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5.0 von 5 Sternen Eulàlia, die Schutzheilige von Barcelona
Die toten Gassen von Barcelona" von Stefanie Kremser, ein Buch, das mich von der ersten Seite an verzaubert und gefesselt hat und das man unbedingt gelesen haben muss! Ein wahnsinnig tolles und facettenreiches Buch, ein Thema, das womöglich viele Großstädte in ähnlicher Art betrifft, sehr authentisch und informativ beschrieben, es lässt einem...
Veröffentlicht am 12. März 2012 von Silvia1981

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schon 7 Tote und kein Ende in Sicht, was passiert nur in Barcelona?
Zum Inhalt:

Als die 36jährige Anna durch einen Unfall ihre ganze Familie verliert, weiß sie gar nicht, wie sie aus diesem Tief wieder rauskommen soll. Ihre Mutter, ihr Vater und ihr behinderter Bruder kamen bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Sie ist Journalistin und ihr Vater war Privatdetektiv, dem sie schon als Kind bei seinen Beschattungen half...
Veröffentlicht am 14. September 2011 von ginnykatze


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schon 7 Tote und kein Ende in Sicht, was passiert nur in Barcelona?, 14. September 2011
Von 
ginnykatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die toten Gassen von Barcelona: Krimi (Taschenbuch)
Zum Inhalt:

Als die 36jährige Anna durch einen Unfall ihre ganze Familie verliert, weiß sie gar nicht, wie sie aus diesem Tief wieder rauskommen soll. Ihre Mutter, ihr Vater und ihr behinderter Bruder kamen bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Sie ist Journalistin und ihr Vater war Privatdetektiv, dem sie schon als Kind bei seinen Beschattungen half. Als ihr dann ein Freund einen Job anbietet, in Barcelona einen Stadtführer zu schreiben, willigt sie ein. Barcelona ist die Heimatstadt ihrer Mutter. Vielleicht kann sie hier ihr Traumata abschließen. Sie lässt alles hinter sich, setzt sich in den Flieger und wird in Barcelona von Rafael am Flughafen in Empfang genommen. Er bringt sie zu sich in die Wohnung, wo er mit seinem Freund, dem Kommissar Quim zusammen wohnt. Kurz bevor sie zur Wohnung kommen, ist die ganze Straße abgesperrt, denn dort liegt ein Toter. Ist er gestürzt, gesprungen oder geschubst worden? Das ist hier die große Frage, er liegt vor einem Hochhaus in seinem Blut. Quim, der in diesem Fall ermittelt, ist überarbeitet, sind doch in den letzten Wochen 7 Tote entdeckt und wahrscheinlich ermordet worden. Anna, die aussteigen muss, um zur Wohnung zu gelangen bekommt von einem kleinen Jungen ein Metallteil zugeworfen. Dies wird noch entscheidend für die ganze Ermittlung werden. Weitere Leichen tauchen auf. Anna, die ja detektivisches Blut in sich trägt, fängt an, Qium bei den Ermittlungen zu unterstützen.

So hier nun beende ich meine Zusammenfassung. Lest selbst.

Fazit:

Das Buch lässt sich wirklich sehr flüssig lesen. Es ist ein Krimi, na ja eigentlich eher ein Krimichen, denn wirklich viel passiert hier eigentlich nicht. Viele Tote werden erwähnt und auch, wie sie starben. Erst Anna, die Journalistin mit detektivischem Vorwissen, löst hier den Fall. Das fand ich jetzt mal ein wenig weit hergeholt. Sicher kann sie helfen, aber dass sie hier so mir nichts dir nichts in eine polizeiliche Ermittlung mit einbezogen wurde, die Tatorte mit besichtigte und sogar extra angefordert wurde, war mir ein wenig zu übertrieben.

Die Charaktere sind sehr schön beschrieben und man kann sich auch gut mit ihnen identifizieren. Mein liebster Protagonist war der Koch Oriol. Schön beschrieben, wie er so seine Süßspeisen beschrieb und den Duft von Honig ausstrahlte, fast roch ich es. Auch die Umgebung ist gut beschrieben, vielleicht teilweise ein wenig düster; denn von den schönen Seiten Barcelonas fehlen hier jegliche Angaben. Hier wird nur die abbruchreife und verkommene Seite aufgezeigt.

Alles in allem ein recht nettes Buch, was sich wirklich auch gut lesen lässt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

Hier vergebe ich 3 Sterne, für mehr reicht es leider nicht, weil als Krimi des Monats ausgelegt, ich mir doch viel mehr davon versprach. Eigentlich ist es doch eher eine Geschichte über Barcelona mit einigen Todesfällen.

Empfehlen kann ich das Buch trotzdem. Eine nette Lektüre für zwischendurch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Immobilienhaie in Barcelona, 19. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Die toten Gassen von Barcelona: Krimi (Taschenbuch)
Anna möchte ein Jahr nach dem tragischen Tod ihrer Familie in Barcelona auf den Spuren ihrer Mutter wandeln. Glücklicher Weise hat sie den Auftrag erhalten, einen alternativen Reiseführer über diese Stadt zu schreiben. So hat sie einerseits einen offiziellen Auftrag und andrerseits die Chance, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten und sich von der Trauer zu lösen.

Doch kaum in der Stadt ihrer Träume angekommen, stolpert sie über den ersten Toten. In rascher Folge gibt es weitere Morde.

Hier fängt es an, unglaubwürdig zu werden. Die Tatsache, dass eine deutsche Journalistin kriminalistische Zusammenhänge schneller begreift als ein ganzes Ermittler-Team ist schon etwas seltsam. Die Grenz war erreicht, als Anna rein zufällig das Haus des Mörders betritt, wohlgemerkt in Barcelona.

Man kann spüren, dass die Schriftstellerin Barcelona liebt ,was auch angenehm durch das Buch blitzt und ein paar schöne Seiten der Stadt offenbart. Aber entweder ist sie selbst oder einer ihrer Bekannten auf größere Probleme im Immobilienbereich gestoßen ' jedenfalls wird dieses Thema sehr vordergründig und langatmig behandelt. Die eigentliche Kriminalgeschichte scheint da nur der Aufhänger zu sein und ist entsprechend dürr gestaltet.

Auch die Liebesgeschichte ist leider etwas konstruiert, aber als Frau geht man da großzügig darüber hinweg.

Positiv erwähnenswert ist auf jeden Fall ihr Schreibstil, die Sätze sind richtig schön gestaltet und verbreiten Lesegenuss.

Im Endergebnis ist das Buch so für zwischendurch lesenswert, als Vorbereitung für einen Barcelona-Aufenthalt nimmt man aber lieber ein Buch von Carlos Ruiz Zafón.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eulàlia, die Schutzheilige von Barcelona, 12. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Die toten Gassen von Barcelona: Krimi (Taschenbuch)
Die toten Gassen von Barcelona" von Stefanie Kremser, ein Buch, das mich von der ersten Seite an verzaubert und gefesselt hat und das man unbedingt gelesen haben muss! Ein wahnsinnig tolles und facettenreiches Buch, ein Thema, das womöglich viele Großstädte in ähnlicher Art betrifft, sehr authentisch und informativ beschrieben, es lässt einem einen ganz anderen Blickwinkel auf die Stadt Barcelona werfen, hinter die Fassaden der Slogans der Stadtverwaltung - Barcelona, mach dich schön" und Barcelona, die beste Boutique der Welt". Es beschreibt in sachlicher und interessanter Art, wie Barcelona sich zu diesen Slogans entwickelt und warum diese Entwicklung im vorliegenden Buch noch dazu einen Serienmörder erschaffen hat.

Protagonistin des Krimis ist Anna Silber, 36, unverheiratet und als freie Journalistin tätig. Barcelona ist die Heimatstadt ihrer Mutter, die sie jedoch noch nie betreten hat. Ihre Familie ist bei einem Autounfall um`s Leben gekommen und Anna ständig dabei, ihr Leben irgendwie geregelt zu bekommen. Da kommt ihr ein neuer Auftrag gerade recht, einen alternativen Stadtführer über Barcelona zu schreiben, auch deswegen, um endlich die Vergangenheit ihrer Mutter kennen zu lernen. Bei einem früheren Auftrag hat sie Rafael kennen gelernt, der in der Stadt wohnt und ihr eine Unterkunft anbietet und ihr hilft, erstmal Fuß zu fassen. Sehr rührend ist ihr Anflug, dass sich ihr Land und Stadt vom Flugzeug aus viel prächtiger erweisen, als sie es sich vorgestellt hätte, da lässt es dem Leser sofort selber träumen vom spanischen Flair... Umso größer ist der Schock ihrer Ankunft in der Altstadt, wo noch dazu vor ihrer erstmaligen Bleibe eine Leiche liegt. Als frühere Hobby-Detektivin kommt Anna nicht drum herum, sich einen genaueren Einblick in die Mordserie zu verschaffen, zumal Rafaels Lebensgefährte Quim die Ermittlungen dazu leitet. Ihr eigentliches Ziel mit dem Stadtführer drängt sich dadurch schnell in den Hintergrund, ebenso wie ihr ursprüngliches Bild von der Stadt.

Das alte Barcelona hat eine schreckliche Wendung hinter sich. Kontrolle, Konsum und Korruption beherrschen die Stadt. Für mich als Leser waren gerade diese Passagen sehr schockierend. Als Reisender lernt man meist auch nur die Glanzseiten von Orten kennen und nicht, was wirklich dahinter steckt bzw. wie diese Entwicklungen entstanden sind. Von daher finde ich es klasse, dass die Autorin sehr ausführlich auf diese Thematik eingegangen ist, selbst wenn es den Krimi für manchen ausschweifend oder in dieser Hinsicht langweilig gestalten könnte. Ich bin ihr sehr dankbar für diese Hintergrundinformationen! Eine Stadt, die sich verwandelt, und dieser Wandel ursprüngliche Bewohner bedrängt, weil diese nicht mehr in die Kulisse passen. Weil Barcelona in einen Ferienort verwandelt wird, der ein Einkaufsparadies samt Abenteuerspielplatz sein soll, um Europas attraktivstes Wochenendeziel zu werden oder zu bleiben. Ich fand es wahnsinnig erschreckend, welcher Teufelskreis sich durch Profitgier entwickeln kann und wie Immobilienspekulaten vorgehen, um die Altstadt in Hotels und Luxusbehausungen umzubauen, und das auf Kosten armer Einheimischer.

Einem Mann in Barcelona stößt diese Entwicklung ganz bitter auf und er lässt seinen Frust an Personengruppen aus, die den Wandel dieser Stadt ausmachen oder Opfer dieser Entwicklungen sind. Er foltert und tötet sie wie einst der Heiligen Eulàlia geschah auf 13 verschiedene Weisen. Schließlich ist Anna es, die hinter das Geheimnis des Mörders und ihm auch schnell sehr nahe kommt.

Der Krimi ist aus der Sichtweise von Anna erzählt, eine sehr sympathische, wenn auch manchmal etwas zu unvorsichtige Protagonistin. Zudem bekommt man vor jedem Kapitel einen kurzen Einblick in die Denkweise und Situation des Mörders. Stefanie Kremser hätte diese Geschichte in meinen Augen nicht besser darstellen können, ihre Schreibweise lädt geradezu ein, das Buch in einem Rutsch zu lesen und am Ende erstaunt und überwältig den Leser zurück zu lassen. Barcelona, so wie man es sonst kaum kennen lernen würde, und sich ein ganz neuer Eindruck verschaffen lässt, dass man sich nicht blenden lassen soll von manchem Glanz. Ein Buch, das definitiv einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal erhält und auf alle Fälle fünf glänzende Sterne verdient hat! Vielleicht nicht unbedingt des Kriminalfalles wegen, um den man sich auch streiten kann, inwiefern die Zufälle nicht zu groß waren, dass Anna den Fall mehr oder weniger in noch dazu einer so großen und für sie fremden Stadt eigenmächtig und als Laie aufdecken konnte, sondern deswegen, weil es in Hinblick auf Hintergrundwissen über die Stadt für mich ein ganz besonderes Buch ist!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die toten Gassen von Barcelona, 24. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Die toten Gassen von Barcelona: Krimi (Taschenbuch)
Anna Silber reist nach Barcelona um einerseits einen Reiseführer der besonderen Art zu schreiben und andererseits die Geburtstadt ihrer Mutter kennenzulernen. Schon bei ihrer Ankunft liegt ein toter Mann auf der Straße, er ist allerdings nicht das einzige Opfer. Die toten Gassen von Barcelona abgestempelt als Krimi, gehört für mich leider gar nicht in diese Kategorie. Für mich liest sich das Buch eher, wie ein normaler Roman oder ein Reiseführer plus einen Extrabonus an Leichen. Von Barcelona gibt es kaum positive Eindrücke, meist wird von dunklen, staubigen, schmutzigen und stinkenden Gassen und Häusern geschrieben deren Mietpreise extrem hoch sind, kein idyllisches Leben. Die Morde kamen mir in diesem Buch eher wie eine Art Zusatzprodukt vor, die das ganze noch etwas ausschmücken sollen.
Ohne Frage liest sich Die toten Gassen von Barcelona ziemlich einfach und flüssig, manch einer muss sich vielleicht erst hereinfinden, aber man kommt ziemlich gut voran. Es wird aus der Sicht von Anna Silber in der Ich-Perspektive geschrieben und am Anfang jedes Kapitels gibt es eine kleine Vergangenheitsgeschichte die am Anfang vielleicht etwas verwirrt, die ich aber auch nicht missen möchte. Grundsätzlich ist dies ein mittelmäßig spannendes Buch, es passiert leider nichts überraschendes was einem die Luft abschnürt und man erfährt - leider - viel zu wenig über den Mörder, es entsteht wirklich der Eindruck, als wusste die Autorin bis zum Schluss nicht, wen sie nun als Mörder nimmt und wie sie das Buch abschließt. Letzteres passiert nämlich ziemlich zügig und Schlag auf Schlag Wenn man das Ende mit dem Schluss vergleicht, zieht sich der Anfang beinahe etwas hin. Auch hätte ich mir fast gewünscht live mit dabei zu sein, wenn der Mörder zuschlägt, so kommt die Polizei immer nur dann ins Spiel, wenn es schon ein nächstes Opfer gibt.

3 von 5 Sternen gebe ich, weil mir Anna recht sympathisch ist (auch wenn sie ihre eigentliche Aufgabe total vernachlässigt und auch nichts darauf hindeutet dass sie sie noch erfüllen wird - eher nicht wie ich annehme). Da ich das ganze schon nach ein paar Kapiteln nicht mehr als Krimi sondern als normalen Roman angesehen habe, ist es für mich nicht richtig abgeschlossen, trotzdem gibt es die besagt 3 von 5 Sternen, eben einfach, weil ich Anna und die Idee mag, auch wenn man sicher mehr hätte daraus machen können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Plot, 6. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die toten Gassen von Barcelona: Krimi (Taschenbuch)
Das Buch ist flüssig geschrieben, lässt sich gut lesen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, da vor allem der Plot wirklich gelungen ist.
Zwischendrin dachte ich: oh nein, bitte kein irrer Serientäter - doch die Story gibt einen Zusammenhang zwischen den Morden und der Stadt Barcelona. Als Leserin bekommt man einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der "Shopping"-Stadt.
Eventuell braucht es einen Hauch Interesse an gesellschaftspolitischen Zusammenhängen, damit das Buch gefällt.
Ich fand, die Geschichte ist mal was anderes.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vergangenheit und Zukunft treffen sich in Barcelona, 3. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Die toten Gassen von Barcelona: Krimi (Taschenbuch)
Die 36jährige Anna Silber hat ihre Eltern und ihren Bruder bei einem Autounfall verloren. Sie versucht in Barcelona, der Heimatstadt ihrer Mutter, ein neues Leben anzufangen und die Ereignisse hintersichzulassen, indem sie über die Stadt einen Reiseführer verfasst. Dabei hilft ihr Rafael, Mitarbeiter beim BCN - einem Kulturmagazin, den sie von früher kennt. Durch seinen Freund Quim wird sie in den Fall eines Serienmörders verwickelt, der immer wieder ihren Weg kreuzt, und wie sich rausstellt nach einem bestimmten System mordet, das mit der Stadt zu tun hat.

Soweit zum Inhalt, ohne dass ich viel verraten will. Ich persönlich finde, dass die Handlung sehr gut strukturiert und klar aufgebaut ist. Die Spannung steigert sich zwar nicht ins Unermessliche, bleibt aber auf einem konstant hohen Niveau. Die Aufklärung des Falles ist - was ja leider nur bei den wenigsten Krimis so ist - nachvollziehbar. Zudem merkt man der Autorin an, dass sie sich in Barcelona auskennt. Geschickt vermischt sie den Krimi mit der aktuellen Lage und Politik der Stadt. Dies hat mich besonders begeistert, da sonst für einen Ausländer nur der touristische Aspekt offen darliegt. Manchmal musste ich mir aber doch an den Kopf fassen. Etwa wenn Anna im Haus des Möders ein Geschäft besuchen will und nachher mal eben vergisst, dass dieses Haus perfekt auf ihre eigene Beschreibung der Wohnverhältnisse des Möders passt. Wirklich! Das ist das typische Brett vorm Kopf, aber auch sehr sympatisch, da der Hauptcharakter hier kein Übermensch ist, der alles gleich erkennt à la Hercule Poirot oder Sherlock Holmes.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen. Er war flüssig und gut lesbar. Eigentlich bin ich kein großer Fan vom Beschreibungen wie z.B. von Landschaften etc., aber sie fügten sich so gut in den Kontext ein und waren auch nie zu lang, so dass sie einen wunderbaren Eindruck von der Stadt gaben. Hinzu kommt der Persepektivenwechsel zwischen der Sicht von Anna und dem Mörder. Zum Glück geschieht dies kapitelweise, so dass der Lesefluss nicht unterbrochen wird. Außerdem werden die Kapitel des Mörders in der Ichperspektive geschrieben und kursiv gedruckt. Annas Perspektive ist dagegen in der dritten Person erzählt.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich hoffe sehr, dass es einen zweiten Teil gibt, da ich finde, dass das Buch potential hat, sich zu einer Krimireihe zu entiwckeln. Besonders das Ende lässt dies als Möglichkeit offen, doch möchte ich hier nicht zu sehr ins Detail gehen, um weiteren Lesern nicht zu viel zu verraten.
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4.0 von 5 Sternen Morde unter Pinien und Palmen, 1. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Die toten Gassen von Barcelona: Krimi (Taschenbuch)
"Die toten Gassen von Barcelona" von Stefanie Kremser
erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag, Seitenanzahl: 246

Inhalt:

Anna Silber erhält nach einer Familientragödie den Auftrag, einen Reiseführer über ihre Geburtstadt Barcelona zu schreiben. Bei ihrer Ankunft in der kosmopolitischen Hafenstadt ereignet sich ein Mord. Sie gerät ins Visier des Serienkillers und muss um ihr Leben bangen.

Autorin:

Stefanie Kremser, geboren 1967 in Brasilien, zog mit 20 Jahren nach Deutschland und studierte Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik in München. Sie schrieb den Roman "Postkarte aus Copacabana" und mehrere gefeierte Drehbücher für den Münchener Tatort.
Als Autorin lebt sie in Barcelona und München.

Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Der Schreibstil dieses Krimis ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Nach einigen Stunden konnte ich das Buch leider schon wieder aus den Händen legen.
Die Eindrücke über das malerische Barcelona werden detailliert und liebevoll erzählt. Man erfährt vieles über die Schutzheilige Eulália, die über die Stadt wacht. Auch das Elend dieser Hafenstadt wird ans Tageslicht gebracht. Viele Bewohner kämpfen ums Überleben.
Menschen aller Herren Länder werden ermordet. Auf der Suche nach dem Serienkiller wird das Puzzle gekonnt zusammengesetzt. Die Ermittlungsarbeit der Polizei unter Annas Mithilfe ist gut nachvollziehbar.
Die Spannung durchzieht das gesamte Buch und es kommt absolut keine Langeweile auf.

Fazit:

Ein interessanter und spannungsgeladener Krimi, der auch die Sehnsucht nach Urlaub stillt.
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4.0 von 5 Sternen Eher Portrait einer Stadt als Krimi, 20. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Die toten Gassen von Barcelona: Krimi (Taschenbuch)
Die Stadt Barcelona zieht sich momentan als roter Faden durch meinen Buchkonsum; in der Tat handelt es sich bei Die toten Gassen Barcelonas um das dritte Buch innerhalb weniger Wochen, das ich gelesen habe und das in der Hauptstadt Kataloniens spielt. Und auch wenn man die Bücher aufgrund ihrer recht unterschiedlichen Genres nur schwer miteinander vergleichen konnte, hegte ich vorm Lesen von Die toten Gassen von Barcelona doch die Befürchtung, dass mein Urteil ungnädiger ausfallen könnte, als dies normalerweise der Fall gewesen wäre.

Erste Skepsis löste dabei schon der Umfang des Buches aus: Mit 247 Seiten fällt der Roman eher schmal aus, ein Umstand, der bei mir Bedenken erweckte, ob der Spannungsbogen des Buches wirklich konsequent aufrechterhalten werden könne oder nicht doch Gefahr laufen möge, dass die Kriminalhandlung zu kurz kommt - eine Befürchtung, die sich zwar als begründet herausstellte, dem Lesevergnügen jedoch dennoch keinen Abbruch tat.

In der Tat liegt der eigentliche Fokus von Die toten Gassen von Barcelona weniger auf der Kriminalgeschichte als vielmehr auf der Stadt Barcelona selbst sowie auf ihren Einwohnern; dabei wird auch das Thema Gentrifizierung mit all seinen Schattenseiten beleuchtet, ein leider nicht nur in der Fiktion ernstes Thema. Dabei merkt man, dass Stefanie Kremser ortskundig ist und Ahnung von der von ihr beschriebenen Materie hat, fallen die Schilderung der Stadt doch wunderbar detailliert aus ' definitiv ein dickes Plus des Romans, bekommt der Leser so doch stellenweise den Eindruck vermittelt, er selbst befände sich gerade in Barcelona und würde den Charakteren über die Schulter schauen.

Auch die Figurenbeschreibungen selbst sind gut gelungen. Anna Silber, die Protagonistin des Romans, ist eine bodenständige und sehr sympathische junge Frau, und auch die übrigen Charaktere präsentieren sich als runde, durchaus realistische Persönlichkeiten. Mein persönlicher Liebling war hierbei Annas Freund Rafael, der nicht einfach nur auf einen Klischeeschwulen reduziert ist, sondern als Individuum mit ernstzunehmenden Macken und Unsicherheiten zu überzeugen weiß.

Wer Die toten Gassen von Barcelona für den Thrill liest, wird enttäuscht werden; alle anderen Leser erwartet ein atmosphärisch dichtes Buch, mit dem man einen angenehmen Nachmittag verbringen kann.
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5.0 von 5 Sternen kurzweilig, 17. April 2012
Von 
C. Voigt (Stanford/California) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die toten Gassen von Barcelona: Krimi (Taschenbuch)
Enttäuscht war ich nach dem Erhalt des Buches von dem doch dürftigem Umfang. Die Überraschung folgte auf dem Fusse. Für so wenige Seiten hat es Kremser doch geschafft, sehr viel Inhalt dem Leser bereitzustellen. Der Schreibstil war so gut, dass ich das Buch an einem Nachmittag verschlunge hatte. Die Geschichte ist spannend und Anna sympatisch. Ich hätte zwar gerne mehr gehabt, fand die Story aber voll und ganz rund und abgeschlossen.

In der Tat habe ich Freude daran gehabt, auch mal eine etwas kürzere Geschichte verschlingen zu können.
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3.0 von 5 Sternen Die toten Gassen von Barcelona, 14. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Die toten Gassen von Barcelona: Krimi (Taschenbuch)
Das Buch hat drei Handlungsstränge, die gut miteinander verbunden sind, aber jeder für sich alleine schon spannend und interessant geschrieben ist.

Zum einen handelt es sich um die Journalistin Anna Silber, die nach Barcelona kommt, um einen Reiseführer zu schreiben und dabei auch noch die Liebe für sich entdeckt. Zum zweiten dreht sich das Geschehen um die Stadt Barcelona und zum dritten geht es um einen Mann, der aus Rache mordet.

Anna Silber entdeckt hinter den Kulissen der Touristenstadt Barcelona mit all ihren Attraktionen auch die "toten Gassen von Barcelona". Hier werden alte Leute, die schon immer hier wohnen, aus ihren Wohnungen gemobbt, um neue und vor allem teure Wohnungen zu bauen. Die Mieter wissen nicht wohin und müssen unter teilweise unbeschreiblichen Verhältnissen in ihren Wohnungen ausharren. In einem solchen Haus wohnt auch der Mörder mit seiner Mutter.

Anna Silber wird mit der Stadt, dem Mörder und seinen Opfern konfrontiert und gerät letztendlich selbst in Gefahr.

Mich hat die Geschichte sehr interessiert, vor allem die Beschreibung der Stadt Barcelona. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und auch, wenn das Buch nur aus knapp 250 Seiten besteht, ist viel an Geschehen hineingepackt. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.
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Die toten Gassen von Barcelona: Krimi
Die toten Gassen von Barcelona: Krimi von Stefanie Kremser (Taschenbuch - 18. August 2011)
EUR 8,99
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