Kundenrezensionen

28
4,2 von 5 Sternen
Zwischen Boule und Bettenmachen. Mein Leben in einem südfranzösischen Dorf
Format: TaschenbuchÄndern
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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2010
Ich glaube, das Buch hatte gar nicht so gute Kritiken, aber, ich wollte es trotzdem haben und habe es auf meine Wunschliste gesetzt und bekommen.
Ich finde den Schreibstil sehr erfrischend, obwohl ich eigentlich nicht auf kurze Geschichten stehe. Aber die Art, wie es geschrieben ist und natürlich auch der Inhalt haben mich dazu bewegt, immer weiter zu lesen.
Mich fasziniert Frankreich sowieso und es ist schön, hier mal zu lesen, wie das Leben im ländlichen Gebiet Frankreichs so funktioniert. Dabei muss man leider immer wieder feststellen, wie "unlässig" der Deutsche an sich ist.
Ich kann das Buch nur empfehlen, die Autorin schreibt über sich selbst, wie es ihr ergangen ist und somit aus eigener Erfahrung; und wer sich für dieses Thema interessiert, wird staunen und schmunzeln ...und über die verschiedenen Lebenseinstellungen nachdenken.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 23. Juli 2009
Christiane Dreher hat ein berührend, ehrliches, persönliches, lustiges, herzerwärmendes Buch geschrieben,(das ursprünglich als Kolumne erschien) dass es einen einfach anzurühren vermag, umso trauriger ist es zu erfahren, dass in Ihrem Blog unter [...] connection) zu erfahren ist, dass bei Drucklegung ihres neuen Buches ihr Mann Patrick Mitte Mai diesen Jahres verstorben ist.

Zum Inhalt: Frisch von der Leber schreibt Christiane Dreher in unverblümter Sprache wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Ehrlich, offen, direkt, neugierig, herzbegeistert, natürlich. Man geniesst förmlich über das einfache Leben in den französischen Seealpen zu erfahren, lernt Land und Leute dort kennen, über Verhaltensweisen, Umgangsformen, Gepflogenheiten, Vorlieben, Christiane Dreher beschreibt das Leben dieser einfachen Bergleute, wie sie leben, aber auch wie sie miteinander auf ihre Art umgehen und Austausch pflegen, dass eine Deutsche sich dort erst zurecht finden muss und sich in Vergleichen zu Deutschem straucheln sieht, liegt auf der Hand und hat so manches Lachen/Schmunzeln in mir hervorgerufen. Auch die kleinen Foto's waren für eine echte Überraschung, die mich bei jeder Abbildung gefreut haben, man merkt dem Buch gar keine inhaltlichen Foto's an...

Ursprünglich vom Job in Deutschland überlastet, mit ihrem Leben unzufrieden, eine Beziehung die in ihr nur noch in der Erinnerung existiert, wollte sie eigentlich nur für 1 Jahr eine Auszeit nehmen, findet aufgrund eines Inserats die Möglichkeit dort für ein Jahr auf einem Hof zu helfen, und so nehmen die Dinge ihren Lauf,sie lernt die franz. Sprache, lernt ihren Mann Patrick kennen, mit dem sie eine Auberge führt, zwei Menschen aus unterschiedlichen Ländern, die sich lieben und an ihren verschieden Herkunftsländern sich gegenseitig bereichern, reiben, austauschen und einen Weg miteinander machen.

Fast mit einer Art "unschuldiger Augen" schildert uns hier eine Autorin, was das Leben für einen bereit hält, wenn wir neue Pfade wagen, uns auf Neues einlassen. Was es bedeutet, in einem anderen Land ein neues Leben mit all seinen Schwierigkeiten neu aufzubauen, und die Freude zu Leben (am einfachen Leben) im dortigen Bergdorf wieder neu entdeckt wird. Wie gerade ein einfaches Leben, uns Werte zu vermitteln vermag, die wir oft in den Grossstädten und unseren stressigen Arbeitsalltagen nicht mehr erleben. Als Leser ist man ganz dabei und kommt sich vor wie ein Familienmitglied, sodass einem so manches dort an Herz wächst,z.B. Pepita! (eine kleine Katze)

Sehr berührend und überaus persönlich schildert sie in Ihrem Blog die Krankheit ihres Mannes Patrick und dessen Tod. Es klingt fast wie ein Märchen, wo wir uns alle freuen, dass die Liebe obsiegt hat und ein Mensch sein Glück erreichen kann wenn er Mut hat, zumindest ich empfand das so. Umso tragischer, dass dieser Traum nun doch durch den Tod von Patrick ein Ende gefunden hat. Ich persönlich wünsche dieser Autorin, die ich mehr als gerne gelesen habe, gaaaaaaaaaaaaaanz viele Leser, und viel viel Kraft um auch nach dem Tod ihres Mannes, offen zu sein, was das Leben für sie als Neues bereit hält. Ich kann, will und muss dieses auf eine Art einfache Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, denn man spürt darin seine unschuldige Kostbarkeit.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2009
Im Alter von 42 Jahren beschließt Christiane Dreher, von ihrem stressigen Job beim Verlag Kiepenheuer & Wietsch ein Jahr Auszeit zu nehmen. Eine Anzeige in einer Zeitschrift hat in ihr die Idee geweckt, für ein Jahr auf einen Biobauernhof in Frankreich zu gehen. Sie sucht sich einen Untermieter für ihre Wohnung, packt ein paar Sachen und stürzt sich ins Abenteuer. Aus dem einen Jahr wurden viele, denn sie beschließt zunächst, ein Jahr länger zu bleiben und verliebt sich dann in Patrick, den sie heiratet, und mit dem sie jetzt eine Auberge in einem kleinen Dorf in Südfrankreich leitet.

Ihr Tagebuch veröffentlicht sie als Blog auf der Internetseite der Zeitschrift Brigitte.

Aus diesem Blog hat ihr ehemaliger Arbeitgeber, der KiWi-Verlag, nun ein Buch gemacht. Das Titelbild zeigt eine schöne Berglandschaft, aus dem Fenster eines Zimmers aufgenommen. Da es sich, wie ich im Innenteil des Buches gelesen habe, um ein Privatfoto handelt, nehme ich an, dass es sich um ihre und Patricks Auberge handelt.

Ich liebe Berichte von im Ausland lebenden Deutschen, sie stillen ein wenig mein Fernweh, wenn ich nicht selbst reisen kann. Also habe ich zu diesem Buch gegriffen. Obwohl ich mich nicht gerade als frankophil bezeichnen würde, haben mich die Berichte von Christjann", wie Christiane von den Franzosen genannt wird, sehr bewegt.

Gespickt mit einigen schwarz-weiß Fotos schildert die Autorin in kurzen Tagebucheinträgen ihr Leben in der Fremde. Die Ankunft auf dem Biobauernhof, das Kennenlernen der Bewohner, die sprachlichen Barrieren, die Konfrontation mit den französischen Sitten und nicht zuletzt das Leben an der Seite ihres Mannes Patrick sind einige Themen, an denen sie ihre Leser teilhaben lässt.

Ich habe oft geschmunzelt. Das Kapitel über die Schlafgewohnheiten unserer westlichen Nachbarn hat mich besonders erheitert. Und auch die Begrüßungszeremonien in Frankreich wollen gelernt sein, man kann nicht einfach jeden wahllos küssen, sondern muss genau selektieren. Aber auch auf Gefühle wie Heimweh und das Fremdsein in ihrer Wahlheimat geht die Autorin ein.

Die französischen Wörter, die gelegentlich eingestreut sind, werden fast ausnahmslos im folgenden Satz erklärt, wodurch das Werk auch ohne Kenntnisse der französischen Sprache gelesen werden kann.

Durch die relativ kurzen Kapitel kann man dieses Buch immer wieder zur Seite legen und bei Bedarf nach ein wenig witziger und kluger Unterhaltung ein paar Seiten darin lesen. Mit einem Lächeln auf den Lippen habe ich dieses Buch genossen und war sehr traurig, dass es nach nur 237 Seiten schon zu Ende war. Aber der Blog auf der Website der Zeitschrift Brigitte wird zum Glück weitergeführt von Christiane Dreher, auch wenn das nur ein schwacher Trost ist. Es gibt doch nichts Schöneres als sich mit einem Buch in der Hand in der Sonne sitzend in die Ferne zu träumen.

Fazit: Dieses Buch macht glücklich! Wer Fernweh hat oder unsere westlichen Nachbarn aus der Sicht einer Deutschen kennen lernen möchte, ist mit Zwischen Boule und Bettenmachen" bestens ausgerüstet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2013
Es ist so ehrlich so einfach so aus dem Leben. Und ich dachte ich erlebe das alles mit. Vielleicht auch weil es ein Traum von mir wäre so etwas zu wagen. Ich war überrascht, dass die Autorin wie ich aus dem Raum HD kommt. Noch verständlicher und lustiger. Das Buch ist für Frankreich Liebhaber ein Muss allein wegen der genialen Beschreibung der Sprachprobleme und der unterschiedlichen Gewohnheiten. Klare Kaufempfehlung. Ich bin so traurig aber das wie das Leben die Geschichte weitergeschrieben hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. August 2014
Ich liebe Frankreich, und da ich dieses Jahr leider keine Gelegenheit habe, dort zu sein, habe ich mir das Buch gekauft. Leider liest es sich für meinen Geschmack sehr langweilig und die Autorin schafft es für mich leider nicht, die typisch französische Stimmung herüber zu transportieren. Es liest sich für mich, wie ein einfacher Aufsatz. Sehr schade, das Cover und die Beschreibung haben weit mehr versprochen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juli 2014
Kurzweilig und schön!

Besonders, wenn man Spaß an Frankreich und den dort lebenden Menschen hat.

Nachttischgeeignet, weil es viele kleine Geschichten sind, die man, bevor das Licht ausgeschaltet wird, lesen kann, mal eine Geschichte, mal zwei Geschichten.
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TOP 50 REZENSENTam 18. Juli 2011
Inhalt:
Christiane Dreher will für ein Jahr auf einem Bauernhof in Südfrankreich arbeiten, kann sich nach dieser Zeit jedoch nicht vorstellen, wieder in ihr altes (Büro-) Leben zurückzukehren, und bleibt kurzentschlossen in den französischen Seealpen. In 'Zwischen Boule und Bettenmachen' erzählt sie von ihrem Leben in Südfrankreich, von den Menschen, den Sitten und Gebräuchen sowie den Fettnäpfchen, in die man als Zugezogener ständig treten kann.

Mein Eindruck:
In einfacher Sprache berichtet Christiane Dreher von ihrem neuen Leben, das so ganz anders ist als ihr Leben in Deutschland. Dabei ist das Buch flüssig geschrieben, unterhaltsam und bisweilen amüsant. Allerdings empfand ich manche Anekdoten als zu belanglos (Katzenallergie der Autorin, Rübenfeld-Geschichte) und habe mir bei der Lektüre dieser Passagen öfter
gewünscht, dass sich die Autorin etwas kürzer gefasst hätte. Insgesamt lernt man jedoch tatsächlich etwas über die südfranzösische Mentalität und lokale Gepflogenheiten.

Mein Resümee:
Das Buch bietet einen guten Einblick in Südfrankreich und seine Bewohner, ist jedoch bisweilen etwas langatmig.
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am 20. Juni 2014
Sehr nette, leichte und wenig anspruchsvolle Lektüre, welche Lust auf Urlaub und Frankreich macht. Die Autorin wirkt stellenweise etwas naiv und - auch wenn es gemein klingt - einfach strukturiert. Dennoch kann sie sich selbst mit Humor betrachten, was sie sympathisch macht. Man kommt auch ins Nachdenken darüber, ob man selbst ein "zweites Leben" beginnen könnte - alle Zelte abbrechen und woanders neu anfangen. Das verdient auch Respekt!
Wichtig: Die einzelnen Kapitel hängen nicht miteinander zusammen, da das Buch eine Zusammenfassung/Ausführung ihres Blogs ist (wenn ich es richtig verstanden habe). Sehr schade, dass man nicht genau erfährt, wie sie ihren französischen Mann kennen gelernt hat und wie sie sich dazu entschied, nach einem Jahr in Frankreich zu bleiben. Hier war für mich eine Lücke.
Ansonsten wie gesagt leicht zu lesen, sehr nett und angenehm. An Peter Mayle kommt es nicht ran, das muss es aber auch nicht.
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am 10. Januar 2013
Leicht und amüsant geschriebene Episoden über das ländliche Leben. Schöner Einblick in die französische Denkweise und Verhalten. Man bekommt Lust dort einmal vorbeizuschauen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2013
Schön, wie man das Leben auch sehen und führen kann. Mit viel Humor werden die Eigenheiten der Personen beschrieben. Dort möchte man auch leben.
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