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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrliche Lebensbilanz
"Im Überschwang" heisst das Buch. Da denkt man zuerst an die überwältigende Karriere von Hannelore Elsner. Und natürlich lässt sie im Buch nochmal ihre ganzen schauspielerischen Stationen und Erfolge auf der Bühne und im Fernsehen Revue passieren. So kommen viele Kollegen und Weggefährten zur Sprache. Dem kürzlich verstorbenen...
Veröffentlicht am 21. Mai 2011 von Falk Müller

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Egotripp vom feinsten
Unter Ausserachtlassung eines bestehenden Vorurteiles, tauchte ich mit Neugierde gewappnet, in die illustre Lebenserinnerungen von Hannelore Elsner. Im Bewusstsein, dass Autobiografien sehr selten mit der Realität konform gehen, sehe ich Schönfärberein im Ego der diversen Autoren, mit einer gewissen Lockerheit entgegnen. So habe ich ab der Hälfte des...
Vor 6 Monaten von Eduard-Barry Umlauf veröffentlicht


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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrliche Lebensbilanz, 21. Mai 2011
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Im Überschwang: Aus meinem Leben (Gebundene Ausgabe)
"Im Überschwang" heisst das Buch. Da denkt man zuerst an die überwältigende Karriere von Hannelore Elsner. Und natürlich lässt sie im Buch nochmal ihre ganzen schauspielerischen Stationen und Erfolge auf der Bühne und im Fernsehen Revue passieren. So kommen viele Kollegen und Weggefährten zur Sprache. Dem kürzlich verstorbenen Bernd Eichinger widmet sie sogar eine zweiseitige Hommage.

Aber noch fast interessanter sind im Buch die privaten Ereignisse, die sie im Leben geprägt haben. Hierüber berichtet sie mit einer Ehrlichkeit und Offenheit, die für Menschen, die so wie sie in der Öffentlichkeit stehen, selten geworden ist. Z.B. der frühe Tuberkulosetod ihres Vaters mit gerade 40 Jahren. Zitat: "Ich glaube, dass mein Vater nicht sehr glücklich war und er von einem anderem Leben geträumt hat.Ich bin nie das Gefühl losgeworden, dass er aus der Welt geflohen ist."

Gegenüber der Mutter bedauert sie heute manche Eigenwilligkeit. So bekam sie 1972 ihre erste "Goldene Kamera". Ihre Mutter war natürlich sehr stolz auf sie und wäre gern zu der entsprechenden Festveranstaltung gekommen. Doch Hannelore Elsner lehnte das ab. Ein Jahr später starb ihre Mutter. Als sie deren Schränke ausräumte, fand sie auch ein schwarzes Abendkleid - unbenutzt. Die Mutter hatte es sich schon extra für den Abend gekauft.

Besonders bewegend geschildert auch die Frühgeburt ihres Sohnes Dominik - er kam 3 Monate zu früh auf die Welt. Zitat: " Er konnte nicht alleine atmen. Wenn er schrie, konnte man seine Schreie nicht hören. Ich sah nur sein kleines aufgerissenes Gesichtlein." Nach 3 Monaten zwischen Leben und Tod, und unbeschreiblichen Ängsten ihrerseits konnte sie ihn endlich wie ein richtiges Baby in den Arm nehmen. Es war der Tag, an dem er eigentlich hätte geboren werden sollen.

Es sind solche ergreifenden Geschichten, die dem Leser das Gefühl geben, nicht die Biographie eines Stars gelesen zu haben, sondern die Lebensgeschichte eines Menschen mit all ihren Höhen und Tiefen. Und die Ehrlichkeit, mit der sie über eigene Schicksalsschläge, Niederlagen und Fehler berichtet, kann auch anderen Menschen Mut und Kraft geben, sich der eigenen Lebensbilanz zu stellen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön ...., 26. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Im Überschwang: Aus meinem Leben (Audio CD)
Dieses Hörbuch ist ein echter Ohrenschmaus. Dass Hannelore Elsner es selber liest ist ein absolutes Muss, denn ihre Stimme und die Art und Weise ihres Vortrags sind genial. Inhaltlich hochinteressant erzählt sie anschaulich, humorvoll und offen voller Liebe zum Detail aus ihrem Leben. Sehr kurzweiliger, sinnlicher und berührender Hörgenuss - absolut empfehlenswert!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebenswund und lebenshungrig - Erinnern, Vergessen, Verzeihen, 30. Januar 2012
Von 
Michaela Hoevermann (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Im Überschwang: Aus meinem Leben (Gebundene Ausgabe)
Hannelore Elsner, das ist ein Name zu dem man fast nichts mehr sagen muss. Sie ist eine der herausragendsten deutschen Charakterdarstellerinnen und eine Koryphäe auf ihrem Gebiet. Etwa 50 Jahre lang steht sie nun schon auf der Bühne, macht Theater, Fernsehen und Filme. Gelobt werden ihre feinsinnige Art und Eleganz, aber auch die Zeitlosigkeit ihres Spiels und ihre ungemein erotische Ausstrahlung. Ihrer Wirkung auf andere ist sie sich wohl bewusst. Selbstsicher kokettiert sie mit ihrem Image, setzt ihre Stimme wirkungsvoll ein. Dabei bezaubert vor allem ihr offenes, herzliches Lachen. Das Cover ist ein Genuss! Besser hätte man sie nicht einfangen können.

Ihre Erinnerungen sind kraftvoll, berührend und mitreißend. Sie strotzen vor Leben. Genau wie ihre Verfasserin. Sie lässt ihre Leserinnen und Leser teilhaben an ihren sehr persönlichen Erinnerungen, nimmt sie mit auf die Reise zu den traurigsten, schmerzhaftesten Momenten ebenso wie zu Augenblicken der Freude und des Glücks. Dabei erzählt sie nicht unbedingt chronologisch, sondern eher assoziativ. Wie Puzzleteile fügen sich nach und nach die wichtigen Stationen ihres Lebens aneinander.

Es entsteht das Bild einer starken, aber auch sehr sensiblen Frau, unangepasst und individuell, aber auch verletzlich und melancholisch, warmherzig, mit viel Sinn für Humor und Lebensklugheit.

Aufgewachsen ist sie als lebensfrohes Mädchen in Bayern. Grüne Wiesen, ein lichter Himmel, Freiheit und das Gefühl, alles schaffen, alles erreichen zu können, das sind die Eindrücke ihrer Kindheit. Einen frühen Einschnitt gibt es, als ihr älterer Bruder im Alter von nur fünf Jahren stirbt, getroffen von amerikanischen Tieffliegern. 'In seinem kleinen Körper fand man sechs Patronen, die meine Mutter später in einem Leinensäckchen aufbewahrte, zusammen mit zwei winzigen Holzpferdchen". Eine Passage, die einem die Kehle zuschnürt. Da ist sie erst zwei Jahre alt. Sechs Jahre darauf verliert sie ihren Vater und den Großvater. Diese frühen, tiefgreifenden Verlusterfahrungen hinterlassen Spuren. Dazu kommt eine eher schwierige Mutter-Kind-Beziehung, denn wirklich warm wird sie mit ihrer Mutter nicht. Das Gefühl von Nähe und echter Verbundenheit will einfach nicht entstehen. Über Traurigkeit und Trauer wurde nicht gesprochen. An Umarmungen kann sie sich auch nicht erinnern. Die Zeiten waren andere.

Die Mutter hat es schwer, sich und die beiden Kinder, Hannelore und ihren jüngeren Bruder, ganz allein durchzubringen. Hannelore Elsner wird schließlich katholisch erzogen, geht aufs Internat. Als Teenager ist die Klosterschülerin eine ganz normale Jugendliche: unzufrieden mit ihrem Äußeren - denn eigentlich wäre sie lieber blond und groß - und natürlich viel zu selbstkritisch, wie man eben ist in der Pubertät. Sie läuft zwar umher mit gesenktem Blick, sehnt sich aber nach Aufmerksamkeit. Sie will angeschaut, will gesehen werden.

Und das wird sie. Auf der Straße wird sie entdeckt, steht mit 16 zum ersten Mal in Istanbul vor der Kamera und damit am Beginn einer faszinierenden Karriere. Den Gipfel ihrer Popularität erreicht Hannelore Elsner mit ihrer Rolle als Ermittlern Lea Sommer in der ARD-Serie "Die Kommissarin" (1994-2006). Zur Rolle ihres Lebens wird allerdings die Darstellung der Schriftstellerin Gisela Elsner in "Die Unberührbare" (2000), die die Kritik mit großer Begeisterung feiert. Sie verkörpert diese empfindsame Frau, die selbstzerstörerisch wie ein Fremdkörper in der Gesellschaft wirkt, mit faszinierender Authentizität. Es ist unmöglich, sich der Magie ihrer Darstellung zu entziehen.

In ihrem neuen Film "Das Blaue vom Himmel" (2011) steht erneut ein schwieriges, gesellschaftlich relevantes Thema im Zentrum: Alzheimer. Hannelore Elsner spielt Marga, eine Frau, die sich nicht einmal mehr sich selbst erkennt. Ihr Spiegelbild ist ihr so fremd und fern wie der Mond. "Sehen Sie die Alte? Wie die uns anblickt? Ekelhaft!", sagt sie, als sie neben ihrer Tochter steht und in den Spiegel blickt. Ihr Spiel ist intensiv und berührt. Vielleicht auch, weil es um eine Mutter-Tochter-Beziehung geht, bei der die Mutter der Tochter nie viel Gefühl entgegengebracht hat. Nun, im Alter, ist sie auf ihre Pflege und Fürsorge angewiesen. Beide Frauen finden schließlich einen Weg zueinander...

Hannelore Elsner ist eine kluge Frau, die erkennt, dass man letztendlich einsam ist und bleibt. Egal, von wie vielen Menschen man umgeben ist. Leben muss man schon allein, sagt sie. Sich aussöhnen mit dem Schicksal und dankbar sein dafür, dass man auf der Welt ist. Und das ist sie. Das spürt man in jeder Zeile, wenn sie ganz ohne Groll von denen berichtet, die ein Stück ihres Lebens mit ihr gemeinsam zurückgelegt haben, aber in der Gegenwart nicht mehr vorhanden sind. Man dürfe sich nicht wundstoßen an dem, was das Leben mit einem macht. Akzeptieren, es hinnehmen und damit umgehen, das ist vielleicht der Schlüssel, um in fortgeschrittenem Alter eine so ruhige, ausgeglichene, mit sich und dem Leben im Einklang stehende Frau zu sein. "Im Überschwang" bedeutet nicht nur, dass es nach oben geht. Die Ausschläge erfolgen letztendlich nach beiden Seiten: Von "Himmelhochjauchzend" bis "zu Tode betrübt" ist das gesamte Spektrum dabei.

Sie widmet das Buch ihrem Sohn Dominik, den sie über alles liebt. Zusammen mit ihrem Bruder bildet er ihre Familie. Er soll erfahren, wo er herkommt, ein Gefühl für seine Wurzeln bekommen und Einblick haben in das Innenleben seiner Mutter.

Acht Jahre hat sie gebraucht, sich zu entscheiden, ihr Leben auf Papier festzuhalten. Denn eigentlich spricht sie nicht gern über sie. Sie ist ein eher privater Mensch. Selbstentblößung? Das muss nicht sein. Umso verblüffender, mit welcher Offenheit sie uns alle nun teilhaben lässt an ihrem bewegten und bewegenden Leben. Zum Glück haben Verlag und Verleger sie immer mal wieder angestubst. Entstanden ist ein beeindruckendes, ein wunderbares Buch! Vielen Dank dafür.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In dieser Frau sorgt Intelligenz gepaart mit Erotik für eine magische Ausstrahlung., 22. November 2011
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Überschwang: Aus meinem Leben (Gebundene Ausgabe)
Die Schauspielerin Hannelore Elsner hatte ich Gelegenheit, auf der Frankfurter Buchmesse 2011 in Ihrem Einverständnis zu fotografieren. Ich beobachtete sie zunächst aus unmittelbarer Nähe als sie zum "Blauen Sofa" ging, um dort ihr Buch "Im Überschwang" vorzustellen.

Diese Frau strahlt geballte Weiblichkeit aus, obgleich (oder vielleicht weil) sie sehr zierlich ist. Die Proportionen ihres Körpers sind formvollendet und ihr Gesicht ist atemberaubend schön. Die Lippen sind voll, dabei sehr edel geformt und von leiser Ironie umspielt. Ihre Augen leuchten vor erotischer Intelligenz. Einen solchen Blick findet man bei einer sehr weiblichen wirkenden Frau selten.

Hannelore Elsner bewegt sich ein bisschen wie eine Löwin, sehr geschmeidig und zeitgleich majestätisch. Vom Sternzeichen ist die große Dame des Films eine Löwin und dass wird nicht nur in ihrem Gang, sondern auch in ihrem Lachen sichtbar. Dieser Frau können Männer meines Erachtens nicht widerstehen. Elsner verfügt über Magie und das beeindruckt mich neben ihrem schauspielerischen Können am meisten. Sie verfügt übrigens auch über Sprachmagie, wie das Buch dokumentiert.

Hier erzählt sie ihr Leben und erlaubt uns Lesern uns einen visuellen Eindruck von ihrer Vergangenheit, auch von ihrem persönlichen Gestern zu machen.

Ich beabsichtigte zunächst eine kurze Inhaltsangabe der Rezension voranzustellen, habe davon aber wieder Abstand genommen und mir überlegt, davon zu schreiben, was ich hinter Elsners Text erspürt habe. Sie fragt sich nicht von ungefähr gleich zu Beginn ihres Buches, ob sie viele kleine Geschichten oder eine chronologisch geordnete Lebensgeschichte erzählen soll und fragt sich auch, ob sie von allem, was sie prägte, Zeugnis geben soll, von den Landschaften, den Menschen und den Träumen. Sie weiß, wie sehr unsere Träume unser Leben bestimmen können.

Die nachdenkliche Autorin entscheidet sich im Grunde für alles und dies macht das Besondere an dieser Autobiographie aus. Filmfans kommen auf ihre Kosten, weil Elsner natürlich von ihren Filmen berichtet, auch erfährt man von ihren Liebesbeziehungen Aufschlussreiches, wobei Pikanterien nicht ihr Thema sind.

Mich haben die frühen Jahre dieser Frau besonders interessiert und hier ihre nicht unkomplizierte Kindheit, ihre Wunsch zu studieren, den sie sich nicht erfüllen konnte, aufgrund der ökonomisch schwierigen Situation ihrer alleinerziehenden Mutter, der Zufall, der sie den Beruf der Schauspielerin ergreifen ließ, jener Zufall, der sich als Chance erwies, die sie klug zu nutzen wusste.

Elsner schreibt nachdenklich, berichtet von ihrer Begabung, sich immer wieder neu zu erfinden und dem damit einhergehenden Bewusstsein für Achtsamkeit. Diese Begabung ist notwendig für eine Schauspielerin, um ihr Publikum nicht zu langweilen. Diese Begabung ist im Grunde für uns alle notwendig. Wer immer auf der gleichen Schiene fährt, ödet sein Umfeld an.

Hannelore Elsner ist mir sehr sympathisch, weil sie sich, trotz des Berufes der Schauspielerin, sehr um Authentizität bemüht. Sie ruht in sich und strahlt diese Ruhe auch aus. Vielleicht ist diese Ausgeglichenheit das tiefere Geheimnis ihrer unverbrüchlichen Erotik.......

Empfehlenswert.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schoenes Buch, 18. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Im Überschwang: Aus meinem Leben (Gebundene Ausgabe)
bin maennlicher Leser (sollte man hier vielleicht dazusagen da das Buch vielleicht eher Frauen als typische Kaeuferschicht anspricht) und auf H.E. durch die (spaet entdeckten Folgen von) "Die Kommisarin" aufmerksam geworden. In denen ich Sie angenehm, ansprechend fand als Frau, als Mensch.

Habe dann letzten Sommer das Buch gelesen, im Schwimmbad. Hat mir gut gefallen. Passte zum Eindruck den ich in der Krimiserie gewann - menschlich, fraulich, gut.

Eigentlich erzaehlt sie im Buch nichts uebermaessig Spektakulaeres. Aber ihre Geschichte. Liesst sich schoen. Weil die Autorin sich darin (erneut) als weder pruede noch flitchenhaft entpuppt. Keine pseudointellektuelle Designerbrille noch Modepueppchen. Erst recht kein Anhaengsel zum reichen Ehemann.. Sie beschreibt sich so, wie man sie sich vorstellt. Fuesse auf dem Boden aber Kopf, Gedanken, Gefuehle in den Wolken ;-)

Es handelt sich also (gottseidank) nicht um ein 'Frauenbuch'. Sondern, um ein Buch geschrieben von einer interessanten Menschin fuer interessierte Menschen. Rueckblick, Reflexion. Nicht weichgespuelt, mit aufrechter Haltung. Kann man empfehlen, besonders fuer besinnliche warme Sommerferienstunden.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Leben fern des roten Teppichs, 20. Mai 2011
Von 
Ulrich Groh (Mittelhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Im Überschwang: Aus meinem Leben (Gebundene Ausgabe)
Gewiss außer jedem Zweifel steht, dass es sich bei Hannelore Elsner um eine der profiliertesten wie auch talentiertesten Schauspielerinnen Deutschlands handelt, die auch schwierigste Charaktere mühelos zu meistern versteht. Bezweifelt werden darf aus guten Gründen jedoch immer, dass die Beherrschung eines Metiers auch zwangsläufig Qualitäten auf literarischem Gebiet in sich birgt, wofür es leider allzu viele Negativbeispiele gibt: Prominente, die ihren klangvollen Namen als Zugpferd für viel heiße Luft zwischen zwei Buchdeckeln benutzen, um sich eine zusätzliche Einnahmequelle zu sichern.

Bei Hannelore Elsner, der vielleicht Sinnlichsten unserer Actricen, verhält es sich wohltuend anders. Da schreibt eine Frau, die das Leben kennt sowie eine Frau, die es virtuos und unterhaltsam zu beschreiben weiß. Nicht nur die glamouröse Seite, die von den bunten Blättern der Republik nahezu ausschließlich präsentiert wird und die glauben zu machen scheint, dass es sich um einen Menschen handelt, der das Glück gepachtet und einzig ein Abonnement auf die Sonnenseite der Existenz hat. Nein - hier erzählt eine Vollblutfrau, die nicht nur zu genießen, sonder auch zu leiden weiß, die Schicksalsschläge wie Hinz und Kunz hinzunehmen hat(te), jedoch trotz aller Berge und Täler niemals die Lust am und auf das Leben verlor.
Mit einer unerwartet großen Portion Offenheit erhält der Leser überraschende Einblicke in ein pralles Leben voller Höhepunkte, Tragik, Komik sowie weichenstellender Momente, die diese Lektüre zum interessanten, durchaus aber auch berührenden Vergnügen machen - einem kurzweiligen Vergnügen, das eben auch jene Facetten nicht verschweigt, die die Yellowpress fern der roten Teppiche unter ebendiese zu kehren pflegt.

Eine große Schauspielerin lädt ein in ihr buntes Leben.
Ich bin dieser Einladung gefolgt und habe es nicht bereut.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinreißend., 16. Oktober 2011
Von 
Susanne Preusker "SP" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Überschwang: Aus meinem Leben (Gebundene Ausgabe)
Die Elsner - seit vielen Jahren eine fixe Größe in der hiesigen Kino-, Theater- und Fernsehlandschaft. Sie spielt hinreißend, mitreißend, manchmal kapriziös, meistens gut. Und nun läßt diese Elsner ihr Publikum teilhaben an ihrem Leben und erzählt dabei mit teilweise bestürzender Offenheit, mit Lebendigkeit und natürlich mit Überschwang. Sie erzählt, um dieses überstrapazierte Wort zu bemühen, ganz und gar authentisch: "Ich weiß gar nicht, wie ich diese Zeit zwischen 35 und 55 hingekriegt habe, diese ganze Zeit, in der man alles sein will, die beste Geliebte, die beste Ehefrau, die beste Mutter, die beste Schauspielerin, die beste Geldverdienerin, von allem das Beste - unfassbar, das man das hinkriegt. Oder auch nicht." (S. 197) Dass die Elsner eine hinreißende Schauspielerin sein kann, ist bekannt. Nach dem Lesen ihres Buches bin ich geneigt, anzunehmen, dass sie auch ein hinreißender Mensch ist - sicherlich nicht unkompliziert, aber hinreißend, spannend und klug. Und sehr, sehr lebendig.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Autenthisch, herzlich, flüssig - schön,..., 29. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Im Überschwang: Aus meinem Leben (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch von Anfang bis Ende regelrecht verschlungen - ich habe Hannelore Elsner teilweise gedanklich reden hören, so autenthisch geschrieben kommt es mir vor! Wenn man die Schauspielerin gerne mag - eine Pflichtlektüre!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Überschwang: Aus meinem Leben, 8. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Im Überschwang: Aus meinem Leben (Gebundene Ausgabe)
Dieses feinsinnig geschriebene und begeisternde Buch von Hannelore Elsner hätte weit mehr als 5 Sterne
verdient. Ich zitiere die FAZ - " H.Elsner schreibt,wie Sie spielt-präzise,manchmal überschwänglich, immer
fesselnd."
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es menschelt, 11. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Überschwang: Aus meinem Leben (Gebundene Ausgabe)
Offen, menschlich, berührend. Sehr gute Lebenserinnerungen, wie ich finde. Vor allem die Erinnerungen an die Kindheit von Fr.Elsner fand ich ausgesprochen gut: Die Liebe zur Großmutter und wie sich der Tod des älteren Bruders auf sie ausgewirkt haben... Danke, Fr.Elsner, für ihre Offenheit und das sie diese Erlebnisse mit ihren Lesern teilen. Dicht gewobene Erinnerungen: Fünf Sterne.
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Im Überschwang: Aus meinem Leben
Im Überschwang: Aus meinem Leben von Hannelore Elsner (Gebundene Ausgabe - 19. Mai 2011)
EUR 19,99
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