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Kundenrezensionen

18
3,9 von 5 Sternen
Ich bring mich um die Ecke: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2009
"Muleum" ist der Titel der norwegischen Originalausgabe, und meiner Meinung nach hätte die deutsche Version ruhig auch so heissen können. Das ist nämlich nicht etwa Norwegisch, sondern ein Wort der Kindersprache: noch bevor Julie, die Protagonistin, das Wort "Museum" richtig aussprechen konnte, hatte sie mit ihrer Familie schon fast alle grossen Museen der Welt besucht. Und diese ihre Familie hat sie bei einem Flugzeugabsturz verloren. Ihre Familie: das sind "Tom und Mama und Papa", wie es fast stereotyp heisst. Nur wenig wird individuell von Tom, Mama und Papa erzählt, die Figuren sind recht klischeehaft dargestellt. Der Leser erfährt eigentlich nur, dass es da ein nun zerbrochenes Familienidyll gab. Zumindest kommt es Julie aus ihrer jetzigen Sicht so vor.

Julie hat den Vorsatz gefasst, sich im neuen Jahr umzubringen. Ab da beginnt sie, Tagebuch zu führen, und berichtet von zwei erfolglosen Versuchen, dem Gefühls-Auf-und-Ab, das sie erlebt, und ihren mehr oder weniger ziellosen Reisen um die Welt. Denn Julies Familie war sehr wohlhabend, und sie kann sich ohne Weiteres leisten, ueberall in der Welt herumzureisen. So kommt sie unter anderem nach Seoul, New York, London, Brüssel und landet schliesslich heil auf Gran Canaria und mit einer Bruchlandung in der Sahara.

Das ist alles sehr unterhaltsam zu lesen, und Erlend Loe laesst Julie über recht originelle und witzige Gedanken vor sich hin fabulieren. Aber das Ende ist so ungebrochen sentimental und spießig, dass es einfach nur einen faden Nachgeschmack hinterlässt. Daher mein dringender Tipp: Auf Seite 179 mit dem Lesen aufhören. Allerspätestens auf Seite 182!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. November 2008
Auszeichnungen auf Bücher, Musikproduktionen oder Hörbüchern bedeuten bei mir meist nicht, dass ich automatisch neugierig werde auf das Werk. Bei der Hörbuchversion von Erlend Loe war das anders. Das lag eher daran, dass ich das Buch schon super fand und wirklich wissen wollte, wie man dies ansprechend lesen kann...
Die Pubertät ist schon hart. Zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt schwankend, ist man meist auch noch hässlich und hat immer zu wenig Kohle , um mit allen anderen mithalten zu können. Fast jeder hat während dieser Zeit Selbstmordgedanken. Doch nicht wirklich jeder so doll wie Julie. Und nicht jeder hat ihre Gründe dafür. Sie ist 18, kommt aus besten norwegischem Haus und leidet darunter, dass sie sich nicht einfach so umbringen kann. Nein, es muss effektvoll sein und in aller Öffentlichkeit geschehen. Und stilvoll sein. Julies Eltern sind bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, seither ist ihr Ziel für das kommende Lebensjahr: Sterben. Julie begibt sich nciht nur auf eine Reise an das andere Ende der Welt, wo sie unter anderem mit koreanischen Schlittschuhläfern schläft, sie begibt sich auf eine Reise zu sich selber
Anna Carlsson liest in mitreißender lakonisch-wütender Art diese lebensmüde und Berührende Geschichte von Erlend Loe. Und hat nicht umsonst 2008 den Deutschen Hörbuchpreis gewonnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Ich bring mich um die Ecke" habe ich bereits im letzten Jahr gelesen und mir nun zusätzlich als Hörbuch einverleibt.
Konnte mich Erlend Loes lakonischer Humor in der Buchvorlage noch nicht völlig überzeugen, hat das Anna Carlsson mit ihrer Verkörperung der Hauptfigur Julie geschafft! Die Geschichte in Tagebuchform ist überhaupt wie geschaffen für ein Hörbuch.

Ich-Erzählerin Julie verliert im Alter von 18 Jahren ihre komplette Familie - Eltern und den älteren Bruder - durch einen Flugzeugabsturz. Aus einem behüteten Elternhaus stammend, bei dem der erfolgreiche Vater bereits genaue Vorstellungen vom beruflichen und gesellschaftlichen Werdegang seiner Kinder hatte, fühlt Julie sich nun verlassen und allein. Auch ihre Freundin und der Psychiater Geier, der bei ihr nur "Psychogeier" heißt, können ihr nicht helfen oder gar die Lebensfreude zurückgeben. Julie hat nur noch ein Ziel vor Augen: auf möglichst ungewöhnliche Art aus dem Leben zu scheiden. Sich während einer Schulaufführung zu erhängen oder bei Hühnern mit der Hühnerpest anzustecken, sind nur zwei von Julies irrwitzigen Ideen, wie man dem Tod AUF die Schippe springen kann.

Anna Carlsson schafft es mit jugendlicher Frische und einer sympathischen Ausstrahlung Julie Leben einzuhauchen. Erlend Loes "Ich bring mich um die Ecke" weiß mit einem ganz speziellen Humor zu punkten, der einen über eine Geschichte lachen lässt, die mit einem traurigen Schicksalsschlag ihren Anfang nimmt. Trotzdem bleibt einem nie das Lachen im Hals stecken. Julies Ansichten und Lebensweisheiten enthalten oft einen wahren Kern und die Geschichte darüberhinaus viele Zitate und Textstellen, die auch noch nachwirken, wenn man den Deckel über der letzten Seite zugeschlagen bzw. die letzte CD zu Ende gehört hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 14. Februar 2011
Auf 4 CDs hat Anna Carlsson die Geschichte der 18-jährigen Julie eingelesen, deren komplette Familie bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Dabei findet sie die richtige Stimme. Sie gibt Julie größtenteils abgeklärt wider und schafft so eine authentische Atmosphäre, die ein Mädchen umgibt, das vom Leben nichts mehr erwartet und erwarten will. Julie ist trocken und sarkastisch und übertüncht dadurch ihre tiefe Verletztheit, die keiner nachvollziehen kann (z.B. Psycho-Geier, der nicht zu ihr durchdringt). Alles, was sie um sich herum sieht, scheint ihr ohne Bedeutung, ja fast lächerlich zu sein (ihre beste Freundin, deren Liebe zu Pferden und zu Psycho-Geier). Und dann gibt es da doch immer wieder Dinge, die sie irgendwie faszienieren oder rühren, wie ein Olympiagewinn oder ein Adler. Doch letztlich schafft sie es nie, mit diesen Erlebnissen Frieden zu finden. Vielmehr sucht sie zusammen mit ihnen ein würdiges Ende. Weil sie ihr Zuhause verloren hat, reist sie um die Welt, überall auf der Suche nach Möglichkeiten, den Tod zu finden. Das ist teils lustig, teils traurig. Julie hält all diese Reisen in einem Tagebuch fest, bis sie auf die Idee kommt, das Schreiben könne sie am Leben halten. Denn das passiert: sie bleibt trotz aller Versuche am Leben. Ein besonderes Hörbuch mit einer großartigen Anna Carlsson und einem Erlend Loe, der Julie hier über das Leben und den Tod philosophieren lässt. Weitere Hörbuch-Empfehlungen von Erlend Loe: "Doppler" und "Naiv.Super", beide gelesen von Andreas Fröhlich, dem Lebensgefährten von Anna Carlsson. So schließt sich der Kreis.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Skurrilen Humor versprechen die Ankündigungen zu Erlend Loes neuem Roman 'Ich bring mich um die Ecke." Wer allein deshalb das Buch kauft, wird möglicherweise leicht enttäuscht sein. So lustig ist es nun auch wieder nicht.

Wer dagegen mehr erwartet, wird dieses in Tagebuchform geschriebene Büchlein mögen. 'Ich bring mich um die Ecke" ist das psychologisch durchaus stimmige Portrait einer intelligenten 18-Jährigen namens Julie, die soeben ihre komplette Familie bei einem Flugzeugabsturz verloren hat. Sie treibt haltlos zwischen Selbstmordgedanken, schnellem Sex und Psychiaterbesuchen durch ihr Leben und seziert dabei ihre Umwelt mit Worten.

Und am Ende wird es sogar noch richtig spannend: Gelingt es ihr endlich sich umzubringen? - Sicher kein Buch, das in die Literaturgeschichte eingeht, aber auch weit davon entfernt, in irgendeiner Weise misslungen zu sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2009
Da hier ja nun schon ausgiebig Auskunft über den Inhalt gegeben wurde, möchte ich da jetzt nichts wiederholen.

Ich bin auf dieses Buch gestoßen, als es im Radio empfohlen wurde. Der Titel hörte sich interessant an, zumal gesagt wurde, dass es eher ein lustiges Buch sei. Das hörte sich nach einem Buch für mich an und so habe ich es mir dann gekauft.
Mir gefällt dieses Buch wirklich gut. Es ist traurig und lustig zugleich. Traurig, weil einem die Protagonistin leid tut aufgrund ihres Schicksals, und lustig aufrund der Ideen, die sie entwickelt, um sich spektakulär umzubringen.
Die Ideen in diesem Buch sind wirklich gelungen und man sollte sich das Buch durchlesen. Ich konnte es jedenfalls erst wieder weglegen, als ich es durchgelesen hatte.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. November 2008
Julie ist achtzehn Jahre alt und lebt in Oslo. Ihr Vorsatz für das neue Jahr ist, zu sterben. Und zwar nicht einfach so, sondern auf möglichst spektakuläre und eindrucksvolle Art und Weise...

Wie kommt ein junges Mädchen auf solch eine Idee?! Hier handelt es sich beileibe nicht um schnöden Liebeskummer oder Stress mit den Lehrern. Keine Gewichtsprobleme oder sonstiger Teenagerkram. Nein,... Julie hat allen Grund, ihr Leben als sinnlos zu betrachten. Im April verlor sie bei einem Flugzeugabsturz über Afrika ihre Eltern und ihren großen Bruder Tom, die dort Urlaub machen wollten. Als Abschied blieb ihr nur eine Sms ihres Vaters: 'Mach, was Du willst!'
Traurig und leer, aber doch vor allem wütend, sitzt sie nun in der Stadtvilla ihrer Eltern, hat zwei Autos und eine Menge Geld geerbt und schreibt Tagebuch, dessen Einträge man auf den vier Cds hören kann. Jeder scheint besser zu wissen, was gut für sie ist, als sie selbst. Jeder erteilt ihr kluge Ratschläge, wie sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen kann. Doch Julie will ihr Leben gar nicht in den Griff kriegen. Sie will zu Mama, Papa und Tom und deshalb wird sie ihren Plan auch in die Tat umsetzen.

Ein erster und zweiter Versuch gehen schief. Also flüchtet sie aus Norwegen und tritt eine Reise quer durch die Welt an. Ruhelos streift sie durch die Länder, die einzige Konstante ist das Schreiben in ihrem Tagebuch.
Schließlich landet sie auf Gran Canaria, einem Ort, der sie emotional sehr berührt, da sie hier schöne Tage mit ihrer Familie verbracht hat. Und Julie merkt, dass sie sich langsam beeilen muss, zu sterben. Wird sie tatsächlich ihre letzte Reise antreten?

Erlend Loes neues Werk wird von der Sprecherin Anna Carlsson auf sehr berührende Weise vorgetragen. Sie hat es geschafft, sich ganz in Julies Geschichte hinein zu denken und zu fühlen und bringt so dem Zuhörer die unterschiedlichen Emotionen sehr nah. Julies Verzweiflung über den Tod ihrer Familie ist regelrecht spürbar, ebenso wie die Wut darüber, von ihnen verlassen worden zu sein. Der Sarkasmus der jungen Protagonistin kommt wie ihre nahezu philosophischen Gedanken realistisch und klar an, sodass man mal traurig, mal belustigt, mal leicht entsetzt den Worten der Vortragenden lauscht. Carlsson haucht der Geschichte Leben ein, obwohl oder gerade, weil es um den Tod geht. Selbst dem etwas zu vorhersehbaren Ende kann sie so über die Schwächen hinweg helfen.
Sie ist eine Sprecherin, die es versteht, mit ihrer Stimme nicht nur zu fesseln sondern auch zu berühren. Dies und die faszinierende Geschichte Loes machen dieses Hörbuch zu dem was es ist: einfach hörenswert.
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am 28. Dezember 2011
Eigentlich eine interessante, wie ungewöhnliche Geschichte, der ich aber nicht die absurde Komik entnehmen kann, von denen in so manchen Rezensionen die Rede ist.
Sich vier CDs lang die merkwürdigen Lebensweisheiten dieser Göre anzuhören, welche sie in diesem Alter noch gar nicht haben kann, nervt dann doch spätestens ab der dritten Silberscheibe. Letztlich soll der geneigte Hörer erkennen, dass außer unser Protagonisten die meisten anderen Menschen auf unserem Planeten Langweiler und nicht auf ihrem Niveau sind. Ob Freundin, Psychogeier oder koreanischer Wintersportler - alle nicht auf dem geistigen Level unserer Heldin. Oder nehmen wir z.B. Läufer, die sie natürlich auch messerscharf analysiert: Diese Spezies betreibt nur deshalb diesen blöden Sport, um vor Problemen wegzulaufen. Und um so länger oder weiter sie laufen, umso größer sind deren Probleme. Bei derartig flachen Weisheiten geht bestimmt bei so manchem Läufer das Messer in der Tasche auf.
Diese Kritik betrifft aber nur den Inhalt und keinesfalls die Vortragsweise. Anna Carlsson versteht es mit Ihrer Stimme und Art des Vortrages wirklich sehr gut, uns Hörern das Bild der Julie in die Köpfe zu biemen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2009
Erlend Loes Buch "Ich bring mich um die Ecke" ist ein Tagebuch. Die 18jährige Norwegerin Julie schreibt über ihr Leben, ihre Gefühle, ihre Gedanken, nachdem ihre Eltern und ihr Bruder bei einem Flugzeugunglück in Afrika ums Leben gekommen sind. Zwar hat sie noch Verwandte und Freunde, zudem einen Psychotherapeuten, doch fühlt sie sich völlig alleine auf der Welt. Sie will nur noch sterben - aber auf kreative Weise. Als ihr Suizidversuch bei einer Schultheateraufführung scheitert, begibt sie sich auf eine Reise um die Welt, in der Hoffnung, eine geeignete Suizidmethode zu finden ...
Loes Buch ist flott geschrieben. Der Leser identifiziert sich schnell mit Julie (obwohl diese keineswegs nett ist) und wird schnell von ihrem Tagebuch gefesselt. So wenig sentimental Julie auf den ersten Blick wirkt, so werden doch ihr Leiden und ihre Einsamkeit deutlich - trotz oder gerade wegen des Humors des Buches. So spektakulär die Selbstmordmethoden auch sind, das Buch wird nie übertrieben dramatisch. Es ist ehrlich, humorvoll und traurig zugleich - kurzum: jedem zu empfehlen. Loe geht mit dem Thema Suizid so aufrichtig und humorvoll um wie Nick Hornby in "A long way down" oder mit dem Thema Trauer wie Jonathan S. Foer in "Extremely loud ...". Wer diese Bücher mag, wird auch Loe lieben!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2009
Als ich den ersten Satz des Buches las war ich fasziniert. Leider hielt das nicht lange an, denn schnell wurde die Geschichte zusammen mit dem Schreibstil flach und die Stimmung extrem depressiv. Gut, dass es in diesem Buch nicht darum geht gute Laune zu verbreiten ist ganz klar, aber ein bisschen mehr Humor hatte ich, unterstützt durch den ironischen Titel, schon erwartet. Auch das Ende ist zu leicht vorhersehbar, was die Spannung schon sehr früh nimmt.
Zwischendurch gibt es immer wieder lustige Momente, die aufgrund ihrer schönen Beschreibung kurz von der Dauerdepressionsstimmung" erlösen (das sind vor allem die scheiternden Selbstmordversuche und die interessanten, teilweise abstrusen Gedankengänge, die aber aufgrund der jeweiligen Situation der Protagonistin realistisch wirken und den Leser oft zum Schmunzeln bringen), alles in allem aber war die Geschichte weder wirklich fesselnd noch tiefgründig noch kurzweilig oder humorvoll, dafür sehr depressiv und vorhersehbar.
Fazit: Leider eher enttäuschend.
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