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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prometheus- werden wir uns retten ?
Sven Böttcher - der neue Frank Schätzing ?
Sie glauben sich auszukennen im Wirrwarr des Klimas und Wetters von heute ?
El Nino ist Ihnen durchaus ein Begriff ?
Glauben Sie mir , sie wissen nichts von alle dem was uns erwarten könnte ....

Präzise, gekonnt amüsant, knall hart recherchiert sind die wichtigsten Attribute die...
Veröffentlicht am 5. März 2011 von Bücherfee

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Ökothriller, aber etwas langatmig
Ein gut recherchierter, intelligenter Krimi und dazu noch gut geschriebener Ökothriller, dazu noch von einem deutschen Autor. Was will man mehr ?
Ein Thriller, der betroffen macht, nachdenken läßt über unsere Wohlstandsgesellschaft und dem Gefälle zwischen Arm und Reich.

Aber leider ging dem Thriller irgendwann die Luft aus: Der...
Vor 21 Monaten von dieleseratz veröffentlicht


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prometheus- werden wir uns retten ?, 5. März 2011
Von 
Bücherfee - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Prophezeiung: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Sven Böttcher - der neue Frank Schätzing ?
Sie glauben sich auszukennen im Wirrwarr des Klimas und Wetters von heute ?
El Nino ist Ihnen durchaus ein Begriff ?
Glauben Sie mir , sie wissen nichts von alle dem was uns erwarten könnte ....

Präzise, gekonnt amüsant, knall hart recherchiert sind die wichtigsten Attribute die dieser Roman verdient.

Optisch macht das Cover mit dem schwarzen Hintergrund und der flammenden Erdkugel einen guten Eindruck. Cool und sachlich lautet hier die Devise.
Die jeweiligen Hauptkapitel sind namentlich unterteilt und mit Zitaten gespickt. Nicht zu jedem Zitat kann der Leser einen sofortigen Bezug herstellen, dennoch lockern sie den Stil auf und passen einfach.

In 59 kleinen Kapiteln lässt Herr Böttcher den Leser an der Geschichte von Mavie Heller teilhaben.
Die Handlungen spielen an ganz verschiedenen Orten. Diese werden visualisiert durch Beschreibungen die man als Leser jederzeit nachvollziehen kann. Kleine Details , die zunächst unwichtig erscheinen setzen das Puzzle zusammen, machen aus dem Kleinen das große Ganze. Der Wechsel zwischen den Orten gestaltet sich fließend wie die Geschichte selbst.

Die Personen werden klar und authentisch gezeichnet. Ihre Stärken und Schwächen werden erwähnt, machen sie menschlich ohne übertrieben zu wirken.
Das hin und wieder ein Klischee zum Tragen kommt sieht man dem Autor nur zu gerne nach, irgendwo enthält doch fast jede Geschichte ein bisschen Klischee, oder ?
Das die Personen teilweise sehr gegensätzlich in sich sind gibt den Handlungen den nötigen Pfeffer.
Randfiguren, die in jedem guten Roman vorhanden sind bleiben wie so oft nur blass gezeichnet und erleichtern dem Leser die Unterscheidung zwischen Wichtig und Unwichtig.
Zwar ist dieses nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich stört aber den Erzählfluss der Geschichte nicht weiter.

Gespickt ist die Handlung wie es sich bei diesem Thema gehört mit Zahlen, Daten und Fakten.
Eine kleine Klimakunde ist sicherlich das Mindeste was den Leser hier erwartet.
Die Abkürzungen und Fachtermini sind daher nichts für den anspruchslosen Leser, der Sprachstil hat manchmal den Touch Dozent für alle Fälle".
Man wird hier als Leser schon so manches mal geistig auf die Probe gestellt und dazu animiert den Geist jonglieren zu lassen, um den Ausführungen auch folgen zu können.
Dennoch finde ich hat der Autor ist genau das richtige Maß zwischen Fakten und Fiktion gefunden. Man wird nicht von Fachtermin erschlagen aber auch nicht mit Fiktion die nichts besagt gelangweilt.
Futuristisch angehauchte Gegenstände(Kennen Sie schon einen iAm ? ) und Handlungsweisen unterstützen dabei die Aussage des Autors und geben dem Roman einen fiktionalen Charme".
Das macht meiner Meinung nach genau den Reiz dieses Romans aus, die richtige Mischung.
Spannend erzählt der Autor die Ereignisse rund um das Klimaprogramm Prometheus ,mal flacht die Handlung ab um im richtigen Moment wieder an Fahrt zu gewinnen und das Buch in einen richtigen Page Turner zu verwandeln.
Sven Böttcher versteht es offene Fragen zu klären aber auch gleichzeitig nicht zuviel preiszugeben, damit die Umstände nicht vorhersehbar und die Geschichte berechenbar wird.
Der zwischendurch lockere Sprachstil der einzelnen Figuren, der teils bissige Humor gewinnt dem Roman auch eine amüsante Seite ab.
So ist es nicht der pure Thrill der im Vordergrund steht.
Hier sehe ich einen weiteren Pluspunkt des Romans der meiner Meinung dazu beiträgt ihn für die Leser so außergewöhnlich zu machen.
Man hat bei Herrn Böttcher nicht das Gefühl das er DEN Thriller um jeden Preis will.
Er baut die Handlung langsam und konstant auf, setzt Akzente wo sie hingehören und lässt der Geschichte den nötigen Raum den sie braucht um zu begeistern, Neugier zu wecken, Spannung und Interesse zu halten und auf den Punkt zu bringen.
Längen ? Kennt dieser Roman nicht.
Sven Böttcher braucht keine 1000 Seiten um zu sagen ( ja zu prophezeien") wie es mit unserer Erde wohl weiter geht.

FAZIT:
Das sind die Art Romane die wir Leser brauchen.
Eine gute Mischung aus Thriller, Fiktion und Wissenswertem mit interessanten Personen und guter Handlung.
Volle Punktzahl für ein Highlight des Jahres 2011. Und auf jeden Fall ein Autor dessen Name man sich merken sollte.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein weiterer Klimathriller, 25. Februar 2011
Von 
Marius (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Prophezeiung: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Spätestens seit Als Gore und Frank Schätzings 'Der Schwarm' ist einigen Buchautoren klar geworden, dass in den Thema Klimawandel und Natur viel Material für Klimathriller steckt. Auch Sven Böttcher hat seinen Beitrag zum boomenden Genre geleistet und 'Prophezeiung' geschrieben. Beim Blick auf das Artwork und des Titels könnten manche Leser irritiert werden, denkt man beim Anblick des Buches doch eher an einen religiös inspirierten Roman. Diese Befürchtungen bewahrheiten sich bei der Lektüre des Romans jedoch nicht und den Leser erwartet eine rasante Fahrt quer durch alle möglichen Klima- und Katastrophenszenarien:
Die junge Klimatologin Mavie Heller hat es geschafft ' sie zieht von Hamburg in die Vereinigten Staaten, um dort am Klimaprogramm des deutschen Forschers Fritz Eisele teilzunehmen. Dieser gilt als charismatischer Klimaschützer und Vordenker einer neuen Welt. Er hat einflussreiche Freunde und will die Vergangenheit und Zukunft unserer klimatischen Geschichte erforschen. Dafür wurde der Computer Prometheus ersonnen, der die Klimadaten sammelt. Doch bereits muss Mavie eine schmerzliche Erkenntnis machen: Prometheus sammelt nicht nur die Daten der Vergangenheit, sondern trifft auch Voraussagen für die Zukunft ' und diese sind katastrophal! Als Mavie mit diesen alarmierenden Daten an die Öffentlichkeit gehen will, wird ihr gekündigt und ihre beste Freundin, der sie vom Prometheus-Programm erzählte, stirbt auf mysteriöse Weise. Es scheint ganz so, als ob von oberster Stelle verhindert werden soll, dass die unbequeme Wahrheit publik wird ' doch Mavie nimmt den Kampf auf '

Sven Böttcher hat einen Thriller geschrieben, der gottseidank den Fehler vermeidet, zu viel zu wollen. Statt ein weltumfassendes Panorma des Niedergangs und des Chaos zu zeichnen, welches infolge des Klimawandels entsteht, legt er den Fokus auf Mavie und ihr Umfeld. Er beschreibt hauptsächlich den Kampf der Klimatologin gegen die undurchsichtigen Gegner und das Wetter und zeigt auf, wie das sich wandelnde Wetter in ganz Deutschland zu Chaos und Überlebenskämpfen führt.
Als Manko empfand ich nur teilweise die auch bereits von Vorrezensenten kritisierte Sprache beziehungsweise das Wissen, das Böttcher manchmal voraussetzt. Manche Passagen sind einfach gnadenlos vom technischen Terminus durchdrungen und ließen mich manchmal etwas ratlos zurück. Eine einfachere Sprache sowie etwas mehr Erklärungen hätten dem Buch an manchen Stellen durchaus gut getan!

Insgesamt ist 'Prophezeiung' ein ziemlich gut lesbarer Klimathriller, der für mich allerdings keine völlig runde Sache war, weshalb es von mir nur vier von fünf Sternen gibt!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prophezeiung, 9. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Prophezeiung: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Was wäre, wenn in den nächsten 5- 10 Jahren der Klimawandel schon wesentlich deutlicher zu spüren ist, wenn frühlingshafte Temperaturen Anfang Januar Usus sind , Mücken und Zecken sich explosionsartig vermehrt haben, und an den Küsten der Nord- und Ostsee sich Feuerquallenteppiche ausbreiten?

Damit nicht genug, verheerende Regenfälle an den beiden Küsten, sowie in Nord- und Mitteleuropa führen zu massiven Überschwemmungen, dafür herrscht in ganz Afrika sowie Mittel- und Südamerika eine Dürre. Millionen Menschen sterben, die anderen flüchten und verteidigen ihr Leben mit Gewalt.

Das letztere ein Horrorszenario! Aber genau dieses sagt ein neues, zuverlässiges Prognoseprogramm mit dem Namen 'Prometheus' voraus. Mavie Heller, Klimaforscherin und neueste Mitarbeiterin des streng geheimen IIOC auf La Palma verschafft sich , zugegeben unberechtigter Weise, Zugang zu diesem Programm, kann ein paar Daten auf ihrem Mem-Stick speichern und ihrer besten Freundin Helen, Journalistin in Hamburg, davon berichten, bevor sie vom Leiter des Instituts Bjarne Gerritsen und Thilo Beck gefeuert wird und sich schnurstracks auf dem Weg zurück nach Hamburg befindet. Dort angekommen wird sie von Helens Bruder Philipp über den Unfalltod der Freundin unterrichtet. Sie vermutet sofort einen Anschlag auf ihre Freundin, hat nicht Thilo Beck ihr iAm. Auf der Suche nach den Hintermännern schliesst sich ihr Phillip an, ihr Weg führt sie nach Rotterdam und weiter nach Südfrankreich, dort hoffen sie mit Hilfe des exzentrischen Nobelpreisträgers Leland Millet 'Prometheus' der Weltöffentlichkeit bekannt zu geben, um sie zu warnen. Das indes tun schon andere'.

Ein rasant geschriebener Ökothriller dem ich leider nur fünf Sterne geben kann. (Er hätte mehr verdient!) Der Autor hat nicht nur einen sehr mitreißenden Schreibstil sondern präsentiert ganz geschickt Tatsachen, Spekulationen und Irrtümer. Er räumt durch seine unterschiedlichen Haupt ' und Nebenprotagonisten den Forschern, Profitgeiern und Ökoterroristen genügen Raum ein. Die wissenschaftliche These des Klimawandels wird ebenso erwähnt wie die daraus von der Weltwirtschaft, diversen Klimaschutzrepräsentanten, Politikern etc. geschürte Panikmache. Fehlinterpretationen der wissenschaftlichen Ergebnisse zur Erforschung des Klimawandels werden geschickt von Politik und Wirtschaft manipuliert und ich denke das trifft nicht nur auf diesen fiktiven Roman zu sondern ebenso in der Realität. Die indirekte Stellungnahme des Autors gefällt mir ganz besonders, ebenso wie die sehr gute Recherche zu diesem Thema und die fiktiven technischen Neuerungen.

Ein klasse Roman den ich sehr gerne weiterempfehle!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestseller-Kandidat, 20. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Prophezeiung: Thriller (Gebundene Ausgabe)
'Der Schwarm' hat Konkurrenz bekommen!

Ohne näher auf den Inhalt von 'Prophezeiung' eingehen zu wollen, muss ich sagen, dass Sven Böttcher die für uns alle so präsente und trotzdem gern in den Hintergrund, in die Grauzone hinter den 'wirklich wichtigen Dingen' gedrängt Problematik auf großartige Weise aufgreift.

Natürlich sind wir uns alle der Gefahr bewusst, die wir mit unserem Wirtschaften mit den von der Natur gegeben Ressourcen, oder besser dem eben Nicht-Wirtschaften, sondern dem Verschwenden, heraufbeschwören. Doch seien wir mal ehrlich, in zu vielen teils auch großen und genialen Köpfen herrscht der Gedanke vor: nach mir die Sintflut. Solange wir nicht direkt betroffen sind, haben wir ja noch alle Zeit der Welt uns Gedanken zu machen, ob und wie wir unseren Kindern eine Welt hinterlassen wollen und können, die ein Weiterleben möglich macht.

Viel schneller als erwartet hat Sven Böttcher den Zeitpunkt herbeigebracht, an dem der Menschheit - v.a. den Bewohnern der gemäßigten Breiten, was also gerade uns Mitteleuropäer besonders betrifft, und den Bewohnern der äquatorialen Gebiete Naturkatastrohen bislang ungeahnten Ausmaßes ins Haus stehen. Sintflutartige Regenfälle im Norden, monatelange Dürre am Äquator, 600 bis 800 Millionen Tote.

Im Normalfall müssten wir das alles mehr oder weniger unwissend auf uns zu kommen lassen, Wettervorhersagen für ein paar Tage, wie wir sie kennen, können das Ausmaß der Katastrophe schlicht und einfach nicht darstellen. Irgendwann wird der Himmel über Europa seine Schleußen schon wieder schließen. So ein paar Tage oder wenige Wochen Regen haben ja noch nie größeren Schaden angerichtet. Nur dumm, dass diesmal auf Grundlage eines eigentlich nicht existierenden Prognoseprogrammes einer eigentlich nicht existierenden Forschungseinrichtung schon seit Längerem bekannt ist, dass es eben nicht nur wenige Tage oder Wochen regnen bzw. am Äquator nicht regnen wird. Und wie sollte es anders sein: gerade dieses Wissen wird von den wenigen Wissenschaftlern die das Programm kennen, geheim gehalten.

Keine Frage - Panik verhindern ist ein guter Gedank. Menschen neigen zu völlig abstrusem Verhalten wenn es um ihr Leben geht, durchdachte und geplante Evakuierungen funktionieren in Krisenzeiten nur selten bis nie. Aber ist es wirklich die Lösung, die Menschen im Unklaren und damit einfach ihrem Schicksal - welches mehrere hundert Millionen Tote bedeutet - zu überlassen?

Irgendwie kommt die Wahrheit immer ans Licht, fraglich ist nur - auf welche Weise? Und wie sind die Menschen bereit, auf derartige Informationen zu reagieren? Denkt jeder zuerst an sich selbst oder sollte es in Zeiten globaler Katastrophen wirklich einmal funktionieren, dass die Menschheit in ihrer Gesamtheit zusammensteht und denjenigen Hilfe in einem bislang unbekannten Ausmaß zukommen lässt, die dieser Hilfe in Zeiten extremer Not bedürfen?

'Prophezeiung' stellt die Gegebenheiten, die uns bzw. unsere Nachfahren in Zukunft mit nahezu absoluter Sicherheit, wenn auch vielleicht nicht in derart drastischen wie den beschriebenen Ausmaßen, treffen werden, mit unglaublicher Überzeugungskraft und erschreckender Klarheit dar. Nichts wird beschönigt, nichts verheimlicht, Fakten auf Fakten werden aufgezählt. Sven Böttcher hat nicht davor zurückgescheut aufzuzeigen, dass einige wenige Menschen Wissen zurückhalten und damit skrupellos das Leben von Millionen aufs Spiel setzen. Die Beschreibung der agierenden Charaktere ist gelungen, von der jungen, neugierigen und noch ihre Ideale verfolgenden Mavie über den zunächst abweisenden, undurchschaubaren Thilo Beck bis zum exzentrischen, egoistischen und selbstherrlichen Leeland Milett. Alle überzeugen in ihrer Rolle, tragen ihren Teil zum gelungenen und meiner Ansicht nach voraussichtlichen Bestseller 'Prophezeiung' bei.

Ungeachtet der Tatsache, dass ich persönlich derart kritische, weil wohl in Zukunft wahrwerdende Geschichten, mit großem Interesse verschlinge, wird es sicher auch Personen geben, die mit der Materie des Buches nichts anfangen können. Sei es, weil ihnen die doch recht zahlreich vorkommenden Fachausdrücke die Lesefreude vermiesen, wobei ich der Ansicht bis, dass man ein derart heikles Thema nunmal nicht mit dem Wortschatz eines 10-Jährigen beschreiben kann und sich der Leser durchaus auch mal ein paar Gedanken neben der eigentlichen Erzählung machen sollte, sei es, weil derartige 'Zukunftsspinnerei' in ihr auch so sorgloses Leben - nach mir die Sintflut - nicht hineinpasst. Dennoch, oder gerade deshalb finde ich, dass die Menschheit generell besser darüber informiert werden sollte, was uns bevorsteht. Globale Erwärmung hin oder her - so richtig etwas darunter vorstellen kann sich niemand. Und wenn dann anhand der regional doch sehr kalten Winter in den letzten Jahren ein süffisantes Grinsen aufgesetzt wird, und man von 'Das soll Erderwärmung sein? Alles Panikmache!' redet, dann hege ich reelle Zweifel an der Intelligenz mancher Menschen!

Prophezeiung zeigt hier auf, welches Ausmaß die 'globale Erwärmung' haben kann, vielleicht sollte man das Buch zur Pflichtlektüre an Schulen erklären, damit wenigstens die junge Generation von dem verbreiteten Irrglauben abkommt, wenn es kälter würde, spräche dies ja gerade gegen die globale Erwärmung und man könne sich jegliche Klimaschutzmaßnahmen, die ja so unbequem sind und noch dazu haufenweise Steuergelder verschlingen, absolut sparen.

'Aufklärung' ist das Stichwort! Noch weiß der Großteil der Bevölkerung nicht, was in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten auf die Erde zukommt. Und noch mehr Menschen wissen nicht, was sie dagegen tun können.

Einen kleinen Beitrag kann 'Prophezeiung' leisten, auch wenn die geschilderten Geschehnisse - noch - reine Fiktion sind. Hoffen wir, dass wir rechtzeitig umdenken und entsprechend handeln können, damit die 'Prophezeiung' nicht tatsächlich eines Tages Wirklichkeit wird!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Action, 29. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Prophezeiung: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Mavie, Spezialistin auf dem Gebiet der Eiskernerforschung, erhält ein neues Jobangebot. Und das nicht von irgendeinem Institut, sondern den geheimnisvollen IICO (International Institute for Climate Observation). Deren Arbeit ist so geheim, dass sie nur ganz wenigen Personen Deren Arbeit ist so geheim, dass sie nur ganz wenigen Personen davon erzählen darf. Auf La Palma, ihrer neuen Arbeitsstätte fühlt sie sich nicht ganz zu Hause. Ihr neuer Kollege Thilo Beck bleibt undurchsichtig und gibt ihr nur Arbeiten unter ihrem Niveau. Da Geduld nicht zu den Stärken von Mavie zählen, beschließt sie selbst herauszufinden, an was großem das Institut arbeitet. Sie findet ein Computerprogramm, was genau das Wetter berechnen kann und wieviele Opfer Naturkatastrophen mitsichbringen werden. Für die kommenden Monate wird Regen und Überschwemmungen für den Norden und Dürre für den Süden vorausgesagt mit Millionen von Opfern. Diese Entdeckung kann Mavie natürlich nicht für sich behalten. Ihre Spioniererei wird entdeckt und sie entlassen. Aber ihre Entdekcung zieht weite Kreise. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, auch Mavies Leben.

Ein wirklich spannender Roman, der sich sehr gut liest trotz einiger unbekannter wissenschaftlicher Begriffe. Dadurch gewinnt er aber auch an Authenzität. Mavie ist eine willensstarke Frau, die manchmal nicht an die Konsequenzen ihres Handeln denkt. Und dabei manchmal eine große Naivität ausstrahlt. aber das macht sie sympathisch. Aber nicht nur den Charakter von Mavie zeichnet Sven Böttcher sehr detailreich, sondern auch ihren Vater Edward, der liebende Verschwörungstheoretiker mit eigenem Bunker und Phillip, der auf ihrer Seite stehende Held, der doch so anders ist als sie. Besonders die Geplänkel zwischen Mavie und Phillip haben mir gut gefallen und waren eine gute Ablenkung zu der ganzen Endzeitstimmung.

Die Spannung hält sich im ganzen Roman, vor allem durch den Zeitdruck und den Verfolgern, wobei man nie genau weiß wen man trauen kann.

Einen kleinen Abzug gibts dennoch. Böttcher siedelt den Roman in sehr naher Zukunft an, was eigentlich dazu führern müsste, dass es für den Leser sich sehr real anfühlen müsste. Aber durch die ganze Action und Liebesgeschichte, die sehr in den Vordergrund rücken, wirkte es für eher wie ein guter Thriller und nicht wie eine baldige reale Endzeitvision.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und durchaus vorstellbar!, 25. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Prophezeiung: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt:

Einige Jahre in die Zukunft - keine großen Unterschiede zu heute. Die junge Klimaforscherin Mavie Heller ist im Aufbruch zu ihrem neuen Job, am IICO, einem offiziell gar nicht existierenden Klimaforschungsprojekt auf den Kanaren. Schon kurz nach ihrer Ankunft loggt sie sich entgegen ihrer Anweisungen in das dortige Datensystem Prometheus ein und ist schockiert! Offensichtlich ist Prometheus in der Lage, viel genauer als jedes bisherige Prognosesystem, Wetter- und Klimadaten sowie weitere Reaktionen zu berechnen - und das System sagt eine weltweite Katastrophe voraus, die hunderte von Millionen Menschen das Leben kosten wird. Und das nicht in einigen Jahrzehnten, sondern es beginnt schon jetzt! Im Norden fängt es an, ohne Unterlass zu regnen, im Süden ist mit einer Dürre bisher unbekannten Ausmaßes zu rechnen. Aber offensichtlich haben die Verantwortlichen des Instituts beschlossen, keine Warnung an die Öffentlichkeit zu geben.

Mavie kann dies nicht akzeptieren und forscht weiter nach. Als ihre Freundin Helen, die sie als Journalistin um Hilfe gebeten hat, bei einem fragwürdigen Unfall ums Leben kommt, wird Mavie klar, dass Prometheus offensichtlich kein Hirngespinst ist und von einigen Leuten unter allen Umständen geheim gehalten werden soll. Mithilfe von Helens Bruder Philipp gelingt es Mavie, den ehemaligen Nobelpreisträger Leland Millet als Sprachrohr einzusetzen, um die Welt zu informieren. Gleichzeitig gelangen die Daten zu einer Gruppe Öko-Aktivisten, die die Botschaft auf ihre Art verbreiten und die weltweite Angst schüren. Doch liegt die Prometheus-Prophezeiung überhaupt richtig? Und wenn, gibt es eine Möglichkeit, die drohende Katastrophe aufzuhalten oder ist es schon zu spät?

Meine Meinung:

Ein erschreckend realistischer Öko-Wirtschafts-Polit-Thriller. Auch für Laien in Sachen Klimaforschung durchaus nachvollziehbar und gut leserlich geschrieben, schildert das Buch weniger die Folgen, die sich aus derartigen Wetterkatastrophen direkt für die Menschen ergeben, sondern vielmehr die politischen und egoistischen Machtkämpfe, die sich im Hintergrund abspielen könnten. Dies nicht einmal auf Ebene von Regierungen, sondern dargestellt anhand einzelner einflussreicher Menschen mit ganz eigenen Motiven, die die drohende Katastrophe entsprechend ihren Zielen ausnutzen und die Welt manipulieren. Kein Buch für Fans von Endzeit-Szenarien, sondern vielmehr was für Verschwörungstheoretiker!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die große Klimakatastrophe, 23. Februar 2011
Von 
S. Hennig "Bücherfan" (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Prophezeiung: Thriller (Gebundene Ausgabe)
"Prophezeiung" heißt der neue Öko-Thriller von Sven Böttcher. Aber die Prophezeiung kommt nicht aus der biblischen oder esoterischen Ecke, sondern aus den Reihen der Wissenschaftler und Techniker. Der Autor versteht es, bekannte Fakten über das Klima und das Wetter mit fiktiven Supertechniken und fiktiven Theorien zu einem sehr realistisch erscheinendem Szenario zu verbinden.

In einem flotten frischen Stil beschreibt der Autor nicht nur die ganz besonderen Charaktere. Er lässt auch die Handlung mit immer wieder unerwarteten Wendungen fesselnd und spannend weiterlaufen. Der Autor versäumt aber nicht, trotz aller Fiktion das Bewußtsein für die Entwicklung unseres Planetens und der Vorbereitung auf sich entwickelnde Klimaveränderungen zu schärfen.

Hauptperson ist Mavie Heller. Sie ist Wissenschaftlerin und bekommt einen Job bei der geheimnisvollen IICO angeboten. Die IICO ist eine geheimnisvolle Organisation, die sich mit Wetterforschung befasst, aber aufgrund ihrer Geheimhaltung bei vielen Menschen eher als Mythos angesehen wird. Und die Organisation sorgt gut dafür, dass es dabei bleibt. Mavies ehemaliger Professor Fritz Eisele hat sie für diesen Job empfohlen. Schon kurz nach ihrem Einstieg merkt Mavie, dass der Supercomputer Prometheus mehr kann, als man ihr anvertrauen will. Als sie die Wetterprognosen heimlich erkundet, stößt sie auf Erschreckendes: innerhalb weniger Tage wird es nördlich des Äquators Dauerregen und extreme Überschwemmungen geben, und südlich des Äquators extreme Dürre. Hunderte Millionen Menschen werden voraussichtlich sterben. Diese Daten will Mavie um jeden Preis an die Öffentlichkeit bringen. Doch die IICO wird das nicht einfach zulassen...

"Prophezeiung" ist ein solider Thriller, der auch den eher nichttechnisch und weniger ökologisch interessierten Thriller-Fans gut gefallen wird. Das Buch lebt von den Charakteren und den "Was wäre wenn"- Situationen, die sehr realistisch und glaubhaft vom Autor geschildert werden. Mir gefällt dieser Thriller jedenfalls ausgezeichnet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feuerquallen in der Elbe!, 26. Februar 2011
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Prophezeiung: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Mavie Heller, eine junge Klimaforscherin aus Hamburg kann eigentlich mit ihrem Leben ganz zufrieden sein. Sie hat einen gesicherten Arbeitsplatz, gute Freunde und eine tolle Wohnung. Trotzdem überlegt sie nicht lange und sagt zu, als ihr ehemaliger Professor und Mentor Fritz Eisele ihr zu einem Job im streng geheimen International Institute for Climate Observation (kurz: IICO) verhilft. Schon bald darauf sitzt Mavie im Flieger auf dem Weg nach La Palma. Der Vertrag, den sie unterschreibt, verpflichtet sie zur absoluten Geheimhaltung und würde bei Nichteinhaltung empfindliche Strafen nach sich ziehen. Aber Mavie freut sich so über ihre neue Arbeit, dass sie nicht weiter darüber nachdenkt und unterschreibt.

Die meisten ihrer neuen Mitarbeiter begegnen ihr mit kühler Distanz. Ihr Kollege Thilo Beck, der sie einarbeiten soll, behandelt sie zunächst wie eine Anfängerin und ändert sein Verhalten erst, als Mavie ganz energisch ihren Unmut äußert. Von ihrer direkten Art imponiert, stellt er ihr Prometheus vor - ein Prognoseprogramm welches für jeden Ort der Erde das Klima vorhersagen kann. Doch Mavie merkt schnell, dass Becks Erklärungen recht dürftig sind und nur an der Oberfläche kratzen.

Als sie eines abends länger als die anderen im Terminal bleibt, siegt ihre Neugierde und sie verschafft sich mit Hilfe von Becks ausspionierten Passwort vorzeitig Zutritt zum Programm. Was sie dort liest, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren. Prometheus sagt eine Katastrophe voraus, die 400 bis 800 Millionen Todesopfer fordern soll. Es gelingt Mavie, ein paar Daten abzuspeichern und ihre Freundin, die Journalistin Helen zu informieren. Allerdings bleibt ihr kleiner Ausflug nicht unentdeckt und erst recht nicht folgenlos. Man feuert sie fristlos und bevor sie das Institut verlässt, muss Mavie sich einer Leibesvisitation unterziehen lassen. Man hat an alles gedacht - sogar daran, die Zeugen aus dem Weg zu räumen. Denn als Mavie erfährt, dass Helen einen tödlichen Unfall hatte, ist sie überzeugt, dass jemand nachgeholfen hat.

Mit Hilfe von Helens Bruder Philipp steht Mavie vor der schier unlösbaren Aufgabe, die Menschen vor der Katastrophe zu warnen und ihre einzige Chance ist der überhebliche Nobelpreisträger Leland Milett. Doch die Gegenseite versucht mit aller Macht zu verhindern, dass die Prognose nach außen dringt ...

Auch wenn es zunächst so aussieht, als hätte ich mit meiner Zusammenfassung bereits den ganzen Inhalt verraten: Ich verrate nichts, was nicht auch im Klappentext steht. Für ein 400 Seiten starkes Buch ist das allerdings zugegebener Maßen recht viel. Aber ich gehe davon aus, dass der Verlag dadurch Leser ködern wollte, denn für mich hat der Thriller nicht die Spannung halten können, die der Klappentext vermuten ließ. Zu viele Längen, wissenschaftliche Erklärungen oder auch Wiederholungen haben das leider verhindert.

Etwas irritiert hat mich die fehlende Jahresangabe. Der Leser kann nur erahnen, dass die Geschichte in der nahen Zukunft spielt. Die Erderwärmung ist bei uns zwar bereits in vollem Gange, Feuerquallen in der Elbe, iAms oder so genannte Cops", Carbonpunkte, die der Bürger automatisch durch seinen täglichen Energieverbrauch sammelt, sind allerdings noch Zukunftsmusik. Die Vorstellung, all dies könnte bereits in einigen Jahren Wirklichkeit werden, ist nicht unbedingt sehr aufbauend - darüber zu lesen hat mich allerdings fasziniert.

Die Ausarbeitung der Figuren war etwas dürftig und Protagonistin Mavie hätten ein paar Gefühle mehr sicherlich gut gestanden. Da war mir sogar ihr etwas spleeniger Vater noch sympathischer als sie. Die Tatsache, dass man in Krisensituationen selbst dann untergeht, wenn man essenstechnisch vorgesorgt hat, hat mich noch sehr lange beschäftigt. Was nützt es, wenn man sich mit Konserven eingedeckt hat, die gut und gerne ein halbes Jahr und länger reichen würden, wenn niemand anderer dies getan hat? Wie lange hätte man seine Konserven für sich?

Alles in allem ist Prophezeiung" ein interessanter Ökothriller, der in Verbindung mit Politik natürlich ein heißes Eisen ist. Erschreckend ist es natürlich, den Spiegel der Gesellschaft vorgehalten zu bekommen, denn sie ist geprägt von Macht und Geld. Bleibt zu hoffen, dass die Prophezeiung niemals eintritt ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie wird das Wetter morgen?, 2. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Prophezeiung: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr spannender Klimathriller, der realistisch geschrieben ist. Es sieht so aus, als ob das Computersimulationsprogramm Prometheus exakt das Wetter voraussagen kann und dadurch sehr viele Menschen umkommen, wenn sie nicht gewarnt werden. Im Mittelpunkt steht eine Institution, bei der es um Macht und Geld geht und die auf keinen Fall die Menschen vor dem drohenden Chaos warnen will. Die Hauptprotagonisten Mavie und Philipp kommen sehr sympathisch rüber und man fiebert bis zum Buchende mit den beiden mit, ob sie es schaffen die Welt zu warnen. Sven Böttcher hat einen angenehmen Schreibstil und es wurde nie langweilig. Stück für Stück gibt der Autor mehr Details preis, so dass sich am Schluss alles aufklärt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Klimakatastrophe ist nah, 19. August 2011
Von 
SabrinaK1985 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Prophezeiung (Audio CD)
Die Auswirkungen des Klimawandels sind im Jahr 2014 deutlich zu spüren, große Hitzeperioden, sinnflutliche Regenschauer, und unkontrollierte Vermehrung von einigen Tierarten. Die Klimawissenschaftlerin Mavie Heller bekommt das Angebot in der geheimen Forschungsstation IICO auf La Palma mitzuarbeiten. Sie entdeckt ein Prognose-Programm, welches klimatische Weltuntergangsszenen vorraussagt. Doch das IICO will mit seinem Wissen nicht an die Öffentlichkeit gehen....

Das Hörbuch "Prophezeiung" wird von Heiko Deutschmann gelesen. Deutschmann liest klar und strukturiert, so dass der Lauscher ohne Probleme der Geschichte, mit gehaltvollem Inhalt, ohne Probleme folgen kann. Er versteht es die Story mit der gegebenen Dringlichkeit wiederzugeben. Die Angst, und all die anderen Emotionen der Protagonisten sind spürbar.

Sven Böttcher hat einen spannenden und rasanten Wissenschaftsthriller geschaffen, der einen das Grauen lehrt. Die Natur wendet sich gegen den Menschen und der Kampf ums Überleben nimmt seinen unvermeidlichen Lauf.

Zum Verständnis dieses Hörbuches ist zu sagen, dass hier auch einige wissenschaftliche Fachbegriffe genutzt werden, die man nicht immer ohne weiteres versteht. Einiges ergibt sich aus dem Kontext, und andere Begrifflichkeiten kann man ja immer noch im Internet nachlesen.

Eine Vielzahl von Protagonisten kommen im Laufe des Hörbuches vor, wobei Mavie Heller ganz klar die Hauptprotagonistin ist. Durch ihre Neugierde erfahren die Umweltaktivisten erst über die schrecklichen Umweltprognosen.
Aber auch Mavies Vater ist mir sehr ans Herz gewachsen, er ist ein wundervoller starrköpfiger und beeindruckender Protagonist, der versucht so autark wie möglich zu leben.

Der Hintergrund des Covers ist schwarz. Wir sehen eine brennende Sonne, über die sich der Schriftzug "Prophezeiung" zieht. Die CD`s sind im selben Design gestaltet.

Ein Hörerlebnis, dass fast so gut ist wie Frank Schätzings "Schwarm". Spannend, rasant und beängstigend realistisch.
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Prophezeiung: Thriller
Prophezeiung: Thriller von Sven Böttcher (Gebundene Ausgabe - 15. Februar 2011)
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