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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Inspirierend :),
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Gleich vorweg: Wer auf der Suche nach einem Bastel-Handarbeits-Koch-Back-Werk-Buch ist, ist hier absolut falsch! Dies hier würd ich am ehesten noch unter "Erlebnisbericht" einsortieren. Es hat nicht mal sonderlich viel Anspruch. Hier und da sind zwar einige Interviews eingestreut - auch diese wieder eher erzählt, berichtet und nicht direkt in Interview-Form - es gibt ein paar Gedanken zum Thema Selbstgemacht und die Motivation(en), die dahinter stehen (können), aber auch das alles kratzt eher nur an der Oberfläche. Hier hätte man von einer Journalistin vielleicht mehr erwarten _können_ - doch ich denke, das war gar nicht der Anspruch, den sie sich selber für dieses Buch gestellt hatte. Sie wollte schlicht und einfach ihr Projekt "Selbstmach-Jahr" dokumentieren.Und das hat sie wirklich klasse gemacht :) Sie schreibt frisch von der Leber weg - das Malheur mit dem Teig hinter der Heizung kann ich direkt bildlich vor mir sehen! Was mir sehr gut gefallen hat, dass sie das mit dem Selbermachen ziemlich umfassend genommen hat. Sich also nicht von vorneherein auf "nur" Handarbeiten oder "nur" Kochen/Backen o.ä. beschränkt hat, sondern schlicht: was selbst gemacht werden kann, mach ich - oder probiers zumindest mal aus. Neben dem Lesegenuss hat sie mir auch selber Inspiration geschenkt. Mir sind plötzlich viele Dinge (wieder) eingefallen, die ich noch machen will und hab mir gleich eine Liste geschrieben. Gut, dass ich bald Urlaub und somit Zeit für all das habe :) Das mit dem nicht-knet-Brot musste ich sofort ausprobieren und ich kann mich nur anschließen: legga! Mein Fazit: Gute Unterhaltung, gute Inspiration plus einzwei Rezepte noch gratis obendrauf - was will eine mehr? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein interressantes Projekt, witzig beschrieben,
Von
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Susanne Klingner hat den Trend des Selbermachens für sich entdeckt. Immer schon hatte sie eine Affinität zum Selbermachen, aber eben nur zwischendurch und das eher leidlich und auch meistens mit einem bestimmten Zweck verbunden: Kuchen backen, wenn sich Besuch angekündigt hat oder Gardinen für eine neue Wohnung nähen oder das Kochen von durchschnittlich 10 Variationen an Alltagsgerichten. Doch in den letzten Jahren hat das Selbermachen einen Aufwind bekommen. Wo man auch hinschaut gibt es Bastelforen, Handarbeitsblogs, Kochsendungen, Kurse und Seminare für alles Mögliche - Baumärkte und Handarbeitsläden hatten selten einen solchen Zulauf. Was ist der Reiz am Selbermachen? Das fragte sich auch Susanne Klingner und startete ein Experiment: ein Jahr lang wollte sie produzieren, nicht bloß konsumieren. Dafür legte sie fünf einfache Regeln fest:1. Meinen Lebensstandard will ich beibehalten. 2. Dinge, die ich selber machen kann, kaufe ich nicht, sondern mache sie auch selber. 3. Was einfach geht, mache ich grundsätzlich und das ganze Jahr über. 4. Was schwieriger ist, probiere ich und lasse mir eventuell helfen. 5. Nur was mich wirklich unglücklich macht, darf ich sein lassen. Und an diese fünf Regeln hat sie sich im Grunde gehalten, wobei Regel Nr. 3 größtenteils aus selbstgebackenem Brot besteht, denn das zieht sie eisern ein ganzes Jahr durch. Sie traut sich aber auch an gewagtere Experimente heran, wie zum Beispiel die Herstellung von Käse oder Schuhen, die sie während eines Schuster-Workshops hergestellt hat und seither mit Stolz trägt. Und so wird ein Jahr lang gebacken, gekocht, gestrickt, genäht und gegärtnert was das Zeug hält, sogar die Weihnachtsgeschenke gestaltet sie alle selbst, ohne auch nur ein einziges Teil fertig zu kaufen. Ihr Bericht über das Selbermachjahr liest sich flüssig, Susanne Klingner hat eine sympathische und ehrliche Art zu schreiben, die mir sehr gefallen hat. Einzige Kritikpunkte von meiner Seite sind die fehlenden Fotos und ihr Standpunkt, das Selbermachen sei etwas typisch Ostdeutsches. Alles, was sie aus ihrer Kindheit schildert und als typisch ostdeutsch tituliert, kenne ich aus meiner Kindheit nicht anders. Auch bei uns wurde unheimlich viel selbst gemacht. Ich kann mich nicht an einen einzigen gekauften Kuchen erinnern, meine Schwester und ich liefen als Kinder in selbstgenähten Röckchen rum, die in ihrem ersten Leben mal ein Kleid meiner Mutter waren, es wurde gekocht, gebacken, gegärtnert und eingekocht und ebenso hielt ich es bis zu meiner Hochzeit im Grunde immer noch für unnötigen Luxus, mit einem Auto in die Werkstatt zu fahren, da man das doch alles selber machen kann. "Man" meint in dem Fall meinen Vater, der erst jetzt im Alter und mit einem Auto, das vermehrt auf Elektronik setzt, mal eine Autowerkstatt von innen sieht. Ich bin mir sicher, dass in der ehemaligen DDR viel selbst gemacht wurde, das war einfach aus der Not geboren und das würde ich nie abstreiten oder die Leistungen schmälern wollen, doch kann ich eben von meiner Warte aus nicht sagen, dass es typisch ostdeutsch ist. Ich kann dieses Buch wirklich allen empfehlen, die gerne Dinge selbst machen. Besonders, da sich am Ende des Buches ein kleiner Anhang mit Literaturtipps und nützlichen Links und Tipps befindet, die Susanne Klingner in ihrem Selbermachjahr geholfen haben. Bei einigen ihrer Projekte bekommt man Lust, auch endlich mal wieder etwas mit den eigenen Händen zu gestalten, doch es gab definitiv auch Sachen, die ich nie würde machen wollen: ich werde ganz sicher nie meine eigenen Schuhe machen, das klang nun wirklich sehr mühsam. Aber wer weiß, vielleicht mache ich es wie die Autorin auch und beginne mit einem Brot - was kann da schon schief gehen? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das will ich alles auch machen - sofort!,
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Dieses Buch ist einfach nur genial. Ich habe zwar erst Dreiviertel durch (mir fehlt das Winterkapitel noch), aber ich weiß jetzt schon, dass ich mindestens 70% der Dinge nachmachen möchte - und das ist viel für mich.Aber erstmal zum wesentlichen: Das Buch ist in Blog-Form geschrieben, dh pro Tag, an dem etwas gemacht wurde ein Eintrag. Es ist nach Jahreszeiten gegliedert und enthält neben Text auch ein paar Rezepte zum nachmachen und einige wirklich putzige Zeichnungen. Es ist kein klassischen Handarbeits-/Handwerks-Buch. Aber das soll es auch gar nicht sein. Es ist inspirierend, beim Lesen musste ich oft schmunzeln und dachte "Ja, kenn ich." vor allem, wenn der Mann sich für den Selbermachkram absolut nichts übrig hat - bis es plötzlich ans Käsemachen geht. Kaum habe ich "Käse machen" zu Hause erwähnt, war mein Lebensgefährte schon auf der Suche nach passenden Gerätschaften. Außerdem sind die meisten Dinge umsetzbar und machen deswegen Lust aufs Ausprobieren. Auch, weil kein teures Equipment angeschafft werden muss, sondern das, was man eh zu Hause hat, verwendet wird. Definitiv auf meiner "das Buch hat mich dazu inspiriert und werde es tun"-Liste stehen aber: Kleid nähen (am Wochenende Stoff gekauft & Schnittmuster rausgesucht), Käse machen, Brot backen (gestern getestet - das dürfte noch eine Weile dauern, bis es so wird, wie ich will), Gemüse anbauen (Buch & Saatgut bestellt), Brotaufstriche und Butter machen (Zutaten heute gekauft) und Beeren sammeln und Marmelade kochen. Eventuell sogar mal Seife machen und eine Hose nähen. Nur wenige Projekte haben mich nicht angesprochen, wie z.B. die selbstgebackenen Brezeln oder die Stoffbinde. Die Aussage, als versierter Selbermacher sei das Buch nicht zu empfehlen, kann ich nicht unterschreiben. Ich stricke seit Jahren leidenschaftlich - und hab mich gefreut, als ich gelesen hab, wie sich die Autorin mit der ersten englischen Strickanleitung abkämpft, wie sie Zu- und Abnahmen übt und "einfach mal loslegt". Überhaupt macht das den Charm des Buches für mich aus: Die Autorin hat eine Idee, sucht sich passendes Material und legt los. Einfach mal ausprobieren. Genauso mache ich es auch. Und ich kann die Aussage der Autorin, das englischsprachige Bücher über Handwerken und Handarbeit irgendwie moderner und ansprechender sind nur unterschreiben. Meine Näh- und Strickliteratur, Anleitungen und Vorlagen sind zum 90% in Englisch verfasst. Deutsche Bücher zu finden, die nicht nach Oma-Style aussehen, sind rar. Neu war für mich, dass es den Stadtgarten-Trend gibt. Also gleich mal ein Buch bestellt (Grow Great Grub), ein paar Dosen und Plastikbecher aufgehoben und etwas Saatgut für die Terrasse online geordert (alte, robuste Sorten). Toll ist auch, dass man als Selbermacher die erwähnten Buchautoren, Webseiten und Blogs oft kennt. Da fühlt man sich doch gleich nicht mehr ganz so spleenig und alleine. :) Also alles in allem ein kurzweiliges, amüsantes Buch, dass jedoch sehr viele Ideen und Inspiration bietet. Absolute Kaufempfehlung, für jede Selbermacherin! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bitte mehr davon,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
"Hab ich selbst gemacht" von Susanne Klingner ist ein Buch, bei dem mir das Lesen viel Spaß gemacht hat.Die Autorin, von Beruf Journalisin, unternimmt den Selbstversuch in einem Jahr möglichst viel mit den eigenen Händen herzustellen. Sie will Abstand nehmen von der Konsumgesellschaft und in diesem Jahr z.B. keine Kleidung kaufen, sondern sie selbst herstellen. Fortan besteht ein Großteil ihres Alltag außerhalb der Arbeit daraus, Brot zu backen, Handarbeitkenntnisse zu vertiefen und sich in die hohe Kunst der Gartenpflege einzulernen. Aber nicht nur ganz gewöhnliche Dinge probiert Susanne Klingner aus, sondern auch Außergewöhnliches wie Käseherstellung oder einen Workshop, in dem es um das Erlernen des Schuhmacherhandwerks geht. Manchmal ist die Autorin und vor allem ihr Mann im Laufe dieses Jahres schon reichlich genervt von ihrem Selbstversuch, doch meist ist sie mit großem Enthusiasmus und viel Spaß bei der Sache. Neben einer kurzweiligen Lektüre bietet das Buch viele Anregungen und Ideen, die richtig Lust auf "Do it yourself" machen. Großes Kompliment an die Autorin. Solche Bücher sollte es öfter geben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Für Selbermach-Anfänger eine gute Inspirationsquelle,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Die Autorin beschreitet einen ungewöhnlichen Weg:Ein Jahr lang möchte sie alles, was durch ihre Hände geht und wozu sie fähig ist, Selbermachen. Dabei ist sie bisher eine ganz normale Schreibtischtäterin. Doch irgendetwas fehlt in ihrem Leben. Dann wirft sie sich blindlings in dieses Selbermachjahr. Dies fängt bei Brot an und hört bei Seife oder Schuhen noch längst nicht auf. Für erfahrene Selbermacher ist dieses Buch wohl tatsächlich langweilig (siehe 1 oder 2 Sterne-Rezensionen), aber für Menschen wie mich (bisschen Strick-, Filz-, Koch- & Backerfahrung) ist sie ein wahrer Fundus an Möglichkeiten. Gedankenlos konsumiert man viele Produkte des täglichen Lebens, dabei schenkt das eigene Tüfteln, Werkeln, Experimentieren doch viel mehr Befriedigung. Mich zumindest hat dieses amüsant geschriebene Buch sehr angesprochen und ich habe schon einige Pläne für meine Do-it-yourself-Zukunft (Nähmaschine kaufen, den Balkon begärtnern). Was ich besonders toll finde: die Autorin verweist immer wieder auf andere Bücher (deutsch & englisch), Blogs (z. B. Frau Liebe) oder Berichte im Internet, die ich mir auch angesehen habe und die ich sehr interessant fand. Manche mögen kritisieren, dass die Autorin "nichts könne", ich dagegen fand es gerade sympathisch, dass sich jemand erstmals an viele Dinge herantraut, uns teilhaben lässt und einem selbst den Druck nimmt, wenn man anfängt Dinge selbst herzustellen, dass immer alles gleich perfekt sein soll. Liebe Frau Klingner, danke dass Sie meinen Alltag auf den Kopf gestellt haben und ich zum ersten Mal Interesse an einer Bohrmaschine oder am Brotbacken gefunden habe ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
ich will auch!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Habe das Buch zwar noch nicht ganz fertig gelesen, muss aber dennoch schon meiner Begeisterung Ausdruck verleihen: Sehr netter Bericht, sehr inspirierend. Ich selbst handarbeite sowieso auch gerne, jetzt hab ich aber auch Lust selbst Seife herzustellen, selbst Krapfen und Brot zu backen und mehr.Auch die Anleitungen und Rezepte, die im Buch immer wieder vorkommen, sind eine tolle Ergänzung. Werde demnächst "die besten Muffins der Welt" backen. Absolute Empfehlung, nicht nur für DIY-Fans Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sehr unterhaltsam,
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Eine sehr unterhaltsame Lektüre über das "Selbst-Mach-Jahr" der Autorin, die sich 365 Tage lang an Dinge heranwagt hat, die sie so zuvor noch nicht ausprobiert hatte. Sie legt einen Gemüsegarten an - für Städter OHNE eigenen Garten etwas wirklich besonderes! - kramt die Stricknadeln hervor, backt selbst Brot, macht eigenen Käse (!) und Seife (!), erledigt Dinge, die schon länger auf der To-Do-Liste des Paares standen wie das Braun-Bad in ein Weiß-Bad verwandeln, näht sich ein "Kleines Schwarzes" und verzweifelt fast am Ende des Jahres beim "Selbstgemachten-Geschenke-Marathon" und an der selbstgenähten grauen Hose. Das Buch ist mit Rezepten gespickt und Anekdoten geschmückt und es gibt es viele Passagen, in denen man mit dem Paar schmunzelt, leidet (Mehltau! Erste Brote!) und sich mit-freut an den Erfolgen. Zudem animiert es zum Nachmachen der einen oder anderen Selbstmacherei.- Just a short note: Wer ein Buch wie John Seymors "Leben auf dem Lande" sucht, ist hier nicht richtig. Der sollte sich dann eben John Seymors Buch kaufen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Wirklich sehr amüsant,
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Dieses Buch finde ich richtig gelungen. Einserseits sehr locker und lustig geschrieben, andererseits prall gefüllt mit vielen Tipps/Ideen/Anregungen rund ums Selbermachen. Auch ich habe mich anstiften lassen und überlege ständig, was ich (noch) alles selber machen könnte.Es sind nicht wirklich Rezepte und Anleitungen enthalten, dafür aber viele Blogadressen, Buchtitel u.ä., die zum weiteren Stöbern einladen. Gerade für die kommende Urlaubszeit eine kurzweilige Lektüre. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Selbstmach-Jahr,
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Die Journalistin Susanne beschließt nach langen Tagen im Büro und ausschließlich Kopfarbeit, sich ein Jahr lang auf ein Selbermach-Jahr einzulaßen. Ein Jahr, indem sie versucht, vieles von dem, was einfach herzustellen ist, selber zu gestalten bzw. sich neue Techniken dazu anzueignen. Die Ausrede "Das kann ich nicht!"gilt nicht mehr.Dabei gelten fünf einfache Regeln für sie: 1. Meinen Lebensstandard will ich beibehalten. 2. Dinge, die ich selber machen kann, kaufe ich nicht, sondern mache sie auch selber. 3. Was einfach geht, mache ich grundsätzlich und das ganze Jahr über. 4. Was schwieriger ist, probiere ich und lasse mir eventuell helfen. 5. Nur was mich wirklich unglücklich macht, darf ich sein lassen. So beginnt sie nach einigen Startschwierigkeiten, erst am Wochenende und dann auch nach Feierabend damit, Brot zu backen, einen Garten anzulegen, Seife selber zu machen und und und. Dabei wird sie zu einer passionierten Selbermacherin, die nach dem Jahr zwar viel mehr selbst kann, in einiger Hinsicht aber auch froh ist, wieder auch auf gekaufte Dinge zurückgreifen zu können, in ihrn Fall, das geliebte leckere Bio-Brot, das einfach herrlich und dann doch besser schmeckt, als das von ihr gemachte. Neben den einzelnen Kapiteln, in denen sie beschriebt, was sie mit ihren Händen gemacht hat und die eher aufzählend sind, fand ich ein paar ihrer Aussagen sehr gut beobachtet. Eine der Aussagen mit denen sie sich beschäftigt, ist warum in den letzten paar Jahren, der Selbstmach-Trend so stark um sich gegriffen hat und welche Motivation bei ihr dahintersteckt. Sicherlich kommt bei ihr auch als ein Auslöser die Unlust am ausschließlichen Konsumieren zu tage, aber ansonsten ist es die einfache Lust die Hände zu benutzen bei einem Job, der sie ausschließlich mit dem Computer und mit dem Erfassen von Texten befassen läßt. Und sich runterkocht auf die Aussage "Es macht einfach Spaß". Die andere Frage, die sie kurz auch beschäftigt ist, dass einige der Frauen, die nun mehr selber-machen, das mit dem Ziel verfolgen, ihren day-job aufzugeben, um nur noch Handarbeiten zu können und damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Allerdings sind das meistens Frauen, die leider aus eher schlecht bezahlten und nicht zufriedenstellenden Jobs kommen, für die das eine Alternative darstellt. Wie einige der jungen Strick-Designerinnen, die nun selbstständig ist, dafür aber auch 16 Stunden am Tag strickt. Eine weitere Aussage, die ich leider ebenfalls vorbehaltlos bejahe ist, dass selbermachen auch viel Freizeit in Anspruch nimmt. Zeit, die man sonst eher mit dem Treffen von Freunden, Fernsehen oder in meinem Fall wo eher mit dem Surfen im Internet verbracht hätte. So ertappe ich mich häufig mit der Frage, ob ich Samstag lieber ausgehe oder dann doch Nadeln klappernd mit einem Strickstück und dem Mann an meiner Seite den Abend verbringe... (...) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das Buch für alle, die NICHT gern selbermachen...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte (Taschenbuch)
Susanne Klingners Buch kann zu Mißverständnissen beim Kauf führen. Wer sich hier viele Selbstmach-Anleitungen erhofft, liegt falsch und wird enttäuscht.Ich glaube, das Buch ist eigentlich für die geschrieben, die bisher noch nie, eher selten oder gar nur unter Zwang etwas selbstgemacht (gebacken, gekocht, genäht, gebastelt, gegärtnert, gehämmert...) haben. Für die ist das Buch eine äußerst amüsante Entdeckungsreise in die große weite Welt der Kreativität. Frech geschrieben, mit genügend Selbstironie - doch, das kann man herrlich abends weglesen (ist auch Nachttisch-geeignet!). Und ab und zu denkt man dann vielleicht sogar über das eigene Einkaufsverhalten nach und läßt sich ein bißchen verführen, vielleicht doch mal wieder den Herd oder Backofen anzuwerfen oder in ein Burda-Nähheft reinzuschauen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte: 365 Tag, 2 Hände, 66 Projekte von Susanne Klingner (Taschenbuch - 19. Mai 2011)
EUR 8,99
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