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am 1. Oktober 2008
Nach der Lektüre dieses Buches kommt man leider doch immer mehr zur Überzeugung, dass, auch bei großen internationalen Fussballspielen, leider nicht immer alles sauber und fair abläuft. Der Autor selber prognostiziert im Vorwort, dass sich das Weltbild über den Fussball seitens des Lesers nach der Lektüre eintrüben wird. Glaubt man den in diesem Buch aufgeführten Indizien und Sachverhalten, so kann man dieser Prognose leider nichts entgegensetzen.

Hill führt den Leser hinter die Kulissen der internationalen Wettmafia. Er zeigt Praktiken der Spielmanipulation auf und belegt durch umfangreiche Indizien anhand tatsächlich stattgefundener Spiele, auf welche Weise diese manipuliert worden sind. Hierbei handelt es sich auch um Spiele der WM 2006, die nach Ansicht von Hill Opfer von Wettmanipulatoren waren.

Der Mut des Autor, der seine Doktorarbeit zu diesem Thema schrieb, ist bewundernswert. Durch die Offenlegung der in diesem Buch aufgeführten Sachverhalte, dürfte er sich mit Sicherheit in bestimmten Kreisen nicht unbedingt mehr Freunde gemacht haben. Auch wenn ein Großteil der aufgeführten Personen anonymisiert wurden, so zeigt er doch schonungslos Praktiken und Geschäftsgebahren der Wettmanipulatoren auf. Interviews mit Personen aus der Branche runden das Buch ab. Einzig der Sachverhalt, dass es sich überwiegend "nur" um Indizien hinsichtlich der angeblich manipulierten Spiele handelt, hinterlässt einen kleinen Beigeschmack bezüglich der Glaubwürdigkeit aller dargestellten Sachverhalte.

MEIN FAZIT: Das Buch führt den interessierten Leser hinter die Kulissen der Wettmafia und gibt hier einen umfassenden und sehr guten Einblick. Empfehlenswert!
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am 12. April 2010
Meines Erachtens ein ganz schwaches Buch.
Der Autor erzählt, wie es ihm gerade einfällt. Es fehlt der rote Faden, es fehlt jede Erzählstruktur. Einzelne Geshichten, die mit Korruption im Fußball zu tun haben, werden mehr oder weniger übergangslos aneinandergereiht.

Der Schreibstil ist ebenfalls eher schwach.

Meine Empfehlung: Finger weg, ein ganz ganz schlappes Buch.
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am 17. Dezember 2010
... hab dieses bereits 2008 erschienene Buch erst jetzt gelesen, kann mich aber noch gut an das damalige Medieninteresse erinnern. Nach der Lektüre weiß ich nicht recht, was ich davon halten soll. Der Autor hat mit Sicherheit seinen Beitrag geleistet, dass der Leser den europäischen und internationalen Spitzenfußball mit anderen, kritischen Augen sieht und bei manchen "überraschenden" Ergebnissen sich zumindest Gedanken macht, ob diese auf sauberem Weg zustandegekommen sind. Man ist nicht direkt desillusioniert, aber speziell die Verweise auf die englischen Helden der 50er und 60er Jahre kratzen schon am Bild des britischen Fußballs, das man sich gemeinhin so macht. Aber: gerade diese Epoche bzw. die angeblichen Enthüllungen dazu basieren halt auf Hörensagen und auf wenigen Aussagen einzelner - zugegeben namhafter - Trainer und Spieler. Klar, was soll auch sonst als Grundlage noch vorhanden sein, wird ja kaum einer notariell beglaubigte Quittungen über Schmiergelder aufbewahrt haben.

Die Darstellungen zur Gegenwart verlaufen oft nach ähnlichem Muster: Hill trifft sich in irgendwelchen Hinterzimmern asiatischer Büros und Restaurants mit irgendwelchen Mafiosi. Diese schildern ihm mehr oder weniger freimütig, wie der Hase läuft und wie Spiele, Spieler und Schiedsrichter manipuliert werden können. Dies wiederholt sich im Laufe des Buches mehrfach, verläuft sich aber für meinen Geschmack zu sehr im Allgemeinen und Nebulösen, auch wenn vereinzelt konkrete Spiele und Ergebnisse genannt werden.

Darum auch nur 3 Sterne von meiner Seite. Ein interessantes und eigentlich haarsträubendes Thema ist im Buch durch (für mich) zu viele Nebenschauplätze, zu viele (anonymisierte) Handelnde und zu viele wiederkehrende Elemente -korrupte Polizeibeamte, korrupte Verbandsfunktionäre - leider so sehr verwässert, dass der große "Aha"- oder Knallefekt bei mir leider nicht eingesetzt hat.
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am 9. Juli 2014
Wer immer noch daran glaubt, dass im Fußball ehrliche Tränen und Schweiß fließen, der hat den Kapitalismus nicht verstanden.
In einigen Jahren wird dieser Sport so uninteressant geworden sein, wie heute die Tour De France. Der negative Effekt, der dadurch entsteht, wird so viel größer für alle Beteiligten sein, dass jedes Herunterspielen heute nur Zeichen großer Naivität ist.
Ich habe fertig.
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am 30. August 2013
Alle, die dieses Buch lesen, werden das Spiel anders betrachten. Hill erzählt Unglaubliches und wenn nur ein kleiner Teil davon wahr ist, sollte man anfangen Profifußball zu boykottieren. Ich habe viele Spiele gesehen und immer gedacht, wie kann man solche Fehler begehen. Jetzt wird mir vieles klarer.
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am 20. Mai 2014
Pflichtlektüre !! Nach dem lesen dieses wichtigen Buches von Declan Hill bekommt Fussballgucken einen schlechten Beigeschmack. Jetzt versteh ich auch die Wut / Gewalt mancher Fussballfans, vielleicht spüren sie den Betrug der manchmal auf dem Fussballplatz gespielt wird.
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am 28. April 2014
Jeder der sich mit diesem Thema beschäftigt muss dieses Buch (wenn auch nicht mehr ganz aktuell) unbedingt gelesen haben. Es ist wie ein Roman, auch wenn es leider wahr sein dürfte. Wenn man mit diesem Buch einmal angefangen hat, dann kann man es nicht mehr weglegen.
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am 12. März 2010
Nach der Lektüre musste ich tief durchatmen. WOW Kaum zu glauben, dass es echt stimmen sollte ... Manipulation im Fußball? Gibt es nicht. So jedenfalls lautete jahrelang das Credo der Funktionäre und Offiziellen in Deutschland. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Dann erhoben einige Schiedsrichter plötzlich schwere Vorwürfe gegen ihren Kollegen Robert Hoyzer, und Deutschland hatte seinen Skandal um verschobene Spiele.

Declan Hill taucht mit seinem Buch ein in die Welt der verschobenen Spiele, der Wettmafia und des Betruges. Hill zeigt dem Leser, wie Gangster weltweit versuchen, das Spiel zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Am Ende des Buches sitzt der Leser zumindest verstört da, des Gedanken beraubt, der Fußball sei ein unschuldiges Spiel, in dem lediglich die sportliche Leistung über den Ausgang eines Spiels entscheidet.

Hill hat all die zwielichtigen Gestalten getroffen, hat mit Spielern und Trainern gesprochen, hat professionelle Wetter getroffen, und deren Aussagen aufgezeichnet. Er war mit den eigentlichen Manipulatoren unterwegs und hautnah dabei, als Spiele verschoben wurden.

Nach der Lektüre des Buches ist der Leser nicht nur verstört, sondern weiß auch, mit welchen Mitteln Spiele manipuliert werden. Er ist in der Lage, verschobene Spiele zu erkennen.

Das Buch, das sich wie ein Krimi verschlingen lässt, ist absolut lesenswert. Es konfrontiert uns mit einer Realität, die nichts mit der schönen nostalgischen Stimmung gemein hat, die den Fußball sonst umgibt.
Ich konnte es nicht am Stück lesen, den ich musste erst das Gelesen "verdauen" und darüber nachdenken, um weiter lesen zu können.
Wartet nicht zu lange und hollt es euch auch!
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am 5. September 2008
Das große PR-Rauschen kann nicht darüber hinweg täuschen, dass da von Hill ein Thema wieder in den Blickpunkt gerückt wird, das deprimiert. Gerade seine Ausführungen zur WM 06 und den Spielen in der Bundesliga sind gut nachzuvollziehen. Keine klaren Beweise werden angeführt, aber die Indizien lesen sich erschreckend genug.
Ich bin ehrlich froh, dass ich mir gleich parallel eine nostalgisch-verklärte, schöne und unterhaltsame Sicht auf den Fußball mitbestellt habe (das Buch "Fußball ist nicht das Wichtigste im Leben - es ist das Einzige"). Momentan macht der Sport ehrlich gesagt immer weniger Spaß!
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am 11. September 2008
Ich bin also drauf rein gefallen. Allerdings weiß ich noch nicht genau, worauf eigentlich: Entweder auf die ausgeklügelte Marketingkampagne, die die Erscheinung dieses Buches begleitet hat, oder aber auf den organisierten Fußball in Form von Bundesliga-, Championsleague- oder aber internationlen Spielen, die ich seit langer Zeit intensiv in der Erwartung verfolge, die Beteiligten gäben ihr Bestes. Dass bereits die Lektüre eines Buches Zweifel an der Redlichkeit aufkommen lässt, mag für die zweite Ausgangsvermutung und somit für das Buch sprechen. Andererseits bleibt der Autor letzte Beweise für die Manipulation großer Spiele schuldig. Dennoch: Es verbleibt ein ungutes Gefühl. Fußballspiele (auch oder gerade vergangene) betrachtet man nun mit anderen Augen. Alles in Allem würde ich das Buch dennoch nicht noch mal lesen, da sich viele der Anekdoten wiederholen und letztlich immer wieder dasselbe rüberbringen sollen. Und über den gegebenenfalls brisanten Inhalt über die vermeintlich verschobenen Spiele der WM 2006 wird man ohnehin in den Medien gut informiert. Wirklichen Mehrwert schafft die Lektüre des Buches hier nicht. Hinzu kommt eine sehr schlechte Übersetzung, die den Lesefluss sehr stark stört. Übrigens: Ganz sparen können hätte sich der Autor die vollkommen deplatzierten und das Thema des Buches nicht tangierenden Äußerungen über - von ihm unterstellten - Rassismus in Deutschland. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Autor letztlich nur Seiten zu füllen versuchte. Zumindest ist dies ein Eindruck, der sich mir an manchen Stellen im Buch aufdrängte.
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