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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, von dem ich mich nicht mehr trenne
Ein Buch, dass ich immer wieder lese. Ich bin gefesselt von der Sprache, fasziniert von der Erzählkunst und tief bewegt von der Geschichte.
Der Roman startet im Heute mit Nomi, die eine unglückliche Fernbeziehung zu einem Theaterregisseuren hat. In ihrem Schmerz entschließt sie sich, die Tagebücher ihrer verstorbenen Großmutter zu lesen...
Veröffentlicht am 5. Juli 2011 von Naomi

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ambivalent
Das Buch ist literarisch sicher gut, trotzdem hat es mich nicht wirklich gefesselt. Anfangs recht zäh, habe ich nur aufgrund der Lobeshymnen weitergelesen. Die Hauptperson Ruth ist mir zu ambivalent, erst will sie ihren Mann verlassen, als sie jedoch von ihm erfährt, dass auch er ein Verhältnis hat und gehen will, schwenkt sie plötzlich um und beide...
Veröffentlicht am 11. März 2012 von Mary


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, von dem ich mich nicht mehr trenne, 5. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Über mich sprechen wir ein andermal: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, dass ich immer wieder lese. Ich bin gefesselt von der Sprache, fasziniert von der Erzählkunst und tief bewegt von der Geschichte.
Der Roman startet im Heute mit Nomi, die eine unglückliche Fernbeziehung zu einem Theaterregisseuren hat. In ihrem Schmerz entschließt sie sich, die Tagebücher ihrer verstorbenen Großmutter zu lesen. Der Leser wird nach Wien in die Vorkriegsjahre katapultiert. Ruth, die Großmutter, liebt Robert. Doch sie ist verheiratet und hat eine Tochter Anuschka.Sie ist hin und her gerissen zwischen ihrem egoistischen Wunsch, mit ihm zusammen zu sein und ihrem Pflichtbewusstsein der Familie gegenüber. Die Wirren des zweiten Weltkriegs verschlagen die Familie nach Israel, wo Anuschka aufwächst. Doch als die Liebschaft ihrer Mutter schon in ferner Vergangenheit zu liegen scheint, taucht Robert wieder auf und drängt sich auf ungeahnte Weise in die Familie.
Verbittert von der Vergangenheit, kann Anuschka ihrer eigenen Tochter Nomi nicht die Liebe geben, die sie braucht. Da erkennt Ruth ihre Chance für eine Wiedergutmachung.
Es geschieht viel in diesem Roman, doch alles ist stimmig, nichts scheint übertrieben. Die Charaktere scheinen authentisch und vielschichtig. Niemand ist nur gut oder schlecht. Es wirkt lange nach.
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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Fehler der Mütter..., 3. Dezember 2008
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Über mich sprechen wir ein andermal: Roman (Gebundene Ausgabe)
Laut Buchrückentext handelt es sich um ein Buch, dass mit hinreißendem Humor zu unterhalten weiß - Wer auch immer den Text auf diesem Buchrücken geschrieben hat, er hatte eine andere Auffassung von Humor als ich. Die Geschichte handelt von der deutsch-jüdischen Verlegerin Nomi, die mit ihrem Freund Kirin, einem bekannten Theaterregisseur, eine "unabhängige" Beziehung führt. Sie sehen sich selten und wenn, dann genießen sie die wenigen Tage, die sie miteinander verbringen, ohne über ihre Probleme zu sprechen. Es ist die fehlende Nähe, das bewusst Unabhängige und Freie und die fehlende Bereitschaft Probleme miteinander zu teilen, die Nomi dazu bringen, ihre Beziehung zu hinterfragen. Bei einem Besuch in Wien, begegnet sie den Spuren ihrer Familie und lässt sich die Tagebücher ihrer geliebten Oma Ruth kommen, um das eigene Verhalten besser zu verstehen. Ruth, eine kühle und egoistische Schönheit, vernachlässigte ihre Tochter Anuschka und ihren Mann Otto, um eine leidenschaftliche Beziehung zu dem aufregenden und ebenfalls egozentrischen Robert Keller zu pflegen.

Doch was für eine Ironie des Schicksals - In dem Moment, als Ruth ihrem Mann offenbaren will, dass sie sich von ihm trennt, bittet er sie zu einem Gespräch, um ihr zu sagen, dass es eine andere Frau in seinem Leben gibt! Plötzlich befindet sich Ruth auf der Verliererseite und kämpft um ihre Ehe. Vielleicht war das der Humor, von dem der Buchrückentext spricht? Zum Lachen gebracht hat mich diese Szene beim Lesen allerdings nicht, ebenso wenig wie der weitere Verlauf der Handlung: Die Familie muss nach Palästina auswandern und auch dort kann Ruth ihre große Liebe nicht vergessen. Als ihre Tochter Anuschka sich von ihr abwendet und sich in eine fatale Liebesbeziehung stürzt, muss sie begreifen, dass alles, wofür sie gekämpft hat, vergebens war -
Einmal begonnen, mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Edna Mazyna erzählt die Geschichte, um Ruth, Anuschka und Nomi so eindringlich, schildert ihre Gedanken und Gefühle so nachvollziehbar, dass man verwundert den Kopf schüttelt, über so viel Kälte und Ablehnung, dem eigenen Nachwuchs gegenüber.

Ich war gespannt, wie sich die Ruth, die oberflächliche und egoistische Frau, verwandelt - in eine Oma, die Nomi so liebevoll umsorgt und bis zur Mitte des Buches konnte ich mir den Grund für ihre Wandlung nicht vorstellen. Der Anlass für die Wende, der Einschnitt im Leben Ruths, ist gut erdacht und kommt ebenso wie das gesamte Buch ohne Kitsch und Gefühlsduselei aus und auch hier könnte man Humor vermuten, wenn man die Ironie der Situation sieht, doch insgesamt wirkten alle Figuren auf mich eher unglücklich und unzufrieden, was aber die Geschichte trotzdem niemals düster oder deprimierend wirken lässt. Fazit: Eine interessant und klug erzählte Lebensgeschichte um drei Frauen, die auf ihre Weise versuchen, ihr Glück zu finden und die ungewollt, vielleicht als "Opfer ihrer Gene" dieselben Fehler begehen, wie ihre Mütter.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein stilles Buch, 4. Oktober 2011
Von 
Anton "Anton" (Ammersee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einiger Zeit bekam ich Wut, später Verständnis für die Hauptdarstellerin RUTH, um die es eigentlich geht in diesem Buch. Fängt langsam an- und steigert sich zu einer Familientragödie in einer schrecklichen Zeit für Juden. Aber nichts von den schlimmen Holocaust-Geschichten, die spielen im Buch nur "am Rande" eine Rolle. Eine Familie, die Deutschland verlassen mußte, um zu überleben, aber in ihrer jüdischen "Heimat" nicht "ankam". Der Traum war immer eine Rückkehr nach Deutschland...
aber die Hauptfiguren, drei Frauen: Großmutter, Mutter, Enkelin gehen alle ihre eigenen Wege- die oft traurig, skandalös oder schicksalhaft verlaufen! Ich war sehr gefesselt von der Stille dieses Buches, zwar spannend-- aber nur soweit, daß man wissen möchte, WIE die drei Generationen überleben-- IHR Leben finden und ihre Träume versuchen zu verwirklichen. Empfehlenswert!!! Ein Frauenbuch :-)!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungelöste Mutterbindungen, 23. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach langer Zeit wieder einmal ein Roman, der mich begeistert hat. Mich mitnahm auf die emotionale Reise dreier Frauen durch verschiedene Generationen, deren Geschichte so dicht miteinander verknüpft ist und die Dynamik gut herüberbringt, aus der Lebensabläufe erwachsen.
Zur Handlung wurde hier schon genug geschrieben, ich gehe deshalb nur mehr darauf an, was mir so gut gefallen hat.

Ich selbst beschäftige mich sehr viel mit ungelösten Mutterbindungen (u.a. auch in meinen eigenen Romanen) und hier werden diese ganz besonders gut herausgearbeitet.
Faszinierend, wie eine Tochter die Probleme, die sie mit ihrer Mutter hatte, in ihrem Muttersein noch mehr ausbaut, anstatt ihrer Tochter das eigene Schicksal ersparen zu wollen. Und diese Tochter die Muster von Mutter und Großmutter dann einfach auf der ganzen Linie ins absolute Gegenteil verkehrt.

Die Egozentrik der Protagonisten, ihre daraus erwachsenden Abhängigkeiten, die sie ihr Umfeld nicht wahrnehmen lassen, sogar die tragischen geschichtlichen Ereignisse lediglich zur Belästigung der eigenen Befindlichkeit degradieren, werden so gut herüber gebracht, dass man mit der eigenen Sympathie zwischen den Personen hin- und herschwankt.
Die Geschichte nimmt einen herein, sodass man sie nicht von außen beurteilt, sondern mitfühlt. Einmal mit der/m Einen, dann wieder mit einer/m Anderen. Man bangt, man leidet, wütet, möchte die Leutchen schütteln und manchmal aus Peinlichkeit weglaufen.
Was mir besonders gut gefallen hat, sind die Szenen, wo aus der Sicht der Kinder geschrieben wird.

Auch wenn der Einstieg ein wenig flach, bzw. die Erwachsenengeschichte der Enkelin die "schwächste" ist, die nur in Verbindung mit der Opposition zu den Mustern von Mutter und Großmutter Bedeutung erlangt, habe ich dieses Buch in einem Rutsch gelesen.
Und wie ich eingangs schrieb, hat es mich echt begeistert.
Ich gebe deshalb "dennoch" alle 5 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mütter und Töchter, 8. März 2012
Anfangs ist es etwas sperrig zu lesen. Es dauert, bis man sich in den Stil einfindet, die Figuren mag. Dann aber packt es einen und lässt nicht mehr los. Berührend, von den Fehlern, den enttäuschten Hoffnungen, unerwiderten Gefühlen und auf der Strecke gebliebenen Gelegenheiten, Missverständnisse auszumerzen, zu lesen. Und das alles vor einem sehr erschütternden historischen Hintergrund.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ambivalent, 11. März 2012
Das Buch ist literarisch sicher gut, trotzdem hat es mich nicht wirklich gefesselt. Anfangs recht zäh, habe ich nur aufgrund der Lobeshymnen weitergelesen. Die Hauptperson Ruth ist mir zu ambivalent, erst will sie ihren Mann verlassen, als sie jedoch von ihm erfährt, dass auch er ein Verhältnis hat und gehen will, schwenkt sie plötzlich um und beide verharren in dieser unglücklichen Beziehung. Auch die Wandlung von der ungeduldigen Mutter zur liebevollen Großmutter ist mit den verworrenen Beziehungen erklärbar, aber für mich bleibt Ruth eine zwar unglückliche aber auch sehr manipulative Person, die mir nicht sehr sympathisch wird. Die Tochter Anuschka, unfähig ihre Tochter zu lieben, sucht ihre Erfüllung im Kommunismus und der Nächstenliebe für fremde Waisenkinder. Die Enkelin Nomi verharrt in einer nur scheinbar unabhängigen" Beziehung.

Ein Buch über Familiengeheimnisse, Freundschaft und von der Suche nach Orientierung , Liebe und Nähe.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen interessanter deutsch-jüdischer Generationenroman, 2. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Über mich sprechen wir ein andermal: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Rahmenstory über die erfolgreiche Enkelin ist überflüssig und holprig. Das Kernsück des Romans - das Leben der Großmutter Ruth - liest sich hingegegen flüßig und interessant.
Was aus der Mutter "Channa" und Otto wurde erfährt der Leser leider nicht. Leider ziehen sich durch den Roman auch immer wieder die männlichen, treuen Helfer (Tibi für Channa; Hansi für Ruth) auf die sich die Enkelin und vor allem die Großmutter immder wieder stützen. Diese beiden "Freunde" versorgen die Großmutter und Enkelin mit klugen Ratschlägen, Geld, Job und letzlich sogar mit einem Erbe... - schade (dafür gibt es nur 3 Sterne)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartung weit übertroffen, 11. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist ein Schatz für mich, die Verknüpfungen der Zeitepochen, der Personen und deren Ängste und Freuden waren für mich eine großartige Entdeckung. Die Sehnsüchte, Schwächen und das sich verbergen der Protagonistin haben mich sehr berührt
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein schönes Buch über verschiedene Frauengenerationen!, 28. Juli 2013
Mir hat das Buch sehr gefallen. Ich fand die zeitgeschichtliche Ebene sehr interessant und gut verknüpft mit den Leben der verschiedenen Frauen und deren Kampf für ein freies, selbstbestimmtes Leben und inwieweit dieses dann doch mit ihrer Geschichte und eben doch mit ihren Müttern verknüpft war. Dazu ist das Buch spannend geschrieben und man fiebert mit den Frauen mit. Jede von den Frauen hat sympathische und unsympathische Züge, so dass jede der Personen ambivalent und damit eben so interessant ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr interessantes Generationenportrait, 7. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch habe ich auf einer Büchervorstellung kennengelernt und mir sofort zugelegt... Es war so fesselnd, dass ich meinen Nachtschlaf dafür geopfert habe, was mir sonst selten passiert.
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Über mich sprechen wir ein andermal: Roman
Über mich sprechen wir ein andermal: Roman von Edna Mazya (Gebundene Ausgabe - 21. August 2008)
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