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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich will schlafen
Inhalt:

»So rührend, knallhart und realistisch ist über Geburt und Mutterschaft noch nie geschrieben worden. Ein grandioses Buch.« Charlotte Roche

»Ich will schlafen!« ist ein mutiges, ein notwendiges Buch. Ein radikaler, ergreifender Roman über eine alleinerziehende, moderne junge Mutter, deren Traum vom Kind zum Albtraum wird...
Veröffentlicht am 30. März 2012 von C. Freimüller

versus
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3.0 von 5 Sternen Ich will schlafen
Klappentext:
Rachel steht vor dem größten Abenteuer ihres Lebens: Sie wird zum ersten Mal Mutter. Sie wünscht sich das Kind aus tiefstem Herzen und freut sich auf diese einschneidende Veränderung in ihrem Leben. Doch nach der Geburt ihres Sohnes Joseph scheint nichts zu sein, wie sie es sich vorgestellt hat. Der Grund: Schlafmangel, massiver...
Veröffentlicht am 21. Juni 2012 von Angela ---


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich will schlafen, 21. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich will Schlafen!: Roman (Gebundene Ausgabe)
Klappentext:
Rachel steht vor dem größten Abenteuer ihres Lebens: Sie wird zum ersten Mal Mutter. Sie wünscht sich das Kind aus tiefstem Herzen und freut sich auf diese einschneidende Veränderung in ihrem Leben. Doch nach der Geburt ihres Sohnes Joseph scheint nichts zu sein, wie sie es sich vorgestellt hat. Der Grund: Schlafmangel, massiver Schlafmangel. Ihr Sohn scheint nie zu schlafen, schlimmer aber ist, dass sie keine Ruhe findet. Trotz überwältigender Liebesgefühle für ihr Kind gerät Rachel an den Rand des Wahnsinns. Stets vollkommen übernächtigt, verschwimmen teilweise die Grenzen von Realität und Fiktion, und es stellt sich die Frage, wie weit sie zu gehen bereit ist, um ihren kleinen Sohn in den Schlaf zu bekommen.

Rachel trifft nach Jahren ihre damalige Jugendliebe wieder und bemerkt nach einiger Zeit das sie schwanger ist. Sie beschließt das Kind zu behalten und alleine großzuziehen. Sie ist Sozialarbeiterin, und hat mit vernachlässigten Jugendlichen zu tun. Wenn sie Mutter wird, möchte sie auf jedenfall alles besser machen. Dies stellt sich aber nicht so einfach heraus, auch wenn sie sich auf ihr Kind gefreut hat. Denn schnell merkt sie, dass es wohl nicht so einfach ist ein Baby zu versorgen.

Helen Walsh schreibt in diesem Roman über eine Mutter, die mit extremen Schlafmangel und einer postnatalen Depression zu kämpfen hat, über die Geburt und die erste Zeit mit einem Baby. Da sie selbst zwei Jahre lang unter vollständiger Schlaflosigkeit litt, entstand so der ergreifende Roman über eine junge und alleinerziehende Mutter, deren Traum vom Kind zum Albtraum wird.

Welche frischgebackene Mutter hat nicht den Wunsch einfach nur schlafen zu wollen? Mir ging es so mit meinen zwei Kindern, und anderen frischgebackenen Müttern bestimmt ebenso. Aus diesem Grund habe ich mich für dieses Buch mit dem Thema "Schlafmangel" bei BdB beworben.

Das Buch hat mich ziemlich aufgewühlt. Zwar findet man ähnliche Dinge in dem Buch über sich selbst wieder, aber wiederrum wurde manches überspannt. Ich finde es zwar gut, dass sich jemand mal getraut hat eine Geburt bis ins Detail zu beschreiben, aber ein paar Dinge waren dennoch etwas übertrieben, wie z.b. das geschriebene über die "ersten" Wehen. Jede Frau erlebt diese anders, das ist klar, aber so wie Helen Walsh schreibt, dass einem die "ersten" Wehen direkt auf den Boden werfen, finde ich schon etwas übertrieben.

Helen Walsh hat der Figur Rachel eine dicke Haut und viel Selbstbewusstsein gegeben. Was ich aber wiederum nicht verstanden habe, wenn sie doch als Mutter alles besser machen wollte, dass sie sich nicht ein bisschen über die Geburt oder die erste Zeit mit einem Baby informiert hat. Ich würde mal behaupten, jede schwangere Frau informiert sich doch durch Bücher, das Internet oder auch durch Freunde die schon Kinder über dieses Ereignis. Rachel hat nichts vorbereitet, geschweige denn Windeln zuhause. Das hat mich ein wenig gestört bei Rachel, wo sie doch eine intelligente und taffe Frau mit viel Selbstbewusstsein ist. Zudem nimmt sie auch keine Hilfe von jemanden an, möchte einfach alles alleine schaffen.

Dann ist dort noch die Sache das Joe "nie" schläft. Rachel kann ja nicht schlafen, weil Joe angeblich nie schläft, aber wieso putzt sie dann die Wohnung anstatt sich auch hinzulegen oder wieso weckt sie ihn zum baden oder wickeln?? Das Baby zu wecken für irgendetwas wäre mir dann nicht im Traum eingefallen für sowas. Zudem würde ich sagen, dass sie dann auch nicht so bei ihrer Arbeit als Sozialarbeiterin über die "unfähigen" Mütter etwas sagen darf. Denn sie selbst rennt weg wenn Joe weint, oder lässt ihn auch mal stundenlang alleine. Zudem fand ich es wiederrum traurig mitzuerleben, wie Rachel den kleinen Joe immer wieder im Stich gelassen hat. Es brodeln soviele Emotionen in einem hoch, dass man am liebsten dazwischengehen würde.

Auch wenn ich zuviel negatives an dem Buch gesehen habe, fand ich es dennoch spannend zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin, und kurz vor Schluss wurde es nochmal so richtig spannend, weil ich erfahren wollte wieso Rachel nicht mehr weiß was sie getan hat damit Joe schläft, und was sie schließlich getan hat.

Fazit
Trotz dieser vielen negativen Dinge, vergebe ich dem Buch aber 3/5 Sternen, weil sich Helen Walsh an so ein Tabu-Thema herangewagt, und ihr Schreibstil mir auch gefallen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Völlig durchgeknallt...., 14. Juni 2014
Von 
gigunelsa - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
.... ist die Hauptperson Rachel in dieser Geschichte. Sie bekommt ein (uneheliches) Kind, auf das sie sich zunächst sehr freut. Die Geburt wird dramatisch beschrieben von der ersten Wehe an.
Kaum ist es auf der Welt, dreht sie völlig durch. Sie macht unmögliche, für mich nicht nachvollziehbare Sachen, wobei sie dann in seltsame Situationen gerät. Aber- Schuld daran sind natürlich aus Ihrer Sicht immer nur die anderen. Sie stößt mit ihrem Egoismus alle in ihrer Umgebung vor den Kopf, schleppt das Neugeborene bei Wind und Wetter durch die Gegend. Sie kann nie schlafen, das Baby angeblich auch nicht. Es trinkt nie- dennoch bekommt es ständig die Brust und keine Baby-Fertignahrung. Sie kann es nicht mal hinlegen, wenn sie sich eine Tasse Pulverkaffee machen will, hat sie noch nie was von Babytragtüchern gehört, wenn schon? Es wundert mich kein bisschen, warum der kleine Joe so viel schreit, bei der hypernervösen und unruhigen Mama. Sie kommt sehr unsympathisch rüber, anscheinend hat sie nicht umsonst keinerlei Freunde, die ihr vor, bei und nach der Geburt hätten beistehen können. Den Kindsvater möchte sie nicht behelligen.
Alles in allem scheint sie trotz ihres anspruchsvollen Beruf einer Sozialarbeiterin doch ziemlich naiv und unbedarft zu sein, haut ständig verbal um sich, fühlt sich von allen und jedem angegriffen- kurz, sie ist eigentlich reif für eine Therapie!
Für mich ist das Buch, das dazuhin noch sehr wirr geschrieben ist, mal Gegenwart, mal längere, mal nähere Vergangenheit, eine Lektüre, die für werdende Mütter eher abschreckend wirkt und von ihnen lieber nicht gelesen werden sollte.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich will schlafen, 30. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich will Schlafen!: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

»So rührend, knallhart und realistisch ist über Geburt und Mutterschaft noch nie geschrieben worden. Ein grandioses Buch.« Charlotte Roche

»Ich will schlafen!« ist ein mutiges, ein notwendiges Buch. Ein radikaler, ergreifender Roman über eine alleinerziehende, moderne junge Mutter, deren Traum vom Kind zum Albtraum wird. Umwerfend heutig, ist dies beste Literatur von einer der interessantesten Autorinnen Großbritanniens.

Rachel steht vor dem größten Abenteuer ihres Lebens: Sie wird zum ersten Mal Mutter. Sie wünscht sich das Kind aus tiefstem Herzen und freut sich auf diese einschneidende Veränderung in ihrem Leben. Doch nach der Geburt ihres Sohnes Joseph scheint nichts zu sein, wie sie es sich vorgestellt hat. Der Grund: Schlafmangel, massiver Schlafmangel. Ihr Sohn scheint nie zu schlafen, schlimmer aber ist, dass sie keine Ruhe findet. Trotz überwältigender Liebesgefühle für ihr Kind gerät Rachel an den Rand des Wahnsinns. Stets vollkommen übernächtigt, verschwimmen teilweise die Grenzen von Realität und Fiktion, und es stellt sich die Frage, wie weit sie zu gehen bereit ist, um ihren kleinen Sohn in den Schlaf zubekommen.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch zügig gelesen, es hat einen flüssigen Schreibstil und an manchen Ecken konnte ich mich selber nach der Geburt meiner Tochter wiederfinden. Aus diesem Grund hatte ich mich bei Blogg Dein Buch für dieses Buch beworben, denn auch ich habe nach der Geburt meiner Tochter nur den unbändigen Wunsch gehabt, zu schlafen. Auch meine Tochter hat nicht geschlafen, so wie Joe, der Sohn von Rachel.

Rachel wird nach einem One-Night-Stand mit ihrer großen Jugendliebe Ruben schwanger. Sie sagt ihm allerdings nichts davon, sie will es allein schaffen. Rachel ist Jugendsozialarbeiterin und hat bei ihrer Arbeit jeden Tag mit vernachlässtigten, aufsässigen, früh schwangeren Jugendlichen zu tun. Sie will es als Mutter besser machen. Das Buch springt dabei immer hin und her, mal ist man in ihrer Jugend, mal in der Schwangerschaft, mal in der Gegenwart. Ich mag diese Art nicht so gern, ich lese lieber ein Buch in der zeitlich richtigen Reihenfolge.

In der Schwangerschaft freut sich Rachel sehr auf ihre "Bohne", wie sie ihr Baby nennt, doch nach der Geburt, die als Gemetzel beschrieben wird, will sie nur eins: schlafen. Denn der kleine Joe schreit und schreit, nur schlafen will er nicht. Anfangs liegt Rachel im Krankenhaus mit Joe, zusammen mit anderen frischgebackenen Mamas und deren Babys. Diese anderen Babys werden alle als mustergültige, durchschlafende Babys beschrieben, die anderen Mamas haben nur mißbilligende Blicke für Rachel, ebenso die Hebammen. Dies wird mir zu sehr als schwarz und weiß beschrieben. Denn Joe ist ein ganz normales Baby, ganz ehrlich, was hat Rachel erwartet? Ein Baby, das auf die Welt kommt und sofort 12 Stunden am Stück schläft, dann wird es gestillt, gewickelt, gebadet und schläft wieder?

Zudem macht Rachel dann daheim alle klassischen Fehler, sie putzt die Wohnung in der Zeit, in der Joe schläft (denn er schläft dann doch ab und an), oder sie weckt ihn, um ihn zu wickeln und zu baden. Zudem klappt das stillen nicht so wie es soll, aber zufüttern kommt nicht in Frage, auch wenn sie es 1-2x so macht. Irgendwann gibt ihr dann ihr Vater den Tipp, Joe doch mal einen Schnuller zu geben, anstatt ihn ständig an die Brust zu legen. Ganz ehrlich, welche Mutter kommt nicht auf diese Idee? Rachel auf jeden Fall nicht.

Zu guter Letzt ist Rachel nicht fähig, eine Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen ' was auf postnatale Depression hindeutet. Darauf wird allerdings nicht näher eingegangen, die Symptome sind schwammig. Beschrieben wird mir das ganze als ein bisschen zu krass, allerdings hatte ich keine postnatalen Depressionen, also kann ich da vielleicht auch einfach nichts zu sagen. Man sieht bei Rachel erst Gleichgültigkeit, der schließlich in Hass umschlägt, sie lässt ihr Kind allein, zum Teil stundenlang.

Das Buch beschreibt ansonsten gut ein Tabuthema, denn Mutter zu sein, ist anstrengend, tut weh, es gibt keine Anleitungen dafür, und man glaubt oft, dass alles nicht zu schaffen und verzweifelt. Rachel ist zu stolz ist, um Hilfe zu bitten, sie halluziniert und geht schließlich unter. Ihr fehlen Freunde, sie hat eigentlich keine, nur Kolleginnen, ihr fehlt ihre Mutter, die vor vielen Jahren gestorben ist und letzlich auch der Partner oder zumindest der Vater des Kindes.

Ich komme an diesem Punkt wieder an meine eigene Geschichte, mein Kind ist inzwischen 8 Jahre alt und schläft immer noch schlecht. Ich saß nächtelang, wochenlang nachts mit ihr im Wohnzimmer, damit mein Mann schlafen kann, der arbeiten musste. Ich bin wirklich auf dem Zahnfleisch gegangen, aber als Mutter schafft man sowas. Der Körper gewöhnt sich nach einer Weile auch an diesen extremen Schlafmangel, gleichzeitig entwickelt man die Fähigkeit, irgendwann zu schlafen, wenn das Kind auch schläft und sei es von 11-12 Uhr am Vormittag. Ich hatte von der Geschichte etwas mehr in diese Richtung erwartet, etwas "normaler" geschildert, nicht ganz so übertrieben in vielen Dingen.

Mein Fazit:

Ein durchaus lesenswertes Buch, teilweise in meinen Augen einfach zu übertrieben, sei es die Geburt oder den Hass, den sie in Joes Gesicht sieht. Ich gebe daher 4 von 5 Sternen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zum Einschlafen langweilig, 23. April 2014
Ich habe mir das Buch nach einer guten Bewertung einer Zeitschrift gekauft und wurde leider enttäuscht. Der Schreibstil und die Erzählart der Geschichte sind einfach nur totlangweilig. Es gibt auch vieles keinen Sinn und man fragt sich oft, warum die Mutter nicht schläft, wenn das Baby auch schläft. Und ja, es schläft zwischendurch, aber kaum ein paar Zeilen weiter heisst es wieder, dass das Baby NIE schläft??! Die Mutter haut mal zwischendurch ab und schläft im Museum ein und auch hier muss man dann paar Zeilen weiter lesen, dass sie NIE schläft. Unlogisch ist für mich auch, dass die Spiegeleier sofort verkohlten, weil das Öl so heiss war. Wie geht das?? Trotzdem hat sie sie dann gegessen.
Ich kenne mich mit Wochenbettdepression nicht aus, aber trotzdem kommt mir die Geschichte sehr unglaubwürdig und unlogisch vor.
Das Buch muss man definitiv nicht lesen.
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3.0 von 5 Sternen Grenzerfahrung einer Mutter, 26. Januar 2014
Inhalt:
Die Sozialarbeiterin Rachel wird nach einem One-Night-Stand schwanger und beschließt, das Kind zu bekommen und ohne den Vater großzuziehen. Sie freut sich sehr auf ihre kleine 'Bohne', doch als Joseph da ist, empfindet sie nichts. Hinzu kommt, dass Joe ein Schreikind ist und wenig schläft. So besteht Rachel's Leben bald nur noch aus dem Drang, schlafen zu können ' bald ist auch egal, wie sie zum Schlaf kommt...

Meine Meinung:
"Ich will schlafen" behandelt ein Thema, über das ich noch nie etwas las: postpartale Depression (besser bekannt unter postnatale Depression).

Ein Thema, vor der sicherlich jede Frau schon was gehört hat und vielleicht auch etwas Angst hat.

Helen Walsh geleitet einen sanft in das Thema hinein, schildert die Vorfreude Rachel's auf die kleine Bohne in ihr, erzählt von ihrer Vergangenheit in Liverpool, von ihrer ersten Begegnung und Beziehung mit Ruben, dem Kindsvater. Währenddessen springt sie also immer in der Zeit hin und her, das hat mich aber nicht sehr gestört.

Und doch haben gerade diese ersten Seiten und die Vergangenheit mir den Einstieg in die Geschichte etwas schwer gemacht, denn mir war das alles etwas zu "hippiemäßig". Das Denken und Leben ihres Vaters wurde ausführlich besprochen und wie Rachel manches übernahm. Ich passe nicht in solch eine teils philosophische Multi-Kulti-Welt, daher konnte ich mit diesem Teil der Geschichte nichts anfangen.

Zum Glück legte sich das schnell und die Autorin konzentrierte sich hauptsächlich auf die Gegenwart. Sie schildert Rachel's Geburt und wie sie schon danach nicht zum Schlafen kommt. Auch wird gezeigt, dass sie von den Ärzten und Schwestern oftmals abgewiesen wurde und auch von ihren Mitpatientinnen eher gemieden wurde, als könnte sie ihr Kind nicht im Zaum halten.

Dieses Extreme wurde mir etwas ZU schwarz und weiß gezeichnet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Frau mit solchen Problemen wirklich derart hängengelassen wird.

Schnell verschlechtert sich Rachel's Zustand, als sie länger nicht schlafen kann und es wird immer schlimmer und ihre Mittel immer extremer, obwohl auch ihre Abneigung gegen manche Dinge erklärt wird. Auch wird gezeigt, dass sich ihre Wahrnehmung verändert, dass sie das Gefühl hat, dass Joe sie mit Hass ansieht und sie verabscheut, weil sie ihm nicht gerecht werden kann. Hinzu kommt, dass Joe eigentlich auch längere Schlafphasen hat (Kinder schreien nunmal viel, vor allem Schreikinder), aber Rachel nimmt dies nicht wahr, weil sie Fehler macht und auch die Zeit, in der er schläft, nicht selbst zum Schlafen nutzt.

Es war wirklich nicht leicht, das Buch zu lesen und besonders das Ende hat mich ziemlich mitgenommen. Oftmals hätte ich der Protagonistin am liebsten das Kind weggenommen und ihr den Kopf gewaschen, weil sie keine Hilfe in Anspruch nahm.

Dennoch regierte die meiste Zeit Mitleid meine Gefühle: Mitleid mit Rachel, da sie ihr Leben mit Kind durch die Depression nicht in den Griff bekam. Und Mitleid mit Joe, er konnte natürlich am wenigsten dafür.

Wie es wirklich ist, kann ich nicht sagen, aber zu unrealistisch und überzogen wirkte die Geschichte nicht auf mich, ich kann mir durchaus vorstellen, dass es manchen Frauen so ergeht und viele auch so "lasch" an das Thema Schwangerschaft herangehen wie Rachel und sich wenig bis gar nicht vorbereiten. Und das ist beängstigend!
Aber um dem Thema wirklich gerecht zu werden, hätte ich es glaubwürdiger gefunden, wenn es eine "normale" Frau mit Familie und Vorbereitung getroffen hätte.

Schwangeren Frauen und Frauen mit Kinderwunsch würde ich dieses Buch nicht empfehlen - da bekommt man Angst vor der Zeit nach der Geburt. Angst, sein Kind nicht lieben zu können.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Grenzerfahrung einer Mutter, 15. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Ich will Schlafen!: Roman (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Die Sozialarbeiterin Rachel wird nach einem One-Night-Stand schwanger und beschließt, das Kind zu bekommen und ohne den Vater großzuziehen. Sie freut sich sehr auf ihre kleine 'Bohne', doch als Joseph da ist, empfindet sie nichts. Hinzu kommt, dass Joe ein Schreikind ist und wenig schläft. So besteht Rachel's Leben bald nur noch aus dem Drang, schlafen zu können ' bald ist auch egal, wie sie zum Schlaf kommt...

Meine Meinung:
"Ich will schlafen" behandelt ein Thema, über das ich noch nie etwas las: postpartale Depression (besser bekannt unter postnatale Depression).

Ein Thema, vor der sicherlich jede Frau schon was gehört hat und vielleicht auch etwas Angst hat.

Helen Walsh geleitet einen sanft in das Thema hinein, schildert die Vorfreude Rachel's auf die kleine Bohne in ihr, erzählt von ihrer Vergangenheit in Liverpool, von ihrer ersten Begegnung und Beziehung mit Ruben, dem Kindsvater. Währenddessen springt sie also immer in der Zeit hin und her, das hat mich aber nicht sehr gestört.

Und doch haben gerade diese ersten Seiten und die Vergangenheit mir den Einstieg in die Geschichte etwas schwer gemacht, denn mir war das alles etwas zu "hippiemäßig". Das Denken und Leben ihres Vaters wurde ausführlich besprochen und wie Rachel manches übernahm. Ich passe nicht in solch eine teils philosophische Multi-Kulti-Welt, daher konnte ich mit diesem Teil der Geschichte nichts anfangen.

Zum Glück legte sich das schnell und die Autorin konzentrierte sich hauptsächlich auf die Gegenwart. Sie schildert Rachel's Geburt und wie sie schon danach nicht zum Schlafen kommt. Auch wird gezeigt, dass sie von den Ärzten und Schwestern oftmals abgewiesen wurde und auch von ihren Mitpatientinnen eher gemieden wurde, als könnte sie ihr Kind nicht im Zaum halten.

Dieses Extreme wurde mir etwas ZU schwarz und weiß gezeichnet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Frau mit solchen Problemen wirklich derart hängengelassen wird.

Schnell verschlechtert sich Rachel's Zustand, als sie länger nicht schlafen kann und es wird immer schlimmer und ihre Mittel immer extremer, obwohl auch ihre Abneigung gegen manche Dinge erklärt wird. Auch wird gezeigt, dass sich ihre Wahrnehmung verändert, dass sie das Gefühl hat, dass Joe sie mit Hass ansieht und sie verabscheut, weil sie ihm nicht gerecht werden kann. Hinzu kommt, dass Joe eigentlich auch längere Schlafphasen hat (Kinder schreien nunmal viel, vor allem Schreikinder), aber Rachel nimmt dies nicht wahr, weil sie Fehler macht und auch die Zeit, in der er schläft, nicht selbst zum Schlafen nutzt.

Es war wirklich nicht leicht, das Buch zu lesen und besonders das Ende hat mich ziemlich mitgenommen. Oftmals hätte ich der Protagonistin am liebsten das Kind weggenommen und ihr den Kopf gewaschen, weil sie keine Hilfe in Anspruch nahm.

Dennoch regierte die meiste Zeit Mitleid meine Gefühle: Mitleid mit Rachel, da sie ihr Leben mit Kind durch die Depression nicht in den Griff bekam. Und Mitleid mit Joe, er konnte natürlich am wenigsten dafür.

Wie es wirklich ist, kann ich nicht sagen, aber zu unrealistisch und überzogen wirkte die Geschichte nicht auf mich, ich kann mir durchaus vorstellen, dass es manchen Frauen so ergeht und viele auch so "lasch" an das Thema Schwangerschaft herangehen wie Rachel und sich wenig bis gar nicht vorbereiten. Und das ist beängstigend!
Aber um dem Thema wirklich gerecht zu werden, hätte ich es glaubwürdiger gefunden, wenn es eine "normale" Frau mit Familie und Vorbereitung getroffen hätte.

Schwangeren Frauen und Frauen mit Kinderwunsch würde ich dieses Buch nicht empfehlen - da bekommt man Angst vor der Zeit nach der Geburt. Angst, sein Kind nicht lieben zu können.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich bin entsetzt..., 16. April 2012
Von 
Lena G. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ich will Schlafen!: Roman (Gebundene Ausgabe)
***Zum Inhalt***
Rachel ist Anfang dreißig und steht vor dem größten Abenteuer ihres Lebens: Sie ist schwanger und freut sich sehr auf ihre kleine "Bohne".
Doch als ihr Sohn Joseph zur Welt kommt scheint nichts annähernd so zu sein, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Ihr Traum wird zum Albtraum.
Der Grund: Joe schläft nicht. Das Kind treibt die erschöpfte und maßlos überforderte Rachel an den Rand des Wahnsinns. Obwohl sie für Joe eine tiefe Liebe empfindet, fragt sie sich wie weit sie zu gehen bereit ist, um ihn zum schlafen zu bringen...

***Meine Meinung***
Im zentralen Mittelpunkt des Buches stehen die sogenannten "Babyblues". Ein wirklich sehr interessantes und tiefgründiges Thema. Es gibt viele Frauen denen es nach der Geburt unmöglich ist, Liebe für ihre Babys zu empfinden. Ich persönlich kann mich glücklich schätzen nicht zu diesen Frauen zu gehören und ihr trauriges Schicksal berührt mich sehr.

Der Protagonistin Rachel geschieht genau das, wovor sich viele werdende Mütter fürchten.
Nach einem One-Night-Stand mit ihrem Ex-Freund wird sie schwanger und trifft die mutige Entscheidung das Baby alleine großzuziehen. Doch mit dem Baby kommen auch die Babyblues. Sie ist gnadenlos überfordert und kommt, durch ihre Erschöpfung, auf solch absurde Gedanken, dass ich mich die ganze Zeit über gefragt habe, ob sie wirklich unter einem postnatalen Trauma leidet oder komplett geistesgestört ist. Denn das was sie macht, war für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Vielleicht liegt es daran, das ich eben nicht unter solch einem Trauma gelitten habe, aber das was sie denkt und tut, geht mir entschieden zu weit. Am liebsten hätte ich ihr das Kind aus den Armen gerissen. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen dass sich erkrankte Mütter nur annähernd so verhalten wie Rachel. Ich mag nicht zu viel verraten, ich nehme jetzt ein Beispiel und sage nur K.O. Tropfen!

Meiner Meinung nach hat die Autorin den Bogen überspannt und konnte mich letztendlich nicht mit ihrem Buch überzeugen. Am liebsten würde ich diesem Buch nur einen Stern geben doch ich muss zugeben dass Helen Walsh einen sehr angenehmen Erzählstil hat und ich mich beim Lesen nicht gelangweilt habe. Das Thema hingegen ist meiner Meinung nach nicht authentisch genug umgesetzt worden und wirkt auf mich stark überzogen.

***Fazit***
Ich bin entsetzt!
Charlotte Roche findet dieses Buch realistisch, knallhart und grandios. Aber der Geschmack von Frau Roche ist ja bekanntlich nicht Jedermanns Sache.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr realistischer Einblick in das Mutter-Dasein, 11. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schlaf endlich ein!: Roman (Kindle Edition)
Da über den Inhalt dieses Buches durchaus genug geschrieben wurde, komme ich gleich zur Bewertung: Packend von der ersten bis zur letzten Seite. Und an all die "Super-Mamis", die meinen solche Frauen wären nur zimperlich - wenn ich mein Kind nach Schlafprogrammen konditioniere und nach Plan stille, werde ich nie an meine Grenzen geraten. Das Kind schon. Der Roman beschreibt eine Frau, die alles richtig macht und einfach verdammt allein ist. Wie wir alle. Es braucht mehr als ein Elternpaar um diese Zeit zu überstehen. Uns 'rettet' regelmäßig unsere Großfamilie. Danke für diesen Roman.
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2.0 von 5 Sternen Wirres Gefasel einer uninformierten Mutter, 25. August 2014
Das Buch hatte gute Besprechungen in Zeitungen und Zeitschriften - und ich frage mich einfach nur warum. Angeblich hat die Autorin Hunderte von Zuschriften betroffener Mütter erhalten, die froh waren, dass sich endlich mal jemand dieses Themas angenommen hat.
Die Protagonistin schiebt ihre gesamten Probleme auf den Schlafmangel.
Ja, den hat man als junge Mutter und das kann sehr belastend sein.
Aber hier liegt vielmehr das Problem einer ausgeprägten postnatalen Depression vor. Alleine der mangelnde Schlaf kann nämlich nicht die Ursache für die Halluzinationen und höchst seltsamen Verhaltensweisen der jungen Mutter sein.
Auf jeder Seite habe ich mich gefragt, wie eine Frau dermaßen uninformiert und naiv an das Leben mit einem Säugling heran gehen kann. Sicher ist es schwer ein Kind von Anfang an alleine groß zu ziehen, ohne Kindesvater und Großmutter. Aber wer ständig Kaffee und Cola trinkt und sich dann noch darüber wundert, dass das eigene gestillte Baby nicht zur Ruhe kommt, der gehört geschüttelt. Sie kommt von Anfang an nicht mit dem Kind zurecht, lehnt aber geradezu jede Hilfestellung ab, die sich ihr anbietet. Ihre gesamte Umgebung merkt ihre Überforderung und will ihr helfen, aber sie empfindet alles als Bevormundung und kann sich nicht eingestehen, dass sie dringend Hilfe benötigt.
Nein, tut mir leid, aber dieses Buch ist alles andere als eine Hilfestellung für junge Mütter; es ist nur das unreflektierte Gejammer einer extrem naiven und uninformierten jungen Frau.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Faszinierend, 16. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ich will Schlafen!: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch gekauft, da meine Tochter auch eine ganz schwere Wochenbettdepression hatte. Ich habe das Buch förmlich verschlungen, obwohl die Gedankensprünge etwas gewöhnungsbedürftig sind. Etwas verwirrend war der Schluß für mich. Ansonsten ein sehr bewegendes Buch.
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Ich will Schlafen!: Roman
Ich will Schlafen!: Roman von Helen Walsh (Gebundene Ausgabe - 16. Februar 2012)
EUR 19,99
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