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Kundenrezensionen

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am 2. Januar 2012
Wer dieses Buch kauft, lässt sich auf 240 Seiten Satire seitens Sonneborn, der titanic und der PARTEI ein.
Was genau diese Seiten beinhalten, möchte ich nicht verraten, da für mich ein Teil des Spaßes aus der Vorfreude auf den nächsten Schabernack, den Sonneborn und seine Mannen da treiben, bestand. Nur so viel sei gesagt: Der Schreibstil des Autors ist locker und bringt seine Ziele offensichtlich zum Ausdruck. Genau deshalb steht wohl auch zu Beginn des Buches:
"Jegliche Indoktrinierung und Beeinflussung des Lesers zugunsten der PARTEI ist nicht zufällig, sondern beabsichtigt."

Das PARTEI Buch ist echt klasse - es gibt keine Tabus! So begrüßt sich die PARTEI-Jugend, auch Hintnerjugend genannt (so heißt der Generalsekretär der PARTEI) mit einem gepflegten "Heil Hintner" und auf einem Parteitag wird an alle Anwesenden die Frage "Wollt ihr den totalen Sieg?" gestellt. Wer dies und noch viel mehr enttabuisierte Aktionen Sonneborns miterleben möchte, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
Unter "PPS" finden Sie weiterführende Informationen zum Anhang.

mfG Martin

PS: Einige Schwarzweiß-Fotos veranschaulichen das Geschriebene, während man in der Mitte des Buches farbig gedruckte Bilder rund um die PARTEI vorfinden kann (insgesamt 8).
PPS: Der Anhang ist recht interessant:
Den Anfang macht mit "Stimmen zur PARTEI" eine recht sinnlose Rubrik, die auf einer Seite einige Zitate berühmter Politiker abdruckt, in denen das Wort "Partei" groß gedruckt ist, sodass sich der Zusammenhang der Sätze wandelt und die PARTEI Sonneborns gemeint ist.
Eine weitere Seite nimmt der Mitgliedsantrag ein.
7 Seiten lang ist das "Handbuch: Die Partei von A-Z". Unter S "Satire" äußert Sonneborn sogar einige ernste Worte zu seiner politischen Position.
9 Seiten lang: Anmerkungen. Immer wieder findet man im Hauptteil des Buches kleine Zahlen, die auf weiterführende Informationen hinweisen, die man hier vorfinden kann.
Die letzte Seite nimmt der Dank Sonneborns ein. Bitte bitte, mein Führer.
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am 5. Mai 2012
Geniales Buch, für alle Politikinteressierten Personen ein absolutes "musthave"
Habe gut gelacht und das Buch hat mir so manche S-bahnfahrt verschönert.
Danke Titanic für diesen Meilenstein Satire!
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am 21. Oktober 2011
Es besteht aus Papier auf welches Buchstaben gedruckt wurden. Drumrum ist ein Umschlag aus dickerem Papier auf das Bilder UND Buchstaben gedruckt wurden. Ich glaube die Partei geht davon aus, dass die Menschheit zu dumm ist um lesen zu können - darum sagen sie ohne Lügereien die absolute Wahrheit.
Wenn man nun doch lesen kann, qualifiziert man sich dadurch automatisch für die höhere Gesellschaft (Mitgliedschaft bei der Partei). Alle anderen sind sowieso nix wert und verdienen es nicht, mitzubestimmen.
Sarkasmus, Satire, mutwilliger Blödsinn... nennt es wie ihr wollt: dieses Machwerk ist große Klasse!
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am 28. Februar 2009
...weil wir eine Partei sein wollen!" (Oliver Maria Schmitt)

Wenige Tage nachdem in Berlin SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier die Biografie des FDP-Vorsitzenden Westerwelle der Öffentlichkeit präsentiert hatte, kam am 24.2.09 der nächste Parteivorsitzende in die Hauptstadt, um sein Buch vorzustellen. Dieser allerdings brauchte dabei nicht die Unterstützung eines namhaften politischen Konkurrenten - Martin Sonneborn, Bundesvorsitzender der Partei Die PARTEI war sich selbst genug und den Zuschauern im Babylon-Mitte ganz offenbar auch.
Das "Parteibuch" von Sonneborn zeigt anhand der polit-satirischen Aktionen aus der Titanic-Redaktion, deren Chef der Autor bis 2006 war, wie unterhaltsam und aufschlussreich das deutsche Parteiensystem und dessen Protagonisten sein können, wenn man es mit seinen Schwächen konfrontiert. Mit zuweilen gnadenlos unterlaufener political correctness, die manch einem als ein Zuviel des Guten erscheinen mag, stellen Sonneborn und seine MitstreiterInnen in nahezu überbordender Kreativität die etablierten Parteien ins Schaufenster und ziehen ihnen die Hosen runter. Was da zum Vorschein kommt changiert zwischen liebenswert lächerlich und erschreckend lächerlich. Dahinter verschwindet dann sogar die nur oberflächlich betrachtet aufdringlich erscheinende Profilneurose des PARTEI-Vorsitzenden Sonneborn.
Die eigentlichen Protagonisten des Buches sind allerdings die Medien. Fast jede Seite ist gespickt mit Zitaten aus hauptsächlich den Printmedien, die sich von der PARTEI mit einfachsten Mitteln instrumentalisieren lassen. In den wenigsten Fällen gelingt es den JournalistInnen dabei, der satirischen Sache gerecht zu werden. Entweder tappen sie in jede gestellte Falle der Provokation herein oder versuchen sich in hilfloser Entlarvung. Erfreuliche Ausnahmen gibt es natürlich auch und sie werden keineswegs verschwiegen. Schon allein wegen dieser Medienauslese - und der Leserbriefe! - lohnt sich die Lektüre.

Wenn man die letzten zehn Jahrgänge des Satiremagazins Titanic aufmerksam gelesen hat;
Wenn man ebenso die Vorgänge um die in der Titanic-Redaktion gegründete "schmierige kleine populistische Oppositionspartei" Die PARTEI mit wie auch immer geartetem Interesse verfolgt hat;
Wenn man die Homepages der PARTEI sowie des Magazins und "Zentralorgans" Titanic regelmäßig angeklickt hat;
Wenn man die Auftritte und Lesungen Martin Sonneborns, solo oder mit der Titanic-Boygroup (Gsella, Schmitt) besucht hat,
dann und nur dann sollte man dieses Buch nicht kaufen. Es sei denn, man will all das, worüber man sich in den letzten Jahren so köstlich amüsieren konnte noch einmal zusammengefasst auf 240 Seiten gedruckt in den Händen halten und dafür 8,95 ausgeben. Allen anderen sei das Buch jedenfalls empfohlen. Wir sind gespannt, wie weit es Sonneborn mit seinem "ganzen PARTEI-Quatsch" noch treiben wird.
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am 14. April 2009
Als jahrelanger Titanic-Abonnent hatte ich erst Bedenken das Buch wäre zu den Artikeln in der Titanic redundand. Dies ist keineswegs so. Martin Sonneborn erschafft schreibt der Vielzahl an Einzelaktionen ein äußerst humorvolles Gesamtwerk. Nicht nur die Aktionen und Ideen an sich, auch der Schreibstil des Autors trägt dazu bei, daß dieses Buch für jeden Satirefreund sehr, sehr kurzweiliges Lesevergnügen wird. Uneingeschränkte Empfehlung!
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am 7. März 2009
Politik ist langweilig und korrupt. Politik ist was für wichtige Herren in teuren Anzügen, die Versprechen machen und sie nicht einhalten. Politik ist populistisch und lügt. Und dann kommt da die korrupte PARTEI, lügt, trägt Anzüge von C&A (für 49€!) und macht populistische Versprechen, die sie sowieso nicht einhalten kann. Hurra! Und nicht mal langweilig! Die Redaktion vom Satire-Magazin hat die "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative" im Jahr 2004 gegründet und tuckert seitdem als "schmierige kleine populistische Oppositionspartei" durch die Nation, immer nach der Suche nach Leuten, die sie und ihr politisches Hauptziel, den Wiederaufbau der Mauer, ernst nehmen. Und davon gibt es leider und zum Glück viele. Gesammelte PARTEI-Geschichte gibt es nun vom ehemaligen Titanic-Chefredakteur und heutigem PARTEI-Chef Martin Sonneborn in "Das PARTEI-Buch".

Chronologisch erzählt "Deutschlands Chefsatiriker" (Süddeutsche Zeitung) sämtliche Details der PARTEI-Historie, angefangen mit den spaßigen Titanic-Wahlkämpfen im Namen von sympatischen Splitterparteien wie FDP ("Die liberale SpaSSpartei!") und Bayern-SPD ("Wir geben auf."), die ihn und die Redaktion letztlich dazu bewegt haben, selbst aktiv zu werden. Die Rückkehr der Einheitspartei ("Wir sind wieder da!") also, wie damals! Immer wieder gibt es in Reden und Wahlkämpfen kreative Anspielungen auf NSDAP und SED, allerdings nie zu offensichtlich, sodass man (wie in der Satire üblich) ein gewisses Maß an Grundkenntnis mitbringen muss, um sie zu verstehen.

Sonneborns Anekdoten zu perfekt inszenierten Aktionen wie dem ersten PARTEI-Parteitag in Münster, dem Kanzlerkandidatin-Casting ("Frau ja - aber schöner!!") oder den urkomischen HLX-Werbespots in Berlin sind allerdings auch für politisch weniger Interessierte ein großer Spaß. Er erzählt sie dabei nie alleine, gut ein Drittel des Buches machen Pressestimmen aus, die dem Leser gut und unterhaltsam aufzeigen, wie das Medienecho "damals" gewesen ist. Viele Bilder (manche bunt!) gibt es auch noch. Und auf allen Seiten steht in der Ecke eine Seitenzahl, die der Orientierung gilt - dass da vorher noch niemand drauf gekommen ist!

Etwas störend ist allerdings, dass man immer wieder die gleichen Floskeln lesen muss. Wer das komplette PARTEI-Buch gelesen hat, durfte sehr sehr (sehr!) oft lesen, dass die PARTEI seriöser sei als die FDP, bei der letzten Wahl sein bestes Wahlergebnis seit Kriegsende hatte und man möglichst schnell den Mitgliedsantrag auf Seite 223 ausfüllen sollte, weil niedrige Mitgliedsnummern rar seien. Wen es zusätzlich nicht stört, dass prinzipiell der komplette Buchinhalt aus aufgewärmten, längst aus der Titanic bekannten Aktionen ist, erhält ein sehr unterhaltsames Buch über eine Spaßpartei, die aufzeigt, wie amüsant Politik sein kann, wen man sie parodiert. Vorausgesetzt natürlich, dass die eigenen Grenzen des guten Geschmacks nicht allzu politisch korrekt sind.

Und das mit dem Macht-Übernehmen klappt auch noch, irgendwann. Bestimmt.
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am 31. Dezember 2014
Das Parteibuch. Zu gross fuer die Westentasche, mit 240 Seiten zu lang fuer 3 Stunden Verspaetung mit der Bahn. Als Tuerstopper ist das Buch voellig ungeeignet und farblich passt es nicht zu meiner Lieblingskrawatte. Wenigstens kann ich mein Bier drauf abstellen. Inhaltlich ist es auf der Nivea. Der blauen. Voellig banal. Wahrscheinlich waere ein Buch mit allen PARTEI-Wahlplakaten lustiger gewesen. Und mit den Plakaten der Kanzlerkandidatinnen. Aber es ist ja noch Zeit.

Also: Aermel runterkrempeln, Buch bei Amazon verstauben lassen und mal wieder an die frische Luft.
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am 13. Oktober 2009
Martin Sonneborn, einst Chefredakteur des endgültigen Satiremagazins "Titanic" ist tatsächlich in die Politik gegangen: Im Gegensatz zu Hape Kerkelings "Horst-Schlämmer-Partei (HSP)" ist Sonneborns Gründung "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative ' Die PARTEI" allerdings echt. Das Buch zeichnet Aufbau und Gründung nach, beleuchtet Parteitage, Wahlen und Auslandsreisen der Partei. Die Art wie die Polyesteranzugträger (C&A, 49,90 Euro) der Politik der etablierten Parteien einen Spiegel vorhalten und so die Lächerlichkeit der Parteiendemokratie offenbaren, lohnt die Anschaffung des kleinen Bandes bzw. des Hörbuches.
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am 18. Juli 2015
Ja, das Buch ist gut... wenn man auf die Blödeleien von diesem Herrn Sonnebrot steht. Die einzelnen Geschichten seiner Abenteuer sind wonderbra erzählt. Bin kein flammender Fanboy seiner Sache, befürworte sie aber und habe den Kauf keinesfalls bereut. Hat Spaß gemacht das Buch an zwei Nachmittagen zu verschlingen.
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am 8. Dezember 2009
Die Entstehungsgeschichte und ersten Lehr- oder eigentlich doch eher Herrenjahre der PARTEI (gegründet vom ehemaligen Chefredakteur der Satirezeitschrift "Titanic", Martin Sonneborn) auf zwei CDs. Schwerpunkte des Hörbuchs liegen auf den Wahlwerbespots der PARTEI aus dem Bundestagswahlkampf 2005, in denen massiv Schleichwerbung gemacht wurde, sowie auf einer Reise von PARTEI-Mitgliedern nach Georgien (letztere nimmt die gesamte zweite CD ein und war so auch schon in Titanic nachzulesen). Diverse weitere Highlights aus der PARTEI-Geschichte fehlen leider (das PARTEI-Buch kenne ich nicht, vielleicht ist es ausführlicher): z.B. die Gründung der Hintner-Jugend, der Wiederaufbau eines Teilstücks der Mauer oder die Kriegserklärung an Liechtenstein. Doch auch so ist genug Anlass, freudig in sich hineinzukichern ("Satire vom Feinsten", wie es immer so schön heißt).

Mir persönlich gefiel allerdings der Vortrag des Sprechers Serdar Somuncu nicht; ich stelle mir bei diesem Inhalt die trockene, lapidare Art von Sonneborn vor und hätte mir einen entsprechenden Vortrag gewünscht (warum hat er nicht selbst gelesen?). Bei Somuncu ist zu viel Emphase drin; mit seiner anheimelnden Art hört er sich teilweise an, als lese er Kindern Hui Buh das Schlossgespenst vor. Von der steintrockenen Komik des Inhalts lenkt das nur ab.
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