Kundenrezensionen


192 Rezensionen
5 Sterne:
 (52)
4 Sterne:
 (51)
3 Sterne:
 (45)
2 Sterne:
 (29)
1 Sterne:
 (15)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


79 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superbuch!
Heute lag ich krank im Bett mit ziemlichem Trauergefühl über alles mögliche .. und habe dies Buch gelesen und mich fast totgelacht: Vier Menschen treffen sich beim Geplanten Suizidieren und müssen kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Es bildet sich nach dem Sterbe-Treff eine Art Selbsthilfetrupp heraus, der nicht wirklich helfen kann, aber was...
Am 22. Mai 2005 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flucht aus dem Leben
Wir beginnen in einer Silvesternacht. Wir stehen auf einem Londoner Hochhaus. Wir wollen uns hinunterstürzen, weil wir das Leben satt haben, aber plötzlich kommt jemand hinzu. Wir werden nicht davon abgebracht zu springen. Der andere will auch springen. Das hätten wir nicht erwartet, nichtmal sterben können wir so wie wir es gern hätten...
Am 6. Februar 2006 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 220 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

79 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Superbuch!, 22. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Heute lag ich krank im Bett mit ziemlichem Trauergefühl über alles mögliche .. und habe dies Buch gelesen und mich fast totgelacht: Vier Menschen treffen sich beim Geplanten Suizidieren und müssen kein Blatt mehr vor den Mund nehmen. Es bildet sich nach dem Sterbe-Treff eine Art Selbsthilfetrupp heraus, der nicht wirklich helfen kann, aber was besseres haben sie auch nicht vor gerade. Ist eh' alles sinnlos. Also kann man auch sich auch zusammensetzen und sich gegenseitig die Meinung geigen. Oder sich eben annähernd wie eine humanistische Gesellschaft verhalten. Dabei kommt viel Weisheit über das Leben - gemischt mit viel Humor heraus. Typisch Hornby eigentlich und wieder so geschrieben, das es ein Film werden wird. Wetten? Die vier Figuren reflektieren viel über sich und ihr Leben und haben einiges zu tun, um auch was zu ändern. Wann läßt sich mehr ändern, als bei einer Krise?
Vielleicht hält das Buch niemand wirklich vom Sterben ab, aber es zeigt mir, das Leben auch Mut erfordert und Planung.
Also Glück und einen schönen Ausflug muß man halt auch planen und nicht warten, das es von allein passiert.
Man kann sich auch immer wieder fragen, was würde ich tun, damit ich lieber lebe ... und es dann einfach mal machen. Oder?
Soviel bringt das Buch MINDESTENS rüber!
Es liest sich richtig gut. Schade nur, das die englischen Schimpfwörter übersetzt wurden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, aber nicht besonders tiefgründig, 23. April 2006
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Um es vorwegzunehmen, ich habe A Long Way Down gerne und schnell gelesen. Auch wenn es um ein eher ernstes Thema geht, und auch die Verzweiflung deutlich wird, ist es doch eine Komödie. Aber am verlockendsten an diesem Buch ist eigentlich noch die Grundidee: 4 Leute treffen sich in der Silvesternacht auf dem Dach eines Londoner Hochhauses, .. (s.o.) Interessant ist auch die Schreibweise, denn es wird nicht aus einer Perspektive erzählt, sondern alle 4 erzählen die Ereignisse in kurzen Abschnitten aus ihrer Sicht, in ihrer eigenen Sprache. Letztlich bleibt aber oft die Sympathie auf der Strecke, ich bin mit keinem so richtig warm geworden, vielleicht war der ständige Wechsel daran schuld, vielleicht aber auch, da die Figuren eher ihre menschlichen Schwächen offenbaren als ihre Stärken und ehrlich gesagt, wenn mir mittendrin jemand das Buch weggenommen hätte, hätte ich nichts vermisst. Vielleicht auch, weil das Ende eher vorhersehbar ist.

Selbstmord wird durch diese Komödie nicht verlacht, aber neue Erkenntnisse bietet sie auch nicht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meister der Milieuschilderung, 27. November 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nick Hornby ist ein Meister der Milieustudien. So auch in diesem Buch, das er aus vier verschiedenen Sichtweisen erzählt. Der Leser ist immer der Angesprochene, die jeweiligen Personen erzählen ihm die Dinge aus ihrer Sicht. Es ist Sylvesterabend in London. Ende des Jahres und damit auch Zeit Bilanz über sein Leben zu ziehen - und dann eben einen Selbstmord zu planen. Ein dafür beliebter Ort ist das Hochhaus TopperŽs House. Zuerst trifft Martin ein, ein vormals erfolgreicher Fernsehmoderator, der durch den erwischten Beischlaf mit einer 15-jährigen sein Leben ruiniert, seine Ehe und seine Familie dadurch verloren hat. Bevor er zur Tat schreiten kann trifft Maureen ein, durch die Pflege ihres völlig behinderten Sohnes überfordert will auch sie den Sprung wagen. Während sie fast um die Ausführung streiten erscheint Jess, die 18-jährige ausgeflippte Tochter eines Ministers- ihr Freund hat sie verlassen und sie will das Leben verlassen. Und dann stösst auch noch JJ dazu, amerikanischer Pizzaboote aber im Herzen Musiker, dessen Band und seine Liebe auseinandergebrochen ist. Das gibt natürlich vorerst keinen Selbstmord- die vier so unterschiedlichen Personen, die sich, hätten sie sich anderswo getroffen, niemals zueinandergefunden hätten finden immer mehr widerwilligen Gefallen aneinander-das vermeintlich verpfuschte Leben und der geplanten Selbstmord bindet sie immer mehr aneinander. Sie vereinbaren den Valentinstag als nächsten Treff - um sich darüber klar zu werden ob einer von ihnen doch springen will. Wunderbar, herrlich direkt und ironisch witzig schildert Hornby die Geschichte aus der Sicht jedes Einzelnen. Man kann sich so richtig in die Personen hineinfühlen, leidet und lacht mit.
Ein Buch um es (so man die Zeit hat bei über 300 Seiten ) in einem durchzulesen. Man kann dem Kommentar auf der Rückseite nur zustimmen - Hornby at his best
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Flucht aus dem Leben, 6. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wir beginnen in einer Silvesternacht. Wir stehen auf einem Londoner Hochhaus. Wir wollen uns hinunterstürzen, weil wir das Leben satt haben, aber plötzlich kommt jemand hinzu. Wir werden nicht davon abgebracht zu springen. Der andere will auch springen. Das hätten wir nicht erwartet, nichtmal sterben können wir so wie wir es gern hätten.
Exakt in dieser Situation befinden sich 4 einander völlig unbekannte Menschen, alle wollen springen aber jetzt ist alles anders. Sie sind nichtmehr allein, um ihr Leben zu beenden.
Es kommt wie es kommen muß. Die 4 kommen ins Gespräch darüber warum sie es tun wollen, und steigen wieder hinab. Das Leben geht weiter. Ein neuer Termin für den Suizid wird fest gemacht, und wer dann noch springen will, der soll es tun. Wir erfahren im Laufe des Romanes, welche Fehler und Gegebenheiten die Protagonisten dazu brachten, an diesem Abend allem ein Ende machen zu wollen. Zusehens entwickelt sich eine Freundschaft, aber wird sie ihnen helfen wieder mit dem Leben klar zu kommen?
Zugegeben es ist eine außergewöhnliche Idee von Hornby. Ein Roman über den verhinderten Suizid. Niemals maßt er sich an den Zeigefinger zu heben. Er lässt sie einfach weiter laufen, ob nun in den Tod oder zurück ins Leben. Doch die einzelnen Passagen über die jeweilige Person sind stellenweise etwas lahm, ein richtiges Gefühl wird nicht vermittelt. Man erfährt nicht viel über deren Leben, und das was man weiß stellt einen nicht zufrieden. Ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bitterböser Humor und ein paar Tränchen, 17. August 2011
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
Nick Hornbys Roman "A long way down" behandelt das Thema Selbstmord mal auf eine ganz andere Art: Mit Humor.

Zum Inhalt: Auf einem Londoner Hochhaus treffen vier völlig verschiedene Menschen aufeinander, da sie alle den selben Plan haben: Selbstmord. Doch anstatt zu springen entdecken sie, dass sie durch ihre gemeinsame Absicht trotz aller Unterschiede miteinander so offen reden können, wie mit niemandem sonst und beschließen mit dem Selbstmord noch zu warten und sich stattdessen gegenseitig zu helfen...

Schon die Idee des Romans hat mich sehr fasziniert und die Umsetzung ist dazu auch noch mehr als gelungen. Die vier Protagonisten richten sich als Ich-Erzähler abwechselnd direkt an den Leser und erzählen so von ihrem eigenen Schicksal und von den gemeinsamen Erlebnissen. Die vier sind außerdem noch alles andere als einfach gestrickt. Sie sind alle grundverschieden, streiten viel und scheinen eigentlich nicht zusammen zu passen, aber gerade das macht diesen Roman so spannend.

Besonders gut gefällt mir an dem Buch, dass der Autor seinen Stil wirklich bis ins kleinste Detail authentisch an den jeweiligen Protagonisten anpasst und ihm so eine ganz einzigartige "Stimme" gibt.

Da ist Martin, der Fernsehmoderator, dessen Karriere und Ehe zerstört waren, nachdem er unwissend eine Affäre mit einer 15jährigen hatte und dafür einige Monate im Gefängnis war. Seine Textpassagen strotzen nur so vor Sarkasmus und Überheblichkeit.

Dann Maureen, eine weltfremde, einsame und tief religöse Frau, die seit fast 20 Jahren nichts anderes tut, als sich um ihren schwerstbehinderten Sohn zu kümmern. Sie macht sich um alles Sorgen und traut sich nicht auch nur ein einziges Schimpfwort zu benutzen - womit die anderen drei zu ihrem Entsetzen so gar keine Probleme haben.

JJ ist Amerikaner und war Musiker, seine geliebte Band hat sich aufgelöst und seine Freundin sich von ihm getrennt. Er flucht was das Zeug hält, ist im Inneren aber sehr sensibel und belesen.

Im Gegensatz zu Jess haben die drei aber eine relativ strukturierte Art, ihre Gedanken wiederzugeben und verwenden für Unterhaltungen wörtliche Rede und Anführungszeichen - wie es sich gehört. Jess ist jedoch erst 18, ein Wildfang, ständig auf Konfrontation aus und überlegt nie, bevor sie spricht. Ihre Kapitel sind einfach nur eine Aneinanderreihung langer Sätze, Unterhaltungen werden einfach mit "und ich so, und er so" in den Text geschmissen. Obwohl diese Passagen mitunter am schwierigsten zu lesen waren, passen sie doch perfekt zur Protagonistin und ich konnte mir den munter drauf los plappernden Teenager bestens vorstellen.

Das Buch ist trotz des ernsten Themen durch den Sarkasmus und die Streitereien sehr humorvoll geschrieben. Trotzdem kann man, wenn man wie ich nah am Wasser gebaut ist, auch schonmal das ein oder andere Tränchen verdrücken.

Ich fand das Buch insgesamt sehr schön, sehr emotional und fesselnd und konnte keine Längen feststellen. Man kann gleichzeitig herzhaft lachen und durch die Schicksale emotional berührt sein. Von mir gibt es dafür 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Originell, doch durchschaubar., 13. August 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
Silvester, auf dem Dach eines Hochhauses: Pech, dass gleich vier Menschen auf die Idee gekommen sind, sich dort das Leben
zu nehmen. Da man sich schlecht umbringen kann, wenn einem andere dabei zusehen, steigt die seltsame Gruppe vom Dach, um das Problem der jüngsten Kandidatin Jess, die nicht weiß, warum ihr Freund sie verlassen hat, zu lösen.
Nach und nach erzählen sie sich ihre Geschichten. Da ist die altjüngferliche Maureen, deren Sohn Matty schwerstbehindert
ist und die diese Belastung allein tragen muss; da ist Martin, der berühmte Talkmaster, den nach einem Gefängnisaufenthalt
keiner mehr auf dem Bildschirm sehen will, und JJ, der von seinem besten Freund im Stich gelassen wurde. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung bis zum Valentinstag zu warten - und so findet eine Gruppe von Menschen zueinander,
die unterschiedlicher nicht sein könnten und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen.
Das Werk "A Long Way Down" von Nick Hornby ist mit viel schwarzem Humor gespickt, ohne dass es ihm je an Ernsthaftigkeit gegenüber dem Thema fehlt. Seine Figuren wirken ebenso individuell wie authentisch, obwohl Hornby überdem lebhaft ausgemalten Hintergrund und den Dialogen die seelische Befindlichkeit seiner Helden an einigen Stellen vernachlässigt.
Oftmals bleibt diese schemenhaft. Schon auf den ersten Seiten wird dem Leser klar, dass die vier im Grunde nur leben wollen. Das Lesen ist "A Long Way Down" alle Male wert und vielleicht wirkt er bei einigen Lesern wie ein Rettungsboot auf weiter See. Nach unten ist es eben doch ein langer Weg.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ende unbefriedigend, 13. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down: Roman (Gebundene Ausgabe)
Genial gutes Buch, liest sich sehr flüssig. Hat das richtige Maß an Humor und gibt auch gute Denkanstöße. Sehr schön werden auch die vier verschiedenen Charaktere herausgearbeitet. Nur das Ende war etwas unspektakulär und hinterließ einen etwas faden Nachgeschmack. Schade, sonst wär's genial gut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hornby in Durchschnittsform, 23. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
At first - an "High Fidelity" oder "About a Boy" kommt dieses Buch nicht heran. Das Buch handelt von vier Selbstmordkandidaten, die sich an einem Sylversterabend zufällig auf demselben Hochhausdach begegnen und - durch ein langes Gespräch vorerst geläutert - beschließen, dem Leben eine zweite Chance einzuräumen. Die Grundidee fand ich wirklich toll, deshalb habe ich es auch gekauft. Aber nach einigen Seiten ist dieser schon aufgebraucht. Danach "quält" sich meiner Meinung nach Hornby bis zum Ende des Buches. Die Protagonisten sind nervend (vorallem Jesse mit ihrer rumflucherei) und wirken zu konstruiert. Ab und zu lässt Hornby zwar sein Humor aufblitzen, doch ist dies einfach zu wenig in Summe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Perle für jeden Hörspiel-Fan, 5. Dezember 2005
Das neueste Werk von Nick Hornby (High Fidelity, About a boy) ist urkomisch und mit viel schwarzem Humor gespickt, ohne dass es ihm je an Ernsthaftigkeit gegenüber dem Thema fehlt. Im Gegenteil: Seine Figuren wirken ebenso individuell wie authentisch.
Das Hörspiel zum Roman ist zwar um ein Drittel gekürzt, macht aber vom ersten Kapitel an Spaß. Die vier Sprecher passen hervorragend zu den Charakteren; vor allem Julia Hummer und Hille Darjes überzeugen als Jess und Maureen. Indem sie nicht nur ihr eigenes verkorkstes Handeln, sondern auch das der anderen kommentieren, entsteht ein sarkastisch-buntes, aber niemals moralisches Charakterbild von vier Menschen mit allzu menschlichen Problemen. Eine Perle für jeden Hörspiel-Fan.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Kaufen, Lesen - gut finden!, 21. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Taschenbuch)
In "A Long Way Down" geht es zum vier völlig verschiedene Menschen:
Martin, den ehemaligen Fernsehmoderator, der wegen Sex mit einer Minderjährigen ins Gefängnis musste und so Job und Familie verloren hat; Maureen, die nur mit einem einzigen Mann ein einziges Mal intim geworden ist und dafür mit einem schwer behinderten Sohn gesegnet wurde, den sie Jahre lang alleine pflegen muss; JJ, dessen Band, die sein Lebensinhalt war, sich aufgelöst hat und der von seiner Freundin verlassen wurde; und Jess, deren Schwester, das Herzstück ihrer Eltern, plötzlich verschwunden ist und nicht mehr zurückkehrte und die ohne jegliche Erklärung von einem Typen sitzen gelassen wurde.

Alle vier suchen aus ihrem zerbrochenen Leben den gleichen Ausweg, zur gleichen Zeit, am gleichen Ort:
Am Sylvester Abend treffen sie sich zufällig auf dem Dach des Toppers House, von dem sie sich in den Tod stürzen wollten. So kommt es, dass sie statt Selbstmord zu begehen, Jess' Ex aufsuchen, um eine Erklärung für die Trennung zu verlangen. Diese Suche ist der Beginn einer verrückten Story, in der alles aus den Rudern läuft. Nachdem Jess' Ex aufgefunden wurde, die Story erfuhr und an die Zeitung weiter gibt, will Jess sich ein bisschen Geld verdienen und behauptet in einem Interview, sie hätten in der Sylvester Nacht einen Engel gesehen, der sie vom Sprung abgehalten hätte. Auf diese plötzliche Wendung des ganzen waren die anderen drei der Selbstmordaktion nicht gefasst, aber schließlich wollen sich doch gegenseitig helfen und aus regelmäßigen Treffen entwickelt sich ein längst nötiger Urlaub für Maureen, ein chaotischer Versuch und Martin wieder mit seiner Familie zusammen zu bringen. Die Krönung des ganzen besteht darin, dass Jess ein Treffen plant, an dem die vier vom Toppers House und die Menschen, die in ihrem Leben eine wichtige Rolle spielen, teilnehmen. So kommt es, dass JJ seine Exfreundin und seinen engsten Bandkollegen trifft, Martin zwischen Familie und Exfreundin hin und herpendeln muss und Maureen mit ihrem Sohn im Rollstuhl und zwei völlig fremden Pflegern dasteht und nicht weiß, was sie sagen soll. Jess selbst, hat ihre Eltern mit genommen. Doch das Treffen schlägt in einen Haufen von Streit um, der schließlich doch dazu führt, dass vieles geklärt wird und jeder eine für sich selbst wichtige Erkenntnis daraus zieht.
Und am Ende gibt es ein halbes Happyend.

Ein Buch das mit bösem Humor, echten Gefühlen und den absurdesten Ereignissen gefüllt ist - so nachvollziehbar für den Leser, dass es sich um eine authentische Geschichte handeln könnte. Und zwischen all dem steckt vielleicht auch ein Gedanke, mit dem sich jeder identifizieren kann...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 220 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

A Long Way Down: Roman
A Long Way Down: Roman von Nick Hornby (Taschenbuch - 19. Dezember 2013)
EUR 9,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen