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5.0 von 5 Sternen Eiskalt erwischt!!!
Bei Ellis Fortsetzungsroman zu UNTER NULL,lief es mir sogar noch kälter den Rücken herunter,als es sein Vorgänger damals zu schaffen vermochte. Klasse!!!
Vor 8 Monaten von Nico P. veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Fluch der Fortsetzung
Es ist immer das selbe: Die Fortsetzung eines künstlerischen Erfolgsproduktes (hier des Buches "Unter Null") bleibt heikel und ist in der Summe selten erfolgreich. Der Fluch der Dekonditionierung, der ausbleibenden Überraschung, der Wiederholung ist allgegenwärtig.

Da ist es für den jeweiligen Autor schon schwierig, nicht zu scheitern. Bret...
Vor 11 Monaten von Das Auge liest mit. veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Fluch der Fortsetzung, 5. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Imperial Bedrooms: Roman (Taschenbuch)
Es ist immer das selbe: Die Fortsetzung eines künstlerischen Erfolgsproduktes (hier des Buches "Unter Null") bleibt heikel und ist in der Summe selten erfolgreich. Der Fluch der Dekonditionierung, der ausbleibenden Überraschung, der Wiederholung ist allgegenwärtig.

Da ist es für den jeweiligen Autor schon schwierig, nicht zu scheitern. Bret Easton Ellis ist mit Imperial Bedrooms nicht gescheitert, aber das war's auch schon.

Der Einstieg in das Buch hält einen originellen Kniff bereit: Der real existierende Autor Ellis wird als Chronist der Urgeschichte "Unter Null" in die Story implementiert und schafft damit eine Gegenwarts-Realität für den Leser. Die Hauptfigur Clay erzählt im Rückblick von der Beobachtung durch den Autor und dessen dadurch entstandenes Buch (sowie den Film) über die hedonistische kalifornische 80er-Jahre-Clique. Als Rezipient dieser historischen Ereignisse hat Clay damit die Gelegenheit, sich nachträglich deutlich von der Lebensweise und den Ansichten der (meisten) anderen Protagonisten zu distanzieren, diesen Fakt ergo dem Leser klarzumachen. Er besitzt also - im Gegensatz zu fast allen anderen literarischen Figuren von Ellis - einen Rest Empathie und ist sogar zu Emotionen wie Mitleid fähig - indess er bleibt auch in der Fortsetzung absolut passiv bzw. macht einen schulterzuckenden Rückzieher, wenn er eingreifen könnte oder gar sollte.

Nun kehrt Clay als durchaus erfolgreicher Drehbuchautor nach Los Angeles zurück und trifft die meisten seiner ehemaligen "Freunde" wieder. Die Paranoia und der Hedonismus sind unverändert vorhanden - zeitgemäß werden nun dauernd SMS geschrieben und mobile Telefonate in allen Lebenslagen geführt. Zusätzlich zu "Unter Null" wird Clay nun aber zum Opfer einer "mystischen" Intrige, in die mehr oder weniger seine gesamte ehemalige Clique involviert ist. Bald muß er sogar latent um sein Leben fürchten. Im Zeitverlauf nimmt die Entropie der Welt zu, Ellis' Fortsetzungs-Geschichte folgt diesem Gesetz.

Fürchterlich spannend ist das alles trotzdem nicht, aber Ellis hat es wenigstens geschafft, die Helden von "Unter Null" glaubhaft ins 21. Jahrhundert wechseln zu lassen. Alles ist schneller, mobiler, komplizierter und undurchschaubarer.

Ellis Romane sind wie Rolling-Stones-Platten. Am Anfang war es gut, neu, aufregend, unglaublich - über die Jahre ist es nur noch gutes Handwerk, welches sich erprobter Schablonen bedient.

Aber zugegeben: Die Grenzen, die Ellis mit seinen Romanen "Unter Null" und besonders mit "American Psycho" gezogen hat, sind schwer zu überschreiten - auch von ihm selbst.
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5.0 von 5 Sternen Eiskalt erwischt!!!, 15. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imperial Bedrooms: Roman (Taschenbuch)
Bei Ellis Fortsetzungsroman zu UNTER NULL,lief es mir sogar noch kälter den Rücken herunter,als es sein Vorgänger damals zu schaffen vermochte. Klasse!!!
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4.0 von 5 Sternen Leer und ausgehöhlt, 13. Januar 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Imperial Bedrooms: Roman (Taschenbuch)
Bret Easton Ellis' Debutroman "Unter Null" findet 25 Jahre später seine gelungene Fortsetzung ... düster, kalt, leer und ausgehöhlt; verlorene Existenzen der Traumfabrik Hollywoods.

Clay kommt nach 25 Jahren wieder zurück nach Hollywood, um seinen neuen Film zu promoten. Und sofort taucht er wieder ein in eine Hölle aus abgründigen Parties, falschen Freunden und oberflächigen Starlets, die wegen einer Rolle zu allem bereit sind, auch die schlimmsten Erniedrigungen auf sich nehmen für die Chance auf ein bisschen Ruhm. Doch ganz abgestumpft scheint Clay noch nicht zu sein, denn er tut sich schwer mit diesem Umfeld, fühlt sich verfolgt, die Vorfälle nehmen an Drastik zu…

Eiseskälte ist das Gefühl, das mich mehr und mehr beschlichen hat bei der Lektüre dieses Buches. Bret Easton Ellis schafft es auf wenig mehr als 200 Seiten, die Gefühlskälte und den paranoiden Zynismus Hollywoods einzufangen. Erschreckend, großartig!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schnee von gestern!!!, 1. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Imperial Bedrooms: Roman (Taschenbuch)
Ellis' sich wiederholende Stories vom angeblich alles verzehrenden sexuellen Hedonismus werden auch deshalb immer langweiliger, weil die Diagnose einfach nicht zutrifft. Wie der Autor sich seit Jahrzehnten an diese eine Idee klammern kann, ist mir langsam ein Rätsel. Er müsste sich seit American Psycho mal was anderes einfallen lassen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung!, 4. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Imperial Bedrooms: Roman (Taschenbuch)
Nach den ziemlich mäßigen Nachfolgern zu "American Psycho", "Glamorama" und "Lunar Park", wollte ich eigentlich kein BEE-Buch mehr lesen. Zu konstruiert klangen die Geschichten, ohne die Düsterkeit seiner ersten Romane und obendrein versuchten sie mehr darzustellen, als sie in Wirklichkeit waren. Zu lang und zu abstrus, kam die Stärke von Ellis, die kalte Schilderung des Horrors unter einer glitzernden Oberfläche, darin einfach nicht mehr genug zum Tragen.

Dies ist bei "Imperial Bedrooms" glücklicherweise nicht der Fall. Das Buch spielt 25 Jahre nach dem Erstling "Unter Null" und folgt erneut den kaputten Hauptdarstellern Clay, Julien, Blair und Rip; allesamt zwar keine Teenager mehr, aber dafür ebenso emotionslose Oberschichtensnobs wie eh und je. Wie damals spielt die Geschichte (ja, es gibt diesmal sogar eine!) im halb-realen Los Angeles um die Weihnachtszeit. Genauso geblieben sind die Ich-Perspektive (aus den Augen von Clay) und die teilweise überlangen Bandwurmsätze, wie immer im schönsten Präsens, damit alles nah am Leser bleibt. Neu sind hingegen die aus meiner Sicht wohltuende Kürze der Geschichte und der Krimieinschlag, den das Buch durch ein paar mysteriöse Mordfälle und die undurchsichtigen Motive aller Beteiligten erfährt, welche der nun zu Hollywoods Drehbuchschreiber mutierte Clay zu durchleuchten versucht.

Ellis gelingt es m.M.n. gut, die damalige Stimmung in seinen neuen Roman zu transportieren und gleichzeitig die Umgebung (iPods, Internet) zu modernisieren. Den Vorgänger muss man nicht unbedingt kennen, da die Rückbezüge so erklärt werden, dass man der Story auch gut ohne Vorkenntnisse folgen kann. Worüber man sich klar sein sollte: die Message ist dieselbe wie anno 1985 - damit wirbt der Verlag bereits im Einband. Neue Erkenntnisse wird man also kaum gewinnen. Ich fand dieses Wiedersehen trotzdem faszinierend und auch grausig, sobald es gegen Ende zu den berüchtigten Gewaltausbrüchen kommt. Und dann bleibt doch alles unklar und verschwommen und man fragt sich: Hat sich das wirklich alles so zugetragen? Alles wie gehabt eben bei "Ellis im Wunderland".
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heftig, 20. November 2011
Von 
Thomas Grund (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Imperial Bedrooms: Roman (Taschenbuch)
"Der der Fachmann für die Installation des Grauens hinter glitzernder Fassade"?

Tatsächlich, wenn es eine FSK-Einstufung für Bücher gäbe, dann würde ich einen hohen Wert vorschlagen. Was sich ganz harmlos liest, bringt so nebenbei eine Gewalt-Orgie, von der man Alpträume kriegen könnte.

Stilistisch aber hervorragend, nicht umsonst habe ich Bret Easton Ellis über ein Buch von Philippe Djian kennengelernt. Aber so deutlich war Djian in der Schilderung von Gewalt nie, obwohl der auch kein Waisenknabe ist.

Von mir also eine Empfehlung mit Einschränkung: Nichts für gewaltbereite Jugendliche!
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Imperial Bedrooms: Roman
Imperial Bedrooms: Roman von Bret Easton Ellis (Taschenbuch - 15. September 2011)
EUR 8,99
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