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am 9. Februar 2012
Eine Handlung sucht man in diesem 380-Seiten-Werk vergeblich, es ist nichts als ein langatmiges Schwadronieren über die Berliner (mit einigen kurzen Ausflügen nach Köln und in die Toskana) Szene von Kultur- und Betroffenheitsprofis, die sich von Kneipe zu Party zu Lotterbett hangeln und wieder zurück, von Bloggern, Proleten, Linken, Fußballverrückten, Türken, Pennern, Hartzies. Leute, die ihren Kopf noch nicht weggesoffen oder von ihrer eigenen Rhetorik besoffen geredet haben, gibt es in Lottmanns Kosmos so gut wie nicht, immerhin gelingen ihm mit seiner Beschreibung auch ein paar Lacher, aber angesichts der uferlosen und repetitiven Detailbeschreibungen der Geldarmut des Icherzählers und der sexuellen Ausschweifungen der ihn umgebenden digitalen Boheme wird der Humor-Effekt leider so dünn wie ein im Verhältnis 1:10 verwässerter Rotwein. Das Werk erinnert von fern an Henscheids Die Vollidioten: Ein historischer Roman aus dem Jahr 1972, aber Lottmanns Figuren lassen Henscheids Vollidioten aussehen wie einen Haufen Nobelpreisträger.
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am 2. Juni 2010
In seiner Novelle "Der Geldkomplex" läßt uns Joachim Lottmann den Weg des Literaten J. Lohmann aus der Armut ins Glück mitverfolgen. Nicht ganz zufällig tragen Autor und Protagonist dieselben Initialen -- JoLo --. Und wer Lottmanns Blog kennt, der wird hier viele Charaktere wiederentdecken. Der Roman beginnt mit der langsamen Verarmung Lohmanns. Hier brilliert Lottmann und tischt dem Leser eine Lügenschichte nach der anderen auf, teils widersprecht er sich schon wenige Zeile später. So kann er sich trotzt Armut lange ein Auto leisten, weil er einen alten DDR-Wartburg fährt, der aus riesigen unteridirschen Depots aus alten DDR-Beständen an einer abgelegenen Ost-Berliner Tanke befüllt wird -- natürlich bei laufendem Motor. Die nötige Umweltplakette hat Lohmann sich selbst gemalt.
An einer anderen Stelle läßt der Erzähler den Leser wissen: "Die Geschichte ist aber zu gewöhnlich, um sie erzählen zu können." Unter diesem Motto steht das ganze Buch, und was sich uninteressant lesen könnte, wird bis ins Groteske verzerrt von der Selbstverliebtheit des Protagonisten und seiner Neigung zu Extremen.

Als der endgültige Absturz droht, flüchtet Lohmann nach Italien, bis ihn dort ein Verlagsvorschuß von 8000 Euro erreicht. Als reicher Mann kehrt Lohmann nach Berlin Mitte zurück, wo zwischenzeitlich viele seiner ehemaligen Freunde durch die Wirtschaftskrise verarmt sind oder von Armut bedroht. So erging es auch seiner Exfrau, die er schlußendlich zurückgewinnen kann.

Wären die letzten beiden Teile so abgedreht wie der Anfang, wäre das Buch einfach nur grandios. Leider endet es verglichen mit dem rasanten Anfang ein konventionell.
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am 21. Februar 2010
Sex, Schnorrertum und Beziehungsunfähigkeit: Besser hat niemand über Berlin Mitte geschrieben. Dieses Buch kann man gar nicht oft genug verschenken.
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am 8. Dezember 2009
Ein Buch nach meinem Geschmack!
Darf in keinem Haushalt fehlen, in dem ein Tischbein zu kurz ist!
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