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Kundenrezensionen

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am 9. September 2014
Von Stuckrad-Barre versammelt in dem Buch verschiedene Texte, die schon in Zeitschriften erschienen sind. Es geht um all das, was in Zeitschriften so beredet wird: Kultur, Politik, Prominente, und diese Themen werden auch zeitschriftengemäß in den Blick genommen: flott, witzig, impressionistisch. Gedankliche Tiefe habe ich vermisst. Wenn es um Grönemeyer oder Lindenberg geht, ist das ja auch nicht vonnöten - diese Texte sind wunderbar. Peinlich dagegen die Auftritte der Intellektuellen (Alexander Kluge und Hans Magnus Enzensberger), die schlicht gar nichts zu sagen haben.
Von Stuckrad-Barre beobachtet genau, kann sich sensibel in Situationen einfühlen und wunderbar ironisch darüber schreiben. Wenn er z.B. eine Günter-Grass-Lesung besucht, dann erfasst er das Verkrampfte und die Unechtheit der Situation genau und kann die Peinlichkeit brilliant in Sätze gießen. Was an Günter Grass eigentlich so unecht ist, das bleibt ihm unklar. Denn Nachdenken ist weniger seine Sache, Hintergrundrecherche erst recht nicht.
Erst macht wirklich Spaß, dieses Buch zu lesen. Man vergisst es aber auch sofort wieder.
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am 29. Mai 2016
Wann ist ein Buch schlecht? Vielleicht dann, wenn es einfach nur deine Zeit stiehlt, weil es dir nichts gibt: Keinen Kick, keine Unterhaltung, nichts Bleibendes, nichts zum Lachen, nichts zum Aufregen. Einfach nichts. Du liest und liest, und nichts passiert. Von dieser Art Buch gibt es sicher sehr viele. Aber bei jemanden, der so hochgejazzt wird, wiegt die
Komm, Stuckrad-Barre, befrei dich mal für fünf Minuten von deiner angestrengten Ernsthaftigkeit: Zieh dir ne Portion Lachgas rein, und lad das Video auf YouTube hoch. Einfach als kleine Wiedergutmachung für die geklaute Zeit.
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am 15. Dezember 2013
Stuckrad-Barres herrlich böse Schreibe ist einfach ein Genuss. Ganz egal, um was es geht - immer wieder findet er Formulierungen, die so treffend sind, so wunderbar auf den Punkt, dass man sie sich am liebsten sofort aufschreiben möchte. Dabei entlarvt er nicht nur die Macken der deutschen Gesellschaft, des Pressebetriebs und der deutschen Politik, sondern unterhält den Leser/ Hörer auch aufs Feinste. In der Audiobook-Version, gelesen vom Autor, sodass die Lakonie in jedem Satz mitschwingt, kann ich "Auch Deutsche unter den Opfernd" besonders zu empfehlen.
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am 21. April 2010
Ich hatte den Autor in einem "Die Zeit" Interview auf der Leipziger Buchmesse gesehen. Alles war gaaaanz wichtig in diesem Interview und so kaufte ich mir das Buch, man hatte ja schon einiges über den Autor gehört oder gelesen.
Unterm Strich bin ich enttäuscht von der banalität des Buches. Wenn man sieht, wer gerade der Arbeitgeber des Autors ist, leuchten einem die positiven "Hofberichterstattungen" in machen Geschichten ein. Die restlichen Geschichten fallen unter die Rubrik "Illustrierte".
Wieder mal was gelernt in Sachen Personenkult in den Feuilletons
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am 1. März 2011
Es stimmt: Stuckard-Barre ist ein Meister der Beobachtung. Das zuallererst. Vernichtende Kurzporträts und Glanzstücke sind sicherlich der Text über Cem Özdemir ("Kulturwahlkampf") und zuvorderst das Stück über Michael Naumann, den ehemaligen Zeit-Mitherausgeber. Die Schreibe Stuckard-Barres ist bemerkenswert; bemerkenswert klar. Seine Sätze entfalten ihre - für den Beschriebenen - oft vernichtende Wirkung aus dieser eben jenen Gabe. Einziger Wermutstropfen: man merkt dem Werk dann doch an, dass nicht alle Artikel exklusiv sind; weil sie nicht mehr ganz aktuell sind und weil ihre Qualität bisweilen doch stark schwankt. Die Perlen sind rar, aber lohnen den Kauf.
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am 10. März 2010
Stuckrad-Barre ist am überzeugendsten, wenn er über das schreibt, was ihn selbst am meisten interessiert: Musik. Im Speziellen Udo Lindenberg und Westernhagen-Grönemeyer. Viele andere seiner Reportagen in diesem Buch wirken dagegen oberlächlich, uninteressiert und zufällig (was soll z.B. diese Physikerinnengeschichte? Oder die Google-Party in Berlin?). Er schreibt, wie er mit seinen Kumpels im Society-Treff "Grill Royal" an der Theke steht und "herumblödelt", den Promis an den Tischen zuwinkt... So kann man auch die Grundhaltung des Autors beschreiben. Sich durch die offensichtlichen Hot Spots der deutschen, nein eher: Berliner Gegenwart zu bewegen, weder tiefschürfend noch sonderlich nachdenklich, oft nicht mal besonders originell (vor allem seine Politiker-Porträts kramen ausschließlich die längst bekannten Klischees hervor: Steinmeier = roboterhaft-langweilig, Merkel = verdruckst und adenauerkonservativ). Bloß nicht auf Nähe bedacht, sondern irgendwie aus der Ferne winkend.
Er beklagt die Neigung alternder Großstars wie Westernhagen, im Spätwerk beliebige Best-of-Platten herauszubringen. Ja, lieber Stuckrad-Barre, das ist zwar hoffentlich noch nicht Ihr Spätwerk, aber machen Sie es mit diesem Buch denn anders? Keine Kaufempfehlung.
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am 18. Oktober 2010
Der große rote Button, der das Cover verunstaltet, erklärt dem Käufer, dass man an diesem Buch nicht vorbeikommt, wenn man die Republik im «neuen Millennium» begreifen will. Schreibt der Spiegel, auch wenn nicht beisteht, wer es im Spiegel verewigt hat. Im neuen Millennium!!!! Also nicht Jahrzehnt, oder Jahrhundert ' Mensch, gleich im neuen Jahrtausend. Wer sich von diesem Coverblurb nicht gleich verschrecken lässt, findet unter dem ansonsten wunderschönen Umschlagmotiv in einem schön gestalteten und mit wunderbar schlechten Photos durchsetzen BuchTexte, die BvSB für Rolling Stone, BZ und Welt geschrieben hat. Und wer glaubt, Deutschland nur zu verstehen, wenn er sich mit Stuckrad-Barres seltsamer Faszination für Udo Lindenberg auseinandersetzt oder liest, was der Autor von Merkel oder Westerwelle hält, der hat eventuell sowieso ein Problem.

Aber selbst wer dem Hype misstraut bekommt ein seltsames Gebinde angeboten ' vielleicht unumgänglich bei einer Textsammlung -, das die teilweise grandiosen, spitzfindigen und nach wie vor gottseidank auch mal noch halbwegs bösen Texte von Stuckrad-Barre neben eher eine eher sinnfreie Selbstbespiegelung stellt. Was an sich gar nicht so schlimm wäre, würde BvSB nicht an einer Stelle des Buches explizit auf Bloggern und anderen Netzautoren herumhacken und sich als Professsioneller abgrenzen ' dabei aber völlig übersehen, dass Themen wie «Ich gehe mit Moritz von Uslar Platteneinkaufen» leider so ganz und gar Blog-Material sind und das die Echolot-Funktion, die Stuckrad-Barre bei Kempowski so liebt, heute eben eine ist, die verstärkt (mal besser, mal schlechter) online stattfindet. Und da, in der geduldig-kurzfristigen Textflut online, ist dann auch weniger schlimm, wenn der Autor sich vergreift oder verhebt' in einem Buch mit ausgewählten Texten ist das eher unschön. Denn so großartig Stuckrad-Barre funktioniert, wenn er sich am Alltag abarbeitet oder kleine Momente in Zeitlupe beleuchtet, so sehr verhebt er sich, wann immer er in die Politik geht und so sehr blamiert er sich, wenn er über Musik schreibt. Das ist natürlich ganz subjektiv ' aber wenn ein Autor, der mit seiner These, Oasis sei die beste Band der Welt, schon vor Jahren jeden Credit bei mir verzockt hat, sich seitenweise über Grönemeyer, Westernhagen, Udo Lindenberg und Heinz Rudolph Kunze ausläßt und diese auch noch hochjazzt, dann kriege ich nach einigen Seiten echt das Problem ihn noch ernst zu nehmen, wenn er sich über Politker auslässt. Will ich von jemanden, der Udo Lindenberg offenbar anbetet wissen, was er von Cem Özdemir hält beziehungsweise geb ich einen Scheiß auf diese Meinung? Nicht wirklich ' und so, interessanterweise, entkräften sich die Texte gegenseitig. Zumal BvSB im Bereich Politik überraschend versagt. Häme gegen einen schwachen SPD-Kandidaten, eine Form von wortloser Hilflosigkeit gegenüber Angela Merkel ' und bei Guido Westerwelle nach den Aknepocken zu fragen mag der Autor vielleicht arg frech finden, es ist leider nur total platt' an Politikern ist das Private das unspannendste, und beim Westerwelle mag man drüber spekulieren, inwieweit Minderwertigkeitskomplexe und sein Habitus zusammengehen, aber darum geht es Stuckrad-Barre nicht. Ganz im Gegenteil gerät seine Schreibe, die bei den Linken noch so spitz war, bei der FDP förmlich zur Liebeserklärung an Westerwelle, zur Gefälligkeitstexterei, die zu verniedlichen, vermenschlichen sucht, und das im Wahlkampf.

Ansonsten krankt dieses Buch etwas an einer Krankheit, die BvSBs Texte ab und zu durchzieht ' dieses Namedropping-Schreiben, als sei der Autor unsicher, ob ein Text nur seinetwegen gelesen würde. Und so taucht er ein in eine Welt von Promis und Prominenten, von tatsächlich spannenden Menschen, denen die kurzen Texte eher nicht gerecht werden und von eher unspannenden Menschen, die durch die Artikel nun auch nicht interessanter wirken als vorher. So nähert sich Stuckrad-Barre hier leider einem seltsamen Boulevard-Journalismus, einer Hausbesuchs-Mentalität, einer Heranschmusung an Kir-Royal-Verhältnisse, einer raffinierteren Form von Klatschjournalismus, der dessen ureigene Balance zwischen Ehrfurcht und Spott beibehält, aber eleganter präsentiert.

Und das ist insofern schade, als dass «Auch Deutsche unter den Opfern» zugleich auch zeigt, dass Stuckrad-Barre deutlich besser sein kann, als er sich hier zeigt. Ich weiß nicht, wie glücklich er als Autor mit der Baby-Schimmerlos-Nummer ist (und wenn die Antwort «sehr» ist, dann okay, mehr davon!!!), aber als Leser bin ich gefesselt, wenn er sich in Alltag und Kleinkram vertieft, am Oberflächlichen kratzt und darunter Katzengold hervorkommen lässt, wenn er im Kempowski-Modus mit Pokerface die Fakten für sich stehen lässt, und sogar auch, wenn er mit heiliger Wut in die Tasten schlägt. Ich mochte das Live-Album, ich mochte (weitestgehend) die Remixe, aber das hier mag ich nicht. Ich mag nicht den unten durchdröhnenden Sound der Springer-Presse-Gesinnung, ich mag nicht das seltsame «IchIchIch (und der durch Funk und Fernsehen bekannte oder in Berlin gerade hippe XY/)», das einem da aus den Zeilen entgegen dringt, das seltsam unnötig Selbstdarstellerische, Unentspannte. Es ist, als sei der Autor aus deinem Element, aus seiner sonstigen Souveränität, aus der Lässigkeit und müsse sich beweisen. Und hier geht die ohne jeden Zweifel vorhandene Qualität von Stuckrad-Barre unter, weil seine Stärke das Respektlose bleibt, das schneidend-analystische Skalpell. Nur ist es in diesem Werk seltsam stumpf ' weil er entweder auf Opfer einsticht, die sowieso schon blutend am Boden liegen (Steinmeyer) oder es bestenfalls dabei belässt, ein wenig vom Ruhm seines Gegenübers geblendet, in der Tischplatte damit herum zuschnitzen und kleine Herzchen in das Holz zu kratzen. Das ist nur leider zu wenig für einen Autor, der an sich so viel mehr könnte.

Und so wirkt «Auch Deutsche'» seltsamerweise eher wie eine Sammlung von Blogeinträgen aus der Welt der Schönen und Schnellen, die allzu kurzfristig und beiläufig sind und denen gerade aufgrund ihrer größeren Nähe zur Prominenz eine Zeitlosigkeit abhanden gekommen ist, eine Tiefenschärfe, die vorher da war. Was alles nicht schlimm ist und vielleicht dem Charakter der Texte als reine Auftragsarbeiten geschuldet sein mag. All das bildet aber sicher eben genau nicht den Zustand Deutschlands in diesem Jahrzehnt, geschweige denn Jahrtausend ab, sondern eben nur die Sicht der Berliner Springer-Presse auf das Land und vielleicht die Sicht des ja ebenfalls zu AS Mediahouse gehörenden Rolling-Stone auf «deutsche Musik» ' und all das legt bestenfalls die Enge dieser Blickwinkel offen.
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am 28. Februar 2010
Manchmal gibt's Bücher, die beweisen, dass nichts so spannend ist wie das wirkliche Leben! Benjamin von Stuckrad-Barre beschreibt Deutschland so genau, so klug, so witzig, so klar, wie kein anderer Autor, den ich in letzter Zeit gelesen habe. Das ist nicht nur ein unglaubliches Lesevergnügen (ich hab's im Großen und Ganzen als Beifahrer zwischen Hannover und Augsburg verschlungen), sondern auch eine lehrreicher Bildungstrip. Wenn man später mal wissen möchte, wie es ausgesehen hat in unserem Land in der Zeit der großen Krise, der muss nur 'Auch Deutsche unter den Opfern' lesen. Einige der Texte, die in ähnlicher Form schon in Zeitungen und im 'Rolling Stone' erschienen sind, habe ich mittlerweile schon zweimal gelesen, wie das Stück über Guido Westerwelle im Wahlkampf, das ich fast schon prophetisch finde, wenn man bedenkt, dass es vor mehr als einem halben Jahr in der Welt am Sonntag stand. Es gibt übrigens auch ein tolles Hörbuch (mit Christian Ulmen!). Mein Geburtstagsgeschenk-für-alle-Buch 2010.
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am 23. Februar 2012
Der Autor rückt den Deutschen auf den Leib, beobachtet und registriert Erstaunliches.
Er nimmt sich Zeit zu schauen und wartet auf die kleinen, wahren Momente.

Die verschiedenen Episoden lesen jeweils Christian Ulmen und Benjamin von Stuckrad-Barre.
Christian Ulmen schätze ich sehr, aber der Autor liest besser; vielleicht liegt es schlichtweg daran, dass er näher an seinen eigenen Texten ist....
Die Highlights für mich waren ganz klar die Passagen, deren Hauptrolle der Autor spielte - klasse.

Und er liess sich nicht herab, den hinlänglich geschundenen Guido Westerwelle vorzuführen - das wäre zu einfach, zu platt, zu trivial. Und das (ihn) erledigt ja schon die gesamte deutsche Presse .....

B. von Stuckrad-Barre ist ein hervorragender Beobachter mit dem richtigen Focus - GROSSARTIG
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am 25. Februar 2010
Eigentlich mag ich keine Reportagen und Berichte über andere Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen. Wer macht's? Der, der beschrieben wird. Kommentare dazu zu geben kann dann jeder. In diesem Falle aber muss ich nachgeben, ob ich will oder nicht. Der Autor selbst steht (meist verhasst oder geliebt, kaum Grauzonen) in der Öffentlichkeit. Aber besser kommt's dann doch: Beim Lesen empfand ich das Gefühl, dass dies keine "cleveren" Anmerkungen zu anderen Persönlichkeiten mehr sind, sondern dass der eigenständige Schreiber sich zeigt. Der Stil ist nicht Pflichtarbeit, er ist Literatur. Selten, aber ich wurde überrascht und belehrt.
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