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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inspirierend :)
Gleich vorweg: Wer auf der Suche nach einem Bastel-Handarbeits-Koch-Back-Werk-Buch ist, ist hier absolut falsch! Dies hier würd ich am ehesten noch unter "Erlebnisbericht" einsortieren. Es hat nicht mal sonderlich viel Anspruch. Hier und da sind zwar einige Interviews eingestreut - auch diese wieder eher erzählt, berichtet und nicht direkt in Interview-Form - es...
Veröffentlicht am 9. Juli 2011 von zauberweib

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen inhalt
Der Titel des Buches verspricht mehr als er wirklich beinhaltet. Ich hatte mir Anleitungen zum Selbermachen erhofft, die sind aber in dem Buch nicht vorhanden. Schade!
Vor 18 Monaten von cara veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch für alle, die NICHT gern selbermachen..., 23. November 2011
Von 
Dancer "JH" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Susanne Klingners Buch kann zu Mißverständnissen beim Kauf führen. Wer sich hier viele Selbstmach-Anleitungen erhofft, liegt falsch und wird enttäuscht.

Ich glaube, das Buch ist eigentlich für die geschrieben, die bisher noch nie, eher selten oder gar nur unter Zwang etwas selbstgemacht (gebacken, gekocht, genäht, gebastelt, gegärtnert, gehämmert...) haben. Für die ist das Buch eine äußerst amüsante Entdeckungsreise in die große weite Welt der Kreativität. Frech geschrieben, mit genügend Selbstironie - doch, das kann man herrlich abends weglesen (ist auch Nachttisch-geeignet!). Und ab und zu denkt man dann vielleicht sogar über das eigene Einkaufsverhalten nach und läßt sich ein bißchen verführen, vielleicht doch mal wieder den Herd oder Backofen anzuwerfen oder in ein Burda-Nähheft reinzuschauen.
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungen - und endlich mal mit deutschem Background, 19. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Ich bin durch handmadeKultur.de auf das Buch aufmerksam geworden, die es als Preis bei einem Gewinnspiel ausloben. Und da ich - als alte Strick- und Häkeltante - immer auf der Suche nach solchen Do-it-Yourself-Büchern bin, wurde es gleich erworben. Wer einen Ratgeber/Anleitungsbuch erwartet, wird allerdings enttäuscht sein - es gibt zwar - wenn ich das beim ersten Überfliegen richtig gesehen habe - ein paar Rezepte (für ein knetfreies Brot, Muffins, einen Quarkstollen) sowie sehr viele gut recherchierte - und auch DEUTSCHSPRACHIGE - Links zu weiteren Anleitungen, aber das Buch ist weitestgehend ein Erfahrungsbericht der Autorin über ein Jahr "das-mach-ich-selber". Gut gefallen hat mir, dass die Dame nicht missonarisch-verklärend daher kommt, sondern durchaus benennt, das eben "Simple Life" manchmal doof, anstrengend und zeitaufwändig ist. Dazu kommt, dass sie bereits "vorher" nähen, stricken und kochen konnte, es nur selten getan hat - also nicht gerade ein "schwerer" Fall. Ein dickes Plus gibt es für die ausführliche Literatur- und Linkliste, die zwar einige englischsprachige Links enthält - aber sichtbar von einer Deutschen recherchiert wurde (nicht wie z.B. bei "Vintage your life" wo man vor allem englische Links u. Infrastruktur empfohlen bekommt, die es in Deutschland so gar nicht gibt). Man sei also gewarnt: Ich werde jetzt gleich wieder hier zum Stöbern gehen, weil ich einige der von ihr empfohlenen Titel auch selbst erwerben mag. Aber es gibt nicht nur Kostenpflichtiges, auch einige Blogs und Online-Plattformen werden genannt (und ich gebe zu - dass die Dame Ravelry.com erwähnt, hat mich eher für als gegen sie eingenommen).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nett, aber muß man nicht unbedingt haben..., 15. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Ein wenig verwundert es schon, wieviele Bücher zum Thema Selbermachen, Selbstversorgung etc. in letzter Zeit aus den Böden schießen. Auf der einen Seite finde ich es sehr erfreulich, daß ein Interesse an an einem Leben "nach dem Konsum" vorhanden ist, andererseits kommen einem die Geschichten langsam bekannt vor:

Typischer Stadtmensch, der oft im journalistischen Bereich tätig ist, kriegt auf einmal den Rappel und jagt entweder raus aufs Land, wo der "homo urbanus" kritisch beäugt wird oder macht Selbstversuche, indem er z.B. ohne Geld oder ohne Plastik lebt oder was er alles selbst fabrizieren kann, wie in diesem Fall.

Das Buch liest sich anfangs sehr interessant. Daß keine konkreten Anleitungen vorhanden sind, war mir eigentlich aufgrund des Klappentextes klar. Einige Rezepte sind jedoch enthalten. Für den Preis erwarte ich auch keine ausufernde Abhandlung.

Allerdings hatte ich ab der Hälfte des Buches den Verdacht, die Autorin hat zum einen nicht nur ein bißchen die Lust am Selbermachen verloren, sondern auch die Lust am Schreiben. Hatte ich die ersten Kapitel auf einen Sitz gelesen, mußte ich mich später wirklich zwingen, das Buch fertig zu lesen. Zuviele Wiederholungen und Belanglosigkeiten aus dem Privatleben. Aber ohne diese wäre wohl nach 80 Seiten Schluß gewesen....

Fazit: für den Preis ok, aber für eine Weiterempfehlung leider zu oberflächlich. Wer sich für das Thema Selbermachen/Selbstversorung und den entsprechenden Versuch interessiert, dem empfehle ich "Mit Haube und Hacke" von Fiona Houston.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer gerne selber bastelt und werkelt, wird an "Hab ich selbst gemacht" viel Freude haben beim Lesen., 25. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Die Geschichte:
Susanne Klingner hat sich einen Vorsatz gefasst: 1 Jahr lang soviel wie möglich selber machen. Was benötigt wird, muss selber hergestellt werden.Ein Vorsatz, der der Autorin einiges an Geduld, Know-How und auch Mut abverlangt hat. Der Weg der Entschleunigung kann auch in Stress ausarten. Amüsant und selbstkritisch, aber manchmal auch deutlich entnervt, erzählt die Do-it-yourself Journalistin Episoden aus ihrem 365 Tage Projekt. Wir erleben, wie der sonst als eher nebensächlich geltende Wetterbericht plötzlich massiv die Laune beeinträchtigt, wie "der Mann" (so nennt Klingner im Buch ihren Lebenspartner) ihren Wahn zu Anfang belächelt (der den beiden dann allerdings lustige Stunden beschert). Klingner besucht eine Käserei, stellt in einem Wochenend-Seminar ihre eigenen Schuhe her und näht sich das kleine Schwarze für die Gala gleich mal selber. DIY ist Lust. Do it yourself ist aber manchmal auch nur Frust. Aber.....immer lehrreich und befriedigend. Das Buch ist zwischen ein paar einzelnen Kapiteln mit kleinen Bastelideen und Rezepten angereichert und verfügt im Anhang über viele Internetlinks (u.a. Youtube) und Buchtipps rund um verschiedene Themen wie z.B. Garten, Nähen,Basteln etc.

Meine Meinung:
Die Sehnsucht nach dem "einfachen" Leben ist überall eingezogen. Im Internet, im TV, überall gibt es "Craft it!" Anreize. Und das ist auch gut so. Wir haben verlernt, dass alles seine Zeit benötigt, um sich zu entwickeln, um zu "enstehen". Was heute ein Klick im Web ist oder ein Besuch im Shopping-Zentrum ist bei DIY auch eine Kunst des Abwartens und vor allem: gutem Zeit-Management. Die Seife muss ruhen (am Besten mehrere Monate) und ist nicht sofort verfügbar,wenn man sie benötigt. Kostet dafür umso weniger. Klingner beleuchtet mit ihrem Selbermach-Jahr alle Facetten zwischen Lust, Freude, Frust und Lernprozessen. Mit viel Neugierde bahnt sie sich ihrenWeg durch den Baumarkt-Dschungel, bastelt Weihnachtsgeschenke für mehr als 10 Personen und erlebt viele verrückte Momente, die sie mit uns teilt und mit denen wir uns als Hobby-Selbermacher zu jeder Zeit identifizieren können. Persönlich bastle und werke ich selber schon seit einiger Zeit.
Auch wir backen ("der Mann" und ich) unser Brot selber, kochen Marmelade ein und freuen uns über den selbstgestrickten Schal, der dann mit männlichem Stolz im Winter um den Hals getragen wird. Viele Menschen empfinden sie: die innere Leere. Wir sitzen nur noch ausschliesslich vor dem Computer, der Glotze oder treffen Freunde auf Facebook statt im echten Leben. Der Mangel an aktiven, vor allem befriedigenden Erlebnissen, lässt viele Menschen wieder die Freude an ihren eigenen zwei Händen entdecken. Klingner macht es uns vor und macht auch Lust, es selber mal auszuprobieren. Scheitern ist dabei Teil des Erlebnisses. Hier kann ich es ja an dieser Stelle sagen: Mein Brot gestern ist nämlich im Müll gelandet, weil die Hefe wohl nicht mehr gut war. Egal. Bei DIY gilt: Weitermachen ist das Erfolgsprinzip! Und lernen...viel lernen!

Fazit:
Ein Buch, das Lust macht, selber wieder mit den eigenen Händen im Garten die Erde zu durchwühlen, Baumärkte zu stürmen und die Stricknadeln zu schwingen. Das 365 Tage "Mach ich alles selber" Projekt von Susanne Klingner ist eine leichte Lektüre mit vielen interessanten Begebenheiten,Tipps und Tricks für das Bastelherz. Wer gerne selber bastelt und werkelt, wird an "Hab ich selbst gemacht" viel Freude haben beim Lesen. Es ist teilweise auch fast so ein wenig, als ob man sich selber denken hört, während man eigentlich den Gedanken der Autorin folgt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super!, 28. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Tolles Buch, lustig geschrieben, allerdings hatte ich es mir ein wenig anders vorgestellt. Ich hatte auf mehr Tipps und Ideen zum Selbermachen gehofft. Viele Themen wiederholen sich, aber trotzdem ist das Buch super!
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64 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eher oberflächlich - nichts für echte "Selbermacher"!, 23. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Ich war von den positiven Rezensionen angetan... und kann auch verstehen, warum man das Buch amüsant finden kann. Aber als jemand, der mit den Grundideen des Selbermachens schon ansatzweise vertraut ist, fand ich das Buch sehr oberflächlich.
Die Autorin versucht, lustig zu sein, hat ein tolles Leben und einen netten Mann, und will jetzt alles selber machen... klingt irgendwie nach oberflächlicher Stadt-Frau, die Sex and the City mag.

Um ein selbstgebackenes Brot und die Beschreibung ihrer Versuche rankt sich ein ganzes Kapitel, aber eben nicht im Detail, sondern nur, dass es nicht aufgeht (Hefeteig) und nicht schön aussieht. In epischer Breite wird beschrieben, wie anstrengend es ist, einen Teig zu kneten... naja.

Sie kann im Grunde gar nichts der Ideen, die sie umsetzen will - ein absolut lobenswerter Ansatz, aber für Menschen, die schon einmal ein Brot gebacken, einen Vorhang genäht oder Öl in eine Creme gemischt haben, absolut ermüdend und nicht einmal lustig.

Schade...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Hab ich selbst gemacht", 6. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Das Buch "Hab ich selbst gemacht" ist durchaus eine kurzweilige Geschichte, die einlädt selbst auszuprobieren was man sonst kauft!
Das Buch ist heiter geschrieben und auch als Motivation sehr dienlich, denn die Autorin scheut sich nicht auch Momente zu beschreiben in denen sie am Liebsten das Handtuch geworfen hätte. Auch einige etwas skurillere Ideen, auf die man nicht als erstes kommen würde, werden umgesetzt.
Wer allerdings ein Buch sucht in dem Anleitungen zu finden sind oder auch anspruchsvollere "Alltags"gegenstände hergestellt werden, der sollte sich für ein anderes Buch entscheiden! Denn leider sind in der ganzen Lektüre nur einfachste Anleitungen spärlich gestreut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nett, nicht mehr und nicht weniger, 6. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Dieses Buch bekam ich von einer Bekannten ungefragt ;-) ausgeliehen, weil ich ja auch auf einem Selbstmachtripp bin. Der letzte Versuch, körnige Gemüsebrühe selbst zu machen, endete jedoch kurze Zeit nach der Herstellung bereits in der Abfalltonne. Aber zurück zu dem Buch.

Susanne Klinger - Hab ich selbstgemacht

Die Autorin hat versucht, ein Jahr lang alles was möglich ist, selbst zu machen. Es fängt beim Brot backen an und hört beim Schneidern eines Abendkleides nicht auf, auch das Herstellen von Käse und Zahnpasta hat sie ausprobiert.

Das Buch ist grundsätzlich ganz witzig gewesen, denn auch hier klappt wie immer nicht alles und die Autorin zeigt, dass selbstgemacht nicht unbedingt immer besser sein muss (z.B. die Zahnpasta oder die ersten Brotversuche). Schwierigkeiten hatte ich etwas mit dem Schreibstil. So fand ich die Bezeichnung "der Mann" für den ihr angeheirateten etwas merkwürdig. Sie arbeitet als Journalistin und da muss ich sagen, hätte ich etwas "schöneren" Umgang mit Sprache erwartet, dass Buch war doch recht "platt" geschrieben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Ode an das Selbermachen, 23. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Vorweg: In diesem Buch findet man keine Anleitungen, um alle Projekte des Selbmachjahres nachzumachen. Es gibt ein paar Rezepte, wer etwas nachmachen möchte findet zudem im Anhang diverse Links und Büchertipps.

Es macht großen Spaß, dieses Buch zu lesen, denn Frau Klingner schafft es, die Freude am Selbermachen, aber auch die frustrierenden Momente erfrischend ehrlich und mitreißend zu schildern. Man braucht nur ein paar Seiten zu lesen und hat sofort Lust, etwas selbst zu machen.

Ein Buch für alle, die selber gerne basteln, stricken, handwerken, malen....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen teilweise abwegig, aber dennoch inspirierend., 21. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
"Gleich vorweg: Wer auf der Suche nach einem Bastel-Handarbeits-Koch-Back-Werk-Buch ist, ist hier absolut falsch! Dies hier würd ich am ehesten noch unter "Erlebnisbericht" einsortieren. " stand in einer der Bewertungen auf Amazon. Das hat mich ehrlich gesagt etwas abgeschreckt. Da ich aber immer zu auf der Suche nach neuem Lesestoff und Inspirationen bin, habe ich mir dennoch die Leseprobe heruntergeladen. Ja, genau, heruntergeladen. Ich habe nämlich ein Kindle. Ich liebe es. Es gibt mir die Freiheit immer und überall genug Bücher dabei zu haben und das im Taschenformat, super leicht und mit einer Hand beim Lesen haltbar. Mein Kindle eröffnet mir Flexibilität.

Bevor ich mein Kindle angeschafft habe, habe ich nicht mehr so viel gelesen. Vor allem deshalb weil ich schnell lese und ebenso schnell ein Buch durchgelesen habe und in mein Bücherregal stellen kann. Dementsprechend voll ist mein Bücherregal auch. Bücher wegschmeißen geht aber nicht und daher Platz dann irgendwann die Wohnung aus allen Nähten...! Außerdem, wer trägt schon gern "Limit" von Schätzing wochenlang mit sich in der U-Bahn herum...! Ihr wisst, wovon ich spreche. Die Meinungen zu E-Book Readern gehen auseinander und ich habe mich mehr als einmal für meine Entscheidung rechtfertigen müssen. Viele Menschen lieben es ein Buch in den Händen zu halten, zu schauen wieviele Seiten es noch sind bis zum Ende und es am Schluss stolz ins Regal zu stellen. Wenn man allerdings so viele Bücher verschlingt wie ich, und noch dazu jede Menge Bücher vom Studium und Job Zuhause hat, sieht das ganze schon anders aus. Selbstverständlich habe ich weiterhin Koch- und Backbücher und erfreue mich an Bildbänden. Einfach Romane oder Bellestrik reicht mir jedoch voll und ganz als E-Book. Noch dazu eröffnet mir der Kindle die Möglichkeit den Stil eines Autors erst einmal auszutesten in dem ich eben besagte Leseprobe herunterladen kann.

So war es auch mit dem o. g. Werk, das mich voll und ganz überzeugt hat, als ich die Leseprobe las. Das anfangs genannte Zitat ist zwar voll und ganz richtig, aber das wußte ich ja bevor ich angefangen habe. Klingner schreibt mit viel Witz und Humor über ihr Selber-Mach-Jahr und ich habe mich teilweise beim Lesen weggeschmissen und laut losgelacht. Ihr Art von "dem Mann" und "der besten Freundin" zu schreiben ist herrlich.

Ein paar Rezepte und Tipps enthält das Buch dennoch, z.B. über den besten Stollen, den ich unbedingt in der Adventszeit ausprobieren möchte. Auch das Brot ohne Kneten, dass dem Pfisterbrot so ähnlich sein soll reizt mich unglaublich. Einige Dinge empfand ich aber auch als absurd.

So hat sich die Autorin fünf Regeln auferlegt:

1. Meinen Lebensstandard will ich beibehalten.
2. Dinge, die ich selber machen kann, kaufe ich nicht, sondern mache sie auch selber.
3. Was einfach geht, mache ich grundsätzlich und das ganze Jahr über.
4. Was schwieriger ist, probiere ich und lasse mir eventuell helfen.
5. Nur was mich wirklich unglücklich macht, darf ich sein lassen.

Meines Erachtens hat das Nähen und Benutzen einer Monatsbinde aber nichts mehr mit Regel 1 "Lebensstandard beibehalten" zu tun. Andererseits konnte ich den Stress der Autorin beim Weihnachtsgeschenke vorbereiten sehr gut nachvollziehen. Bei meinem Keksmarathon letztes Jahr war ich auch häufig am Ende und völlig verzweifelt und auch ihre Leere nach Weihnachten kann ich sehr gut nachvollziehen.

Hier noch ein Zitat, dass den Witz des Buches sehr gut rüber bringt:

"Aus der Küche höre ich den Mann immer wieder rufen: "Geil, Stollen!" "Wir haben Stollen gebacken!" (...) Dann sagt der Mann eine Weile nichts mehr. Ich schaue nach, ob die Stollen vielleicht jetzt nicht mehr so super sind oder nur noch ein Häufchen Kohle, und ob der Mann leise weinend vorm Ofenfenster sitzt. Alles falsch. er steht am Herd, die beiden fertigen Stollen vor sich, in der einen Hand einen Backpinsel, in der anderen eine Schüssel mit flüssiger Butter. Viel flüssiger Butter. Er tunkt bedächtig de Pinsel in die Butter und streicht, nein: streichelt de Stollen damit ein. Er habe, erklär er mir, recherchiert, was in dieser geilen Kruste drin sei: "Zucker und Fett, und zwar abwechselns. I like." (...) Er tritt ein Stück zurück, schaut die Stollen an, schaut mich, kräuselt wohlig die Nase und brummt: "Mhhhh". Der Mann ist in zwei große Batzen Weihnachtsgebäck verliebt."

An einer anderen Stelle haben beide zusammen Pflaumenmuss gemacht und bringen nach einwenig hin und her ein Glas mit zu einem Geburtstags von einem Freund des Mannes. Der Mann hatte zunächst Vorbehalte, man könne schließlich kein Pflaumenmus verschenken. Schließlich knallt er das Glas dem Gastgeber auf den Tisch und sagt "Pflaumenmus, haben wir selbst gemacht." und schiebt noch was à la "Ihr Supermarktopfer" hinterher.

Zum totlachen und Mädels, Ihr erkennt sicherlich Eure Freunde wieder.

Ich fand das Buch super und kann es Euch allen nur empfehlen. Auch wenn ich dieses Ganze "Ich will was mit den Händen machen..." nicht nachvollziehen kann. Ich mache selbst, weil ich gern kreativ bin und nicht weil ich meine Hände benutzen will.

[...]
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Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte
Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte von Susanne Klingner (Taschenbuch - 19. Mai 2011)
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