...) begreifen', 10. März 2012
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin (Broschiert)
Inhalt:
Kommissar Georges Dupin wurde aus Paris in die bretonische Provinz versetzt und lebt seit nunmehr 2 Jahren und 7 Monaten in Concarneau. Eines Morgens wird er zu einem Mordfall gerufen: der 91-jährige Besitzer des legendären Hotel Central in Pont Aven wurde tot in seinem Restaurant gefunden. Aus welchem Grund wurde Pierre-Louis Pennec - der anscheinend von allen geschätzt und bewundert wurde - umgebracht? Wer hat den alten Mann getötet? Wieso wurde mit solcher Brutalität vorgegangen? Die Suche nach dem Täter und einem Motiv beginnt.

Mein Eindruck:
Bereits der Einstieg in den Roman ist sehr gelungen, die Umgebung, das raue Klima, die 'bretonischen Verhältnisse' werden authentisch und atmosphärisch beschrieben. Obwohl ich als große Frankreich-Liebhaberin noch nie in der Bretagne war, konnte ich mir bei der Lektüre alles so genau vorstellen, als wäre ich selbst vor Ort. Neben der stimmungsvollen Beschreibung der Landschaft haben mir besonders gut die überzeugende Charakterisierung der Protagonisten und der flüssige Schreibstil gefallen. Auch der Kriminalfall an sich ist spannend und sehr gut ausgearbeitet, ist komplex, ohne übertrieben konstruiert zu wirken. Nebenbei erhält man Einblicke in die Mentalität der Bretonen, in Klima und Landschaft, in Kultur und Traditionen.

Mein Resümee:
Clever erzählt, komplex, spannend und mit vielen überraschenden Wendungen. 'Bretonische Verhältnisse' macht Lust auf die Bretagne und auf weitere Romane des Autors.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer von uns, 7. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin (Broschiert)
Ich mochte den Kommissar Dupin von Anfang an. Wie er gleich auf der ersten Seite dasitzt und seine cafe trinkt.

Die Geschichte kommt klassisch und beschaulich daher.Manchen- und daher kommen wohl die eher negativen Meinungen hier-wohl etwas zu beschaulich und klassisch. Hier werden keine Maden in den Leichen gefunden und hier werden auch nicht verstümmelte Körperteile seitenlang zesiert. Wohltuend beschaulich.Wohltuend langsam. Auch bei den Ermittlungen- die hauptsächlich aus Verhören, Gesprächen, Telefonaten bestehen, tut sich nicht viel. Trotzdem liest sich die Geschichte sehr spannend, denn eines führt zum anderen. Das finde ich bei Krimis immer sehr schön, ebenso bei diesem.
Mir hat es auch sehr gefallen, das das Privatleben des Kommissars weitgehend ausgespart bleibt. Ganz der Geschichte, dem Mordfall verpflichtet.Wollen wir wirklich immer genau von alten Liebschaften und pubertierenden Kindern des Kommissars lesen??Nicht jeder Kommissar braucht ein Leiden.
Die Atmosphäre in den Bretegne -Dörfern ist sehr schön beschrieben.Die Dörfer werden lebendig.Das Licht der Bretagne, die Landschaft stimmungsvoll mit einbezogen.
Das hier allerdings darüber geschimpft wird, das ein Deutscher über die Bretagne schreibt, welche Anmassung das sei,bleibt mir rätselhaft: dannn bitte auch über einen Schweden,der über Afrika schreibt.Oder über eine Amerikanerin die schon sehr lange und immer wieder Krimis über die Lagunenstadt schreibt. Das Mysterium um die Identität des Autors verleiht dem Krimi noch etwas mystisches, zusätzlich zu der bretonischen Landschaft.Irgendwie passend.
Die Ecken und Kanten des Kommissars machen diesen menschlich: er legt bei den Telefonanrufen mit seinen Mitarbeitern gerne einfach mal mittendrin auf, weil er von fast allen seinen Kollegen, Vorgesetzten genervt ist.. Woher kennen wir das nur?Das macht Monsieuer le Commissaire sehr sympathisch und macht aus ihm : einen von uns!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urlaub mit Kommissar Dupin, 22. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin (Broschiert)
Seit über 20 Jahren verbringen meine Familie und ich fast jeden Urlaub in der von Bannalec beschriebenen Region der Bretagne. In diesem Urlaub haben wir die beschriebenen Orte noch einmal mit anderen Augen gesehen: auf dem Strand von Tahiti haben wir uns überlegt wo der Tote wohl gelegen hat, in der Men-Du-Bar haben wir Ausschau nach dem Kommissar gehalten und in Pont Aven waren wir sehr überrascht, dass die ansässige Buchhandlung noch nichts von dem Buch gehört hatte!:-) Danke hierfür!!! Bannalec gelingt es in Bretonische Verhältnisse "unsere" Urlaubsregion wundervoll zu beschreiben und wir haben uns noch mehr als sonst darauf gefreut endlich in den Urlaub zu starten. Vielen Dank für ein tolles Buch!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Künstlermord, 16. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin (Broschiert)
In Pont Aven, im berühmtesten Hotel am Platz, geschieht ein Mord. Kommissar Dupin findet sich plötzlich im Mittelpunkt des touristischen Interesses. Der Tote Hotelbesitzer war Erbe eines großen ideellen Besitzes. In seinem Hotel gingen die berühmten Impressionisten am Ende des 19.Jahrhunderts ein und aus. Zahlreiche bedeutende Werke des Impressionismus entstanden in dieser Gegend. Dupin muß sich mit der Geschichte und Gegenwart der Familie Pennec auseinandersetzen um den Fall zu lösen.
Kurzweilig macht einem der Autor mit der geschichtsträchtigen Umgebung bekannt. Künstler und deren Geschichte werden angeschnitten, sie schweben im Hintergrund und dienen jederzeit zur Ablenkung von den Ermittlungen.
Der Kommissar selbst ist ein Fremder in der Bretange. Seit wenigen Jahren aus Paris zwangsversetzt versucht er die Leute und ihre Geschichte zu verstehen. Auch sein etwas aufbrausendes Temperament und sein Hang dazu Vorgaben der Vorgesetzten bewußt zu ignorieren machen ihm das Leben nicht leicht. Unterstützt wird er von seiner Sekretärin Nolwenn, die als allumfassende Quelle in Geschichte und Beziehungswissen unentbehrlich für seinen Erfolg ist.
Ähnlich wie der große Maigret ermittelt Dupin allein. Er geht mit dem Tatort eine Beziehung ein und versucht allein durch Deduktion den Täter zu finden. Es kommt zu keinen großen oder dramatischen Vorfällen, keine Schusswechsel oder Verfolgungsjagden bannen den Leser. Einzig das Ringen um Wissen, das der Kommissar mühsam erringt, verhindert, daß der Leser die Lektüre abbricht.
Ich konnte mir bis zum Ende des Romans nicht vorstellen wer gemordet hatte. Die zahlreichen Versuche vom Offensichtlichen abzulenken haben bei mir gefruchtet. So wie das Ende dasteht sind weitere Episoden vorstellbar und auch eine Verfilmung wäre denkbar.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bretonische Verhältnisse, 16. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin (Broschiert)
Der aus Paris nach Concarneau zwangsversetzte Komissar Dupin sitzt im Cafe "Amiral" und beginnt den Morgen mit seinen üblichen diversen Kaffees und einem Croissant. Inmitten dieser Ruhe erhält er einen Anruf seines Kollegen Kadeg, der ihm berichtet, dass Pierre Louis Pennec, ein einflussreicher Bürger in Pont Aven, in dem Restaurants seines Hotels "Central" ermordet aufgefunden worden ist.

Obwohl der Ort in dem der Tote gefunden wurde nicht zu dem Zuständigkeitsbereich von Dupin gehört, muss er den Fall übernehmen, da der verantwortliche Komissar Decarp im Urlaub ist. Mehr als widerwillig macht Dupin sich auf den Weg nach Pont Aven und fängt mit den Ermittlungen an. Der letzte, der Pennec gesehen hatte, war der Koch. Weitere Anhaltungspunkte gibt es nicht. Niemandem war etwas außergewöhnliches aufgefallen. Alles war wie immer gewesen, bis der Mord geschah. Der einzige Hinweis ist, dass Pierre-Louis zwei Tage vor seinem Tod mit einem Fremden vor dem Hotel gesprochen hat und sich über etwas echauffiert hatte. Dies ist die einzige Auffälligkeit, von der die drei befragten Hotelangestellten berichten konnten.

Mehr möchte ich zu dem Inhalt nicht sagen, um nicht zuviel vorweg zu nehmen.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Dupin hat mir trotz seiner mürrischen Art sehr gut gefallen und ist mir sofort ans Herz gewachsen. Besonders schön fand ich die wunderbare Beschreibung der Bretagne. Man spürt förmlich die sanfte Brise des Atlantiks und den warmen Sommerwind. Auch die Beschreibung der Bretonen und ihre Eigenheiten fand ich interessant und bisweilen auch amüsant. Ich vergebe daher sehr gerne fünf Sterne und freue mich auf den Nachfolger von "Bretonische Verhältnisse".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bretonische Verhältnisse, 13. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin (Broschiert)
Der erste Fall für Kommissar Dupin. Er wurde aus Paris in die Provinz nach Concarneau in die Bretagne strafversetzt. Seinen ersten Fall muss er jedoch im malerischen Künstlerort Pont Aven lösen. Eigentlich ist es nicht sein Gebiet. Doch als ein 91 jähriger Hotelbesitzer in seinem eigenen Restaurant ermordet aufgefunden wird, ist der zuständige Kommissar im Urlaub. Der Hotelbesitzer war in Pont Aven eine große Persönlichkeit. Er hat viel für die Kunstwelt geleistet. Warum musste er sterben? Der Mord geschieht kurz vor der Hauptsaison. Es sind schon einige Touristen im Ort. Der ganze Ort ist in Aufruhr und sorgt sich um das Sommergeschäft! Und dann passiert noch ein Mord. Oder war es doch ein Unfall?

Mir hat der Krimi sehr gut gefallen! Der koffeinsüchtige, eigenwillige,
teilweise etwas verschlossene Kommissar war mir schnell sympathisch. Sein erster Fall ist eng mit der Künstlerwelt von Pont Aven verbunden. Man erfährt viel über die Geschichte des Ortes und über seine Bedeutung für die Künstler die dort im 19. Jahrhundert zeitweise gelebt haben. Der Fall wird im Laufe des Buches immer komplexer und es baut sich Spannung auf. Besonders gut haben mir die schönen Beschreibungen des malerischen Pont Aven und der bretonischen, oft schroffen Landschaft, gefallen. Da Dupin noch nicht lange
in der Bretagne lebt, lässt er sich von seiner Sekretärin über die
Eigenheiten der Bretonen informieren. So erfährt auch der Leser viel über das Leben und die Geschichte der Einheimischen. Ich hoffe, es folgen noch einige Fälle für Kommissar Dupin in der Bretagne!!!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mord in der Bretagne, 27. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin (Broschiert)
Dupin, ein aus Paris in die Bretagne strafversetzter Kommissar, sitzt gerade bei seinem dritten cafe im Amiral, einer Bar direkt am Quai der "blauen Stadt" Concarneau, als ihm ein Mordfall gemeldet wird. Im berühmten Künstlerdorf Pont Aven, wo einst Gauguin und andere Künstler lebten und arbeiteten, wurde der Hotelbesitzer des legendären Hotels Central brutal ermordet. Eine Handvoll Verdächtiger, ein großes öffentliches Interesse an der Aufklärung des Falles und die eigentümliche Art der Bretonen machen es Dupin nicht gerade leicht, den Fall zu lösen. Vor allem, weil er es meist vorzieht, für sich alleine zu arbeiten und zunächst kein wirkliches Motiv vorhanden zu sein scheint.

Jean-Luc Bannalec ist mit dem Roman "Bretonische Verhältnisse" ein sehr guter Krimi-Reihen-Auftakt gelungen. Er hat einen angenehmen Schreibstil und vorallem mit seinen Beschreibungen der bretonischen Orte und Landschaft gelingt es ihm schnell, den Leser direkt in den Roman hineinzuziehen. Kommissar Dupin ist der Mittelpunkt der Erzählung, ihn begleitet der Leser zum Tatort, zu den Zeugen und Verdächtigen und zu seinen bretonischen Lieblingsorten. Der Charakter wird einem dabei besonders durch seine Verhaltensweisen nahegebracht. Die anderen Charaktere sieht man dagegen aus der Sicht von Dupin. Und obwohl Dupin einen eher "menschenfeindlichen" Blick auf seine Umgebung hat, lernt man doch den ein oder anderen Charakter schätzen. Wer der wahre Täter ist, bleibt lange verborgen-die Auflösung selbst bildet aber ein logisches Ende des Romans.

Mir hat dieser-vom Stil althergebrachte-Krimi sehr gut gefallen. Sofort bin ich mit Dupin durch die französischen Atlantikorte gestreift. Trotz Mord wird der Krimi irgendwie unaufgeregt erzählt. Ein bißchen Privatleben, ein bißchen historisches und kunsthistorisches, ein bisschen bretonisches werden dabei mit dem Kriminalfall selbst so verwoben, dass ein interessantes und lesenswertes Ganzes entsteht. Die Ermittlungen sind dabei jedoch stets der rote Faden der Geschichte. Dupin als Hauptperson ist mir trotz-oder wegen seiner eigenbrötlerischen Art ein wenig ans Herz gewachsen. Besonders aufgefallen ist mir, dass er -ähnlich übrigends wie sein amerikanischer "Kollege" Columbo, am Ende eines Gesprächs gerade noch eine letzte Frage hat.Aber auch seine direkten-und indirekten Kollegen und Bekannten sind durchaus sympathisch. Aufbau und Ende des Romanes lassen vermuten, dass Dupins Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Zum Glück, wie ich finde, denn ich möchte mehr lesen über Dupin und die Bretagne!
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Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin
Bretonische Verhältnisse: Ein Fall für Kommissar Dupin von Jean-Luc Bannalec (Broschiert - 12. März 2012)
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