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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen54
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am 25. April 2010
Lotte und Georg wollen heiraten, nur mit Freunden, schlicht und der Spaß soll im Vordergrund stehen. So war zumindest die Planung, aber nach der offiziellen Verkündung ihrer Verlobung bricht der ganz normale Hochzeitswahnsinn aus. Eltern und Freunde mischen sich in die Planungen ein und manche Traditionen kann man einfach nicht umgehen. Lotte wirft sich in das Chaos der Vorbereitungen und ist schnell am Ende ihrer Kräfte.

Ich habe viel geschmunzelt beim Lesen und wurde in sehr vielen Situationen an meine eigene Hochzeit erinnert und an die Frage, warum man sich das "antut". Lockerleicht werden die Krisen von Hochzeitstorte über Hochzeitskleid; Figurproblemen und der Locationauswahl geschildert. Wer sich nach der Lerktüre immer noch traut, der ist wirklich reif für die Ehe.

Mein Tip: Mit dem Buch in die Sonne setzten und genießen. Leider ist der Genuß schnell vorbei und ich hoffe, dass die Autorin uns bald wieder mit einer fröhlichen Sommerlektüre verwöhnt.
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Charlotte und Georg wollen Heiraten.
Der Heiratsantrag an sich deutet schon den weiteren, crazy Verlauf der Geschichte an. Georg in Boxershorts auf den Knien, Charlotte im 'Funky Frog T-Shirt' mit Feigenmarmelade verschmierten Fingern. (Und das, wo beide in einer Woche, am gleichen Tag, zusammen 70 Jahre jung werden.:-) )
Genauso jugendlich, wie bei diesem Antrag geht die Story um die Vorbereitungen des besonderen Tages auch weiter, was das Ganze noch eine Note sympathischer macht.
Die Eltern der beiden, die die Neuigkeit sofort per Telefon erfahren, beginnen sogleich mit der Planung. Ungefragt natürlich. Während die Freunde, die auf der Geburtstagsfeier eingeweiht werden, vollkommen unterschiedlich reagieren. Von Freude über Entsetzen, bis zur Vermutung, dass die Entscheidung aufgrund bevorstehenden Nachwuchses getroffen wurde, ist alles dabei.
Bei der Planung des rauschenden Festes wird Charlotte tatkräftig von ihren beiden Freundinnen Lala und Kristin unterstützt, was sich aufgrund derer unterschiedlicher Meinungen zum Thema Heiraten jedoch schnell als Engelchen und Teufelchen Aktion herausstellt.

Die Story wird witzig und humorvoll aus Charlottes Sicht erzählt. Gerade die teilweise unentschlossene Art der Protagonistin macht die Geschichte liebenswert und glaubwürdig.
Der einfache und jugendlich wirkende Schreibstil der Autorin verleiht den chaotischen Bemühungen, den kleineren und größeren Pannen, die während der Hochzeitsvorbereitungen passieren, den richtigen Ausdruck.
Sehr gut hat mir auch die Auflockerung durch den Emailverkehr mit Eltern, Freundinnen und mit Georg und die abgedruckte To-Do-Liste gefallen.
Ebenfalls passend waren die kecken, frischen Dialoge.

Kurzfristig hatte ich mal den Eindruck, dass Georg in seiner Charakterisierung ein bisschen zu kurz kommt. Das hat sich zum Ende hin und ganz besonders am Schluss mit Pauken und Trompeten geändert und er erschien fast schon anbetungswürdig ;-)

Einziger Kritikpunkt für mich wäre der Titel. Darunter hätte ich mir eine etwas andere Story vorgestellt, als die die ich hier gelesen habe. Um das näher zu begründen müsste ich allerdings zu viel verraten, was ich natürlich nicht tun werde ;-)

Dieses Buch ist unbedingt empfehlenswert für Leute, die in nächster Zeit den gleichen Schritt wagen wollen wie Charlotte und Georg. Ansonsten für alle die, die gerne ein paar Stunden locker, leicht unterhalten werden wollen.
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am 26. April 2010
Dieses Buch würde ich Freundinnen empfehlen, die selbst kurz vor der Hochzeit stehen. Und zwar sowohl denen, die schon seit Jahren all ihre Hochzeitsideen und Wünsche in einem großen Ordner gesammelt haben für den Tag aller Tage, als auch denen die eher von heute auf morgen und ohne viel Planung heiraten wollen.

Lotte und Georg wählen so eine Art Mittelding. Planung ja, aber im Grunde doch recht kurzfristig und auf (größtenteils) wesentliche Dinge beschränkt. Ich habe zum Glück noch keine Hochzeit planen müssen, denn genau dieser Teil mit der Planung schreckt mich eigentlich an dem ganzen Prozedere am meisten ab. Am liebsten wäre mir wahrscheinlich eine kleine heimliche Trauung und später mal gibts halt eine ungezwungene Party mit Familie und Freunde. Wenn ich aber doch mal in die Verlegenheit kommen sollte, so würde ich vieles so wie Lotta machen. Auch ich würde ein Kleid ohne Schnickschnack wollen, ganz sicher ohne Schleifen, Reifrock oder Spitze irgendwo. Ich wäre aber doch viel zu geizig, dafür 2.000€ auf den Tisch zu legen noch würde ich es über Ebay irgendwo in Asien bestellen. Von einer "save the date"-Karte hab ich auch noch nie verschenkt und halte ich persönlich für rausgeschmissenes Geld. Warum nicht gleich die richtige Einladung verschicken, damit kann man sich ja auch den Tag vormerken?? Dafür wäre bei mir eine Hochzeitstorte ein Muss, und ich bin mir sicher dass es genießbare schöne Exemplare gibt.

Insgesamt gesehen konnte ich aber mit vielen Dingen, mit denen sich Lotte rumzuplagen hatte (mit sich selbst, hilfsbereiten aber auch destruktiven Freundinnen, sich einmischenden oder beleidigten Familienmitgliedern, tw. desinteressierten aber dann doch mitredenden wollenden Verlobten) gut identifizieren. Trotz mangelnder Erfahrungen in diesem Gebiet meinerseits kann ich mir vorstellen, dass es so ähnlich auch bei mir ablaufen würde. Sicher, es werden auch hier ein paar Klischees abgearbeitet, aber ich glaube auch das wirkliche Leben jedes einzelnen ist nie frei von sogenannten Klischees.

Das Buch ist auch nicht sonderlich lang, was dazu führt dass es auch keine langatmigen Stellen hat wo man die Seiten am liebsten nur quer lesen möchte. Ich für meinen Teil war auf jeder Seite gut unterhalten, was ja die Hauptsache bei so einem Roman sein soll.
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am 24. November 2014
Erster Satz:
"Liebe Trauergemeinde", sagt Georg und klopft mit einem Messer gegen sein Glas.

Cover:
Das Cover gefällt mir gut. Darauf ist jemand mit einem Hochzeitskleid abgebildet der die passenden Schuhe zum Titel an hat.

Meinung:
Heiraten für Turnschuhträgerinnen ist ein Titel der mich sofort neugierig gemacht hat und als mich der Klappentext auch noch angesprochen hat, musste ich das Buch natürlich lesen. Der Schreibstil von Fillipa Bluhm ist locker und leicht zu lesen. In dem Buch geht es um ein Pärchen das demnächst heiraten möchte und als Leser ist man sozusagen vom ersten Tag an bei der Planung dabei.

Charlotte ist eine sympathische Hauptprotagonistin. Am Anfang scheint sie nicht zu denen zu gehören die bei der Hochzeitsplanung übertreiben und völlig die Fassung verlieren oder zumindest redet sie sich das ein. Doch mal ganz ehrlich, eigentlich ist es doch nicht normal das einem die eigene Hochzeit kalt lässt oder? Natürlich gehört Vorfreude dazu und davon nicht zu wenig. Die eigene Hochzeit sollte ein toller Tag für ein selber sein, den man nicht so schnell vergisst und die Familie gehört da natürlich auch dazu.

Georg ist Charlottes zukünftiger Ehemann und in der ganzen Planungsphase die Ruhe in Person. Er scheint so ziemlich alles zu machen für seine Traumfrau und zusammen erleben sie viele merkwürdige Situationen, vor allem als sie die Locations für die Hochzeit angucken fahren. Wenn man so etwas als Paar zusammen durchsteht, schafft man glaube ich alles.

Charlotte will eigentlich eine kleine Hochzeit aber das Problem ist, dass sie eine sehr große Familie hat und alle dabei sein wollen. Das zweite Problem ist, dass sie kein typisches Hochzeitskleid will sondern ein ganz schlichtes weißes Kleid welches sie nur in Größen findet in die sie nicht reinpasst. Schlichte Einladungskarten zu finden, stellt sich auch als eine große Herausforderung raus und zu dem ganzen Stress kommen auch noch ihre zwei Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine ist sofort im Hochzeitswahn und die andere kann überhaupt nicht verstehen warum Frauen Männer heiraten und sich damit abhängig von ihnen machen.

Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich eine völlig andere Hochzeit erwartet als die, die dann geplant wurde. Es werden dann doch ziemlich viele Klischees bedient, die aber auch einfach dazu gehören und die Geschichte deshalb nicht schlechter machen, denn dadurch hat man viel mehr zum schmunzeln. In dem Buch gibt es viele lustige Situationen und einige sympathische Charaktere.

Fazit:
Heiraten für Turnschuhträgerinnen ist ein typischer Chick-Lit-Roman für zwischendurch in dem es nicht sehr spannend wird aber es dafür viel Humor und eine Liebesgeschichte gibt. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.
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am 30. Juni 2013
„Die andere Sache ist“, sagt Georg und erhebt noch einmal die Stimme, „wir haben uns verlobt.“ Am Tisch: verständnislose Blicke. Auch das habe ich geahnt: „Verlobung“ ist ein Begriff, mit dem keiner unserer Freunde etwas anfangen kann. Georg holt Luft, hebt sein Glas und klärt die Sache auf: „Wir werden heiraten! Noch diesen Sommer!“ (S. 11)
Einfach "nur" heiraten - Eine schlichte standesamtliche Trauung im engsten Kreise der Familie und Freunde mit köstlichem Essen, hervorragender Musik und bester Partystimmung ohne Kitsch und ohne Hochzeitstraditionen schwebt Charlotte und Georg für ihre kurzfristig geplante Hochzeit vor. Allerdings rechnen sie nicht mit bürokratischen Hürden, den detaillierten, fordernden und kompromisslosen Vorstellungen von Eltern, Freunden und Verwandten, die im kompletten Widerspruch zu den eigenen Wünschen, aber auch zu den Erwartungen anderer stehen, dem riesigen Hochzeitsmarkt und seinen Trends, einer fast endlos scheinenden Hochzeits-To-Do-Liste eines mindestens 12-monatigen Planungszeitraumes und der Entwicklung eigener Sentimentalitäten und unvorhergesehenen Gefühlsachterbahnfahrten.
Filippa Bluhm schildert ihre Protagonisten, ihre Wünsche und Entscheidungen mit allen liebenswerten Stärken und Schwächen, den Weg zur Hochzeit mit allen Sonnen- und Schattenseiten, mit allen Hindernissen und Hürden, die es immer zu überwinden gilt, die sich jedoch noch verstärken, wenn man sich eigentlich nicht in die traditionellen und von Hochzeitstrends vorgegebenen Muster einfügen möchte und lediglich drei Monate für die Planung Zeit hat. Witzig, pointiert und schonungslos ehrlich begleitet sie das Brautpaar vom Heiratsantrag bis zum Hochzeitstag durch diese intensive Zeit der Fettnäpfchen, Selbstzweifel und Glücksgefühle.
Ich kann diesen luftig-leichten, zuckersüßen, aber auch die vorgegebenen Hochzeitstrends etwas hinterfragenden Roman allen Frauen empfehlen, die sich mit dem Thema Hochzeit auf lustige und ironische Weise befassen möchten.
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am 11. März 2013
Filippa Bluhms Roman "Heiraten für Turnschuhträgerinnen" handelt ausschließlich von den Hochzeitvorbereitungen von Charlotte und Georg. Ziemlich eintönig, könnte man denken, aber so ist es nicht. Denn die Braut, Charlotte, hätte eigentlich nie gedacht, dass sie je einen Antrag bekommen würde oder gar heiraten würde. Eine romantische Traumhochzeit in Weiß? Nein, das ist eher die Wunschvorstellung von Lottes bester Freundin Lala, aberdoch nicht von Lotte selbst. Und trotzdem ist sie in der Beziehung mit Georg so glücklich, wie nie zuvor. Deswegen nimmt sie auch seinen Antrag an und stürzt sich gemächlich und gemütlich in grobe Hochzeitsvorbereitungen. Es soll eine schlichte und kleine standesamtliche Hochzeit werden - dessen ist sich Lotte sicher. Doch bald stellt sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, eine "schlichte" Hochzeit zu organisieren. Denn Hochzeiten sollen in der Regel möglichst pompös sein, nicht schlicht. Vor allem, da Lottes Eltern ursprünglich aus Polen stammen, wo eine Hochzeit DER Grund zum Feiern ist, viel Wodka und Essen inklusive.

Gefallen hat mir hierbei die Tatsache, dass die Sicht auf die Dinge hier ausnahmweise mal nicht so durch die rosarote Brille ausfällt. Man erfährt darüber, wie schwer sich eine Hochzeit eigentlich organisiert, wie schwer es ist, ein Kleid zu finden, welches den persönlichen Wünschen entspricht, etc. Zu oft werden die Hochzeitsvorbereitungen in Büchern oder Berichten übersprungen, da es einfach kein angenehmer Bestandteil ist. Doch damit eine Hochzeit zu etwas Besonderem wird, muss sie erstmal gründlich geplant werden - dabei sind eben Tränen der Verzweiflung leider nicht ausgeschlossen. Doch das ist dann oft das, was die eigentliche Hochzeit noch schöner erscheinen lässt.

Obwohl der Roman eher an eine Novelle erinnert und sich sehr schnell weglesen lässt, so ist es meiner Meinung nach eine herrlich leichte Lektüre, geschaffen für den Sommer.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Januar 2011
Charlotte ist das Gegenteil eines 'richtigen Mädchens'. Sie trägt Turnschuhe, kann auf hohen Hacken nur fünf Minuten laufen, hat eine Speckrolle am Bauch und hält nicht viel vom Heiraten. So in Weiß? Mit Schleppe? Neee, denkt sie sich, eher fange ich an zu lachen, wenn ein Mann mir einen Antrag macht. Dabei scheint sie ihren perfekten Begleiter schon gefunden zu haben. Georg liebt gutes Essen genau so wie sie, Georg findet sich wunderschön und noch schöner als sie zwei Finger in einem Marmeladenglas versenkt und er sie so in der Küche vorfindet. 'ES' passiert. Georg will sie heiraten, aber bitte nicht mit so viel Stress, sondern gaaaaanzruhig. Dann sollte man sich lieber aber keinen Hochzeitsplan ausdrucken, der schon Monate vorher mit der Planung anfängt.. und wie war das? Kein kleines Vögelchen auf den Karten? Schleppe, nein danke?Charlotte hat die Rechnung ohne ihre Verwandtschaft, Freunde und den größten Feind die Stressattacken und romantischen Adern, die es bei Bräuten zuhauf zugeben scheint, gemacht!

Kurzweilige Sommerlektüre, das kann ich auf jeden Fall von dem Buch schon mal behaupten, da es einen geringen Seitenumfang hat ( 232 S.). Es beginnt mit dem Heiratsantrag und schreitet dann fort, in dem die Autorin Überschriften vergeben hat wie 'Noch zweieinhalb Monate'. Es ist locker, leicht geschrieben und enthält einige witzige Situationen. Leider hat es mich nicht vom Hocker gerissen. Charlotte nervt streckenweise etwas, wenn sie wirklich in die Rolle der Braut verfällt, aber das eigentlich gar nicht will. Komisch finde ich auch, dass Georg eigentlich nicht viel zu allem sagt, aber meistens sauer ist.

Wer ein Buch sucht, dass schnell auf dem Balkon zu lesen ist und sich nicht wirklich selbst mit der Materie Heiraten beschäftigt hat, ist hier genau richtig. Ansonsten glaube ich, dass viele Bräute große Stressflecken bekommen, wenn sie der Verplanung einer Hochzeit beiwohnen'

Von mir gibt es drei Sterne. Immerhin hat es mich streckenweise unterhalten, das Cover ist wunderschön und es ist leichte Sommerlesekost.
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am 4. November 2010
Welche junge Frau träumt nicht vom schönsten Tag des Lebens, von der eigenen Hochzeit? Nicht Charlotte, bekennende Turnschuhträgerin. Eigentlich will sie nie heiraten, und schon gar nicht mit viel Schnickschnack, bis zu dem Tag, wo ihr Freund Georg ihr in der Küche einen Heiratsantrag macht. Zwischen dem Kühlschrank und einem Marmeladenglas.

In einem locker-leichten Stil und mit einer guten Portion Witz erzählt Filippa Blum die aus dem Leben von Charlotte. Dem frisch verlobten Paar stehen so einige Problemchen im Weg - trinkfreudige Verwandschaft ist da noch das geringste Übel. Aber was tun, wenn das günstige eBay-Brautkleid sich am Vorabend der Hochzeit als wirklich billig entpuppt? Auch die Wahl der richtigen Location ist nicht einfach.

Im Grunde erzählt die Autorin genau die Geschichte, die wohl ziemlich jedes Paar in den Wochen und Monaten vor der Hochzeit durchmacht, zugegeben auf eine sehr übertriebene Art und Weise. Auch die gängigen Klischees werden bedient, z.B. die beiden Freundinnen von Charlotte, die eine Fleisch gewordene Emanzipation, die andere Typ Prinzessin, die schon im Sandkasten von ihrer großen Hochzeit mit dem Traumprinzen geträumt hat.

Es ist eine leichte Lektüre, die man gut im Urlaub oder an einem verregneten Nachmittag lesen kann. Da das Buch mit knapp 240 Seiten nicht besonders dick ist, vermisst man auch nicht die - doch eher knapp gehaltene - Handlung. Natürlich darf man diesen Roman weder als Anleitung für zukünftige Bräute noch als anspruchsvolle Lektüre betrachten. Man muss sich einfach in die Protagonistin einfühlen, mit allen ihren Eigenarten - dann kann man auch gut mitlachen. Die Ausdrucksweise mag zwar stellenweise als unangemessen erscheinen - z.B. als sie vom Kinder "werfen" spricht, man muss jedoch bedenken, dass es die Meinung einer jungen Frau ist, die nie heiraten wollte und das ganze Trara um dieses Fest nie verstanden hat und nun von der Situation doch etwas überfordert ist.

Ich fand das Buch als Lektüre für zwischendurch ganz unterhaltsam, man sollte vielleicht im Vornherein nicht zu viele Ansprüche an einen Frauenroman dieser Art stellen.
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Als Georg und Charlotte an ihrem 35. Geburtstag ihre Verlobung verkünden, freuen sich zwar die meisten, aber eben nicht alle. So werden die unterschiedlichsten Meinungen zur bevorstehenden Hochzeit abgeben. Charlottes Freundinnen Kristin und Lala haben dabei äußerst konträre Meinungen und helfen nicht immer bei schwerwiegenden Entscheidungen. Jedem kann man es wohl sowieso nicht recht machen, merkt die Braut schnell als sich auch Eltern und Schwiegereltern in die Planung einbringen.

Filippa Bluhm schildert im lockeren Umgangston aus Sicht der Braut die letzten sechs Monate bis zur Trauung des Paares. An manchen Stellen sollte der Leser nicht glauben, dass das tatsächlich der schönste Tag im Leben sein soll. Hat man anfangs noch den Eindruck, genug Zeit zur Vorbereitung zu haben, stellt sich bald das Gegenteil heraus. In Charlottes Fall ist das das fehlende Kleid, bzw. ein Kleid, für das noch ein paar Kilo abgenommen werden müssen. Nebenbei muss die Gästeliste erstellt, die Lokation ausgewählt und all die anderen Kleinigkeiten erledigt werden. Die Geschichte bietet somit genug Potential für lustige, genauso wie für traurige Ereignisse. Die Charaktere werden dabei zwar nicht gerade tiefgründig geschildert, dennoch empfindet man Sympathie für die Beteiligten. Durch die Ich-Form sollte es dem Leser eigentlich gut möglich sein, sich in Charlottes Position hineinzuversetzen. Trotzdem kam ich mir oft wie ein stiller Beobachter vor, der zufällig neben dem Geschehen steht und die kleinen und größeren Katastrophen aus der ersten Reihe mitverfolgt. Aufgrund des Titels habe ich eigentlich eine unkonventionelle Trauung erwartet. Charlottes aufgebrachter Widerstand gegen Traditionen gleicht in etwa dem von Transparentpapier bei Orkan. Schon nach wenigen Seiten beschäftigt sich die Turnschuhträgerin mit Vögelchen auf der Einladungskarte und der Suche nach dem perfekten Kleid.

Dieses 192-seitige Buch fordert perfektionistisch veranlagte Hochzeitsplaner dazu auf, nicht alles so ernst zu nehmen. Noch nicht so mit dem Thema bewanderte Trauwillige dient es vielleicht sogar als Erfahrungsbericht. Auf alle Fälle bietet es ein paar vergnügliche Stunden für jeden, der sich mit dem Thema jemals befasst hat. Filippa Bluhm hat eindeutig Talent, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen.
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am 27. April 2010
Charlotte und Georg sind ein Paar. Sie lieben sich und teilen bereits seit einigen Monaten ihr Leben. Eigentlich sind sie glücklich, bis sie sich entschließen, den Bund der Ehe einzugehen. Denn plötzlich merkt besonders Charlotte, dass Heiraten kein Zuckerschlecken" bedeutet. Filippa Bluhm hat ein lustiges Buch über die vielen Kleinigkeiten" geschrieben, die so eine geplante Hochzeit mit sich bringt.

Die Theorie, sich im kleinen Kreis, mal so eben auf die Schnelle das Ja-Wort" zu geben, muss leider bald der traurigen" Realität weichen. Schließlich wollen die Familien der beiden jungen Leute mit dabei sein, an deren schönstem Tag. Und da beginnt bereits das Problem. Charlotte ist Polin und hat eine riesige Verwandtschaft und recht traditionsbewusste Eltern. Da ist das Problem, wen lade ich ein, schnell gelöst: Alle, denn keine/keiner möchte schließlich den großen Tag versäumen. Auch Georgs Eltern, ein recht bürgerliches aber eben auch sehr an den alten Bräuchen festhaltendes Paar, gerade was das Thema Hochzeit" ihres einzigen Sohnes angeht, erwarten ein dementsprechendes Aufgebot.

Und so ergeben sich für Charlotte und Georg sehr unbequeme und viele Fragen aufwerfende Tage, für den Leser/die Leserin allerdings sehr lustige Lesemomente. Welches Kleid soll Charlotte zur Hochzeit tragen? Welche Ringe gefallen Georg? Wie sollen die Einladungskarten gestaltet werden? Kleine bunte Vögelchen würden Charlotte sehr als Eindruck darauf gefallen, aber das sieht Georg wieder mit anderen Augen. Und vor allem wo soll geheiratet werden? Die beiden haben plötzlich Probleme über Probleme, von denen sie vorher nicht mal ahnten. Wird das junge Glück diese Geduldsprobe überstehen?

Mir hat dieser kleine, aber feine Roman über die lust- und frustvollen Tage der Hochzeitsvorbereitungen sehr gut gefallen. Mit viel Witz und Charme hat Filippa Bluhm mir Charlotte und Georg recht schnell ans Herz wachsen" lassen. Ein deutscher Roman, der das Wedding-Planer-Syndrom" auch mal in unseren Landen aufzeigt. Sympathisch, lustig und auf jeden Fall ein durchaus zeitgemäßer Roman.

Ein bisschen Kritik möchte ich aber dennoch einbringen. Was mich hin und wieder doch ziemlich gestört hat: Bei Charlotte und Georg scheint das Finanzielle irgendwie keine große Rolle zu spielen und teilweise wurde schon sehr viel Wert auf Marken" und Großspurigkeit" gelegt. Ob Absicht seitens der Autorin dahintersteckt, blieb etwas im Verborgenen.

Trotz allem: Heiraten für Turnschuhträgerinnen" ist eine witzige Lektüre für ein paar nette Lesestunden, die die Leserin / den Leser ein wenig träumen lassen dürfte.
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