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Kundenrezensionen

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am 18. November 2009
die nichtbeachtete generation,
wo ist diese eine million von deutschen, die sich jahrelang friedlich getroffen haben, um bei veranstaltungen wie der Berliner Love-Parade gemeinsam zu tanzen und zu feiern.
in all den jahren ohne die zwischenfälle, die jedes wochendende in den fußball stadien der republik gang und gäbe sind: alkoholismus, gewalt, fremdenhass.
wie kann es sein, daß eine ganze generation von friedlichen, nicht gewaltbereiten jugendlichen fernab der öffentlichen wahrnehmung gemeinsam gute zeiten verlebt hat?
Rainer Schmidt malt sein ganz persönliches bild dieser Generation - Peace, Love and Happiness.
er tut dies mit leidenschaft, einem ehrlichen blick und viel humor und er hat es geschafft, einen Romas zu schreiben, der so wahr, so fesselnd und so urkomisch ist, daß man ihn - hat man erst angefangen ihn zu lesen - keine minute mehr aus der hand legen will.
großartige unterhaltung.Liebestänze
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am 30. Oktober 2009
Also ich bin echt keine Leseratte, nur als Jungbanker hat sich mein arbeitsweg verschoben und da dacht ich mir, so ein Büchlein über die Technoszene ist vllt. ein guter Zeitvertreib.
Und ich muss sagen, ich bin begeistert, der Roman ist so lustig und authentisch geschrieben, dass ich mich selbst manchmal wieder erkannt habe, die abgedrehten "Freunde" aus der Szene, das Feeling der Musik, der Zustand des Körpers am Montag und die verlorenen Seelen auf der Arbeit, genauso wie der Verliebtheitszustand von Felix.
Ich musste mir total oft das Lachen in der Bahn verkneifen, wenn Felix mal wieder mit sich selbst, bei einem Gespräch, ins Gericht ging.
Ich kann diesen Roman absolut empfehlen, da es hier nicht rein um die Drogenszene geht, sondern eher um das soziale Umfeld der Technoszene.
Rainer Schmidt schafft es den Leser haargenau in die Situation von Felix zu bringen, der dann am liebsten beim Lesen schreien würde:
,, Man Felix lass das!Das hast du jetzt nicht wirklich gesagt!''
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am 1. Dezember 2009
Die elektronische Musikscene in Worte fassen. Des Öfteren wurde es probiert und selten so gut erreicht wie in diesem Roman von Rainer Schmidt.

Die Geschichte ist schnell erzählt:

Dem jungen und sehr gut ausgebildeten Banker Felix steht nach Aufenthalt in London eigentlich eine glänzende Karriere im Düsseldorfer Finanzwesen bevor. Doch der begeisterte Raver lässt sich, ganz vom Spirit der 90er beflügelt, voll vom Strom der Technobewegung mitreisen und verbringt seine Zeit (wer könnte es ihm verübeln) lieber mit Feiern als mit seinem langweiligen Bankerjob. So zieht er, seinen Freunden folgend, nach Berlin und taucht voll ein ins herrschende Nachtleben. Seine ehemalige Jugendliebe Karla, mittlerweile scenebekannte Djane, scheint ihm dabei immer einen Schritt vorraus und es scheint so als könne er sie nicht zurückgewinnen. Des Weiteren schafft er es im Laufe der Geschichte immer weniger das Feiern mit seinem Job unter einen Hut zu bringen...

Ich bin selbst Scenegänger und habe beinahe schon alle Bücher zum Thema gelesen. Von dem geradezu abstoßenden "DJ Tage / DJ Nächte" von Hans Nieswandt über das amüsante aber doch sehr verpeilte "Rave" von Rainald Goetz bis zu "Lost and Sound" von Tobias Rapp welches sehr gut aber eher ein Sachbuch ist, ist dieses wohl einer der wenigen autentischen Romane über die deutsche Technoscene.

Ich kann dieses Buch daher zu 100% empfehlen wobei es für außenstehende sicherlich wieder schwierig sein wird die Ideologie dahinter nachzuvollziehen.
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am 8. Oktober 2009
'Liebestänze' ist eine irre, lustige, atemberaubende Schussfahrt durch die Nacht und die ganz großen Gefühle, die einen so mit den Figuren lachen und schwindeln und tanzen lässt, dass man nach der letzten Seite am liebsten sofort in den nächsten Club laufen würde.
Felix, der wie so viele nach Berlin zieht, weil ihn sein Job anödet und die Techno-Szene dort gerade explodiert, stellt vor Ort fest, dass sein alter Schwarm Karla erfolgreich Platten auflegt' und er sie immer noch liebt. Er stürzt er immer heftiger ab, immer mehr widert ihn sein Job an, bis er schließlich nach dem x-ten zu spät kommen entlassen wird und sein altes Leben in Trümmern liegt. Denn Karla will mit so einem 'Druffi' auch nichts zu tun haben. Aber dann gibt es die große Wende...
Alle paar Seiten kann man vor Lachen nicht weiter lesen, etwa weil sich Felix` Freund, der 'Größte Raver aller Zeiten' mit einem Bolzentacker auf der Mayday im Hotel vor der Rezeption auf einem Handtuch festtackern will; oder der genial-verrückte 'Professor' (erinnert stark an Dr. Motte) springt in einem Club splitternackt auf die Boxen, weil er die Tanzenden von der Macht der Liebe überzeugen will - und manchmal bleibt einem das Lachen auch im Halse stecken, weil es so traurig-abgefahren ist und alle unentwegt alles schlucken und schniefen, was sie kriegen können.

Wer jemals in einem Club eine Nacht durchgetanzt hat, wird jede Seite lieben. Wer noch nie in einem Club war, wird sich ärgern und morgen sofort ausgehen wollen!
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am 18. Februar 2016
Selbst, wenn man nichts mit dem Thema anfangen könnte, so sind die intensive Ausschmückung, die nahezu perfekte Verbildlichung und somit Verdichtung des Geschehens absolut lesenswert. Der Club entsteht im Kopf, die Leute sind wirklich anwensend, alle haben ein Innenleben, so abstrus und wahrhaftig zugleich. So ein liebevoll beschreibendes Deutsch, so dachte ich, gäbe es nur in alten Schinken. Aber nein, dieses Buch steht einem Steppenwolf in Sachen blumiger Sprache in nichts nach. So konnte ich auch als "zu spät" Geborener gut nachfühlen, wie sich jene Nachtschwärmer gefühlt und vergnügt, aber auch gelitten und ausgekotzt haben. Aber, und das ist die Hauptsache: Keine Belehrung, keine Erziehung. Es wird hart abgeraved und am Ende kommt nun einmal der Kater. Doch das ist kein Grund, nicht am nächsten Tag weiterzuraven. Das Fazit dieses Buches ist Spaß an der Freude und somit ein starker Gegenpol zur aktuellen Hysterie und Heraufbeschwörung des Endes.
Es bleibt nur eines: Etwas vom Optimismus und Lebensart dieser beschrieben Generation mitzunehmen. Also ab in den nächsten Club, Smartphone ins Klo geschmissen und verdammt nochmal abgetanzt! Viel Vergnügen ^_^
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am 19. Januar 2010
Mein persönlicher Literatur-Überraschungshit. Witzig, authentisch, abgedreht und gefühlvoll. "Generation Golf" für den Clubgänger. Und da man nicht mehr ins E-Werk, Omen, Poison, Tresor etc. kann, muß man sich seine Jugend halt per Buch zurückholen. Danke Rainer!
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am 7. Februar 2010
Ich kann nur sagen! Klasse Roman, sehr gute Recherche und das ganze ist Szenetreu! Alles was im Buch vorkommt entspricht der Rave Geschichte in den Jahren! Super Story bei der man teils doch schon hart mitgenommen wird, das nächste Kapitel einen aber wieder zum Schmunzeln bringt! 5 * Empfehlung!
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am 13. Februar 2010
Nach sehr langem Suchen bin ich fündig geworden! Endlich mal ein Roman über die Techno- / Feierszene, der sehr authentisch rüberkommt. Der Autor hat Ahnung! Ich habe mich und meine Erfahrungen in dieser Szene in vielen Passagen wiedererkannt. Das Buch ist wirklich sehr empfehlenswert!
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am 11. Dezember 2013
Felix, der Romanheld zieht in die große Stadt Berlin um sich selbst und die Liebe neu zu entdecken. Es ist 1996, der Techno ist noch nicht tot, die Loveparade noch Underground und die Clubs voll mit gestrandenten Verrückten, die ihr Glück in der Nacht suchen.

Mit viel Hintergrundwissen und in leichter Sprache erzählt Rainer Schmitt die Geschichte. Es geht um die Geschichte des 4/4 Taktes. Um DJ's, Drogen und Familienzusammenhalt. Natürlich nicht der leiblichen, sondern der Technofamilie. Die, die sich unter der Diskokugel findet, wenn 2 oder mehr im gleichen Ryhtmus tanzen; euphorische Momente miteinander teilen. Die Geschichte ist, wenn man es genau nimmt, eine Reihung von Anekdoten. Wie der Autor bemerkte, sind es z.T. seine eigenen Erfahrungen, Geschichten von Freunden und eine Prise Fantasie.

Das Thema ist speziell, doch wenn man versteht worüber er schreibt, wird man großen Spaß mit diesem Buch haben. Bei einigen Seiten musste ich herzhaft lachen- in der Bahn. Es gehört zu meinen Lieblingsbüchern!
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am 12. August 2010
Wow dieses Buch ist eins meiner Lieblingsbücher, ich Liebe es und habe es schon 2 mal gelesen.

Der Autor versteht es auf eine sehr schöne Art und weise diese Scene zu beschreiben mit allen hoch und tiefs, die Plätze und Erzählungen kommen einem so vor als wäre man live dabei gewesen, weil man viele der Geschichten kennt (Techno Mühten und Legenden) und die Läden selber besucht hat.

Schon der Anfang im Posion Club in Düsseldorf, bereitet einen auf eine tolle vercheckte Reise, zum eigenen Erwachsen werden und nicht Erwachsenwerden wollen vor.

Jeder der was über hat für Partys und die Scene der Elektronischen Musik sollte sich diese tolle Liebes Geschichte aus Sicht eines Mannes auf keinen Fall entgehen lassen
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