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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standardwerk
Das Buch gibt einen detaillierten Einblick in die Geschichte der Nukleartechnik, die jeder kennen sollte - ja kennen muss, da man ansonsten die Nachrichten sowie politischen Diskussionen nicht einordnen kann.

Nach dem Buch und vor dem Hintergrund des aktuellen GAUs von Fukushima sowie von Konfliktherden wie in Nahost kann sich jeder eine fundierte Meinung...
Veröffentlicht am 16. Mai 2011 von Ebi

versus
8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist vielleicht spannend, aber falsch
Unter dem Vorwand, schmutzige Geheimnisse zu lüften, und die Propaganda der "Politiker, Militärs und Energiekonzerne" aufzudecken, fügen die Autoren zu den bereits bekannten Märchen und Tatsachenleugnungen kreativ weitere hinzu, und konstruieren eine Verschwörungstheorie: Atomkraft und Atomwaffen seien "siamesische Zwillinge". Sie müssen dies...
Vor 23 Monaten von Johannes Naumann veröffentlicht


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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Standardwerk, 16. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Atom: Die Geschichte des nuklearen Irrtums (Taschenbuch)
Das Buch gibt einen detaillierten Einblick in die Geschichte der Nukleartechnik, die jeder kennen sollte - ja kennen muss, da man ansonsten die Nachrichten sowie politischen Diskussionen nicht einordnen kann.

Nach dem Buch und vor dem Hintergrund des aktuellen GAUs von Fukushima sowie von Konfliktherden wie in Nahost kann sich jeder eine fundierte Meinung bilden, was ein weiterer Ausbau der Atomenergie sowie der Atomwaffen weltweit für Auswirkungen haben wird.

Als absoluter Laie konnte ich die Zusammenhänge dennoch gut verstehen. Darüber hinaus ist das Buch so spannend aufgebaut wie ein Krimi, insbesondere da es sich hier um tatsächliche Begebenheiten handelt. Es ist unglaublich, wieviele Informationen die Autorin zusammengetragen hat. Dies muss Jahre gekostet haben.

Für mich ein Buch, dass jeder mündige Bürger gelesen haben muss.
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beispielhafte Einblicke in eine Problematik ..., 31. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Atom: Die Geschichte des nuklearen Irrtums (Taschenbuch)
... die eigentlich mit jeder Risikotechnologie verbunden ist. Das Buch liefert einen geschichtlichen Abriss der militärischen und zivilen Nutzung der Kern- bzw. Nukleartechnologie bis in die jüngste Zeit (angenehmerweise ohne Fukushima - das angesichts der Aktualität nicht hätte angemessen berücksichtigt werden können).

Stephanie Cooke gelingt es, ohne viel technische Details den Beginn der Ära, in der sich die physikalische Forschung mit Atomkernen befasst, zu schildern. Dabei ist wesentlich, dass die Kernspaltung in einer politisch kritischen Zeit, 1938 in Deutschland unter der NS-Herrschaft, entdeckt wurde. Ab diesem Zeitpunkt, also fast von Anfang an, ist mit der Kerntechnologie zuerst die Angst vor ihrem militärischen Einsatz verbunden. Zunächst nur befürchtet, schliesslich durch die Abwürfe von Hiroshima und Nagasaki mit Bildern von fürchterlicher Zerstörungskraft und von schwer ertragbarem Leid verbunden.

Das Buch ist gut in zeitliche Abschnitte gegliedert. In diesen wird herausgearbeitet, wie sich im Laufe der Zeit die Hoffnungen und Befürchtungen bezüglich der Kernenergie und der Kernwaffen verändern. Was jedoch gegenüber der Öffentlichkeit nach dem zweiten Weltkrieg als leicht voneinander trennbar dargestellt wird, erweist sich nach und nach als Täuschung und Selbsttäuschung der Akteure und Entscheidungsträger.

Zum einen zeigt sich, dass die Kerntechnologie selbst keine scharfe Unterteilung in zivile und militärische Nutzung kennt und somit an sich Schlupflöcher für unerwünschte Nutzung und Verbreitung bietet.

Zum anderen arbeitet die Autorin recht ausführlich heraus, dass menschliche und institutionelle Schwächen das eigentliche und erheblich größere Problem bei der Beherrschung dieser Risikotechnologie darstellen. Dies wird besonders in jenen Kapiteln deutlich, die beschreiben, wie zunächst England, Frankreich und die Sowjetunion sich diese Technologie aneignen. Noch klarer wird es jedoch an den Beispielen, wie China, Israel, Indien und Pakistan trotz oder gerade wegen internationaler Organisationen (wie z.B. der IAEO) zu nuklear bewaffneten Staaten werden.

Es ist zweifellos ein Buch, das seinen Leser wachsamer machen kann. Manchmal sogar spannend wie ein Thriller - der zusätzliche Kick: jeder spielt darin zwangsläufig eine Rolle.

Ein paar kleine Mängel sind mir an wenigen Stellen aufgefallen. Das wird durch einen umfangreichen Anhang mit Fußnoten, Quellen- und Stichwortverzeichnissen aber mehr als wett gemacht. Daher danke ich sehr dem Verlag dafür, dass er diese interessanten ergänzenden Informationen nicht weggespart hat.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichte eines "Irrtums", 23. August 2012
Von 
Joseph Kilian Meister "JKM" (Frankfurt am Main, Hessen, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Atom: Die Geschichte des nuklearen Irrtums (Taschenbuch)
Natürlich hat dieses Buch eine klare Botschaft, die man nicht teilen muss, auch wenn sie en vogue ist. Mir sind zwei Vorzüge besonders hervorzuheben:

1. Stephanie Cooke schreibt eine umfangreiche Reportage in der Kurzweile eines Kriminalromans: Man kann als fachlich an Energiewirtschaft oder Sicherheitspolitik interessierter Leser dieses Werk in der Urlaubszeit mit an den Strand nehmen oder Abends als Feierabendgestaltung zur Hand nehmen, ohne sich durch die durchaus bedrückenden Inhalte genervt zu fühlen. Am Ende ist man um einige Einsichten reicher.

2. Die Vertrauenswürdigkeit erwächst daraus, dass die Autorin eingangs überzeugend darlegt, dass sie nicht als Atomskeptikerin an das Werk ging (mit dieser Tendenz wurde schon viel zu dem Thema verfasst), sondern im Laufe der Arbeit daran erst um-überzeugt wurde, bis die Fertigstellung schließlich mit einem Gebet endet.
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8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ist vielleicht spannend, aber falsch, 17. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Atom: Die Geschichte des nuklearen Irrtums (Taschenbuch)
Unter dem Vorwand, schmutzige Geheimnisse zu lüften, und die Propaganda der "Politiker, Militärs und Energiekonzerne" aufzudecken, fügen die Autoren zu den bereits bekannten Märchen und Tatsachenleugnungen kreativ weitere hinzu, und konstruieren eine Verschwörungstheorie: Atomkraft und Atomwaffen seien "siamesische Zwillinge". Sie müssen dies aber weit herholen und bemühen daher Spekulationen und Phantasien und meiden die Tatsachen. In dem Buch werden wieder mal die Ängste vor dem Unbekannten geschürt, anstatt sachlich aufzuklären. Auch vor Verbreitung populärer Unwahrheiten wird nicht halt gemacht. Während die (unwahre) Behauptung, Kernkraft sei eine Ausrede für Kernwaffenmaterialbeschaffung noch naheliegen mag, ist es schon erstaunlich zu leugnen, dass die Atombombe tatsächlich mehr als 50 Jahre lang zu "friedlichen" Verhältnissen und die "Abwesenheit von Krieg" überall dort wo sie durch Abschreckung wirken konnte, geführt hat. Dies erst ermöglichte, dass Deutschland Exportweltmeister werden konnte.
Nachdenklichkeit gibt es weltweit nicht, dafür im hysterischen Deutschland, das in der Lage ist, ein Erdbeben mit Tsunami zur Katastrophe von Fukushima zu machen, obwohl neben vorwiegend materiellen Schäden niemand durch Strahlung ums Leben gekommen ist. Durch Ertrinken in den Fluten aber 35.000 Menschen!
Stephanie Cooke mag spannend erzählen, aber es handelt sich um Hirngespinste, die mit den Tatsachen nicht viel zu tun haben. Naiv, wer daran glaubt. Ein Märchenbuch.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Viele Fehler, 7. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Atom: Die Geschichte des nuklearen Irrtums (Taschenbuch)
Die Geschichte des (nuklearen) Irrtums.
Leider ist das Buch in vielerlei Hinsicht ein einziger Reinfall. Es fängt mit der nicht gerade überragenden, fehlerhaften Übersetzung an und endet damit, daß die Informationen über Zwischenfälle in Atomkraftwerken nichts taugen und stark verharmlosen.
Es wird z.B. behauptet, daß bei dem Zwischenfall 1979 in Harrisburg, Three Mile Island, USA, kaum Radioaktivität ausgetreten sei und der Vorfall keine Menschenleben gefordert hätte. Das ist grundweg falsch! Als die geflohenen Einwohner in ihre Häuser zurückkehrten, hatte die Strahlung selbst die Pflanzen umgebracht! Für wirtschaftlich wichtige Pflanzen wie z.B. Obstbäume erhielten die Leute vom Betreiber des Kraftwerkes eine Entschädigung. Natürlich wurde dabei aber nicht offiziell zugegeben, daß Strahlung ausgetreten war. 1999 haben laut Aussage eines Anwohners alle Leute "die ganze Straße runter, Krebs, Krebs, Krebs". Seine Tochter war bereits 1986 an Schilddrüsenkrebs gestorben.
Wenn eine Journalistin nicht einmal über einen Zwischenfall in ihrem Heimatland vernünftig recherchiert hat, kann man sich ausmalen um wieviel schlechter der Bericht über Tschnobyl ausfällt.

Die ersten 150 Seiten sind dazu nicht gerade leicht zu lesen. Es fehlt der klare, chronologische, rote Faden.
Um dem Buch gut folgen zu können, sollte man sich mit US-amerikanischer Politik vertraut machen, welcher Präsident/Minister etc. wann und wo und wie die Demokratie dort funktioniert. Ich fand das Durcheinander von Gouvernören und Senatoren, deren Karrieren und Meinungen reichlich verwirrend.

Den einen Stern vergebe ich für den überaus ausführlichen Bericht über die Verbreitung der Kernenergie und das Pushen derselben durch die Regierungen, um Nuklearwaffen bauen zu können. Dieses Thema ERSCHEINT auch dank der vielen Zitate von Augen- und Zeitzeugen gut recherchiert, da ich mich aber mit diesem Thema nicht auskenne, kann ich die wahre Qualität nicht beurteilen. Es störte mich allerdings, daß immer wieder das Manhatten-Projekt erwähnt, dieses aber nie wirklich erläutert wird. Da eine "Geschichte" immer mit dem Anfang beginnt, finde ich das Auslassen desselben sehr merkwürdig.

Ich halte von dem Buch nicht viel, aber wer es gerne lesen möchte, sollte sich - wenn er/sie der Sprache irgend mächtig ist - das englische Original besorgen.
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Atom: Die Geschichte des nuklearen Irrtums
Atom: Die Geschichte des nuklearen Irrtums von Stephanie S. Cooke (Taschenbuch - 4. April 2011)
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