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1.062 von 1.103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glücklich ist, wer nicht weiß, wie Gesetze und Würste zustande kommen (China)
Vorweg: ich bin auf einem bäuerlichen Familienbetrieb, der heute nicht mehr existiert, aufgewachsen, habe eine landwirtschaftliche Lehre und danach ein Landwirtschaftsstudium absolviert. Derzeit beschäftige ich mich beruflich als Berater v.a. mit der Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in Ländern außerhalb der EU. Ich kenne das Buch im englischen...
Veröffentlicht am 20. August 2010 von Jo

versus
46 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thema gut - Umsetzung teilweise eher schlecht
Ich möchte keinesfalls abstreiten, dass der Autor Jonathan Safran Foer mit seinem Buch "Tiere essen" ein wichtiges Thema beleuchtet und das in den Fakten auch gar nicht schlecht macht. Er sagt die ungeschönte Wahrheit über Massentierhaltung, das Leiden von Nutztieren, Umweltschäden, Gesundheitsrisiken insbesondere durch den übermäßigen...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2011 von Sarah O.


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1.062 von 1.103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glücklich ist, wer nicht weiß, wie Gesetze und Würste zustande kommen (China), 20. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Gebundene Ausgabe)
Vorweg: ich bin auf einem bäuerlichen Familienbetrieb, der heute nicht mehr existiert, aufgewachsen, habe eine landwirtschaftliche Lehre und danach ein Landwirtschaftsstudium absolviert. Derzeit beschäftige ich mich beruflich als Berater v.a. mit der Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in Ländern außerhalb der EU. Ich kenne das Buch im englischen Original und habe es nun auch in Deutsch gelesen. Ich war noch nie in meinem Leben Vegetarier, bin es auch heute noch nicht und werde es wahrscheinlich niemals wirklich werden.

Anders als in der Presse und z.T. von meinen Vorrezensenten dargestellt hat der Autor mit seinem Buch zu keinem Zeitpunkt die Absicht verfolgt, den Leser zum Vegetarismus zu bekehren, auch wenn er selbst mittlerweile Vegetarier ist. Dies wird an mehreren Stellen im Text klar zum Ausdruck gebracht. Es geht ihm einzig um die Klärung der Frage, was "Fleisch" - inklusive Fisch - eigentlich ist und wo es her kommt. Die sich daraus ergebende Schlussfolgerung jedoch bleibt am Ende jedem einzelnen Leser überlassen - auch wenn Foer keine Zweifel daran lässt, dass für ihn selbst "Tiere essen" nicht länger eine Option ist.

Die genannte Fragestellung, die sich heute viel zu wenige Menschen stellen, wird angesichts einer weiter steigenden Bevölkerung sowie weiter fortschreitendem Umweltverbrauch immer dringlicher. Daher kommt das Buch zur richtigen Zeit.

Als Mensch vom Fach wird man beim Lesen schnell feststellen, dass der Autor eben nicht Fachmann ist, sondern das Buch als Journalist bzw. Geschichtenerzähler geschrieben hat. Das bedeutet, dass einige Darstellungen im Buch für Fachleute laienhaft bis eher naiv daher kommen. Das macht die getroffenen Aussagen jedoch nicht falsch. Die Wirklichkeit ist, nüchtern betrachtet, in Wahrheit sowohl komplexer als auch in nicht wenigen Fällen eher schlimmer als dargestellt, was die Auswüchse der modernen Massentierhaltung betrifft.

Auch geht das Buch m.E. gar nicht weit genug, denn es endet sozusagen am Schlachthof und greift die danach einsetzenden Produktionsprozesse in der modernen Lebensmittelindustrie gar nicht mehr auf. Auch unser in der Wohlstandsgesellschaft verschwenderischer Umgang mit Lebensmitteln, welche als tote und für viele im Überfluß zur Verfügung stehende Materie gedankenlos entsorgt werden, wird nur sehr kurz angerissen.

Es bleibt zu hoffen, dass das Buch eine breite Leserschar findet, die sich dann wirklich die Zeit nimmt, über die Herkunft ihrer Lebensmittel und deren Produktionsumstände nachzudenken und entsprechende Konsequenzen zu ziehen (Stichwort etwa: Regionalität, wer will und kann: Bio, oder eben Vegetarismus). Nicht nur, was "Tiere essen" angeht, sondern ebenso was "Pflanzen essen" oder "Pilze essen" betrifft. Moderne Massenproduktion von Nahrungspflanzen ist, was verursachte Umweltschäden betrifft, z.T. nicht weniger kritisch zu sehen als modere Massentierhaltung (Stichworte z.B. Saatgut, Düngung, Pflanzenschutz, Rückstände, Wasserverschwendung und -verschmutzung, Bodendegradierung, Gentechnik, Biodiversität, Eigentumverhältnisse u.v.m.). Wäre doch ein Thema, Herr Foer?
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259 von 284 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was wir meist verdrängen, 16. August 2010
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Gebundene Ausgabe)
Wohl die Wenigsten denken beim Verzehr eines Stückes Fleisch darüber nach, wie und wo es entstanden ist - solange es schmeckt. Der Autor wollte es aber genau wissen und hat nach 3 Jahren Recherche ein Buch darüber geschrieben. Man ahnt schon, dass er nicht nur Gutes herausgefunden hat - die Wirklichkeit ist aber dann doch noch viel schlimmer.

Die Fakten die er nennt, machen in der Tat betroffen. Er beschreibt die heutige Massentierhaltung als profitorientiertes, globales Business mit über 100 Mrd Dollar Umsatz pro Jahr. Für Mitgefühl mit den Tieren ist hier kein Platz mehr. Stattdessen berichtet er von armen Kreaturen, die nie auch nur einmal das Sonnenlicht in ihrem Leben sehen, die sich nicht einmal bewegen können wie Tiere, weil sie so eng zusammengepfercht sind. Seine Schilderungen geben Anlass nachzudenken, ob wir mit unseren bisherigen Konsumgewohnheiten so weitermachen können und wollen.

Und dies nicht nur unter dem Aspekt von Ethik und Moral. Sondern es geht dabei auch um den Erhalt der Umwelt - also unserer Lebensgrundlage. Für den Anbau von Tierfutter werden grosse Teile des Regenwaldes abgeholzt. Die Viehzucht ist für einen viel grösseren Teil der schädlichen Treibhausgase verantwortlich, als bisher angenommen (nach neuesten Studien 51%). Ein Umsteuern wäre also im Interesse des Menschen.

Das Buch ist jedoch angenehm undogmatisch, vermeidet Schwarz-Weiss-Muster. Denn der Autor lässt auch die andere Seite zu Wort kommen. Also die, die dafür sorgen, dass Fisch und Fleisch so billig in unsere Supermärkte kommen - und die, die es konsumieren. Er stellt diese nicht als unmoralisch an den Pranger. Nicht jeder hat das Geld, um ständig in den teureren Bioläden einkaufen zu können. Auch das gehört zur Wahrheit.

Fazit: Das Buch ist frei von jedem missionarischen Eifer. Der Autor weiss auch, dass die dauerhafte Änderung von Essgewohnheiten ein langwieriger Prozess ist, der zunächst einmal ein Umdenken von uns allen erfordert. Sein Buch zeigt aber eindrucksvoll, dass dieses Umdenken wirklich notwendig ist - im Interesse der Tiere, aber auch von uns Menschen.
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48 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Veränderung, 6. November 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Gebundene Ausgabe)
Folgende Ausgangssituation herrschte bei mir vor.

1. Ich esse sehr gerne gut
2. Ich esse sehr gerne Fleisch

Nun hat dieses Buch mindestens das letztere stark ins Wanken gebracht. Ich hätte nicht gedachtd as mir so etwas mal passieren würde. Aber die Fakten sind einfach schlimm. Viel schlimmer aber eigentlich als das hier mundgerecht aufgearbeitete MAterial ist eigentlich die Tatsache das ja sicher jeder weiß das es diese Art von Tierhaltung gibt ... keiner kann das bestreiten, nur wurde mir persönlich, das noch nie so bewusst wie beim lesen dieses Buches.

Ich betrachte solche "Sachbücher" immer sehr objektiv und habe mich auch neben dem Buch informiert über diese Themen ... das schlimme ist und bleibt ... es ist einfach so. Auch wenn es hier in dem Buch um die USA geht, so geht es bei uns in Deutschland hier nicht anders.

Ich habe mein Essverhalten grundlegend überdacht. Es würde bei mir nicht zum Vegetarier reichen, dennoch. Ich kaufe kein Fleisch und keine Wurst mehr im Supermarkt. Ich werde solche Dinge, nur noch in geringen Mengen, bei ausgesuchten Biohöfen, direkt kaufen. Höfen wo ich mir sicher bin wie die Tiere gelebt und gestorben sind.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen erschreckend..., 17. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Taschenbuch)
...realistisch?! Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es in einem anderen Buch von der Autorin genannt wurde.
Allerdings ist es harter Tobak und teilweise muss man sich zwingen, weiterzulesen. Zwischendurch sind mir die Tränen gekommen und es kann einem auch übel werden angesichts dessen, was der Autor recherchiert und dokumentiert hat. Die Recherchen erfolgen in den USA, jedoch gibt es im Anhang die Vergleichswerte zu Deutschland und - machen wir uns nichts vor - wer glaubt, dass sich Massentierhaltung und Schlachthöfe in D großartig von denen in den USA unterscheiden, ist blauäugig.
Nüchtern betrachtet sollte jeder Mensch tief in seinem Inneren sowieso wissen, was in der "Fleischproduktion" abgeht, die meisten Menschen (darunter zähle ich auch mich), verdrängen dies jedoch erfolgreich. Klar versuche ich schon lange, wenig Fleisch und Wurst zu essen, und wenn möglich, dann in Bioqualität. Aber das reicht nicht.
Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, werde ich meinen Fleischkonsum einstellen.
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über Vernichtungskriege und Anthropozentrismus oder 'Wenn nichts mehr wichtig ist, gibt es nichts zu retten', 15. Oktober 2010
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Jonathan Safran Foer beschreibt in 'Tiere essen' einerseits seinen eigenen Weg als temporärer Vegetarier und seinen (bisher) endgültigen Entschluss, auf Fleisch zu verzichten, andererseits die Ursachen, die Fakten sowie die komplexen und weit reichenden Konsequenzen der Massentierhaltung.

Mein Eindruck:
Ich habe vor 2 Monaten - also vor der Lektüre von 'Tiere essen' - den Entschluss gefasst, mich in Zukunft fleischlos zu ernähren. Ich hatte jahrelang darüber nachgedacht, doch da ich Fleisch gern esse, habe ich das Thema 'Tiere essen' stets emotional ausgeblendet. Nach der Lektüre von 'Tiere essen' KÖNNTE ich kein Fleisch mehr essen - nicht weil Foer missioniert und manipuliert, sondern weil er Fakten auf den Tisch bringt, über die sich der Leser selbst Gedanken machen kann und die starke emotionale Reaktionen in mir hervorriefen. Foer bietet sehr plastische Beispiele, die es ermöglichen, dass man sich explizit vorstellen kann, wie viel Platz beispielsweise ein Huhn in einer Legebatterie hat, und bringt den Leser zum Nachdenken über paradoxe Ansichten über Hundeliebe und Massentierhaltung. Zudem zeigt er komplexe Zusammenhänge auf: Vegetarismus ist nicht nur der Verzicht auf Fleisch und auf die Ermordung von Tieren, sondern Massentierhaltung hat auch Auswirkungen auf Armut, auf die Gesundheit der Konsumenten, auf die Umwelt.

Insgesamt kann ich Foer und sein Buch nur bewundern, da er es nicht nur geschafft hat, ein gut lesbares Buch zu schreiben, sondern zudem hervorragend recherchiert und dafür gesorgt hat, wichtiges Wissen auf sachliche (wenn auch berührende, doch nie manipulierende) Art und Weise zu vermitteln.

Mein Resümee:
Mir ist klar, dass eingeschworene Fleischesser wenig Interesse daran haben werden, dieses Buch zu lesen. Wer sich jedoch traut, 'Tiere essen' zu lesen, wird viele erschütternde Informationen zu Massentierhaltung und deren Folgen lesen, die vielleicht eine Verhaltensänderung bewirken - vielleicht aber auch nicht. In diesem Buch geht es nicht darum, den Leser einer Gehirnwäsche zu unterziehen, sondern dem Leser bewusst zu machen, was er isst, was das für ihn und für Millionen von Tieren bedeutet und was man anders machen kann.

Zum Abschluss ein Zitat Foers, dem ich mich bedingungslos anschließen kann: 'Ich liebe Sushi, ich liebe Brathähnchen, ich liebe ein gutes Steak. Aber meine Liebe hat Grenzen.'.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn es plötzlich wichtig erscheint, was vor dir auf deinem Teller liegt, 24. Februar 2015
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Taschenbuch)
Jonathan Safran Foer, Amerikaner jüdischer Abstammung, hat, um dieses Buch zum Abschluss zu bringen, einige Jahre Recherchearbeit betrieben und sich hier vor allen Dingen auf das Thema Massentierhaltung konzentriert. Er traf sich mit Tierschützern und Tierrechtlern, traditionellen Farmern, Schlachtern u.v.m., um einen abschließenden Bericht in Form von "Tiere essen" zu präsentieren. Dieses Buch ist kein Roman, keine Autobiografie, sondern ein Sachbuch, das es ziemlich genau auf den Punkt bringt für Menschen, die noch nie von Massentierhaltung gehört haben, nur weniges hierüber wissen oder noch schlimmer: Es in ihrem Bewusstsein zu verdrängen suchen.

Ich gehörte auch diesen Menschen. Den Leugnern. Den Verharmlosenden. Ich habe dieses Buch gelesen, als ich schon längst vegan war. Seit Juli 2013 bin ich Vegetarierin (der Beginn meiner Schwangerschaft, ich ernähre seit Geburt meine Tochter ohne Fleisch), seit Oktober 2014 Veganerin. Mich hat dieses Buch etwas angeekelt, schockiert, mitgenommen, jedoch noch lange nicht in dem Ausmaße als wohl bei Menschen, die sich mit diesem Thema nie beschäftigt haben. Ich wusste vieles schon vorher, war abgebrüht und abgestumpft und darum betrachte ich es für mich persönlich als nette, kleine Lektüre nochmals für zwischendurch, die meine bisherige Meinung nur weiterhin bestärkt.

So viel zu mir persönlich und meine Beziehung zu diesem Buch. Zum Buch selbst: Foer trifft sich mit einem Farmer-Ehepaar, das eine Ranch betreibt, die Frau ist Vegetarierin, findet Tiere töten und essen aber nicht unbedingt grundsätzlich falsch. Ein andermal redet Foer mit Schlachtern, die in diversen Bereichen des Schlachthauses arbeiten und die Tiere betäuben, zerlegen, aufschneiden, anketten/-haken, ausweiden etc. und stößt hierbei zwar nicht persönlich auf Sadisten, jedoch auf Menschen, die mit der Zeit abstumpfen, Tieren keine Gefühle mehr zeigen können, wie am Fließband kontinuierlich durcharbeiten und das Tier als Sache, als letztendliches Produkt betrachten. Foer bringt ab und an auch den Grund mit an, warum er sich entschlossen hat, dieses Buch zu schreiben, nämlich weil er Vater wurde und es für ihn eine plötzlich essentielle Frage wurde, was er seinem Sohn zukünftig zu essen geben würde. Er geht auch auf seine jüdischen Traditionen, die Kochkünste seiner Großmutter und das Entstehen von Massentierhaltung 1923 durch eine Amerikanerin näher ein. Von den insgesamt 308 Seiten, die dieses Buch an lesbaren Stoff hat, sind vielleicht nur etwa 6-8 Seiten schockierend und kaum erträglich zu lesen, nämlich Seiten, in denen Foer über Sadisten in Schlachthäusern schreibt, die beispielsweise einem Schwein ein Stück Nase wie ein Stück Mozzarella mit dem Messer abtranchieren, nur um zu sehen wie es danach "dumm guckt" und ihm anschließend Salz auf die Nase und in den Anus zu reiben etc. Derlei Gräueltaten stößen einen Leser natürlich ab und verhelfen vielleicht auch dazu anzuerkennen, dass man aus vielerlei Gründen vielleicht doch vegetarisch, wenn nicht vegan, werden sollte.

Dieses Buch hat ja angeblich die Vegetarismus-Debatte in Deutschland ausgelöst. Zurecht. Jeder, egal welche Stellung er in der Gesellschaft hat, welchen Beruf er ausübt, wie viel Einkommen, was für Hobbys, welche Hautfarbe, welchen religiösen und kulturellen Hintergrund er/sie hat, sollte sich einfach die Frage stellen: Soll/Darf/Kann ich Tiere essen? Ist es moralisch wirklich vertretbar? Wenn ja, warum genau? Und sind diese Gründe nicht nur Scheingründe? Usw.

Im Großen und Ganzen finde ich das Buch relativ informativ, leicht zu lesen, etwas philosophisch und dennoch realitätsnah, gut recherchiert, doch hat mich als deutsche Leserin etwas gestört, dass es so amerikanisiert ist, man bekommt also als deutscher Leser nicht so richtig einen Draht zum Autor und seinen vorgestellten Firmen, Personen und Traditionen. Mir sind jüdische Traditionen nicht ganz geläufig, noch weniger Thanksgiving, ich kenne Tyson Foods nicht, genauso wenig Smithfield, es geht oft um KFC (Kentucky Fried Chicken) und amerikanische Gesetze usw. Es hat also etwas Distanz geschaffen zwischen mir und diesen Tatsachen und ich fühle mich diesem Buch nicht "so nahe", ich habe mich nur dann nahe gefühlt, wenn es konkret um Zustände in der Massentierhaltung ging, da diese auf der ganzen Welt gang und gäbe sind. Überall gibt es irgendwie irgendwo den Einsatz von Gewalt, Antibiotika tonnenweise, multiresistente Keime, Dioxin oder in der abgeschotteten, mit künstlichem Licht und ebenso artifizieller Heizung und Belüftung geschaffene Massentierhaltungsfarmen mit darin beinhalteten grotesken Mutantenvögeln, die so wie sie kaputt gezüchtet sind, in der Natur nicht überleben, den Witterungsbedigungen, natürlichen Trieben nicht standhalten bzw. entwickeln könnten.

Solange die Nachfrage nach tierischen Produkten da ist, so lange wird es auch diese große Produktion, Umweltverschmutzung, Tierleid, vermehrte Krankheitsfälle der Menschheit, Hunger in Entwicklungsländern geben. Und das alles nur für uns, für unseren Gaumenkitzel, unseren Geschmack, unsere Gewohnheit, Bequemlichkeit oder Tradition. Muss das wirklich sein? Ein Vegetarier bewirkt nichts. 10 auch nicht. Aber es gibt von ca. 7 Milliarden Menschen weltweit bereits 1 Milliarde Vegetarier, was sehr beruhigend sein kann und zugleich einem zu denken gibt: Damit nicht genug. Ich will auch einer hiervon werden. Lass mich an diesem friedlichen Leben teilhaben und dem Qualvollen persönlich ein Ende setzen.

Ich selbst weiß, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Genug Bücher gelesen, Artikel, Blogs, seriöse Internetseiten, genug grausame, aufklärende Videos gesehen. Es reicht. Ich lebe vegan, bin stolz darauf, kann es nur jedem weiter empfehlen und brauche mich auch nicht weiter hierfür rechtfertigen. Ich wünsche mir einfach nur, dass jeder das selbe wie ich entdeckt.

~Bücher-Liebhaberin~
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein einzelner kann die Welt nicht verändern, viele Menschen schon, 14. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Taschenbuch)
Dieses Buch handelt davon woher unsere tierische Nahrung kommt und welche Probleme - gesundheitliche, ökologische und letztendlich auch ethische mit ihr zusammenhängen.
Letztendlich wissen wir alle, dass die meisten Tiere aus Massentierhaltung stammen und sie es wahrscheinlich eher weniger gut hatten. Die meisten verdrängen es einfach nur. Die Fakten in diesem Buch machen einen jedoch stark betroffen- genetisch manipulierte, verkrüppelt und verstümmelte Tiere, die sich nicht mehr selbst fortpflanzen können, die ein unnatürliches und sehr kurzes Leben voller Qualen haben, welches dann oft auch sehr quallvoll entweder schon während der Massenhaltung (der Ausschuss ist einkalkuliert), beim Transport oder letztendlich im Schlachthaus endet (wobei es häufig so ist, dass es eben kein kurzer schmerzfreier Tod ist, oft werden die Tiere noch im Schlachthaus misshandelt von Hilfsarbeitern die ihren Frust ablassen, hängen teils mit vollem Bewußtsein noch am Haken oder werden zerlegt).

Letztendlich sind auch Fische Tiere mit Schmerzempfinden. Hier verspüren die meisten am wenigsten Mitleid. Sie sind evolutionsmäßig soweit von uns weg, dass wir uns nur schlecht mit ihnen identifizieren können. Riesige Fangnetze räumen das Meer leer, wobei ein hoher Teil des Fanges "Beifang" ist.

Es hat irgendwann mal eine Art Vertrag gegeben. Tiere hatten es in Gefangenschaft bei den Menschen gut, man hat sich um sie gekümmert, weil sie gesund sein mussten, damit sie groß und stark genug wurden, um einen Nahrung zu spenden, während es in freier Wildbahn gefährlicher für sie gewesen wäre. Dafür hat man ihnen frühzeitig das Leben genommen. Das mag für viele auch schon grausam klingen, ist aber bei weitem fairer, als das, was wegen Profitmaximierung heutzutage vor sich geht. Unter den unnatürlichsten Bedingungen werden Tiere hochgemästet und weil sie unter den Bedigungen krank werden vorsorglich mit Antibiotika und Medikamenten vollgestopft..... Das ist einfach sadistisch und grausam und man sollte sich fragen, ob der Geschmack eines Grillhähnchens das wirklich rechtfretigt.

Es werden aber auch positive Beispiele erwähnt. Ein Farmer, der eine alte Rasse Truthähne aufzieht und diese noch wirklich Vögel sein lässt sowie ein paar andere Beispiele. Diese Farmen haben es aber sehr schwer sich gegen die großen Fleischkonzerne zu behaupten.
Der Autor holt viele verschiedene Meinungen von Tierschützern, Schlachthausmitarbeitern und Farmern ein. Diese weichen teils voneinander ab. Man hat die Möglichkeit sich seine eigene Meinung zu bilden ohne etwas aufgedrängt zu bekommen. Man kann sich aber kaum enziehen, zu der Schlußfolgerung zu kommen, dass etwas mächtig schiefläuft.
Letztendlich bewirkt es nichts, wenn eine Person Vegetarier wird. Wenn dies allerdings alle machen, dann bewirkt es einiges. Dadurch kann man die Welt verändern. Man sollte kein Fleisch aus Massentierhaltung kaufen- und das ist fast alles an Fleisch, was wir normal im Supermarkt kaufen. Nur durch unser Geld können diese Unternehmen sich halten. Es ist nicht teurer und auch gesundheitlich nicht bedenklich sich ausschließlich vegetarisch zu ernähren. Klar schmeckt Fleisch, das gibt auch der Autor zu, was ihn sympatisch macht, die Frage ist nur, ob uns das wirklich so viel Leiden wert ist?
Wenn man gar nicht ohne Fleisch kann sollte man sich eher ab und zu Fleisch von Tieren aus guter Haltung holen und die Massentierhaltung mit keinem Cent unterstützen, allerdings muss man hier auch Aufwand betreiben, das Standardfleisch aus dem Supermarkt ist in aller Regel aus qualvoller Massentierhaltung, es gibt viele verschiedene Gütesiegel, die alle etwas anderes bedeuten, letztendlich ist es da fast einfacher einfach auf Fleisch zu verzichten. Aber wenn man schon mit seinem Geld die Fleischindustrie unterstützt dann doch am besten die, wo die Tiere wenigstens eine Chance hatten ein wenig Tiere zu sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr wichtiges Buch, 5. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Taschenbuch)
In "Tiere essen" schafft es Jonathan Safran Foer auf einmalige Weise, detaillierte und nüchterne Fakten so darzustellen, dass sie greifbar werden, bewegen und zum Nachdenken anregen, ohne dass er versucht, zu missionieren. Er drängt seine Meinung niemandem auf, sondern veranschaulicht stattdessen den eigenen Prozess des Umdenkens während seiner Recherche. Dadurch wie auch durch seinen sehr ungekünstelten Schreibstil wirkt er authentisch und glaubwürdig.

Nach dem eigentlichen Buch folgen noch beinahe hundert Seiten über die Situation in Deutschland, die deutlich machen, dass dieses Buch nicht nur für die USA gilt. Alle von ihm recherchierten Fakten werden detailliert beschrieben, er lässt verschiedenste Meinungen zu Wort kommen, ohne sie zu beurteilen, auch persönliche Eindrücke haben Platz. Besonders die letzten Seiten über Thanksgiving zeigen, dass er sehr bemüht war, einerseits keine Kompromisse als Fazit zuzulassen, aber dennoch die Schwierigkeiten und die Möglichkeiten nicht nur einseitig aufzuzeigen.

Ich beschäftige mich seit mehreren Jahren mit Tierschutz- und Tierrechtsthemen und bin selber Vegetarier, so dass vieles für mich nicht neu war, aber auch wenn man schon Wissen darüber hat, lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Besonders zu empfehlen ist es aber denjenigen, die sich damit noch nicht auskennen und die sich, ohne gleich von Aussagen wie 'Leichenfresser sind Mörder' vergrault zu werden, mit dem Thema befassen wollen. Anstatt jemanden offensiv anzugreifen hält Jonathan Safran Foer den Menschen als Gesamtheit, inklusive sich selber, den Spiegel vor.

Einen großen Kritikpunkt muss ich allerdings noch anbringen: Als es um die Religionen geht, heißt es, im Judentum würden die Tiere so geschlachtet, dass sie möglichst wenig Leid ertragen müssten. Insgesamt wird die Rolle der Religion zu positiv dargestellt, das Schächten beispielsweise wird nicht mit einem Wort erwähnt. Das finde ich ziemlich schwach...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Augen auf!, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Gebundene Ausgabe)
Wie schade! Dieses Buch bietet uns Deutschen / Europäern mal wieder die Möglichkeit, die wir am liebsten wahrnehmen. Den Finger hochhalten und auf andere zeigen --> Diesmal wie so oft auf Amerika.
Doch bevor Sie damit anfangen, hören Sie bitte kurz zu! Deutschland ist kein Land, das seine Masttiere zu Tode streichelt! Auch hier passieren grausame Dinge. Gleich in ihrer Nähe. Überall leiden Tiere, überall und zwar auch in ihrer Stadt und ihrer Gemeinde! Es gibt keine Ausnahmen! Und auch die Bioschweine und Kühe sind nicht glücklicher. Wollen wir wetten? - Gerne, doch wenn Sie die Wette verlieren, hören Sie auf diese Wesen zu verpseisen! Hand drauf? Sie trauen sich nicht? Warum? Vielleicht habe ich Recht? Ich habe sicherlich Recht - ich habe Biohöfe mit eigenen Augen gesehen. Schweine ohne Ohren und Schwänze sind auch dort keine Seltenheit.
Jonathan Safran Foer geht auf die Menschen ein, die ihre Augen bisher fest verschlossen gehalten haben. Er geht auf die ein, denen die Lust am Schnitzel vergeht wenn man ihnen sagt, dass es einst gelebt hat und wohl intelligenter war als unser bester Freund der Hund.
Ich finde dieses Buch recht gut aber doch ein wenig durcheinander, ein wenig chaotisch, aber wie soll man da sachlich und geradlinig bleiben wenn man über solch grausame Dinge zu berichten hat?!
Schlimmer als diese Tatsachen sind nur die Gedanken, die mich nicht mehr verlassen: Das alles tun Menschen, Menschen wie du und ich. Menschen mit Gefühlen und mit Verstand!
In was für einer Welt leben wir? Und in was für einer Welt willst DU leben? Es ist alles möglich, es liegt an DIR alleine! Du kannst diese Welt untergehen lassen oder du rettest sie und alle ihre Mitgeschöpfe denn dieses Buch erzählt nicht nur vom essen der Tiere sondern auch vom Hunger in der Welt und wie es alles zusammen hängt!

Noch mal kurze Notiz: Es handelt sich um ein Einsteigerwerk. Wer sich für alle Hintergründe und den "Pudels Kern" interessiert sollte doch lieber zu Richard David Precht greifen --> "Noahs Erbe"
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perverser Fleischkonsum, 17. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Tiere essen (Gebundene Ausgabe)
Ich habe nur das amerikanische Original gelesen, kann also nichts über die deutsche Übersetzung sagen.

Nach seinen spektakulären Erstlingsromanen "Everything Is Illuminated" und "Extremely Loud and Incredibly Close" hat sich Jonathan Safran Foer (Jahrgang 1977) drei Jahre lang dem Thema Fleischessen gewidmet und ein Buch darüber geschrieben.

"Tiere essen" beginnt harmlos, biographisch, Foer erzählt von seiner Kindheit und seiner Oma, die ihm beigebracht habe, dass alles, was auf den Teller komme, ein Geschenk sei, und dass gutes Essen in Fleisch großer Tiere gipfle. Später habe er zwischen Omnivor- (Allesesser) und Vegetariertum alterniert, wobei die Fleischverweigerung mehr der Identitätssuche gedient habe als wirklich fundiert gewesen zu sein. Foer gibt vor, kein flammendes Plädoyer für Vegetarismus vorlegen zu wollen. Stattdessen rührt er in den Widersprüchen, die jeder von sich kennt, den Gegensätzen zwischen Problembewusstsein, -ausblendung und Bequemlichkeit.

"Tiere essen" ist jedoch nur insofern keine Streitschrift gegen Fleischkonsum, als Foer zwischen Fleisch von vormals artgerecht gehaltenen Tieren und dem von Geschöpfen aus Massentierhaltung unterscheidet. Zunächst widerlegt er gründlich diejenigen unter den Lesern, die Tieren Intelligenz, Bewusstsein, Emotionen und Leidensfähigkeit absprechen wollen; Hühner und Fische seien da keine Ausnahme. Nun stamme 99% allen in den USA verzehrten Fleisches aus Fleischfarmen, in denen die Tiere nicht nur zusammengepfercht würden, wie es ihr Körperumfang gerade noch zulasse, mit Wachstums-, sonstigen Hormonen und Antibiotika vollgestopft würden, sondern genetisch dermaßen degeneriert seien, dass sie sich auf natürlichem Wege gar nicht mehr fortpflanzen könnten. Foer begibt sich in die Hühner-, Schweine- und Rinderfabriken und die Industriefischerei, spricht mit vielen Angestellten, Farmern und Experten und lässt einige im Wortlaut Klartext reden. Ihre Berichte zeigen beispielsweise, dass es in den industriellen Zucht- und Schlachtanlagen nicht mehr die Spezies Huhn gibt, sondern nur mehr die sich stark unterscheidende Eier- und die fleischgenerierende Kreatur (bei ersterer werden natürlich die Männchen vernichtet, sobald feststeht, dass sie welche sind). Die Tiere sind durch Züchtung und Medikamente dermaßen verkommen, dass die fleischreichen Körperteile in einem Bruchteil der von der Natur dafür vorgesehenen Zeit wachsen; es gibt Schweine, denen das Bauchgewicht die Beine bricht und Abertausende kranke Tiere, die als Abfallprodukt in Kauf genommen und unter großen Qualen vernichtet werden. Die Massenschlachtung der Überlebenden folgt freilich unter minimalen Kosten für die Fabrikanten und damit großer Pein für die Tiere. Und damit nicht genug, mutieren viele der Angestellten, die teilweise mehrere tausend Kälber pro Tag töten müssten, häufig zu Sadisten, und die Tiere dienen als wehrlose Opfer ihrer geistigen Abstumpfung und Verrohung.

Wem die Ethik und Philosophie um den Tierschutz, die Foer ebenso beleuchtet, als Argumente nicht reichen, dem rechnet er vor, dass der Massentieranbau für mehr Treibhausgasausstoß verantwortlich sei als der gesamte Verkehr. Darüber hinaus züchte man sich Abermilliarden Wirte von Viren heran und mache die Menschheit antibiotikaresistent, ganz abgesehen von den Fäkalienmassen, die über Böden, Grundwasser und Regen in den Nahrungskreislauf gerieten. Am Ende stellt Foer noch ein paar redliche Farmer vor und zeigt Wege auf, wie man zurück zu gesünderem, besserem Fleisch finden könne. Und wenn nicht, dann wenigstens zu einer minimalen Ethik, die den Konsum von Fleisch aus perversen Fabriken verbiete.

Foer hat "Tiere essen" mit der gleichen Energie, der gleichen sprachlichen Zuspitzung und tiefgründigen Klugheit geschrieben wie seine Romane. Man mag der Ansicht sein, trotz Massentierhaltung seien die Zustände nicht allzu schlimm und die Quote validen Fleisches in Europa um ein paar Prozentpunkte höher als in den USA. Doch wenn man nicht komplett naiv ist, wird man kaum daran zweifeln, dass so ziemlich alles, was hierzulande bei Lidl, Aldi und Co. im Fleischregal liegt, die Produkte von bedauernswerten Frankenstein-Geschöpfen sind. Die Fleischindustrie hat zum Zweck der Gewinnmaximierung (und nicht der Massenspeisung, die auch anders funktionierte) die Natur pervertiert. Man mag gerne weiter die Reste industriell verstümmelter Tiere essen. Aber vorher sollte man "Tiere essen" lesen.
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Tiere essen von Jonathan Safran Foer (Gebundene Ausgabe - 19. August 2010)
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